SKINCARE: THE INKEY LIST „CERAMIDE NIGHT TREATMENT“ * FIRST LOOK

Gerade zu Beginn der Herbst- und Wintersaison macht es Sinn die Hautpflege hier und da zu überdenken. Das rauere Klima kann die Haut stressen, und Hilfe für die Hautbarriere ist immer eine gute Idee. Da kam mir das neue  Ceramide Night Treatment von The Inkey List gerade recht.

 

 

Neue Produkte von The Inkey List erscheinen im Minutentakt, so hat man fast den Eindruck. Die halten tatsächlich die Kundschaft bei Laune. Da sich deren Produkte aber eh meist an die etwas aufgeklärteren Hautpflege-Enthusiasten richten, wird sich wohl niemand so schnell beschweren, dass die Produktpalette zu groß sein könnte. Zumal man ja viele Einzelprodukte braucht, da TIL meist Einzelwirkstoffe verkauft, aus denen man sich erst einmal eine vollständige Pflegeroutine stricken muss.

 

Jahreszeitenwechsel und Ceramide

Ceramid Night Treatment ist ein klein wenig anders, denn das Produkt wartet nicht nur mit einem isolierten In-Wirkstoff auf, sondern kommt auf den ersten Blick durchaus als komplette Nachtcreme daher. Und da ich immer gerne mal die grundlegende Nachtcreme wechsle, dabei aber immer länger den speziellen Seren und Boostern treu bleibe, war ich durchaus gewillt, der Ceramidpflege für die Nacht eine Chance zu geben.

Ceramide sind sowas wie der Kit, der die Zellen beisammen, und damit die Haut in Schuss hält. Die Hautbarriere schirmt uns vor unguten Einflüssen von aussen ab, und hält zudem die polsternde Feuchtigkeit weitestgehend in der Haut zurück.

Um die Barriere zu unterstützen, pflegt man die Haut (allerdings auch nach Hauttyp entsprechend) mit Feuchtigkeit und Lipiden. Ceramide stellen dabei den Hauptanteil der Fette in unserer Hautschicht, und es gibt neun verschiedene davon. In Kosmetikprodukten treffen wir meist auf Ceramid NP (3), Ceramid AP (6) und Ceramid EOP (9), so auch hier im TIL Night Treatment.

Anmutung und Wirkung

Erstaunlicherweise bekommt man hier kein ölig/schmieriges Produkt, wie es manchmal in dieser Kategorie der Fall ist, sondern ein sattes und eher reichhaltiges Gel, das allerdings überhaupt nicht fettet oder fettig wirkt. Das duftneutrale, weisslich-transparente Gel lässt sich spielend auftragen und zieht in Sekundenschnelle ein. Dabei hinterlässt es einen leicht klebrigen Eindruck auf der Haut.

Durch die hohe Konzentration an Hyaluronsäure (2,5%) wirkt es sogar ein wenig „trocken“, was man aber bei trockener und fettarmer Haut mit einer weiteren Creme oder einem Tropfen Öl beheben kann.

Mein Eindruck war allerdings nicht, dass ich hier eine komplette Nachtcreme verwende, sondern ein besonders dicht gepacktes, reichhaltiges Serum. Meine Haut fühlte sich erst richtig wohl, als ich eine geschmeidige Creme mit einem leicht höheren Fettgehalt darüber gab. Das ist allerdings der Tatsache geschuldet, dass nun in den Wohnungen bereits die Heizungen laufen, draußen mehr Wind und kältere Temperaturen herrschen, und somit die Haut deutlich stärker gestresst wird. Im Sommer kann das Produkt auch bei trockenen Hauttypen durchaus ausreichen.

Erfolge konnte ich allerdings in der Kombination mit dem Night Treatment verbuchen, denn Rötungen und Schüppchen, typische Zeichen einer gestörten Hautbarriere, klangen schnell wieder ab.

Insgesamt denke ich aber, dass sich von diesem Produkt eher ölige oder Mischhaut angesprochen fühlen sollte, da das Ceramide Night Treatment für sich allein bei trockener Haut nicht ausreichend ist.

Auch wer ein klebriges Gefühl auf der Haut partout nicht ausstehen kann, wird hier besser die Finger von lassen, da das Gel ein doch deutlich spürbares Kleben auf der Haut zurücklässt.

Inhaltsstoffe

 

INCI: Water, Butylene Glycol, Glycerin, Sodium Hyaluronate, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, Carbomer, Phenoxyethanol, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Benzyl Alcohol, Squalane, Sodium Lauroyl Lactylate, Sodium PCA, Sodium Hydroxide, Sodium Stearoyl Glutamate, Sodium Lactate, Arginine, Aspartic Acid, Ethylhexylglycerin, Sodium Gluconate, PCA, Polysorbate 60, Dehydroacetic Acid, Ceramide NP, Glycine, Alanine, Sorbitan Isostearate, Ceramide AP, Phytosphingosine, Serine, Cholesterol, Valine, Xanthan Gum, Isoleucine, Proline, Threonine, Histidine, Phenylalanine, Ceramide EOP

 

Die enthaltene Menge Natriumhyaluronat ist erstaunlich hoch, das spürt man aber auch, das Gel wirkt sehr „dicht“. Weitere Feuchtigkeitsspender (zB. Glycerin, Aminosäuren, usw.) runden diesen Aufgabenbereich einer Hautpflege gut ab. Lipide kommen auch nicht zu kurz, obwohl man hier deutlich sparsamer war, sieht man vom Jojobaöl mal ab. Gerade auch bei dem namensgebenden guten Ceramid-Mix (3%) hätte man etwas spendabler sein können. Aber vielleicht wollte man auch explizit eine nicht-fettende Pflege produzieren, die in diesem Segment eher selten zu finden ist. Zumal auch Squalan enthalten ist, und das ist meist ein rotes Tuch für Menschen mit öligeren Hauttypen.

Erstaunlich hoch ist der Konservierungsstoff Phenoxyethanol dosiert worden, da sollten Allergiker drüber informiert sein.

Darüberhinaus kommt diese Nachtpflege jedoch ziemlich reizarm daher, was dem guten Ruf von The Inkey List entspricht.

 

 

Fazit

Was auf den ersten Blick als komplette Nachtpflege daherkommt, entpuppt sich schlussendlich doch als Produkt, dem man als BesitzerIn einer anspruchsvolleren Haut noch einige Goodies beimengen sollte. Für junge und/oder öligere Hauttypen (bis hin zur problemlosen Mischhaut), und auch gerade im Sommer, kann das aber mehr als genug sein. In diesem Fall ist auch die gelige und erstaunlich leichte Konsistenz hervorzuheben.

Wer also nach dem Retinolserum oder dem chemischen Peeling eine leichte und kaum fettende Nachtcreme sucht, die besonders Rücksicht auf die Hautbarriere nimmt, kann sich das Ceramide Night Treatment von The Inkey List durchaus einmal anschauen, zumal auch der Preis sehr verführerisch ist, und man ansonsten ein relativ reizarmes Produkt bekommt.

Sehr trockene Hauttypen müssten das Produkt noch mit zusätzlichen Lipiden aufpeppen, damit die Haut zu ihrem Recht kommt, dann kann man es auch ganz sein lassen und direkt zur richtig passenden Creme greifen. Wer nur auf die Feuchtigkeit Wert legt, wird hier allerdings ziemlich üppig bedient.

Für mich persönlich ist das aber kein Nachkaufprodukt.

 

30 ml im gut schützenden Spender kosten ab ca. € 13,45 (zB. über lookfantastic)

 

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(Fotos: Konsumkaiser    Das Produkt wurde selbst gekauft, keinerlei Sponsoring)

 


23 Gedanken zu “SKINCARE: THE INKEY LIST „CERAMIDE NIGHT TREATMENT“ * FIRST LOOK

  1. Guten Morgen,

    das war das erste TIL-Produkt, dessen Bestellung mich gereizt hätte, da ich gefühlt mit Ceramiden eine wesentlich bessere Haut habe. Dank Deiner Beschreibung kann ich es mir aber sparen und bleibe gerne bei Omega-Creme (danke, liebe Irene!), Clinical Ultra Rich und Omega-Serum von Paula, sowie den unverändert geschätzten Reinigungslotionen und Cremes von CeraVe.

    GLG Ursula

  2. Guten Morgen lieber Konsumkaiser,

    da Phenoxyethanol eine toxische Wirkung auf Blut und Leber besitzt, erlaubt die Kosmetikverordnung in Europa nur eine Höchstkonzentration von 1%. Solange dieser Wert eingehalten wird, gilt der Stoff als sicher. Das bedeutet jedoch auch, daß alle Inhaltsstoffe, die NACH Phenoxyethanol auf der INCI-Liste aufgeführt sind mengenmäßig IMMER UNTER 1% liegen. Das Phenoxyethanol ist bei dem hier von Dir vorgestellten Produkt also nicht unbedingt hoch dosiert, jedoch alles, was auf der INCI-Liste danach noch aufgeführt ist, ist unter 1% enthalten (nach der 1%-Grenzmarke wird im übrigen die Reihenfolge der Inhaltsstoffe auch NICHT mehr der Menge nach aufgelistet!).

    Es gibt meines Wissens nach noch einige andere Stoffe, die bei Kosmetika diese sog. 1%-Grenzmarke angeben, wie z. B.: Polyacrylamid, Sodium Hydroxid, Xanthan Gum oder Butylen Glycol. Hierfür möchte ich jedoch „meine Hand nicht ins Feuer legen“, da müßte man sich die Europäische Kosmetikverordnung noch einmal ganz genau anschauen und hier gibt es wahrscheinlich auch immer mal wieder Veränderungen…

    Viele liebe Grüße,
    Eva

    1. @Eva: alles, was nach Phenoxyethanol aufgeführt wird, liegt nicht automatisch unter 1%, sondern kann ebenso exakt mit 1% enthalten sein. Werden also zB. nach Phenoxyethanol noch zwanzig versch. Inhaltstoffe aufgeführt, könnten die alle zusammen theoretisch exakt 20% des Produkts ausmachen.

      1. Hallo liebe Jasmin,

        ja, Du hast Recht: Theoretisch KÖNNTEN alle nach Phenoxyethanol (dessen Höchstmenge in einem kosmetischen Produkt maximal (!) 1% betragen darf) aufgeführten Inhaltsstoffe jeweils 1% Konzentration im fertigen Produkt enthalten sein. Worauf es mir bei meinem Kommentar jedoch ankam ist, daß nur weil Phenoxyethanol so weit vorne in der INCI-Liste eines Kosmetikproduktes gelistet ist, dies nicht automatisch bedeutet, daß von dem Stoff „so viel“ im fertigen Produkt enthalten sein muß. für Phenoxyethanol-Allergiker ist dies natürlich sowieso irrelevant, sie verzichten am besten gleich auf solche Produkte. Für alle anderen, die kein Problem mit diesem Konservierungsmittel haben, ist es aber im Grunde genommen „wurscht“, an welcher Stelle Phenoxyethanol in der INCI-Liste aufgelistet ist. Interessant wird dies nur bezogen auf DIE Inhaltsstoffe, die danach gelistet werden. Im Umkehrschluß bedeutet dies nämlich, daß alle nach Phenoxyethanol aufgeführten Inhaltsstoffe von ihrer Konzentration her auf jeden Fall ≤ 1% betragen müssen – wieviel genau, weiß nur der Hersteller. Bei günstigen Produkten wird jedoch erfahrungsgemäß mit den teureren Wirkstoffen eher „sparsamer“ umgegangen 😉.

        Viele liebe Grüße,
        Eva

        1. @Eva: das stimmt. Und da die Incis eben wie du schon sagtest, nicht „chronologisch“ absteigend danach aufgeführt werden müssen, kommt es eben, dass die 3 Ceramide zwar nicht direkt hintereinander stehen, aber dennoch zusammen 3% ausmachen.
          Leider gilt der Umkehrschluss nicht. Theoretisch kann ein Produkt auch zB. 0,2% Phenoxyethanol enthalten. Der Inhaltstoff davor, kann dann theoretisch mit 10% oder mit 0,1% drin sein. Je nachdem, wo in der Inciliste sich eben dann die 1% „Hürde“ befindet. Nur zur Info, damit das jetzt niemand versehentlich in die andere Richtung interpretiert.

          1. Du hast Recht, 10% ist größer als 0,2%, 0,1% ist bei mir jedoch kleiner/weniger als 0,2% 😉.
            Wie auch immer, die maximal (!) zulässige 1%-Grenze bei Phenoxyethanol sollte auch nur als kleine Orientierung dienen, um sich davon nicht abschrecken zu lassen. Und da die Hersteller meist versuchen UNTER dieser maximal zulässigen Höchstmenge von 1% zu bleiben, kann man davon ausgehen, daß alle Inhaltsstoffe, die danach folgen, unter 1% liegen, zumal es auch Inhaltsstoffe gibt, deren zulässige Höchstmenge noch kleiner als 1% beträgt.

            Viele liebe Grüße,
            Eva

            1. @Eva: trotzdem können 0,1% von Irgendwas vor den 0,2% Phenoxyethanol stehen. Aus dem von dir genannten Grund. Wenn nämlich die 1% „Hürde“ weiter vorne in den Incis ist. Dann wird alles danach eben nicht zwangsläufig in absteigender Prozentzahl aufgeführt. Weshalb man eben nicht wissen kann, ob die Incis vor Phenoxyethanol mehr als 1% betragen, wenn man nicht ganz sicher weiß, dass Phenoxyethanol mit exakt 1% drin ist. Das meinte ich damit.

              1. Hier ein Auszug aus der VERORDNUNG (EG) Nr. 1223/2009 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 30. November 2009, Geändert durch:
                über kosmetische Mittel (Neufassung), (Text von Bedeutung für den EWR), (ABl. L 342 vom 22.12.2009, S. 59), hier KAPITEL VI
                INFORMATIONEN FÜR DIE VERBRAUCHER, „Artikel 19 Kennzeichnung“, Abs. 1 g) ii):

                „Die Liste der Bestandteile weist diese in abnehmender Reihenfolge ihres Gewichts zum Zeitpunkt der Hinzufügung zum kosmetischen Mittel aus. Bestandteile in einer Konzentration von weniger als 1 v. H. können in ungeordneter Reihenfolge im Anschluss an die mit einer Konzentration von mehr als 1 v. H. aufgeführt werden.“ (Seite 20).

                Am besten, man schaut sich das Ganze noch einmal etwas genauer an…

                Viele liebe Grüße,
                Eva

                  1. Ich verstehe schon, was Du sagst, aber mal angenommen, die 1%-Grenze bei dem hier vorgestellten Produkt würde tatsächlich nicht bei Phenoxyethanol, sondern schon bei einem Inhaltsstoff VOR Phenoxyethanol beginnen, dann würde doch trotzdem alles NACH diesem uns nicht bekannten Stoff laut Kosmetikverordnung und der Logik nach immer noch UNTER 1% liegen (müssen) und das wollte ich Dir damit nur erklären.

                    Viele liebe Grüße,
                    Eva

                    1. @Eva: genau! Ich wollte nur vermeiden, dass jmd. das nun liest und den Umkehrschluss zieht, dass dann alles vor Phenoxyethanol automatisch über 1% liegt. Nähmen wir an, die Incis des PC 1% Retinol Booster bestünden in dieser Reihenfolge aus Wasser, Glyzerin, Retinol, Hyaluron, Phenoxyethanol und citric acid. Dann liegt die 1% Hürde also bei Retinol. Hya könnte also zB. mit 0,1% drin sein, Phenoxyethanol mit 0,8% und citric acid mit 0,4%. D.h. obwohl das Hya vor Phenoxyethanol steht, wäre trotzdem weniger davon drin, da ja alles nach 1% nicht mehr absteigend angegeben werden muss. Jetzt kennt man aber oft von keinem der Incis die Prozent, wenn’s nicht gerade um Säuren, Vit C oder Retinol geht. Und dann gibt’s immer mal wieder Leute (nicht du und nicht ich), die sich darauf berufen, dass Phenoxyethanol ja nicht mit mehr als 1% drin sein darf. Also müsse alles davor mit mehr als 1% drin sein. Was aber eben nicht zwangsläufig so sein muss, wie man an dem Bsp. sieht.
                      Ich glaub, wir meines das Gleiche 🤣🤣🤣

                    2. Hallo liebe Jasmin,

                      ja, ich denke auch, wir meinen dasselbe: In meinem Ursprungskommentar ging es mir ausschließlich darum, darüber „aufzuklären“, daß das Konservierungsmittel Phenoxyethanol – nur weil er so weit am Anfang der INCI-Liste steht – trotzdem KEIN Problem darstellen muß (außer man ist nachweislich allergisch dagegen!), weil seine zulässige Höchstmenge in Kosmetikprodukten sowieso nur maximal 1% betragen darf. Nur darum ging es mir. Mehr hatte ich mit meinem Ursprungskommentar nicht sagen wollen.

                      Da in dem hier vorgestellten Produkt VOR Phenoxyethanol nur wenige Inhaltsstoffe aufgeführt werden und ich davon ausgehe, daß das Serum nicht NUR aus Aqua besteht, gehe ich mal davon aus, daß bei diesem Produkt das Phenoxyethanol tatsächlich der 1%-Grenzmarker ist. Er kann selbstverständlich auch eine Konzentration von z. B. nur 0,5% betragen. Vielleicht ist der Grenzmarker aber auch das Bindemittel „Carbomer“, Genaueres weiß sowieso nur der Hersteller und der wird es uns wahrscheinlich nicht verraten wollen 😉.

                      Ich wünsche Dir und allen hier noch einen schönen und erholsamen Sonntagabend und viele liebe Grüße,

                      Eva

      2. Hallo liebe Jasmin,

        ja, Du hast Recht: Theoretisch KÖNNTEN alle nach Phenoxyethanol (dessen Höchstmenge in einem kosmetischen Produkt maximal (!) 1% betragen darf) aufgeführten Inhaltsstoffe jeweils 1% Konzentration im fertigen Produkt enthalten sein. Worauf es mir bei meinem Kommentar jedoch ankam ist, daß nur weil Phenoxyethanol so weit vorne in der INCI-Liste eines Kosmetikproduktes gelistet ist, dies nicht automatisch bedeutet, daß von dem Stoff „so viel“ im fertigen Produkt enthalten sein muß. für Phenoxyethanol-Allergiker ist dies natürlich sowieso irrelevant, sie verzichten am besten gleich auf solche Produkte. Für alle anderen, die kein Problem mit diesem Konservierungsmittel haben, ist es aber im Grunde genommen „wurscht“, an welcher Stelle Phenoxyethanol in der INCI-Liste aufgelistet ist. Interessant wird dies nur bezogen auf DIE Inhaltsstoffe, die danach gelistet werden. Im Umkehrschluß bedeutet dies nämlich, daß alle nach Phenoxyethanol aufgeführten Inhaltsstoffe von ihrer Konzentration her auf jeden Fall ≤ 1% betragen müssen – wieviel genau, weiß nur der Hersteller. Bei günstigen Produkten wird jedoch erfahrungsgemäß mit den teureren Wirkstoffen eher „sparsamer“ umgegangen 😉.

        Viele liebe Grüße,
        Eva

        p. s.: Lieber KK, sorry wenn mein Kommentar bei Dir evtl. doppelt ankommt. Von WordPress kommt jedesmal, wenn ich ein Kommentar abschicken will, die Meldung, ich hätte es schon abgeschickt 🤔🤷🏼‍♀️…

  3. Hallo KK, witzig, da hatte ich mir vor ein paar Tagen ‚caffein‘ für die Augen bestellt und da wurde mir das Produkt vorgeschlagen. Preis erschwinglich und daher unbelesen mitbestellt. Früher hatte ich mal so kleine Ceramide Kapseln benutzt, weiß gar nicht mehr, ob es die noch gibt.
    Ich habe es sofort ausprobiert und es nur als Serum interpretiert. Es zieht sofort ein und klebrig war da bei mir nichts. Feuchtigkeit (ddml) drüber und anschließend Nachtcreme. Resultat: schöne Haut am Morgen 🙂

    1. Ich kenne deine Haut ja nicht, aber im Gegensatz zu vielen „Barriereprodukten“ ist das Night Treatment sehr leicht und fettet nicht spürbar. Meine Nase glänzt nach einiger Zeit nicht, was für die leichtere Konsistenz spricht.
      Liebe Grüße!
      KK

  4. Ich mag von TIL den Hemp Oil moisturizer sehr gerne. Als ich mit dem 1% Retinol von Paula angefangen habe, hatte ich mir auch das Omega Serum dazu bestellt weil viele in erwähnt hatten, dass es beruhigend wirkt nach dem Retinol Serum. Das hat bei mir leider nichts gebracht. Aber wenn ich den Hemp Oil Moisturizer danach benutzt habe, war das Brennen direkt weg. Jetzt habe ich mich an das Retinol gewöhnt. Ich nutze den HOM im Winter gerne als Nachtcreme.
    Von Hoolika Hoolika die Good Cera Creme im Topf ist auch sehr schön. Zieht gut ein und hinterlässt ein schönes Hautgefühl. Ich mag es nicht wenn es klebt und fettet. Es muss sich schön eingecremt anfühlen aber nicht zu überladen. Und wenn sich die Haut danach so schön weich und glatt anfühlt dass man sich am liebsten immer wieder ins Gesicht fassen möchte 😂
    Ich werde mir demnächst aber zum Vergleich einge Deluxe Proben von Paula bestellen und ihre Omega Creme testen.

    1. Hoolika Hoolika Produkt ist leider nicht zu empfehlen.

      „Citrus Aurantium Bergamia (Bergamot) Fruit Oil, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil, Citrus Paradisi (Grapefruit) Peel Oil“ und so weiter…

      Das bei der geschädigten Hautbarriere wäre ein Todesurteil. Mehr als sieben Duftstoffe/ätherische Öle in einem Produkt für die beschädigte Haut.

      1. Ich vertrage die gut. Ich habe aber auch keine Probleme mit Duftstoffen. Gut dass du es erwähnst.

  5. Hallo, lieber KK, und lieben Dank für die Vorstellung des Produkts. Ich hatte es bereits im Warenkorb und kann es nun für mich ausschließen.

    Danke auch an Jasmin und Eva für Euer Engagement und auch für den Hinweis auf Phenoxyethanol. Wieder viel gelernt 👍🏼.

    Hat jemand schon den PHA Toner von TIL getestet?

    Liebe Grüße und schönen Abend!

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