LIFESTYLE: PROTEIN-PUDDING * EIN SUPERLEICHTES REZEPT

Proteinreiche Nahrung ist derzeit ziemlich angesagt, nicht nur bei Sportlerinnen und Sportlern. Ich persönlich finde das gut, denn Eiweiß in der Nahrung wird in der breiten Bevölkerung immer noch arg unterschätzt. Wer dazu noch auf unnütze Kohlehydrate verzichten möchte, aber nicht auf vollmundigen Geschmack, sollte einmal mein kinderleichtes Rezept für Proteinpudding ausprobieren!

 

Das Rezept ist wirklich ziemlich basic und kann nach Belieben verändert werden. Wer etwas mehr Fett möchte (Fett = Geschmacksträger), kann auch Vollmilch verwenden, und dazu noch einen Schuss Sahne hinzufügen.

Ich möchte betonen, dass es hier um ein rein praktisches und schmackhaftes Rezept geht, und nicht um irgendwelche Ernährungsrichtlinien oder Mythen. Ich zeige hier auch nicht „die besten“ Lebensmittel, sondern die, die gut verfügbar und leicht zu beschaffen sind, sodass man gleich loslegen kann. Für Menschen, die sich strikt vegan oder vegetarisch ernähren möchten, ist das Rezept natürlich auch nicht geeignet, man kann aber Ersatzzutaten finden.

Die hier gezeigte Portion hat insgesamt ca. 150 Kalorien, wenig Fett, sehr wenig Kohlehydrate und ca. 25 Gramm Eiweiß.

 

 

Ich kaufe ein:

Entrahmte Milch (wir brauchen ca. 200 ml)

2 Blatt Gelatine

 

Protein Pulver zB. von Power System. Das gibt es in jedem REWE zu kaufen (ca. 10 Euro), die Geschmacksrichtung Schoko-Nougat ist echt lecker (wir brauchen 30 Gramm Pulver).

 

1 Teelöffel purer Kakao, und wer es etwas süßer mag noch 1 EL Xucker.

 

 

  1. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen (ca. 4-5 Minuten).
  2. In der Zwischenzeit die Pulvermischung (Protein, Kakao und Xucker) in die Milch schütten und im Mixer (ich nutze einfach einen Rührstab) schön schaumig Schlagen. Es soll viel Luft unterkommen, damit das Endergebnis luftig-blasig wird. Wer die Milch vorher abkocht, wird einen noch authentischen Puddinggeschmack bekommen, kostet aber Zeit, denn die Milch muss vorher wieder abkühlen.
  3. Die Gelatine trocken drücken und in ein wenig heißem Wasser rührend auflösen.
  4. Nun die Gelatine in die noch flüssige Puddingmasse geben und dabei stetig und sorgfältig umrühren.

5. Im Kühlschrank fest werden lassen und dann genießen – ohne schlechtes Gewissen!

 

 

 

Wer den wahren Genuss liebt, wird um Fett und Zucker nicht herum kommen. In Maßen kann man das auch nicht verteufeln, wer aber aus den verschiedensten Gründen ohne viel Fett, Zucker und Kalorien auskommen möchte/muss, doch trotzdem den Geschmack von Schokopudding liebt, hat hier eine durchaus annehmbare Alternative.

 

Guten Appetit!

 

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, alles wurde selbst gekauft, keinerlei Sponsoring)

 

 

 

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16 Gedanken zu “LIFESTYLE: PROTEIN-PUDDING * EIN SUPERLEICHTES REZEPT

  1. Guten Morgen ☀️,

    Hört sich lecker an, wird gleich heute Mittag getestet 👍
    Schönen Sonntag
    Liebe Grüße
    Simone

  2. Könnte mir auch vorstellen, die Masse im Tiefkühler als Eis anfrieren zu lassen, nicht zu lange, damit es nicht zu fest wird! Schönen Sonntag wünscht Herbstzeitlos

    1. Ja, das ginge wahrscheinlich, aber mit Abstrichen, es ist ja kaum Fett enthalten. Ich probiere es aber auch mal aus. Man wird wohl öfter mal umrühren müssen.
      Liebe Grüße
      KK

  3. Klingt lecker und leicht. Vielen Dank für das Rezept. 🙂
    Ich denke auch, dass Proteine unterschätzt werden.

    Hast Du schonmal versucht, Magerquark unter abgekühlten (normalen) Pudding zu heben? Ich kenne das aus meiner Kindheit. Mit Vanillepudding haben wir das gemacht. Schmeckt so fantastisch, locker, leicht und gar nicht mager. 500 Gramm Pudding und 250 bis 500 Gramm Quark.

    Einen schönen Sonntag euch allen! Sandra

      1. Das schmeckt ganz wunderbar mit Quark, kann das bestätigen. Allerdings bevorzuge ich immer Halbfettquark oder griechischen Joghurt und Vollmilch statt fettreduzierter Milch.
        Für die Vegetarier/Veganer: statt Gelatine funktioniert auch Agar-Agar oder Chiasamen. Danke für die Inspiration!
        Liebe Grüße

    1. Guten Morgen,
      danke für diese Rezeptidee!

      Was ist denn nach deinem Dafürhalten eine angemessene tägliche Eiweißversorgung für einen „normalen“ Menschen ohne intensive sportliche Aktivität, aber viel Alltagsbewegung (zu Fuß gehen, Radfahren in der Stadt, Treppensteigen…), und ohne Bedarf an Gewichtsverlust? Die DGE empfiehlt 0,8 g pro kg Körpergewicht, was ich wenig finde. Was meinst du, sind 1,5 bis 2 g zu viel oder genau richtig?

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
      Lady

      1. 2 Gramm finde ich doch zu viel, wenn man so gar keinen Sport macht und ansonsten auch keinen Stress oder Krankheiten hat. 1 – 1,2 Gramm finde ich einen einfachen Richtwert. Liegt die DGE nicht sogar immer noch unter0,8g?
        Insgesamt würde ich das nie an Grammzahlen festmachen, sondern an den derzeitigen Lebensumständen.
        Ich befürchte ja immer, dass zB. diese teuren Collagendrinks so gut „wirken“, weil die Person ganz einfach doch mit Proteinen unterversorgt ist. Also ruhig etwas hochgehen, wenn man gesund ist (zB. Nieren), aber auch anpassen und nach Geschmack entscheiden.

  4. Hallo in die Runde,
    eins vorweg – ich habe hier in den letzten Jahren ein paar Mal kommentiert (sehr selten, muss ich zugeben). Deswegen Disclaimer – ich werde zwei konkrete Marken und Produkte nennen, bin aber echt keine Spammerin :), Alternativen zu den Produkten sind mir leider nicht bekannt.
    Als sehr erfolgreiche Low Carberin/Keto Anhängerin (-30 kg vor 3 Jahren, alle Krankheiten einfach weg, egal wie blöd es klingt) wollte ich zu dem Rezept ein paar Anmerkung schreiben:
    1 – der o.g. Protein Shake hat echt gute Zutaten. Wenn ihr was anders kauft, checkt bitte ob in der Zutatenliste keine Nanopartikeln enthalten sind wie Titanium Dioxide. Gibt es z.B. in DM Spotness Produkten. Die sind echt sehr schädlich.
    2. wer „nur“Kohlenydrate und Kalorien reduzieren will, muss bedenken, dass der Körper zu viel Protein in Zucker umwandelt, also war alles für die Katz
    3 man kann aber den entgegensteuern wenn man die Proteine im Überschuss zusammen mit etwas Fett zu sich nimmt. Dann verlangsamt sich der gesamte Prozess und die Glucose im Blut bleibt einigermaßen stabil.
    4. Laktose ist immer Dreck, auch wenn man sie „relativ“ gut verträgt. Man merkt es spätestens wenn man sie für einige Zeit weglässt und dann wieder damit anfängt.
    5 Wer etwa 50 % Kohlenhydrate im Rezept (das sind hier MINDESTENS 10g) sparen will, etwas mehr gute Fette haben möchte und die Pudding ohne Laktose genießen will, der kann zu Laktosefreier Milch greifen. Leider goibt es nur eine Sorte Milch die alle Kriterien erfüllt.
    Übrigens, etwa 25g Kohlenhydrate ist sogar zu viel für eine Low Carb Mahlzeit. Wer Ketogen lebt muss pro Mahlzeit unter 10g bleiben.
    Die einzige mir bekannte Sorte wäre Arla Laktosefreie Milch 3,5% im Kühlregal mit 2,6 g Zucker statt mindestens 5g bei 1,5%.
    6 Und jetzt zu Gelatine – leider nur Online erhältlich (Amazon) gibt es von Ruf die Rinder Sofortgelatine. Wesentlich gesunder und sofort ansetzbar
    einen schönen Sonntag Euch allen!.

    1. Liebe Coraline, das ist jetzt aber eine Menge Verallgemeinerung. Das möchte ich teils so auch nicht stehenlassen, denn Ottilie und Otto Normalverbraucher (und um die geht es hier auf dem Blog) tangiert das kaum bis gar nicht, verwirrt aber leider womöglich.
      Noch wichtig, ich persönlich empfehle eine Ernährung in Richtung der ketogenen Diät nur bei verschiedenen Krankheitsbildern, nicht aus Lifestylegründen!
      Viele Grüße
      KK

    2. Ach so, und die pulvrige Rindergelatine besitzt 38% Maltodextrin. Ist jetzt kein Beibruch, aber bei Leuten, die so extrem ihre KHs einschränken doch wichtig zu wissen, auch wenn die Insulinausschüttung da zurückhaltender ist.

      1. Ja, das stimmt, habe gar nicht gesehen. Maltodextrin geht gar nicht. Vielen Dank für Deine Meldung. Ich hätte es sehr bald gekauft. Ich nutze noch die Reste von Great Lakes Weidengelatine, die hat ja wirklich 0 Kohlehydrate, war aber sehr teuer und damals nur über Ausland zu beziehen, soweit ich mich erinnern kann. Ich war sehr froh in Deutschland eine bezahlbare Alternative gefunden zu haben. Wer vermutet Zucker in Gelatine?!
        Essensweise ist eine Religion, über Religion diskutiere ich nicht und lasse niemanden bekehren 🙂

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