LIFESTYLE: MAGNUM SCHOKOLADE – REINBEISSEN UND WOHLFÜHLEN?

Was macht man bei wirklich, wirklich schlechtem Wetter gerne? Frustessen! Eine Tafel Schokolade hat etwas unglaublich Tröstendes, besonders wenn man sich hinterher keine Vorwürfe über die zusätzlichen 500 Kalorien macht! Wie wäre es mit einem leckeren Magnum Eis? Die Kombi „intensive Schoki trifft kühles Vanilleeis“ mag ich wirklich gern. Jetzt habe ich Magnum auch als Tafel Schokolade entdeckt. Ob mich das ebenso glücklich macht…?

KK Magnum Schoki 2

Edel liegt die Tafel vor mir. Ich habe Heißhunger, Heißhunger auf Schokolade. Keine Ahnung wo sich mein Blutzuckerspiegel gerade befindet, er muss aber gefühlt gegen 0 tendieren. Scho! Ko! Lade! Sofort!

Ok, ich reiße die Tafel unvorsichtig hinten auf. „Argghh! Ich muss doch noch Fotos davon machen!“, schimpfe ich mich gleichzeitig aus. Egal, die Tafel ist offen und die ersten Riegel werden jetzt gebrochen. „Ganz schön dunkel, die Schokolade“, denke ich noch, bevor das erste Doppelstück in meinem Mund verschwindet.

Der erste Eindruck ist entscheidend! Immer! Hier war er…wie soll ich sagen…zwiegespalten. Zuerst war ich enttäuscht. Ziemlich bitter, die Schokolade. Ich habe mich für die Variante mit weniger Kakao (38%) entschieden, weil ich Bitterschoki nicht sehr mag. Dann erinnerte ich mich aber an das Magnum Eis, und hier ist die Herkunft der Schokolade unverkennbar. Leicht bitter ist die Hülle des Magnum Brockens auch, nur das süße Vanilleeis schwächt den bitteren Eindruck deutlich ab. Bei der Tafel Schokolade fällt dieser Effekt natürlich weg. Was bleibt, ist ein intensiver Schokomoment.

Die im Mund gelandeten Stücke schmelzen auch nicht so arg schnell, sondern man kann sie durchaus noch knackig durchbeissen. Eben typisch knackige Magnum Schokolade, aber halt etwas dicker. Doch dann zerfließen sie im Mund und es bleibt ein deutlicher Eindruck von intensivem Kakao.

Mir persönlich ist dann die Kombi mit dem Eis doch lieber, denn die Schokolade ist mir einfach zu dunkel, intensiv. Auch habe ich nicht den Eindruck eine besonders hochwertige Schokolade im Mund schmelzen zu spüren. Einige vergleichen sie mit billiger Weihnachtsschokolade aus dem Adventskalender. Das kann ich so nicht bestätigen, aber sie hat tatsächlich nicht den berühmten, gaumenschmeichelnden Schmelz einer „Luxusschokolade“, auch wenn die Verpackung das glauben machen möchte.

In Deutschland stammt immerhin seit 2015 der Kakao für die Magnum Schokolade zu 100% aus Rainforest Alliance zertifiziertem Anbau. Dadurch trägt Magnum dazu bei, dass 40.000 Kakaobohnenbauern in Ecuador, Ghana, der Elfenbeinküste und in anderen westafrikanische Ländern nachhaltig produzieren.

Wer Magnum liebt, und sich mit bitterer Schokolade auskennt, wird die Tafel höchstwahrscheinlich auch mögen. Mich macht die aber nicht so richtig glücklich.

Erhältlich in Classic, White und Dark.

90g kosten ca. € 1,99  (In guten Supermärkten und Feinkostabteilungen)

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser   Keinerlei Sponsoring, die Schokolade wurde selbst gekauft.)

3 Kommentare

  1. Hmm, ich habe Zweifel dass Liebhaber dunkler Schoki ihre Freude an einem Kakaogehalt von nur 38% haben werden. Der Hauptbestandteil dieser Schokolade müsste wohl Zucker sein?
    Es gibt Vollmilchschokolade mit deutlich mehr Kakao. Von Hachez gibt es z.b. eine mit 55% – aber durch den Milchanteil ist sie bei weitem nicht so herb/bitter wie eine Bitterschokolade mit geringerem Kakaogehalt.

    1. Naja, deshalb habe ich ja auch unten geschrieben, dass es drei Sorten gibt. „Dark“ wird da wohl eine echte Bitterschokolade sein. Classic ist trotzdem zu intensiv für meinen Geschmack. Ich mag lieber unter 35%.

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