HAIRCARE: DER ÜBERRASCHUNGSHIT FÜR EINFACH TOLLES HAAR! DOUGLAS HAIR DEEP DETOX PURIFYING SHAMPOO

Heute geht es um Haare. Genauer gesagt um ein Haarshampoo, das ich aus Zufall ausprobiert habe, und das mich dann plötzlich restlos begeisterte, sodass ich es euch unbedingt vorstellen muss. Auch weil es gerade einen besonders günstigen Preis hat! Mein totaler Überraschungshit für ganz einfach luftig und frisch aussehendes Haar von Douglas Hair…

 

 

Ich habe eigentlich unkompliziertes Haar, kurz, etwas dünn und leicht trocken, aber ganz ok. Trotzdem funktioniert bei mir nicht jedes Shampoo. Besonders bei den günstigen aus dem Drogeriemarkt habe ich oft Kandidaten dabei, die meine Haare aussehen lassen, wie beim Uhu nach dem Waldbrand.

Entsprechend skeptisch war ich bei einem Pröbchen der Douglas Eigenmarke „Douglas Hair – Deep Detox Purifying Shampoo Moringa & Green Tea“

Doch gleich beim ersten Gebrauch des klaren Gel-Shampoos mit ganz dezent-leichtem Duft war ich über die schöne Konsistenz des Schaums erstaunt. Nach dem Trocknen gab es wunderbar weiches Haar, nicht störrisch, und voller Volumen. Überraschung, das taugt ja richtig was!

Am nächsten Tag habe ich es gleich nochmal ausprobiert, wieder gesundes und luftig-frisch aussehendes Haar.

Ganz klar, das musste bestellt werden: Im Douglasshop war ich dann doch sehr erstaunt, denn viele Produkte der Douglas Hair Serie sind derzeit um 50% reduziert.

So kostet das Douglas Hair Deep Detox Shampoo gerade mal läppische € 4,99.

Wer gerade eh bei Douglas sein sollte, oder dort etwas zu bestellen hat, muss dieses Shampoo unbedingt einmal ausprobieren. Es gibt auch eine Reisegröße mit 75 ml für € 1,99. Unbedingt testen!

 

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser    Keinerlei Sponsoring. Das Produkt wurde selbst gekauft.)


45 Gedanken zu “HAIRCARE: DER ÜBERRASCHUNGSHIT FÜR EINFACH TOLLES HAAR! DOUGLAS HAIR DEEP DETOX PURIFYING SHAMPOO

  1. „Haare wie beim Uhu nach dem Waldbrand“ – 😂.
    Was für ein Start in den Tag!

  2. Hallo KK, erst wollte ich „juhuuu!“ rufen und ausnahmsweise mal wieder eine Bestellung bei Douglas auslösen… Deine Beurteilung hört sich zu gut an. Aber: Aus welchem Material sind die Scrub-Teilchen im Shampoo? Biologisch abbaubar… oder Plastik??

  3. Guten Morgen alle Miteinander,

    Dankeschön für den Produktrest. Online ist es ausverkauft, aber ich konnte in der Filiale noch eins ergattern und reserviert.

    Was Thorlane meint es ein anderes Shampoo. Ein Peeling Shampoo in einer türkisen Tube.
    Das von KK getestet ist aber eine weiße Flasche mit schwarzem Deckel.

    Ich hoffe, dass ich zur Aufklärung beitragen konnte. 😳

  4. Oh Mann, KK. Du hättest alles schreiben können. Alles. Aber nicht: wie ein Uhu nach einem Waldbrand. Jetzt muss ich’s auch testen.^^ Und das Shampoo für „undisziplinierte Haare“ bestelle ich auch mit. Sagt einem ja keiner, dass die Haare ab einem bestimmten Alter ein Eigenleben entwickeln, mit dem du nicht im Traum gerechnet hast!

      1. *ghinihi* Ich habe auch schon überlegt, ob ich meinen Haare mal ein Coaching bei der Super-Nanny buchen sollte.^^ Aber erst teste ich noch Douglas. Ich schütte das Shampoo für undiszipliniertes Haar mit dem Lockenshampoo zusammen und schon habe ich disziplinierte Locken. In der Theorie klingt das bestechend logisch. ;D

      1. Ja, das bin ich wohl. Für (zumindest mein) welliges/lockiges Haar ist PHD einfach nicht optimal und die anderen Tester haben mich nicht überzeugt. Das Trockenshampoo ist allerdings genial. Das bleibt. 😉

        1. Pssst, ich doch auch ein bisschen. Welches Shampoo und welchen Condi ich nutze, scheint bei mir tatsächlich größtenteils egal zu sein. Einzig, zu pflegend macht die Haare schwer und zu proteinlastige Produkte sorgen bei mir für Knirschalarm. Aber da ich gerade wieder ein Fan des Smooth und Sleek Looks bin, gefallen mir momentan das No Frizz Haaröl und das No Frizz LI super gut. Für Locken ist das natürlich nichts. Aber meine dicken, schnurgeraden Haare sehen so richtig schön seidig damit aus.
          Aber auf der Wunschliste stehen natürlich noch viele andere Kandidaten: Oribe würde ich gern mal in die Finger bekommen und Iles Formula reizt mich auch. Jetzt wo die Gesichtspflege halbwegs steht, brauche ich ja ein neues Testgebiet! 😁

  5. Bei Shampoo lasse ich mich ja gerne anstecken, wäre aber nieeeee auf die Idee gekommen, bei Douglas zu schauen. Aber der gute Preis und deine Meinung sind mir das „Risiko“ mal wert.

    Ich habe mir es bei mir in Brandenburg reservieren lassen (das hat heute morgen noch ganz gut geklappt) , den Conditioner gleich mal mit. Gerade kam die E-Mail von Douglas, das beide Produkte bis morgen Abend für mich im Laden reserviert sind 🙂
    Dann mal auf ein „luftig-frisch aussehendes Haar“, hoffentlich.

    Viele Grüße, Jana.

  6. Gleich heute Morgen bei Dougi gekauft, jetzt Haare gwaschen umd…EIN TRAUM!
    Mega, hätte ich niemals vermutet. Danke, Danke, Danke!!

  7. Auch wenn es ausverkauft ist , werde ich es mir beim nächsten mal bestellen. Hört sich sehr gut an und der Preis perfekt zum testen.

  8. Ich hab mir jetzt einfach mal 2 Reisegrößen bestellt, bei dem Preis kann man ja nix verkehrt machen 😊👍🏻.

    Danke für den Tipp, bin gespannt…

    Liebe Grüße,
    Claudia Regina

  9. 🦉🤭😆
    Ich glaube Dougi haut die Serie raus….bei der Preisreduzierung und den wenigen Produkten, die noch online sind🤷🏻‍♀️🤔. Würde sich nicht ausgehen, wenn man das Produkt mag und es d/c geht, wie ich vermute…..

      1. Ja, die Reihe wird laut Aussage einer Verkäuferin im Laden gestern umgestellt oder sogar rausgenommen. Sie hat mir geraten, mich bei Gefallen damit einzudecken 😉 und mich noch darauf hingewiesen, das Shampoo „umgotteswillenbloßnicht“ jeden Tag zu verwenden, weil es ein Reinigungsshampoo sei. Ich habe es heute morgen getestet und bin bislang sehr angetan, luftig stimmt. Danke für den Tipp, da wäre ich nie drauf gekommen!

        1. Das ist wieder die totale Fehlinfo von diesen Dougletten, sorry! Die Dame verwechselt wieder einmal das Shampoo mit der Preis intensiven Scrub Reinigung.
          LG.
          KK

      2. Nicht ganz. Die Flaschen sind noch mit dem alten Logo bedruckt, daher werden sie abverkauft. Die Serie bleibt aber.
        Ich hab neulich nachgefragt denn ich liebe dieses Zeug. Den Conditioner brauche ich gar nicht, das Shampoo macht die Haare schon weich und gut kämmbar aber gleichzeitig auch so griffig, dass ich nicht mal Festiger brauche.
        Liebe Grüße
        Nicola

        1. Hallo Sunny, ich habe Deinen Text gelesen. Gewundert habe ich mich über zweimal shampoonieren. Das gilt seit vielen Jahren als überholt und zu aggressiv für die Kopfhaut. Selbst habe ich es nicht angewendet. Ich glaube das ein gutes, mildes Shampoo da sin einem Waschgang schafft. Auch soll 100 Mal mit der Bürste täglich durch das Haar manchmal für bruchiges Haar sorgen.

          https://www.schwarzkopf.de/de/haarpflege/kaemmen/haarmythos–100-buerstenstriche-am-tag-lassen-das-haar-glaenzen.html

          Wie Du siehst, gibt es wohl hier keine allgemeine Wahrheit, jede Kopfhaut ist anders.

  10. Ich sehe das wie Sunny. Ein sehr scharfes Tensid (SLS), Parfum sowie ein Quat recht weit vorne, das Cetrimonium Chlorid ist reizend und das ist nur das, was mir gleich ins Auge springt. Ich würde das nicht benutzen.
    Wieso bist Du bei der Haarpflege weniger kritisch? Das kommt auch auf Haut. Und wenn ich Dich richtig verstanden habe, bei Dir auch jeden Tag.
    Ich habe hüftlange Haare und habe mich lange damit beschäftigt (war mein “Projekt“ vor der Hautpflege) seit dem sind meine Haare gesund und die Kopfhaut ruhig.
    Ich will natürlich jetzt keinem das Shampoo schlecht reden, wenn es passt und man sich damit wohl fühlt, ist doch alles gut und die Haare werden keinem ausfallen.

    1. Naja, das sind keine leave-on Produkte, und ich wechsle fast jeden Tag das Shampoo. Parfum zu erwähnen finde ich in diesem Kontext besonders müßig. Ich habe zum Glück nie mit Kopfhautproblemen zu kämpfen, und ich wasche meine Haare mindestens zweimal täglich, was du bei langen Haaren wahrscheinlich nie machen wirst. Insofern bin ich da ganz entspannt und kann das für mich so akzeptieren.
      Ich predige ja immer, dass jede Haut anders ist, und so sind auch die Grundvoraussetzungen der Haut/ des Hautzustandes. Für Hautprobleme immer bestimmte Inhaltsstoffe als schuldigen zu erklären, finde ich diskussionswürdig.
      Aus meiner Erfahrung heraus, sind es meist die Produkte aus dem Drogeriemarkt, die meinen Haaren nicht „bekommen“. Komisch, ist aber so.
      Viele Grüße!
      KK

    2. Ich kenne nicht die Kriterien von KK, aber ich persönlich habe viel Haar, gesund und dicht, egal was ich auf meinen Kopf tue. Deshalb beschäftige ich mich nicht sehr mit den Haarpflegeprodukten. Ich wasche meine Haare jeden Tag, färbe die auch seit 20+ Jahren und hatte noch nie beschädigtes Haar – schneide die Spitzen alle 3-4 Wochen – Kopfhautproblem oder ähnliches. Wenn mein Shampoo gut duftet, finde ich es herrlich. 🙂 Wird auch gleich ausgewaschen, Pflege bleibt dagegen 12-14 Stunden auf der Haut.
      Im Gegensatz dazu zeigt meine Gesichtshaut deutlich, dass ich keine 15 mehr bin. Hätte ich gleiche Haut wie vor 25 Jahren, würde ich mich vermutlich auch wenig mit der Hautpflege beschäftigen.
      Wahre Wunder wirkt folgendes: Haartrockner meiden, alle paar Wochen die Spitzen bei einem richtig guten Friseur schneiden – viele machen sogar dabei die Spitzen kaputt – und Haare nicht täglich waschen. An das letztere halte ich mich selbst nicht dran, da ich es hasse wie meine Kollegen nach dem Training bzw. deren Haare muffeln. Ich verstehe es einfach nicht, wie kann man Sport treiben, eine Stunde schwitzen und dann die Haare drei Tage später waschen. Ekelig.
      Die teuren Produkte – was mein Friseur unermüdlich predigt – lassen meine Haarfarbe länger am Leben, DM Produkte machen aber meine Haare genauso sauber und geschmeidig. Da bin ich so was von low cost und freue mich über eine Baustelle weniger.

      1. Ombia, du sprichst mir aus dem Herzen in Sachen Sport und Haare: Das ekligste, das ich die Tage im Fitnessstudio gesehen habe: Nassen Haaransatz nachm Sport noch trocken föhnen. PFUI!

        Und was ich mal gelesen habe und eigtl ganz interessant finde: Man sagt ja immer, dass man nicht über die Lippen lecken soll, weil diese durch die Verdunstung noch mehr ausgetrocknet werden >> Kann man das auf nasse Haare übertragen, die an der Luft getrocknet werden?

        1. @Sabrina: ja, das kann man bis zu einem gewissen Grad. Es kann u.U. besser sein, die Haare zu föhnen (natürlich nicht zu heiß, grob, etc.) als sie an der Luft trocknen zu lassen. Insb. wenn man dickes, krauses,… Haar hat, das ewig lang braucht, um ganz durchzutrocknen. Ein weiterer Faktor ist zudem, dass feuchtes Haar eine „gummiartigere“ Struktur aufweist als trockenes. Es kann also auch leichter zur Überdehnung und somit auch zu Haarbruch führen, zB. wenn man mit feuchten Haaren schläft, die bis morgens noch nicht durchgetrocknet sind, sie feucht kämmt, Spängerchen/Haargummis in die feuchten Haare macht, usw.
          Meist wird deshalb empfohlen, die Haare schonend etwa bis zu 80% mit einem Fön zu trocken.

          1. Ich kann bestätigen, dass zumindest meine Haare (dick, seit der Natuwelle zur Krause neigend) besser aussehen, wenn ich sie NICHT komplett an der Luft trocknen lasse. Luftgetrocknet und mit sehr hartem Wasser gewaschen haben wir den „Uhu nach Waldband“-Look. Wenn ich sie föhne (muss ich nicht 3-4 Std. mit nassen Haaren rumsitzen^^), sind wie weniger frizzig und sehen auch nicht so kraus/explodiert aus. Gesund sind sie (trotz Farbe/Intensivtönung und täglicher Haarwäsche) laut meiner Friseurin, denn von Olaplex u. ähnlichem Schnullifax rät sie mir immer ab, weil das nicht nötig ist.

            1. Was ist Naturwelle? Deine eigene Welle 🙂 oder die aus dem Salon aber mit sanften Mitteln hergezaubert? Google sagt nämlich beides. 3-4 Stunden mit nassen Haaren wäre sehr ungesund. Ich trage ausgedünnten Bob und meine Haare – Dank Haarhandtuch – trocknet innerhalb einer halben Stunde, andauernd auflockern mit den Fingern vorausgesetzt. Von Fön sind meine Haare irgendwie schwach und knistern, dabei nutze ich die niedrigste Stufe. Ich bin einmal ohne Handtuch verreist, hatte dann auch 3 Stunden nasse Haare und war richtig geschockt.

              Paula gibt es Produktproben zu einer Bestellung nur wenn man nicht gerade wenig bestellt. Ab sofort sind Proben an den Wert der Bestellung gebunden.

                1. 🙂
                  So unterschiedlich sind die Haare. Meine Freundinnen mit Naturlocken meinten, Fön würde daraus einen Wuschelkopf machen und das deren Locken am schönsten sind wenn nicht elektrisiert.

        2. Gute Frage. Ich kann das aus meiner Erfahrung nicht bestätigen, würde aber dies ungern verallgemeinern.
          Ich nutze immer einen Mikrofaser Kopfhandtuch, das wirkt Wunder und macht fast von alleine meine Haare halb trocken. Ich habe einen Bob und schneide meine Haare einmal im Monat. Und trockne meine Haare schon mit dem Fön wenn es schnell gehen muss oder ich nicht mit dem Frost – alles schon gehabt :-)) – an den Haaren erscheinen möchte.
          Ich kenne die Empfehlung so oft wie möglich an der Luft trocknen…und meine das genau das mir gesundes Haar schenkt. Wenn man bedenkt, dass ich es täglich wasche und andauernd mit harschen Chemikalien färbe. Die Kopfhaut ist anders als die Lippenhaut, was Kopfhaut aushält – Wasserstoffperoxid, heiße Luft, täglich waschen mit nicht unbedingt milden Produkten – das würde die Lippen umbringen.

  11. Ganz egal, wie oft es noch behauptet wird, SLS ist keineswegs ein „scharfes“ Tensid. Zugegeben, es ist im Hinblick auf Reizarmut und Entfettung sicherlich nicht sanfteste Möglichkeit, aber die Behauptung, SLS sei schädlich und wie in manchen Blogs kolportiert wird, grundsätzlich abzulehnen, ist in die gleiche Kategorie einzuordnen wie dass Mineral Öl für die Haut pures Gift ist. Klar, ob man das nun auf der Haut und den Haaren mag, muss ja jeder für sich selbst entscheiden und es gibt immer wieder Stimmen von Anwendern, die die reinigenden Wirkung als zu stark erleben. Aber das macht dieses Tensid nicht automatisch zu einer schlechten Wahl.
    Und in fast jeder Forumlierung wird zusätzlich noch ein Tensid eingesetzt, was ein mögliches Reizpotential noch reduziert, in diesem Fall Cocamidopropylbetain. Diese Kombination ist Standard.
    Ganz häufig wird in diesem Zusammenhang der Diskussion das Laureth Sulfat mit dem Lauryl Sulfate verwechselt, was z.B. noch häufig in Zahnpasta verwendet wird und deutlich mehr Reizpotential hat.
    Ich bin durchaus für kritische Diskussion von kritischen Inhaltsstoffen aber das ganze sollte doch auf einer wissenschaftlichen Datenlage beruhen und da gibt es bei SLS einfach nichts valides.
    Und klar, mit langen Haaren ist man natürlich deutlich mehr darauf angewiesen, dass die Pflege die natürlichen Öle nicht zu sehr beeinträchtigt, alleine das Alter der Haare ist bei einer gewissen Länge ja schon sehr viel höher, damit verbunden Auflockerung der Keratinbrücken, Proteinverlust usw..
    Viele Grüße
    Roland

    1. Hallo Roland,
      da bist Du selbst etwas durcheinander geraten, sls = sodium lauryl sulfate und sles = sodium laureth sulfate…sicherlich, wer es verträgt, der möge es bitte benutzen, bei mir kann ich durch jahrelangen Selbsttest sagen, dass ich sles (sls verwende ich erst gar nicht) einfach nicht vertrage und dies zu stetigen Kopfhautproblemen führt, da kann ich die drei Millionen Shampoos durchtesten, immer dasselbe Ergebnis. Also muss ich mich nach milderen Tensidmischungen umschauen, denn nur dann bleibt meine Kopfhaut ruhig. Diese Phänomen erlebe ich übrigens nicht nur an mir, sondern auch gefühlt an einer wachsenden Zahl von dritten Personen mit sensibler Kopfhaut oder plötzlich neu auftretender sensibler Kopfhaut (haben mir auch verschiedene Friseure bestätigt), die mit der Umstellung weg von sles dann erstaunlicherweise keine Beschwerden mehr haben.
      Ich finde es einfach nicht gut, dass sles in 99,5% der Produkte zu finden ist, aber sicherlich eine Größere Anzahl an Personen das mittlerweile nicht mehr verträgt, mehr Auswahl an Alternativen in der Drogerie wäre hier sehr wünschenswert, gleiches gilt mit milder Hautpflege, die jahrelang auf sich warten liess.

      1. Hallo, mich würde mal interessieren, ob du auch noch weiterführende Produkte verwendest, wie zB. Gel, Schaum, Haarspray, oder ob du tatsächlich genau identifizieren kannst, dass das Shampoo, respektive die Tenside, die „Schuldigen“ sind. So etwas wird in der üblichen Diskussion nie erwähnt, auch wenn ich bei Hautpflege schon seit gefühlten Jahrzehnten mahne, dass man immer nur ein Wirkstoffprodukt in der Routine verändert, um bei eventuellen Unverträglichkeiten den Verursacher schneller finden zu können.
        Liebe Grüße!
        KK

      2. Hallo Skincare_mix:-) (Toller Nick übrigens!),

        danke für den Hinweis, da hast Du recht mit SLES, aber ich habe es nur von oben von Katies Kommentar übernommen. Sie schrieb „ein sehr scharfes Tensid (SLS)“ – ich wollte mit meiner Antwort darauf nur zum Ausdruck bringen, dass SLES keineswegs ein sehr scharfes Tensid ist sondern eben mit SLS verwechselt wird. Hab das „E“ unterschlagen in der Eile. Im Shampoo von KK ist ja kein kein Laurylsulfat drin, sondern das SLES.
        Ist doch prima, wenn es in der Zwischenzeit jede Menge Auswahl gibt auf für Leute, die kein SLES wollen. Aber: sämtliche mir vorliegenden Studien bestätigen im übrigen nicht die gefühlte Zunahme von Unverträglichkeiten gegenüber dieser Substanz. Eine monokausale Zuschreibung finde ich bei so komplexen Formeln immer sehr schwierig.
        Es gibt zu SLES insbesondere in den üblichen Kombinationen mit milderen Tensiden unzählige Publikationen, die für eine gute Verträglichkeit sprechen – aber eben statistische Durchschnittszahlen. Im Einzelfall kann jemand natürlich auch auf SLES stark reagieren. Andere Tenside haben vermutlich ein deutlich freundlicheres Profil im Hinblick auf Lipidauswaschungen usw, aber unbestritten benützen auch Millionen von Menschen SLES ohne das geringste Problem jeden Tag weltweit.
        Wenn Kopfhautprobleme auftrete, finde ich es absolut sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen, woher die kommen und beim regelmäßigen Gebrauch von einem Produkt liegt es nahe, dass es daran liegt. Und natürlich ist es auch dem Druck der Konsumenten geschuldet, dass es alternative Formulierungen gibt, die sind für den Hersteller nur im Produktionsprozess teurer.
        Ich persönlich frage mich ja immer, ob es nicht sinnvoll wäre, die Konzentrationen dieser waschaktiven Substanzen deutlich zu reduzieren. Ich glaube, im Schnitt sind da so 12-15% drin. Ob das bei so häufigem Gebrauch wirklich nötig ist, um die Haare sauber zu bekommen?
        Viele Grüße
        Roland

      3. Hallo skincare-mix,
        Auch ich habe inzwischen eine empfindliche und reaktive Kopfhaut, leider wird es schlimmer mit den vermeintlich sanfteren Tensiden die z.B. in der Naturkosmetik oder in Sensitiv-Shampoos verwendet werden. Weitere Übeltäter konnte ich auch schon identifizieren, bei mir z.B. Alkohol (im Shampoo – nicht im Glas😉), oder der Zusatz von stark pflegenden Ölen die sich nicht so gut auswaschen lassen und sich auf die Kopfhaut legen. Da muss man ein bisschen rumprobieren…. Gut dass es Kleingrößen gibt.

  12. Hallo ihr Lieben
    gestern habe ich in einer Dortmunder Filiale die Restbestände des Shampoos und einen Conditioner aufgekauft.
    Heute habe ich nur das Shampoo benutzt. Ein brennen der Augen machte sich sofort bemerkbar. Bisher war mir ein solches Gefühl unbekannt. Nach dem waschen fühlte sich das nasse Haar stumpf an und ich hatte bedenken vor dem Auskämmen. War jedoch positiv überrascht, wie leicht ich mit der Bürste durch das Haar kam. Jetzt im trockenem Zustand schaut es aus, als hätte ich eine Löwenmähne was mir gut gefällt.
    Danke schön für deinen wunderbaren Vorschläge, die zu einer ständig leeren Geldbörse führen und die Artikel, die zum Nachdenken und zur Diskussion in der Familie anregen.
    Liebe Grüße

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