LIFESTYLE: NOCH EIN PAAR NETFLIX-SERIEN (FEBRUAR 2022)

Langsam neigt sich der Winter dem Ende zu, und die Zeit, die ich mit Netflix-Serien verbringe, endet damit ebenfalls bald. Doch noch gibt es regnerische Tage (und Nächte), die man mit der ein oder anderen netten Serie verbringen kann, und heute gebe ich nochmals eine kleine Übersicht über gute (und schlechte) Entertainment-Programme des beliebten Streaminganbieters.

 

 

Mein (nicht gänzlich ungetrübtes) Highlight der letzen Wochen war definitiv „Inventing Anna“.

Die Mini-Serie erzählt die Geschichte der angeblichen deutschen Erbin Anna Delvey, die sich nahezu perfekt als reiche Millonärstochter ausgab und damit halb New York hinters Licht führte. Wir haben sicherlich alle die Schlagzeilen gelesen, und auch die Fotos verrieten schon damals, dass Anna Sorokin (ihr wahrer Name) nicht bloß eine schnöde Hochstaplerin und Betrügerin war, sondern…äh…sagen wir mal äusserst „talentiert“.

Es ist wirklich sehr spannend der Story zuzuschauen, auch wenn die Geschichte immer ein wenig zwischen Realität und Fiktion schwankt. Doch da es sich um eine „ShondaLand“ Produktion handelt (von Shonda Rhymes, zB. Grey´s Anatomy, Bridgerton, usw.), kann man darauf vertrauen, dass es spannend, unterhaltsam und eine Augenweide sein wird.

Allein die letzte Folge ist etwas seltsam, denn hier wird Annas Background als unbeliebtes hässliches Immigranten-Entlein in Deutschland beleuchtet, was doch arg fad und eindimensional geschieht. Zumindest hat sich die Produktion eine Handvoll deutscher Schauspieler als Nebendarsteller geleistet – immerhin.

Da die Serie bereits seit Wochen auf Platz 1 der Netflix-Hitliste steht, gehe ich mal davon aus, dass ich hier niemandem den Mund wässrig machen muss. Wer aber noch nicht geschaut hat, und gerne einen (fiktiven) Blick hinter die Kulissen der New Yorker Elite werfen möchte, sollte die Serie in Betracht ziehen.

 

 

 

 

„Toy Boy“, viel nackte Haut und eine abgegriffene Story.

Ein junger, schicker Stripper wird Opfer einer Verschwörung. Ein Mord wird ihm in die Schuhe geschoben, und das ist alles schon so oft erzählt worden, dass ich nicht über die erste Folge hinaus gekommen bin.

Punkten möchte die Serie sicherlich mit viel nackter Haut und offenherzigen Szenen, aber man merkt gleich, dass die Story und die Schauspielerinnen und Schauspieler nicht genügend Substanz bringen. Die spanische Serie bietet sicherlich eine Menge toller, sonnendurchfluteter und sexy Bilder, aber das reichte mir nicht. Ausserdem wurde die verwirrende Verstrickung aller Beteiligten bereits in der ersten Folge so unüberschaubar, dass ich (gestresster Erholungssuchender) sogleich die Lust verloren habe.

 

 

 

Die mexikanische Serie „Dunkle Leidenschaft“ wurde mir von einer Leserin empfohlen.

Die erste Staffel habe ich mir angeschaut und muss sagen, dass sie äusserst spannend war. Allerdings finden wir auch hier eine sexy Story, ach was, Sex-Story passt besser, gepaart (haha) mit einem tragischen Kriminalfall.

Schöne Bilder, schöne Menschen, begnadete Körper in schwitziger Ekstase. Schick. Und dann die Wendungen der Handlung, wow, das ist Telenovela auf hohem Niveau.

Die Zeitsprünge und Phantasieszenen sind teilweise ein wenig anstrengend, man muss also die Aufmerksamkeit stets aufrecht halten, ähem. Doch im Endeffekt lohnt es sich.

Leider hatte ich irgendwann den Eindruck, dass die ganze Geschichte auch in 10 Folgen erzählt gewesen wäre und nicht in sage und schreibe 18(!) Teilen. Da wiederholt sich viel, und immer wieder kommt es zu Leerlauf. Aber hey, dann zieht wieder irgendjemand das Shirt (oder die Bluse) aus, und schon hält man den zuckenden Finger vom „Vorspulbutton“ fern. 😉

Staffel Zwei habe ich mir dann nicht mehr angeschaut, ich vermute, das langwierige Drama geht weiter. Ansonsten ein solider und gut gemachter Soft-Sex-Krimi.

 

 

 

Aha, eine Superhelden- und Action-Comic-Serie dachte ich bei „Raising Dion“.

Leider nur eine halbgare Kinderstunde, die etwas arg phantasielos bleibt. Ein kleiner Junge entdeckt, dass er „Superkräfte“ besitzt. Allerdings ist alles etwas anders als es scheint.

Nach ein paar Folgen habe ich mich dann doch etwas unterfordert gefühlt (und zu alt) und abgebrochen. Für zappelige zehnjährige aber wahrscheinlich einigermaßen erträglich, auch wenn die verschiedenen Love-Interests der Mutter da wiederum eher unpassend sind. Sehenswert dagegen: Die kleine „Esperanza“!

 

 

 

Französische Serien mag ich meist sehr, und da kam mir „Plan Coeur“ ganz recht.

Eine junge Frau verliebt sich nichts ahnend in einen (von ihren Freundinnen) gemieteten Callboy.

Eigentlich ganz nett, nur leider wird das alles erdrückt vom Charme einer Laiendarstellerschar, die mich nicht überzeugen konnte. Ausserdem zieht sich auch hier die Handlung zäh in die Länge. Und weil man so gut wie jeden Move bereits zwei Folgen zuvor schon voraussehen kann, habe ich nach der Hälfte abgebrochen.

Lohnt sich in meinen Augen nicht, trotz Charme und Savoir Vivre.

 

 

Noch einletzter Tipp: Damit sich das alles auch lohnt, und man kein so ganz schlechtes Gewissen bekommt, wenn man sich vermeintlich „schnöden“ Serien hingibt: Originalsprache mit Untertiteln schauen (Englisch, Französisch, Spanisch). Für weniger Fortgeschrittene auch gerne andersrum. Man lernt dabei dann doch immer mal wieder neue Worte, und die Schreibweise zu kennen ist sowieso immer gut!

 

 

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(Fotos: Netflix   Keinerlei Sponsoring)


27 Gedanken zu “LIFESTYLE: NOCH EIN PAAR NETFLIX-SERIEN (FEBRUAR 2022)

  1. Guten Morgen,

    Ich schaue gerade Toy Boys und finde die Staffel super 👍 vielleicht liegt es aber wirklich an den sehr schönen Toy Boys …….ist auf jeden Fall was fürs Auge 😍

    Liebe Grüße
    Simone

  2. Guten Morgen
    die wahre Geschichte von „Inventing Anna“ habe ich gelesen. Passt in unsere kaputte Zeit. Mit den großen Hunden pinkeln wollen, aber das Bein nicht hochkriegen. Nix druff, aber mit tausenden verblödeten Followern. Wir haben kein Pay TV, also fallen die Empfehlungen aus, bin abends sowieso völlig kaputt. Bei uns regnet es Krankmeldungen, Krankmeldungen, Krankmeldungen……jetzt immer 14 Tage.
    Jetzt renne ich wieder in`s Bergwerk.
    Liebe Grüße in die Runde!

  3. Guten Morgen,

    ich habe gerade die Netflix-Doku “Cheerleading” verschlungen. Ich komme aus dem Ballett und das ist so gar nicht mein Sport, doch nach der ersten Folge konnte ich nicht mehr aufhören. Ich habe den Fehler gemacht, erst Staffel zwei zu schauen, ich weiß nicht, wie es ist, wenn man korrekt beginnt.

    Jedenfalls war es fesselnd. Die jungen Menschen, die Trainer, der Sport an sich – und noch einmal einen spannenden Einblick in die amerikanische Gesellschaft.

    Vor allem jeden der Leistungssport mag, kann ich die Dokuserie sehr empfehlen.

    Und dann noch ein Klassiker, der schon ewig auf meiner Liste steht: Patrick Melrose mit dem wundervollen Benedict Cumberbatch. Läuft noch bis Mitte Mai bei sky und ich musste mit dem “and just like that” Ticket ja noch was anfangen 😉

    Nochmals zurück zu Netflix: „the good place“ läuft noch nicht in DE, doch wenn jemand von euch die Gelegenheit hat… eine großartige Serie. Kurzweilig, lustig.

    Liebe Grüsse,
    JS

    1. Hallo JS, The Good Place habe ich bis Folge drei verfolgt. Fand ich auch echt gut, Kirsten Bell mag ich ja eh sehr, aber irgendwann wurde es dann alles ein wenig seltsam und zog sich scheinbar künstlich in die Länge. Die Idee war aber top! So „bürokratisch“ stelle ich mir das Lebensende auch vor. 😉 (hoffentlich nicht!)
      Liebe Grüße
      KK

      1. Hallo 🙋‍♀️

        Uh, da hast du aber schnell aufgehört (bevor es richtig los ging *flüster*)

        Aber ich verstehe dich, wenn eine Serie einen nicht packt, dann macht es keinen Sinn. Ich mag Jameela Al Jamil einfach ganz besonders gerne.

  4. Tut mir leid, aber ich kann immer nur sagen, dass ich nicht verstehe, dass man sich mit seiner Langenweile von denen kaufen lässt. Was hätte man in der Zeit gemacht, wenn es kein Netflix & Co geben würde…

      1. Und welche Langeweile? Kann so eine Aussage nicht verstehen, lieber Netflix als schnödes Fernsehen….und auch das implementiert nicht, dass wir vor Langeweile vor der Glotze hängen oder auch mal was anderes machen 😉 Ich sag nur, jeder wie er mag =)

      2. Mein Mann und ich sind gegen Pay TV es gibt ja schon 200 Sender. Aber jeder wie er mag, ein Kinoticket kostet auch und ist ja auch im Moment nicht diskutabel. Lediglich beim Fußball ärgert es mich mächtig. Da konnte man sich früher einen schönen Abend mit Sky am Stammtisch machen, auch vorbei und ich kenne schon einige Wirte die Sky wieder abgeschafft haben. Die Kosten sind für Kneipen exorbitant und über den Getränkepreis kommt das nicht rein. Dann wird wider über die Preise gemeckert. Typisch deutsche Krämerseele.
        Viele Grüße Christiane

    1. Ich verstehe das auch nicht. Ich komme mit dem normalen Fernsehprogramm schon nicht nach. Wie macht ihr das nur mit der Zeit? Arbeiten, Sport, mit dem Hund gassi gehen, was weiß ich Haushalt noch. Und dann noch unzählige Staffel ansehen.

      1. Nun, zuerst schaue ich kein normales Fernsehprogramm.
        Ich nutze ausschließlich mediale Inhalte, die ich mir selbst aussuche. Ohne Werbeblocks, zeitlich und örtlich flexibel. Ich habe kein Leben, in dem ich um 20 Uhr auf dem Sofa sitze, ich brauche es flexibel.

        Zudem bin ich abends an manchen Tagen einfach zu müde für ein Buch oder einen Film. Da kommt mir eine Serie, in der eine Folge weniger lange dauert, sehr gelegen.

        Qualitativ habe ich dadurch nicht den Vergleich zu aktuellen Fernsehfilmen oder Serien, doch mir persönlich sagt eine Erzählweise, die in mehrere Episoden aufgeteilt ist, sehr zu. Der klassische „Mehrteiler“ im Programmfernsehen, würde ich sagen.

        Ich bin visuell veranlagt, ich mag Filme und Filmkunst und habe auch eine Leidenschaft für schön gemachte Serien und Dokumentationen und nicht zuletzt für Regie und Kostüm.
        Mein Filmgeschmack ist wahrscheinlich auch nicht besonders durchschnittlich, so dass ich recht dumm aus der Wäsche schauen würde, wenn ich darauf warten müsste, dass etwas im TV kommt, was ich mag. Es gibt ja nicht ohne Grund einen Unterschied zwischen zwischen dem kommerziellen Film und einem Film mit Kunstanspruch.

        Und letztlich ist es halt ein Hobby. Das darf Lebenszeit kosten und auch Geld und muss nicht von jedem geteilt oder verstanden werden 🙂. (Hab gehört dass es Leute geben soll, die sich in ihrer Freiheit mit Hautpflege beschäftigen… 😉).

        Liebe Grüsse
        JS

  5. Guten Morgen,
    zu den Bezahlanbietern habe ich eine Frage. Das ist ganz schön kostspielig, wenn man diese Dienste abonniert. Mit welcher Summe muss man monatlich rechnen?

    1. Für Netflix zahle ich 7,99 pro Monat. Sky Ticket gab es als Mini-Abo zu 4,99. Das hatte ich nur wegen „And just like that“.
      Mehr Anbieter nutze ich nicht. Amazon habe ich abgeschafft, weil ich dort auch nicht mehr bestelle.
      Liebe Grüße
      KK

  6. Hallo,

    Wer Sky hat und noch nicht kennt: Der Pass, 2 Staffeln. Am Anfang etwas schwierig, aber dann genial. Deutsch- Österreichischer Krimi, ein mysteriöser Fall direkt an der Ländergrenze. Ehrgeizige deutsche Kommissarin und zwielichtiger Salzburger Kommissar, der eigentlich aus Wien stammt – sprachlich sehr interessant. Die Bayerin spricht hochdeutsch, der Wiener macht das mit viel,Schmäh wieder wett😉

    1. Der Pass – sehr genial, beide Staffeln !!!!!!
      Hier mal zwei Serien-Tipps aus der ARD-Mediathek, beide made in Schweden (glaube ich):

      1. Thin Ice (1 Staffel)
      Politischer Thriller , spielt in Grönland

      2. Einfach Liebe (2 Staffeln)
      Berührend, witzig, traurig – von allem etwas.

  7. Oh, die 2. Staffel von Der Pass habe ich in dem Fall doch noch nicht gesehen, ich dachte sie sei schon älter und ich hätte damals alles in einem Rutsch durchgeschaut. Schön, dann habe ich ja noch was vor mir. Die erste Staffel gefiel mir sehr gut, alleine schon die 2 tollen Schauspieler*in in den Hauptrollen.

    Gestern haben wir mit der 2. Staffel Der junge Wallander angefangen, gefiel uns sehr gut. Parallel schaue ich After Life weiter, das sind ja immer schön kurze Folgen.

    TV schaue ich übrigens kaum, höchsten mal Nachrichten, oder, wenn das Geoblocking mal nicht zuschlägt, was in der Mediathek.

  8. Immobilien Makler GC
    Hallo Hr. Kaiser ,
    Ja ich kenne da zwei sehr nett Herren denen das Immobilienbüro ROSÉ gehört, war zwar früher sehr angestaubt aber seit die beiden Jungs das übernommen haben Jürgen Klein und Pierre- Luc Jodain muss ich sagen sensationell.Viel Erfolg bei deiner Suche Hr. Kaiser 😎
    http://www.roseimmobilien.com
    +34633176063
    office@roseimmobilien.com
    Gran Canaria España

    Lg,
    Achim Hümmer

  9. Ich sitze gerade vor dem Fernseher und weine. In Maripul die ersten zerstörten Wohnblocks, die ersten Toten und Verletzten, auch ein Kind. Der Wahnsinn hat begonnen.

  10. Ha ! Vielen Dank ! Dein Schlussfazit: Serien in Originalsprache zu schauen, kann ich nur unterschreiben, bzw hätte es ansonsten selbst angebracht. Le plan coeur (hook up) ist zwar tatsächlich eine ziemlich hanebüchene, an den Haaren herbeigezogene Story, aber ich habe – obwohl ich seit bald 30 Jahren im französischsprachigen Ausland lebe – viele neue Wörter gelernt, moderner Pariser Argot und interessante Redewendungen. Die neueste Staffel musste ich aber wegen Gähnattacken und galoppierender Langeweile erstmal abbrechen.

    The „Good Place“ gefiel mir irgendwie auch nicht, aber „Good girls“ fand ich toll. Ich weiss, ich weiss, es ist so eine Art Hausfrauen-„braking bad“, aber mich hat die Spannung und der Humor wirklich gecatched und ich lauere schon auf die nächsten Folgen. Auch „how to get away with murder“ fand ich toll, trotz der anstrengenden Vor- und Rücksprünge in der zeitlichen Abfolge. Viola Davis ist eine Augenweide.

    Spannung – ohne allzuviel extreme Gewalt oder (das kann ich ja gar nicht) richtigen Grusel und Spook (Annngggst) find ich echt super.

    Wie gefällt Euch „the Kominsky method“?

  11. „The Kominsky Method“ = einfach herrlich genau wie „Grace and Frankie“.
    Finde den Austausch zu Serien hier einfach sehr gut. Und ich muss feststellen, Deine und eure Tipps hier treffen oft auch meinen Geschmack. So dass genau wie bei Pflegeprodukten auch , ich mir Flops direkt mal sparen kann.
    Ich kaufe da lieber (und das ganz ohne Zwang) ein Netflix Abo und die Möglichkeit mir einen Kinofilm in Ruhe zu Hause anzuschauen. Bringt mir dann doch mehr Abwechslung als 3 Tatorte hintereinander, gefühlt jeden 2.Tag.

  12. Auch wenn ich gerade „abgelenkt“ bin und meine Gedanken um den Ukrainekrieg kreisen, zwei Anmerkungen:

    1. „Atlantic Crossing“ in der ARD Mediathek kann ich sehr empfehlen. Es geht um das historisch verbürgte Schicksal der norwegischen Kronprinzessin Märtha, die aus dem von den Deutschen im 2. Weltkrieg besetzten Norwegen in die USA flieht, ihr Schicksal dort und ihre Beeinflussung des amerikanischen Präsidenten, ihr Heimatland zu unterstützen. Großartige Serie mit großartigen Schauspielern.

    2. Ich werde nie verstehen, wie man derartig skrupellose und eiskalte Verbrecherinnen wie Anna Sorokin durch eine ihr gewidmete Serie hochjazzt und ihr dadurch weiterhin mediale Präsenz verschafft, von der sie mit Sicherheit auch finanziell profitiert.
    Sorry, aber da bin ich vielleicht zu alt dafür.
    Ich denke an ihre Opfer, die sich vermutlich nun noch doppelt verarscht fühlen, wenn sie das mitbekommen.

    Und was mein Alter betrifft, schlage ich den Bogen zurück zum derzeitigen Krieg.
    1968 war ich als junges Mädchen in Prag nach meinem Abitur. Dort sah ich die russischen Panzer auf dem Wenzelsplatz stehen, erlebte die Präsenz der russischen Soldaten in der ganzen Stadt und spürte die latente Angst, die ich auch jetzt wieder spüre.
    Zur Erinnerung: 1968 war der sogenannte „Prager Frühling“ in der damaligen Tschechoslowakei durch deren Präsident Alexander Dubcek ausgerufen worden, eine Modernisierung des Sozialismus in Richtung auf mehr Freiheit.
    Die damalige Sowjetunion fühlte sich dadurch damals ebenso „bedroht“ wie das heutige Russland durch eine demokratische Ukraine und marschierte in die Tschechoslowakei ein, um den Prager Frühling brutal zu unterdrücken.
    Es hat sich nicht das Geringste verändert, was die Absichten Russlands betrifft.

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