ASIA SKINCARE: HOLIKA HOLIKA „SMOOTHIE PEELING MIST“ * LOHNT SICH DAS? (SHORTREVIEW)

Holika Holika ist eine koreanische Kosmetikfirma, die 2010 von Samsung und der CJ Group gegründet wurde. Die Produkte sind jung und sprechen den Spieltrieb in uns an. Eigentlich so gar nicht mein Beuteschema, aber so ein Peeling fürs Gesicht zum Sprühen wäre doch mal eine gute Idee. Also habe ich mir das Peeling „Smoothie Peeling Mist“ bestellt und ich ahnte schon Böses… (NOMEN EST OMEN!?)

Bestellt habe ich das Peeling bei iParfumerie (ca. 7,80 Euro), die wirklich interessante Firmen und Produkte führen. Die Bestellung ist problemlos, Zahlung per Paypal oder Kreditkarte, und der Versand dauerte gerade einmal zwei Tage. (Nächste Woche berichte ich dazu über den neuen Trend „P-Beauty“ (Neue polnische Kosmetik).

Jedenfalls war der Kauf dann doch ein Reinfall, was ich gleich beim ersten Blick auf die INCI sehen konnte. Übel: 2. Stelle Alkohol. Das ist mir dann doch zu viel, meine Rosazea wirds nämlich gar nicht mögen. Und auch die Pflanzenextrakte sind nicht völlig unbedenklich, besonders aber die zitrischen Auszüge. Das birgt Reaktionspotenzial.

Man sprüht den „Mist“ (ähem) aufs Gesicht und massiert dann leicht die benetzte Gesichtshaut. Nach zehn Minuten soll dann alles wieder abgewaschen werden. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es sofort wieder abgewaschen habe, denn ich hatte das Gefühl mich mit purem Zitronensaft eingesprüht zu haben. Es roch geradezu atemberaubend nach Zitrone und die Gesichtshaut ziepte und prickelte sofort. Das kann kein gutes Zeichen sein. Ein wenig ist ok, aber das war wortwörtlich ätzend. Dabei ist der pH-Wert nicht sonderlich niedrig, ein echtes Peeling wäre hier bei pH unter 4 vorhanden. (Ist aber nicht so, wohl eher bei 5.)

KK Indikator SPM

Hier die INCI:

Water, Alcohol, Butylene Glycol, Cnidium Officinale Root Extract, Glycerin, Angelica Gigas Extract, Paeonia Albiflora Root Extract, Panthenol,Peg-40 Hydrogenated Castor Oil, Phenoxyethanol, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Triethanolamine, Piper Methysticum Leaf/Root/Stem Extract, Methylparaben, Centella Asiatica Extract, Ficus Carica (Fig) Fruit Extract, Citrus Unshiu Fruit Oil, Disodium Edta,Fragrance, Sodium Hyaluronate, Hydrogenated Lecithin, Betaine, Dipotassium Glycyrrhizate, Egg, Melissa Officinalis Flower/Leaf/Stem Water.

 

Fazit: Links liegen lassen! Lohnt sich nicht, sorry.

 

 

 

(Fotos: Konsumkaiser    Das Produkt wurde selbst gekauft)

6 Kommentare

  1. wundern tut es mich nicht…
    habe diese woche bei caroline h. ein posting über „fehler“ der amerikanerinnen bei der gesichtspflege gelesen. „ich liebe das brennen wenn ich mit meinem scrub fertig bin“ oO
    das ist ggf. die kundschaft, die auf ziepende & prickelnde gesichtshaut steht.
    vielleicht taugt der rest vom produkt als spiegel-/glasreiniger? die zutatenlisten fangen immerhin auch mit wasser, alkohol….. an.

  2. Ich mag Peelings enorm gerne. Ich bin jetzt ansonsten auch kein Beauty-Profi, aber eigentlich hat für mich ein Peeling immer ausgemacht, daß es eine „rubbelnde“ Konsistenz hat. Mit Meersalz, Himbeerkernen oder was auch immer, je stückiger desto besser.
    Da fand ich „zum Sprühen“ schon ganz schön seltsam. Eigentlich möchte ich doch auch rubbeln und schubbeln und nicht alles von den Inhaltsstoffen weggeätzt bekommen …

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