DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 03.11.2017

Das Trendbarometer startet in den Herbst. Es geht immer noch um Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Aber nichts folgt einem festen Schema, es kommt wie es kommt. Hauptsache ein bunter Mix, unterhaltsam, manchmal auch nachdenklich, immer ein bisschen böse…

 

Augen auf beim Autokauf…

Ich bin ja eine treue Seele. Auch wenn ich es schon lange wusste, mein Auto ist kaum noch zu retten, ich mag mich aber nicht von dem zuverlässigen Fahrzeug trennen. In letzter Zeit häuften sich die Reparaturen, und momentan steht der Wagen in der Werkstatt und wartet auf eine weitere 1000 Euro Instandsetzung. Ohne Garantie, dass nicht nächsten Monat wieder etwas geschieht.

Überlegt man wirtschaftlich, wird es nun endgültig Zeit für einen neuen Wagen, aber das ist leichter gesagt als getan!

Ich habe ja gern eine große Klappe, wenn ich Freunden Empfehlungen zu Automobilen gebe: „Sparsam soll er sein und die Umwelt weitestgehend schonen. Kauf ein Elektroauto! Und schick soll er auch irgendwie sein, trotzdem praktisch und vernünftig, man will ja auch noch in normale Parklücken passen. Und bloß keinen SUV, das sind doch diese Karren, die fett auf Abenteurer machen und hinterher NUR noch in Doppelreihen vor der Kita stehen.“

Doch für mich habe ich gerade mal keinen blassen Schimmer. Autos sind so erbärmlich in Verruf geraten. Man glaubt der Autoindustrie KEIN Wort mehr, und am liebsten würde ich nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Wenn…ja, wenn das nicht ein erschreckend unmögliches Unterfangen wäre. Im Großraum Ruhrgebiet/Düsseldorf kommt man so gut wie NIE pünktlich zum Ziel. Die gesamte Infrastruktur ist hier so marode, dagegen sind die östlichen Landesteile Deutschlands mittlerweile tatsächlich beinahe „blühende Landschaften“.

Mal ganz davon abgesehen, dass die Teilnahme am öffentlichen Verkehr mittlerweile eine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Ich habe da schon Dinge erlebt. In dieser Form ist das KEINE Alternative, so leid es mir tut.

Aber was soll es denn nun werden? Sparsam wäre schön, das kommt immer gut. Nicht zu groß, ich mag tatsächlich keine wuchtigen SUVs. Trotzdem  auch keine flache Flunder, denn mit meinen Hüftgelenken kann ich leider keine Schlangenmenschverrenkungen zB. in einen tiefer gelegten Porsche mehr machen.

Und ganz entgegen der Meinung einiger KK LeserInnen, möchte ich auch keine Bonzenkarre. Die sind eh meist geleast und haben nen Maxi-Cosi auf dem Rücksitz, brrr, Aufschneiderkarren für Bürohengste…Ich habe nichts zu kompensieren.

Ein Elektroauto ist momentan noch zu unsicher, man weiß nicht wohin die Fahrt führt. Die Ladestationen sind hier bei uns noch so unverschämt rar gesät, dass man dahinter ein hinterlistiges Spiel der Autolobby vermutet. Tesla macht das schon besser als die verschlafenen deutschen Hersteller, aber dafür sind das auch noch Luxusautos, das kann und will ich mir nicht leisten. (Übrigens empfehle ich ein System von Austauschbatterien zu etablieren, dann entfällt das lästige und zeitraubende aufladen)

Habt ihr Empfehlungen? Seid ihr von irgendeinem Fahrzeug derzeit total überzeugt? Auf Werbeversprechen und Abgaswerte vom Datenblatt kann man ja getrost verzichten. Da frage ich doch lieber einmal herum… 🙂

 

 

H&M Kooperation

Haha, nein, nicht mit KK…das wäre auch nichts für mich. Die Klamotten für Herren haben sich bei H&M auch (gefühlt) seit zehn Jahren kaum verändert, nur die Farben wurden ausgewechselt. Dafür bekommt man nur noch 80% Jogginghosen, der Rest sind eng geschnittene Buxen, die mir selbst in der Größe „Doppelzelt“ an den Beinen nicht passen. Brrr!

Aber seit gestern gibt es die Stücke aus der Kooperation mit dem in London ansässigen Designer ERDEM Morahoglu. Und die ist in Teilen gar nicht mal so schrecklich. Zuerst war ich ja noch versucht, eine Beziehung zum eben überstandenen Halloween zu suchen, aber ich bin heute milde gestimmt. Wahrscheinlich finde ich deshalb diese vielen Blümchenmuster und weiter geschnittenen Silhouetten auch ziemlich passabel. Alles ist Very English, und die meisten Stücke erinnern an eine bunte Tea-Party in den Gärten einer adligen Schlossherrin.

Überhaupt muss man nun aufpassen, denn der Slim-Fit Trend steht endgültig vor der Ablösung. Beobachtet man zB. den Instagramaccount von Ikone Marc Jacobs, so findet man beim Designer persönlich weite Hosen an den Beinen, und seine Schultern umschmeicheln weite Sakkos mit (OMG!) Schulterpolstern.

Ist dann aber auch kein Wunder, denn diese (Bodypainting-engen) Anzüge kann doch keiner mehr sehen. Und die Hochwasserbuxen ohne Socken sind in unseren Gefilden eh nur eine Einladung für besonders hinterhältige Erkältungsviren!

Ich schaue mir heute jedenfalls mal die Klamotten von ERDEM im Geschäft an (Düsseldorf). Vielleicht ist ja (noch) ein brauchbares Leibchen für mich dabei. Und einen Tweedmantel, sowie einen Mohairpullover, sollte man derzeit eh im Kleiderschrank haben.

 

 

#werbung PR Samples aus der Hölle

Es gibt da so einen Beauty Pressedienst, der gerne Beautyboxen an „Influencer“ verschickt. Ich bekomme zum Glück keine, denn deren Markenauswahl erinnert mich immer so ein bisschen an Rudis Resterampe. Von wegen: Jetzt habe ich doch eine bekommen. Ging wohl auch nicht anders, denn all zu viele relevante männliche Blogger mit Beautyecke gibt es in Deutschland ja nicht. Also trudelte überraschend eine „nur für Männer“ Box bei mir ein.

Ich bin ja ein bisschen gereizt, wenn es darum geht, wie Frauen Männer im Beautybereich einordnen. Die Kerle werden dargestellt, als wären sie die letzten Volltrottel und müssten wie ein Analphabet zur Buchstabensuppe geführt werden. Schon mal daran gedacht, dass viele Männer einfach keine Lust auf Beautykram haben? Dann immer dieses Vorurteil, für Männer müsse Pflege schnell und praktisch sein. Ja…AUCH. Es gibt aber mittlerweile auch genügend Exemplare, die mögen mehrere Pflegeschritte und widmen einiges an Zeit dafür. Das zeigen die vielen Männer-Pflegeserien der meisten internationalen Marken. Der Vergleich ist ähnlich doof, wie die Annahme, dass Frauen so ungern Reifen wechseln, weil sie sich ja einen Fingernagel abbrechen könnten.

Was die Box mir aber unterschwellig sagen wollte, war in meinen Augen: Männer lieben es billig und kleistern sich JEDEN Mist ins Gesicht (auf den Körper und ins Haar), man muss nur „For Men“ darauf schreiben! Himmel hilf…drei Produkte, die langweiliger nicht sein konnten:

Eine „Allroundcreme“ von Marbert Man mit Alkohol denat. und ordentlich Parfüm. Und das mit dem gefühlt 290 Jahre alten Signature (Aftershave-)Duft von Marbert Man. Dieser Geruch hätte selbst meinem Opa in Null Komma Nix die Socken ausgezogen…und gefaltet… und in den Schrank gelegt…Wer soll sowas noch benutzen?

Ein Duschgel von Charlotte Meentzen lag auch bei. Das ist die Marke, die Männer (aufgrund des prähistorischen Namens) wohl genauso gerne benutzen würden, wie eine Always Ultra Binde für die Unterbuxe.

Die Krönung war dann aber ein Eau De Toilette aus Paris (!), von „Ulric De Varens“, aus dem Preissegment „geschenkt noch zu teuer“   Der Duft ist einer dieser Düfte, den ich letztens noch beschrieben habe: Süß, nee noch süßer, und buchstäblich unglaublich atemberaubend. Sowas erwarte ich vielleicht auf einem arabischen Basar, wenn der Türkische Honig zu lange in der Sonne gelegen hat, aber hier wirkt es wie Mottentod mit extra Sahne. Fürchterlicher geht es kaum noch.

Das riecht nur billig, es IST billig:  4 Euro (im Drogeriemarkt) sind es, die man für den 30 ml Zerstäuber aus Glas hinlegen muss. Schmerzensgeld für den Käufer müsste allerdings mithilfe eines guten Rechtsanwalts problemlos machbar sein!

Liebe Werbetreibende: Wenn ihr pflegebewusste Männer ansprechen wollt, legt bitte genau so viel wert auf Qualität, wie bei den Mädels! Und versucht nicht den (noch) unwissenden Männern irgendeinen billigen Mist unterzujubeln. Danke!

 

Der alte Mann und das Räuspern

Die Tagesschau ist in Deutschland immer noch eine Institution. Wer dort arbeitet, verströmt Souveränität und Kompetenz. Den Nachrichtensprecherinnen und Sprechern vertraut man geradezu, obwohl sie zum Wahrheitsgehalt der verlesenen Nachrichten ja kaum etwas können.

Bei den Frauen ist man schnell zu alt für den Bildschirm, es gibt keine über 60 Jährige, die uns abends die Neuigkeiten des Tages vorliest. Bei den Männern sieht das ganz anders aus. Selbst die Auslandskorrespondenten könnten gut und gerne manchmal um die (optische) 75 sein, das scheint egal.

Unangenehm ist mir allerdings mittlerweile der Sprecher Jan Hofer (67), der immer eine so raue und belegte Stimme hat, das ich bei seinen Auftritten einen zwanghaften Fremdräusperdrang bekomme. Man hört den scheinbar dicken Klops in seinem Hals geradezu, und dann schlucke ich, räuspere mich und habe ein ständiges Kribbeln in der Kehle.

Jan Hofer ist ja eigentlich ein netter Mensch, bis auf die Tatsache, dass er im Greisenalter (mit 65) unbedingt noch einmal Vater werden musste, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Phong Lan Truong, und er gerne über sein wahres Alter und seinen Geburtsnamen die Unwahrheit sagt. Offiziell war er nämlich für eine längere Zeit deutlich „jünger“, und seinen Wikipedia Eintrag versuchte er zu ändern, als sein Geburtsname genannt wurde. Was für eine Diva!

Das Räuspern und die stets belegte Stimme haben mich zuletzt schon immer bei Alfred Biolek gestört, und hier haben wir nun einen würdigen Nachfolger.

Ich finde es ja prima, wenn man im Fernsehen auch alte Menschen zu sehen bekommt, aber warum der „Alte Sack Überschuss“ so dermaßen offensichtlich sein muss, geht mir nicht in meinen jugendlichen Schädel. Ähem…

 

Übrigens…

…bin ich zu den Feiertagen nicht zu allen Aufräumarbeiten gekommen, die ich mir vorgenommen hatte. War ja klar, bei sowas lässt man sich ja nur zu gerne ablenken. Und hier kommt nun meine neueste „Strategie“:

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Schönes Wochenende!

 

.

 

 

(Fotos: Konsumkaiser, H&M, Wiki Commons   Keinerlei Sponsoring)

 

34 Kommentare

  1. Guten Morgen,
    vor drei Monaten habe ich nach 9 Jahren und 215.000 km meinen Wagen zu Schrott gefahren und stand, wie Du vor der Frage welcher es denn nun sein soll.
    An ein Elektroauto habe ich auch gedacht aber wie Du schon sagst, man weiß nicht so recht wohin die Reise geht, die Infrastruktur ist schlicht noch nicht vorhanden und niemand weiß ob sie es jemals sein wird.
    Ein Diesel kam auch nicht nicht infrage, hatte und wollte ich noch nie. Und Automatik musste es diesmal sein da ich den Sinn dieser Selbstschalterei nie erkannt habe und es immer nur eine Preisfrage war das ich Schaltwagen gefahren habe.
    Ich hab mir alles angesehen…Golf, Seat, Scoda, die üblichen Verdächtigen…und dann wars Liebe auf der ersten Probefahrt, ein Mazda CX3 ist es geworden.
    Gefahren, verliebt, gekauft und bis heute nichts zu meckern gefunden.
    Das Automatikgetriebe ist ein Traum im Stau und Stadtverkehr. Er ist nicht zu klein und nicht zu groß, man sitzt gut und für einen moderaten Preis bekommt man so ziemlich alles an Ausstattung was das Herz begehrt.
    Und er ist wunderschön 😉

  2. Moin moin,

    ich liebe meinen Toyota Yaris (mein erster Japaner), zuverlässig und Preis/Leistung stimmt!
    Toyota verkauft auch Hybrid Modelle.

    Mit besten Grüßen
    Silvia

  3. bei autotipps bin ich raus. ich kann nur sagen, was ich NICHT mag: weiße autos – die erinnern mich immer stark an sanitärkeramik.

    und deine wortschöpfung „fremdräusperdrang“ gefällt mir ausnehmend gut. kochlöffel alfred räusperte sich nach jedem schluck wein und davor und dazwischen ja freiwillig. seine anderen tv sendungen hatte ich schon fast vergessen.

    bei der neuen hmxerdem auswahl war ich scharf auf die beige rüschenbluse und dann las ich gestern am frühen morgen was von 100% polyplaste und schon hatte ich 99€ gespart!

    hast du eine karte mit einem namen in deiner „tollen“ box gehabt? vielleicht zeigt dir das netz das frolleinchen, das den versand veranlasste.
    jede wette sie ist u23, blond und hat nicht mehr als 3 zeilen von deinem blog gelesen.

  4. Lieber KK, vor 8 Jahren hat mein Neffe (hat bei Ford gelernt) die Chance genutzt, als wir abends vor meiner Haustür sassen und auf den Schlüsseldienst gewartet haben. Er hat mich (überzeugte Golffahrerin) zu einem Ford Fokus überredet. Und das habe ich keinen Tag bereut, dieses Jahr ist er wieder mit besten Werten über den TÜV gekommen. Gebraucht gekauft, schönes Grau,mein Neffe war letztes Jahr mit ihm in Frankreich, weil sein Auto zu teuer und für Autodiebe begehrenswert ist. Er hat Platz für 5 Leute, passt in jede Parklücke und bisher sind keine teuren Reparaturen angefallen. Jans Argument: Immer, wenn ein Fokus zu Ford kam, haben wir erst mal eine geraucht, weil wir wussten, der hat nichts.
    Schönes Wochenende,Karin.

  5. Wenn dir ein reines Elektroauto noch zu unsicher ist, wie wäre es mit einem Hybrid. Ich schau mich gerade selbst im Bereich Toyota Yaris Hybrid um und als Jahreswagen sind die echt erschwinglich.

  6. Jau ich hab auch nicht die Aufräumarbeiten geschafft, die ich mir vorgenommen hatte. Hmpf. Vielleicht sollte ich meinen Kleiderschrank fluten, sortieren die Putzerfische auch nicht mehr getragene Kleidung aus ? 🙂

    Bei Autos kenne ich mich leider auch so gar nicht aus. Wenn ich eins kaufen müsste, dann wäre es ein Mini oder ein Fiat 500 – aber nur, weil sie so putzig sind, und Du bist wahrscheinlich viel zu gross für so ein Mini Mädchen Autochen. Ich schlage mich mit den Öffis durchs Leben, in Brüssel auch eine echte Herausforderung.

  7. Putzerfische würden sich bei mir auch gebraucht fühlen…
    Wir haben seit 1,5 a 2 Tesla Optionen ( model 3). Mal sehen, wann der Konfigurator für den deutschen Markt freigeschalten wird.
    Bis dahin hält mein bald 21 a alter A3 und 170 000 km hoffentlich noch durch. Bisher war er auch sehr zuverlässig. Steuer und Versicherung in der niedrigsten Eingruppierung. Machen ihn bezahlbar. Und nachdem alles einmal getsuscht wurde, war die Inspektion mit 170€ heuer ein Schnäppchen. Schönes WE

  8. Mein Fiat 500 ist ein A+, mit Automatik und mit 18 € Steuer pro Jahr auch bezahlbar. Weil er sparsam und ausreichend motorisiert ( 80 PS & Turbo) ist, reisen wir auch mit ihm. Wir sind jetzt viereinhalb Jahre ein Paar, und ich freue mich jeden Tag auf’s neue 💘

          1. 🙂 Ich glaube, nicht mehr viele wissen, dass das überhaupt ein Auto war 😉 – noch dazu d e r Wankelmotor-Klassiker!

            1. Oh je, nein, doch bloß keinen Oldtimer. Es ist ein Peugeot mit automatischen Schiebetüren. Mittelhoch, großes Platzangebot, passt aber in jede Parklücke. Und bisher sehr zuverlässig.
              Allerdings habe ich jetzt erst die Zylinderkopfdichtung u.a. erneuern lassen. Nun soll er auch noch ein paar Monate rollen! 😉
              Ein Hybrid ist tatsächlich meine engere Wahl. Mal sehen, ob das aber nicht der Waschmaschine mit Trockner Effekt ist, wenn eins kaputt geht, ist gleich das ganze Gerät hinüber?
              Viele Grüße, KK

  9. Ja, wenn man mit 65 bei dir schon zu den Greisen zählt, muss ich mir wohl einen neuen Lieblingsblog suchen. Kannst du mir da was empfehlen, damit ich auch im hohen Alter von 66 noch meinen Spaß im Internet haben darf.😉
    Putzerfische sind für alte Damen auch nicht schlecht.
    Liebe Grüße
    Nora

    1. Ja, wenn man sich mit 65 entscheidet Vater zu werden, dann ist das für mich in diesem Kontext „Greisenalter“.
      Das habe ich bewusst gewählt, um damit meine Abscheu darüber auszudrücken.
      Ansonsten sehe ich das natürlich anders, das weißt du doch hoffentlich? Ich bin ja nun auch keine 19 mehr. 😉
      Viele Grüße, KK

      1. Haha, wurde auf dem 60. meines Vaters erschaffen 😎 Alles ist relativ, aber er war auch krass cool ab mitte siebzig 👍 Da Lob ich mir die weibliche Körperlichkeit, die setzt die Natur die Grenzen

        1. Ich hatte auch einen recht alten Vater (nicht so alt wie Herr Hofer), und die anderen Kinder haben mich deswegen oft gehänselt…und gefragt, ob das mein Opa sei. Das fand ich als Kind schrecklich peinlich.

  10. Ich würde dir auch den Fiat 500 vorschlagen. Bin ich ein paar Jahre gefahren. Dort sitzt man auch etwas höher drin. Auch mein Mann hatte mit 1,88m kein Problem mit dem Platz. Klein, sparsam, chic 🚗 Günstiger noch der Panda, den wir letztens im Urlaub hatten. Auch ein prima Auto. Ich fahre jetzt MINI und möchte nie wieder ein anderes Auto. War immer schon mein Traumauto. Der ist aber recht tief. Aber Fahrspaß pur. Müsstest du mal testen 😃👍🏻

  11. lieber kk, danke für deinen tollen, bissig witziger beitrag. ich habe wieder tränen gelacht.
    was herrn hofer betrifft: wenn man bedenkt, dass vor einiger jahren herr pütz mit 74 vater geworden ist…

    die tolle männer -box bekommt mein mann zu weihnachten, wenn er nicht aufhört mich zu ärgern;-)

    vor 2-3 jahren haben wir ein 10jähriges mercedes b-klasse automatic gekauft (für besseres reichte das geld nicht aus). der sieht aber aus und fährt wie neu. top qualität ohne protzig auszusehen.

    1. Stimmt, Jean Pütz, auch so ein Fall von purem Egoismus.
      Und B Klasse sieht wirklich manierlich aus, nicht zu groß und Platz zum Einsteigen.
      (Der Fiat 500 wäre mir insgesamt zu klein, da ich auch immer viele Taschen und Sportequipment transportiere.)
      Liebe Grüße, KK

      1. Solange es keine ganzen Sportbänke sind, stellt die Kapazität kein Problem dar, er ist ein Raumwunder. Frag mal Irit, die hat ein Cabrio und ist mit ihren Töchtern im 500C in den Urlaub gefahren 😉 Nur so als Idee, jedoch soll es wohl doch ein klein wenig komoder für dich sein, gelle?
        Halte uns bitte auf dem laufenden, bin sehr gespannt was es wird!

  12. Fahrzeugkauf ist zwangsläufig immer subjektiv! Ich habe in meinem doch schon längeren Leben, das ich beruflich großteils im Außendienst verbracht habe, entsprechend einige Autos – von den eigenen (immer kompakte Flitzer, ich bin seit meinem Fiat Uno Turbo, den ich ohne großen Serviceaufwand unglaubliche 424.000 km hatte!, und vier weiteren Fiat Uno/Punto/Grande Punto bekennender Anhänger dieser italienischen Asphaltplomben und kann das „F(ehlerhaft) I(n) A(llen) T(eilen)“ nicht bestätigen) über Firmenwägen der gehobenen Mittelklasse (Saab, Volvo, Passat, BWM) – „verbraucht“.

    Selbst würde ich mich immer für einen kompakten Alltagszwerg entscheiden, der auch im Winter „gutmütig“ zu handeln ist (nein, ich fahre damit nicht nur einkaufen, sondern sehr wohl – und gern – auch weite Strecken). An Luxus reicht mir bei weitem das, was mittlerweile jeder Wagen in der spartanischsten Ausführung serienmäßig hat. Die fahrenden Smartphones, die einem vermeintlich fast alles abnehmen bzw. überwachen, sind mir suspekt (was, wenn die Technik mal ausfällt, auf die sich manche blind verlassen, wie z.B. Blechschäden bei Defekt der Einparkhilfe o.ä. ein bisschen bestätigen).

    Aber ich bin auch schon ein älteres Mädchen ;-), das übrigens auch einen wirklich alten Vater hatte (geboren 1899! Bei meinen ersten Bewerbungen samt Lebenslauf, der wie damals üblich noch Namen und Geburtsjahre der Eltern enthielt, dachten die Leute immer, es handelt sich um einen Schreibfehler 🙂 !)!

  13. Einen schönen Samstag morgen,

    meine geliebte A-Klasse wird diesen Monat auch 10 Jahre alt und ich finde kein Nachfolge-Modell. Die neue ist mir zu Golfmässig, die B-Klasse zu Opahaft, es wird wirklich schwierig und zum Glück hat sie jetzt gerade mal 90tsd als Zweiwagen und wird mir hoffentlich noch länger gute Dienste leisten. Ich finde mit 2 Kids im Teeniealter ist so ein „älteres“ Modell ganz praktisch, ich mache mir keine Gedanken mehr um angestossene Türen..

    Lieber Kaiser, bei Asos gibt es jetzt das „Indeed Nanoblur“ und ich wäre für eine Beurteilung/Inhaltscheck von Dir sehr dankbar, bevor ich es bestelle. Meinst Du, es hält was es verspricht?

    VG Heidi

    1. Liebe Heidi! Das Nanoblur hatte ich schon einmal. Die Formel ist gut, aber meine Haut sah nach der Anwendung etwas ausgetrocknet aus. Das lohnt sich eher bei öligen Hauttypen. Ich bin mit dem blauen Topf aus der Clinique Pep-Start Serie besser klar gekommen. Auch das Magic Blur Produkt von Loreal fand ich besser, da günstiger. Indeed Labs hat in meinen Augen eigentlich kaum besonders hervorstechende Produkte. aber auch keine schlimmen Aussetzer.
      Liebe Grüße, KK

  14. Wenn du lange was von deinem neuen Auto haben möchtest: Kauf dir keinen Fiat. Bei meinem Tipo war nach 1300000 km die erste Maschine im Eimer. haben wir dann teuer austauschen lassen, damit dann zwei Jahre später die Elektrik anfing zu spinnen.
    Gute Erfahrungen haben wir mit Ford Fiesta und Focus: Robuste Motoren, und was ich besonders genial fand, war die (Sonder?)Ausstattung mit beheizbarer Frontscheibe: War im Nu abgetaut ohne langes Scheibenkratzen.
    Ansonsten kann ich dir nur raten, auch mal in die entsprechenden Foren reinzuschauen. Lohnt sich besonders, wenn man einen Gebrauchten kaufen will, denn dann weiß man sofort wo die Schwachpunkte sind.

    Grüße
    Claudia

  15. Ich würde doch ÖPNV empfehlen. In Großraum Köln/Düsseldorf/Essen/Ruhrpott kommt man auch mit Auto NIE pünktlich irgendwohin. Mit Drohne / Helikopter vielleicht …
    Bahnfahren dagegen ist eine super Übung in Entspannungstechniken, wenn man den Punkt erreicht hat dass man auf SBahn Verspätung mit Achselzucken reagiert, ist Nirvana nicht weit :-).
    Ich fahre hier seit etlichen Jahren (letzte 9 am Stück), mir ist nie was passiert oder unangenehm aufgefallen – allerdings ist mein Rezept die Rush-Hour zu meiden, wenn man nicht auf das Sardinen-in-der-Dose-Gefühl steht.
    Ich bewundere alle die hier mit Auto unterwegs sind.

  16. Hier noch ein schneller Link zum Thema: warum ich mir kein Elektroauto holen würde, obwohl ich für lau laden könnte: https://gonium.net/blog/2017/10/26/schwarzladen Außerdem soll mein Toyota an meiner Seite den Oldtimerstatus erreichen, Die letzten 18 Jahre hatte wir eine fantastische Beziehung, ich bleibe dem Diesel treu. Damit kann ich dann die 5 km zu den Öffis fahren (falls die nicht gerade wegen Sturm, Streik o.ä. ausfallen)

    Alte Eltern finde ich grausam, meine waren 33 bei meiner Geburt und ich fand sie deutlich uncooler als die jungen Eltern. Die Kinder von Vätern über 50 haben aus noch ungeklärten Gründen ein dreimal höheres Risiko, vor dem Erreichen der Volljährigkeit zu versterben, als die Kinder jüngerer Väter.

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