BEAUTY BASICS: PAULA´S CHOICE * SILIKON-FREIE PRODUKTE

Der folgende Artikel stammt inhaltlich von Leserin Jasmin, die auf einigen Blogs und Foren immer wieder mit tollem Fachwissen glänzt. Jasmin hatte vor geraumer Zeit einmal alle Produkte von Paula´s Choice aufgelistet, die kein Silikon enthalten, und ich habe nun daraus einen eigenen Blogpost gemacht, damit Ihr diese Aufzählung in den Beauty-Basics immer schnell wiederfinden könnt.

 

 

Nicht wenige von uns nutzen Produkte von Paula´s Choice schon seit einer langen Zeit. Daher stammt mit Sicherheit auch das Vorurteil, Paulas Produkte strotzen nur so vor Silikonen. Man wundert sich aber, wenn man einmal eine Aufzählung aller PC Produkte zu sehen bekommt, die keine Silikone enthalten.

(Ich persönlich habe übrigens nichts gegen Silikone in der Hautpflege, wenn sie denn sinnvoll und moderat eingesetzt werden. Produkte mit einem dominant-silikonigen Gefühl mag ich allerdings gar nicht.)

Die Aufzählung stammt von Jasmin (Stand Januar 2020) – ganz lieben Dank dafür!

 

Resist for dry skin:

– Optimal Results Hydrating Cleanser
– Advanced Smoothing Treatment 10% AHA
– Weekly Resurfacing 10% AHA
– Barrier Repair Moisturizer

 

Resist for oily skin:

– Perfectly Balanced Foaming Cleanser
– Weightless Advanced Repairing Toner

 

Resist Specials:

– Brightening Essence

 

Skin Recovery:

– Softening Cream Cleanser

 

Skin Balancing:

– Oil-Reducing Cleanser
– Pore-Reducing Toner
– Oil-Absorbing Mask

 

Calm for dry skin:

– Nourishing Cleanser Cream

 

Calm for oily skin:

– Nourishing Cleanser Gel
– Soothing Toner

 

Defense:

– Hydrating Gel-to-Cream Cleanser
– Antioxidant Pore Purifier
– Triple Algae Pollution Shield
– Nightly Reconditioning Moisturizer

 

Clear:

– Pore Normalising Cleanser
– Anti-Redness Exfoliating Solution 2% BHA Regular Strength
– Anti-Redness Exfoliating Solution 2% BHA Extra Strength
– Exfoliating Body Spray 2% BHA
– Oilfree Moisturizer
– Purifying Clay Mask

 

Earth Sourced:

– alle Produkte sind ohne Silis

 

Skin Perfecting:

– 2% BHA Liquid
– 2% BHA Gel
– 8% AHA Gel

 

Omega+ Complex:

– Serum
– Moisturizer

 

PC4men:

– Face Wash
– Body Wash
– Shave Cream
– Nighttime Repair

 

Booster:

– 10% Niacinamide Booster
– 1% Retinol Booster
– C 15 Super Booster
– Hyaluronic Acid Booster
– Moisture Renewal Oil Booster

 

Body & Lips:

– Lip & Body Treatment Balm
– Lipscreen SPF50
– Anti-Aging Lip Gloss SPF40
– All over Hair & Body Shampoo

 

Andere:

– Pore Clarifying Charcoal Mask
– Perfect Cleaning Oil
– Unscrub

 

 

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(Fotos: Paulas Choice   Keinerlei Sponsoring!)


48 Gedanken zu “BEAUTY BASICS: PAULA´S CHOICE * SILIKON-FREIE PRODUKTE

  1. Guten Morgen lieber Konsumkaiser und liebe Jasmin,

    Dein Beitrag heute paßt ja wie die „Faust aufs Auge“ 😉. In der Hautpflege und bei bestimmten Hautzuständen können bestimmte Silikone nämlich sehr hilfreich sein, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden. Anderen wiederum kann diese Liste bei der Entscheidung für oder gegen ein Produkt von Paula sehr gut helfen, daher vielen Dank auch nochmal für diese Auflistung 🙂👍!

    Viele liebe Grüße,
    Eva

  2. Ist ja lustig: Eigentlich dachte ich, das „Resist Anti-Aging Ultra-Light Antioxidant Serum“ wäre auch silikonFREI – so war es jedenfalls einmal und es wurde immer damit beworben -, aber so ist es anscheinend laut der aktuellen INCI-Auflistung auf der PC Internetseite nicht mehr, hm 🤔…

  3. Das ist eine tolle und hilfreiche Auflistung! Wobei ich es immer noch nicht fassen kann, dass das Calm Serum, das ich täglich nutze, tatsächlich Silikon enthält. Im Gegensatz zu den anderen silikonhaltigen Seren von PC, mit denen ich überhaupt nicht auskomme, merke ich davon nämlich nichts. Aber gut, steht ja auch seeehr weit hinten in den INCIs, wahrscheinlich habe ich es deshalb überlesen und das ist gut so. Denn sonst hätte ich das Calm Serum gar nicht erst probiert.^^

  4. Guten Morgen Allerseits,
    liebe Eva, „Faust aufs Auge“ passt perfekt. Ich habe mir aufgrund unserer Mittwochsrunde von letzter Woche nämlich gerade das Eye Serum Black Level von Christine Niklas angesehen. Dabei sind mir diese Extensions, also so eine Art Booster von ihr aufgefallen. Sie schreibt, dass diese jedoch nur in eine Pflege ohne Silikone und Mineralöle gemischt werden sollen, weil diese Produkte nicht in die Haut einziehen. Aufgrund der tollen Liste (Danke dafür :-)) musste ich jedoch feststellen, dass fast alle Produkte die ich von Paula habe Silikone enthalten. Meine Skincare und INCI Kenntnisse sind leider sehr beschränkt. Vielleicht kann mir jemand von den hier zahlreich vorhandenen Pflegeprofis kurz schreiben, ob das Sinn macht.
    Vielen Dank und liebe Grüße Michaela! 🙂

    1. Liebe Michaela und liebe Anna,

      auf den nachfolgenden Internetseiten wird eine kurze und knackige Erklärung zu dem Sinn (oder „Unsinn“) von Silikonen in Hautpflegemitteln abgegeben:

      https://www.highdroxy.de/journal/hautpflege/silikon/

      https://www.beyer-soehne.de/silikone-in-kosmetik/

      Bei einer eher „unkomplizierten“ Haut würde ich mir schon aus dem Grunde nicht all zu große Sorgen um Silikone in Seren und Cremes machen, da sich die Epidermis, also die oberste Hautschicht regelmäßig erneuert, sprich Zellen abstößt, so daß sich Silikone NICHT auf der Haut „anreichern“ können – im Gegensatz zu HAARpflegemitteln. Als Okklusivum haben sie zudem schon ihren Sinn und sind auch sehr gut verträglich. Auch im medizinischen Bereich, wie z. B. in Narben-Therapeutika werden sie erfolgreich eingesetzt. Eigentlich sind hier eher ihre Auswirkungen auf das Grundwasser und auf die Umwelt im Allgemeinen das Problem, das immer wieder im Focus steht, so ähnlich wie mit Micro-Plastik.

      Viele liebe Grüße,
      Eva

      1. Liebe Eva,
        vielen Dank für Deine Antwort, werde ich mir in der Mittagspause gleich mal anschauen. Ich frage mich jetzt allerdings immer noch, ob der CNK Booster nun (wenn überhaupt) schlechter funktioniert, wenn ich ihn mit meinem Paula Moisturizer mische.
        Liebe Grüße Michaela

        1. Liebe Michaela,

          dazu kann ich Dir jetzt leider auch nichts sagen, aber vielleicht kann noch jemand anders auf Deine Frage hier antworten 🤷🏼‍♀️ (?).

          Viele Liebe Grüße,
          Eva

          1. Hallo liebe Eva,
            das ist nicht schlimm 🙂 🙂 Ich habe noch ein paar andere Produkte in meinem Fundus und schau die in Richtung Silikone mal durch. Trotzdem lieben Dank und viele Grüße, Michaela 🙂

        2. @Michaela: theoretisch dürfte es kein Problem sein, praktisch aber vllt. schon.
          Silikone und auch Mineralöl dichten die Haut nicht ab, oder lassen anschließende Pflege nicht mehr durch. Man muss sich einfach nur mal in den Finger schneiden, ein bisschen Vaseline (= pures Mineralöl) auf die Schnittwunde tun (bitte jetzt nicht wirklich nachmachen) und dann mal gucken, ob Zitronensaft brennt. Dauert vermutlich eine Minute, aber brennt dann garantiert. Gleiches Spiel bei einer silikonhaltigen Handcreme. Da dürfte der Zitronensaft sofort wie Hölle brennen. Es ist also sogar für einen nichtmal speziell für den kosmetischen Bereich gedachten Stoff gar kein Problem durch Silikone oder Mineralöl „durchzukommen“.
          Jetzt wissen wir aber nicht, ob es sich vllt. bei Frau Niklas Produkt um eine sehr spezielle Formulierung handelt. Könnte ja sein, dass da ein wahnsinnig empfindliches Stöffchen drin ist, das es keine 30 Sekunden an der Luft aushält, schwer zu stabilisieren ist und sofort auf die Haut muss. Wer weiß. Für sonderlich wahrscheinlich halte ich das jetzt zwar nicht, aber möglich ist ja bekanntlich alles.
          Vllt. kannst du den Booster einfach direkt nach der Reinigung auf die Haut geben? Oder in einen Toner ohne Silikone mischen und gleich als ersten Schritt anwenden? Dann wärst Du auf der sicheren Seite.

        3. Liebe Michaela,

          ich hatte gerade mal ein wenig Zeit, mir die Seite von Christina Niklas mit den „Extensions“ durch zu lesen. Sie schreibt bei dem einen Produkt „Extension X01 BotoxLike“: „Zum Mischen schlecht geeignet sind Produkte, die Mineralöle und/oder Silikone enthalten. Da diese Produkte nicht in die Haut einziehen, können die Extensions ihre besondere Wirkung nicht in vollem Umfang entfalten.“

          Eigentlich logisch, denn Mineralöle und Silikone (nicht alle) sind nicht wasserlöslich und es kann sein – bin kein Chemiker, ich spekuliere hier nur -, daß die Wirkstoffe, die der Hersteller in diesem Produkt verwendet, wasserlöslich sind und „fetthaltige“ Cremes das Einziehverhalten dieser Wirkstoffe beeinflussen bzw. das Einziehen in die Haut verhindern würden.

          Daher predigen wir hier ja auch immer: zuerst die leichten, wasserbasierten Seren und erst zum Schluß die schweren Okklusiven Pflegeprodukte aufzutragen. Umgekehrt könnte ein wässriges Serum nicht in die Haut einziehen, da sich Öl und Wasser bekanntlich voneinander abstoßen. Vielleicht hilft Dir das als Antwort auf Deine Frage? Ansonsten würde ich bei Unsicherheiten wirklich einfach mal bei den Herstellern selbst nochmal nachhaken, die müßten schließlich wissen, warum sie so etwas zu ihren Produkten schreiben 😉. Ich denke jedoch, daß das der tatsächliche Grund für den „Warnhinweis“ ist.

          Viele liebe Grüße,
          Eva

      2. @Eva: Danke für die Links. Tatsächlich mache mir um Silis in der Hautpflege gar keine Gedanken. 😉 Meine Haut mag sie einfach nicht im Übermaß, meine Haare hingegen haben kein Problem damit. Und was den oft beschworenen Build-up-Effekt in der Haarpflege angeht: Ich habe ja damals eine Ausbildung in dem Bereich gemacht und auch einige Zeit als Friseurin gearbeitet… Den Umweltaspekt lasse ich jetzt mal außen vor, was allerdings den Build-up-Effekt angeht, hatten wir im Salon in all den Jahren nie ein Problem damit und meine eigenen Erfahrungen bestätigen das. Aber wie ich schrieb: Jeder Jeck ist anders und jedes Haar wohl auch. 😉

        Und sonst ist die Silikon-Thematik (auch und gerade in der Haarpflege) unglaublich spannend, aber ich denke schon, dass ein Chemiestudium da sehr hilfreich ist, denn ich steige schon bei dem aus, was mir Jasmin erzählt und das ist nur die Spitze des Eisbergs. ;D

        LG Anna

        1. Liebe Anna,

          ich verwende auch einige Produkte mit Silikonen für meine Haare 😉. In der letzten Mittwochsrunde habe ich ausführlicher zu dem Thema wasserlösliche und NICHT wasserlösliche Silikone etwas geschrieben. Viele der in heutigen Haarpflegemitteln verwendeten Silikone SIND wasserlöslicher Art. Da aber danach gefragt wurde, habe ich die Technik dahinter versucht zu erklären.
          Letzten Endes sollte man die Produkte verwenden, mit denen man sich wohl fühlt und sicherlich, auch mit Silikonen „belastetes“ Haar wird sich irgendwie färben lassen. Möchte man aber das „Optimum“ erreichen, und das wollen wir hier doch alle immer, dann sollte man auch über das Thema Silikone im Haar informiert sein. Was man dann für sich daraus macht, ist jedem selbst überlassen – alles kann, nichts muß 😉.

          Viele liebe Grüße,
          Eva

          1. Hallo Eva, ich habe mich gestern interessehalber nochmal ein wenig in die Welt der Silikone vertiefen wollen und vielleicht kannst du mir da auf die Sprünge helfen? Habe gerade einen Knoten im Hirn, glaube ich. ^^ Es ist überall „nur“ von der Wasserlöslichkeit der versch.Silikone die Rede. Leicht wasserlöslich, gar nicht wasserlöslich und die Graustufen dazwischen.
            Cyclopentasiloxane z.B. (genau das, was u.a. leider in meinem Haarserum steckt), gilt einer Auflistung zufolge als „schwer wasserlöslich), allerdings ist das auch eine volatile, ergo eine flüchtige Substanz ( wir ja hier schon mit Roland u. Jasmin, ich finde nur leider den Link nicht mehr). Und eine flüchtige Substanz muss ich meiner Auffassung nach nicht auswaschen, da sie nicht an den Haaren haften bleibt…? Und nun diese Wasserlöslichkeit… ich wasche meine Haare ja nicht nur mit Wasser, ich nutze Shampoo. Habe also verzweifelt nach einem Hinweis darauf gesucht, wie sich Silikone und Tenside vertragen. Sie trotzen Wasser teilw. mehr od. weniger- okay. Aber gibt es wissenschaftliche(!) Belege, die zeigen, dass sie auch Tensiden trotzen? (Ich rede nicht von den üblichen Seiten, die man zum Thema „wie schädlich sind Silikone“ ergoogelt und auch nicht(!) von irgendwelchen Friseurseiten.) Gibt’s irgendwelche wissenschaftlich fundierten Seiten, auf denen das Thema nüchtern u. fachlich beleuchtet wird? (Heißt nicht, dass ich das dann verstehe, aber ich versuch’s…😇). Oder habe ich hier gerade wirklich einen Knoten im Hirn und das ist total logisch?

            LG Anna

            P.S: Über den Umweltaspekt müssen wir nicht reden, ich werde diesbezüglich nochmal in mich gehen, nach mir die Sintflut ist ja auch keine Lösung.

            1. Hallo liebe Anna,

              ich bin zwar kein Chemiker, aber ich vermute mal, eine Silikonart, die volatil, sprich flüchtig ist, beschwert in einem Serum, daß im Haar verbleibt und nicht ausgewaschen werden muß, die Haare NICHT in dem Sinne, wie ein Silikon, das eben nicht flüchtig ist, logisch. Als Laie würde ich meinen, daß schwer wasserlösliche Silikone, die jedoch NICHT flüchtig sind, in auswaschbaren Produkten wie z. B. Shampoos sowohl für die Haare als dann natürlich auch für das Grundwasser nicht gerade „gut“ sind.

              Hier ist übrigens nochmal eine kleine Erläuterung zu Silikonen in Haarpflegeprodukten, wo das, was ich versucht habe zu erklären, nochmal kompakt zusammengefaßt ist:

              https://www.kosmetik-transparent.at/silikone-schlecht-fuers-haar/

              Es kommt letzten Endes also immer auf die genaue Art der im Haarpflegeprodukt verwendeten Silikone an. Wenn man jetzt aber kein Chemiker ist, ist es beim Einkauf wirklich schwer einzuschätzen, welche Silikone genau und in welcher Kombination miteinander im jeweiligen Produkt eingesetz worden sind und wie sie zusammen wirken, weshalb ich persönlich dann lieber darauf verzichten würde; zumal gerade ein Shampoo, das ja eigentlich ausschließlich zum Reinigen, also dem Entfernen von Schmutz, Talg und irgendwelchen Rückständen im Haar dienen soll, keine sog. Filmbildner wie Silikone benötigt – aber das ist meine ganz persönliche Meinung speziell zu Shampoos, wonach von der einen Leserin gefragt worden war. Zum Schluß der oben verlinkten Internetseite steht jedoch auch der Satz: „Die Markenkosmetik-Hersteller verwenden (mittlerweile!) keinerlei Silikonöle, die sich dauerhaft auf dem Haar ablagern.“
              Ich bin also grundsätzlich NICHT gegen Silikone in Haarpflegeprodukten, aber dann bitte die „Richtigen“, wenn man sie denn genau kennt 😉.

              Und JA, es gibt Tenside, die auch wasserUNlösliche Silikone lösen können. Anbei zwei zwar keine direkt „wissenschaftlichen“ Seiten zu diesem Thema, jedoch auch mit Angaben zu Quellen von Studien darüber:

              https://www.naturallycurly.com/curlreading/curl-products/whats-the-scoop-on-silicones

              https://www.magi-mania.de/die-grenzen-von-milder-reinigung/

              Der erste Artikel nennt hier in einer Liste einige sehr agressive Tenside in Shampoos, die teilweise auch auch in Waschmitteln für die Wäsche verwendet werden, wie z. B. das ALS (Ammonium Lauryl Sulfate), ALES (Ammonium Laureth Sulfate), SLS (Sodium Lauryl Sulfate), SLES (Sodium Laureth Sulfat).

              Magi von „Magimania“ schreibt auch nochmal sehr ausführlich zu diesem Thema.

              Eine MILDE Reinigung bzw. milde Tenside werden wasserUNlösliche Silikone jedenfalls nur schwer von den Haaren entfernen können. Wenn man hingegen Shampoo gleich OHNE Silikone verwendet, sollte man darauf achten, daß dann als Ersatz auch keine Quats und/oder Polyquats im Shampoo enthalten sind, denn DIESE „Plastikschicht“ bekommt man mit nichts auf der Welt jemals wieder aus seinen Haaren außer mit einer Schere 😉.

              Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit eine „befriedigend(ere)“ Antwort auf Deine Fragen geben (?).

              Viele liebe Grüße,
              Eva

            2. @Anna: Kleiner Nachtrag: Die Leserin „Passionfruit“ (habe ihre Frage vom letzten Mittwoch, den 15.01.2020 gefunden und nochmal gelesen) hatte ja nach einem Shampoo OHNE Sulfate, aber MIT Silikone gefragt. Wenn KEINE Sulfate, nur milde z. B. Zuckertenside im Shampoo enthalten sind, DANN kann ich mir nach einiger Zeit ein sog. „Build-up“ von verschiedenen Silikon-Schichten auf der Haarstruktur schon vorstellen. Dann müßte man erst recht genau wissen, WELCHE Art von Silikonen GENAU im jeweiligen Produkt eingesetzt worden sind.
              Als Laie wird das wie gesagt schwer.

              Viele liebe Grüße,
              Eva

              1. Liebe Eva, danke dir sehr für deine Antwort und den tollen Link zu naturallycurly – interessante Auflistung! Dann habe ich ja die passenden Shampoos im Bad. Das ist gut zu wissen und erklärt vielleicht auch, warum ich „Build-up“ nur aus dem Internet kenne. Interessant zu lesen auch, dass es dann theoretisch nicht mal spezielle „Reinigungsshampoos“ benötigt – wenn ich das auf die Schnelle richtig gesehen habe. Was die Shampoos angeht bin ich ganz bei dir – mir ist da die Reinigungsfunktion wichtig (ich achte da aber auch nicht auf besonders milde Shampoos). Für die pflegende Kür gibt’s eine Haarkur o.ä und mit „wundersamen all-in-one-Produkten“ habe ich bisher (oh Wunder^^) nie gute Erfahrungen gemacht.

                Sonst finde ich allerdings gerade die Überlegung spannend, ob ein geeignetes Silikon als letzte Schicht nicht evtl. das mit dem Haar macht, was es eben auch auf der Haut machen kann: okklusiv wirken. Sprich: Ich gebe entsprechende (silikonfreie!) Feuchtigkeitsspender aufs Haar (Shampoo, Kur od. Leave-in) und „versiegele das zum Schluss z.B. mit einem silikonhaltigen Serum/Spray (Thermoschutz beispielsweise). Wenn durch die geeignete Produktkombi kein Build-up entsteht (=geeignetes Shampoo trifft auf passendes Silikon),könnte das doch funktionieren und würde eben dem widersprechen, dass das Haar darunter austrocknet? Andererseits kann man nicht Haar u. Haut miteinander vergleichen (Äpfel u. Birnen und so) und müsste sich dann wohl noch sehr viel intensiver in die INCI- u. Silikonkunde vertiefen. Das dürfte meinen Horizont dann auch übersteigen. 😉

                Spannendes Thema, aber nicht einfach. Umso faszinierender, dass es im Internet manchmal auf so „einfache Wahrheiten“ runtergebrochen wird. Das irritiert mich maßlos…^^

                LG Anna

                1. Liebe Anna,

                  Ja, das stimmt, für das Enfernen bestimmter (!) Silikone bedarf es KEIN spezielles Tiefenreinigungs-Shampoo. Solche Shampoos werden jedoch besonders dann ab und zu benötigt, wenn man sehr viele Stylingprodukte verwendet, und die Haare sich nach der Haarwäsche immer noch „schwer“ anfühlen, zusammenfallen oder sich trotz Reinigung nicht wirklich von Stylingprodukten, wie Haarwax, Haargel oder Haarspray bzw. Haarlack befreit und „sauber“ anfühlen und glänzen. Ab und zu dürfen Haare nach der Reinigung daher auch etwas (!) „quietschen“.
                  Manche Tiefenreinigungs-Shampoos lösen auch Rückstände von Chlor und befreien von Grünstich im Haar (verursacht durch z. B. Chlor im Wasser von Schwimmbädern) oder entfernen die in harten Gewässern vorhandenen Metalle und Mineralien, die sich auf den Haaren mit der Zeit ablagern können.
                  Ich habe z. B. aufgrund meines Albinismus sehr feine, helle blonde Haare, die ich täglich wasche, weil sie schnell fettig aussehen bzw. auch sind, und deren hellblonde Farbe nach einiger Zeit leicht ins orangefarbene übergeht. Dann wasche ich meine Haare ca. alle 2 Wochen mit einem ebensolchen Tiefenreinigungs-Shampoo und sie sehen wieder weißblond und glänzend aus. Ich achte aus diesem Grund auch schon seit Jahrzehnten (!) darauf, KEINE Haarpflegeprodukte zu verwenden, bei denen in der INCI-Liste auch deklarationspflichtige Farbstoffe aufgeführt sind.

                  Und ja, die Wirkung von Silikonen auf Haut und Haar kann man hier nicht wirklich miteinander vergleichen, denn eine sich evtl. nicht mehr vollständig lösende Kunststoffschicht auf den Haaren kann eben auch dazu führen, daß Wirkstoffe, die die Haare tatsächlich PFLEGEN, evtl. auch IN das Haar einziehen und sich nicht nur als glänzende Schicht auf das Haar legen sollen, NICHT mehr IM Haar, sondern nur noch im Abfluß oder AUF der Silikon-Schicht landen, während sich die Hautzellen in regelmößigen Abständen erneuern und alte Zellen abgestoßen werden.

                  Lange Rede kurzer Sinn, Silikone in Haarpflegemitteln sind OK und wenn man keine Probleme damit hat und glücklich mit dem Aussehen der eigenen Haare ist, braucht man sich keine größeren Gedanken darüber zu machen. Wenn man mit seinen Haare jedoch Probleme hat, die jetzt nicht auf irgendwelche Vitamin-Mängel zurückzuführen sind, dann kann/sollte man sich über sein Haarpflegeprogramm vielleicht doch ein wenig Gedanken machen und/oder einige Produkte von Zeit zu Zeit einfach mal wechseln; auch damit läßt sich ein sog. „Build-up“ verhindern.

                  Viele liebe Grüße,
                  Eva

                  1. Liebe Eva,

                    danke dir für den interessanten Meinungsaustausch. 👍🏻💐Konnte ich gleich nochmal mein altes Fachkundewissen auffrischen/überprüfen, ist ja schon etwas eingerostet. ^^

                    Und ich gestehe, dass ich (!) mir wegen der vermeintlichen „Plastikschicht auf den Haaren“ keine Gedanken mache, zumindest nicht „die Silikone“ betreffend. (*) Wie Agata auf MagiMania ja z.B. schreibt: „Ein 2-in-1-Shampoo selbst ohne Silikone entfernt 90% von Dimethicone, das am stärksten haftende Silikon. Man sieht: Jedes Shampoo, welches Tenside (die Silikon entfernen können – siehe obige Liste!) enthält, kann als Tiefenreinigungs-Shampoo missbraucht werden. Man braucht keine mehreren Waschgänge, um Silikon aus den Haaren zu bekommen: Nach einer Anwendung ist der Unterschied kaum noch vorhanden.“

                    Ins Thema Polyquats lese ich mich aber nochmal ein- kommt auf die Liste der noch zu beackernden Themen.

                    LG Anna

                    (*) Es geht wirklich nur um die Haare, Umweltaspekt habe ich hier nicht berücksichtigt.

                    1. Liebe Anna,

                      Gerne geschehen.
                      Das Thema um Quats und Polyquats (sie gehören zu den kationischen Tensiden, sind also positiv geladen und werden von den Haaren, die negativ geladen sind, angezogen) in Haarpflegemitteln ist leider genauso kompliziert und mühselig, da es zig verschiedene Arten von ihnen gibt – nur sehr wenige davon auch wasserlöslich – um da auch noch den Überblick behalten zu können.

                      Aber noch einmal: Da Silikone und Quats/Polyquats nur auf der Haaroberfläche aufliegen/wirken und dort einen künstlichen Glanzfilm bilden, ist es wichtig, daß auch hochwertige andere Pflegestoffe in den Haarpflegeprodukten enthalten sind, die das Haar mit Proteinen und Feuchtigkeit versorgen, sonst trocknen Haare, deren äußerste Schicht, die Cuticula, nur aus abgestorbenen (!) Zellen bestehen, einfach nur aus.

                      Viele liebe Grüße,
                      Eva

                    2. @Eva: Genau, die tannenzapfenartig aufgebaute Schuppenschicht, die, wenn sie glatt anliegt, eh keinen Silikon-Glanzbooster benötigt. 😉 Wie gesagt, ich war mal Friseurin (auch wenn’s da noch keine Polyquats gab und man sich über Silikone keine Gedanken machte), so ganz bei null müssen wir nicht anfangen, das deprimiert mich ja total und ich fühle mich gleich um 10 Jahre älter… 😂😂😂

                      Schönen Abend für dich!😊

                    3. Liebe Anna,

                      Oh nein, bitte nicht „alt“ fühlen, das war nicht meine Absicht 😳! Ich versuche bloß immer so zu schreiben, daß andere hier noch mitlesende Kosmetik-Interessierte, die vielleicht nicht vom Fach sind, es auch verstehen. Mich faszinieren solche Themen einfach total 🤓…

                      Ich wünsche Dir auch einen schönen Abend und viele liebe Grüße,

                      Eva

                    4. Eva, alles gut. Der blöde Januar lässt mich nur so langsam dünnhäutig werden, hier scheint ja kaum Sonne.☀️🌥 Und genau das zeichnet KKs Blog ja auch aus: Nicht nur aus den Posts kann man unheimlich viel mitnehmen, sondern auch aus unglaublich vielen Kommentaren. Ich kenne nichts Vergleichbares im Netz. 🥰

  5. Uhh was ne coole Liste 👍🏼👍🏼😎
    So wie manche eine „Rosacea-Nase“ haben, die z.B. bei zu viel Alkohol in Pflegeprodukten Alarm schlägt, so habe ich eine „Silikon-Stirn“. Bei zu viel Silikon fette ich da nach kurzer Zeit ganz extrem. Seit ich aus Silikone weitgehendst ( schreibt man das so…? 🤔) verzichte, hat sich das Thema bei mir von alleine erledigt.

  6. Lieber KK,

    vielen Dank, dass Du daraus einen eigenen Blogpost gemacht hast.
    Auch ich finde die Liste sehr hilfreich, wir können nur dazulernen.

    Liebe Jasmin,

    auch ein herzliches Dankeschön an Dich für Deine Mühe und Hilfsbereitschaft.
    Dein Fachwissen ist einfach top.
    Ich finde es toll, dass Du Dein Wissen an uns weitergibst, denn das ist nicht selbstverständlich.

    Viele Grüße
    Iris

    1. Lieben Dank, Iris! Also, Fachwissen hab ich ja gar nicht. Hab mir natürlich einiges hier und da angelesen, aber in erster Linie kann ich mir einfach nur gut merken, wo ich was gelesen habe und es deshalb auch wiedergeben 😄 Bei Paula kenne ich mich natürlich tatsächlich gut aus. Man könnte mich vermutlich mitten in der Nacht wecken und verlangen, dass ich blitzschnell 5 PC Produkte, die Niacinamide enthalten, aufzähle und mit fielen tatsächlich sofort 5 ein. Zu Paula kann ich wirklich fast jede Frage beantworten, selbst was sie gern trinkt (Perrier Wasser und hin und wieder einen Martini). 🍸

      1. @Jasmin: deine Recherche ist mal wieder state-of-the-art, eben Jasmin-Style 😉
        Habe zZ eine echte Silikon-Bombe am Start, das schwarze 0,1 %-Retinol-Serum, weil sie mir im Augenblick am besten bekommt. Bin immer noch extrem ölig, schuppig und verfungisiert, aber es zieht ratzfatz weg, da staunt der Laie und der Profi wundert sich.
        Btw, warum kostet der 1%-Booster (373 € / 100 ml) so viel mehr als das 1%-Clinical (200 € / 100 ml)? Bei der Hotline fand man so spontan keine Antwort und versprach einen Rückruf der naturgemäß nicht kam. Eigentlich müsste der Booster ja auch rausgehen, oder? Bin schon sehr gespannt auf das das neue EU-Produkt!

        1. @Charlotte: angeblich bleibt ja nun doch bei PC alles beim Alten und nix geht raus.
          Also, zum Retinol Booster vs. dem Clinical Retinol. Laut PC entspricht 1 voller Pumphub ziemlich genau 1% Retinol. Das gilt für den Booster wie auch für das Clinical. Allerdings entlässt 1 Pumphub aus dem Booster eine nur halb so groß Menge wie 1 Pumphub des Clinicals (logisch, da der Booster viel flüssiger ist). Entsprechend geben beide Produkte gleichviel Pumphübe her, bis sie leer sind, obwohl im Clinical die doppelte Menge drin ist, da hier ein Pumphub auch doppelt so viel Produkt entlässt im Vergleich zum Booster.

          1. @Jasmin: aber der Prozentanteil ist immer 1%, nur trägt man beim Booster nur halb soviel Menge auf. Rein rechnerisch sind im Booster 1,5 ml Retinol und im Clinical eben 3 ml, deshalb ist es für mich nicht logisch.

              1. @Charlotte: das Clinical hat ja eine Cremegrundlage, der Booster hingegen nicht. Der ist überspitzt formuliert Retinol pur. Also kann man es im Grunde so sehen, dass ein Pumphub des Clinicals sich quasi aus 0,15ml Booster + 0,15ml „normale“ Creme zusammensetzt. Unterm Strich also einfach nur die Creme schon vorgibt, in die das Retinol gemischt würde, während du dir beim Booster Gründer 0,15ml Creme selber raussuchen kannst, in die du ihn mischt.

                  1. Apropos Rechenfehler: Sogar Amazon begann wohl mit einem Rechenfehler. Anhand verschiedener Zahlen berechnete Jeff Bezos damals, dass die Aktivitäten im World Wide Web innerhalb eines Jahres (93/94) um den Faktor 2300 gestiegen waren – das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 230.000 Prozent. In seinen Ansprachen redete er fortan also von einem Wachstum von 2.300 Prozent, dabei waren es eben 230.000 Prozent. Und nee, ich habe das nicht ausgerechnet, nur aus der Bezos-Biografie übernommen. 😉

                    (Mathe war mir schon immer suspekt… so viele Fallstricke…^^)

                    1. Und die Anordnung der Kommis ist mir auch suspekt. Warum landet das Zeug so selten dort, wo ich es haben will?! Sorry, fürs Crashen der Unterhaltung… der Bezos-Rechenfehler gehörte unter den Spinat-Kommentar. *blush*

                1. @Jasmin: hm, ich vergleiche das mit einer Schnapsflasche, ich nenne sie Schnapsi, es gibt sie in zwei Größen, ein halber Liter und ein Ganzer, auf beiden steht „Sprit 40% Alk“, beide kosten gleich viel. In der großen Literflasche ist auch Feenstaub drin, aber soll genauso wie die Kleine 40% Alkohol enthalten. Meine Theorie sagt mir, das in der Großen genausoviel Alk wie in der Kleinen ist, aber nur halb so viel kostet, meinen Feenstaub ist zwar schon drin, aber ich hätte viel lieber Straffomat gehabt. Um bei diesem Bild zu bleiben und einen ordentlichen Pegel von 1 Promille zu erreichen, brauche ich logischerweise die gleiche Menge aus beiden Flaschen, nur ist die kleine Schnapsi doppelt so teuer, jedenfalls in meiner Theorie.

                  1. @Charlotte: eigtl. müsstest du eine 0,5l Flasche reinen Whiskeys mit einer 1l Flasche schon gemischtem Whiskey-Cola vergleichen. Vom Whiskey-Cola müsstest du 2 Gläser trinken, um genauso viel Alk zu trinken, wie mit einem Glas reinen Whiskeys. Aka ein Pumphub des Clinicals ist doppelt so groß wie ein Pumphub des Boosters.

                    1. Wenn aber auf beiden Flaschen „reiner Whisky“ steht? Klar kann ich deinen Weg nachvollziehen, aber die Deklaration ist nicht korrekt. Gehe jetzt Schapsi trinken, soll ja konservieren.

                    2. @Charlotte: tut es mMn nicht. Aber ich weiß, was du meinst. Für mich steht der Unterschied durchaus auf den Produkten. Booster heißt für mich: ich bestehe hauptsächlich aus Wirkstoff X und sonst nicht viel, bitte mische mich. Treatment heißt für mich: ich bin schon fertig gemischt, kann solo verwendet werden und enthalte u.a. Wirkstoff X.
                      Da ich mit beiden Produkten ziemlich genau 2,5 Monate hinkomme, wenn ich sie 6x pro Woche je 1x benutze, schenken sich für mich die beiden Sachen preislich nicht viel. Da ich aber vom Clinical leider Pickel bekomme und ich zudem die Textur nicht mag, bin ich treue Booster Anhängerin. Und jetzt erst mal ein Schnapsi! Prost! 🥃

                    3. Liebe Jasmin – ich unterstelle auch keine Strategie dahinter, mir hat aber der Kundendienst von PC am Telefon es zweimal bestätigt. Wenn diese Information nicht gewisse Grundlage hatte, dann ist das ein Armutszeugnis für den Kundendienst. Hauseigenen wohl gemerkt.

                    4. @ombia: absolut! Ich hatte ganz allgemein das Gefühl, dass vor es vor ein paar Monaten einen seltsamen „Leistungseinbruch“ bei PC gab. Wenn ich raten müsste, würde ich annehmen, dass man nicht darauf vorbereitet war, dass der Kundenkreis sich so schnell vergrößern würde. Bei einer der 20% Aktionen mit Goodie (ich glaube, es war die letzte GSW) war auch schlagartig an einem Tag das halbe Sortiment ausverkauft. Dass man mal einen Artikel nicht zur Genüge vorrätig hat kann ja sein, aber gleich das halbe Sortiment? Da PC ja nicht zum ersten Mal bei der GSW mitmacht, kann ich nur vermuten, dass deutlich mehr Menschen bestellt haben müssen als bei den vorherigen Aktionen und entsprechend in einer Hauruckaktion mehr Personal eingestellt wurde, das leider nicht so gut geschult wurde.
                      Zu PCs Verteidigung muss ich sagen, dass ich mal während eines Praktikums eine Info aus der Produktion aufgeschnappt hatte (dass Packungsgröße X nicht möglich sei), diese dann mit meinen Kollegen im Marketing geteilt habe und das Ende vom Lied war, dass die Info so auch nach außen kommuniziert wurde, sich später jedoch als Fehlinfo herausstellte. Ich war ja „nur“ Praktikantin und hab einfach weitergegeben, was mir gesagt wurde. Auf die Idee, nochmal in der Produktion nachzufragen kam keiner, es gab ja keinen Grund, mir oder der Produktion zu misstrauen. Man wundert sich ja manchmal, wie es zB. falsche Nachrichten sogar bis in die seriösen Medien schaffen: tja, genau so. Einer sagt’s, der nächste übernimmt’s unhinterfragt, vllt. war die Info ja sogar zu Anfang noch richtig oder man hat nicht richtig zugehört und ersetzt deshalb ein „könnte“ mit einem „so ist es“, usw.
                      Ich hab damals meine Lektion gelernt: besser einmal zuviel als einmal zu wenig nachgefragt, bevor man es in die Welt hinaus posaunt. Was einmal gesagt wurde, kann man nicht mehr ungehört machen. Selbst in einem vergleichsweise kleinen Kosmos wie der Wirkstoffkosmetik halten sich ja div. Mythen hartnäckig, egal wie oft man sie im Nachhinein widerlegt.
                      Hoffen wir mal, dass PC die Lektion auch gelernt hat.

                    5. @Jasmin: Das sollten wir bitte auch mal als Post hervorheben, kann man gar nicht oft genug sagen!

                      Zitat: „Ich hab damals meine Lektion gelernt: besser einmal zuviel als einmal zu wenig nachgefragt, bevor man es in die Welt hinaus posaunt. Was einmal gesagt wurde, kann man nicht mehr ungehört machen. Selbst in einem vergleichsweise kleinen Kosmos wie der Wirkstoffkosmetik halten sich ja div. Mythen hartnäckig, egal wie oft man sie im Nachhinein widerlegt.“ Und das Erste, was mir dazu durch den Kopf geht, ist Spinat.^^ Kleines Komma, große Wirkung. 😉

                  2. Liebe Jasmin,

                    stimmt. Das erlebe ich leider täglich bei der Arbeit. Unfassbar, welche Eigendynamik das entwickeln kann. Am Ende war es keiner gewesen.

          2. Wenn bei PC alles beim Alten bleibt, das Retinol nicht raus geht so wie angekündigt, dann hat PC seine Kunden ganz schön verar….meiner Meinung nach. Mit der Nachricht es würde vom Markt gehen, haben sie ja dann bewusst Hamsterkäufe ausgelöst. Viele haben sich gleich mehrere Exemplare gesichert. Und jetzt bleibt es doch???
            Warum sollte auch eine Firma wie HighDroxy jetzt ein Produkt mit Retinol raus bringen, wenn es doch eh gleich wieder verboten wird….
            Hat denn noch ein Hersteller so eine Panik verbreitet das es verboten wird? Nichts gegen PC, aber hätte man nicht erst mal Ruhe bewahren und abwarten können bevor man mit so einer Meldung an die Öffentlichkeit geht?
            Oder hatten die zu dem Zeitpunkt Umsatzeinbußungen und musste irgendwie den Verkauf ankurbeln.
            Ich werde bei sowas immer misstrauisch und hinterlässt bei mir ein ungutes Gefühl der Firma gegenüber.
            Da ich den großteil der Sachen von PC eh nicht vertrage macht es mir nichts aus. Aber ich überlege mir jetzt 3x ob ich was von PC kaufen, oder lieber woanders was vergleichbares finde.
            Teoxane ist da konsequenter. Das Radiant Night Peel geht, wie angekündigt, wirklich raus.

            1. @icefighter711: PC hat das ja nie wirklich „öffentlich“ gesagt. Es wurde auf IG zu einem Post gefragt, ob es stimme, dass das 1% Clinical Retinol aus dem Sortiment ginge, und aus was für Gründen auch immer hat PC das bestätigt. Da die Frage ja seit Jahren regelmäßig gestellt wird, ob denn nun 1% Retinol verboten wird oder nicht, haben sich natürlich alle sofort auf diese Antwort gestürzt. Dann kamen die ersten Stimmen, der Kundendienst hätte es telefonisch bestätigt, dann die nächsten Stimmen, man kenne Leute in Brüssel, die das ebenfalls bestätigt hätten, dass es Retinol nun doch an den Kragen ginge. Zeitgleich hat Skinceuticals seine gerade erst in Europa auf den Markt gebrachten Retinolprodukte mit allen Konzentrationen über 0,3% vom Markt genommen, was als Bestätigung der ja schon lange im Raum stehenden Empfehlung gesehen wurde, dass alle Konzentrationen über 0,3% verboten werden sollten. PC hat relativ schnell alles relativiert, nach dem Motto: „nichts Genaueres weiß man eigentlich gar nicht“, aber da war das Kind dann schon in den Brunnen gefallen.
              Ich selbst glaube nicht, dass es Kalkül war, weil diese Antwort zeitgleich erfolgte als der ganze IG Austritt von PC eine reine Katastrophe war. Rechtschreibfehler, vertauschte Prozentangaben, völlige Unwissenheit über die eigenen Produkte,… man hätte gerade meinen können, jemand versuche absichtlich alles falsch zu machen. Das ging ein paar Monate so und hörte dann schlagartig auf. Ich vermute bis heute, dass man da entweder äußerst unfähige Praktikanten oder ein sehr schlecht geschultes neues Marketingteam rangelassen hat und nach einer Weile dann wohl bemerkt hat, dass das so nix wird. Wer auch immer da eine Weile lang den IG Account betreuen durfte, ist hoffentlich ins Archiv, das sich in der hinteren Ecke eines Kellers befinden, versetzt worden.
              PC hat sich dann auf IG auch für die Fehlinfo, dass das Clinical ausm Programm gehe, entschuldigt, aber das war natürlich insgesamt schon eine richtig blöde Aktion. Man sieht aber auch mal wieder, wie schnell aus einem kleinen Kommi à la „das Clinical wird es ab nächstem Jahr in dieser Form nicht mehr in der EU geben“ rasend schnell ein „jetzt ist es soweit, die EU geht allen Retinolprodukten an den Kragen“ geworden ist.

        2. Uaaah… Charlotte… mal doch nicht den Teufel an die Wand! Ich habe das ja fast verdrängt, dass es dem Booster an den Kragen gehen soll. Aber jetzt bekomme ich wieder Schnappatmung. *ommm*

          Haben sie sich denn diesbezüglich schon irgendwie bei PC geäußert? Weiß da jemand was? Jasmin vielleicht?😉

      2. Liebe Jasmin, auch wenn Du nicht vom Fach bist, Dein Wissen möchte ich gerne besitzen, das würde mir einiges erleichtern. Da werde ich wohl noch Jahre für brauchen. 🙂

        Ich lese seit ca. Oktober mit und da wusste ich noch nicht einmal was AHA, BHA, Retinol, … ist, kannte auch die ganzen Produktmarken nicht. Also alles Neuland für mich.
        Ich muss gestehen, habe Produkte aus den TV-Sendern benutzt, aber eigentlich keine Wirkung festgestellt. Das kann ich nur von mir sagen, andere von Euch haben bestimmt gute Erfahrungen gemacht.
        Seit ich nun Produkte von HighDroxy und PC benutze kann ich etwas feststellen, ich bin ganz begeistert.
        Die Haut fühlt sich angenehmer an, sieht frischer aus, fühl mich einfach wohl in meiner Haut.
        Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass wenn ich ein anderes Produkt einschleiche, sich das Hautbild auch verschlechtern kann. Das ist nun mal Risiko und hinterher ist man immer schlauer 🙂

        Ich wünsche allen einen schönen Abend.

        Viele Grüße
        Iris

  7. Hat jemand eine Idee für eine okklusive Creme OHNE Silikone? Gesucht wird im Grunde genommen eine Nachfolgerin der Comfort Creme von Highdroxy, die es ja leider nicht mehr gibt. Produkte mit Duft und/oder Alkohol scheiden auch aus. Danke für Eure Ideen,
    lG, Irene

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