LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER-TRENDBAROMETER * 22.05.2015

Das “Konsumkaiser-Trendbarometer”! Kennt Ihr auch noch diese “In- und Out- Listen” aus den 80ern? Daran angelehnt mache ich mir jeweils Freitags kurze und völlig subjektive Gedanken zu Ereignissen der letzen Woche, meist ganz unwichtige Dinge – immer mit einem Augenzwinkern.  Und JedeR kann gerne die Stich(el)punkte aufnehmen und selbst beantworten oder ergänzen. Los gehts…

 

Darüber habe ich mich gefreut:

Instagram-icon

Instagram läuft ja gut. Gleich am ersten Tag über 70 Follower, da kann man nicht klagen. Danke! 70 Follower sind für Social Media Profis allerdings ein Witz, da gehts bei 4-stelligen Zahlen erst los. Trotzdem ist das so ein Generationen-Ding. Wir Ü40+ tun uns nicht schwer mit Sozialen Medien, sondern denken mehr nach. Wir sind gewohnt über unsere Aktionen und deren Folgen zu sinnieren. Das ist so ein bisschen wie einen Brief mit der Hand schreiben: Am Computer kann ich einfach drauf los formulieren und hinterher noch alles gerade rücken. Beim Brief mit der Hand geschrieben, gebe ich mir mehr Mühe, denke den Satz lieber zweimal bevor ich ihn zu Papier bringe. Und bin ich erst einmal bei Facebook, kann das auch einen ganz schönen „Rattenschwanz“ nach sich ziehen.

Viele meinen, die Generation Ü40 ist heutzutage eingefahren und schwerfällig, wenn es um das Internet geht. Vielleicht, aber man muss ja auch wirklich nicht mehr jedem Trend hinterher rennen. Trotzdem: Ein wenig aufpassen, dass man nichts verpasst, ist sicher auch nicht verkehrt. Die #, also „Hashtags“ sind mittlerweile allgegenwärtig, sie sind im täglichen Sprachgebrauch angekommen. Wer da nicht mehr mitkommt, fühlt sich irgendwann dann doch womöglich wie dereinst unsere Omas und Opas, die verächtlich auf den Taschenrechner geschaut haben, und beinahe in Ohnmacht fielen, als wir als Schulkinder stolz tönten, dass der kleine Rechenhelfer sogar offizielles Lehr- und Hilfsmaterial in der Schule ist. „Neumodischer Kram“ war noch das mildeste, was man zu hören bekam.

Jedenfalls ist Instagram ein freundliches und informatives „Neuland“, wie es die Kanzlerin formulieren würde, bei dem es sich lohnt ein klein wenig mitzumischen. Ein bisschen neugierig sind wir doch alle, daran ist sicherlich auch nichts auszusetzen. Probleme sehe ich eben nur wieder in der Veröffentlichung von arg Privatem. Das Internet vergisst nun mal NICHTS, und man könnte sich in 5 Jahren dann doch über das eine oder andere Foto schämen!! Siehe der gruseligste Foto-Trend momentan: #mangina. Brrrrr…

 

 

Darüber habe ich mich geärgert:

Bankgeschäfte online zu erledigen ist ein wahrer Segen! Meistens zumindest. Wenn wirklich mal etwas schief geht, merkt man erst, wie hilflos man da doch ist. So geschehen bei mir. Nur so viel: Durch eine Verwechslung (!!), die mir unverständlich ist in der heutigen automatisierten Banking-Welt, wurde das Konto meiner Mutter gesperrt. Nun sind wir alle bei einer Direktbank, die keine Filialen mehr besitzt, alles wird über das Internet oder das Telefon abgewickelt. Na, dann mal fröhliches Jagen! Finde mal den richtigen Ansprechpartner bei Vorkommnissen, die es gar nicht geben dürfte. Man wird behandelt, als rufe gerade Hape Kerkeling persönlich an und gäbe sich wieder als ehemalige Königin Beatrix aus. „Nee, erzählen se nix. Is da versteckte Kamera?“

Und dann werben die auch noch mit einem Foto, welches wohl gerade aufgenommen wurde, als eine der „kompetenten“ Mitarbeiterinnen mit mir sprach:

KK photo tan

 

Fazit: Man hüte sich vor größeren Problemen beim Banking, wenn man keine Filialen mehr zur Verfügung hat! Und merke: Auf Faxe wird heutzutage NIE, WIRKLICH NIE geantwortet, auch wenn man wichtige Beweisunterlagen mitschickt!

 

Mein Fashion-Gedanke der Woche:

KK GNTM 2015

Ich muss doch noch einmal zu GNTM springen. Aufgrund der abgebrochenen Finalshow hatte die Cosmo ja nun ein dickes (haha) Problem. Wer sollte denn bloß auf die Titelseite, das darf ja traditionell nur die Staffel-Gewinnerin. Praktischer Einfall: Es gibt einen „Coversplit“. Drei Ausgaben mit jeweils einem der drei Mädels auf dem Cover.

Blöd nur: Schaut man sich mal die Berichterstattung an, so kräht mittlerweile kein Hahn mehr nach Klum, Joop und Anhang (Mädels). Der Zirkus ist weiter gezogen, alle haben andere Jobs zu tun und die angehenden Supermodels, respektive Pro7 Moderatorinnen, kotzen schauen in die Tüte! Die demnächst tatsächlich nachträglich ermittelte Gewinnerin wird es wohl doppelt schwer haben, denn kaum jemand wird wissen wer es denn nun geworden ist. Da kann ich ja nur hoffen, dass es Ajsa wird, denn die ist wenigstens weitestgehend „Modelmaterial“, und das schreibe ich hier extra so abwertend, denn die meisten Mädels und Jungs sind das nun mal in der vermeintlich glitzernden Modewelt: Arbeitsmaterial.

 

Mein Beauty-Gedanke der Woche:

DSC01894

DAS hatte es ja noch gebraucht: Eine extra Nivea-Creme-Dose für Männer. Der Pott erinnert stark an einen Werkzeugbehälter. Nur wenn man ihn aufschraubt stinkt er wie ein schwuler Flamingo in der Mauser. Puh, musste das sein? Was sollten Männer gegen die schöne blaue Dose haben? Eine Nivea Creme ist doch so ziemlich das „unisexste“ Produkt, das ich kenne. Und der herrliche Nivea Duft ist bei uns allen, egal ob Frau oder Mann, doch ein Nasenschmeichler, Kindheitserinnerung sei Dank.

Von den Inhaltsstoffen will ich gar nicht erst anfangen, lassen wir das. Aber Männer bekommen in Pflegeprodukten ja meist das ab, was in anderen Töpfen schon lange verbannt wurde. Die mögens nämlich scheinbar, wenn die Creme stinkt, brennt und brutzelt wenn man(n) sie aufträgt, und er danach schmerzverzerrt und herbe müffelnd aus der Wäsche guckt. Liebe Marketingexperten: „Nicht“! (Dieses Wort bitte in den vorherigen Schachtelsatz einbauen!!)

In meiner holden Meinung ein absolut nutzloses Zeugs!

 

 

.

 

 

 

(Der Artikel ist nicht gesponsert. Fotos: Konsumkaiser, Norisbank, Cosmopolitan, Instagram)

 

9 Kommentare

  1. Das mit dem Bankkonto ist ja wirklich gruselig – ich bin auch bei einer Online-Bank … allerdings hat die auch noch einige Filialen. Ich fürchte, in so einem Fall muss man sich wirklich an einen Anwalt wenden und mit Schadenersatzforderungen drohen – da antworten die dann schon, glaub mir.

  2. Bei Instagram bin ich noch nicht. Ich bin so schon recht abhängig von iPhone und iPad. Mal schauen, ob ich mich da doch mal mit beschäftige. Wie eine Oma fühle ich mich allerdings noch nicht 😉

    Als Mitarbeiterin einer mittelständischen Genossenschaftsbank freut es mich besonders, dass du das Thema ansprichst. Direktbanken sind nämlich eine große Konkurrenz für uns. Aber, ist ja alles umsonst, bis man mal Probleme hat und dann doch die Annehmlichkeiten einer Filiale und einem Gegenüber vermisst, wo man freundliche, kompetente Hilfe bekommt 🙂 Die Mitarbeiter müssen nun mal bezahlt werden.

    Schöne Pfingsten alle miteinander 🙂

  3. *upps* da stehe ich nun mitten im fettnäppchen von nivea. ich bin heute abend zu einer geburtstagsfeier in wien eingeladen und habe neben dem perfekten mann als anziehpuppe und einem sehr hippen cavalli-hoodie (für die ESC veranstaltung morgen) eben jene männerdose mit in der geschenktüte. dass der zu beschenkende zwar kein flamingo in der mauser, aber sonst zutreffend beschrieben ist, macht die sache wohl nicht besser. ich werde das gesamtgeschenkpaket noch rasch um die dose erleichtern, sie ins handgepäck geben (ohne zip-lock beutel) und hoffen, dass ein übereifriger typ in der sicherheitsschleuse sie bemerkt, dann mache ich sie ihm zum geschenk :p
    danke für deine warnung und liebe grüße
    bärbel ☼

    1. oooch, erstens Mal sterbe ich hier gerade vor Neid auf meinem Autositz, und nimms nicht so eng. vielleicht gefällts ihm ja. ist ja nur meine Meinung und die Dose hat ja was…vielleicht als gag-Geschenk? viel Spaß in Wien! hab ich schon geschrieben, dass ich jetzt mittlerweile grün vor Neid bin? 😜

  4. Das mit dem Konto ist echt ärgerlich. Deshalb bin ich auch lieber bei einer Bank mit Filialen, denn vor Ort lässt so was besser klären als in einem anonymen Call-Center, wo niemand etwas von Dingen versteht, die über 080815-Anliegen hinausgehen.

  5. Als ich vor Jahren umgezogen bin wollte ich zur gleichen Filial-Bank vor Ort. Die waren sowas von….haben noch nicht mal auf mein Schreiben reagiert. Als damaliger Aussendienstler bin ich dann todesmutig zu einer Direktbank gegangen und habe es nie bereut. Die waren auch rund um die Uhr persönlich erreichbar und haben stets lösungsorientiert gehandelt. Das war 1996. Liegt mit Sicherheit auch an den jeweiligen Orten 😦

  6. haha, die nivea nummer ist cool, muss ich mir merken. und auf instagram folge ich dir jetzt auch, freue mich schon auf insider bilder 🙂
    läuft bei dir!!

  7. Deine Gedanken zur Generation Ü40 und den Medien kann ich voll unterschreiben. Bei Faceb. war ich nie, der Gedanke daran hat mich eher abgestoßen, dagegen macht mir Insta. richtig Spaß. Vor allem angenehm ist das Fehlen von nervigen Aufforderungen, dies und jenen anzusehen/ als Freund anzuklicken etc.
    Dagegen stelle ich fest, dass ich beim Geschäftsverhalten schon sehr Ü40 denke, denn ich bevorzuge inzwischen bei vielen, auch bei Banken, die Möglichkeit des Direktkontaktes vor Ort.
    Und was GNTM angeht – das was nun nach dem nicht stattgefundenen Finale passiert, entspricht der Qualität der ganzen Staffel, die an Langweiligkeit, Piefigkeit und dem Gegenteil von Glamour ja nicht zu überbieten war. Hoffentlich stampfen sie die Sendung nun komplett ein.
    Wir sehen uns bei IG! Liebe Grüße, April

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