SKINCARE: INHALTSSTOFFLISTEN – ALLES ANDERE ALS TRANSPARENT!

Wir alle kennen das Problem mit Kochrezepten und Zutatenlisten: Omas Kuchen schmeckt bei uns dann doch meist ganz anders, obwohl wir die Anweisungen penibel befolgt haben. Zucker, Mehl, Eier…was soll da so schwierig sein? Ähnlich ist es bei INCI Listen, die Zutatenliste eines Kosmetikproduktes. Da steht man als Laie ziemlich dumm da, wenn man sich all die chemischen Namen so anschaut. Eigentlich werden wir Konsumenten ganz schön allein gelassen. Was könnte man besser machen?

„International Nomenclature of Cosmetic Ingredients“ – kurz INCI (deutsch: Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe)

 

Wirkstoffe und Schadstoffe

Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten werden einer immer breiteren Masse wichtig. Sind es doch meist die tollen und modernen Wirkstoffe, die neugierig machen. Oder aber die vielen Stoffe, die wir besser meiden sollten, die aber trotzdem von der Kosmetikindustrie aus den verschiedensten Gründen (meist ist es Profitmaximierung) beigemischt werden. Mittlerweile jeder 4. Konsument hat bereits ein- oder mehrmals eine Inhaltsstoffliste studiert, bevor gekauft wurde. Tendenz stark steigend.

 

Wer sich mit INCIs auskennt, ist mittlerweile ein „Modern Hero“

Diese ominösen Listen werden uns ja tagtäglich von Experten und Verbraucherschützern auf´s Auge gedrückt: „Der aufgeklärte Verbraucher kümmert sich selbst auch ein bisschen um seine Sicherheit und Wohlergehen!“ Ah ja, anhand dieser Listen soll also angeblich Lieschen Müller in der Lage sein zu beurteilen, ob ein Produkt für sie ein Segen oder eher Fluch ist? Schwierig, behaupte ich.

Nun bin ich ja sehr für Eigenverantwortung, aber manchmal geht es einfach nicht. So zum Beispiel im Falle der Inhaltsstoffe in einem Kosmetikprodukt.

 

Inhaltsstoffe: Mengenangaben und Interaktion

Nicht unbedingt die schwierigen chemischen Bezeichnungen sind ein Quell steter Verwirrung. Nein, auch die Interaktion der Stoffe untereinander, und ganz besonders ihre Mengenangaben sind dermaßen intransparent, dass man sich als Laie eigentlich gar kein Urteil über ein Kosmetikprodukt erlauben könnte, will man sich nicht in Mutmaßungen verlieren. Jede Weissagung aus dem Kaffeesatz hat mehr Substanz.

 

Wikipedia:Die Inhaltsstoffe werden nach ihrem Gewichtsanteil in abnehmender Reihenfolge aufgelistet.“  Klingt doch gut. Weiter vorn heißt also, dass mehr davon drin ist, oder?

Wikipedia: „Dies gilt für alle Inhaltsstoffe, die jeweils über 1 % des Inhalts ausmachen.“

Beispiel: Nehmen wir ein Produkt mit zB.  31 verschiedenen Inhaltsstoffen, die jeweils unter 1 % Gewichtsanteil, aber zusammen genommen 30 % ausmachen. Man kann also nicht erahnen in welchen Konzentrationen bestimmte Stoffe vorliegen. Und wo verläuft die 1% Grenze? Es gibt in den INCIs keinen Vermerk „Hier beginnt die Liste der Stoffe, die jeweils einen Anteil unter 1 % haben“.

  • Farbstoffe werden übrigens IMMER ganz hinten angegeben, egal wieviel davon enthalten ist! Gesetzliche Vorgabe, na Danke.
  • Einige Hersteller halten sich allerdings von vorne bis hinten an die absteigende Mengenpyramide, doch woher soll man das wissen?
  • Von einigen Substanzen gibt es auch gesetzlich festgelegte Höchstmengen, dann kann man wiederum auf die ungefähre Menge schließen, aber genau ist das wirklich nicht.

 

Gleich und doch verschieden?

Um noch einmal zum Kuchen von Oma zurück zu kommen: Auch die Gesamtkomposition eines Produktes spiegelt sich keinesfalls in den Inhaltsstofflisten.

Zwei Produkte mit identischen INCI Listen können grundverschieden sein!

  • Das liegt eben zum Teil an den Mengenverhältnissen,
  • aber auch an der Verarbeitung, an den Grundstoffen,
  • an möglichen Verunreinigungen (die auch oftmals bei der Produktion durch Reaktionen entstehen, zB. Formaldehyd, oder Giftstoffe die an Farbpigmente gebunden sind),
  • oder an nicht deklarationspflichtigen Begleitstoffen (zB. Farben oder bei „besonderer Vertraulichkeit einer Rezeptur“).

 

  • Die Quelle der Inhaltsstoffe muss ebenfalls nicht angegeben werden, was aber interessant wäre, zB. bei gentechnisch produzierten Wirkstoffen.
  • Auch Veganer haben oftmals keine Chance, diese Information ist scheinbar ebenfalls „uninteressant“ für uns Verbraucher.
  • Oftmals taucht EIN Inhaltsstoff auf, der aber einen riesigen Rattenschwanz an anderen Stoffen mit sich bringt, die aber nicht deklariert werden müssen (trügerische Sicherheit vs. mehr drin als gedacht):

 

 

Millau dreht sich im Grab um

Nun stellt euch einmal vor der berühmte Restaurantkritiker Millau hätte sich dereinst die Menükarten der Feinschmeckerrestaurants zuschicken lassen. Dann hätte er noch um die Einkaufsliste des Kochs gebeten, und spätesten dann seine gefürchteten – aber begehrten – Kritiken geschrieben.

Ähnlich ist es mit Bewertungen, die ein Pflegeprodukt einzig über die INCI Liste durchleuchten. Merkt ihr was? Wissenschaftlich und seriös ist anders, obwohl doch gerade die INCI Bewegung immer so gerne auf den (Pseudo-)Wissenschaftszug aufspringt.

Wahr ist: Wer nicht direkt mit dem Hersteller in Kontakt steht und über Insiderinformationen verfügt, kann kein abschliessendes Urteil über ein Produkt abgeben, da schlicht eine Menge Informationen fehlen. Dazu kommen dann noch manchmal gefährliches Halbwissen und Internetmythen, und schon wird aus jeder seriösen Einschätzung nur noch eine Mutmaßung, die eigentlich auch so gekennzeichnet werden müsste. Nur, da ja alle mega kompetent rüberkommen wollen, wird das niemand tun.

Was müsste sich ändern?

  • Das Ganze hat ja auch seine gute Seiten. Ein paar Grundlagen des INCI Wissens können nicht schaden (zB. welche Konservierungsstoffe nicht so toll sind, wieviel Alkohol enthalten ist, usw.)

 

  • Noch besser ist es zu wissen, welche Stoffe meine EIGENE Haut nicht mag/verträgt/verabscheut. Das ist auch der Grund, warum ich so ungern LeserInnen in Pflegedingen berate: „Trial and Error“ kann euch größtenteils KEINER abnehmen. Ihr müsst eure eigenen Erfahrungen machen, denn eure Haut ist einzigartig.

 

  • Auch eigene Präferenzen kann man abstecken: Viele mögen kein silikoniges Gefühl in der Hautcreme, anderen ist es völlig egal. Auf diese Dinge kann man sehr wohl achten, und sie sind auch recht einfach zu „lernen“

 

  • Schön wäre es, wenn die Industrie dazu überginge in den INCI Listen auch den Nutzen, bzw. die Aufgabe des jeweiligen Stoffes mit anzugeben.

 

  • Eine Doppeldeklaration mit lateinischen und Populärnamen der Inhaltsstoffe wäre ebenfalls wünschenswert.

 

  • Die Mengenangaben wären wirklich hilfreich, besonders bei den wichtigen Wirkstoffen. Was habe ich als aufgeklärter Konsument davon, wenn mir die Kosmetikfirma den Retinolgehalt verschweigt und auf das „Firmengeheimnis“ verweist? Da denke ich doch gleich, dass da etwas besser verschwiegen werden soll, weil es nicht sonderlich verkaufsförderlich ist, also zB. ein minimaler Retinolgehalt, der kaum Wirkung zeigt, aber mit dem man prima werben kann.

 

  • Auf der anderen Seite sollte man sich auch nicht verrückt machen lassen! Nur weil es gerade angesagt ist, jeden Inhaltsstoff zweimal umzudrehen, muss der Informationsgehalt nicht besser werden.                                                     Wann ist es eigentlich passiert, dass wir dahergelaufenen Menschen, die aus einer Hobbylaune heraus Empfehlungen verbreiten mehr Glauben schenken mögen als Experten? Diesen Trend beobachten Soziologen schon seit geraumer Zeit. Er setzt sich in vielen weiteren Bereichen fort. Akutes Beispiel: Politikern wird nicht mehr vertraut, die gehören zu „diesen Eliten“. Ein handfester Kerl aus dem Volk muss es richten. Folge: Trump ist Präsident.

 

Aus diesem Grunde empfehle ich Informationen zu diesen Dingen immer kritisch zu sehen. Die absolute Wahrheit ist meist nie zu finden. Eigene Erfahrungen und ein klein wenig „Weiterbildung“ bringen uns weiter, als Ideologien hinterher zu laufen, die andere ersponnen haben.

Beautypedia von Paula Begoun war einmal solch eine Quelle der Informationen zur guten Hautpflege, die aber auch nicht frei von gewissen Ideologien war. Heute ist die Seite leider etwas unbequem zu erforschen, es macht einfach keinen rechten Spaß, man findet sich dort als Anfänger doch etwas schwer zurecht, alles ist mehr auf den Verkauf der eigenen Produktlinie ausgerichtet. Schade, doch durchaus legitim. Trotzdem immer noch ein empfehlenswerter Klassiker, übrigens auch etwas abgespeckt auf Deutsch.

COSDNA befasst sich ebenfalls mit Inhaltsstoffen der Pflegeprodukte und bewertet sie auch, zum Glück nicht ganz so ideologisch eingefärbt, es bleibt mehr Raum für Interpretation. (Engl.)

Recht neu dabei ist INCI DECODER Dort kann man nach Produkten oder Inhaltsstoffen suchen, oder einfach mal durch die gelisteten Wirkstoffe surfen, die alle mit einer fluffigen und ziemlich neutralen Wertung versehen sind. (Engl.)

Vielen deutschen Seiten zu diesem Thema fehlt eindeutig die Leichtigkeit, das Thema wird oftmals erdrückend hochstilisiert, die Freude an der Kosmetik und Pflege kommt mir da einfach zu kurz. Dagegen ist dann die strenge Paula fast schon die nette Verkäuferin vom Zuckerwattestand.

 

 

 

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(Fotos: Freestockpix, Instagram   Keinerlei Sponsoring)

22 Kommentare

  1. Super! Das ist eine wirklich gute und umfangreiche Einschätzung der Situation.
    Was nützen die tollsten Infos auf den Produkten, wenn man sie nicht in Relation setzten kann und versteht?
    Ich halte mich auch eher an Erfahrungsberichte als an „Analysen“ von irgendwelchen Leien.
    Als Firma wäre ich deshalb auch sehr angepisst, weil sowas auch arg rufschädigend sein kann.
    Dank für den tollen Artikel, den kann man nur weiterempfehlen!

  2. Hallo Konsumkaiser,
    ich liebe Deinen Blog, immer auf den Punkt gebracht, informativ und auch sehr unterhaltend!
    Heute hat sich in Deinen Beitrag ein kleiner Fehler eingeschlichen: Try and Error heißt eigentlich richtig trial and error, nicht zuletzt deshalb, weil try ein Verb ist und somit auch gar nicht zum Nomen error passen würde, sondern auch, weil der englische Spruch eben in der von Dir verwendeten Form nicht existiert.
    Jetzt habe ich meinen Kommentar noch mal durchgelesen und finde, er klingt total „korinthenkackermäßig“, vielleicht sollte ich ihn wieder löschen?!

    Aber ich hoffe, Du verzeihst mir, ich bin Lektorin und kann über solche sprachlichen Kleinigkeiten immer schlecht weg sehen! Bin aber nicht böse, wenn Du das hier nicht veröffentlichst, wie gesagt, Dein Blog ist echt famos!

    LG
    Alexandra

  3. Wie wahr, wie wahr. Ich als ehemalige überzeugte Naturkosmetiknutzerin kann ein Lied davon singen. Von meiner Haut, die immer mehr ausgetickt ist, ganz zu schweigen…

    Danke auch für die Links! Beautypedia kenne ich natürlich, die anderen sehe ich mir gleich mal an.

    LG Andrea

  4. Ja ja, die latainischen Namen. Ich musste bei Castor Oil immer an Atomreaktoren denken. Mich hat dieser Inhaltsstoff total abgeschreckt. Bis ich irgendwann nachgeforscht und gesehen habe, dass es sich um Rizinusöl handelt.

  5. Vielleicht gab es ja auch eine Restaurantkritiker der genauso heißt wie Paul Bocuse, dem legendären Koch. Von dem hab ich allerdings noch nie was gehört. Und Paul Bocuse weilt übrigens noch unter uns.

    1. Oops, mein Fehler. Im Eifer des Gefechtes habe ich Bocuse mit Millau verwechselt. Gut wenn man so aufmerksame Leserinnen hat. 🙂
      Nur schade, dass zum Thema ja scheinbar nicht so viel kommentiert wird.
      Liebe Grüße, KK

  6. Ich sehe das ähnlich kritisch wie du.
    Für mich persönlich habe ich durch diese ganze Bewegung folgenden Nutzen gezogen:
    Alkohol denat. nicht in der vorderen Hälfte der Inci oder gar nicht (kommt auf das Produkt an) und keine extra deklarationspflichtige Duftstoffe in Gesichtspflege oder Makeup.
    Den Rest zeigt mir meine Haut bei Gebrauch der neuen Produkte.
    Nur nach den Inhaltstoffen allein ein Produkt zu beurteilen finde ich ziemlich meh.
    Denn wie du schon sagst kommt es auf das Zusammenspiel der Stoffe an und auch auf die Haut auf die das Ganze dann aufgetragen wird.

    Und deswegen: länger Beitrag, wichtiger Sinn: mag ich deinen Blog so! 👍🏻
    Du sagst was in den Produkten enthalten ist, gibst Tipps mit welchen Stoffen es evt. Probleme gibt und weist immer darauf hin, dass jeder die Dinge einfach anders verträgt.
    Das ist für mich einfach ehrlich und auch seriöser als nur „nach Aktenlage“ zu beurteilen.

    Also einfach mal wieder Danke!
    Für die Mühe und die Zeit die du in den Blog steckst.

  7. Lieber KK,

    ich frage mich gerade, ob dieser Post hier, aus einem anderen Post, der die letzten Tage veröffentlicht wurde, hervorgeht….

    LG

        1. Ich weiß zwar immer noch nicht was du meinst, aber wenn du hier öfter mitgelesen hast, kennst du meine Einstellung zum Thema Inhaltsstoffe. Die vertrete ich ja schon lange, und das gestrige Posting bezieht sich eigentlich nur darauf. Ab und an möchte ich einfach mal wieder in Erinnerung bringen, wie komplex das Thema ist, und es nicht nur mit dem Durchlesen der Liste getan ist.
          Ausserdem kommt ein riesiger Ansturm an Fragen nach Produktempfehlungen, und ich möchte verständlich machen, warum man als Blogger keine 1zu1 Empfehlungen geben sollte.
          Liebe Grüße, KK

          1. Ja kann ich sehr gut verstehen!
            Viele sog. „Experten“ oder was auch immer tun ein angelesenes Wissen sehr oft kund, um sich damit evtl auf eine Stufe höher zu stellen, als wir armen Leser, die ja keine Ahnung haben!
            Sehr oft, und das ist das erschreckende, mit belehrenden Antworten!!!!
            Mir fällt da ein Taschenrechner dazu ein! 🤔
            Was ich sehr schätze, ist der offene Umgang mit ALLEN Aspekten, die hier immer beleuchtet werden, siehe dein Post mit Vit C!!!
            Ich z.B. mag ihn total gerne!
            Und dass es hier keine direkten Empfehlungen gibt, gerade weil es eben immer 2 Seiten anzuschauen gibt!
            Letztlich bleibt die Verantwortung beim Leser!
            Dadurch entstehen einfach keine Projektionen! Und das ist ein Thema, dass, wie ich finde, bei jedem heutzutage wichtig ist!
            Laber laber…… 😂
            In diesem Sinne schönes WE an alle

            1. Ja genau, das ist mein Anliegen. Danke! Leider verstehen das viele Leute nicht, oder eben falsch, oder sie überlesen es. Deshalb wiederhole ich es auch so oft. 🙂
              Dir auch ein schöne Wochenende! KK

  8. Ich bewundere ja immer diejenigen, die einerseits genau wissen, wofür welcher Inhaltsstoff ganz genau ist und andererseits, was sie nicht vertragen. Obwohl ich ein eifriger Leser Deines Blogs und dem von Irit bin, bin ich über das Stadium „Grundwissen von INCIs“ nicht hinausgekommen (und dabei gebt Ihr + Dinah Euch solche Mühe 🙂 )
    Ich glaube zu wissen, dass ich Vitamin C nicht vertrage, und ich verzichte bewusst auf Alkohol denat und Duftstoffe; ein paar andere Sachen versuche ich zu vermeiden. Aber in der Regel ist es so: entweder ich mag etwas, oder eben nicht. Und bei letzterem wird es auch durch längeren Versuch in der Regel nicht besser 🙂 Ich gebe zu, ich falle eher in die Kategorie Lemming (= williger Tester) und muss selber testen, wenn ein Bericht von Dir mich anfixt. Manches ist toll, manches möchte ich toll finden, aber es wird halt leider nix mit uns und manches wird direkt aussortiert. Ich kann dabei auch nicht sagen, dass ich alle Produkte einer Serie/Firma toll finde, sondern idR sind es nur einzelne Bestandteile, obwohl ja gerade Serien aufeinander aufbauen und es doch schön wäre, alles aus einer Hand zu haben, seufz….. Ich habe mich zB durch alle Highdroxy Produkte getestet, aber nur ein paar sind dauerhaft bei mir eingezogen.
    Aber zugegebenermassen sieht es schon sehr schlau aus, wenn man im Laden oder im Duty Free erst mal die INCIs liest (idR nur um Alk denat auszuschließen…..) und mit der Verkäuferin ein Fachgespräch vom Zaun zu brechen (was sie leider in den seltensten Fällen gewinnt….die Damen brauchen normalerweise noch mehr Nachhilfe 🙂 )
    Auf jeden Fall vielen Dank an Dich & Dinah für die ganze Mühe zu unserem Wohl!

  9. Dass es neben identischer INCI-Listen und Kompositionen auf viele andere Dinge ankommt, wie Reinheit, Qualität und Lagerung der Ausgangsstoffe, Herstellungspraxis, Hilfsstoffe etc., das glaube ich sofort;,ich denke da nur an mein Nachkochen/ Nachbacken bewährter Rezepte meiner Schwiegermutter, die aus allem etwas zaubert. Auch mit genau den gleichen Aussgangsstoffen schmeckt es bei mir, ähem, leider meist wesentlich schlechter, es es klappt gar nicht.
    Ich lese die INCI- Listen eigentlich immer und versuche schon, z.B. Alkohol weit vorne zu meiden und bin mittlerweile dazu übergegangen, Produkte mit Vit. C gar nicht erst auszuprobieren. Quer durch die Bank, egal von wem, reagiere ich darauf eben mit Unreinheiten.
    Obwohl ich da manchmal denke, vielleicht entgehen mir auch tolle Produkte ( z.B die neuen Sachen von HD, das Hydrogel und die Creme Soft, alle mit Vit.C) habe ich gar nicht erst als Probe bestellt.
    Ansonsten, wenn die beiden Stoffe nicht enthalten sind, teste ich aber weiterhin sehr neugierig und bin immer wieder gespannt auf neue Texturen etc.

    1. Ich denke, das ist die vernünftigste Herangehensweise, und damit bleiben im Grunde auch viele Frustrationen erspart. Sich langsam an die INCI heranwagen ist eine gute Idee, keiner kann sich alles merken, und Alkohol, Konservierer und zB. die Vitamine sind doch schon ein guter Start. Damit weiß man schon eine Menge. Wenn man dann noch seine Haut beobachtet, so wie du es ja getan hast, weiß man eben, was wirklich meist NICHT geht. Und dann sollte man auch nicht traurig sein, dass einem etwas entgehen könnte. Man hilft einfach seiner Haut mehr, wenn man auf sie hört.
      Und das „Backproblem“ kenne ich 1 zu 1! 😉
      Liebe Grüße, KK

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