SKINCARE GASTBEITRAG (DINAH): Meine klassischen Peelings – ein Überblick

Auf Englisch heißt Peeling „exfoliation“, was ein viel treffenderer Begriff ist, denn es geht nicht darum, dass sich die Haut dabei schält, was „to peel“ ja bedeutet. In Wirklichkeit lösen sich dabei nur alte, bereits abgestorbene Hautzellen und machen Platz für neue. Ohne jegliches Peeling dauert dieser normale Prozess der Hauterneuerung jenseits der 30 immer länger und lässt die Haut deshalb oft fahl und grau aussehen. Seit einigen Jahren verwende ich vor allem chemische Peelings, doch einmal pro Woche greife ich immer noch zu einem klassischen „scrub“, also einem mechanischen Peeling, weil das bei meiner unempfindlichen Haut eben noch mal ein bisschen mehr bringt, und das kann ich sowohl sehen als auch fühlen.

 

Grobmotoriker sollten von Schrubbelprodukten vermutlich lieber die Finger lassen, bei sehr empfindlicher Haut, Couperose etc. sollte man auch darauf verzichten, aber ich weiß einen guten „scrub“ zu schätzen und möchte heute die mechanischen Peelings vorstellen, die ich in den letzten Jahren mehr oder weniger ausgiebig getestet habe.

 

Peter Thomas Roth Pumpkin Enzyme Mask

Die Pumpkin Mask von PTR wirkt gleich dreifach als Peeling: mit Fruchtsäure (AHA), mit Kürbisenzymen und mit feinen Aluminiumpartikeln. Man lässt sie ein paar Minuten einwirken, je nach Hautempfindlichkeit, und benutzt sie ein- bis zweimal pro Woche. Das Ergebnis ist wirklich pberzeugend, aber dieses Produkt ist nichts für Leute mit sensibler Haut, da gibt es deutlich mildere Alternativen. Außerdem sollte man den intensiven Duft nach Zimt und Gewürzen mögen. Zum ausführlichen Review: https://konsumkaiser.com/tag/pumpkin-enzyme-mask/

Meine Wertung: ****

 

Skinfood Strawberry Black Sugar Wash-off Mask

Dieses Peeling auf Zuckerbasis, das nach Erdbeermarmelade riecht, ist mein heimlicher Liebling und ich werde es sicher wieder nachkaufen, schon wegen des sagenhaften Preis-Leistungsverhältnisses. Die Zuckerkörner sind deutlich spürbar, aber sie lösen sich beim (sanften!) Einmassieren mit lauwarmem Wasser auf, danach lässt man die Masse noch fünf bis zehn Minuten auf dem Gesicht, und in dieser Zeit wirkt die ebenfalls enthaltene Fruchtsäure. Von der Wirkung her ist das für mich ein Dupe zur wesentlich teureren Pumpkin Mask von PTR. Hier geht es zu meinem Review von 2015:  https://konsumkaiser.com/2015/11/01/skincare-gastbeitrag-dinah-review-skinfood-black-sugar-strawberry-mask/

Meine Wertung: *****

 

Ole Henriksen Sugar Glow Polishing Mask

Von der Sugar Glow Polishing Mask hatte ich eine Probegröße, die mich nicht wirklich beeindruckt hat. Es handelt sich im Wesentlichen um Zucker in einer Glycerin-Öl-Basis, die nach Orangen riecht; alle interessanten Inhaltsstoffe wie Honig kommen nach „Fragrance“, sind also nur in Spuren enthalten. Wie bei allen Scrubs muss man hier sehr vorsichtig zu Werke gehen, um Hautreizungen zu vermeiden. Für 55 $ würde ich die Fullsize nicht kaufen, die Strawberry Mask von Skin Food ist für mich klarer Punktsieger.

Meine Wertung: ***

 

Lush Angels on Bare Skin

Streng genommen ist diese bröselige Masse auf der Basis von gemahlenen Mandeln und Glycerin kein Peeling, sondern ein Reiniger, der täglich verwendet werden kann. Er entfernt jedoch sehr sanft tote Hautschüppchen, deshalb fällt er für mich in diese Kategorie. Außerdem ist die Reinigungswirkung bei Make-up sehr mäßig, da muss frau schon nachreinigen. Mir gefällt, dass „Angels on Bare Skin“ die Haut nicht austrocknet. Die bröselige Konsistenz nervt mich, vor allem aber mag ich den intensiven Geruch des ätherischen Lavendelöls nicht, das bei sensibler Haut reizend wirken kann.

Meine Wertung: **

 

 

 

 

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(Fotos: Dinah f. KK, Hersteller   Keinerlei Sponsoring)

2 Kommentare

  1. Ich muss sagen, dass ich seit einiger Zeit, seit ich chemische Peelings verwende, kaum noch das Gefühl habe, mechanisch peelen zu müssen. Ich könnte z.B. morgens nie auf die Reinigung mit Cleanser und Wasser verzichten ( auch gerne, bis sie “ quietschsauber“ ist, sonst habe ich Sorge, dass sie klebrig wird mit Sonnenschutz), aber Rubbelpeelings fehlen mir eigentlich nicht. Übrig aus früheren Zeiten ist nur noch eine Tube von Clarins (“ Doux Polissant“), die ich ab und zu aufbrauche.
    Ach ja, und manchmal neige ich ja dazu, etwas unvernünftiges mitzubestellen; neulich wanderte also ein Spender “ Oxygen Micro Essence Peeling“ aus der Super Aqua – Serie von Missha ins Körbchen.
    Da trägt man ein Gel aufs trockene Gesicht auf und dann bildet sich Schaum und irgendwie peelt das dann.
    Macht auf alle Fälle Spaß und ist schön erfrischend.💦

    1. Hallo Martina! Dieses Oxygen Peeling von Missha hatte ich auch mal 🙂 Irgendwas tut sich da schon bei solchen Produkten, aber kurz danach habe ich dann AHA und BHA entdeckt und damit war das dann uninteressant … Ich habe eine Verhornungsstörung und wirklich robuste Haut, insofern macht ein mechanisches Peeling bei mir schon noch mal ein bisschen mehr als ein chemisches – oder es macht einfach was anderes.

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