LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 09.11.2018

Das Trendbarometer startet in den Herbst. Es geht immer noch um Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Aber nichts folgt einem festen Schema, es kommt wie es kommt. Hauptsache ein bunter Mix, unterhaltsam, manchmal auch nachdenklich, immer ein bisschen böse…

 

Den werden wir so schnell nicht los!

Es ist das eingetreten, was ich längst vermutet hatte: Präsident Trump hat sich bereits so richtig eingenistet. Trumps Republikaner behalten die Mehrheit im Senat, konnten sie sogar ausbauen. Eine Ernüchterung unter seinen Anhängern konnte nicht ausgemacht werden, halb Amerika liebt also weiterhin diese gelb-orange Puschelmöhre, den narzisstischen Lügner.

Und das meine ich wortwörtlich, das Land ist unglaublich gespalten, und in beiden Lagern wird der Ton rauer. Ich meine, bei Trump ist der Ton eh schon rau bis unverschämt und beleidigend, seine überbordende Rhetorik finde ich persönlich Brechreiz erzeugend.

Nun bleibt also nur noch die Hoffnung, dass durch die Mehrheit für die Demokraten im Repräsentantenhaus das System von „Checks and Balances“ für einigermaßen geordnete Verhältnisse sorgen kann, sodass Trump nicht weiterhin per Twittererlass Gesetze befiehlt. Die Spaltung im Land bleibt, schwächt das gesamte System, die Unsicherheit auf der Welt steigt.

Für uns hier ein weiterer Weckruf: Politiker aller Parteien, und ich meine ALLE (so schwer es einem auch fallen mag): Seid vernünftiger, denkt nicht an Machtbesitz und Machterhalt, nehmt keine Spaltung in Kauf, denkt an euren Auftrag! Bleibt im Dialog, verlasst eure Blasen, schaut über den Tellerrand. „Weiter so!“ war gestern.  Und sind wir mal ehrlich, spätestens jetzt beginnt das kollektive Gelächter…

 

Was wird das eigentlich?

Je älter man wird, desto mehr hängt man irgendwie an seinem Leben. Auch schon aufgefallen? Als Jugendlicher bin ich Achterbahn mit gefühlten 50 Loopings und Dreifachschrauben gefahren – ohne Festhalten. Heute macht mir selbst die „Wilde Maus“ Angst. Langstreckenflüge fand ich herrlich entspannend, heute checke ich nervös alle 30 Minuten den Flugwetterbericht und habe bei Ankunft multiple Verspannungen im Körper, die sich erst nach Tagen wieder lösen.

Früher war mir auch das Schicksal unseres Landes egal. Geht´s den Bach runter, kann man ja auswandern. Heute mache ich mir ernsthafte Sorgen, denn ich will gar nicht so dringend auswandern. Ich will aber auch nicht diese Trump´sche Verrohung!

Das ist nämlich der Stoff, der mich immer öfter nur noch fassungslos Staunen lässt: Diese seltsame Selbstverständlichkeit, mit der wir diese Idiotie mittlerweile über uns ergehen lassen, und die Fassungslosigkeit weglachen.

Wir sind abgestumpft, wir haben uns fast schon daran gewöhnt. Danke Mr. Trump, Vorbild für politische Kollegen von Budapest bis Brasilien. Wir leben in einer Welt, in der Worte, Wahrheit und Fakten langsam, aber sicher nichts mehr wert sind. Keiner mehr Respekt verspürt, weder vor dem Staat, noch vor der Polizei, nicht vor Lehrern oder Eltern. Politiker immer noch Versprechungen in die Welt setzen, die sie nie und nimmer umsetzen. Immer weiter…

Sobald wir uns nicht mehr auf das Wort unserer Mitmenschen verlassen können, wenn Lügen nicht mehr als solche erkannt werden, wenn „eh alles egal ist“, wenn „Recht und Ordnung“ nur noch ein „Vorschlag“ sind, dann wird Demokratie unmöglich. Was soll das eigentlich werden?

 

 

Das Fleisch bleibt mir im Hals stecken

Wer Fleisch isst, dem ist klar: Auch wenn die Tiere artgerecht gehalten werden und mit viel Platz auf der grünen Wiese grasen durften, der Tötungsvorgang bleibt der Gleiche. Die Betäubung erfolgt per Bolzenschuss ins Gehirn, sodass das Tier nicht mehr bei Bewusstsein ist, bevor ihm die Kehle „fachmännisch“ zum Ausbluten durchschnitten wird.

All das soll möglichst stressfrei für das Tier geschehen, dafür haben sich viele Organisationen eingesetzt. Wenn man akzeptiert, dass weiterhin viel Fleisch gegessen wird, dann sollen die Tiere wenigstens nicht unnötig leiden.

Die Tierschutzorganisation „Animal Rights Watch“ hat jetzt allerdings Videobeweise auf den Tisch gebracht, dass wir davon immer noch weit entfernt zu sein scheinen. Die Bilder aus einem Schlachthof in Brandenburg (Bio-zertifiziert!!) belegen klar: Rinder müssen dort qualvoll leiden bevor sie (endlich) sterben.

„Seit Januar 2013 gibt es in der EU eine einheitliche Schlachtverordnung. Dennoch kommt es immer wieder zu Fehlbetäubungen, das bedeutet, dass die Tiere durch Wiederkehr ihrer Empfindungs- und Wahrnehmungsfähigkeit den Schlachtprozess teilweise bewusst miterleben. Dadurch werden sie unerträglichen Schmerzen und Leiden ausgesetzt.“ (ARIWA)

Man kennt diese Bilder ja, aber ich war diesmal doch so entsetzt und musste mir eingestehen, dass ich es wider besseren Wissens nicht wahrhaben wollte: Die Fleischindustrie ist ein riesiger Markt. Die Tiere sind „Nutzvieh“ und das sagt ja eigentlich schon alles. Romantiker, der denkt, dass alle Tiere mittlerweile unter „vertretbaren Umständen“ geschlachtet werden, wie immer man das auch (schwierig) für sich definiert.

Von mir kommt jetzt kein „Ab sofort esse ich kein Fleisch mehr“, oder ein genereller Aufruf zum Boykott von Fleischwaren. Ich sage nichts dazu, wie ich mich entschieden habe. Ich sage nichts dazu, wie ihr euch entscheiden sollt. Ich verlinke auch nicht das furchtbare Video, dass das Elend der Tiere zeigt, eindringlicher geht es kaum. Aber wer mehr dazu wissen möchte, soll es bitte (!) googeln. Vielleicht setzt ihr euch dann nur für ein paar Minuten an einen Tisch und denkt über das Ganze nach, womöglich mit der ganzen Familie. Egal wie ihr euch entscheidet, die Tiere haben es verdient, dass wir zumindest nicht mehr völlig ahnungslos und ohne Kopf massenhaft Fleisch konsumieren, als wäre es irgendein Salat. Bitte…

 

 

 

Entschuldigt bitte die vielen ernsten Themen heute. Manchmal muss es halt sein, diese Woche hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich wünsche euch trotzdem ein schönes und erholsames Wochenende! 

 

 

 

(Fotos: Konsumkaiser, Pixabay, Wiki Commons    Keinerlei Sponsoring)

27 Kommentare

  1. „Und das meine ich wortwörtlich, das Land ist unglaublich gespalten, und in beiden Lagern wird der Ton rauer“

    Dieser Satz könnte auch aktuell Deutschland beschreiben.

    Was die Haltung und Tötung von Tieren angeht – ich vertrete mein ganzes Leben lang konsequent für mich und meine zu Hause Ernährung – kaufe bei einem, kleinen Bauernhof um die Ecke. Da siehst Du mehrmals im Jahr wie die Tiere gehalten, gefuttert und wenn man darauf besteht umgebracht werden.

    Was ich damit meine:
    https://www.topagrar.com/rind/aus-dem-heft/rinder-toeten-ohne-stress-9677584.html

    Solche Methoden kann sich kein Schlachthof „leisten“ da sehr zeitintensiv und die meisten wollen es sich auch nicht leisten. Aber es muss immer billig sein. Billige Kleidung, billiges Essen und das da keine Zeit auf Gedanken wie es anders gemacht werden könnte verschwendet werden, ist klar. Mein Fleisch ist dagegen sehr teuer. Und das ist gut so. Somit esse ich sehr wenig Fleisch.

    1. So ähnlich halten wir das auch. Wer schon dabei war, wenn ein Tier geschlachtet, zerteilt und verarbeitet wurde hat da vielleicht eine andere Sicht. Ja. Respekt.
      .
      Fleisch oder Fisch sind eben für uns „Sitzer“ die leichtere Variante. Wer sich viel von Mehlspeisen ernährt wird kugelrung. Gemüseeintöpfe sind nicht jedem seine Sache. Salat verträgt nicht ein jeder.
      .
      Dss Fleischessen hat also durchaus ganz andere Aspekte.

      Einem schönem Freitag Dir. Sunny

  2. Du hast mal wieder so recht! Ich bin auch ständig am nachdenken über die Dinge, die in der Welt passieren u vieles macht mich sprachlos! Früher war das eindeutig nicht so! Richtig schlimm ist es dann, wenn man Kinder u Enkelkinder hat, um die man sich unentwegt sorgt bei all dem Mist, der so passiert! Allen ein schönes grübelfreies Wochenende!

  3. Guten Morgen!

    Für Trump hatte ich auf ein deutlich größeres „blaues Auge“ gehofft, aber wie Du schreibst, mittlerweile ist eine erschreckende Abstumpfung und Schmerzfreiheit gegenüber vielem, das noch vor gar nicht so langer Zeit undenkbar war, eingetreten. Dieser wankelmütige Choleriker wird uns noch länger erhalten bleiben.

    Die erwähnte Abstumpfung betrifft auch unseren Umgang mit „Nutz“-Tieren (was für eine herablassende Benennung), die meist entsetzlich gehalten werden, von ihrem Ende – Transporte und Schlachthöfe – ganz zu schweigen. Solange diese Industrie weiterhin scheinbar von Gesetz und Kontrollen nahezu ungeschoren mit diesem verrohten, perversen Umgang durchkommt, bleibt nur, den eigenen Konsum zu überdenken.

    Ich selbst habe eine Zeitlang komplett vegetarisch gelebt, esse aber wieder ab und zu – gerne – Fleisch, bin allerdings in der glücklichen Lage, direkt von einem kleinen Bio-Bauernhof kaufen zu können, wo z.B. Rinder ein artgerechtes Leben mit Weidehaltung (im Sommer auf der Alm) und Freilaufställen haben, und auch auf das Wegbrennen der Hörner bei den Kälbern verzichtet wird. Trotzdem würde ich niemals selbst schlachten können, das sollte man sich vielleicht beim gedankenlosen Einkaufen der „anonymen“ Fleischpackungen im Supermarkt auch einmal durch den Kopf gehen lassen .,,

    Wenn Schlachthöfe frei einsehbar wären, würden viele Menschen ihren hohen (oft Billig-)Fleischkonsum sicher überdenken 😦 …

    1. Wirklich wahr! Wir verdrängen einfach zu gut. Schlachthöfe aus Glas, oder direkt im Supermarkt, und alles würde anders aussehen. Wir haben hier einen Bio Metzger, der auch nachweislich Bio und „artgerecht“ gehaltene Tiere vom kleinen Bauernhof schlachtet. Ich hoffe inständig, dass es stimmt. Fleisch gibt es nur noch an besonderen Tagen, doch jedes Mal denke auch ich (wenn ich das Fleisch auspacke), dass ich niemals selbst ein Tier schlachten könnte, und ich dann gar kein Fleisch mehr essen würde. Ich kann jedenfalls nie wieder gedankenlos Fleisch essen. Und leider ist das ja auch ein Preisproblem, wenn es ja, wie du schon sagst, überall Billigstfleisch zu kaufen gibt.
      Liebe Grüße, KK

      1. Um gedankenlosen Fleisch- u. Wurstkonsum entgegenzuwirken, gibt es „Fleisch und Wurst mit Gesicht“ und das hat nichts mit dieser Billy-Wurst zu tun. Du kannst z.B. Wurst kaufen, auf deren Verpackung ein Foto des (eigenen Angaben zufolge artgerecht gehaltenen) Tieres prangt, aus dem die Wurst gemacht wurde. Auf der Website siehst du die Tiere mit einer Mini-Biografie – sie haben keine Namen, nur Nummern. Das erinnert mich an ein Restaurant, in dem ich vor Urzeiten war. Da schwammen die Fische im Aquarium und du konntest dir dann aussuchen, welcher Fisch zubereitet werden sollte… ich habe keinen Fisch gegessen.

  4. Fleischindustrie – schönes Wort für das Züchten, Quälen, Ausbeuten und Töten von Lebewesen für den Verzehr… Es hängen auch die eigene Gesundheit der Welthunger und die Zerstörung des Planeten dran. Den Film ‚Cowspiracy‘ (Netflix) gesehen und einen Leitartikel über den ‚männlichen Tierabfall‘ gelesen (Hähnchen, Eber, Böcke, Widder, Kälber); und dann wars endgültig vorbei mit meiner kognitiven Dissonanz. Ich kann da nicht mehr mitmachen.
    Vom Käse loszukommen, ist schwer! Aber dit schaffick och noch… 🙂

    1. Stimmt alles!, Selbst wenn einem schon das Tierleid egal sein sollte, verstehe ich nicht, wie man etwas, das unter diesen Umständen als Nahrungsmittel herangezogen wird, freiwillig essen kann, wenn ich an all die Medikamente, Krankheitskeime, Stresshormone etc. in diesen armen Geschöpfen denke.

      Und bzgl. Klimaschutzes wird ernsthaft diskutiert, Rindern wg. des Ausstoßes von Methan, Ammoniak und CO2 keinen Freilauf „draußen“ mehr zu gestatten (statt an der Hauptursache anzusetzen – weniger Fleischkonsum, weniger Regenwald-Rodungen für Weideland etc. .. von den wirklich gravierenden „Verpestern“ Industrie, Verkehr u.a. gar nicht zu reden). Geht’s noch?? Wir haben einen schweren Knall 😦 …

      „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern, wie der Schritt zu vegetarischen Ernährung.“ (Albert Einstein)

      Vielleicht ändere ich meine Ernährung doch auch wieder komplett in diese Richtung, Einstein, McCartney und Thorlane haben ja Recht!

      1. Aber vergiss nicht. Der Mensch hätte nie ein solch intelligentes Gehirn entwickeln können, würde er kein Fleisch essen.
        Selbst jagen, wenn wir es müssten würde der Verzehr deutlich zurück gehen.
        VG Sunny

        1. Ich kenne zwar diese These über unsere Urahnen, glaube aber nicht, dass das auch nur halbwegs auf unser heutiges Leben übertragbar ist. Weiterentwicklung oder Überleben ist immer auch mit Anpassung an (neue) Gegebenheiten verbunden … und heute gibt es für niemanden, der nicht echter Carnivore ist wie z.B. Katzen, einen Grund, Fleisch essen zu müssen. Dass dies für uns sogar verträglicher und bekömmlicher als z.B. Salat sein soll, würde vermutlich jede Gesunden-Untersuchung widerlegen, außer man gehört zu den Massai 😉 …

          Ich bin wie erwähnt derzeit kein Vegetarier, war dies aber schon mal für rund zwei Jahre, und mir hat nichts gefehlt, obwohl mir ab und zu gutes Fleisch, gut zubereitet, wirklich schmeckt!

  5. Jedes Mal, wenn ich einen Tiertransporter sehe, dann tut mir das weh und ich denke, so muss es nicht sein. Ich behaupte, Massentierhaltung muss nicht sein, es ginge anders, wie alles anders ginge. Zuviel Plastik, zuviel Müll, zuviel Elend, es müsste nicht sein …
    Gedanken:
    Vielleicht muss man sich mal damit befassen, wie es überhaupt einmal dazu gekommen ist, dass man andere Lebewesen verspeist.
    Was passiert, wenn ganz plötzlich verboten wird, Tiere zu essen. Gesetze kann man auch von heute auf morgen machen. An den geschlachteten Tieren hängt nicht nur das Fleisch auf unserem Teller. Keine Lederschuhe mehr, nur noch Schuhe aus Stoff, weil Plastik geht ja auch nicht.
    Soßenbinder, Katzen- und Hundefutter, Süßigkeiten, Medikamente …

    Wieviel vom Tier, chemisch verändert und nicht mehr erkennbar, findet man in mancher Kosmetik wieder. Ich bin mir nicht sicher, dass nicht irgendetwas vom Tier immer weiter verändert wird, so dass am Ende ein ganz toller Stoff für Cremes oder Kosmetik raus kommt, der nicht mehr als tierisch benannt werden muss.

    Fleisch schmeckt aber auch gut …
    Es gibt ja scheinbar auch Menschen, die haben ihren Spaß daran, Tiere zu töten, sonst würde es keine Jäger geben. Mal abgesehen davon, dass es den Bestand in Schach halten soll/muss.
    Was ich aber ehrlich gesagt zum Kotzen (sorry) finde ist, dass der Supermarkt voller Wurstkram ist, dessen Mengen nie gegessen werden können. Immer wieder noch eine andere Wurstsorte und vom Geschmack her tote Hose und voller chemischer Zusatzstoffe. Man schaue in die Kühltheke, wieviel Fleisch und Wurst dort oft liegt mit 30% billiger.
    Fleisch gehört wohl einfach zum Leben dazu, zur Evolution, aber alles sollte seine Grenzen haben.

  6. Ich kann hier Fleisch über eine Marktschwärmerei beziehen. Da kann man sich genau informieren, woher es kommt, geschlachtet wird auf dem Hof. Verwertet wird alles, man bekommt auch Stücke, die es im Supermarkt niemals gibt. Aber es sind die Verbraucher, die bestimmen, was in den Supermärkten in den Verkauf kommt: Steaks und Koteletts, alles möglichst schon in diverse Saucen eingelegt,- zum Grausen.Einmal in der Woche gibt es Fleisch, da kommt meine Familie zum Essen, ich koche für mich alleine vegetarisch.

  7. Ja, klar, es bedeutet auch nicht, dass wir dumm werden, wenn wir kein Fleisch esse. Ich denke aber eesentlich weniger würdr auch langen.
    Hier essen und kochen drei Männer zwischen 22 und 81 mit. Und mein Vater bekommt jetzt im Alter, von Rohkost am Abend bauchweh. Für die anderen beiden ist Salat kein Essen. Bestimmtes Obst wird nicht vertragen, bestimmtes Getreide nicht, Muscheln nicht. Der eine mag keine Eier, die nächste das x te Gemüse nicht, nur so oder auf nem Extrateller. Das einzige was alle essen ist Fleisch.
    Aber das gibt es bei mir nicht immer. Zugekauftes neben selbstgeschlachtetem fast gar nicht. Die Nahrungsbeschaffung ist heute noch so svhwierig wie früher. Nur anders.
    VG Sunny

  8. Trumps Erfolg ist mir nach wie vor ein Rätsel. Ich kann einfach nicht verstehen, warum dieser geistig eindimensional gestrickte Mensch es so weit geschafft hat. Bei jeder Äußerung wird doch offensichtlich, dass er absolut ungeeignet als POTUS ist. Was hat er also an sich, das er nach wie vor recht breite Unterstützung hat??? Ich verstehe es einfach nicht.

    Mein Fleischkonsum ist sehr gering. Einerseits schmecken mir die meisten Fleischgerichte ganz einfach nicht (das war schon immer so) und andererseits hat ein Besuch in einem Schlachthof in meiner Schulzeit mir die Augen über Tierhaltung deutlich geöffnet.

    1. Unterschreibe ich sofort, ein Rätsel. Aber leider nicht das erste mal in der Menschheitsgeschichte, dass einfache Antworten auf komplexe Fragen ganz offensichtlich ausreichen, um eine Menge zu begeistern.
      Findet zur Zeit ja auf der Welt überall statt, Brasilien, Italien, Schweden, Philippinen.. usw.. ich kann gar nicht so viel essen wie ich ko.. könnte, wenn ich mir vorstelle, dass jemand wie Donald T. den Daumen am Knopf hat, der das Ende der Welt bedeuten könnte… wirklich, da gruselt es mich. Ich hoffe immer, die haben ihm eine Attrappe in die Hand gedrückt.
      So weit müssen wir aber gar nicht schauen, auch hier im Land ist die Bereitschaft, eindimensionale Erklärungen für mehrdimensionale Probleme zu akzeptieren, inzwischen gesellschaftlich akzeptabel oder es kommt zumindest kaum mehr Gegenwehr. KK tolle Zeilen oben nehmen einen Gedanken auf, der auch im Stern als Kommentar war. Wir gewöhnen uns an die totale Verrohung der Sprache, an die unsäglichen Lügen, die Manipulation und die Entwürdigung von Menschen (ich sage nur Pressekonferenz mit CNN Reporter) und empfinden das als Normalität. Das Tempo, in dem das stattfindet, ist atemberaubend.

  9. Moin KK 😊
    Mal wieder eine Frage die nicht zum Thema gehört: ich teste gerade ob ich Vit.C vertrage und habe mir den Booster von Diadermine gekauft. Kann ich den (er soll ja nicht pur auf die Haut) in Paulas Ultralight Serum oder den Peptide Booster oder auch ins Omega Serum mischen?? Gibt’s etwas, ausser Creme mit LSF in das der Booster NICHT rein darf???
    Sorry für die vielen Fragen und noch ein schönes Wochenende ⛅🙋

    1. Ich antworte dir mal schnell von unterwegs, kann aber gerade die Inhaltsstoffe nicht einsehen, also alles aus der Erinnerung heraus. 😉 Vitamin C solltest du keinesfalls mit Kupferpeptiden zusammen nutzen, also zB. das Copperzeugs von NIOD oder The Ordinary. Ich würde auch nur stabilisiertes Vitamin C mit Retinol nutzen, nicht aber das saure. Ich kann mich nicht mehr erinnern, meine aber, Diadermine hat stabilisiertes Vitamin C und keine reine Ascorbinsäure. Eigentlich könnte man es auch wie ein Serum alleine nutzen, aber du hast recht, wenn man Anfänger ist, ist deine Vorgehensweise vorbildlich.
      Teste das neue Vitamin C Produkt besonders nur mit Produkten, die du bislang gut verträgst, dann fällt dir eine Verschlechterung des Hautzustandes schneller und leichter auf.
      Vielleicht können dir gleich noch LeserInnen ausführlicher antworten, zwischen Tür und Angel ist das immer so eine Sache, aber zumindest hast du schon einmal ein Feedback.
      Liebe Grüße, KK

      1. Hallo, ich helfe gerne mal kurz aus:
        https://konsumkaiser.com/2018/06/19/skincare-diadermine-lift-revitalisierender-vitamin-c-booster-lohnt-sich-das/
        Jawohl, ist ein Vitamin C Derivat, Magnesium Ascorbyl Phophate.
        In das Ultralight Serum von Paula kannst Du das gut mischen, bei Peptiden wird gestritten, ob es nur mit dem Kupferpeptid Interaktionen von Vitamin C gibt oder generell.. Ich habe nichts verlässliches gefunden, auch nichts darüber, ob sich das nur auf die „saure“ L-Ascorbinsäure bezieht oder generell Vitamin C. Solange man nichts genaues weiß, bin ich da eher vorsichtig. Ich glaube, Jasmin ist da total fit drin, vielleicht schreibt sie ja noch was dazu.
        Ansonsten hat Herr KK alles gesagt, was Du wissen musst 🙂

        1. Jasmin ist da total unfit drin (rede ich gerade in der dritten Person von mir? 🤔)
          Ich hab mal nach dem Update seitens TO versucht etwas Aussagekräftiges dazu zu finden. Fehlanzeige. Kupferpeptide sind in den USA ja schon wieder ein alter Hut. Der Streit darum, ob und wenn ja mit welchem Vit C die sich nicht vertragen wird seit über 15 Jahren erbittert geführt. Vieles beruht aber eher auf Erkenntnissen aus der Ernährung, dass Vit C den Platz von Peptiden als Chelatbildner einnehmen kann. Ist die Frage, inwiefern das überhaupt auf die Haut übertragbar ist. Wie das bei anderen Peptiden aussieht, ist noch viel unklarer. Es schießen täglich neue Kreationen aus dem Boden. Unmöglich, da den Überblick zu behalten. Die unterscheiden sich untereinander z.T. schon so sehr, dass sie schwer auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen sind.

          Da Paula keine Kupferpeptide einsetzt und für ihren Peptide Booster keine Einschränkung vorgibt im Sinne von „nicht mit Produkt X anwenden“, wage ich zu behaupten, dass die Kombi mit dem MAP-VitC-Derivat okay sein müsste, da sie es selbst in einigen ihrer Produkte verwendet.

  10. Danke lieber KK! Super Gedanken machen nd wie immer total unprätentiös. Dafür werden andere Bloggerinnen gelobt, wenn sie einmal alle Jubeljahre einen zeitgeistkritiscjen Beitrag bringen.
    Übrigens hast du es schon gesehen? Diese Susi lästert nun in anderen Kommentarspalten über uns ab, und die Bloggerinnen lassen sich auch noch bauchpinseln! Die Frau ist in meinen Augen mehr als seltsam! Himmel, hoffentlich merkt das mal jemand? Juristin? Klar, die Ex FabFortiesfrau Janne ist ja auch Schamanin und Richterin! Ecgt jetzt?????
    Das Internet ist voll mit…….. sorry keine Lust mehr auf diesen Kram!

    1. Liebe Frau Orthaus! Einfach nicht drum kümmern. Das ist Kinderkacke, die man einfach mit einem kleinen Tüchlein beiseite wischt. 😉
      Irrelevant und nicht erwähnenswert. Lachen wir ne Runde!
      Liebe Grüße, KK

  11. Gerade heute hatten wir das Thema im
    Büro. Schächten. Am besten die Bilder davon und mit dem Begriff Tierschutz anschauen. Qualvollen geht kaum. Und ist aufgrund der Religionsfreiheit täglich mehr zu sehen.

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