SKINCARE GASTBEITRAG (DINAH): Hilfe, meine Haut ist überpeelt!

Wie hier schon mehrfach kund getan, bin ich ein großer Fan von regelmäßigen Peelings, vor allem chemischen mit Fruchtsäuren (AHA) und Salicylsäure (BHA). Hin und wieder darf es bei meiner robusten Haut auch ein mechanisches Treatment zum Rubbeln sein. Durch regelmäßiges Peelen werden tote Hautschüppchen entfernt und die Zellerneuerung wird beschleunigt, so dass die Haut schön weich und glatt wird. Doch jede Haut ist anders – was der eine problemlos täglich verträgt, können andere höchstens einmal pro Woche verwenden oder auch gar nicht. Wer überpeelt, schädigt die Schutzbarriere der Haut und handelt sich möglicherweise längerfristig echte Probleme ein, denn wie ein Sonnenbrand führt auch übermäßges Peelen zu einer Entzündung der Haut.

 

Doch woran erkenne ich, ob meine Haut durch eine Überdosis chemisches oder mechanisches Peeling geschädigt ist? Dafür gibt es einige Anzeichen, die (zum Glück) selten alle gemeinsam auftreten:

  • Die Haut fühlt sich von Tag zu Tag rauer an und schuppt sich.
  • Die Haut ist extrem trocken und spannt trotz Pflege.
  • Das Gesicht ist gerötet wie nach einem Sonnenbrand.
  • Die Haut reagiert plötzlich empfindlich, auch auf bereits lange problemlos benutzte Produkte. Selbst milde Pflege löst Rötungen oder Brennen aus.
  • Vermehrt auftretende Unreinheiten und Pickel, auch an unüblichen Stellen im Gesicht.
  • Die Haut ist viel öliger als sonst. Das kann bedeuten, dass die Hautbarriere geschädigt ist, so dass sie wesentlich durchlässiger für Sebum ist.
  • Die Haut glänzt ungewohnt, wirkt fast wie eine Wachsschicht und spannt. Nein, das ist nicht der gesunde Glow!

Bei ersten Auftreten für gereizte Haut sollte man die Abstände zwischen den Peelings vergrößern, vielleicht auch ein milderes Produkt nehmen (siehe mein Artikel https://konsumkaiser.com/2017/07/09/skincare-gastbeitrag-dinah-der-aha-effekt-chemisches-peeling-fuer-einsteiger-und-fortgeschrittene/). Doch was tun, wenn es nun einmal passiert ist? Auch wenn viele das nicht gerne hören werden: In diesem Fall hilft nur, alle Säuren und reizende Wirkstoffe wie Vitamin C und Retinol vorübergehend abzusetzen und der Haut mindestens ein bis zwei Wochen Pause zu gönnen. Ich höre schon das kollektive Aufstöhnen: „Das ist unmöglich, ohne AHA oder BHA verstopfen meine Poren, ich kriege Mitesser, was ist mit meinen Falten?!“

Diese Gedanken kenne ich, doch ein paar verstopfte Poren sind ein Klacks im Vergleich zu einer nachhaltig zerstörten Hautbarriere, die extrem anfällig ist für allergische Reaktionen, bakterielle Akne, Dermatitis oder Neurodermitis – so etwas möchte niemand. Rote, schuppige Haut ist auch viel auffälliger als ein paar Mitesser … Also: Erst einmal alles weglassen, was irgendwie reizen könnte. Dazu gehören auch Produkte, die Alkohol (Ethanol) oder Duftstoffe enthalten. Am besten ist eine milde Basispflege, ähnlich wie bei einem Sonnenbrand, mit einem ph-Wert um 5,5. Aloe vera und Panthenol wirken beruhigend, ich habe bei gereizter Haut auch mit Honig, Propolis und Centella asiatica als Inhaltsstoffe gute Erfahrungen gemacht – aber Vorsicht bei Allergien. Weniger ist jetzt auf jeden Fall mehr, ganz auf Pflege zu verzichten wäre aber keine gute Idee. Mein Tipp ist ein pflegendes Gesichtsspray mit beruhigenden Inhaltsstoffen. Bitte nicht nur Thermalwasser oder Toner nehmen, denn ohne Lipide verdunstet die Feuchtigkeit ganz schnell.

Wenn sich die Haut etwas beruhigt hat, geht es darum, die gestörte Hautbarriere wieder aufzubauen, die man sich nach einem Peeling-Overkill wie ein löchriges Sieb vorstellen kann. Dadurch ist die Haut sowohl trockener (oder öliger) als auch empfindlicher als sonst. Optimal für die Stärkung der Hautbarriere sind Produkte, die Ceramide (hautidentische Lipide), Cholesterol, Squalan, Nachtkerzenöl oder Niacinamide enthalten. In höherer Konzentration reduziert Niachinamide allerdings die Talgproduktion und macht die Haut trockener – das ist nur bei eher öliger Haut gut. Ganz wichtig ist natürlich der tägliche Sonnenschutz, denn überpeelte Haut ist besonders anfällig für Sonnenbrand und Pigmentflecken.

 

 

 

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(Fotos: Dinah f. KK   Keinerlei Sponsoring)

 

22 Kommentare

  1. Guten Morgen 🙂
    Habe ich das richtig verstanden , dass wenn man eh schon trockene Haut hat und Produkte mit viel Niancinamid benutzt die Haut auch noch trockener werden kann?
    Bzgl nachtkerzen Öl und Reichhaltigkeit kann ich die Dermasence Cream und Mask sehr empfehlen. Meine Haut hat manchmal kleine Zicken da hilft sie ganz gut und zieht auch restlos ein.

    Lg

    1. Pures Nachtkerzenöl ist auch sehr gut. Dermasence Cream and Mask ist mir teilweise im Winter nicht reichhaltig genug, so dass ich sie noch mit reinem Nachtkerzenöl mische.

    2. Diese Erfahrung habe ich persönlich mit Niacinamide gemacht, es gibt dazu aber auch wissenschaftliche Studien. Niachinamide reduziert bereits ab einer Konzentration von 2% die Talgproduktion bzw. der Fettanteil der Haut verringert sich. Bei öliger Mischhaut ist das gut, bei fettarmer Haut nicht. Deshalb muss ich leider Produkte vermeiden, die relativ viel Niacinamide enthalten oder muss sie halt mischen. LG Dinah

  2. In meiner Jugend, als ich von fettiger Haut und Pickeln geplagt war, litt ich sehr oft an überpeelter Haut. Ich habe sie regelmäßig mehrmals wöchentlich mit Seesand Mandelkleie von AOK gepeelt, was im Nachhinein sehr aggressiv abrasiv war. Zusätzlich noch aggressive Reinigungsmittel, meist sogar noch nach dem Peeling, weil die „antibakteriellen Wirkstoffe“ meiner damaligen Meinung nach, so besonders tief in die Poren eindringen und wirken können. Etwa mit 17 habe ich dann mal eine Broschüre über Akne gelesen, in der Stand, dass die Haut krank sei und mit aggressiven Reinigungsmitteln die kranke Haut zusätzlich geschwächt und geschädigt würde. Das gab mir zu denken und ich bin zu milderen Produkten übergegangen und habe in der Nacht pflegende Cremes anstatt antibakterieller Anti-Pickel-Cremes verwendet. Es wurde dann auch tatsächlich besser mit den Pickeln, dem nachfetten und der Empfindlichkeit meiner Haut.

    1. Diese Seesand Mandelkleie hatte ich in meiner Jugend auch – da hatte ich auch noch keine Ahnung von Hautpflege. Was wir da so alles gemacht haben ….

  3. „Die Haut fühlt sich von Tag zu Tag rauer an und schuppt sich.
    Die Haut ist extrem trocken und spannt trotz Pflege.“

    Ist das aber nicht AM ANFANG „normal“?

    1. @NGB: Nein, das ist eine klare Reizreaktion und zeigt, dass die Hautbarriere angegriffen ist. Diese Symptome treten als Nebenwirkung oft am Anfang bei Retinol auf und gelten da als „normal“ in gewissem Rahmen, aber Retinol ist kein Peeling! Und auch da muss man die Dosierung anpassen, um die Haut nicht zu überfordern und mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Wenn die Haut generell auf alles sensibel reagiert, rot ist und brennt, muss man auch mit Retinol pausieren. Bei regelmäßigem Peeling, egal ob chemisch oder mechanisch, soll die Haut sich nicht schuppen und nicht rau werden, sondern im Gegenteil schön weich und glatt. Bei BHA kann die Haut leicht trockener werden, AHA spenden sogar etwas zusätzliche Feuchtigkeit.

      1. @Dinah: Verstehe ich aber nicht ganz: Einerseits SOLL die Haut sich abschuppen, gleichzeitig sollen aber KEINE Schuppen zu sehen sein. Wie soll das denn dann funktionieren? 🙂

        1. Das ist ein verbreitetes Missverständnis, dass sich die Haut beim Peelen wirklich sichtbar schuppt. Bei chemischem Peeling werden tote Hautzellen gelöst und die Zellerneuerung dadurch beschleunigt. Diese einzelnen Hautzellen sind aber winzig klein und nur unter dem Mikroskop zu sehen, nicht mit bloßem Auge. Sie lösen sich auch nicht unbedingt sofort nach dem Peeling, sondern Stunden später und wir spülen sie dann einfach morgens oder abends bei der Reinigung von der Haut. Auch bei mechanischem Peeling habe ich noch keine sichtbare „Abschuppung“ erlebt (zum Glück). Wenn wir „Hautschuppen“ mit bloßem Auge sehen, dann sind das keine einzelnen Hautzellen, sondern schon größere Teile der Epidermis, die sich so eben nicht ablösen sollten – das ist ja dann wie bei einem Sonnenbrand. Da ist die Haut geschädigt. Es gibt asiatische Peeling-Gele, die angeblich sichtbar Hautschuppen lösen, oder französische „Gommage“, aber was man dabei sieht, ist in Wirklichkeit Talg (Sebum), vermischt mit dem Produkt.

          1. @Dinah: Ok dann nehme ich BHA anscheinend a) zuviel und b) zu oft. Das waren dann schon eher „Hautfetzen“ wie beim Sonnenbrand als „kleine Schüppchen“.

            Ich hoffe die Reihenfolge (aller 15 Min) ist wenigstens richtig: BHA -> Retinol -> Hyaluron

            1. Die Reihenfolge ist schon okay. Ich vermute aber eher, dass sich deine Haut durch das Retinol schält oder eben durch die Kombination mit dem BHA. Ich weiß nicht, wie lange du Retinol schon verwendest und in welcher Stärke, aber ich würde es nicht täglich nehmen, sondern die Abstände vergrößern bis sich die Haut beruhigt hat..Die Kollagenbildung wird auch angeregt, wenn man Retinol nur jeden zweiten oder dritten Tag nimmt, es dauert halt vielleicht etwas länger, aber man vermeidet so die Risiken einer geschädigten Hautbarriere. Gereizte Haut ist ja deutlich empfindlicher, was dann die Reizreaktion auf Wirkstoffe verstärkt etc. Das ist dann ja irgendwann ein Teufelskreis.

          2. Da wir hier gerade beim Thema Schuppen sind und du das so schön erklärst, liebe Dinah, weißt du vielleicht ja auch für mein Problem einen Rat: Ich habe generell relativ unkomplizierte, normale Haut – nie Probleme mit Akne, ebenmäßiges Hautbild, höchstens etwas zu trocken/feuchtigkeitsarm (dadurch bedingt auch leider schon erste feine Linien auf der Stirn und Nasolabialfalte, obwohl erst 25) und gerade an den Wangen runter entlang der Kieferknochen ist es ziemlich trocken (wenn ich da nicht genug pflege, kommt da sogar meine Keratosis pilaris durch, hab ich das Gefühl; mit genügend Pflege ist davon aber nichts zu sehen). Mein einziges Problem ist meine Nase – dort hab ich verstopfte Poren/Mitesser, sie fettet, UND ich habe gleichzeitig aber ein extremes Schuppenproblem. Ich habe dort permanent sichtbare Schüppchenbildung und zum Teil kann ich richtige Hautfetzen abziehen.

            Was meinst du, wodurch das bedingt ist? Ist das eine gestörte Hautbarriere? Falls ja, was soll ich tun? Würde einerseits gerne BHA benutzen gegen die verstopften Poren (benutze ich bislang nicht), habe aber Sorgen, dass die Haut dadurch noch mehr austrocknet und sich noch mehr schuppt. Oder ist es eine Art Verhornungsstörung, dass sich meine Haut quasi nicht richtig selbst schuppen kann, sodass Säuren da sogar ganz hilfreich gegen wären? (Habe auch am Körper das Problem, evtl auch durch die Reibeisenhaut bedingt, wenn ich die Haut nicht richtig peele und regelrecht abschrubbe, behalte ich meine Sommerbräune fast bis zum nächsten Jahr…)

            Für eine Einschätzung aus deiner Sicht wäre ich dir sehr sehr dankbar! Vielleicht hast du ja einen Tipp und kannst mir weiterhelfen 🙂

            1. Hallo Nina! Wenn du auf der Nase bislang nicht besonders heftig gepeelt hast, in welcher Form auch immer, kann es eigentlich keine gestörte Hautbarriere sein. Für mich klingt das eher nach sehr trockener Haut, die gewissermaßen aus Verzweiflung übermäßig Sebum produziert, denn Wasser kann sie halt nicht herstellen … Also vermutlich fehlt sowohl Feuchtigkeit als auch Fett, deshalb würde ich es mal gezielt mit Pflege für trockene Haut versuchen und gucken, was sich tut. Aloe vera Gel unter einer Creme wäre vielleicht eine Idee, weil es gleichzeitig Feuchtigkeit spendet und mattiert. Bei einer Neigung zu Keratosis pilaris liegt wahrscheinlich eine Verhornungsstörung vor, so dass Säuren im Prinzip nicht schlecht wären. BHA trocknet nicht so stark aus wie z.B. Retinol, das kann man mit guter Pflege ausgleichen, ich würde es aber nicht großflächig verwenden. Nach meiner eigenen Erfahrung helfen Mandelsäure und Milchsäure auch ganz gut bei verstopften Poren, Glycolsäure eher nicht. Das alles natürlich ohne Gewähr, ich kann deine Haut ja nicht sehen und bin auch kein Profi. Aber vielleicht hilft dir das ja irgendwie weiter. Wenn du ein bisschen Geld investieren willst, dann guck mal bei Amazon oder ebay nach einem „Skin Analyzer“, sieht so ein bisschen aus wie ein Fieberthermometer, habe ich hier im Blog auch schon mal vorgestellt. Damit kannst du die Werte für Fett und Feuchtigkeit deiner Haut messen, in verschiedenen Zonen, das ist ganz hilfreich. LG Dinah

              1. Vielen lieben Dank für deine Einschätzung, Dinah! Nein, ich peele im Gesicht quasi gar nicht. Insofern könnte das schon sein, dass meine Haut da einfach extrem trocken ist… Aloe Vera Gel ist eine gute Idee, da werde ich mal schauen, was ich so finde! Und dann werde ich mich doch vllt mal an die Säuren wagen und schauen, wie sich das so auswirkt. Der Skin Analyzer klingt interessant, vielleicht bestell ich mir den tatsächlich mal! Dann kann man es vermutlich ja wirklich noch besser einschätzen, was jetzt das Problem ist. Danke nochmal! LG Nina

  4. Hmm, im Zweifel dann also doch lieber weniger wirksam in Sachen Zellerneuerung und Kollagenbildung und sich „nur“ mit mehr Feuchtigkeitsgehalt bzw. etwas einheitlicherem Hautbild abfinden? Denn ich fühle mich leider tatsächlich ab und zu wie nach dem beschriebenen leichten Sonnenbrand, was ich bisher aber auf meine hormonelle „innere Heizung“ geschoben habe ….

    1. @Ursula: Das mit der Zellerneuerung funktioniert bei chemischem Peeling in wirksamer Stärke ab 4% freier Säure; da kann man sich rantasten, weil sich die Haut an AHA gewöhnt. Kollagen wird gebildet, sobald die Haut etwas als Reiz wahrnimmt und vermutet, da sei etwas zu reparieren – was nicht identisch ist mit einer echten Reizreaktion. Das Zeichen für das Erreichen dieser individuellen Reizschwelle ist bei chemischem Peeling ein leichtes Kribbeln oder Prickeln auf der Haut, nicht zu verwechseln mit Stechen oder Brennen. Bei sensibler Haut können da sicher auch moderat dosierte Produkte schon Auswirkungen auf die Kollagenbildung haben, jedenfalls sollte das theoretisch so sein. Meine Haut ist unempfindlich, deshalb merke ich normalerweise bei chemischem Peeling nichts, außer bei den 30% AHA von The Ordinary. Folglich setze ich für die Kollagenbildung eigentlich nur auf Retinol plus Vitamin C, nicht auf AHA. Gereizte Haut vermeide ich, denn echte Entzündungsprozesse in der Haut beschleunigen die Hautalterung, das ist dann Pro-Aging. Ein bisschen mehr dazu schreibe ich in dem Artikel zu Säuren, den ich verlinkt habe.

      1. @ Dinah: Vielen Dank für Deine Aufklärung 🙂 – besonders was die Gewöhnung betrifft! Aufgrund Deines Juli-Artikels bin ich wieder auf „Stärkeres“ (Dermasence AHA + C – mir vielleicht doch zu heftig?) umgestiegen, obwohl ich bisher lieber BHA verwendete, das mir deutlich verträglicher erscheint. Davor Versuche mit Paula’s 5 %igem AHA aus der Resist-Serie, später – abwechselnd mit Paula’s 2 % BHA – HighDroxy’s Face-Serum.

        Wenn ich es trotzdem nochmals mit etwas stärkerem AHA versuchen möchte: Ist es Deiner Erfahrung nach während der Gewöhnungsphase besser, mit schwächerem AHA zu starten – oder einfach die Zeitabstände noch mehr zu verlängern (o.a. AHA derzeit ca. alle 10 Tage, BHA allerdings schon 2, 3 x wöchentlich … und 1 – 2 x Retinol)?

        Vorab nochmals Danke und lieben Gruß :-)!

        1. @Ursula: Dermasence AHA + C hatte ich selbst noch nicht, aber ich weiß von anderen, dass das ziemlich stark wirkt durch die Kombination mit Vitamin C. Das ist schon was völlig anderes als das milde Serum von HD. Meiner Meinung nach ist es sinnvoll, mit schwächeren AHA einzusteigen und regelmäßig damit zu peelen, also alle paar Tage, weil sich die Haut dann besser daran gewöhnt als bei hohen Konzentrationen in großem Zeitabstand. Da hat man dann ja erst mal immer eine Reizreaktion, was nicht gut ist. Nach ein paar Monaten kann man dann steigern. AHA und BHA besser nicht an den Retinol-Tagen verwenden, jedenfalls anfangs nicht.

  5. Ich bin erst über KK’s Blog auf chemische Peelings aufmerksam geworden. Davor hatte ich zu großen Respekt vor der Heimbehandlung mit AHA’s und BHA’s. Ich habe dann vorsichtig angefangen mit HD’s Faceserum und PC’s 2% BHA – allerdings habe ich sehr unempfindliche, dicke Haut. Ich merke eigentlich wenig. Negative Reaktionen schon gar nicht, zum Glück! , aber positive Veränderungen auch nicht. Leider hatte ich in meiner Jugend Akne, die mir bis heute noch Narben hinterlassen hat. Gibt es denn chem. Peelings, die an der Narbenstruktur etwas bewirken? Also, die man auch zuhause anwenden kann oder gehört das ausschließlich in professionelle Hände? Wäre das TO 30% zu empfehlen?
    LG
    Ginger

    1. Hallo Ginger! Das Serum von HD mit Mandelsäure ist wirklich mild und für eher empfindliche Haut gedacht – bei unempfindlicher dicker Haut wirkt es nach meiner persönlichen Erfahrung nicht. In dem verlinkten Artikel sind ja eine ganze Reihe Produkte erwähnt mit der jeweils wirkenden freien Säure, vielleicht versuchst du es mal mit einem stärkeren Produkt. Allerdings ist es selbst mit den 30% AHA von TO eher nicht möglich, wirklich die Hauttextur zu verändern, wenn es um richtig vernarbte Haut geht. Dafür braucht man höhere Konzentrationen von 30 bis 70% freie Säure, das sollte dann schon von Experten gemacht werden, denn dafür muss sich die Haut dann wirklich komplett schälen. Eine Alternative wäre wohl Microneedling, das wird auch bei Aknenarben eingesetzt, aber damit kenne ich mich nicht wirklich aus, und ich weiß nicht, ob ich das selbst zu Hause machen würde.

      1. Hallo Dinah!
        soweit ich weiß, muss man schon invasivere Maßnahmen vornehmen lassen, um Narbengewebe abzumildern, aber Laser und hochprozentige Fruchtsäuren sind eben auch so eine Sache… davor schrecke ich ein wenig zurück, hab ich doch großen Respekt vor solchen Maßnahmen, man weiß ja nie, wie die Haut darauf reagiert. Am liebsten würde ich das selbst machen, mit einem chem. Peeling, welches ich beobachten und kontrollieren kann, auch wenn das dann ein längerer Prozess wäre, aber ich hätte es in der Hand…
        Microneedling habe ich auch schon als Heimanwendung ausprobiert, aber um eine entsprechende Wirkung zu bekommen, braucht man tiefere Nadeln, dann sollte die haut betäubt werden, weil es doch schmerzhafter ist usw. Die nadeln , die ich zuhause verwendet habe, waren zu kurz, haben evtl. eine Anti Ageing Wirkung, aber keine Wirkung auf Narbengewebe.
        LG
        Ginger

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