LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 14.08.2015

Das “Konsumkaiser-Trendbarometer”! Kennt Ihr auch noch diese “In- und Out- Listen” aus den 80ern? Daran angelehnt mache ich mir jeweils Freitags kurze und völlig subjektive Gedanken zu Ereignissen der letzen Woche, meist ganz unwichtige Dinge – immer mit einem Augenzwinkern.  Und JedeR kann gerne die Stich(el)punkte aufnehmen und selbst beantworten oder ergänzen. Los geht´s…

 

Darüber habe ich mich gefreut:

Gemütliche Computerarbeit auf dem Balkon

Gemütliche Computerarbeit auf dem Balkon

Ach, so viel Schönes war dabei. Erst einmal das grandiose Wetter. Ich kann es ja nicht heiß genug haben. Ich komme mit Hitze gut zurecht und teile meine Kräfte dementsprechend ein. Früher aufstehen um die Lebensmittel einzukaufen, macht bei 18 Grad deutlich mehr Spaß als bei 34 Grad. Und tagsüber wird öfter mal geduscht, lauwarm, eine wunderbare Abkühlung – wenn man es sich erlauben kann. Im Büroalltag dürfte das schwierig werden. „Hola Jefe, können wir im Sommer nicht den Betriebskindergarten schließen und dafür eine Duschabteilung eröffnen?“ Na, die Blicke will ich sehen.

Und wenn sich zwischendurch mal ein richtig fettes Sommergewitter über uns ergießt, dann wird die Nacht besonders „kuschlig“, weil ich bei Plätschergeräuschen geradezu instantly in einen komatösen Schlaf falle. Auch wenn es nicht plätschert, dann zirpt es aus dem Wald und das Käuzchen ruft, während die Nacht so warm und angenehm ist, dass man nur eine leichte Wolldecke braucht und kein ganzes Federbett (na gut, ich nehme Microfaser).

Und wird man des Nachts einmal wach, kann man sich einfach auf den Balkon stellen und die dunkle Ruhe genießen. Ein laues Lüftchen weht, Sterne funkeln um die Wette und alles, das ganze Leben, erscheint so viel leichter und beherrschbarer im Sommer. Habe ich schon erwähnt, dass ich den Sommer liebe?

 

Darüber habe ich mich geärgert:

KK Social Media overkill

Also, eigentlich habe ich mich mehr gewundert. Über die viele Zeit, die scheinbar Menschen aufbringen können, um ihre sozialen Medien zu füttern und zu pflegen. Ich schaffe am Tag einen Blogpost und womöglich noch einen Instagram Eintrag. Dazu einen oder zwei Kommentare und ein paar Antworten auf Fragen, die an mich gerichtet sind. Mehr geht nicht! Manchmal auch weniger. Trotzdem bekomme ich in letzter Zeit schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht innerhalb einer Stunde irgendwo antworte, wenn ich keine Daumen, Herzchen und so weiter verteilt habe, und ich meinen Blogpost erst gegen 12 Uhr veröffentlichen kann und nicht schon um 05 Uhr zum Kaffee.

Kann mir einmal bitte jemand erklären, wie arbeitende Menschen, womöglich noch mit Kindern und einem Lebenspartner, der auch noch umtüddelt werden will, solch ein Pensum schaffen? Blogpost vorbereiten, Twitter füttern, Facebook auch, Instagram Foto bearbeiten und einstellen, Kommentare bei „Freunden“ schreiben (in Mengen!!) damit der eigene Name bekannter wird, eigene Kommentare ausführlich kommentieren…usw. Mir steht der Mund offen und ich staune ohne Ende. Nun gut, jetzt sind wir nicht alle Gehirnchirurg oder sonstwas. Nicht auf jedem Menschen lastet die Verantwortung der halben Menschheit auf den Schultern, aber wie (und wann) machen die denn ihren Job? Jetzt kommt mir nicht mit Multitasking! Weder Männer NOCH Frauen sind dazu tatsächlich in der Lage. Das wird auch nicht besser, wenn man es sich mantraartig ständig vorbetet. Beim „Multitasking“ leiden immer ALLE Aufgaben, die man kombinieren möchte. Dann lieber eins richtig machen.

Und dann kam noch die wichtigste Frage: Was haben wir eigentlich mit ALL DER ZEIT gemacht, als es die sozialen Medien noch nicht gab??

Noch ein Wort zur Flüchlings(dramatik)thematik momentan:

Ich will mich zu den technischen Dingen (wie und ob man die Flüchtlingsströme führen sollte) nicht äußern, das Thema ist zu komplex, als dass man da in der Betrachtung wirklich allumfassend allen gerecht wird.

Was ich aber gerade jetzt sagen kann, in Zeiten, in denen sogar in Deutschland es NICHT MÖGLICH scheint Flüchtlingen in Lagern zwei Liter Wasser am Tag zur Verfügung zu stellen, ist, dass es mich mehr als betroffen macht. Man kann seine eigene Meinung dazu haben, aber im hier und jetzt schäme ich mich geradezu.

 

Mein Fundstück der Woche:

Ich bin ja öfter mal in Amsterdam, meine halbe Familie wohnt mittlerweile dort. Immer wieder schön, immer wieder toll, die Stadt ist eine Reise wert. Auch wenn sich auch dort leider immer mehr anti-liberale Tendenzen breit machen. Und das ist wirklich sehr unheimlich und verwunderlich, aber die Ur-Amsterdammer, so bezeichne ich jetzt mal die noch coole Fraktion, die dort lebt, haben auch weiterhin ein großes Herz für JEDEN! Aber mit Style, bitte! 🙂

Welcome to AMS KK

 

Die haben nämlich im Sommer mit Horden von Männern mit riesigen Bierbäuchen, ohne T-Shirt und weißen Socken in Sandalen zu kämpfen. Ist doch nett gesagt, oder?

 

Mein Beauty-Gedanke der Woche:

KK Clarins1.2

 

Nochmal kurz zur Erinnerung. Die Sommerferien in NRW sind vorbei, die meisten sind zurück und haben einen schönen Urlaubsteint vorzuweisen. Egal, ob er vom Balkon oder St. Barth stammt. In meinem Umfeld haben die Mädels dann eher weniger Lust auf Make-up. Meist sieht die Haut jetzt eh gut aus, da kann man sich das Spachteln eigentlich sparen. Trotzdem fühlen sich einige „nackt“ im Gesicht. Wie ich ja schon in meiner kleinen Sommer-Serie erklärt habe, ist da das „Mission Perfection Serum“ von Clarins eine tolle Sache! Es „perfektioniert“ tatsächlich die Haut nochmal, was aber wirklich nur ganz subtil und nicht mit dem Holzhammer geschieht. Ich gehe z.B. abends nicht mehr „ohne“ vor die Tür. Ein ganz wunderbares Sommerprodukt! Ich bin mal gespannt, ob ich es im Winter auch noch so mögen werde.

REVIEW CLARINS MISSION PERFECTION SERUM

30 ml kosten ca. € 69,00 (über CLARINS) / € 55,20 (über Parfümerie Ruthe)

 

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(FOTOS: KONSUMKAISER KEINERLEI SPONSORING  DAS PRODUKT WURDE SELBST GEKAUFT)

15 Kommentare

  1. Hu…..das hast du cool geschrieben,
    ja die Amsterdamer sind klasse😃, der soziale Mensch setzt Prioritäten und die sind klar im Netz, die persönlichen Beziehungen laufen nebenher , wenn überhaupt (behaupte ich mal). Grundbedürfnisse wie Wasser sollten schon sein, egal wer es ist……
    Happy WE. Dooris 😘

  2. Zum Thema Flüchtlinge: Natürlich sollten die, die Hilfe nötig haben, diese auch bekommen. Aber es kann nicht angehen, dass scheinbar so viele Menschen zu uns kommen, nur weil man hier ganz gut vom Staat leben kann. Zumal ich der Meinung bin, es sollte sich auch mal wieder ums eigene Land gekümmert werden – auch hier gibts viele Missstände. Leider habe ich das Gefühl, wird das eigene Land schon fast vergessen und es zählen nur noch die Anderen, allen voran Griechenland, Flüchtlinge/Ausländer.

    Ich habe meinen HG in Sachen Gesichtscreme gefunden! Lancome Hydra Zen Neurocalm Creme-Gel. Wunderbar feuchtigkeitsspendend, leichte Konsistenz, hat eine „beruhigende“ Wirkung auf die Haut. Meine empfindliche Mischaut, im Sommer recht ölig, fühlt sich echt wohl, ist ausgeglichener, fettet erheblich weniger/später nach. Dazu keinerlei Unverträglichkeiten. Für mich die erste Feuchtigkeitscreme, die den Namen auch verdient hat, nachcremen muss ich tagsüber nicht. Zumindest derzeit kann ich das Feuchtigkeitsserum für drunter weglassen, schätze aber, dass ich es im Winter wieder benötigen könnte. An den ganz heißen Tagen war mir die Creme aber leider auch zuviel, so dass ich das Serum (Biotherm Aquasource Deep Serum) zumindest nachts als leichte Pflege ohne Creme genutzt habe. Ist das eigentlich schlimm, ein Serum auch mal ohne Creme zu nutzen? Die Creme gibts es in verschiedenen Ausführungen, teilweise auch mit SPF (Das Creme-Gel hat keinen).

    Bin immer noch auf der Suche nach einer guten Sonnencreme fürs Gesicht (vertrage ich nur schlecht, zu viel Fett). Von Biotherm gibt es jetzt gleich 3 Varianten. Creme Solaire Dry Touch, Creme Solaire Anti-Age und Aqua-Gelee (noch nirgends gesichtet, aber schon bei Biotherm online gelistet). Werde denke ich das Gelee mal ausprobieren. Ich bin sowieso verunsichert von dieser Sonnencreme-Diskussion ob schädlich oder nicht und ob und wieviel UV-Schutz in der normalen Gesichtscreme nötig ist. Zumal selbst Hautärzte sich nicht einig zu sein scheinen. Und viele Tagespflegen mit SPF sind einfach zu reichhaltig für Mischhaut.

    Zu dem Schild: Habe sehr schmunzeln müssen. Ist ja schon fast niedlich, jedenfalls charmant.

    Schönes WE!

  3. Ach ja, und zu den sozialen Medien: Ich nutze keine und lebe noch! Ich hasse diese ständigen Verweise auf diesen Kram, mittlerweile scheint nix mehr ohne zu gehen. Warum nur? Mein Privatleben gehört soweit ich es noch beinflussen kann mir und sonst niemandem. Es muss keiner wissen was ich wann esse oder wann ich aufs Klo gehe, geschweige denn wichtige Dinge. Dann lieber Telefon, SMS (kein WhatsApp!) oder realen Besuch.

    1. ich finde es immer befremdlich, wenn leute über dinge herziehen, von denen sie keinen schimmer haben. für mich ist social media kein „kram“, sondern es sind auch drähte zu freunden und in die welt. ich kenne auch keinen, der klogänge postet, aber jeder wichtet eben anders. dafür telefoniere ich ungern, weil ich das im job schon pausenlos machen muss.

        1. Das mit dem Klo sollte überspitzt/ironisch sein.

          Ich denke schon, dass ich mir ein Urteil erlauben kann, mir keine Ahnung zu unterstellen finde ich daneben. Ich sehe es doch überall. Telefonieren, Email, SMS sind ja so zeitaufwenidig, Facebook & Co machen alles leichter *Ironie off* Davon abgesehen hängen die Leute selbst beim Strandurlaub nur mit dem Kopf über Tablet & Smartphone und lassen sich die schönsten Dinge entgehen, beim Essen im Restaurant muss das Handy auf dem Tisch liegen etc. Ich wurde letztens ganz ungläubig angeschaut als ich erzählt habe, dass ich das Handy meist zu Hause lasse oder nur abgeschaltet für Notfälle mitnehme, wenn ich was unternehme oder in Urlaub gehe.

  4. lieber kaiser,
    ich habe früher in meiner freizeit eine umfangreiche altpapiersammlung und den herren an meiner seite gepflegt. heute pflege ich eine WE fernbeziehung und kann mir in der woche die zeit zwischen arbeitsende und arbeitsbeginn frei einteilen. herzchen- und kommentarfunktionen kann man auch am see sehr gut nutzen und wenn ich beim abendbrot mit dem tablet herummache, meckert hier auch keiner. wenn ich „normal“ mit mann und kindern leben würde und nebenbei noch einen haushalt schmisse, sehe das virtuelle leben sicher anders aus. liebe grüße, bärbel ☼

    1. Liebe ueffi, ich meinte ja auch gar nicht dich. Warum fühlst du dich so angesprochen? Es gibt Beispiele, die posten kommentare auf twitter und co im Minutentakt. DAS kann ich nich verstehen. LG

      1. ich fühle mich angesprochen, weil ich genau weiss, dass ich suchtgefährdet bin. und ich meine das jetzt nicht albern oder so. wenn man mir mein www-spielzeug wegnimmt, könnte es gefährlich werden. lg 😉

  5. Für meinen Teil brauche ich keine Hundstage, 24 Grad finde ich perfekt.
    Zur Zeit hadere ich mit mir, weil FB für viele das einzige Kommunikationsweg zu sein scheint. Kein Rüchruf, keine Reaktion auf SMS oder Mail, wie soll ich mit diesen Menschen umgehen? Schließlich sind wir seit vielen Jahren befreundet. Hm.

  6. ich finde, dass viele die neue medien nutzen für die einfache prahlerei. es reicht nicht mehr, dass der nachbar oder arbeitskollegin neidisch auf den tollen urlaub oder teure tasche ist. es soll jetzt auch das weltfremde publikum neidisch sein…
    für mich sind das nur komplexe, die auf diese weise verarbeitet werden. aber jedem das seine…

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