SKINCARE: CLARINS MEN „HYDRA-SCULPT“ * JAJA, DIESE MÄNNER-PFLEGEPRODUKTE

Ich habe mich mal wieder anfixen lassen. Um genauer zu sein: Die Chefin eines Blogs hat ihren Mann das neue „Hydra-Sculpt“ von Clarins Men testen lassen, und der mäkelige Herr war mehr als begeistert. Hmm, sollte Clarins endlich mal wieder ein (auch in meinen Augen) wirkungsvolles und gut formuliertes Produkt herausgebracht haben? Ich war gespannt…

 

Wie gesagt, die Blogchefin gab ein Pressetestmuster weiter an ihren Mann (diese Produkte sind im Bloggerjargon meist „Abfallprodukte“ – die Herren müssen dürfen dann testen), und der wiederum war von Clarins neuem „Double Serum für Männer“ schwer angetan.

Nun schaue ich in letzter Zeit nicht zuerst auf die Inhaltsstoffliste und lasse mich lieber überraschen! So tat ich es auch beim neuen Hydra-Sculpt“ von Clarins Men, das ich mir für € 50 Euro aus dem Duty Free Shop (UVP € 64,00) mitgebracht habe.

 

 

Das sagt Clarins über sein neues Herrenpflegeprodukt

„Die Rundum-Pflege für Männer, die Feuchtigkeit spendet und das Erscheinungsbild der Gesichtskonturen neu definiert. Eine einzigartige duale Technologie vereinigt einige der leistungsstärksten Pflanzenextrakte für eine außergewöhnliche Wirksamkeit auf Männerhaut. Zwei getrennte Flakons ermöglichen es, die zwei Formeln erst unmittelbar vor dem Auftragen zu vermischen, für eine optimale Entnahmemenge und maximale Wirksamkeit.“

 

Mein Eindruck

Die „einzigartige Duale Technologie“ kennen wir eigentlich bereits seit Jahrzehnten vom berühmten Clarins Double Serum, das jedoch eine völlig andere Konsistenz besitzt. Während Double Serum eine ziemlich ölige und eine wässrig-flüssige Phase verbindet, kommt beim Hydra-Sculpt ein wenig Creme und etwas Gel in einer „beinahe Mischung“ aus einem Düsenkopf. Richtig vermischt werden das Weiße und das Blaue erst in den Händen und auf dem Gesicht.

Insgesamt ist der erste Eindruck leicht kühlend, gelig-feucht und gut einziehend. Es ist das was sich „ALLE“ Männer angeblich wünschen: Ein Pflegeprodukt, das nicht schmiert und schnell einzieht. In meiner leicht, leichter, super-leicht Phase finde ich das derzeit eigentlich ziemlich gut. Das Finish ist dann auch nicht zu matt, nein, es gefällt mir wirklich…

OK, der Duft ist eindeutig da, aber da er männlich-frisch ist, stört er mich nicht so sehr wie ein Blumenbouquet, aber ich bin trotzdem „vorgewarnt“  Bei französischer Kosmetik kann man fast immer mit vielen Parfümstoffen rechnen, da ist es hier fast schon zurückhaltend.

Die Haut wirkt sofort gut mit Feuchtigkeit versorgt, es glänzt nichts, und feine Linien und Fältchen wirken milder. Eigentlich ein sehr schöner Effekt, und selbst meine sehr trockene Haut hat jetzt erst einmal genug. Gut, wir haben Temperaturen um die 25 Grad Celsius, da ist das nicht so schwer. Bei -5 Grad sähe das wahrscheinlich bei mir deutlich anders aus.

Über die Langzeitwirkung („Konturenstraffung“) kann ich natürlich noch nichts sagen, denn ich habe das Produkt nur knapp eine Woche nutzen können. Da ich in dieser Hinsicht mit Peptiden gute Erfahrungen gemacht habe, diese hier aber nicht enthalten sind, mache ich mir keine großen Hoffnungen.

Jedenfalls musste ich die Anwendung nach fast einer Woche abbrechen.

Warum?

Nun, weil nach ca. 5 Tagen meine Rosazea auf der Nase aufblühte! Zusätzlich bekam ich ein typisches Trockenheitszeichen auf den Augenlidern: Sie juckten und schuppten leicht. Bei mir meist der Fall, wenn ich etwas nicht so recht vertrage.

Wieder einmal ein Beispiel, dass man seine Pflegeroutine nicht allumfassend verändern sollte, sondern immer nur peu à peu ein Produkt neu einführt. So konnte ich den „Schuldigen“ ja schnell ausmachen: Aller Wahrscheinlichkeit nach Clarins Men „Hydra-Sculpt“

Jetzt wurde es Zeit für einen längeren Blick auf die Inhaltsstoffliste!

 

Was ist drin?

 

Nach Wasser und Glycerin ist der dritte Inhaltsstoff gleich mal unguter Alkohol (nicht vergällt). Die Konzentration wird garantiert nicht über 10% liegen, da er hinter dem Glycerin gelistet ist, aber dennoch schlug meine „Wünschelnase“ zuverlässig aus (wenn das nur nicht mit schmerzhaften Knötchen einher ginge).

Danach sehe ich eine Menge Feuchtigkeitsspender und auch reichhaltigere Pflegestoffe (zB. Triglyceride, Phospholipide, Sonnenblumenöl), sowie Antioxidantien, Pflanzenwirkstoffe (zB. Haferextrakt, Marienkrautextrakt, Grüner Tee, Rainkohlextrakt, Bacchariskraut, Gymnema Blattextrakt, Centella Asiatica), beruhigende Wirkstoffe (zB. Escin, Bisabolol, Salizylsäure) und dann leider auch ziemlich weit vorne hautsensibilisierender Zitronenextrakt und jede Menge Parfüm (Mitte der Liste) und extra deklarationspflichtige Duftstoffe (ätherische Öle), die in nicht unerheblichen Mengen enthalten sind. So ist zB. das potenziell hautreizende Limonene ebenfalls bereits im Mittelfeld der Liste zu orten.

Nun wundert mich meine „Hautreizung“ in Form von Rosazeaschub und schuppenden Augenlidern nicht mehr wirklich. Obwohl es einige Produkte gibt, denen meine Haut eine suboptimale Formulierung verzeiht, war hier leider nach fast einer Woche Schluss mit Lustig. Dabei wollte ich das praktische und leichte Pflegeprodukt so gerne mögen.

Was meine Einschätzung unterstrich: Bereits zwei Tage nach Absetzen von Hydra-Sculpt war meine Nase wieder schmerzfrei und die Augenlider völlig normal, weich und ohne Schüppchen.

50 ml im Airlesspender kosten ca. 64,00 Euro (UVP, in Parfümerien und autorisierten Warenhäusern)

 

Mit den Männern kann man es ja machen…

Ich finde es immer schade, wenn ich feststellen muss, dass besonders bei Männerpflegeprodukten mit potenziell reizenden Inhaltsstoffen nur so um sich geworfen wird, und es leider kaum jemanden stört. Die Damen, die gerne selbst auf gute Inhaltsstoffe achten, scheinen einfach nur froh zu sein, dass der Mann sich endlich einmal eincremt. Und die Männer selbst kümmert das Thema wenig bis gar nicht, weil es immer noch als unmännlich gilt. Dabei gibt es in der Bayern-München Spielerumkleide mittlerweile mehr Pflegeprodukte als in einem mittleren Douglas Warenlager.

Somit drängt sich mir immer wieder der Verdacht auf, dass die Firmen einfach nur nach dem Motto agieren: Mit den Kerlen kann man es ja machen. Hauptsache schön leicht und kühl soll das Produkt sein (= meist unguter Alkohol und reizendes Menthol), und markant riechen (zig Duftstoffkombinationen, inklusive der reizenden ätherischen Duftstoffe).

So auch beispielsweise bei der kleinen Auswahl, die ihr hier unten seht! Biotherm Homme wundert mich nicht. Warum auch Lab Series eine halbe Minibar im Gesichtsgel für Männer verbauen musste, bleibt mir allerdings ein Rätsel. Und selbst Augenpflege kann mit fett reizenden Inhaltsstoffen „auftrumpfen“ (Menage). Lieber die Finger weg von sowas, sage ich mir persönlich immer dazu! Und Clarins bleibt für mich und meine Haut ebenfalls No-Go Area. Schade!

 

Eine gute Alternative für Männer, die eine leichte und gelig-frische Feuchtigkeitspflege suchen, ist das Maximum Hydrator Concentrate von Clinique for Men (Ohne Alk und Duftstoffe. Hier wird auch keine Konturstraffung versprochen):

 

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(Fotos: Konsumkaiser  Alle Produkte wurden selbst gekauft, keinerlei Sponsoring)

 

45 Kommentare

  1. Wünschelnase!! Herrlich!
    Clarins mochte ich früher sehr, heute kann ich die starken Düfte und die Cremetöpfe nicht mehr ausstehen.
    Und die Preise…

  2. Guten Morgen zusammen,

    also ich hab mir das überlegt, was du hier schreibst, und ich hab so ne Theorie, die irgendwie nicht sein kann, aber ich frag mal in die Runde, was der Rest hier so denkt?
    Bevor ich mich mit Incis befasst habe, habe ich auch alles mögliche ausprobiert (ich kam in den Genuss von ALLEM was Rang und Namen hat)
    Und meine Haut sah gut aus……
    Ich konnte mir alles drufschmieren…. und ich rede von GUERLAIN, SHISEIDO, DIOR, CHANEL, LANCOME, USW

    Und ich glaube mich dran zu erinnern, dass ich nie irgendwelche Reaktionen hatte?! Und dann kam die Wende….. mit allem was GUT ist!
    Und ich habe jetzt mit 39 ne ziemlich pralle, faltenfreie Haut…..
    Meine Fragen an die Runde…..
    1. hab ich es früher nicht bemerkt, dass die Haut nicht gut aussah? Denn eigentlich hätte sie das ja tun müssen, oder?
    2. verkraftet die Haut in jungen Jahren mehr?
    3. Schaut man jetzt „genauer“ hin? Also ob und wie die Haut sich verändert?

    Ich hab 5 Jahre bei Clinique gearbeitet….. und ich sag nur…. 3-Step rauf und runter! 🙈🙈🙈
    Eigentlich hätte sie in Fetzen hängen müssen….. oder?

    JETZT wiederum seh ich nach 2 Anwendungen eines Produktes ob es was für mich tut!
    Bestes Beispiel….. NIOD Kupfer ….. 3 Tage draufschmieren…. prall, glatt, glowy….. TO Kupfer nach 2 Tagen sieht alles unruhig, stumpf und müde aus…….

    Wer kennt das auch? Ich muss heute nur an parfümierter Kosmetik riechen, und mein Gesicht hängt nach unten….🙄🙄🙄
    sonnige Grüße

    1. Geht mir auch so, nicht nur bei Kosmetik!
      Wie viele hier hab ich mich früher auch gern intensiv gebräunt. Und hey, das sah auch top aus in jungen Jahren. Da war ich halt noch knackig-frisch und sportlich-schlank. Natürlich sah ich da immer gut aus! Heute würde ich mit so einem „deep tan“ nur noch wie ein vertrocknetes Brathähnchen aussehen. Also ja, es ist auch oft schlicht eine Frage des Alters. Und ja, i.d.R. kennt man sich mit zunehmendem Alter auch besser und hat ein besseres Auge für Kleinigkeiten. Mal abgesehen davon, dass mein Körper mir in jungen Jahren vieles verziehen hat, bin ich heute deutlich seltener gewillt, die „downsides“ gewisser Dinge in Kauf zu nehmen. War früher ein verkaterter Samstag noch ein herrlicher Gammeltag, ärgere ich mich heute, wenn es mir den ganzen Tag schlecht geht. Ich kann die Nebenwirkungen nicht nur weniger gut wegstecken, sondern auch deutlich schlechter ignorieren als früher!

      1. Oh ja, hör mir auf mit „Katertagen“ Auf diese Nebenwirkungen würde ich zu gerne verzichten. Früher bin ich mit 0,6 Promille Restalkohol Sonntags zum Sport gegangen und hatte mega Spaß, heute brauche ich ne Aspirin! Umpf.. 🙂
        Viele Grüße, KK

    2. Hallo! Ich finde das ist ein total spannendes Thema. Ich habe früher auch ALLES vertragen, meine Haut hat nie gemosert. Aber ich denke auch, dass man im Laufe der Zeit kritischer geworden ist.
      Auch die Regenerationsfähigkeit spielt doch eine Rolle, denn der gesamte Körper wird nun mal schwächer und anfälliger und erholt sich langsamer. Beim Sport braucht man längere Regenerationsphasen, das ist einfach so. Die Hautzellen sind ja auch nicht mehr so wie in jungen Jahren, auch wenn sie sich ständig erneuern, so gehen ja doch Informationen verloren (kürzer werdende Telomere), und auch Mutationen (zB. durch UV Strahlung) kommen ja ständig vor.

      Jedenfalls fand ich es früher deutlich unbeschwerter, als man INCI Listen noch nicht gelesen hat.
      Und ehrlich gesagt bin ich es auch etwas müde, denn mir geht dabei auch der Spaß an der Sache verloren.
      Viele sehen Hautpflege ja als Wissenschaft, ich habe aber mindesten 50% Spaßfaktor mit dabei. Und dazu gehören verflixt nochmal auch der Look von schicken Pötten und Pullen, eventuell ein bisschen Duft und auch das Markenimage! Ich kann mich einfach nicht überwinden diese vielgelobte Intimwaschlotion zu verwenden, nur weil es gut funktioniert. Da habe ich lieber schicke Duschgelpulle von Chanel und Co. in der Hand. 😉

      Danke für den Denkanstoß heute! Liebe Grüße, KK

      1. Hihi, da geht es mir ähnlich. Von der Intimwaschlotion habe ich auch schon gehört und konnte mich ebenfalls nicht überwinden sie zu kaufen 😀
        Ich liebe auch immer den Spaßfaktor und den „Hauch von Luxus“.

        lg
        Eva

        1. Ich Ösi muss bei der Intimwaschlotion sehr ähnlichen Namens immer an „Jessas“ (österr. Ausdruck, wird ungefähr so ähnlich verwendet wie „um Gottes Willen, Du lieber Himmel, Du meine Güte“ o.ä.) denken. Das sagt schon alles 🙂 .

      2. Meine Pflege ist mittlerweile fast 100% alk- und parfümfrei, das ist mir auch wichtig. Luxus gönne ich mir dafür ab und zu bei dekorativer Kosmetik, obwohl es da fast noch unsinniger ist, denn in den letzten Jahren ist die Qualität der Drogerieschminke richtig gut geworden. Gerade L’Oreal bietet z.T. wahnsinnig gute Dupes zu bekannten Luxusprodukten an. Selbst die Drogerie-Eigenmarken haben teilweise richtig gute Sachen. Meine Alltagsmascara ist von trenditup, kostet keine 3€ und ist klasse. Und die Ansprüche eines Make-up Artists habe ich auch nicht. Foundations mit LSF z.B. können Blitzlicht unschön reflektieren. Da ich aber nun nicht auf dem roten Teppich zuhause bin, noch ständig heirate, kann mir das im Alltag herzlich egal sein.
        Trotzdem: in der Drogerie greife ich gern unkontrolliert zu. Da hab ich schnell mal 10 Produkte à 4€ im Korb. Die Hälfte wandert dann kaum benutzt in den Mülleimer, hat ja schließlich nicht viel gekostet. Ein entsp. Luxusprodukt für 40€ hingegen teste ich ausgiebig in der Parfümerie, und wenn ich es mir dann tatsächlich gönnen sollte, wird es heiß geliebt, pfleglich behandelt und bekommt einen dekorativen Ehrenplatz im Bad.
        Von Clarins kaufe ich zwar nichts (obwohl der blaue Duft einer der wenigen ist, den ich mag), aber deren Image gefällt mir. Ich glaube, die haben noch nie mit einem Star geworben? Ich verbinde damit das klassische Understatement einer gepflegten Französin bzw. eines Franzosen. Clinique hat unterm Strich häufig die besseren Incis. Aber ich mochte die Marke noch nie so wirklich. Die wirkt so steril. Meist finde ich dann auch die Spender für den Preis nicht so hochwertig o. mir gefällt schlicht die Farbe nicht (die rosa Moisture Surge Reihe). Irgendwas ist immer. Also kommt meine Pflege weiterhin größtenteils von Paula und der „Vorzeige“-Lippgloss in der Handtasche eben von Chanel 😀

        1. @Jasmin: Welcher Mascara denn von TIU? Meiner ist alle…habe ansonsten den Maybelline Lash Sensational Mascara, den ich extrem gut finde

          1. Die ganz schlichte ohne Tamtam, die heißt einfach No. 1. Ich hab ok-lange Wimpern und geschwungen sind sie auch ein bißchen. Nur leider hab ich nicht so viele davon, d.h. mir geht’s nur um Volumen. Deshalb kauf ich meist die etwas trockeneren Konsistenzen bei Mascaras mit stinknormaler Bürste, nix mit Gummi oder so. Die TIU hält den ganzen Tag, bringt Schwung rein, krümelt nicht, keine Pandaaugen und das Volumen ist für tags mehr als ausreichend. Ein klein bißchen hart werden die Wimpern damit. Das kann meine „gute“ le Volume von Chanel besser. Dafür macht die meinen geschwungenen Wimpern total gerade! Da muss ich eine Wimpernzange vorher benutzen. Irgendwas ist immer! 😀

              1. Ich habe meine Wimpernzange entsorgt. Wimpern tuschen, bisschen Haarspray auf die Zeigefinger geben und damit dann die getuschten Wimpern kurz „in Form“ drücken. Hält. Aber gute Mascara suche ich noch. In einer der älteren Glossyboxen war eine „Mini“-Mascara von Rodial. Die fand ich großartig. So großartig, dass ich einen Douglas-Gutschein genutzt und die Original-Mascara bestellt habe. Obwohl das nicht meine Preisklasse ist, aber Mascara hält ja ewig (bei mir) und es war die „Vor-Paula-Phase“ -mein Kosmetikbudget war also nicht ständig am Limit. Was soll ich sagen… es war ein Flop. Haben die die Konsistenz zwischenzeitlich geändert oder habe ich was falsch gemacht? Auf jeden Fall gab es faschingstaugliche Pandaaugen. Dein TIU-Tipp kommt da gerade richtig. 😉

                1. Das hatte ich auch schon ein paar Mal, dass mir Proben eines Produkts besser vorkamen als das Original! Ich frage mich, ob ich mir das nur einbilde oder ob etwas dran ist an der Behauptung, dass das Absicht wäre, um die Leute mit der „besseren“ Probe anzufixen.

      3. Und dann fällt mir noch was ein….. es gab am Nebencounter (Guerlain) eine Kollegin…. H. war der wahrgewordene Traum einer Parfümerieverkäuferin! Rote Wallemähne, dunkelblaues Kostüm mit einer kleinen goldenen Guerlainlogobrosche und LV Tasche!
        Dazu ein leichter Akzent…. die hat Umsätze gerissen, da haben wir alle geträumt! Und selbst natürlich begeisterte Guerlainverwenderin….

        Dann ging sie in eine andere Stadt und vor 2 Wochen hab ich sie wieder hier in Nürnberg getroffen…. dazu muss man sagen, dass sie schon vor 15 Jahren einige Kilometer drauf hatte…. 😅 und jetzt nach dieser Zeit…. SIE SIEHT OHNE WITZ GANZ GENAU SO AUS!!! Ich dachte ich Fall vom Glauben ab! Und ich bin mir ziemlich sicher dass da der Beautydoc nicht im Spiel war…. sowas sieht man immer….

        Und jetzt frag ich mal in die Runde….
        Natürlich gibt es wissenschaftliche Studien…. und wir nutzen alles, was wir lesen und tragen Sonnenschutz!

        Ich bin mittlerweile langsam davon überzeugt, dass auch nicht, oder nicht ausreichend erforschte Wirkstoffe (Orchideen, Vanille, Rosen, oder was auch immer) einen Effekt auf die Haut haben können…..
        Nur weil wir nicht ausreichend Forschung zu einzelnen Wirkstoffen haben, die uns beweisen, was angeblich wirkt, und was nicht….heißt das doch nicht, dass sie nutzlos sind? Oder?

        LG

        P.S. Liebe Jasmin, würdest du hier bitte noch mal deine E-Mail Adresse angeben? In der Tauschbörse ist sie weg, und ich wollte mich gerne mal in Verbindung setzten

        1. Es gibt immer wieder Menschen, die nicht altern, eine innere Aufpolsterung macht auch sehr viel aus. Meine Mutter sagte immer „irgendwann musste ich mich zwischen Fett und Falten entscheiden“ 😉 Sicherlich ist sie auch keine Sonnenanbeterin gewesen, oder? Wenn ich meine früheren Kollegen von anderen Countern sehen, sieht man den Unterschied zwischen Sonne und Schattenmenschen sehr, sehr extrem, bei manchen tut es mir fast körperlich weh. Es gibt natürlich Forschungen zu Blümchen und Pflänzchen, aber eine wirklich wissenschaftliche Studie kommt regelmäßig zum Ergebnis der Sinnlosigkeit. Sonst würden sie mMn auch in Hautkliniken verwendet werden. Ich entscheide für mich persönlich auch weiterhin, dass der Verstand siegt. Ist eben Geschmackssache, jeder wie er mag.

        2. Ich glaub ja eher, das es andersrum ist. Irit hat das kürzlich als Bsp. auf ihrem Blog genannt. Von Frauen, die keine Probleme mit den Wechseljahren haben, hört man selten. Warum auch? Es gibt für sie keinen Grund, das in irgendein Forum zu schreiben. Dort tauschen sich die aus, die Probleme haben, was den Eindruck vermittelt, dass es allen Frauen so geht.
          Ich glaube, in meinem Bekanntenkreis bin ich diejenige, die scheinbar mühelos weder altert noch dick wird. Und das liegt natürlich ganz allein an meinen (asiatischen) Genen! Ganz klar! Alle denken, ich bin halt ein Glückskind. Vllt. ist da auch ein bißchen was dran, aber das macht mich noch lange nicht zu einem biologischen Wunder. Ein Stück Sachertorte jeden Tag wandert bei mir genauso auf die Hüften, wie bei allen anderen auch! Die Leute sehen eben nur, was sie sehen wollen. Viele meinen z.B. ich würde ständig und auch immer viel essen, Das stimmt aber gar nicht. Ich hab mal ein Buch über „lean habits“ gelesen und ich besitze jede dieser Eigenschaften, wenn auch völlig unbewusst. Ich bin weder ein emotionaler noch ein sozialer Esser. Ich esse ausschließlich, wenn ich Hunger habe. Snacken ist mir im Grunde fremd, ich esse nur „ganze“ Mahlzeiten und habe nie Lust auf so „halbes“ Essen wie belegte Brote oder Müsli. Usw, usf. Das war schon immer so, wenn ich’s mir recht überlege sogar schon in der Kindheit. Andere hingegen sehen mich ja oft nur in Situationen, in denen ich esse. Also beim Grillen, Kaffeeklatsch, bei Geburtstagen, etc., was den Eindruck vermittelt, ich könne essen was ich wolle. Sie sehen mich aber nicht im Alltag und dass ich eben z.B. so gut wie nie snacke!
          Dass jeder so ein Bsp. kennt, nennt sich anekdotische Evidenz. Der Opa des Kumpels, der Kettenraucher war und kerngesund mit 90 von einem Ast erschlagen wurde. Man glaubt so persönliche Geschichten/Erfahrungen halt gern, siehe auch Amazonbewertungen und Ratschläge von Freunden vs. Ratschläge vom Profi). Sie stehen aber nicht selten im Widerspruch zu den Fakten, dass eben z.B. Rauchen extrem schädlich ist. Und wenn man mal ehrlich ist: auf die eine Person, die scheinbar gar nichts für irgendwas machen muss, kommen zumindest bei mir mehr als genug Bekannte, denen man deutlich ansieht, dass zuviel Sonnenbaden, schlechte Hautpflege und eine ungesunde Lebensweise ihren Tribut verlangen.
          Ganz viele Leute sind z.B. auch überzeugt, ich hätte einen asiatischen Porzellanteint, was überhaupt nicht stimmt. Entweder projezieren die das nur auf mich oder aber ich schminke mich einfach etwas geschickter als die meisten. Der Realität entspricht es jedenfalls nicht.
          Meine Email-Adresse ist übrigens: jasmin.bluete@web.de

          Ich wünsche allen noch einen schönen Abend!

          1. Das ist die „Audrey Hepburn“-Taktik. Die aß zwar gerne (wenn sie Hunger hatte), hielt aber auch nichts vom Snacken – las ich neulich. 😉

            1. Mit der lasse ich mich doch gern vergleichen 😀
              Ich glaube einfach, dass vieles sehr verzerrt wahrgenommen wird und man oft nur sieht, was man sehen will. Kosmetische Eingriffe kann man mMn i.d.R. nicht sehen. Wir kennen halt aus Film und Fernsehen die 10%, die’s übertrieben oder schlecht haben machen lassen. Die anderen 90% sehen wir nicht, eben weil man es nicht erkennen kann. Und oft steckt hinter dem, was als „mühelos“ hingestellt wird, eine ganze Menge Disziplin. Sport, Diät, div. Treatments bei der Kosmetikerin, etc. Aber natürlich kommt das alles nur davon, dass man viel Wasser trinkt! 😉 Und ja, Ausreißer aus der Statistik gibt’s immer: die Raucher, die nie Lungenkrebs bekommen und die Supergesunden, die mit 40 an einem Hirntumor sterben. Solchen Besonderheiten schenkt man mehr Aufmerksamkeit, die prägen sich ein. Das ist ganz natürlich. Klar gibt’s die Leute mit makelloser Haut, die nie mehr benutzt haben als die blaue Niveadose. Wer damit gesegnet ist, kann da auch wenig kaputt machen. Ich hab z.B. keine Löcher in den Zähnen, weil ich einen sehr starken Zahnschmelz habe. Liegt in der Familie. Als Studentin hab ich’s viele Jahre nicht ganz so genau mit dem Putzen genommen, weil ich es mir leisten konnte. Dafür hab ich sehr schlechte Augen. Liegt leider auch in der Familie. Während ich alle Schutzmaßnahmen wie Blaulichtfilter, immer Sonnenbrille, regelmäßige Kontrolle,… ergreife, sehe ich doch mit den Jahren einfach immer ein bißchen weniger gut. Meine beste Freundin hält sich quasi ihr Smartphone ohne Filter direkt vor die Nase und kann Straßenschilder in der Entfernung lesen, die ich nicht mal sehe. Ja, die Welt kann manchmal ungerecht sein.

              1. Das mit snacken ist so wahr! Sorry, war drei Tage auf Reisen und lese und kommentiere zeitverzögert. Gerade jetzt die Tage die ich unterwegs war haben einige keine warme oder Hauptmahlzeit gegessen da das dick macht.
                Aber. Morgens Kekse (?!), laute Snacks die ich nie im Leben gesehen habe da ich so etwas nie kaufe, mittags Eisbecher, nachmittags Schokobrezel als Snack und Abends Knabberzeug. Eben gaaaanz wenig und ist ja keine Mahlzeit, also nicht schlimm.
                Die haben kalorientechnisch viel mehr gegessen als ich mit meinem Rührei und Avokado und Speck morgens, mittags Krustenbraten und Beilage und Abend Lachssalat.
                Mehr gegessen und mehr Hunger danach gehabt. Und dann wundern die sich, dass die nicht abnehmen können.

              2. @Jasmin u. ombiaombia: Ich reihe mich ein ins Team #derSnackmussweg. 😉 Mit 46 hat man einige „Diäten“ (oder was auch immer) hinter sich. Gewicht halte ich jetzt (ohne groß darüber nachdenken zu müssen), indem ich einfach nur esse, wenn ich Hunger habe. Appetit zählt nicht, es muss Hunger sein. Essen verteilt sich mittlerweile auf Frühstück und sehr spätes (Nach)Mittag(s)essen. Abendessen fällt daher meist weg, weil ich vom Mittagessen noch satt bin und wenn nicht, dann plündere ich nicht nach 20 Uhr den Kühlschrank (lässt mich so schlecht schlafen, dass es mir das nicht wert ist), sondern freue mich halt aufs Frühstück. An mir ist immer noch genug dran, so dass mich ein ausgefallenes Abendessen sicher nicht vom Fleisch fallen lassen wird.^^

                Snacks meide ich seither grundsätzlich, was einem nicht immer nur Freunde macht. Ich esse halt nicht einfach irgendwas (Kuchen, Kekse, was weiß ich), nur „weil man so nett zusammensitzt“ oder „weil gerade Kaffee- u. Kuchenzeit ist“. Außerdem weiß ich, dass mich dieses Snackerei erst recht hungrig macht – aber keine richtige Mahlzeit ersetzt. Smoothies laufen für mich auch unter Mahlzeit, darum gibt’s zwischendurch nur Mineralwasser oder Kaffee schwarz. Wenn dann aber Essen auf den Tisch kommt, kann ich ordentlich futtern. Von winzigen Portionen halte ich nichts, die machen mir schlechte Laune.^^

              3. Stimmt! Da ich beruflich öfters unterwegs bin und meist nur unregelmäßig, oft auch nur während der Autofahrt, zum Essen komme, habe ich mir angewöhnt, es – dann wenigstens etwas Gesundes – von zu Hause mitzunehmen. Mundgerecht geschnitten/vorbereitet, dass es beim Fahren nicht stört, ablenkt, oder Spuren an der Kleidung oder im Auto hinterlässt ;-). Zwar auch nicht ideal, aber immer noch 100x besser als die „kleinen“ Happen von McDonald’s, Bäcker oder Supermarkt (obwohl man hier auch langsam was G’scheites bekommt, ein gewisses Umdenken dürfte da schon begonnen haben).

                Das mit dem „Ungemütlich“-Wirken im Freundes-/Bekanntenkreis, wenn man sich gegen die Bewirtung ein wenig zur Wehr setzt, kann ich bestätigen ;-)(.

                Und was mir an mir selbst sehr stark auffällt: Wenn ich ein paar Tage nichts Süßes gegessen habe – oder Weißmehl! – verschwindet bei mir der ungesunde Gusto danach nahezu komplett, ich muss mich also gar nicht mehr selbst überwinden, etwas Ungesundes bleiben zu lassen. Was sicher auch mit der Insulin-„Hochschaubahn“ zusammenhängt, die man so unterbindet …

                1. Ich war mal im Außendienst und hab pro Jahr 50.000 km abgerissen. Nach den ersten 2 Monaten in diesem Job hatte ich 5 Kilo mehr auf den Rippen, was bei meiner Größe schon recht viel ist. Das war das erste und einzige Mal, dass ich über 50 Kilo gewogen habe (ich bin wirklich sehr klein!) Ich hab mir dann eine App runtergeladen, in die ich ein paar Wochen konsequent alles eingetragen habe, was ich so esse. Auch den Schwupps Öl, den man zum Anbraten benutzt, etc. Ich war völlig entsetzt, was da den lieben langen Tag in meinen Mund gewandert ist! Da ist mir zum ersten Mal so richtig klar geworden, was für ein Essenstyp ich eigtl. bin. Nämlich der reine „Hungeresser“. Durch den Außendienst hatte ich mir kurzzeitig angewöhnt zu essen, wenn ich zwischen Terminen Zeit hatte, statt dann, wenn ich Hunger hatte. Eine Diät musste ich dann zum Glück nicht machen. Ich hatte ja den Fehler erkannt und nachdem der Job dann irgendwann auch nicht mehr neu für mich war, bin ich von ganz allein zu meinen alten Gewohnheiten zurückgekehrt. Fatal fand ich damals auch die vermeintlich gesunden Snacks. Sicher sind Nüsse eine gute Sache. Aber nicht, wenn nebenbei beim Fahren eine ganze Tüte unbemerkt im Mund verschwindet!
                  Natürlich ist mein Freundeskreis nach wie vor überzeugt, dass ich einfach Glück mit meiner Figur habe, aber ich weiß es inzwischen besser! Ich habe“ lediglich“ Glück, dass ich wenig schlechte Essensangewohnheiten habe. Zuviel Kalorien lassen mich wie jede anderen Mensch auch in kürzester Zeit in der Gegend rumrollen! Obwohl ich im Nachhinein die paar extra Kilos gar nicht mal so übel fand. Da ich ohne Training einen total flachen Hintern habe, fand ich das ganz gut, auch mal ein bisschen Po in einer Jeans zu haben.

        3. Einen guten Beautydoc sieht man NIE im Gesicht der Patientin. 😉 Einen schlechten immer.
          Wenn sie also nach 15 Jahren gleich aussieht wie davor hat sie sicher einiges machen lassen. Dezent und in Maßen, aber hat sie.
          Ich habe eine Freundin bei der alle Hand ins Feuer legen würde, dass sie von Natur aus so aussieht. Sie lässt aber Haut mit Hyaluron aufpolstern und die Zornesfalte wegspritzen, seit dem sie 28 war. Also wenn man früh genug damit anfängt und man nicht übertreibt, merkt es keiner.

          1. Die besten/professionellsten Beautydocs gibt es auch in NY und LA. Und da sieht man den meisten Patienten sofort das Skalpell im Gesicht an. Ich glaube, es liegt daran, dass es viele Damen wollen dass man es sieht, weil es ein Statussymbol geworden ist. In DDorf ist gerade wieder der Katzenlook unglaublich angesagt. Ich sehe nur noch schmale Katzenaugen im Raubtierlook. Ob das mit ärztlicher Ethik vereinbar ist, steht auf einem anderen Blatt.

            1. Skalpell ist eine invasive Methode die selten ungemerkt bleibt. Das ist eine nicht ungefährliche OP und da wollen vermutlich viele, dass es dann auch etwas oder etwas mehr bringt wenn es schon zwanzig Mal mehr als Botox kostet. Aber Filler und Botox wenn gut gemacht merkt keiner.
              Es ist aber sicher auch so wie Du schreibst – viele Patientinnen finde den natürlichen Look nicht erstrebenswert.

              1. Wobei mir da schon ein paar Hollywood-Damen einfallen, die mMn ihre Eingriffe sehr überlegt eingesetzt haben: Jennifer Lopez, Sandra Bullock, Jennifer Aniston, Jessica Alba,… da wurde jetzt nicht allzu extrem rumgezurrt. Angeblich hat ja sogar Angela Merkel was machen lassen! Und wenn man mal Bilder von früher ansieht, dann scheinen die Hängebacken heute tatsächlich weniger ausgeprägt zu sein!

  3. Hallo,
    mir geht es da ähnlich.
    Ich konnte mir in meiner Jugend wirklich alles auf das Gesicht schmieren, ohne negative Reaktionen (außer Clinique-Produkte, die habe ich von anfang an nicht vertragen). Selbst während der schlimmsten Pubertät hatte ich nicht einmal Akne.

    Aber mit ca. 35 Jahren ging es dann los. Ich bekam auf einmal Akne, unreine Haut und manche Produkte waren einfach nur die Katastrophe.
    Jetzt mit 50 Jahren habe ich meine Haut wieder so halbwegs im Griff und weiß auch recht schnell, was mir gut tut und was nicht.

    Ich denke, dass meine Haut mit dem Alter nun nicht mehr alles einfach so verzeihen kann.
    Ausserdem hat sich im Bereich der Kosmetik ja auch sehr viel getan und es sind nun sehr viel höherwertige Produkte als früher im Umlauf, die sich ein Normalsterblicher auch leisten kann.
    Ich persönlich denke, dass es ein Mix aus anspruchsvollerer Haut, besseren Produkten und einer großen Portion Achtsamkeit der Haut gegenüber bei mir ist.

    Lg
    Eva

    1. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Haut rebelliert, irgendwann hat sie keine Lust mehr sich zu wehren. Habe ich in meinem Dunstkreis recht deutlich erlebt. Der Fortschritt innerhalb der Kosmetik ist aber auch enorm, wenn ich nachts Seldungen aus den 80ern sehe, was DIE für ne Haut hatten, bin ich immer wieder erschrocken.

  4. Ach ja und was besonders gemein ist, ist, dass mein Mann überhaupt keine Pflegeprodukte braucht und trotzdem eine super tolle Haut hat 😀

    Wenn ich ihm mal eine Creme zum Probieren geben möchte, rennt er nur angewidert aus dem Badezimmer 😀 😀

    lg
    Eva

    1. 🙂 Dito 🙂 …. Sowohl meine wesentlich bessere Hälfte (59) als auch mein Bruder (62) haben klasse Haut, obwohl teils Raucher und exzessiver Verbraucher von Duschgel und Shampoo, das gefälligst ordentlich zu schäumen hat … oder Hirschseife – und beide verwenden weder Cremes noch Sonnenschutz …

      Die Welt ist nicht gerecht!

      1. 😀 😀
        Aber Gott sei Dank haben wir unseren lieben KK, der mit gutem Beispiel voraus geht und zeigt, dass es auch wohltuende Produkte (und leider manchmal auch Fehlschläge) für Männerhaut gäbe.

        Lg Eva

      2. Oh ja, ein Trainingkollege von mir benutzt nur die Creme aus der blauen Dose. Der hat eine Haut wie ein Babypopo. Nie einen Pickel, keine Pigmentflecken… Ich dagegen mache und tue. Schadensbegrenzung !
        Zum Artikel: von Clarins benutze ich nur noch die Handcremes. Die duften so „sauber & rein“.

    2. Mein Vater kannte nur Nivea und hat sich in der Sonne nie eingecremt. Geraucht hat er auch bis 50. und ja, er hatte eine wirklich gute Haut.
      Unglaublich.
      Ich wüsste ja nur zu gerne, wie meine Haut aussähe, wenn ich keine Pflege mehr verwenden würde…

  5. Für mich war in jungen Jahren nach dem rigiden Clinique 3 Step-Programm (ich sag nur Seife – Clarifying Lotion – 7 Day Scrub Cream!) selbst die stark beduftete Clarins-Pflege die reinste Erholung dagegen – und meine Haut damals echt nicht schlecht damit!
    ….
    Heute schreibe ich das der jungen, noch sehr regenerationsfähigen Haut zu, die diverse „Attacken“ noch ziemlich gut oder rasch ausgleichen konnte. Mittlerweile sieht das anders aus, aber Gott sei Dank bin ich ja hier schon viel gescheiter geworden, was das betrifft 😉 .

  6. Ich habs meinem Mann zum Geburtstag geschenkt. Er hat exakt die gleichen Erfahrungen damit gemacht.
    Zuerst super dann trockene Haut auf und unter den Augen.
    Wir haben es auf den Beinen „entsorgt“

  7. Weil es grad das Thema ist, habe ich mir mal die Duschgels und Shampoos von meinem Mann genauer angesehen und ich stimmt KK zu, überall steht Alkohol an der zweiten oder dritten Stelle (obwohl es angeblich „sensitive“ Produkte sein sollen). Das finde ich sehr bedenklich. Hoffentlich findet da bald auch ein Umdenken statt.

    Lg
    Eva

  8. Mir geht es wie allen hier. Ich bin jetzt Ende 50. Meine Haut im Gesicht spielt oft verrückt. Am Anfang beim benutzen eines neuen Produkts denke ich oft ja das ist es. Dann oft schon nach einer Woche kommt die Ernüchterung. Pichelchen, Rötungen, schuppige trockene Haut um die Augen. Auch bei Düften bin ich sehr empfindlich geworden. Ich „ertrage“ sie nicht mehr. Dennoch liebe ich ein dezent parfümiertes Duschgel oder Bodylotion. Pflege soll ja auch Spaß machen!

  9. Ich liiiiieebe Luxusprodukt und Clarins gehört dazu. Aber meine Haut verträgt das auch immer schlechter von Jahr zu Jahr.

    Vielleicht werden auch die Inhaltsstoffe immer aggressiver?

  10. Mit den Frauen kann man es aber auch machen. Ich sage nur: Rasierklingen. Seitdem ich da mal Preisvergleiche angestellt habe, wildere ich grundsätzlich nur noch in der Herrenecke. Bleibt mehr Geld für Kosmetik mit „guten“ INCIs übrig. 😉

    @Jedenfalls fand ich es früher deutlich unbeschwerter, als man INCI Listen noch nicht gelesen hat.: Was den Blick auf die INCIs angeht, da bin ich zwiegespalten. Es nimmt einem schon ein bisschen den Spaß und entzaubert viele Werbeversprechen (entzauberte Versprechen finde ich blöd). Andererseits weiß ich mir jetzt ein bisschen mehr selbst zu helfen, so dass ich nicht mehr blind jemandem vertraue, der es theoretisch wissen sollte. Da fällt mir das Anti-Pickelzeug aus der Apotheke ein (SebaM*ed, glaube ich), das ich für den Junior gekauft habe. Da habe ich der Apothekerin noch vertraut und er hat sich das Gel direkt ins Gesicht geschmiert… und es nach 15 Minuten wieder abgewaschen. Haut wurde feuerrot und brannte und ich schiebe das auf den Alkohol an zweiter Stelle der INCIs. Sowas macht mich sauer. Wirklich sauer. Wenn ich gewillt bin, eine gewisse Summe für ein Kosmetikprodukt auszugeben (wobei der Preis hier noch moderat war), dann erwarte ich, dass man da keinen Murks reinmischt. Wertvoller als eine INCI-Kunde finde ich aber Blogs wie deine – und hier gehört auch der Erfahrungsaustausch in den Kommentaren dazu. Bei Paula z.B. schaue ich generell auf die Inhaltsstoffe, weil meine Haut nur eine gewisse Dosis an Silikonen toleriert. Es muss nicht silikonfrei sein, aber Schicht um Schicht geht auch nicht. Da sind rudimentäre INCI-Kentnisse dann halt schon ein Vorteil – wenn allerdings alle Paulistas von einem Produkt schwärmen, dann probiere ich das wahrscheinlich trotzdem aus… pfeif auf Silikon und INCIs.^^

  11. Von Clarins mag ich nur noch die Handcremes. Die riechen so schön „sauber und rein“. Und an den Händen werden sie keinen Schaden anrichten.
    Danke für die Warnung.
    Wieder ein Fehlkauf weniger 😃

  12. Ich habe mich immer schon gerne gut gepflegt, oder was ich eben für gut gehalten habe. Gut und umfassend. Es hat mir schon immer Spaß gemacht, nicht nur Cremes und Waschgel, sondern eben auch Augencreme extra, Gesichtswasser und Seren zu verwenden. Ich habe mir immer gerne viel gekauft.
    Schon lange- das bedeutet so ca. mit 18, 19 habe ich angefangen. Heute bin ich 48.
    Leider habe ich früher nicht so viel über Inhaltsstoffe gewusst- z.B. war ich viele Jahre mit LSF 15 in meiner Tagescreme( Fluid von Clarins) zufrieden; vorallem weil ich gar nicht wusste, wie wenig Schutz das eigentlich bietet. Früher habe ich auch eher den Versprechungen geglaubt, den angegebenen Wirkungen und kam gar nicht auf die Idee, genauestens INCI- Listen zu studieren. Das ist glaube ich für mich der Hauptunterschied zu früher: Jetzt lese ich in der Zusammensetzung, warum ein Produkt etwas bewirkt. Früher habe ich es nach den angepriesenen Wirkungen gekauft. War auch ne schöne Zeit!😉
    Lange Jahre ging es mir vorallem um das Thema unreine Haut und um die Vermeidung von Pickeln.
    Heute weiß ich, dass anti- aging nicht automatisch reichhaltige Pflege bedeuten muss, sondern dass man gleichzeitig etwas gegen Unreinheiten und Falten tun kann.
    Ich glaube auch, dass ich erst in den letzten Jahren den Zusammenhang von Vitamin C auf meiner Haut und das Entstehen von Pickeln begriffen habe; diese Beobachtung hat auch wesentlich dazu beigetragen, heutzutage genau auf die Inhaltsstoffe zu schauen.
    Insgesamt gesehen profitiere ich schon davon, bestimmt Sachen gar nicht erst zu kaufen, z.B. auch Sonnenschutz mit Octocrylene, der dann doch nur in meinen Augen brennt. So haben sich die Fehlkaufe deutlich reduziert. Ich muss nur aufpassen, dass mir nicht doch mal etwas überraschend gutes durch die Lappen geht.

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