SPORT: KURZE ERINNERUNG – 10 GRÜNDE WARUM SPORT EIN LEBENSELEXIR IST

Ja, ich weiß: Sport ist immer noch für viele Menschen Mord, auch wenn sich der sportliche Lifestyle mittlerweile in die Mitte der Gesellschaft vorgearbeitet hat. Nicht nur junge und gesunde Menschen wissen, wie wichtig körperliches Training sein kann, auch alte und kranke Leute verbessern ihre Lebensqualität eben durch Sport. Heut möchte ich nochmals kurz für den Sport plädieren, und die zehn wichtigsten Gründe aufzeigen, warum Sport ein wahres Lebenselexir sein kann…

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Wer Sport nicht mag, hat garantiert im Leben einige schlechte Erfahrungen damit gemacht. Viele Menschen haben einfach auch nicht gelernt, dass Schwitzen und Anstrengung gut und wichtig sind. Gerade der Schulsport hat da schon immer viel vermasselt! Schlechte Sportlehrer ziehen ihr Ding durch, haben Lieblingssportarten und Lieblingsschüler, meist natürlich die „Jocks“, also die Jungs und Mädels, die eh schon im Sportverein gelernt haben, dass körperliche Leistung mit Anstrengung zu tun hat.

Wer dagegen immer „geschont“ wurde (zB. die Generation, die Mädchen nicht zutraute schwere Dinge zu tragen, oder die die feengleichen Wesen total verklärt niemals schweißgebadet sehen wollte) hatte im Sportunterricht die Hölle auf Erden.

Später findet man nicht zum Sport, weil einfach die Übersicht fehlt, dafür aber Vorurteile schnell bei der Hand sind. Das Wort „Muckibude“ ist dafür symptomatisch. Fitnessstudios sind heutzutage nicht mehr zwingend Muskelschmieden, in denen es wie im Pumakäfig stinkt und die nur noch narzisstische Egomanen züchten.

Fitnesstraining gehört heutzutage zu den „Gesundheitssportarten“, auch wenn Trends wie „Crossfit“ (wenn denn von schlechten Trainern angeleitet und von den Trainierenden falsch umgesetzt) da leider wieder etwas gegensteuern.

Aber wichtig bleibt immer: Man suche sich den Sport, der Spaß macht. Den man nicht alleine betreiben muss, ein/e Partner/in motiviert unglaublich. Sport hat eben auch einen nicht zu verachtenden sozialen Aspekt. Gleichgesinnte unter sich kommen viel schneller in Kontakt als man in Bars oder Clubs jemals Anschluss finden wird! Wer neue Menschen kennenlernen will, sollte unbedingt beim Sport suchen. Dann verbinden wir Angenehmes (sozialer Kontakt) mit Nützlichem (Sport), und schon bleiben wir bei der Stange.

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10 Gründe warum Sport wichtiger als Zähneputzen ist:

Mit Sport gibt man dem Körper das, was er seit Menschengedenken braucht: Bewegung, die langdauernd den Puls nach oben treibt, die Muskeln und Knochen beansprucht und uns schwitzen lässt.

Sport verbessert nachhaltig das Verhältnis von Körperfett zu Muskelmasse. 

Wir sehen besser aus, werden gesünder und haben automatisch ein besseres Selbstbewusstsein.

Das gesamte Erscheinungsbild verbessert sich. Wir gehen aufrechter und halten die Körperstatik besser. Wirbelsäule und Gelenke sind durch stärkere Muskulatur besser geschützt, die Knochendichte verstärkt sich optimal (Osteoporose!).

Sport hilft den Schlaf und das Stressmanagement zu verbessern.

Sport wirkt gegen depressive Verstimmungen und Depressionen, hebt die Laune insgesamt und steigert auch so das Selbstwertgefühl.

Sport fördert die Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit, was im Alter von unschätzbarem Wert ist (zB. Stürze besser überstehen).

Das Herz- Kreislaufsystem braucht dringend sportliche Betätigung. Eine paar Minuten am Tag Treppen steigen und im Garten arbeiten reicht leider nicht aus! Ein echtes HK Training funktioniert nur über gewisse Belastungen, über einen längeren Zeitraum hinweg.

Sport reduziert das Risiko für Diabeteserkrankungen dramatisch! Die Insulinsensibilität wird verbessert, was sogar insulinpflichtigen Patienten im besten Falle die Spritzen ersparen kann.

Sport hilft langfristig das Gewicht zu halten. Viele Menschen nehmen im Alter deutlich zu, bekommen Fettverteilungsstörungen oder ähnliches (zB. „Bierbauch“ beim Mann, gepaart mit „Storchenbeinchen“). Auch ohne eine strenge Diät zu halten, wird durch regelmäßiges Training das Körpergewicht nicht entgleiten. Die Muskulatur bis ins hohe Alter weitestgehend zu erhalten ist das höchste Ziel für echte Lebensqualität im letzten Lebensabschnitt!

 

  • Es ist nie zu spät mit einem sportlicheren Lebensstil Freundschaft zu schliessen!

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(Fotos: Konsumkaiser, Pixabay   Keinerlei Sponsoring!)

10 Kommentare

  1. Lieber KK,

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich, 57, schon immer Sporttreibende, bin zusätzlich zu meinen Tanzaktivitäten seit zwei Monaten im Fitnessstudio und mache Krafttraining. Ohne auf etwas zu verzichten, konnte ich meinen mittleren Ring abbauen. Und ich fühle mich einfach großartig!
    Ich möchte gerne einen Spruch, der in meinem Fitnessstudio immer wieder auf den Bildschirmen zu lesen ist, teilen:
    Muskeln sind das Make-up von innen!
    Denn: Was nützt das aufgepimpte Gesicht, wenn die Haut an den Armen in Faltenkaskaden herunterhängt!

    Einen sportlichen guten Tag wünscht
    Claudia

  2. Wahre Worte! Als ehemaliger Schulsporttrottel (die, die immer als eine der Letzten in die Mannschaften gewählt wurde und das aus gutem Grund) habe ich Sport jahrelang verteufelt. Mittlerweile ist ein Tag ohne Bewegung ein schlechter Tag. Und wenn ich mehrere Tage hintereinander meine Walkingrunde (joggen geht leider nicht so richtig) nicht gemacht habe, bin ich ein missgelauntes Monster. Und die Wirkung von Bewegung (sogar Walken reicht schon) auf die Seele, kann man gar nicht oft genug hervorheben. Der Tag nimmt einen absolut anderen Verlauf, wenn ich nicht Version A wähle (Schokoade oder Chips futternd auf der Couch sitzen), sondern Version B wie Bewegung.

    LG Anna

    1. Ach, du auch, ich war auch immer die Letzte und unsere Sportlehrerin mochte sowieso keine Mädchen und erst recht nicht, wenn sie nicht ihren Idealmaßen entsprachen. Beim 400 m Lauf rannte man wild los mit sofortigem Seitenstechen und Erklärungen, wie man es denn besser macht, gab es keine. Der Hammer war mal, als sie mich vom Volleyballspiel (haben wir bis zum erbrechen gespielt, ich habe es gehasst) abgezogen hat mit den Worten „Andrea, du kannst das sowieso nicht mit deinen Wurstfingern“ Das macht mich heute noch sauer 😡 Von Motivation konnte da nicht die Rede sein.

      Mittlerweile habe ich den Crosstrainer für mich entdeckt, weil der für meinen Nacken ganz angenehm ist, im Sommer kommt noch Radfahren hinzu. Joggen und walken bringt mir immer Nackenprobleme, leider 😞

      1. Da werden schlimme Erinnerungen wach… 😉 Bei mir lag’s nicht an bestimmten Lehrern, ich war einfach ein unsportlicher Moppel, der Angst vor Bällen hatte, und für so was ist im Schulsport keinen Platz. Und mein Schleuderball-Trauma von den Bundesjugendspielen habe ich auch erst Jahre später verdaut: Alle schleudern den Ball nach vorne… nur nicht ich… meiner flog nach hinten. Wie schön, dass es für diesen grandiosen Ausfall gleich großes Publikum gab… 😎

        1. Ich merke schon: Ich bin nicht der Einzige mit Schulsporttrauma! Da mache ich mal nen Bericht drüber, das ist ja weiter verbreitet als ich dachte!

          Ich bin nur froh, dass ich noch die Kurve bekommen habe, und ich doch noch „sportlich“ geworden bin. Heute bin ich auch Sportlehrer, wenn auch nicht im Schuldienst, und kann über viele meiner Kollegen nur den Kopf schütteln.
          Die sind für einige Schulabbrecher-Karrieren mitverantwortlich. Leider stirbt dieser Schlag scheinbar niemals aus!
          LG, KK

  3. Jetzt du auch noch, ok bin gerade hoch motiviert. Habe erst Anfang der Woche wieder angefangen, mal gespannt wie lange ich durchhalte. So und jetzt geht es ab auf den Crosstrainer 😉

  4. Nanana, die Schuhsohlen an die Wand gelehnt. Das gehört sich aber nicht.:-P Ansonsten schön, dass du auch diese Leidenschaft von dir hier immer wieder mal thematisierst. Wenn Sport eine Ware wäre, würde ich sie nach deinem Plädoyer vermutlich kaufen. ^^

  5. Bewegung liebe ich, aber zu Sport hatte ich lange ein sehr schlechtes Verhältnis. Das rührt tatsächlich vom Schulsport her. Schlechte Lehrer können so viel verderben! Ich war zwar nicht gar so schlecht, aber wenn du immer siehst (und gesagt bekommst), dass die anderen schneller, weiter, höher können, verlierst du die Lust. Ich sag nur Kletterstange, ein Graus!
    Erst sehr spät habe ich begriffen, dass ich nicht der Typ für Schnelligkeit und Kraft bin, sondern für Ausdauer und Technik. Seitdem habe ich mir die Bewegungen gesucht, die mir Spaß machen, weil ich auch Erfolg darin habe und so mit dem Sport wieder Freundschaft geschlossen. Es könnte allerdings noch ein wenig mehr sein, aber der Weg ist gefunden. Viele liebe Grüße!

  6. Menno – das Thema, welches mir täglich schlechtes Gewissen macht … Ich kann mich den Schulsportstraumatisierten nur anschließen. Das war jede Woche DIE Demütigung! Leider hat es mir auch nicht geholfen, einen Leichtathletiktrainer zu heiraten – ich hasse Sport und komme einfach nicht in die Puschen. Es ist so leicht zu sagen: Finde den Sport, der dir Spaß macht! Den gibt es irgendwie für mich nicht. Mein liebster Leichtathletiktrainer wundert sich übrigens, wie gesund ich bin! Nun ja – ich bewege mich an der Grenze zum leichten Übergewicht, aber ich bin auch nicht der dünne Typ sondern habe „titts an ass“. Mein Liebster hat viel mehr Probleme und muss sich demnächst sogar schon an der Hüfte operieren lassen mit 54 Jahren. Trotzdem: Ich würde schon gern was tun. Ist ja paradox: Bezüglich Ernährung und Hautpflege bin ich absolut top. Nur die wirklich wichtige Bewegung krieg ich nicht gebacken und sollte es angesichts meines Bürojobs. Hat jemand den ultimativen Tipp, wie ich den A. hoch bekomme?

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