LIFESTYLE: WIE KOMME ICH AN DIE BEGEHRTEN PRÖBCHEN?

Wer kauft schon gerne die Katze im Sack? Doch die Händler und Hersteller hüten ihre Produktproben und Testmuster, umgangssprachlich „Pröbchen“, wie ihr Augenlicht. Mit ein paar kleinen Tipps kann man dennoch erfolgreich an die begehrten Samples gelangen…

 

 

 

  • Kaum zu glauben, aber das Internet ist nicht unbedingt die beste Wahl um an Testmuster zu kommen.

 

  • Eine sehr freundlich gehaltene Mail, oder vielleicht sogar ein Brief, an den Hersteller sollte aber schon Erfolg bringen. Unbedingt etwas von sich erzählen! Warum möchte man die Marke/das Produkt kennenlernen. Welchen Hauttyp hat die anfragende Person? Gibt es Unverträglichkeiten? Ruhig von ehemaligen (guten) Erfahrungen mit der Marke berichten. Besitzt du Social Media Accounts? Erwähnen!

 

  • Lieber nicht über Social Media nach Produktproben fragen! Über Facebook und Instagram bekommen die Hersteller täglich zig Anfragen, das nervt die nur.

 

  • Bei möglichen Pröbchenbestellungen auf den Onlinepräsenzen der Hersteller nur eine Wegwerf-Mailadresse verwenden, da die Adressen meist verkauft werden (die sind Geld wert!), danach quillt das Postfach über.

 

Trotzdem ist der stationäre Handel immer noch die erste Anlaufstelle:

  • Parfümerien kennen ihre Kunden und erkennen „Pröbchentouristen“! Lieber nicht alle Counter im Kaufhaus, oder Parfümerien der Stadt abklappern, sondern gezielt einen Laden oder Counter aufsuchen, in dem man auch schon einmal etwas gekauft hat. Vielleicht wird man sogar erkannt? Umso besser!

 

  • Immer nach einem Produkt direkt fragen! „Hätten Sie bitte ein Testmuster vom neuen Flawless Hot Spot Serum von Schrilla Petrulla für mich?“

 

  • Es funktioniert auch die Aufforderung nach einer ersten kleinen Beratung: „Welches Produkt könnten Sie mir bei meiner trockenen und faltigen Knitterhaut empfehlen?“  Das Verkaufspersonal liebt authentische Käufer, die sich auf die Expertise des Personals verlassen (das hoffentlich gut geschult ist). „Die vielen Produkte von Dyna Mite verwirren mich so, haben sie Erfahrung damit?“

 

  • Immer das Gegenüber spiegeln! Es lohnt sich meist nicht als 50-Jährige die blutjunge Azubine anzusprechen. Lieber Gleichaltrige suchen, vielleicht auch mit ähnlicher Frisur/Haarfarbe und ähnlicher Hautbeschaffenheit.

 

  • Sich niemals schämen für die Frage nach Produktproben! Der Preis der Luxusprodukte enthält bereits die vielen, vielen Testmuster, die weltweit verteilt werden. Gerade in Zeiten von Allergien und Unverträglichkeiten sind Produktproben nahezu unerlässlich.

 

  • Meint man es mit dem Pröbchen wirklich ernst, gibt man sich auch mit einer Abfüllung des Verkaufspersonals zufrieden. Für einen ersten Eindruck reicht das allemal, leider fehlt der Luxusfaktor, den eine schöne Probe verströmt.

 

  • Wirke immer freundlich und offen. Verklemmt, gehemmt oder zerknirscht wirkende Menschen werden als „nicht konsumfreudig“ eingestuft. Und das Verkaufspersonal denkt nun mal in diesen Kategorien.

 

  • Öfter mal die gleiche Parfümerie besuchen, auch wenn nur ein wenig ausprobiert wird. Das Verkaufspersonal nach belanglosen Dingen fragen, dabei aber freundlich und verbindlich auftreten. Bonding: Man baut eine „Beziehung“ auf, man wird erkannt, und bekannten Kunden gibt man viel lieber Testmuster mit.

 

  • Geh nicht am Samstagnachmittag, sondern lieber zu einer ruhigen Zeit! Als einziger Kunde im Laden, kann man sicher sein, die volle Aufmerksamkeit zu bekommen…es sei denn man stört gerade beim Pläuschchen mit den KollegInnen. Dann nicht dazwischen poltern, sondern warten und durch die Regale schauen. Irgendwann kommt schon jemand. Für die Beratung dann im Voraus bedanken!

 

  • Je neuer das Produkt, desto größer ist das Marketingbudget, und umso größer die Chance, ein Testmuster zu ergattern!

 

  • Glaubhaft wirkt immer die Einleitung, dass man sehr, sehr empfindliche Haut habe, und schon viel Geld in die falschen Produkte versenkt wurde. Diesmal möchte man es von Anfang an richtig machen. Das verstehen selbst die hartherzigsten Hüter der Probenschätze.

 

  • Ruhig zwei Pröbchen (freundlich) fordern, wenn sie arg klein geraten sind. Man sollte ca. eine Woche mit der Menge auskommen, damit man sich ein richtiges Bild machen kann, besonders eben bei der eben erwähnten empfindlichen Haut.

 

Viel Erfolg auf der Jagd nach Testmustern! ♥

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser   Keinerlei Sponsoring)

 

 


31 Gedanken zu “LIFESTYLE: WIE KOMME ICH AN DIE BEGEHRTEN PRÖBCHEN?

  1. Wie schon geschrieben, bekomme ich in dem neuen Douglas Pro in Hamburg immer schöne und passende Proben, obwohl ich nicht das teuerste kaufe. Bin hier bei The Ordinary und La Roche Posay gelandet und bekomme meistens was für meine Neurodermitis aus dem Apothekenbereich. Habe jetzt online bestellt und konnte 2 Proben auswählen. Das Karstadt in Celle legt alle Proben in Gefäßen offen aus, jeder kann sich selber was nehmen, das dürfte allerdings einmalig sein, habe ich sonst noch nie so gesehen. Mich stört extrem, das es manchmal fast keine Tester mehr gibt- man spart ja wo man kann. Nun bin ich ja in das reichste Bundesland umgezogen, da sieht man auch hier den Unterschied, überall großzügig Tester…. Geht doch.

  2. Am schnellsten und einfachsten bekomme ich die Proben, wenn ich etwas kaufe. Dann muss ich nicht einmal danach fragen. Ich sage dann auch gezielt was ich möchte. Oder ich kaufe die Proben, vor allem bei Parfüms, wo ich im Geschäft noch nicht weiß, wie der Duft sich entwickeln wird.

    Aber ja, ich habe den Eindruck, es ist schwieriger geworden. Was ich schade finde, denn die Katze im Sack zu kaufen ist zu teuer. Auf der anderen Seite ist es vielleicht notwendig geworden, weil es viele überreizt haben..

  3. das mit den proben ist schon sehr unterschiedlich.oft kriegt man von der testtube etwas creme auf die hand geklatscht.das mag bei einer körperlotion noch gehen,aber bei teuren gesichtscremes und seren ??
    was ich auch nicht mag sind all die duftproben,die ungefragt in der tasche landen!freundlich weise ich jeweils darauf hin,dass das zwar nett gemeint ist,ich sie aber wahrscheinlich nie verwenden werde.
    es lohnt sich tatsächlich in der parfumerie seines vertrauens einzukaufen.ich werde da auch oft auf ein neues produkt hingewiesen und mit proben versorgt.ebenfalls wurden mir schon sachen in kleine döschen gefüllt,weil keine tester da waren.

  4. Das Flawless Hot Spot Serum von Schrilla Petrulla muss ich auch unbedingt probieren 🙂 🙂 Dyna Mite ist mir dann doch etwas zu explosiv 😉 Ich kaufe meistens online und finde es gut, dass man z.B. bei Douglas spezielle Proben auswählen kann. So habe ich schon ein paar schöne Düfte entdeckt. Ich kaufe aber auch Proben wie bei Zarkoperfume. Total nervig finde ich jedoch die wahllos dazu gelegten Proben wie z.B. bei Flaconi. Ich bekomme immer einen Herrenduft dazu. Vielleicht habe ich ja gar keinen Mann 😉

  5. Ich rufe in der Regel bei den Firmen selber an, wenn es um Pflege oder Make-up Proben geht und habe damit fast immer Erfolg gehabt. Oft hatte ich ein freundliches Gespräch, kompetente Beratung und bekam noch zusätzliche Testmuster über meinen Wunsch hinaus.

    Bei Augen- oder Lippen-Make-up gehe ich in die örtliche Parfümerie, da darf ich meist einen desinfizierten Tester für ein, zwei Tage mit nach Hause nehmen und in Ruhe probieren.
    Funktioniert natürlich bei Puderlidschatten etc. nicht, aber ansonsten klappt das immer.

    Und genau: Verkäuferinnen, die 30 Jahre jünger sind als ich, sind meistens nicht die richtigen Ansprechpartnerinnen für meine Wünsche.

    1. „en desinfizierten Tester für ein, zwei Tage mit nach Hause nehmen und in Ruhe probieren.“

      Oh, das wusste ich nicht. War davor auch überzeugte nicht-Testerin von gemeinsamen Testprodukten, aber das hat mich entgültig überzeugt. Stelle mir eine Foundation vor die mal in 10-15 Haushalten war, gerade im Sommer…

      1. Da hast Du wohl Recht. Ich glaube auch nicht, dass das die Regel ist, dass man Tester mit nach Hause nehmen darf. Ich bleibe auch immer tapfer daneben stehen, bis das entsprechende Produkt gründlich desinfiziert wurde. Ich kaufe in diesem Geschäft schon ewig und drei Tage, in einem anderen Laden käme ich gar nicht auf die Idee.

        1. Liebe Irene, bei Dir habe ich null bedenken. Aber nun mal ich als Beispiel – ich hatte Mal im Sommer durchgehend 33 Grad in der Wohnung, womöglich schien die Sonne noch direkt durch auf das eine oder das andere Produkt. Nicht alle sind so gewissenhaft wenn es um die ausgeliehene Kosmetik und die Lagerung geht. Und die ganz pfiffigen öffnen noch womöglich zu Hause das Flacon. Du siehst, am mir ist eine echte Bakteriophobin verloren gegangen.
          Ich sehe fast jedes Mal wie die Frauen in der Parfümerie den Lippenstift auf den Lippen testen da man den mit Alkohol abgewischt hat. Ich liebe ja Lippenstifte abgöttisch, und würde lieber den Rest meines Lebens keinen haben als einen so testen. Ich habe einige Male die SCangeht aus der Testerflasché etwas abgefüllt bekommen in diese kleine Döschen, das fand ich in Ordnung. Keine Ahnung was sicher wäre um es so zu testen – Mascara, Lippenstift, Rouge, Tiegel, Kajal fallen schon mal weg.

  6. Ich bekomme seit lezter Woche andauernd die Meldung: Keine sichere Verbindung mit dieser Seite möglich
    Dies liegt möglicherweise daran, dass die Website veraltete oder unsichere TLS-Sicherheitseinstellungen verwendet. Wenn das Problem wiederholt auftritt, wenden Sie sich an den Besitzer der Website.“

    wenn ich KKs Blog aufrufen will. Nur mit Safari geht es bei mir momentan, Explorer, Firefox und Chrome spucken die gleiche Meldung raus. Evtl. geht es noch jemandem so.

    “ von Schrilla Petrulla für mich?“

    Ha,ha.

    Was für Proben es überhaupt gibt habe ich erfahren, als ich erneut die kleine Packung von TTDO von Clinique nach kaufen wollte. Nur woanders als sonst. Da habe ich erfahren, dass diese kleinen Tiegel eigentlich kostenlose Tester sind und die hätte ich ohnehin nicht zahlen müssen. Diesem Counter bin ich weiter treu, als Dank für die Information.
    Und nur Dank Heliocare kompetente Beratung die über zehn Mails geht und die nette Mitarbeiterin immer mit neuen Ideen kam und mir letztendlich zweimal viele Proben geschickt hat, habe ich mein holy grail SC gefunden. Und seit dem über 20 Packungen gekauft und kaufe es bis Lebensende. Also die gute Beratung lohnt sich auch für die Brands.

    Übrigens schrieb PC de gerade, es ist noch alles offen ob 1% Retinol nächstes Jahr verfügba rist oder nicht und dass es vorher eine Fehlinformation disbezüglich gab.

    1. Hi Ombia,
      wo hast du denn die Info mit dem 1% Retinol her? Hab in deren Posts auf Insta nämlich nix gefunden. Das wär ja großartig wenn unser Retinol erhalten bliebe! 🙂

      1. Genau von dort. Ich vermute Mal, dass die Info aber nicht stimmt. Und das die Agentur die diesen Account betreut einfach einen neuen Praktikanten hat. Böse, ja. Aber anders kann ich mir die Verwirrung gar nicht erklären.

  7. Ganz ehrlich, diese Probengeier kann ich überhaupt nicht ertragen.
    Jeder aus meinem Bekanntenkreis hat diese Probengläser im Bad stehen, da verstauben
    die Dinger und werden irgendwann weg geschmissen.
    Neulich stand ich in meiner Parfümerie des Vertrauens an der Kasse und bezahlte meinen Mascara,da kam eine Frau und wollte Proben
    für einen Kindergeburtstag absahnen. Ganz ehrlich, ich war entsetzt, angeblich haben die Kinder
    doch heute alle soooo viele Allergien aber wenn es etwas umsonst gibt, ist es völlig wumpe, was
    die lieben Kleinen sich da in`s Gesicht schmieren.
    Diese allgemeine Frage: “ haben Sie mal ein paar Proben?“ geht mir dermaßen gegen den Strich, da möchte man
    als unbeteiligte Kundin gerne mal einwerfen, “ wie viele hätten Sie denn gerne? Die Tüte voll?“

    Wenn man etwas Spezielles wirklich ausprobieren möchte, dann bekommt man ganz bestimmt bei den Firmen
    direkt auch ein Testmuster des Wunschproduktes. Aber dieses wahllose Probengeiern finde ich persönlich abartig.
    Wann werden diese ganzen gehorteten Proben denn wirklich mal benutzt? Im Urlaub? Da möchte man doch
    seiner Haut nicht auch noch zusätzlich neue Produkte zumuten oder?
    Also werden sie in der Regel nach einer gewissen Zeit der Nichtbeachtung lieblos entsorgt.
    Geldverschwendung für die Firmen.
    Ich las irgendwo mal eine Zahl, daß der der Kauf nach Vergabe einer Probe nur 0,8 % ist. Also ist dieser
    Weg vertrieblich relativ sinnlos.
    Meine Meinung dazu, ich weiß, ich bin da deutlich anders eingestellt als andere Mensch.

    1. Stimmt! Es geht mir auch auf den Keks, wie sich Leute brüsten in irgendwelchen Hauls, dass sie hunderte Probegegrössen gekauft haben. Hallo? Wenns für die Originalgrösse nicht reicht, bleibe ich eben bei den anderen Produkten. Ich kaufe auch nicht ständig La Prairie.
      Dann sind die Luxustester wieder alle ausverkauft, und der Preis muss angehoben werden, weil diese Insta- Trullas einen Sport draus gemacht haben. Schlimm. 🤮
      Viele Grüße!
      KK

    2. @Claudia, ich habe selber in der Kosmetikbranche gearbeitet. Wir haben im Schlaf mit verbundenen Augen die „Probengeier“ erkannt. Selbige haben von uns allen gar nichts bekommen. „Haben gerade keine da .“ Wer nett, höflich und dezent war, hat eine mehr bekommen. Den unverschämten hat meine Chefin mal glasklar vorgerechnet, was eine kostet. Wenn sie Luxusproben rausgab hat sie dazugesagt: „ich gebe Ihnen eine Lauder Probe im Wert von 5 DM“, damit die Kunden mal so eine Vorstellung hatten, was sie bekommen. Außerdem durften wir nur passende Proben raussuchen, nicht irgendwas,
      dann wird oft auch gekauft. Ist ja wohl voll sinnlos Herrn KK Make up Proben zu geben.
      Wenn man nichts für Herren da hat, kommt vor, dann fragt man halt höflich ob Gattin, Mutter etc. gerne was haben möchten.

  8. Da läuft was schief. Ich bekomme auch immer Proben schon in die Tüte gesteckt, die ich hinterher wieder wegwerfe, weil ich gar nicht so schnell ablehnen kann und es oft Sachen sind, die Jahrzehnte auf dem Markt sind. Da hab ich generell gar kein Interesse dran, wenn es mich schon früher nie interessiert hat, dann jetzt auch nicht. Da würde ich gern gefragt werden. Mir ist es aber auch zu blöd, direkt zu gucken, was ich geschenkt bekommen habe um das dann abzulehnen, sollte ich aber machen. Ich will auch keinen Müll mitnehmen. Mir ist lieber, das kriegt jemand anderer, der sich darüber vielleicht wirklich freut und das brauchen kann.

    Bei speziellen Wünschen ist fast nie das Produkt da, das ich gerade suche, weil die sofort großflächig verteilt werden, bis sie alle sind.
    Firmen verweisen aber immer öfter jetzt an die Läden, auch welche, die vorher immer was geschickt haben.
    Chanel z.B. hatte immer einen super Kundendienst und hat mir das gewünschte Briefchen geschickt, in Parfümerien bekomme ich dann was von Dior angeboten, was nichts mit dem Produkt zu tun hat, das ich gesucht habe und ich nicht brauche.
    Ich will auch nichts haben, das mich nicht interessiert, für mich ist das nur Müll. Früher hab ich gedacht, ich könnte das auf Reisen probieren, mach ich aber doch nie, auch weil die Sachen bis dahin oft schon zu alt sind.

    1. Ich gehe ja nur noch im Notfall zu Douglas und Konsorten. Das meiste kann ich online regeln. Ab und zu frage ich nach CLALYX von CLINIQUE, weil es bei Douglas gelistet ist, auch wenn es nie in einem Laden steht. JEDE Douglette bietet mir dann immer eine Latte anderer Parfums an, die sie loswerden will. Das ist so daneben und ich hasse dieses leere sinnlose Geschwätz. Manchmal drehe ich mich einfach um und gehe wieder, während sie noch labern.

  9. Geht ein bisschen in eine andere Richtung, finde ich aber trotzdem erwähnenswert:

    Bei Flaconi gibt es inzwischen einige Produkte “incl. Probiergrösse”.
    Das heißt man bestellt das Produkt und erhält eine Probe von eben diesem dazu. So kann man testen und das Originalprodukt entweder behalten oder ungeöffnet zurückschicken.
    Gibt es für Düfte und hochwertige Pflege, aber auch für Haarprodukte habe ich es schon gesehen.

    Finde ich eine prima Sache für alle Beteiligten.
    Der Kunde kann in Ruhe testen (oder erhält eben eine kleine Extraportion seines Wunschproduktes) und Flaconi muss sich nicht mit angebrochenen Originalgrössen herumärgern.

  10. Ich arbeite in einer Apotheke und kann hier aus erster Hand berichten :-). Es gibt Firmen, wie z.B. Dermasence oder Eucerin, Avene , Vichy, die sind mit den Proben sehr großzügig , andere Hersteller ( z.B. Bioderma ) legen einer Bestellung immer weniger Testmuster bei. Bei uns kann jeder nach Probiergrössen fragen und wenn die gewünschte Probe verfügbar ist, wird es auch abgegeben. Ich gebe auch selber von mir aus gerne Muster mit, wenn ich sehe, dass die Kundin unentschlossen ist, dies oder jenes Produkt zu kaufen und sage auch immer dazu, sie soll wieder kommen, auch wenn sie nicht ganz zufrieden war, dann schauen wir weiter. Es gibt natürlich auch Kunden, die kommen jede Woche und schnorren die gleichen Proben; die bekommen dann etwas, was weg muss 🙂 die kommen dann oft nicht wieder:-)

  11. Ich muss mich schon sehr wundern worüber man sich hier so echauffiert. Mir ist nicht bekannt das ein Kunde einen moralischen, finanziellen oder rechtlichen Anspruch hat etwas beim Einkauf geschenkt zu bekommen. Fordern die hier Klagenden beim Kauf eines Autos einen Satz Winterreifen dazu? Ist es eine Selbstverständlichkeit bei der Anschaffung einer Waschmaschine eine Packung Ariel zu erhalten? Erwarten sie beim Erwerb einer Wohnung das ihnen der Verkäufer ein neues Sofa ins Wohnzimmer stellt? Wohl kaum. Hier wird kritisiert das ein Unternehmen selbst entscheidet wem er was in welcher Menge schenkt und noch schlimmer es wird spekuliert und den Mitarbeitern unterstellt sie würden die Pröbchen stehlen um sich durch den Verkauf zu bereichern. Geht es noch??Um es klar zu sagen, es ist ein GESCHENK!! Man sollte dankbar sein und sich freuen wenn man etwas Geschenkt bekommt und ein Geschenk einzufordern ist nicht nur würdelos und peinlich, sondern zeugt von äußerst schlechter Erziehung. Wer argumentiert es handle sich um Luxusprodukte, dem kann ich nur entgegnen das ich nicht erwarte bei Hermés eine Kravatte geschenkt zu bekommen wenn ich dort eine Reisetasche kaufe ( habe ich dort sich noch nie erlebt ). Luxus bedeutet im Übrigen sich etwas Schöness zu gönnen und ich verstehe in diesem Zusammenhang das Gefeilsche und das Geifern um Preise und Geschenke nicht. Insgesamt geht es den hier Schreibenden allen viel zu gut, sonst würde man nicht seine Zeit darauf verschwenden über solche Lappalien zu lamentieren als wäre es das Ende der Welt wenn Douglas nur eine Probe verschenkt.

    1. Nun ja, es geht zwar um Luxusprodukte, aber auch um Produkte, die eine gewisse Wirkung erzielen sollen. Dazu kommt der Einsatz von Wirkstoffen, die beinahe schon ins arzneiliche gehen. Es gibt viele Hauterscheinungen, bis hin zu Allergien (die womöglich noch nicht erkannt sind), sodass es durchaus Sinn macht, ein Pflegeprodukt auf der eigenen Haut zu testen, bevor man das teure Originalprodukt kauft. Wenn man es wegen Unverträglichkeit zurück gibt, hat der Händler/Hersteller auch nichts davon.
      Mal ganz davon abgesehen erhalten kleine Geschenke die Freundschaft, also den treuen und konsumfreudigen Kunden bei der Stange.

      So ist es völlig normal solche „Geschenke“ zu verteilen, besonders im Luxusbereich. NATÜRLICH bekomme ich bei Hérmes und Co. auch was geschenkt, wenn ich dort gut einkaufe!
      Es fängt beim Glas Sekt/Champagner an, das die Kauflaune verbessert, und was mich nichts kostet. Und es geht über Einladungen zu social Events, die oft von den Luxusboutiquen veranstaltet werden. Besondere Kunden bekommen Sonderanfertigungen, Pre Season Artikel, und Limited Editions, die auch gerne mal „zur Verfügung“ gestellt werden. Es ist also völlig weltfremd zu denken, dass man als guter Kunde nichts geschenkt bekommt. Das ist Marketing, und das ist immer im Preis enthalten.
      Im Übrigen macht der Ton die Musik, auch hier auf dem Blog. Da muss man nicht gleich alle KommentatorInnen von der Seite anfauchen, nur weil hier eine Meinung geäussert wird.
      Beste Grüße!
      KK

  12. Hm, ich bin mir sicher dass einige (wenige) Verkäufer in der Tat Proben klauen. Anders kann ich mich nicht erklären wie kommen die Unmengen zustande die man auf eBay täglich findet.

    1. Die grossen Mengen werden eher vorher geklaut, in den Geschäften wird das Personal sehr hart kontrolliert und sofort gekündigt. So was passiert eher vor oder im Lager, wenn alles noch geblistert und verpackt ist. Die Tester und Kabiware auf ebay etc kommen dann eher von Countern, die ihre Ware als persönliches Deputat erhalten und dann verscheuern. Diese ganzen Sachen fehlen dann in den normalen Geschäften, weil sie diese nie erreichen. Wenn doch, sind sie an Mammut-Aufträge gekoppelt, leider.

  13. Fakes?

    Luxuskosmetik kann ich mir nur in Probenform geben. Und ich möchte nicht sterben ohne vorher die besten Serien von Sulwhasoo und The History of Whoo getested zu haben. Freue mich schon auf die 450€-Creme.

    Käufliche Proben sind klasse, denn ich will mehr als 2ml. Ich brauche mehr, um beurteilen zu können, ob ich das Produkt wirklich will. 2ml verraten mir nur: geht garnicht oder hoffnungsvoll. Mein alter HG von Logona lief mir als käufliche Probe über den Weg, es wurde eine jahrzehntelange Beziehung. Mein aktueller Testkandidat, Sidmool Galatok Real Barrier Cream, ist ein Flop. Was bin ich froh, keine Vollgröße zu haben.

    Als ich 12 war gab es von Vichy eine Couponaktion in Zeitschriften. Da war aber ein kleiner Probengeier unterwegs, mit einem Bündel Coupons aus den Zeitschriften der Nachbarschaft auf zum Zug durch die Apotheken der Stadt. Diese 4teilige Set war mein Einstieg in die Hautpflege, später nutzte ich die Marke auch einige Jahre.

    Punkto Proben sind koreanische Händler meist klasse. Es gibt viel und brauchbares Zeug, z.B. Tuchmasken. Auserwähltes teste ich im Gesicht, der Rest geht auf die Hände.

    Reisegrößen finde ich klasse. Sollte es von allen Produkten geben, dann verzichte ich auch gerne auf Gratisproben.

    1. @Argana: stimmt, durch gekaufte Mini´s habe ich auch meine Marke gefunden, habe einfach alles als Sachet gekauft was irgendwie in Frage kam. Hat mich ca 20 € gekostet, die beste Investition meines Lebens. Nun bin ich seit acht Jahren eine treue Kundin mit maximalem Pflegeumfang.
      Keine Möglichkeit für Proben oder Sachets (darf auch für umme sein) heißt für mich eben kein Kauf!

  14. Ich war heute in einem K-Beauty-Shop in der Nachbarschaft, Ganz schlimm.
    Also das es den so nah gibt. Ich dürfte dort alles testen, alles abfüllen wie viel ich will und von jedem Produkt gab es Proben. Von jedem. Da ich mich für drei konkrete Produkte interessiert habe – unter anderem einen Lippie als Nagellack mit Pinsel verpackt – war schockverliebt – habe ich genau diese drei Proben bekommen. Auch konnte ich direkt vor Ort mit einem longlasting Lippenstift die Reinigungsöle testen und danach vor Ort die Hand ordentlich abwaschen. Bin vermutlich nächste Woche wieder da. :-)))

    Nein, eBay Tester sind keine Fakes. Ganz normale proben von Chanel Foundation die in OVP über 100,00 kostet. Ganz normale Proben von allen Markenmascaras. Einfach die Proben die in machen Läden vor Ort „fehlen“.
    Gut ein Teil kann auch die legal erworbene Probe sein, als Zugabe beim Kauf, aber wenn ein Verkäufer 30 gleiche Proben von Chanel verkauft und dann noch 50 von YSL und dann noch 30 von Shiseido dann ist die Lage ziemlich klar.

  15. Tja, ich falle immer durch das Raster der Proben Verteiler. Scheinbar wirke ich nicht wie jemand dem was an seiner Haut liegt oder eventuell Rabatt Coupons bei seinem Einkauf dabei haben möchte, obwohl diese ab einen Gewissen Betrag eigentlich kommentarlos dazu gehören. Dabei meine ich jetzt nicht irgendwelche Gumminoppen mit Gesichtern sondern halt Praktische Sachen wie Zwiesel Gläser, Ackuschrauber von Bosch oder so.
    Es ist auch völlig Egal ob ich dort seit Jahren einkaufe, sei es in Parfümerien, Apotheken oder halt Supermärkten.
    Und ich bin kein Proben Geier, sondern würde mich einfach nur freuen, von den Verkäufern als als ernst zu nehmenden Kunden wahr genommen zu werden.

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