LIFESTYLE: RAUB MIR NICHT MEINE LEBENSENERGIE! VON NARZISSTEN UND ENERGIEVAMPIREN

Den folgenden Bericht habe ich bereits 2017 veröffentlich, allerdings besitzt er weiterhin eine gewisse Wichtigkeit, denn die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür, und für viele Menschen werden die Zusammenkünfte mit Familie und Anhang zu einer unvorstellbaren Tortur, wenn Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung darunter sind. Man kann dagegen vorgehen, man muss sich nicht „ergeben“. Es gilt, die Situation zu erkennen und zu handeln, sonst wird man rasend schnell zum Opfer.

 

In meinem näheren privaten Umfeld gibt es eine Person, deren Typus kennt so gut wie jeder: Sie leidet ständig, ist permanent schlecht gelaunt und herrisch, zeigt kaum echte Freude oder Anteilnahme, kann aber in stundenlangen Monologen nur über sich und ihr Leid erzählen. Danach fühlt man sich ausgelaugt, ja, regelrecht der eigenen Lebensenergie beraubt. Woran liegt das und was kann man dagegen tun?

 

So sieht ein Treffen mit einem Energievampir aus

Ich bin ja meist ein geduldiges Schaf, aber manchmal könnte ich innerlich überkochen. Nämlich immer genau dann, wenn besagte Person (wir nennen sie ab jetzt „Energievampir“) bei uns zu Besuch erscheint.

Man tauscht ein paar Höflichkeitsfloskeln aus, und spätestens nach der Frage „Und, wie geht´s?“ beginnt ein atemberaubender Monolog über die Grausamkeit des Seins. Es wird gejammert, geklagt und gewettert, natürlich immer die eigene Person betreffend.  Geht es einmal um andere Menschen, wie zB. letztens bei einem Anschlag, so musste der Energievampir angeblich so schlimm weinen und konnte aus Sorge die ganze Nacht nicht schlafen. Ich, ich, ich!

Es wird auch auf anderen Leuten herumgetrampelt, dabei versetzt der Energievampir sich selbst gerne in die Opferrolle. Sogar die eigene Familie wird nicht verschont. Und obwohl der Energieräuber betont, alles nur „in sich hineinzufressen“, bekommt man trotzdem auch jede kleinste Information geschildert. Meist die, die man niemals wissen wollte, inklusive intimster Geständnisse.

Scheinbar hat sich die ganze Welt gegen den Energiesauger verschworen, und das macht diese Person unglaublich traurig, aber auch schrecklich wütend. Und das wird auch in jedem weiteren Satz klar, denn die Erklärungen für das Leid und die Ungerechtigkeiten usw. liefert der Energievampir gleich mit: Immer sind die anderen schuld!

Wendet sich das Gespräch einmal einer anderen Person zu, gelingt es dem Sauger geschickt die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken. Sollte das einmal nicht funktionieren, ist die Person sofort zutiefst gekränkt und/oder beleidigt, reagiert passiv-aggressiv und drückt auf die Tränendrüse/Mitleidsmasche, im schlimmsten Fall kommt es zu einem kindischen Wutausbruch/Nervenzusammenbruch.  Übrigens ist Instagram geradezu ein Sammelbecken für narzisstischen Tendenzen. Mit jedem Like/Herzen bereitet man der Person ein himmelhochjauchzendes Gefühl, bleibt es aus, wird es kritisch!

Typisches Gefühl, wenn man mit einem Narzisst zusammenkommt: Man schaut in einen Spiegel…und niemand schaut zurück! Unheimlich.

Wenn der Spuk vorbei ist

Verlässt die Person unser Haus, brauchen wir erst einmal Urlaub. Wir fühlen uns erschöpft und ausgelaugt oder gereizt und niedergeschlagen, das ist richtig körperlich spürbar, nicht nur ein Gefühl. Dazu fällt mir dann auch nur ein Wort ein: Schmarotzer! Der Energievampir bedient sich unserer Aufmerksamkeit, berauscht sich an unserer Anteilnahme, und er lässt uns ausgelutscht zurück…droht aber noch beim Abschied: „Bis bald!“

Manchmal steckt hinter diesem scheinbar äusserst rücksichtslosen Verhalten eine narzisstische Verhaltensstörung.

Dabei versucht die Person jegliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, um dadurch fehlende Emotionen, Liebe, Anerkennung, eine innere Leere, mangelndes Selbstbewusstsein oder mangelnde Zentriertheit zu kompensieren. Besonders emphatische Menschen, gute Zuhörer, werden schnell regelrechte Opfer dieser Energieräuber.

Wie man da wieder raus kommt

Schlimm wird es, wenn man die Situation nicht richtig einzuordnen vermag, und selbst ein schlechtes Gewissen bekommt, weil man der Person helfen, ihr mehr Aufmerksamkeit schenken, oder ihr noch mehr Bestätigung zukommen lassen möchte. Das kann tatsächlich dazu führen selbst krank zu werden, der Vampir lässt erst los, wenn er keine Energien mehr saugen kann.

Narzissten verstehen es meisterhaft von anderen zu fordern und Schuldgefühle zu wecken. Blickt man hinter die Fassade, steckt meist ein Mensch mit viel Unsicherheit und Minderwertigkeitsgefühlen dahinter. Wer das erkennt, kann diesen Typ leichter ertragen. Erzählt der Narzisst wieder einmal von seiner Grandiosität, wiederhole es pointiert oder lobe ihn. Narzissten sind süchtig nach Anerkennung. Gleichzeitig kommt man in die Rolle des Lobenden, der über den Dingen steht.

Wenn man nicht genau weiß, ob man sich nun distanzieren, oder doch lieber helfen soll, stellt man sich zuerst einmal die Frage was man SELBST möchte. Danach überlegt man, ob der Energievampir nicht einfach zu hohe Erwartungen stellt. Man braucht sich nicht für sein scheinbar besseres Leben entschuldigen. Übernimm nicht die Verantwortung für das Leben des Opfers. Unbedingt einen emotionalen Abstand halten, bleibe beharrlich sachlich! (Betrachte das Handeln des Vampirs als „unbeteiligte dritte Person“)

Wer sofort nachgibt, wird sich immer wieder in diesem Spiel gefangen finden – und verlieren. Manchmal sind klare Worte und eine räumliche/emotionale Trennung unumgänglich. Leidest zu Weihnachten unter der Situation, weil der „Besuch des Vampirs“ unausweichlich scheint? Sage ab! Nimm dich AUS der Situation heraus. Hab kein schlechtes Gewissen, du handelst zu DEINEN Gunsten!

Auch wenn das alles nach einem Machtspielchen klingt, so muss man sich doch darüber im Klaren sein, dass man es hier möglicherweise mit einer ernsteren psychischen Erkrankung zu tun hat. Beide Seiten sind dabei in Gefahr Schaden zu nehmen! Deshalb sollte bei Verdacht über professionelle Hilfe nachgedacht werden. Das ist leichter gesagt als getan, aber bei anhaltenden Bauchschmerzen gehen wir ja auch zum Arzt. Gerade bei solchen Themen ist es besonders wichtig sachlich zu bleiben.

Mittlerweile ist Narzissmus in gewisser Weise auch gesellschaftsfähig geworden. Gäbe man ein Buch heraus mit den verschiedenen Erscheinungsformen des Narzissmus, könnte man es auch „Step by Step Anleitung für eine steile Karriere in unserer heutigen Gesellschaft“ nennen. Viele „Stars“, Staatschefs, Firmenlenker, usw. zeigen narzisstische Züge. Leiden muss das direkte Umfeld, der Vampir wird dagegen bewundert.

Ich habe in diesem Jahr gehandelt. Keine Treffen zu den Feiertagen mit der besagten Person! Eigentlich auch sonst nicht. Man fühlt sich schon bei dem Gedanken besser!

 

 

 

.

 

(Foto: Pixabay   Keinerlei Sponsoring  –  Es handelt sich hier um allgemeine Hinweise und nicht um fachlichen Rat. bei Fragen und Unsicherheiten bitte unbedingt einen Arzt oder Psychologen befragen!)

 

41 Kommentare

  1. Da sagst du was! Ich habe auch so einen Fall in der Familie und wir waren erst alle ratlos und haben uns Vorwürfe gemacht. Als dann meine Schwester immer öfter krank wurde vor Familienfesten und Besuchen, hat sie die Notbremse gezogen. Nur noch einmal im Monat ein Telefonat, mehr geht nicht. Echt heftig, und das Bild vom Vampier passt perfekt.

  2. Guten Morgen!

    Energieräuber im Bekanntenkreis großteils zu meiden, gelingt mir noch recht einfach, nicht aber, wenn sie aus dem engsten Familienkreis stammen – wenn man sie nicht nachhaltig vor den Kopf stoßen möchte.

    Ich handle da lieber nach dem Motto „Ohren zu und durch“, atme aber jedes Mal tief durch, wenn ich besagten Besuch oder Telefonat fürs erste wieder mal hinter mich gebracht habe – und ja, ich brauche danach fast sowas wie Erholung :-(.

    Weihnachten ist in diesem Zusammenhang leider kein wirklich entspanntes Thema …

    Lieben Gruß und einen gemütlichen Sonntag

    Ursula

  3. „Energetischen Schutz“ googeln. Wenn man glaubt und spürt, dass andere einen energetisch aussaugen, muss man auch glauben, dass Schutzformeln helfen. Habs ausprobiert, in solchen Dingen bin ich sehr neugierig 🙂 Hat funktioniert. Allein das innere Bild, dass man mit einem unsichtbaren Schutz durch die Welt geht, macht viiiel gelassener. Wurscht, wie der Verstand das findet…

  4. Ich habe 2 Narzissten in der Familie – ein Ehepaar. Früher konnte ich nie diese frühe innere Abneigung erkennen, nach dem Bruch sah ich das Verhaltensmuster. Mir tun nur die Kinder leid, ob diese darunter später leiden? Wahrscheinlich. Aber wir grenzen uns ab und mir fehlen sie nicht. Aber interessant, dass einem das eigene Bauchgefühl schon aufzeigt, dass irgend etwas nicht stimmt. Mein Mann kam viel später erst drauf, aber besser spät als nie. Und einige andere Familienmitglieder lassen sich noch immer von ihnen einlullen. Selbst schuld.

    1. PS: Mich würde ja interessieren, wenn man solche Menschen direkt darauf ansprechen würde – du hast narzisstische Züge – wie würden diese reagieren?

      1. Das ist eine sehr interessante Frage. Otto Normalnarzisst wird diese Vermutung immer streng von sich weisen. In ihrer Wahrnehmung sind sie grandios und anderen überlegen, können manchmal aber auch bescheiden spielen.
        Anders sieht das bei zB. Staatslenkern und Firmenbossen aus. Die sind sich manchmal dieser Tatsache bewusst und kokettieren damit. Da sind die Grnezen aber fließend, gerne auch zu weitergehenden Störungen.
        Wohlgemerkt, ich verallgemeinere jetzt etwas plakativ.
        Liebe Grüße, KK

      2. Hallo Seinfeld,

        sehr viele Menschen mit narzistischen Strukturen leiden ja nicht sehr an sich selbst, sondern in ihrer Wahrnehmung an der Umwelt und den anderen Menschen. Insofern ist es außerordentlich schwierig, hier eine Sensibilisierung dafür zu schaffen, dass das Problem in einem selbst begründet ist. Der Narzist erlebt dies als Kränkung und wird deshalb dazu neigen, zu externalisieren. Sprich: Du bist schuld daran, dass ich mich jetzt so schlecht fühle.. die eigenen Anteile im Verhalten werden nicht oder kaum erkannt und sind deshalb sehr schlecht zugänglich. Bei anderen Persönlichkeitsakzentuierungen oder -störungen ist die Introspektionsfähigkeit oft viel besser ausgesprägt und man kann deshalb häufig viel leichter mit den Betroffenen arbeiten. Einem Narzisten zu sagen „Du bist ein Narzist“ wird praktisch nie dazu führen, dass dieser sagt „Aha, jetzt weiß ich, woran ich leide“, sondern eher zu einer heftigen Gegenreaktion führen. Natürlich gibt es auch da nicht nur schwarz und weiß, aber prinzipiell ist das von allen Störungen im Persönlichkeitsbereich die am schwierigsten zu behandelnde, da die Störungseinsicht oft nicht gegeben ist.

  5. Lieber Konsumkaiser,
    danke für das Aufgreifen dieses wichtigen Themas.
    Schlimm wird es wenn der eigene Chef eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Im Endergebnis hat sich ein Kollege das Leben genommen, ein anderer leidet bis heute an einem Burn-Out-Syndrom. Ich selbst habe gekündigt. Die ganze Sache ist jetzt vier Jahre her und noch heute läuft es mir kalt den Rücken runter wenn ich an diese Zeit zurückdenke.
    (Deshalb komme ich heute auch aus meiner „stillen Ecke“, ich kommentiere nicht so gern, komme mir immer so unbeholfen dabei vor).
    Ich kann das nur unterschreiben: Hört auf euer Bauchgefühl, nehmt euch raus aus der Situation!

    Lieben Gruß,

    Gitta

    1. Danke, dass du aus der „stillen Ecke“ gekommen bist. Dein Beispiel zeigt, wie ernst diese Erkrankung ist. Viele meinen es handele sich ja nur um ein bisschen Selbstverliebtheit. Es kann aber Leben zerstören.
      Liebe Grüße, KK

    2. Liebe Gitta,
      ich kann in Deinen Zeilen nur einen klugen und keinesfalls unbeholfenen Kommentar erkennen, deshalb wie Herr KK schon schrieb: Danke, dass Du dafür aus der stillen Ecke gekommen bist!

    1. Die meisten vom Fach, mit denen ich darüber geredet habe, sind der Ansicht, dass es sowas wie Heilung im strengen Sinne hier nicht gibt. Man kann Menschen nicht „ändern“.
      Eine US Professorin hat aber wohl den Verdacht, dass in ganz ganz seltenen Fällen Menschen mit einer „heilenden Persönlichkeit“ (nicht esoterisch gemeint) auf den Narzissten positiv einwirken können…wenn sie denn zusammenkommen.
      Man kann wohl als Narzisst positive Verhaltensmuster antrainieren, es bedarf aber nur kleinster Störfaktoren und das Kartenhaus fällt wieder zusammen (rubberband theory).
      Bei diesen Infos ist es wichtig zu wissen, dass man sich nicht überschätzt. Man ist meist nicht der Mensch, der den anderen „heilen“ kann. Wenn man das zu spät realisiert, kann man schon Schaden genommen haben.
      Auch hier verallgemeinere ich wieder, Grenzen sind fließend.
      Liebe Grüße, KK

      1. Hallo lieber KK,

        ich denke, es kommt darauf an, wie man Heilung definiert. Ich bin ganz Deiner Meinung, dass man Menschen nicht ändern kann, das können sie nur selbst. Aber man kann prinzipell Menschen eine Möglichkeit geben, nachzureifen, neue Erfahrungen zu machen, zu reflektieren und nicht blind Opfer von inneren Mustern zu werden. Das braucht je nach Störungsbild einen längerfristigen therapeutischen Prozess in einer stabilen therapeutischen Beziehung und ist etwas völlig anderes, als beispielsweise eine relativ leicht zu behandelnde Phobie, die oft in 10 Stunden Verhaltentherapie völlig verschwunden ist.
        Grundlegende Vorraussetzung ist bei allen Persönlichkeitsstörungen aber die Einsicht des Betroffenen, dass er an etwas leidet und die Probleme aus ihm selbst heraus entstehen. Und genau das ist bei der narzisstischen Persönlichkeit der Knackpunkt. Da fehlt es eben an der Einsicht, dass man ein Problem hat, sondern das Problem wird externalisiert und das eigene Ich aus den von Dir oben genannten Gründen eben überhöht. Ich habe im forensischen Maßregelvollzug ja viel mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen gearbeitet und von allen waren die Soziopathen und Narzissten die am schwierigsten. Wenn überhaupt eine therapeutische Entwicklung möglich war, dann letzendlich durch den langen Prozess von Vertrauensbildung, in der es in der therapeutischen Arbeit dann letztendlich möglich war, vorsichtig solche Themen anzusprechen. Oft ging das Gegenüber aus der Beziehung aber schon voher raus, weil es als viel zu bedrohlich erlebt wurde und der einzige Weg, sich zu stabilisieren, der Kontaktabbruch war und die Abwertung meiner Person („genauso ein Idiot wie alle andern… usw.) Grenzen sind fließend, das stimmt, und ich bin prinzipiell positiv gestimmt in der Möglichkeit des Menschen zur Veränderung und zur Reifung, aber bei Narzissten ist das viel schwerer als z.B. bei Menschen mit dependenten Anteilen oder emotional-instabilen. Die wirken auf den ersten Blick zwar oft viel „gestörter“, sind bei entsprechender Motivation aber viel besser zu erreichen als die Narzissten, die ja vordergründig mit sich selbst gar kein Problem haben.

        1. Lieber Roland,
          danke für den Kommentar! Ich bin gerade in der Position des Außenstehenden, der den Narzisten erkannt hat, Nun geraten aber 2 Kollegen gerade voll in die Fänge desjenigen und sind von ihm begeistert, wie aufmerksam und toll er ist. Krass ist, dass er persönliche Informationen über die Kollegen sammelt und dann bei Gelegenheit als eigene Vorlieben etc. ausgibt, um Verbundenheit herzustellen. M.E. geht es um Erlangung von Kontrolle/ Macht im Unternehmen über das Manipulieren der Beiden. Hab ich noch nie erlebt und auch immer wieder nicht glauben wollen. Aber Stück für Stück rutschen die Kollegen rein.
          Kann man dem Narzisten das Handwerk legen/ ihn demaskieren, bevor Schaden entsteht?

          1. Hallo Rosi,

            ich für mich denke, den Kampf sollte man gar nicht erst aufnehmen.. da verliert man häufig, weil die Narzissten total gut geübt sind, das Gegenüber zu manipulieren und zu instrumentalisieren. Das heißt nicht, dass man sich kampflos ergibt aber die Frage ist, wo steckt man die Energie rein. Ich würde an Deiner Stelle eher versuchen, die Kollegen zu sensibilisieren – wobei ein guter Rat von mir ist, es muss Dir völlig egal sein, ob sie dann das tun, was Du für richtig findest. Einen Hund zum Jagen tragen geht nicht und manchmal muss es jemand auf die harte Tour lernen. Klingt hart, ich weiß, aber ist für mich der einzige Weg, wie ich mit so Energiefressern zurecht komme. Falls jemand aus meinem Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis in den Fängen einer solchen Person ist, dann taste ich mich langsam ran thematisch und versuche, meine Bedenken vorsichtig zu äußeren. Betonung liegt auf vorsichtig, denn ich weiß, was dann passiert: es wird einem Eifersucht, Neid, Missgunst oder ähnliches vorgeworfen. Das darf man dann nicht persönlich nehmen und vor allem: wenn sich bewahrheitet, was man befürchtet hat, dann ist es nicht zielführend, triumphierend zu sagen „hab ich doch gleich gewusst“. Das belastet nur das Verhältnis zu der Person, die man eigentlich schützen wollte.
            Bei aller Pointiertheit darf man nicht vergessen, dass nicht jeder Narzissmus gleich völlig maligne ist, solange sich das im Rahmen bewegt und im Sozialverträglichen, kann das sogar eine gute Triebfeder sein. In den Testungen zu Narzissmus schneide ich grundsätzlich so ab, dass ich keine Anteile habe, was aber lachhaft ist, weil ich genau weiß, dass ich wie jeder Mensch natürlich aus vielen Facetten bestehe und auch narzisstisch gekränkt sein kann, und das auch nicht wenig. Ich habe aber gelernt, die Mechanismen zu erkennen und zu hinterfragen, was da gerade mit mir passiert und reagiere halt nicht raptusartig, wie mein Muster es eigentlich fordert. Ich halte es z.B. sehr schlecht aus, wenn mich jemand persönlich angreift, mich also als Person in Frage stellt. Da könnte ich sofort ultragekränkt total fies werden und mein Inneres sagt mir „los, sorge dafür, dass das Gegenüber sich jetzt genau mies fühlt wie Du“. So ein Muster ist auf Dauer aber ja sehr destruktiv und führt auch nicht zu einem Dialog. Da ich eine sehr gute Beobachtungsgabe habe, kann ich sehr schnell die Schwachstellen von anderen erkennen und dementsprechend könnte ich wirklich widerlich sein beim Streiten. Aber ich habe eben verstanden, das darf ich nicht ausleben, außerdem halte ich mit dem auch vorhandenen Harmoniebedürfnis das auch gar nicht auch.
            Lange Rede, kurzer Sinn: Nein, das Handwerk legen kann man den Narzissten nicht, nicht jede Form von Narzissmus ist gleich destruktiv, aber man muss erkennen, wenn es zuviel ist oder maligne. Dann bleibt einem meiner Meinung nach nur, sich zu schützen.

  6. Hallo Zusammen,
    Die beschriebenen Energieräuber müssen aber nicht unbedingt Narzissten sein. Persönlichkeitsveränderungen bei chronischen Erkrankungen können z. T. ähnliche Auswirkungen haben. Das ständige Kreisen der Gedanken um das eigene Leid führt in der Folge dazu nur noch über sich und die Erkrankung zu sprechen, auch um zu signalisieren ‚Seht mich, ich brauche/will Eure Zuwendung‘. Dummerweise hat dies meist den gegenteiligen Effekt. Das Gefühl der Zurückweisung wenn sich daraufhin Menschen zurückziehen um nicht im negativen Strudel verschluckt zu werden verstärkt die Verhaltensweise. Und auf der anderen Seite verbleibt oft das schlechte Gewissen.
    Liebe Grüße Manu

  7. Ein wichtiges Thema!
    Schwierig wird es, wenn der Narzisst (nicht die jammernde Variante, dafür die mit der Überzeugung der eigenen Großartigkeit/ Unfehlbarkeit, gepaart mit einem unstillbaren Rededrang – natürlich nur über sich selbst) der eigene Vater ist…
    Ich kann mich an ein Weihnachtsfest vor einigen Jahren entsinnen, bei dem meine Schwester, in deren Haus meine Eltern leben, ihn bei Tisch neben mich platziert hatte, weil sie seine Storys ja schon fast auswendig kann.
    So redete er fast 5 Stunden mehr oder weniger nur auf mich ein – subtile Versuche des sich Entziehenwollens verstehen Narzissten ja nicht bzw. ignorieren sie – und ich spürte, wie ich innerlich immer aggressiver wurde.
    Wenn das ganze Drama auch nur 10 Minuten länger gedauert hätte, wäre ich, glaube ich, geplatzt – aber um 21 Uhr bugsierte ihn meine Mutter dann schließlich in ihre Wohnung…
    Und ich war für den Rest des Abends dann zu nichts mehr zu gebrauchen, so erschöpft war ich. Von daher kann ich auch so gut nachempfinden, wie es Dir ging, lieber KK!

    Inzwischen habe ich den Kontakt zu meinen Eltern stillgelegt, weil sie, obwohl sie mir das Leben geschenkt haben, die größten Energieräuber darin waren, was ich viel zu spät erkannte und auch von ärztlicher Seite bestätigt bekam.

    Und nein – ich habe kein anderes Rezept gegen Narzissten und Psychopathen gefunden als den Selbstschutz durch Kontaktabbruch.
    Bei Familienmitgliedern funktioniert die Visualisierung eines inneren Schutzwalls nicht – zumindest nicht bei mir – sie finden die Wege, ihn niederzureißen…

    Eine gute Nacht Euch allen und einen guten Start in die neue Woche!

    1. Liebe Claudia,

      Du beschreibst sehr anschaulich die „toxische“ Wirkung von narzisstischen Menschen auf ihr Gegenüber. Natürlich sind die Abgrenzungen zwischen akzentuierten Persönlichkeitsstrukturen und massiv pathologischen Auffälligkeiten nicht immer einfach – aber besonders Narzissten könnene sehr gut, ihrem Gegenüber die Verantwortung für die eigene Befindlichkeit zuzuschieben. Und wenn man dieses Muster nicht erkennt, dann fragt man, wenn diese Menschen sagen „spring!“ gerne „wie hoch?“ anstatt zu antworten „nein!“. Besonders in der komplexen Kind-Eltern-Beziehung fällt es uns unglaublich schwer, anzuerkennen, dass es eben auch nicht-gute Eltern gibt. Und manchmal bleibt einem nur übrig, den Kontakt auf ein Minimum zu begrenzen oder einen Kontaktabbruch durchzuführen. Es ist wichtig zu erkennen, dass das Verhalten des Gegenübers eben nicht getriggert wird durch die eigene Insuffizienz oder mangelnde Liebesfähigkeit… Narzissten können es sehr gut mit abhängig-selbstunsicheren Persönlichkeiten, weil letztere sehr spät oder gar nie registrieren, dass nicht sie selbst die Ursache sind für das, was schiefläuft, sondern die pathologischen Verarbeitungsmechanismen des Narzissten.
      Ich hatte oben ja geschrieben, dass Narzissten sich selbst so vermutlich nicht beschreiben würden, da der Begriff inzwischen vielen bekannt ist und eher negativ besetzt. Aber fast jeder Narzist würde die Frage „Fühlen Sie sich den anderen Menschen überlegen“ mit ja beantworten. Ich hänge mal für die Interessierten einen Link an, der meiner Meinung nach sehr anschaulich noch zusätzlich zu KK‘s Ausführen Erläuterungen gibt. Ich finde ihn gut, wie erläutert stimme ich aber nicht mit der Einschätzung überein, dass die einfachste Art einen Narzissten zu identifieren ist, ihn direkt zu fragen. Das ist mir zu plakativ und nach meiner klinischen Erfahrung stimmt das nicht. Richtig ist eher, dass die Betroffenen einem bestätigen, dass sie sich eher großartig und den anderen überlegen fühlen (vordergründig).
      Viele Grüße
      Roland

      P.s. fast den Link vergessen:

      https://karrierebibel.de/narzissmus/

      1. Lieber Roland,

        danke für Deinen erhellenden Beitrag und den sehr informativen Link!
        Ich bin froh, bestätigt bekommen zu haben, dass i c h k e i n Narzisst bin 😉…

        Was mich aber zu der Frage bringt, inwieweit so etwas vererbbar ist?

        Die Formulierung von Doris Wolf, dass Narzissmus das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes ist, trifft im Übrigen genau auf meinen Vater zu.
        Und er würde die direkte Frage, ob er ein Narzisst sei, sicher nicht ehrlich beantworten…
        Eine seiner „Killerphrasen“ hat sich unauslöschlich in mich eingebrannt: Wenn ich etwas äußerte, was mit seinen Ansichten nicht konform ging, lächelte er spöttisch, zog die Augenbrauen hoch und sagte mit süffisantem Unterton:“Ich zweifele an deinem Verstand, Claudia“.

        Nun, er wird das nach dem Kontaktabbruch umso mehr tun – aber ich bekomme es nun nicht mehr mit.

        1. Liebe Claudia,

          im Hinblick auf eine mögliche „Vererbarkeit“ vertrete ich persönlich die Meinung, dass wir viel zu wenig über die Fähigkeiten und Möglichkeiten des menschlichen Geistes und des Gehirns wissen, um dazu eine abschließenden Wertung abgeben zu können. Sicherlich prägen uns Erbanlagen und im Bereich Zwillingsforschung gibt es auch eine erhellende Ergebnisse im Hinblick auf allgemeine Grundstimmung wie z.B. ob man eher zur Melancholie neigt oder zum Glücklichsein.. aber neben Genetik spielen eben auch frühe Bindungserfahrungen, Lebensumstände aber auch so Einflüsse wie ausgleichende andere Bezugspersonen, ein „sog. gutes Objekt“, die personeneigene Resilienz (könnte man mit Widerstandsfähigkeit übersetzen) eine große Rolle. Man kann also nie sagen, jemand kommt aus einem total gestörten Elternhaus und ist deshalb auch total gestört oder ein gutes Umfeld gibt die Garantie, dass man selbst psychisch gesund bleibt. Vielleicht könnte man so sagen: wenn man pathologische oder toxische Eltern hat, dann ist die Chance viel größer, dass man selbst ungute Bindungserfahrungen macht und innere Muster entwickelt, die eher dysfunktional sind. Aber das muss eben keinesfalls so sein, es gibt viele sehr gesunde und sehr stabile Persönlichkeiten, die aus völlig chaotischen Umgebungsbedingungen stammen und auch andersrum. Das Leben prägt uns, wir prägen aber auch unser Leben. Eine der größten Therapeutinnen z.B. für emotional-instabile Persönlichkeiten, Marsha Linehan, die eine der wenigen wissenschaftlich anerkannten Therapien dafür entwickelt hat (DBT), ist selbst schwer borderlinegestört – und dennoch ist sie „gesundet“ oder wie wir es immer nennen wollen. Die menschlichen Möglichkeiten sind sehr groß und deshalb finde ich es außerordentlich schwer und weitreichend, wenn wir monokausale Erklärungen bieten. Ich sage zu meinen Patienten, wenn die mir die gleiche Frage stellen wie Du oben immer : wir sind das Produkt von dem, was wir genetisch mitbekommen haben und von unserer Umgebung, aber auch von dem, was wir daraus machen. Und wir hören auf zu lernen und uns zu entwickeln an dem Tag, an dem wir in die Kiste hüpfen und keinen Tag früher.
          Ich finde, das liegt viel tröstliches darin!
          LG
          Roland

          1. Lieber Roland,

            vielen, vielen Dank, dass Du Dich so ausführlich mit meiner Frage beschäftigt hast!
            Ich sehe es ähnlich wie Du – sonst wäre ich nicht zu der geworden, die ich heute bin.
            Trotz meines toxischen Elternhauses und vielen frühkindlichen Trennungserfahrungen hatte ich dennoch das große Glück, in meinen ersten zehn Lebensjahren immer wieder Zeit mit zwei wunderbaren, warmherzigen Frauen aus meiner Verwandtschaft verbringen zu dürfen.
            Rückblickend nenne ich sie „meine Schutzengeltanten“, denn das waren sie in gewisser Weise für mich.
            So habe ich wohl Resilienz entwickelt und Liebesfähigkeit, die ich meinen Kindern schenken konnte – und nun auch meinem kleinen Enkel 😉.

            Liebe Grüße, Claudia

            1. Liebe Claudia,

              ich finde es einfach toll zu lesen, dass wir eben nicht nur unveränderlich unsere Lebensgeschichte als Erklärung für unsere jetzige Situation verstehen müssen, sondern dass es eben Möglichkeiten gibt, zu wachsen, zu reflektieren und die dysfunktionalen Muster auch zu erkennen – nicht unbedingt zu löschen, aber nicht mehr nur Opfer zu sein im Sinne von „so bin ich und es geht nicht anders“. Nein, wir sind als selbstreflektierendes Wesen durchaus in der Lage, Veränderung vorzunehmen – wieviel, das ist ergebnisoffen und es geht nicht um eine bestmögliche Abiturnote, sondern darum, zu wachsen und nicht nur hilflos zu sein.
              Ich bin fest davon überzeugt, dass diese beiden Frauen tatsächlich „Schutzengel“ waren.
              Die guten Erfahrungen, die Du mit ihnen gemacht hast, waren ein Faktor, der die nicht guten Erfahrungen ausgeglichen hat im Sinne eine positiven Introjekts. In der Pesso-Therapie sagen wir dazu, eine Art Antidot, ein „Gegengift“, positiv gesehen. So konntest Du genügend innere Stärke aufbauen, um das Muster zu durchbrechen und hast es nicht weitergegeben. Was für ein Segen!
              Fühl Dich mal gedrückt!
              Roland

                1. Lieber KK, hier hat mal jemand geschrieben „die Qualität eines Bloggers erkennt man auch an den Kommentaren“ – und meinte das nicht nett. Dieser Mensch hatte, wie ich finde, keine Ahnung :-)!

      2. Sehrt schön geschrieben Roland.
        Für alle die es noch nicht gelesen haben und sich für das Thema interessieren – das Buch Toxic Parents, gibt es auch übersetzt – von Susan Forward. Leicht lesbar, auch wenn die Thematik sehr schmerzt, mit vielen Beispielen in den sich leider viele Leser sofort erkennen.

          1. Hallo Ombiaombia,
            ich glaube, das Buch heißt im Deutschen „vergiftete Kindheit“ – kenne ich und empfehle ich auch. Das hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel (1993) aber dadurch wird der Inhalt ja nicht weniger wahr.
            Im Hinblick auf Deine Frage zu einer Ähnlichkeit zwischen Narzissten und Borderline-Persönlichkeiten, falls Du Lust auf etwas mehr zum Lesen hast:

            http://www.grenzwandler.org/borderline-und-narzissmus-die-unterschiede/

            Sehr gute Darstellung der Unterschiede/Gemeinsamkeiten und ermöglicht ein tieferes Eintauchen und Verstehen von Denkmustern, emotionalen Verarbeitungen und Beziehungsmustern bis hin zu Kommunikationsstruktur.

            (Ist ein Auszug aus: Salman Akhtar in: Handbuch der Borderline-Störungen Hrsg.: Kernberg, O; Dulz, B; Sachsse, U.: 1. Aufl., Stuttgart 2000)

  8. „Ein NEIN zu dir bedeutet ein JA zu mir“ hat mir in solchen Momenten Kraft gegeben, um – still in mich hineingesprochen – eine ausreichende Gesellschaftsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
    Diesen Menschen ist oft nicht bewusst, wieviel sie durch fehlende Empathie nicht erleben dürfen. Manchmal entfährt mir aber auch nur ein blankes NÖ 😎

  9. Guten Morgen,
    wir haben auch einen Vampir in der (engeren) Familie. Einen von der „Alles-Leid-dieser-Welt-trifft-mich“-Sorte. Nachdem sich alle anderen schon sehr weit zurückgezogen haben, bleiben nur noch wir über und das schlechte Gewissen hat uns bestens im Griff. Ich habe zu einer gewissen inneren Distanz gefunden, was mir sehr hilft. Trotzdem fühle ich mich abends wie erschlagen. Ich werde es jetzt mal mit loben probieren, warum nicht. Und nach energetischem Schutz googeln.
    Lieber KK, vielen Dank für den Beitrag! Ich finde es hilft immer sehr, wenn man sieht, dass es anderen ähnlich geht (nicht dass ich jemandem so etwas wünsche, Gott bewahre) und dass man es durchaus schaffen kann, sich zu distanzieren – ohne Vorwürfe.
    LG, Sandra

  10. Vielen Dank an alle, die hier ihre Erfahrungen und Ansichten teilen – eine Freude, hier mitlesen zu können!

    Roland, deine Gedanken sind nie fehl am Platz, sondern immer lesenswert und interessant, egal, ob es um low carb oder Narzissmus geht. Chapeau und dir besonderen Dank :-)!

    Und KK, super, dass du das Thema noch einmal aufgegriffen hast – sich aktiv damit auseinanderzusetzen und Schutzmechanismen zu durchdenken, kann nie schaden, gerade, wenn man mit mehr als nur einem solchen Zeitgenossen zu tun hat oder in ehrlicher Selbsteinschätzung erkennt, dass man vielleicht auch mal bei sich selbst schauen sollte.

  11. Erstmals habe ich alle Kommentare eines Blogbeitrags gelesen! Danke euch! Danke lieber KK für das Aufgreifen dieses Themas und dank deiner Beiträge zu Cremes, Seren und Co, habe ich mittlerweile beim Nö-Sagen zu Vampiren im privaten Umfeld auch noch die beste Haut meines Lebens :-).
    Tatsächlich gibt es aber eine Person mit narzisstischer PS mit der ich vor Jahren zu tun hatte, der ich dankbar bin. Diese war meine Kollegin. In Kombination mit einem Chef mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung war es die Hölle. Nach nicht mal einem Jahr hatte ich alle Strategien, wie in euren Kommentaren genannt, durchexerziert und war völlig fertig. Ich kündigte und „inspiriert“ von den beiden Herrschaften wendete ich mich der Psychologie zu. Nahm mit Ende 30 noch mal ein Studium auf und habe das keinen Tag bereut. Heute arbeite ich in der forensischen Psychiatrie. Und ich mag meinen Beruf sehr!
    Ich wünsche allen hier ganz viel Obst und die Fertigkeit aus allem Erdbeertörtchen zu machen, aber manchmal muss man einfach gehen!

    1. Das ist doch mal eine tolle Wendung. Und das Erlebnis als Inspiration zu nehmen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Es ist aber auch ein spannendes Feld, wenn nur nicht so viele Menschen dabei leiden müssten. Die Bemerkung über deine gute Haut in Kombi zum Nein sagen, fand ich klasse. 🙂
      Liebe Grüße, KK

    2. @Sev: so ensteht aus der vermeindlich größten Niederlage manchmal etwas unglaublich großartiges. Weiß man meistens in der Talsohle leider nur nicht und ich hüte mich, so Gedanken meinem Gegenüber offen zu äußern, aber im Nachhinein ist da oft was dran.
      Und Erdbeertörtchen, ja gerne! 🙂
      @Claudia: danke sehr!

Kommentare gern gesehen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.