HERR KK ERKLÄRT DIE WELT: EIN EWIGES MYSTERIUM (FÜR MÄNNER) – FRAUEN UND NAGELLACK

OK, KK ist hauptsächlich ein Beautyblog, auch wenn die Beautythemen naturgemäß nicht täglich auf der ersten Blogseite erscheinen. Dinah und ich können kaum im Minutentakt neue Cremes und Seren ausprobieren. Was ich aber bewusst ausklammere, das ist das Feld der dekorativen Kosmetik, davon gibt es nun wirklich genug Blogs. Und die Infos dazu kommen sicherlich auch aus viel berufenerem Munde (meist mit dem neuesten Lippenstift vom Kooperationspartner umrahmt). Aber heute geht es doch ein bisschen um „Deko“ Ich mache mir Gedanken um Nagellack, und das kann durchaus provokant werden…

 

Alle (?) Frauen lieben ihn…

Konsumkaiser wird hauptsächlich von Frauen gelesen. Klar, das Thema halt. Ich schreibe ja nicht so viel zu V8 Motoren und neuen Bohrschraubern. Was aber die meisten Männer dann doch eint, ist die Frage, warum viele Frauen so einen Bohei um den bunten Lackputz auf ihren Fingernägeln machen?

Zuerst einmal muss man ja sagen, dass es ein ziemlich basisdemokratisches Phänomen zu sein scheint. Nagellack mögen die meisten Frauen…irgendwie. Egal ob Rechtsanwältin, Krankenschwester oder allein erziehende Mehrlingsmutter mit zwei Parallel-Jobs, sie alle haben sicherlich irgendwo ein Fläschchen Nagellack im Regal stehen. Oder?

Gut, es gibt Berufe, da sollte man in der Öffentlichkeit nicht unbedingt gleich mit Vampirina-Rot auftauchen. Im Krankenhaus zum Beispiel käme das bestimmt ähnlich gut, wie ein Stinktier bei Douglas. Aber trotzdem…spätestens Heilig Abend, wenn sich die Familie versammelt, wird getüncht und lackiert, bis die Nägel spiegeln, als hätte sie Meister Propper persönlich poliert.

Ich hatte einmal so einen Klarlack auf den Fingern und fand es…fürch-ter-lich! Die Finger wirken wie betäubt, irgendwie abgestorben, das Gefühl unter dem Lack ist offensichtlich stark verringert. Ausserdem hatte ich so eine Art „Erstickungsanfall“ unter den Nägeln, wenn es denn sowas gibt. Nee, das gefiel mir gar nicht!

Warum eigentlich?

Sollte es so sein wie mit dem Rauchen? Man muss sich erst an den ungesunden und schlechten Quatsch gewöhnen, bis man wie Marlene Dietrich verrucht am Glimmstengel ziehen kann? (Und trotzdem kommt der Hustenanfall zurück, spätestens wenn Lunge oder Herz hinüber sind).

Was sich Männer immer wieder fragen: Wo ist da die Motivation? Frauen fuchteln mit gespreizten Fingern minutenlang mit den Fingern/Händen in der Luft herum, damit der Lack möglichst schnell trocknet, denn Nägel lackieren ist zeitraubend und so beliebt wie der laktoseintoleranten Schwiegermutter ein 7-Gänge Menü zu kochen.

Gibt der Nagellack, besonders der rote, vielleicht so eine Art Rüstung mit Warneffekt ab? Die gehärteten Nägel verleihen der Trägerin Stärke und eine gewisse Sexyness zugleich? Nein, keine Angst, die Feminismus-Keule lassen wir unterm Tisch, und diesem Ansatz aus der Küchenpsychologie mag ich auch nicht weiter folgen.

Das Auto ist schuld

Dabei haben in diesem Fall Männer und Frauen mehr gemeinsam, als sie denken, denn der Nagellack-Hype entstammt originär der Automobilbranche. In den 30er-Jahren war es, dass erstmals extravagante Karosserie-Lackierungen auf den Markt kamen. Charles Revson, Gründer der Kosmetikfirma Revlon, erkannte das farbenfrohe PKW-Potential und liess sich von dessen Lackqualität für seine Nageltünche inspirieren. Und so kommt es, dass auch heute noch Automobilhersteller gerne begehrte Nagellack-LEs in ihren angesagtesten Karosseriefarben herausbringen. Und jetzt sogar auch Filzstifthersteller (Edding).

 

Im Swingerclub schillern die Nägel besonders wild

Trotzdem muss ich noch eine meiner Beobachtungen schildern. Vorurteilsbeladen? Aber mit der Frage versehen, ob ich mir da etwas einbilde, oder kann es sein…dass Nageldesign, und ich meine nahezu ausuferndes Nageldesign, besonders in der Provinz blüht? Frauen aus Großstädten sorgen doch irgendwie eher für gepflegte Nägel in Uni-Farben, die möglichst nicht aus dem Neon-Sortiment stammen, oder bevorzugen eine French Manicure. Im kleinstädtischen Bereich (und in Swingerclubs – habe ich mir sagen lassen) werden die Keratinplatten hingegen verziert und geschmückt, der Pinsel geschwungen und Ornamente verklebt. Dazu Filler, Ridgefiller, Basecoat, Topcoat, Versiegelung… UND Verlängerung bis in den zweistelligen Zentimeterbereich, sodass man so manchem Mann Kastrationsängste nicht verübeln kann.

Was bleibt ist Ratlosigkeit, keine Ahnung wozu Frau die roten Krallen braucht. Aber merke: Ein Nagellack ist immer nur so gut wie sein Nagellackentferner.

 

 

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(Foto: FreestockPixx, Edding   Keinerlei Sponsoring  Artikel enthält Ironie und verallgemeinernde Vorurteile. Zur Unterhaltung, nicht als wissenschaftliche Zustandsbeschreibung unserer Gesellschaft gedacht!)

21 Kommentare

  1. Das ist ja putzig: ich hab genau das selbe Gefühl, wenn ich mir die Fingernägel lackiere! Wie ein Fremdkörper, der ganz schnell wieder runter muss. Und ich dachte, nur ich wäre da ein wenig komisch 🙂
    Aber auch ich habe natürlich Nagellack im Bad – der kommt allerdings ausschließlich auf die Fußnägel! Tiefrot (Rouge Noir), und natürlich die komplette Fassung mit base und top Coat….. wenn schon, dann richtig 🙂

  2. Guten Morgen KK, interessante Fragestellung. Mir geht es auch so, dass ich dieses Gefühl des „Versiegelns“ meiner Fingernägel empfinde und deswegen nur ab und zu etwas Klarlack auftrage. Allerdings habe ich auch noch keinen Lack einer Naturkosmetikmarke ausprobiert, vllt. wäre das anders? Persönlich mag ich auch keine grell lackierten/gemusterten/verzierten (und allzu langen) Nägel.

  3. Sehr schön, lieber KK!
    Ich bin eine der wenigen Frauen, die keinen Nagellack besitzt. Ich mag lackierte Nägel an anderen Frauen, aber nicht an mir. Ich fühle mich – ähnlich wie bei rotem Lippenstift – verkleidet. Außerdem stinkt das Zeug zum Gottserbarmen und hält bei mir auch nicht länger als 16 Stunden. Ich lege dafür umso mehr Wert auf gepflegt gekürzte Nägel und eine gepflegte Nagelhaut und verwende regelmäßig Öl für die Nägel. Mehr brauch ich nicht.

  4. Nagellack auf den Fingernägeln geht für mich auch nicht. Dieser Geruch hält ewig und ich möchte weder meinen Pizzateig noch meine Baquettes damit parfümieren. Auf den Fußnägeln mag ich ihn, ist auch weit genug entfernt von meiner Nase. Und bereits da ist die Trocknungszeit nervig, kann aber mit Tätigkeit gefüllt werden.

    Diese Kunstnägel sind hygienisch der absolute GAU, wie ich in einer Sendung zu Bakterienbelastung im Haushalt lernte. Noch heftiger als Computertastaturen. Ich frage mich auch immer, wie Frau damit bei der Pflege umgeht. Meine Nägel sind stabil und schnell wachsend, somit auch Mal sehr lang, und das führt zu kleinen Unfällen beim Eincremen (man sollte z.B. seine Nägel nicht in das Grübchen unterm Hals rammen) 😉

    Aus der Praxis würde ich sagen: sicher kann man auch mit sehr langen Nägeln sein Leben meistern. Aber es bedarf einer großen Achtsamkeit. Weshalb ich meine schon vorm Erreichen der Kunstnagellänge kappe. Wegen der Alltagstauglichkeit, damit ich meinen Hund festhalten kann ohne ihm weh zu tun und mich auch unkonzentriert gefahrlos Eincremen kann.

    Der Abstammung vom Autolack ist ja cool. Und das mit dem Swingerclub hättest Du nicht schreiben dürfen. Wenn ich dem nächsten Nagelkunstwerk begegne besteht akute Kopfkinogefahr 😁 Wobei ich das mit dem Club auch irgendwie unlogisch finde, da bei den Herren mehrheitlich diese Nägel abgelehnt bzw. gefürchtet werden.

    Die Mysterien der Welt der Nageldeko sind unergründlich 😎

  5. Guten Morgen.
    Ja ich glaube , wenn ich mit roten Nägeln zur Arbeit käme …. oder mir diese blau lackieren würde , würde man gleich eine Sauerstoff Unterversorgung als Diagnose stellen 😂
    Ich habe noch eine ganze Kiste Nagellack aus meiner Uni Zeit , die jetzt langsam vor sich hin dickt. Ich bin zu Gaul an freien Tagen zu lackieren und dran zu denken wieder abzulackieren.
    Wenn dann bleib ich bei Rosé Tönen oder im Sommer darf es auch mal ein knallender Pink Ton sein.
    Diese langen Krallen gibt es hier in der Provinz oft an Lebensmittel Kassen zu sehen… da lässt sich nichts abstreiten.
    Danke für den Anreiz ich sollte meine Kiste mal aufräumen und ein Teil verschenken.

    Lg Annabella010

  6. Da bin ich doch entsetzt……*lach* Findest du denn lackierte Fingernägel an Frauen nicht schön lieber KK? Also ich meine nun die städtische und nicht die „Pomeranzen-Bling-Bling Krallenveriante“?
    Ich bin ein bisschen (sehr) Nagellackverrückt….besitze über 100 Stück und liebe einfach die Farbvielfalt….für mich ist es einfach eine Art sich auszudrücken, wie über Parfum oder Klamotten oder eben Schminke…..mir macht einfach die Spielerei Spaß =)

    1. Ach, das ist doch eine Geschmacksfrage, und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Gepflegte Nägel in normaler Länge sind mit oder ohne Rot schön. Anders finde ich das bei Make-up, da kann ein geschickt platziertes Farbtupferchen durchaus magische Effekte haben. Und wer davon kiloweise braucht, auch gut. Und ja, ich denke mit den verschiedenen Möglichkeiten der Deko Kosmetik kann man sich tatsächlich ausdrücken. Nur diese Monsternägel finde ich in der Tat hässlich. 😉
      Viele Grüße, KK

  7. Ich liebe Nagellack, das schöne glatte Gefühl und den Glanz. Allerdings mag ich es auf den Fingern auch sehr dezent – meistens French, selten mal mit Farbe. Ich finde einfach, dass meine Nägel gepflegter aussehen, wenn sie lackiert sind. Ich bin aber auch ständig am Nagelhaut und Hände eincremen – ich kann einfach nicht anders.
    Ich mag mir auch sehr gern andere Frauenhände anschauen, allerdings nur, wenn sie meinem ästhetischen Empfinden entsprechen. Dazu gehören schön geformte Finger und Nägel (blöderweise ist nicht jeder damit gesegnet) und ich mag es, wenn die Nägel dann noch in einer schönen Farbe perfekt lackiert sind. Leider sieht man, abgesehen von den überdekorierten Krallen, auch oft schludrig lackierte rote oder schwarze Nägel, der Lack schon halb abgeblättert und möglichst noch an einer mit Ringen überladenen Hand.
    Auf meinen Fußnägeln ist ganzjährig bordeauxfarbener Nagellack – das finde ich einfach schön und mache (lasse es bei der Fußpflege machen) es nur für mich, weil es mir so gut gefällt und ich mich damit wohl fühle.
    Ein zugekleistertes und betäubtes Gefühl hatte ich noch nie – sonst würde ich es wohl auch lassen.
    Aus diesem Grund trage ich kein Make-up – das bereitet mir persönlich totales Unbehagen und ich fühle mich zugekleistert (selbst, wenn ich nur etwas Concealer stellenweise auftrage) und irgendwie „falsch“. Einzig die Wimpern bekommen manchmal etwas Farbe.

  8. Bei den Kunstnägeln und den … äähh Kunstwerken darauf bin ich ganz bei Dir – schlimm, ganz besonders im Kontrast an ansonsten bestenfalls durchschnittlich geplegten, optisch hausbackenen und konservativen 50+ … und das unüberhörbare „Handling“ damit an diversen Tastaturen o.ä. finde ich fast ein wenig eklig.

    Lack mag ich aber schon – so wie hier beschrieben fast ganzjährig „Rouge-Noir“-Töne an den Fußnägeln, die ab und zu in Sommer- oder Ferienlaune gerne auch mal ein schönes Jeans- oder Mitternachtsblau abbekommen .. und an den (immer kurzen! Krallen finde ich besonders „in Farbe“ fast so schlimm wie o.a. Kunstnägel) Fingernägeln meist ein neutraler heller Beigerose-Ton – fast wie Natur, für mich aber doch schöner – und ab und zu besagtes Schwarzrot. Pulp fiction ging nicht spurlos vorüber 😉 ..

    Mein Partner versteht – und mag – meine Lackiererei übrigens!

    1. Hauptsache nicht vorne zugespitzt und 10 cm lang. 😉
      Aber das ist ja auch nur eine Glosse, eigentlich bin ich da völlig vorurteilsfrei. Nur eben bei den Extremen wird mir mulmig.
      Liebe Grüße, KK

  9. Ich liebe Nagellack und finde das Selberlackieren sehr entspannend. Mag es in dezenten eleganten Farben an kurzen Fingernägeln, die zu möglichst vielen Kleidungsfarben passen. Im Sommerurlaub etwas bunter. Der Run auf die Nagelstudios und lange grelle Kunstnägel kann ich nicht nachvollziehen. Deren Kundinnen sieht man in der Großstadt tagtäglich überall. Genauso ein No-Go wie halb abgeblätterte Fingernägel. Schade finde ich, daß man so viel Geld für soviel offensichtliche Künstlichkeit ausgibt. Dabei habe ich bereits Frauen mit perfekten dezenten Kunstnägeln gesehen, bei denen man nicht wußte, ob sie Natur oder gemacht waren.

  10. Nagellack trage ich selten, warum? Weil ich ihn nur schön auf längeren Nägeln finde und die habe ich selten, Hausarbeit lässt jeden Nagel abbrechen. Und wenn nur dezent, also knallrot geht bei mir gar nicht. Aber lustig dein Beitrag

  11. 🙂 Lieber K.K.,
    über die Bloggerei hat sich mein Nagellack-Konsum vereinfacht.
    Früher hatte ich 2 Farben im Kühlschrank stehen – Rose Ballerina von CHANEL und noch einen weinroten Klassiker.
    Und jetzt sieht es aus, als sei ich ein Lack-Süchti. 😀
    Ich mag nicht alle Farben an mir, aber ich hab‘ trotzdem Spaß daran.
    Liebe Grüße aus der Ferne 🙂

  12. was ist mit den metrosexuellen männern wie marc jacobs, david beckham und bill kaulitz? die stellten die hornplatten an ihren fingerspitzen als farbige werbeflächen zur verfügung. ich sammle und lacke abwechselnd, habe ja sonst keine hobbies. eddings fingerfarben wurden auch ausprobiert. schöne farben, lustige deckel, aber halten nicht, was sie versprechen. sind aber super als flotter notfall-lack.
    das wedeln mit gespreizten händen (ich habe früher gerne vor der abfahrt im auto lackiert und die pfoten dann bei ordentlich fahrtwind aus dem fenster gehalten – natürlich nur als beifahrerin) ist lange her. heute gibt es schnelltrocknende überlacke (auch vegan und bio und ohne schnell verfliegende stechende chemiekalien – habe ich aber nie probiert) die wirklich funktionieren.
    und noch ein enormer vorteil des farbauftrages sollte erwähnt werden: man sieht den dreck unter den nägeln nicht so!!!
    bei kunst- und wundernägeln bin ich raus. ich hatte vor 10 jahren den einzigen versuch – die haben bei mir wirklich den eindruck nach gefühllosen fremdkörpern hinterlassen.

    ausserdem bin ich der meinung, dass männer einfach nicht alles verstehen können, was frauen so machen 😉

    1. Oh, der letzte Satz ist ja geradezu das „Wort zum Sonntag“ 🙂
      Sag das mal den Frauen, die immer jeden Mann verstehen wollen…und dazu am liebsten Nachts um Zwölf Grundsatzdiskussionen starten.
      Ich finde ja ein kleine Geheimnis darf ruhig alle umwehen, hehe.
      Liebe Grüße, KK

  13. Ich besitze tatsächlich nicht einen einzigen Nagellack- und wenn mal einer früher in meiner Douglas- Box war ( hatte ich tatsächlich🤔), hab ich ihn gleich weiterverschenkt.
    An meinen Nägeln mag ich keinen Lack, trage sie auch immer ganz kurz, finde meine Nagelform auch leider nicht sehr schön, eher klein. Streng genommen finde ich meine Nägel nur ganz kurz geschnitten schön und gepflegt.
    Auch den Geruch bzw. diese Lösungsmittel darin mag ich nicht auftragen, obwohl, mittlerweile gibt es das alles ja auch ohne.
    Irgendwie habe ich auch Angst, meinen Nägeln zu schaden, da ich schon mehrfach Entzündungen an den Fußnägeln hatte, einmal sogar eine dunkle Verfärbung, die dann auf ihre Gutartigkeit untersucht werden musste.
    Aber an anderen gefallen mir sehr dunkle oder auch matte grüne bzw. blaue Lacke super.

  14. Ich bin jetzt mal provokant: Ist das ständige Tragen von Nagellack / Designnägeln so eine Art zu zeigen: „seht her, ich hab einen Job, bei dem ich mir die Hände nicht schmutzig machen brauche / ich nicht körperlich oder überhaupt arbeiten muss“?
    Auch mir sind schon in der Provinz an Supermarktkassen extrem gestaltete Fingernägel besonders aufgefallen . Ich könnte es mit solchen Krallen keinen Tag aushalten. Sobald meine Nägel eine bestimmte Länge überschritten haben, fühle ich mich unwohl, und die Schere wird gezückt. Und ich habe auch dieses Komische Gefühl, wenn ich mal Nagellack trage.
    Die Zeit, die Nägel regelmäßig zu lackieren, dann zu warten bis sie trocken sind, und dann spätestens zwei Tage später wieder den Lack zu entfernen wäre mir viel zu schade. Deswegen benutze ich Nagellack nur im Sommer auf den Fußnägeln bzw. auf den Händen bei besonderen Gelegenheiten.

    Liebe Grüße von Claudia

  15. Ich gehöre auch zu den eher wenigen Frauen, die keinen Nagellack besitzen. Selbst Klarlack gefällt mir an mir nicht, es stinkt erst beim Auftragen und ich finde, er macht, zumindest bei mir, die Nägel weicher und empfindlicher.

    Kunstnägel gefallen mir bei anderen fast nie, und was für mich der absolute Horror ist, sind ungepflegte, rauswachsende, abgebrochene etc. Kunstnägel. Da sehe ich in der Arbeit leider einige mit rum laufen.

  16. weils noch keiner erwähnt hat – Lack schützt bis zu einem gewissen Grad vor mechanischem Schaden – erst geht der Lack kaputt und nicht gleich der Nagel.
    Und bei der Frage nach dem Warum kannste dich auch fragen, warum du Klamoten trägst? Und warum gerade diese und keine Einheitsklamotten? Und warum tätowieren sich manche Leute? Was ist der Sinn von falschen Haarfarben? Wieso wollen Leute individuell sein?

  17. Ich trage selten – also wirklich äußerst selten – Nagellack, aber habe so um die 50 Lacke. Ich befriedige damit gewissermaßen einen Farbfetisch. 😉

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