LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 06.12.2019

Das Trendbarometer gleitet geschmeidig in den Winter, und es geht weiterhin um Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Aber nichts folgt einem festen Schema, es kommt wie es kommt. Hauptsache ein bunter Mix, unterhaltsam, lustig, manchmal nachdenklich, oder auch böse… 

 

Nikolausig

Ab heute wird mir etwas wärmer ums Herz, denn ich erinnere mich gerne an meine Kindheit, in der der Nikolaustag eine besondere Rolle gespielt hatte. Schon ein paar Tage vorher war man aufgeregt, und am Nikolausabend kamen immer viele Familienmitglieder zusammen, um den Kindern eine kleine Freude zu bereiten.

Obwohl Freude…Der Onkel Günter Nikolaus erwartete ja auch irgendwie eine Gegenleistung, also ein Gedicht, oder ein Lied, das die Kinder vortragen sollten. Was gab es da Herzklopfen! Lampenfieber! Schweißausbrüche! Und manche Gedichte der Kinder dauerten ewig. Wie ungeduldig kann man als Kind sein, wenn man gleich an der Reihe ist? Nervenaufreibend war es.

Dazu wusste der uralte Mann mit dem weißen Bart so unglaublich viele peinliche Dinge über einen. Dass man in Mathe eine 5 geschrieben hatte. Oder dass man beim Zähneputzen zu viel redete. Oder dass man der Mutter verschwiegen hatte, wer wirklich die Tischdecke (samt Vase und Tassen) vom Tisch zog. Nein, es war nicht der Hund, Ho-Ho-Ho!

So ein klein wenig habe ich mich gestern auch gefühlt, als ich zu meinem Artikel über Weihnachtsmärkte eine Flut von Zuschriften erhielt, die mich als Spielverderber und Spaßbremse (und ein paar üblere Dinge) bezeichneten. Hmm, ich hätte nicht gedacht, dass man einen Blogartikel so glühweinernst bierernst nehmen kann.

Es tut mir ja leid, wenn sich passionierte WeihnachtsmarktgängerInnen verunglimpft fühlen, aber so sind nun mal Glossen. Ein aktuelles Thema wird aufgegriffen und auf humorvolle bis spitze Art und Weise aufs Korn genommen. Daraus wird ein leichtes und unterhaltsames Stückchen, das niemandem etwas Böses will. Wie man wirklich glauben kann, ich wolle nun aller Welt den Weihnachtsmarkt madig machen, kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Und nebenbei: Es gibt wichtigere Dinge als Weihnachtsmärkte.

Aber so ist das mit öffentlichen Meinungsäußerungen. Der Shitstorm ist heutzutage ja vorprogrammiert. Ich weiß nicht wann es passiert ist, dass Leute solche Artikel dermaßen knüppelernst nehmen. Es geht auch nicht darum, dass ich irgendjemandem die Welt erklären möchte, ich habe selbst nur wenig Ahnung vom großen Ganzen, und gebe das auch gerne zu. Den Anspruch auf Allgemeingültigkeit habe ich noch niemals erhoben, und ich hüte mich davor, denn diesem Anspruch kann kaum jemand gerecht werden.

Selbst die stets bemühte Wissenschaft ändert ihre Weisheit immer mal wieder. Wissen, das wir heute als gesichert ansehen, kann sich morgen bereits wieder verändern. Also lasst alle mal die Kirche im Dorf, und die Bratwurst auf dem Rost! ich verbiete niemandem etwas, und ich spreche nur von meiner Abneigung und nicht für Millionen Deutsche.

Wer gerne auf den Weihnachtsmarkt geht, soll das gerne tun. Und ich bin mir sicher, dass ich bislang nur die falschen Orte besucht habe, und irgendwo gibt es noch ein Märktlein, das bestimmt urig, gemütlich und unverdorben daherkommt. Aber eigentlich sollte zu dieser Zeit doch Ruhe einkehren und nicht angestrengt gemeckert werden, wenn irgendein Wald- und Wiesenblog einen launigen Artikel über Weihnachtsmärkte verfasst. Oder? Um Besinnlichkeit zu spüren, braucht es auch ein wenig Gelassenheit.

 

 

Das Wesentliche?

Zuerst dache ich, was ne gute Idee! Schauma Shampoo hat ein neues Produkt im DM Onlineshop, das sich „Shampoo ohne Schnickschnack“ nennt.

Schauma dazu: „Ein Shampoo, das einfach nur die verdammten Haare säubert und sonst nichts! Die Haare riechen nach Benutzung einfach nur nach sauberen Haaren.“

Klingt doch witzig und ambitioniert. Endlich mal Tacheles, keine doofen Wunderversprechungen, kein ChiChi, einfach nur saubere Haare.

Doch ob das wirklich so einfach ist, wage ich zu bezweifeln, denn viel weggelassen haben die bei Schauma in ihrer ohne Schnickschnack Formulierung nicht wirklich. Die Inhaltsstoffe sind beinahe identisch mit einem vergleichbaren Shampoo des Herstellers, und auch die eingesetzten Mengen sind ähnlich. Und um saubere und gut kämmbare Haare zu bekommen, braucht es auch einen ordentlichen Inhaltsstoffmix, das ist einfach so. Ohne die modernen Wirkstoffe kriegste Stroh auf den Kopf. Bitteschön, wer will das schon?

Da drängt sich mir der Verdacht auf, dass Schauma wohl nur das Flaschendesign meinte, das auf ein Bild und Farbvielfalt auf der Pulle verzichtet, und stattdessen einzig auf den fett gedruckten (witzigen) Produktnamen setzt. Aber reicht das? Ist ein witziger Blickfang im Bad genug Anreiz um sich mal wieder ein Schauma Shampoo zu kaufen?

 

Billie Eilish

Die junge Singer-Songwriterin aus Los Angeles ist ein Phänomen. Entweder man hasst sie, oder man bewundert ihren Mut zur Andersartigkeit. Zuerst dachte ich auch, dass ihre Songs schreckliche Depressionen auslösen könnten, denn meist haucht sie traurig klingende und minimalistisch anmutende Stücke, die bei gefühlszerissenen Teenagern besonders gut ankommen.

Aber was sie (zusammen mit ihrem älteren Bruder) da derzeit auf die Beine stellt, ist schon irgendwie großes Kino. Gerade bei ihrem aktuellen Stück „Everything I Wanted“ ist man nach einiger Zeit gefesselt. Und zwar von der Wucht des Gefühls in ihrer Stimme, die erst einmal nur hauchend und brüchig klingt. Eilish braucht nicht laut zu sein, nicht soulige Wucht lässt sie strahlen, sondern wie sie einen Ton ansetzt. Sie hebt ihn und verbindet dann ganz weich zum nächsten, sodass eine Zartheit entsteht, die man wie eine sinnliche Berührung geradezu spüren kann.

Auch hier gibt es keinen Vergleich. Es ist nicht das durchscheinende Hauchen der typisch französischen Chansonsängerinnen, Eilish hat nichts Elfenhaftes, aber die Wirkung ihrer Stimme auf den geneigten Zuhörer ist erstaunlich. Bitte nicht blenden lassen von bunten Haaren, ironisch getragenen Designerklamotten und frech-rotziger Attitüde. Nicht umsonst ist sie derzeit fast weltweit wieder die Nummer 1 in den noch übrig gebliebenen Musikcharts. Die Frau kann was, auch wenn es nicht jedem gefallen muss.

 

 

 

Habt einen schönen zweiten Advent!

 

.

 

 

(Fotos: Konsumkaiser, Screenshots DM und YouTube    Keinerlei Sponsoring)

 


54 Gedanken zu “LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 06.12.2019

    1. Und der Marketingchef heißt Strubel. (Auch wenn man keine Namenswitze machen sollte: ) Wenn das mal kein passender Name ist! Hätte sich auch der Postillon nicht ausdenken können. 😁

  1. Guten Morgen,

    vielen Dank für den tollen Musiktipp, hab gleich mal das ganze Album in meiner Bibliothek gespeichert und werde mir das heute Abend ganz entspannt anhören. Ich mag solche Musik ja total 🙂

    Mein Gedanke bei deinem Weihnachtsmark-Artikel war sofort „Oo, da kommt gleich was auf den armen KK zu 😕“ Ich lag wohl richtig… Aber beschimpfen, das muss ja wirklich nicht sein. Unmöglich sowas!
    Ich mag Weihnachtsmärke eigentlich ganz gerne, also so einmal pro Weihnachtszeit muss für mich schon sein. Ich liebe aber auch dieses ungesunde Essen- natürlich wirklich nur ab und zu *hust* und ein Glühwein und ein paar Kinderpunsch gehen für mich auch voll klar. Nichts desto trotz habe ich mich köstlich über deinen Artikel amüsiert und stimme dir in den meisten Punkten sogar zu. 😉

  2. Guten Morgen,

    mach Dir nichts aus den fiesen Zuschriften, manche Leute verstehen nicht um was es bei Glosse und Satire geht.

    der Postillion ist immer klasse und das Henkel darauf einsteigt, zeugt doch von Humor. ich habe ewig kein Schauma Shampoo mehr gekauft aber unvergessen ist die Sorte mit Ei (würg)
    Übrigens gibt es unter Postillion Artikeln Leserkommentare bei denen ich mich frage ob die Verfasser das wirklich ernst meinen und auch da nicht wissen was Satire ist.

    Allen ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße
    Nicola

  3. Eigentlich sollten die Leser deines Blogs ja wissen, dass du gerne mal karikierst. Und zweitens finde ich es schade, wenn man die Meinung einer anderen Person nicht einfach stehenlassen kann und sich damit persönlich angegriffen fühlt. Du hast ja weder gegen Gesetze, ethische oder moralische Grundsätze verstoßen.
    Ich finde es gut, mal den Spiegel vorgehalten zu bekommen. Da bietet sich dann eine große Chance, sich mit seinem eigenem Verhalten und Denken auseinanderzusetzen. Aber das ist halt anstrengender als mit Autopilot durch die Welt zu laufen.

  4. Moin lieber KK,
    Ich hoffe, du warst brav und dein ( hoffentlich geputzter) Stiefel stand heute morgen mit leckeren Dingen gefüllt vor der Tür. 😉🎅
    Danke für diese wunderbare Musik! Die Stimme zieht einen wirklich in den Bann und klingt gerade beim Refrain weich wie Watte.🥰
    Allen einen schönen *Nikolausi* und einen gemütlichen 2ten Advent
    Claudia

  5. Nunja, da kannst du dir vielleicht jetzt vorstellen, wie du selbst manchmal Leuten weh tust, die auch einfach ohne einen bösen Hintergrund ihre Meinung kund tun und das nicht mal auf deinem Blog. Leute, die dort nichts schlechtes über dich geschrieben, sondern Tatsachen über Andere in Worte gefasst haben. Trotzdem zertrampelst du sie auf deinem Blog und eine Horde anderer Leser trampelt mit. Ich sage dir, das tut heute noch weh und es freut mich, dass du auch öfters Schmerzen hast!

      1. Lieber KK. Die Antwort : da bleibt man nur sprachlos zurück, ist genau die richtige. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Man sollte denen, die solche Aussagen machen keine Aufmerksamkeiten schenken. Vielleicht geht es gerade darum. Ich liebe deinen Blog.

      2. Lieber Konsumkaiser,

        lass sie alle reden, ich habe auf alle Fälle herzlich über Deinen Artikel und besonders über die Art und Weise, wie Du solche Begebenheiten beschreibst, gelacht 😜!! Ich verstehe ÜBERHAUPT NICHT, wie manche Deinen Artikel SO ERNST nehmen und sich dabei anscheinend auch noch persönlich angegriffen gefühlt haben konnten. Es gibt wirklich VIEL SCHLIMMERE DINGE auf dieser Welt – ich denke dabei z. B. an die vielen Obdachlosen, die besonders zur kalten Winterzeit GANZ ANDERE Sorgen als den Besuch eines Weihnachtsmarktes haben werden…

        Ich wünsche Dir und allen anderen hier noch einen schönen Nikolausabend unf viele liebe Grüße,

        Eva

    1. Zeig mal nen link, ich glaube, das habe ich voll übersehen. Eine Zertrampelung hâtte ich doch wohl merken müssen.

      Ansonsten gilt: wenn ich mich äußere kann das Reaktionen erzeugen, Beifall oder faules Gemüse.

      Und jetzt bitte Beweise für deine Behauptungen.

    2. Liebe Frieda, ich – und sicher viele andere hier – würden gern verstehen, worauf Sie hinauswollen. So finde ich es einfach nur unangebracht. Weder der Kaiser noch die tolle Community TRAMPELN hier auf anderen herum oder TUN ANDEREN WEH, das möchte ich hier mal ganz entschieden klarmachen.
      Der Austausch in der Community ist in der Regel sehr respektvoll, und ich bin mir sicher, dass der Kaiser so einiges an wirklichen dummen Kommentaren von uns fernhält, auch wenn es ihn persönlich sicher oft traurig stimmt.
      Ihren letzten Satz, dass es Sie freut, wenn er öfters Schmerzen hat – was ist denn bei Ihnen gerade so schlimm, dass Sie so um sich hauen müssen? Traurig, traurig.

    3. @Frieda: ist das jetzt ein ernst gemeinter Kommentar? Falls nicht, ist er jedenfalls nicht witzig, falls doch, verschlägt er mir die Sprache!

    4. @ Frieda:

      Wow 😦 .

      Jemandem Schmerzen zu wünschen – das zu schreiben, geschweige denn auch nur zu denken, lässt tief blicken – und gibt mehr über Deine Persönlichkeit preis, als Dir lieb sein kann.

      So viel, dass es zumindest mich überhaupt nicht mehr interessiert, worauf Du Dich damit um Himmels willen überhaupt beziehst.

    5. Hallo, ich kann mich dunkel daran erinnern, dass es mal eine Unstimmigkeit gab und dies auch von Lesern kommentiert wurde. Du scheinst deswegen noch sehr verletzt zu sein. Falls dir etwas daran liegt, würde ich versuchen das mit KK privat zu klären. Lg Nina

  6. Humor ist wenn man trotzdem lacht oder wie war das 😉 Ich hatte heute auch was in den Stiefeln, Einlegesohlen, haha
    Dein Musiktip trifft wie immer meinen Geschmack. Ich habe mir sogar von einigen Liedern die Noten gekauft und bringe sie mir gerade am Klavier bei. Wegen dem Husten momentan noch ohne Stimme, aber das wird.
    Allen ein wunderschönes Adventswochenende, auf dem Weihnachtsmarkt oder nicht 🙂 🙂

  7. Leute… dreht die Perspektive — dann wird es klar:
    Nicht der Sender verursacht ein Es-tut-Weh; es ist der Empfänger in seinem Inneren selbst. Es sind die Identitäten, die wir uns selbst gegeben haben (oder die unsere Eltern uns verpasst haben) und an die wir ganz fest glauben.

    Rüttelt einer nur ein wenig daran, bewusst oder unbewusst, ist unser Ego betroffen und fährt die Schutzmechanismen hoch, es folgt Rückzug oder Angriff. Völlig normaler Vorgang.
    Wenn einer sagt: „Du bist aber aggressiv“, der andere: „Ich freue mich, wenn es Dich schmerzt.“, sind das Egos, die gegeneinander antreten. Nichts weiter. Je heftiger die Reaktion, desto vorherrschender das Ego (Achtung: Trigger 😉

    Und das ist wirklich eine großartige Gelegenheit, eine Menge über sich selbst herauszufinden :-))

    Zum Nikolaus. Wer weiß…

    1. Na ja, das mag ja erschreckend oft zutreffend sein (könnte man jetzt ausführlich über F. Schulz v. Thun reden, aber dazu habe ich keine Lust), aber eben nicht immer. Manchmal muss man sich nicht erst seinem Ego widmen, das innere Kind streicheln oder schauen, wo in der Vergangenheit der Trigger begraben liegt. Manches ist einfach (versehentlich od. absichtlich) unhöflich und/oder beleidigend. Punkt.

      1. Liebe Anna,
        genau so ist es!

        Ich bin, gelinde gesagt, etwas erschüttert über Friedas Kommentar und kann mir das nur so erklären, dass sie für sich ganz offensichtlich eine sehr tiefe Kränkung erfahren hat und deshalb so angestochen reagiert und dabei übers Ziel echt hinausschießt. Aber bei allem Unverständnis dafür mag ich genauso wenig dann eine Replik lesen, in der sie persönlich angegriffen wird. Es besteht doch überhaupt keine Notwendigkeit, ebenfalls ad hominem zu reagieren und Beleidigungen zu äußern. Das schauckelt sich nur weiter auf und letztendlich ist niemanden gedient. Nein, man muß sich nicht alles bieten lassen aber die Art und Weise, wie ich reagiere, die hat eben auch was mit mir selbst zu tun.
        Ich persönlich kann überhaupt nicht verstehen, wie ein Blogbeitrag wie der von KK so heftige Reaktionen auslöst, wie er beschreibt. Man muss sich schon sehr bedroht fühlen in seiner Wahrnehmung der Realität, wenn man KKs Unwillen gegenüber Weihnachtsmärkten als persönliche Kritik versteht.
        Just my 2 cents..
        Roland

    2. Najagut, es kommt schon auf das Geschütz an. „Nicht der Sender verursacht ein Es-tut-Weh“ – hm, jein. Meiner Meinung nach gibt ja manchmal Leute, die es schlichtweg darauf anlegen, jemand anderem weh zu tun, einfach, weil sie den nicht leiden können, und sehr tief in die Kiste der Gemeinheit greifen, so dass ein Garnichtignorieren nur mit viel Energieaufwand zu bewerkstelligen ist, vgl. Mobbingsituationen.

      Zudem zeigt sich auf der anderen Seite, dass gar nicht so wenige sich leider von allem Möglichen und Unmöglichen tangiert fühlen, wie jetzt von der Glosse zum Weihnachtsmarkt. Man muss doch nicht zu allen Äußerungen einen ruppigen Kommentar absondern.

      Mich erinnert das daran, dass es tatsächlich Leute gibt, die persönlich beleidigt sind, wenn man, weil sie massiven Schnupfen oder Schlimmeres haben, ein wenig Abstand hält (und sich dabei entschuldigt und freundlich-mitfühlend ist), weil man jemanden in der Familie nicht anstecken möchte, der dauerhaft abwehrgeschwächt ist. Dann stelle man sich an und sei blöd. Aber wehe, das geschieht im umgekehrten Fall. Dahinter steckt meiner Meinung nach ein egozentrisches, recht kindisches Konzept (überzeichnet: ‚wenn ich Schnupfen habe, dann ist das nicht schlimm, weil der nicht ansteckend sein kann und wenn, dann nur ein bisschen, und überhaupt, und wenn andere einen haben, dann sind das böse Schwächlinge, die bloß im Bett bleiben sollen‘); wozu gibt es die Sprache, mit der man Nettigkeiten verteilen kann.

      Das Fell scheint im Allgemeinen dünner geworden zu sein, und es scheint auch mehr Leute zu geben, bei denen die Hemmungen fallen, letztlich Wildfremden oder sogar Kunden veritable Frechheiten an den Kopf zu werfen. Allerdings kann man sich überlegen, ob man sich so etwas ernsthaft zu Herzen nehmen möchte, weil es vermutlich gar nicht persönlich gemeint ist, sondern in der Persönlichkeit des Senders verankert ist, der wohl einfach mal wieder randalieren zu müssen meint. Manchmal wird es nützlich sein, sich kopfschüttelnd zu sagen: ‚Leute gibt’s…‘

      Wo bleibt denn da der freundlich-distanzierte Umgang im Sozialen, der alles so viel einfacher und angenehmer macht?

      Das gefällt mir am hiesigen Blog, in dem die allermeiste Kommunikation freundlich ist und bleibt. 💖

      1. „weil es vermutlich gar nicht persönlich gemeint ist, sondern in der Persönlichkeit des Senders verankert ist“ — ganz genau… 😉

        Es führt aber zu gar nichts, mich zu fragen: Warum reagiert der andere so…?
        Der Wert einer solchen Erfahrung liegt für mich bei der Frage: Warum reagiere ich so?
        Wir können immer nur von einer Sache betroffen sein, die uns betrifft.

        Ego-Identifikation ist das Thema unserer Zeit. Kannste hinkucken, wo Du willst. Bis auf die Bühne der Weltploititk.

    3. Hach ja…liebe Thorlane, manchmal ist aber ein Baum einfach nur ein Baum, ist ein Baum, ist ein Baum. Und irgendeine Frieda eine unbedeutende Person, die einfach nur einen Schuss hat, mehr nicht. Isso… 😉
      Entschuldigung, aber just my two Cents…

      1. Hallo Ragnhild,
        in der Tat ist ein Baum manchmal nur ein Baum ist ein Baum ist ein Baum, da hast Du unbestritten recht. Aber warum dann im Weiteren die auf die Person abzielenden Äußerungen? Reicht es nicht aus, dass man dann erwidert „sorry, Dein Kommentar ist inhaltlich wirklich daneben?“ Wem nützt es, dann unnötig persönlich zu werden und jemanden als unbedeutend zu bezeichnen und mit einem Knall versehen? Ist das echt nötig?
        Ich habe oben schon geschrieben, dass ich Friedas Kommentar wirklich nicht verstehen oder nachvollziehen kann, aber muss ich dann wirklich einen Angriff auf die Person starten? Ich weiß, dass jetzt kommen wird, wer hat denn angefangen aber wenn wir im Bereich social media und Co nicht eine gewisse Besonnenheit im Umgang miteinander haben, dann hat das auch Auswirkungen auf den realen Umgang miteinander.
        Viele Grüße
        Roland

    4. @liebe Thorlane – jein. Denn ein Mobbingopfer kann so stark sein wie nur möglich und so selbstbewusst und reflektiert, wenn sich aber eine ganze Gruppe monatelang zur Aufgabe macht diese Person zu zerstören, dann gelingt das auch irgendwann und hat mit dem Sender sehr viel zu tun.
      Passiert gerade einer Freundin, wünsche ich keinem.
      Einige Menschen sind schlicht und ergreifend böse und von mir bekommen sie niemals die Absolution für die Du Dich in gewisse Weise aussprichst.
      Fridas Kommentar überrascht mich sehr, lässt mich sprachlos. Und das passiert nicht oft.

      1. Liebe Ombia,

        genauso sehe ich es auch!
        Was mich allerdings ein wenig verwundert ist, daß die Person „Frieda“ hier immer mal wieder ein solch dummes und unreflektiertes Kommentar hinterläßt, sich dann aber scheinbar „schadenfroh“ komplett aus der Diskussion zurückzieht, nach dem Motto: „Jetzt habe ich’s denen aber mal gezeigt!“ Wirklich argumentieren kann sie nämlich scheinbar nicht oder ihr fehlt es einfach nur an Aufmerksamkeit.

        Solche Leute können einem nur leid tun, denn sie scheinen irgendein Defizit in ihrem Leben zu haben, das sie scheinbar nicht anders ausgleichen können, als immer mal wieder irgendwo ihr „Gift zu versprühen“.

        Falls Du hier noch mitlesen solltest, liebe „Frieda“, wenn Du alles hier SO SCHLIMM findest, dann tu Dir selbst ein Gefallen und lese lieber Blogs oder suche Dir ein Hobby, das Dich glücklich und nicht so vergrämt und verbittert macht!

        In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen schönen und besinnlichen 2. Advent und viele liebe Grüße,

        Eva

  8. Lieber KK,

    ohne Dich wüßte ich wohl nicht das es BE gibt. Danke dafür, ich mag sie sehr, gerade weil sie völlig anders ist. Die breite Masse war noch nie meins. Lass Dir wegen der Weihnachtsmarkt Satire nicht die Laune verderben, in Deutschland kann man sich halt keine Meinung mehr erlauben, siehe Eva Hermann die ich in Hamburg kennen lernen durfte, eine tolle Frau. Nun moderiert sie auf einem deutschen Sender in Kanada. Die hatte auch eine ander Meinung und wurde rausgejagt- oder geekelt. Sie ist so mein Beispiel wie Deutschland tickt, die Bildungsfernen sind halt in der Überzahl. Ich sage ganz einfach, das das ganz arme Schweine sind, die weder zu Hause noch im Job was zu melden haben und einen Misthaufen zum krähen brauchen. Oft toben sie sich auch in Vereinen aus, was da so abgeht, schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht. Wie immer bringe ich hier meine sehr verkürzte Version, sonst müsste ich Romane schreiben.
    Allen „Stammbloggern“ einen sehr schönen 2. Advent.

  9. Ich habe echt Respekt für Billie Eilish, was sie für ihre 17 oder 18 Jahre schon erreicht hat – wow! Aber mich spricht das leider nicht so an. Ich würde sie mir aber trotzdem mal live angucken.

    Ich bin momentan allerdings schwer begeistert von Tones and I mit „Dance Monkey“. Wow, macht das gute Laune und das Video dazu ist einfach nur großartig. Ich dachte ja, ihre Stimme ist Autotune pur, aber dann habe ich sie live bei Jimmy Fallon gesehen und war hin und weg.

    1. Huh, und die ist gar nicht so meins. Anders, das wäre früher aussortiert worden. Deshalb springe ich im Dreieck, dass sowas toll ankommt. Aber ich mag die Stimme gar nicht. Liebe Grüße!
      KK

  10. Lieber KK,

    ich lese erst seit ein paar Monaten hier mit und mir ist noch kein Beitrag aufgefallen, wo jemand angegriffen oder beleidigt wurde. Nein im Gegenteil, es geht hier auf Deinem Blog freundlich, humorvoll, respektvoll und hilfsbereit zu.
    Außerdem wäre es doch schlimm, wenn wir alle gleicher Meinung wären. Oh wie wäre das Leben öde, kein Austausch mehr untereinander. Gerade von so etwas lebt doch ein Blog.
    Ich jedenfalls freu mich täglich über einen neuen Beitrag (egal welches Thema), auch wenn es manchmal das ICH-HABEN-WILL-SYNDROM auslöst 🙂 .

    Billie Eilisch kannte ich bisher noch nicht, gefällt mir gut. Da denke ich an Couch, Kopfhörer und sich einfach von der Musik berieseln lassen.

    Ich wünsche allen einen schönen Nikolaus.

    Liebe Grüße
    Iris

  11. @Frida: Dein Kommentar sticht aus allen Kommentaren die ich hier bisher gelesen habe hervor. Und ich schreibe hier nicht als KK Groupie oder Fangirl, oder wie das andere beschreiben würden, sondern als neutrale Beobachterin, die hier noch nie kommentiert hat.
    Nun finde ich es schade, dass ich noch nie etwas geschrieben habe, aber jetzt wird es voll Zeit.
    Der KK Blog ist einer der wenigen, wenn nicht fast der einzige Blog, der so neutral ist, der aber aus seiner Vorliebe für Highdroxy keinen Hehl macht, keinerlei kommerziellen Seiten hat, und nicht wie bei anderen Bloggerinnen nach Ego schreit, sich Prozente absahnt, oder Werbung schaltet. Das feiere ich so much!
    Und trotzdem gibt es immer wieder Leute, die ihr kleines Ego angegriffen fühlen, posen und haten, und damit UNS, den zufriedenen Leserinnen, die Sache vermiesen. Diese bad Vibrations mag ich nicht, und ich kann verstehen, wenn der KK bestimmte Leser verbannt. Ich sage nur „Susi/Susie“ Legendär schräg damals!!
    Liebe Frieda, in diesem Kontext solltest Du Dich schämen solche Worte zu wählen. Man wünscht niemandem Schmerzen. Zumal KK auch ein chronischer Schmerzpatient ist, der für immer und ewig schwere Schmerzmittel einnehmen muss. Das weiß man, wenn man hier mitliest.
    Ich hatte Dich bislang für eine Kommentatorin gehalten, die derb ist, aber auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Das nehme ich zurück, ich halte Dich einfach nur für eine dumme Person, die man ignorieren sollte.

    1. Du. Hast. So. Verdammt. Recht. Mit. Jedem. Einzelnen. Wort.
      Ich hol jetzt meine Game of Thrones-Gedächtnisglocke und laufe dreimal durch den Innenhof: „Shame! Shaame! Shaaaammmmme!“

  12. Leider ist es im SocialMedia mittlerweile an der Tagesordnung, sobald man vom zuckersüßen Herzchenverteilen abweicht, wird man postwendend mundtot gemacht. Ein einfaches ‚gefällt mir nicht‘ oder ‚nicht mein Ding‘ und das im netten Plauderton und schon ziehen sämtliche unzufriedenen Mitmenschen schwere Geschütze auf. Ich verstehe nicht, was das soll. Ist es nicht sogar das Interessante am Austausch? Andere Meinungen, verschiedene Blickwinkel? Und wie machen diese Leute das im Job, wenn z.B. Teamarbeit gefragt ist? Sofort in den Keifmodus umschalten, mit dem Fuß aufstampfen? 🤷🏻‍♀️ Immer öfter macht mich die Entwicklung unserer Gesellschaft sprachlos.

    Danke für den Musiktipp; genau meins. 👍🏼😄

  13. Liebe Leute, auch wenn ich heute darüber geschrieben habe: Unschöne Kommentare treffen mich nur, wenn sie von Menschen kommen, die mir etwas bedeuten. Andere Kommentare lassen mich kalt und beeinflussen mich nicht wesentlich. Trotzdem wollte ich heute darüber schreiben, damit ihr auch einen Blick hinter die Kulissen bekommt. Das ist ja nicht nur bei mir auf dem Blog so, auch andere BlogerInnen müssen sich damit auseinandersetzen.

    Der Kommi, der gerade die Gemüter erhitzt, ist einfach nur symptomatisch für das genannte Phänomen. Ich möchte damit auch nichts zur Meinungsfreiheit in Deutschland sagen. Für mich ist die weiterhin gegeben. Ausnahmen gibt es immer, und wenn man über einen bestimmten Kanal doch zurückgewiesen wird (zB. Redeverbot an Universitäten in bestimmten Fällen), so gibt es noch immer genug Möglichkeiten sich Gehör zu verschaffen, und man wird deswegen auch nicht inhaftiert oder umgebracht! Das sollte man sich klar machen in diesem Zusammenhang.
    Mir muss hier niemand Mut zusprechen, oder mich verteidigen. 😉 Aber ich bedanke mich für die mitfühlende und differenzierte Sichtweise von den meisten Leserinnen und Lesern hier.
    Euer KK

  14. Liebe Schnuckies, lasst uns den Menschen Liebe und Gelassenheit schenken und das Thema zu einem eleganten Ende führen.
    Danach gibt´s Winzerglühwein für alle. Oder GinTonic 😉

    1. Bin für Winzerglühwein und danach noch Gin Tonic. Warum sich mit einem zufrieden geben, wenn man beides haben kann.. Hehe
      War am Mittwoch Abend übrigens auf dem alten Weihnachtsmarkt in Leipzig und fand es nur toll. Noch nicht überlaufen, nette Leute und stimmungsvolle Umgebung. Komisch, was?

    2. Schade, schade, dass dein Kommentar so untergeht. Ich bin auch sehr dafür, das Thema jetzt mal zu einem eleganten Ende zu führen. Es wurde ja auch schon alles geschrieben und irgendwann ist es dann auch mal genug.

      In diesem Sinne: für mich einen Glühwein, bitte. Und allen ein entspanntes Adventswochenende. 🎄

  15. Oh Mann, soviel Wind nur weil Du schreibst dass du den Weihnachtsmarkt (Wintermarkt? ;)) blöd findet… schreib doch als Nächstes bitte dass Du Fasnacht (oder Karneval bei euch, hier im Süden der Republik wird es ja ein bisschen anders gefeiert) und/oder Kinder blöd findest dann kannst Du dich von Hate-Mails nicht mehr retten oder musst den Kommentar-Bereich komplett schließen… 😀
    Lass Dich bitte nicht beirren, ein bisschen Ehrlichkeit und Authentizität in unserer weichgespülten Medienlandschaft ist sehr willkommen und bestimmt auch ein Erfolgsfaktor für deinen Blog.
    Haters gonna hate.
    Dir auch einen schönen 2. Advent!

  16. Hammer der Sound von der Ulligen, ist das Gleiche Phänomen wie Ed Sheeran, für mich der Mozart des 20ten Jahrhunderts.
    Der Domian hasste Weihnachtsmärkte genauso wie du😂😂😂😂wetterte er in seinen Sendungen ständig drüber😅😂😅😂😂, hatte mich gestern am Strand schon über den Bericht beömmelt…
    Alles Liebe zum Nikolaustag❤️❤️

  17. Lieber Kaiser, vergiss die anderen anonymen Blog-Tanten. Der Neid ist etwas hässliches! Mach weiter so und die Anderen sollen sich vertschüssen!

  18. Ich hatte als Kind eine Riesenangst vorm Nikolaus und so ganz abgelegt habe ich das nie. Wegen des Aufsagens eines Gedichts war ich schon Tage vorher in Panik. Das ist lange vorbei und auch den gestrigen Nikolaustag habe ich gut überstanden. Vielleicht rührt daher auch meine Abneigung gegen Weihnachtsmärkte – man könnte ja ihm – dem unheimlichen Kautz begegnen – und hätte dann kein Gedicht parat.
    Im übrigen hoffe ich, dass es Frieda inzwischen wieder besser geht und ihr Internet-Anschluss in der Klinik vom freundlichen Betreuungs-Team stillgelegt wurde.

    1. Lasst uns jetzt bitte das unerfreuliche Thema schliessen, und freuen wir uns, dass morgen schon die zweite Kerze brennt. Ich habe morgen ab Nachmittag frei und treffe mich zur Feuerzangenbowle im Kerzenschein. Natürlich privat und nicht auf einem übervollen Markt. Darauf freue ich mich jetzt schon. Und liebe Frau Bratbecker, ich hatte auch gehörig Respekt vor dem alten Mann mit Rauschebart, ich kann das gut nachvollziehen. 🙂
      Viele liebe Grüße in die Runde!
      KK

    2. Hier in Leipzig ist gerade der Nikolaus auf einer Harley Davidson an mir vorbei gerauscht.. Zum fürchten sah der aber nicht aus!
      War gerade in einem sehr schönen Oratorium von Bach und bin noch ganz vergeistigt. Hatte nur vergessen, wie hart so Kirchenbänke sind… Gott sei Dank hatte ich einen Schal dabei, auf den konnte ich mich setzten. Zu gemütlich darf es in einer Kirche wohl nicht sein..
      So ein Ausgleich war gut, war nämlich im Stasi Museum am runden Eck. Einen Besuch dort empfehle ich jedem, der meint, in unserem Land sei die Meinungsfreiheit massiv eingeschränkt. Das korrigiert vielleicht ein wenig die Wahrnehmung. Oder hoffentlich deutlich. War erschüttert, wie wenig mir noch bewusst war, welcher totalitäre Uberwachungsapparat da aufgebaut worden war. Im übrigen muss ich feststellen, dass die Atmosphäre in dieser Stadt so ganz anders ist, als ich sie mir vorgestellt hatte. Vorgestellt natürlich unter dem Eindruck meiner Vorurteile. Keines hat sich bestätigt. Zeigt mir mal wieder, es gibt kaum einen besseren Weg als eine persönliche Begegnung.
      Allen einen schönen zweiten Advent morgen!

  19. Servus, ich kenne jetzt deine Abneigung gegen Krikimärkte nicht ganz so genau aber ich hass die Dinger wie die Pest, es gibt dort nur was zu Fressen und zu Saufen und die Leut, die tun nix anderes da, jedenfalls am Abend und am Tag? Da sind die Dinger leer. Allerdings schaudert mich noch heut, wenn ich denke, dass ich am Freitagabend nur ein paar Meter weit entfernt kuschelig in meinem Sessel saß und Lebkuchen in mich hinein stopfte, während da draußen ein 49 Jahre alter Feuerwehrmann, vom Weihnachtsmarkt kommend neben seiner Ehefrau die letzten Atemzüge machte. Also geh mir los mit die ollen Weihnachtsmärkte. Mit Weihnachten, dem Ankommen von Jesus Christus hat das Ganze null zu tun und die dämliche Krippe mit einer Spielzeugpuppe auf unserem Markt könnt ich ja fressen. Wundert mich andererseits, dass sie in den heutigen Tagen dort überhaupt noch stehen darf und sich nicht eine aufgeregte Mutter beschwert, ihr Kind würde fremdbestimmt, wenn es da vorbei gehen müsst. Servus

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