SKINCARE: KK BEAUTY TALK (MÄRZ 2019)

In unregelmäßigen Abständen möchte ich euch unter der Rubrik „KK Beauty Talk“ ein paar meiner Gedanken zu den aktuellen Beauty-Themen mitteilen. Heute geht es um „ExpertInnen“ in der Internetwelt, eine ziemlich unverschämte Beautymarke aus dem UK, und einen Neuzugang in der sehr beliebten „Low pH“ Serie von COSRX.

Anfrage: „Schick mal ne Pflegeroutine rüber!“ Ich so: „Waas?“

Hautpflege, und die dazugehörigen Produkte, sind ein hochkomplexes Thema. Nicht umsonst gibt es dazu unendlich viele Ausbildungsmöglichkeiten, und selbst Dermatologen sind auf diesem Gebiet längst nicht allwissend. Dann kommt noch das Problem mit den Produkten, denen wir nur über Inhaltsstofflisten keinesfalls ansehen können, ob sie nun 100% gut oder 100% schlecht für uns sind. Nur grob kann man böse Ausreißer ausfindig machen und für sich klären, ob das gefällt oder eben nicht.

Dazu passt gut, dass ich vor geraumer Zeit eine Anfrage von einem (ausgerechnet!) Fitnessmagazin als „Hautpflegeexperte“ bekam. Ich antwortete, dass sie mich gerne als Fitness- oder Sportexperten befragen könnten (als dipl. Sportwissenschaftler ist das wohl ok), aber „Hautpflegeexperte“, nur weil ich Blogger bin? So viel dann dazu, was sich manche Journalisten unter „Experten“ vorstellen.

Ich erinnere mich noch gern an meine Anfangszeit als Blogger, kurz nachdem ich Paula Begoun und ihre Weisheiten geradezu verschlungen hatte. Plötzlich gab es für mich nur noch Schwarz und Weiß. Böse Produkte und gute Produkte. Was ein Stress, denn man entwickelt unter Umständen dazu eine Art Paranoia, also ein übermäßiges Misstrauen, das einen steif, verbissen und missionierend werden lässt.

Irgendwann habe ich das Missionieren aufgegeben, denn ich stehe auf dem Standpunkt, dass man anderen Menschen eh nur in echten Basics gute Ratschläge erteilen kann. Leider müssen wir in vielen Dingen unsere eigenen Erfahrungen machen.

Sicherlich sind wir alle dankbar für Ratschläge (und ich lese die auch nur all zu gierig), die uns zB. teure Fehlkäufe ersparen, oder Anweisungen zur korrekten Anwendung so einiger Pflegehighlight, wie zB. Retinol oder Säuren. Andererseits ist es gerade auf Bloggerseite doch so, dass die meisten von uns auch „nur“ aufmerksame Konsumenten sind, die sich aufgrund des spannenden Themas, Wissen angelesen haben, und es aufgrund der eigenen Erfahrungswelt verarbeiten und werten.

In dieser Hinsicht wiederhole ich oft und eindringlich, dass ich eben nicht gerne persönliche Ratschläge zu Hautproblemen, Produktempfehlungen und Pflegeroutinen gebe, weil das höchst individuelle Dinge sind, bei denen man eine viel zu hohe Verantwortung als Laie übernehmen würde. Trotzdem ist es ja so, dass Menschen immer nach dem Ei des Kolumbus suchen, und so lange wird es auch die Anbieter solcher Patentlösungen geben.

Verständlich, denn ausgelöst durch die teilweise unverschämten Praktiken der Kosmetikfirmen (Verheimlichen von Inhaltsstofflisten auf den Websites, dreiste Werbeversprechen, usw.) sind wir Konsumenten verunsichert wie nie, und es gibt sie ja durchaus, die potenten Hilfsmittel für besser aussehende Haut.

Nachhaltiger unterwegs wäre man schlußendlich, würde man sich die wichtigsten „Skills“ selber aneignen – peu à peu. Zu seinem eigenen Experten werden, das klingt doch logisch, denn wer kennt uns besser als wir selbst? Ich koche ein neues Gericht nicht nach Gefühl, sondern schaue mir verschiedene Rezepte an, um sie zunächst auf meinen Geschmack zu übertragen. Dann wird der Kram ein paar Mal gekocht, und irgendwann habe ich mein Lieblingsrezept beisammen. Entschuldigt den holprigen Vergleich, ich denke aber, man versteht was ich meine. 😉

 

 

SR-Skincare

Die günstige Beautymarke hatte schon vor längerer Zeit mein Interesse geweckt, und nun wollte ich in diesem Monat endlich einmal eine Testbestellung losschicken, denn die Peelings und Peptidprodukte strahlten mich schon heftigst an.

Nur gut, dass ich dann doch vorher noch eine Internetrecherche begonnen hatte, die mir die Firma SR-Skincare auf einen Schlag höchst unsympathisch erscheinen ließ.

Zuerst einmal sind die Säuren Mogelprodukte, denn wie man auf der SR-Skincare Shopseite erfährt, sind diese allesamt stark gepuffert um sie „möglichst verträglich für den Heimgebrauch“ zu machen. Will sagen, die sind relativ „zahnlos“, was ja für die Heimanwendung eventuell auch gut sein kann, denn es gibt auch ziemlich verantwortungslose KonsumentInnen, die sich wahrscheinlich ohne nachzudenken 50%ige Glykolsäure aufs Gesicht klatschen würden. Trotzdem: Warum werden dann solche Produkte (von 10% bis 50%) angeboten?

Deutlich unangenehmer wurde es, als ich auf Reddit einen Diskussionsstrang zu SR-Skincare fand. KLICK

Eine Kundin hatte dort eingekauft und stellte erstaunt fest, dass die Inhaltsstofflisten der Produkte nicht identisch mit denen auf der Shopseite waren. In der Tat hätte sie sich gegen einen Kauf entschieden, hätte sie das sofort gesehen. So fand sie das nun nicht gerade kundenfreundlich und beschwerte sich dementsprechend beim Kundendienst.

Was dann vom Kundendienst aus UK zurück kam, war eine bodenlose Frechheit und schlimmer als Kinderkacke.

Leider habe ich schon öfter von sehr unfreundlichen Reaktionen auf (berechtigte) Kundenbeschwerden aus dem UK gehört. Ich hoffe, dass das nur Einzelfälle sind, auch wenn sie doppelt unschön in Erinnerung bleiben. Bei SR-Skincare werde ich jedenfalls nichts bestellen, so viel ist klar!

 

 

COSRX „Low pH First Cleansing Milk“

Der „Low pH Good Morning Gel Cleanser“ von COSRX ist auch bei uns höchst beliebt, auch wenn die Inhaltsstoffe nicht zur totalen „Reizarmut“ genügen. Gründlich und schnell ist er aber, und ein niedriger pH Wert ist der Hautgesundheit (nach heutigem Wissen) zuträglich.

Das Gel war allerdings auch ein wenig austrocknend, das neue milchige Produkt ist nun wohl auch für trockenere Hauttypen zu gebrauchen, bei einem pH Wert ebenfalls von ca. 5,5.

INCI: Water, Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Dipropylene Glycol, Olive Oil PEG-7 Esters, PEG-60 Hydrogenated Castor Oil, 1,2-Hexanediol, PEG-7 Glyceryl Cocoate, Arginine, Carbomer, Caprylyl Glycol, Citrus Aurantium Bergamia (Bergamot) Fruit Oil, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Allantoin, Hydroxyethylcellulose, Butylene Glycol, Cyclomethicone, Disodium EDTA, Carica Papaya (Papaya) Fruit Extract, Hamamelis Virginiana (Witch Hazel) Extract

Da es sich um ein abwaschbares Produkt handelt, soll man sich um die enthaltenen potenziell reizenden Stoffe, wie zB. Bergamottöl und Zaubernuss keine Sorgen machen, allerdings müssen Duftstoffallergiker hier durchaus vorsichtig sein!

Aufgrund der schönen geligen Milchkonsistenz, und weil dieses Produkt nicht so enorm nach Teebaumöl duftet, werde ich mir den Cleanser wohl zulegen. Und auch weil das Schwesterprodukt dann doch zu austrocknend für meine trockene Haut war.

Momentan ist es noch nicht flächendeckend erhältlich, über den RoseRoseShop bekommt man es bereits, über die deutschen K-Beauty Shops sicherlich auch bald. Der Preis wird wahrscheinlich ähnlich wie beim Gel Cleanser bei ca. 12 Euro für 150 ml liegen.

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Pixabay, Reddit Screenshot, Hersteller   Keinerlei Sponsoring)

24 Kommentare

  1. Boah, das ist echt heftig, was die von SR da ablassen. Sowas geht ja gar nicht, und dann auch noch irgendwie fremdenfeindlich und uneinsichtig. Leider hatte ich die auch auf dem Schirm, nun werde ich dort nichts bestellen.
    Das Pseudoexpertentum im Internet geht mir auch schon lange auf den Geist. Allein die ganzen „Life Hacks“ auf YouTube. Die erzählen einem Dinge, die uns schon die Oma erzählt hat und tun dann so, als hätten sie es gerade selbst entdeckt.
    Und bei Hautpflege tun mir die Leute leid, die völlig ohne selbst nachzudenken einfach nachkaufen, was irgendwelche Internetstars vorschlagen. Zeit ist natürlich ein Faktor, aber fürs Klamotten kaufen bleibt ja auch Zeit, und da tragen die meisten hochbeschäftigten Menschen ja auch nicht wahllos ausgesuchte Plörren. 🙂
    Schönen Wochenstart!

  2. Tja, man kann sich eben auch mit Infos einfach so berieseln lassen, ohne selbst zu viel nachdenken zu müssen, komfortabelster Weg sozusagen.
    Deinen Vergleich mit der Kleidung finde ich sehr passend.
    Liebe Grüße!
    KK

        1. 🙂 Ich schmeiß mich weg, wie geil ist das denn? Du bist ne Marke…!
          Danke für den Lacher des (trüben) Morgens!!
          Viele Grüße, Regine

  3. Ich bin kürzlich über Pinterest auf ein Rezept für Zahncreme gestoßen, die die Zähne weißer als weiß machen soll. Bestandteile: zerquetschte Erdbeeren und Backpulver. Das Zeug wurde als natürlich und besonders sanft „beworben“. Da wird mir ganz anders. Der arme Zahnschmelz. 😣 Der Pin wurde um die 700x geteilt, Zahnärzte dürften sich freuen. Backpulver wurde übrigens auch in einem „meiner Bücher“, ich glaube, es war „How to be Parisian“ empfohlen. Will sagen: Schrott kommt dir überall unter, aber im I-Net habe ich immer öfter das Gefühl, die Nadel im Heuhaufen suchen zu müssen und darum filtere ich seit einiger Zeit wie folgt:

    1. Sind die Posts/Artikel/Feeds eine einzige Aneinanderreihung von Imperativen (wie neulich jemand so treffend auf Instagram kommentierte) und ist die Person dabei recht humorbefreit und/oder missionarisch anmutend unterwegs? Dann klinke ich mich aus.

    2. Wird als Feedback nur Lobhuddelei akzeptiert? Reagiert jemand auf höflich-interessiertes(!) Nachfragen entweder gar nicht oder biestig/von oben herab und/oder gibt mir das Gefühl, dass ich einfach nur zu dämlch bin, weil ich die Genialität der Ratschläge nicht erkenne? Dann gehe ich.

    3. Möchte mir da jemand unabhängig von meiner(!) Situation seine Wahrheit als „die einzige Wahrheit“ unterjubeln? Ohne Gnade, ohne Ausnahme? Dann renne ich, aber schnell und weit. Oder wie es Andre Gidé sagte: “ Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

    Das gilt für alle Bereiche, nicht nur für die Beauty-Welt. *räusper* Du hast übrigens all die Filter mit Auszeichnung und Sternchen durchlaufen. Aber ich bleibe wachsam.^^

      1. Boah, KK. Schreib halt irgendwas drunter à la: „Ich würde euch nie irgendetwas empfehlen, wovon ich nicht 100%-ig überzeugt bin/was ich nicht selbst liebe“ oder so ähnlich, dann ist Ruhe im Karton. 😉

  4. Auf deinn Bericht der Cosxr -Milch bin ich gespannt,……..das Gel ist mir naemlich auch viel zu austrocknend.

    Schoenen Tag dir,
    angela

    1. Ich hatte es mir tatsächlich bestellt ohne auf die Incis zu gucken, schön blöd – Teebaumöl…musste ich dann verschenken…bin da allergisch drauf…aber die Milk hört sich schon besser an auch wenn ich hier wieder gut und gerne auf Duftstoffe verzichtet hätte

  5. Was es nicht alles gibt! So etwas wie die SR-Skincare Antwort Ist ja wohl das Letzte. Übler, vorgezogener Aprilscherz?

  6. 😳😳😳🙈boah, danke für die Warnung. Man muss sich wirklich nicht in solche Hände begeben. Von Halbwahrheiten und angeblichen Experten ist die Instagram Welt übersättigt. Menschen die KEINE medizinische, geschweige denn fachmedizinische aka dermatologische oder chemische Ausbildung haben und deren Halbwissen trotzdem für nicht wenug Geld als Expertise verkaufen 🙈.
    Hinterher hört man massenhaft von schlecht beratenen und enttäuschten Kunden und es ist nur eine Frage der Zeit bis erste jurustische Klagen ins Haus eintrudeln.

  7. Danke für die Warnung. Ich lese nicht auf Reddit und die Website von SR Skincare hatte ich mir tatsächlich vor Kurzem als Lesezeichen gespeichert um da vielleicht bald mal das ein oder andere Produkt zu testen. Wurde jetzt natürlich sofort gelöscht, denn solche Firmen unterstütze ich garantiert nicht! Da kann das Produkt auch noch so gut sein (was ich hier ohnehin bezweifle)…

  8. Ich glaube ja, dass jeder letztlich nur durch vielfältiges Interesse und vielfältige Erfahrungen zu seinem eigenen Experten werden kann. (Oder durch Beobachtung der Erfahrung von anderen… ;-D) Expertentum per se schließe ich aus. Aktuelles Beispiel letzte Woche. Ich zu meinem Zahnarzt: „Ich lasse in meinem Mund keine Zähne mehr für Kronen beschleifen. Alle solcherart behandelten Zähne habe ich schließlich verloren.“ Zahnarzt zu mir: „Das ist nicht normal. Wenn das richtig gemacht wird, kann das nicht passieren.“ Das heißt dann entweder, dass sämtliche Zahnärzte der letzten zwanzig Jahre schlampig und schlecht gearbeitet haben. Oder dass kein Zahnarzt Experte für m e i n e Zähne ist.

  9. Wenn ich du wäre würde ich von dem Cleanser Abstand nehmen – bedenklich an dritter oder vierter Stelle auf der INCI Liste ist Silikon .
    Damit würde ich mein Gesicht nicht reinigen wollen…
    Es gibt sehr schöne und wirksame mizellen-Wässer die deine Haut am mögen sanft reinigen (auch eine „trockene“ haut)…
    Ich bin im Beruf Kosmetikerin und mir gefallen deine bisher gelesenen Beiträge sehr gut
    Herzlichst claudi

    1. Liebe Claudi!
      Silikon ist nicht gleich Silikon, und ich habe im Prinzip nichts gegen die meisten Silikone, solange sie nicht spürbar auf der Haut bleiben und zu einem „build-up“ führen.
      Die moderneren Silikone „dichten“ auch nicht alle so stark ab, lösen sich teilweise sogar auf, auch wenn die Okklusion hier und da auch gewünscht ist. Das mag ich allerdings auch nicht so gerne.
      Liebe Grüße!
      KK

  10. Apropos mieser Kundenservice: Den gibt’s auch hier beim Fillial-Bäcker ums Eck. Der für seine Muffeligkeit bekannte Verkäufer hat zwei verkohlte Brötchen in die Tüte gepackt, die so verkohlt waren, dass sie keiner von uns essen wollte und mal ehrlich… wenn ich verkohlte Brötchen will, backe ich sie selbst auf, ich kann aus Brötchen nämlich ratzfatz Briketts machen. Also ging mein Mann zurück, um das zu reklamieren. Eigentlich wollte er die Brötchen quasi „umtauschen“ und zwei essbare „erbeuten“. Das ging aber nicht, stattdessen schrieb der Verkäufer unsere Telefonnummer auf und es hieß, dass sich dann „irgendwer bei uns melden wird“. Is klar. Passierte natürlich nichts. Außer, dass wir unsere Brötchen fortan woanders kauften und ich damit anfing, Brot zu backen (alleine das war es wert). Nun, 6 Monate später, habe ich… ähem… weil ich weder Brot gebacken noch Toast etc. gekauft hatte, meinen Mann gebeten, doch ausnahmsweise mal wieder Brötchen von diesem Bäcker zu holen. Hätte ich auch selbst machen können, aber er muss früher los und stand ergo schon fix und fertig an der Tür. Fix und fertig kam er auch zurück… ohne Bröchen. Seine Muffeligkeit himself war nämlich im Laden, hat an „den Vorfall“ vor 6 Monaten erinnert und allen Ernstes gesagt: „ich möchte Ihnen die Qualität unserer Brötchen nicht zumuten“ und meinen Mann gebeten, den Laden zu verlassen. Ganz ehrlich? Ich war a) kurz davor, selbst in den Laden zu gehen, Brötchen zu kaufen und dann schei**freundlich zu sagen, dass sie für den Mann sind, den er gerade rausgeworfen hat. Oder b) eine Beschwerde zu schreiben. Ich habe c) gewählt. Ich backe mir jetzt ein Brot und verkneife mir die Beschwerde. Wer permanent so übel drauf ist (haben schon andere Hausverbot, weil sie sich beschwert haben), ist ja eigentlich schon genug gestraft. Wenn ich noch mit ihm reden würde, würde ich fragen, ob er vielleicht SR-Skincare nutzt und sich ein bisschen von deren Kundenservice hat… inspirieren lassen.^^

      1. Ich ziehe den Hut vor meinem Mann. Wenn der MIR im Laden so blöde gekommen wäre, hätte ich wahrscheinlich reflexhaft ziemlich blöde zurückgepampt. Ich bin da nicht stolz drauf, aber ich übernehme keine Garantie für das, was passiert, wenn ich nicht die Zeit/Möglichkeit habe, 1-2x tief durchzuatmen.^^ Aber die Altersmildheit ist/wird mein Freund, ich spüre das. 😉

        1. Die Altersmildheit wird meine letzte Rettung sein ;-)))))). Ich spüre es auch :-)))).
          Das man so unfreundlich ist ist das eine, aber das man sich MERKT wer sich vor 6 Monaten beschwert hat und man nichts dagegen unternommen hat – heftig.
          Da kommt mir unsere heutige Bedienung fast wie ein Engel vor. In einem vornehmen Kaffeehaus mit vornehmen Preisen hat der gute andauernd privat telefoniert und unsere Kuchenbestellung sowie zweite Getränkebestellung auf Teufel kommt raus ignoriert. Dann kam er ohne Quittung und sagte jedem von uns eine Summe. Als ich sagte, zusammen bitte – sagte er, rechnen sie es doch selbst aus, ist ja keine Kunst. Treffsicher landete er auf meinem Zickenknopf. Da es aber sonst ein schöner Tag war sagte ich mit Lächeln Nr. 17 – kann mich nicht erinnern, dass ich ihr Gehalt erhalte, ergo werde ich nicht ihre Arbeit machen. Stille. Mühsame Kopfrechnung. Dafür das es keine Kunst ist, hat er ganz schon lange gebraucht…

            1. Die Antwort gefällt mir auch außerordentlich gut, muss ich mir merken.. wenn ich mir die Formulierung einfach mal ausleihen darf😀
              Im übrigen war die Aussage des Kellners schlichtweg eine Unverschämtheit.. und sehr vornehm auch nicht😬

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