LIFESTYLE: ESSEN FÜR DIE SEELE * TIRAMISU FÜR ANFÄNGER

Der Herbst ist längst da, der Winter steht vor der Tür, und da erwartet man von einem Sport- und Gesundheitsfachmann sicherlich Tipps gegen Müdigkeit und überschüssige Pfunde, nicht wahr? Nö, ich bin da anders: Ich erinnere heute noch einmal an mein Tiramisu-Rezept, das wirklich einfach und leicht nachzuvollziehen ist. Süßes für die Seele, das wirkt immer!

 

Einfach und lecker. So müssen Rezepte für mich sein. Mangels Zeit und Talent bin ich nicht der große Zauberer in der Küche. Trotzdem möchte ich nicht auf so manche Gaumenfreude verzichten. Deshalb werde ich manchmal erfinderisch und versuche schwierige Rezepte/Gerichte auf das Notwendigste herunter zu brechen. Beim Tiramisú (D: „Zieh mich hoch“) ist es mir jedenfalls gelungen, ich musste mich arg beherrschen nicht gleich alle Portionen aufzuessen. Und das Thema Kalorien lassen wir hier mal ganz weit aussen vor, ok?

KK Tiramisu Zutaten

Wir brauchen (für 4 Personen – oder 2 Verfressene):

500g Mascarpone (ich nehme den mit einem „mittleren“ Fettgehalt von 40%)

1 Eigelb

100g Zucker (ich nehme Erythrit, zB. Xucker, kristalline Streusüße)

300ml Espresso (oder starker Kaffee) und 50 ml Kaffeelikör (oder Amaretto)

ca. 20 Löffelbiskuits

3 Esslöffel Kakao (kein Instantgetränk, ungesüsster Kakao!)

Da ich einen Übungsversuch gestartet habe, kaufte ich die Zutaten alle beim Discounter! Lidl, Aldi und Co. führen meist alle nötigen Zutaten!

 

Zubereitung (ca. 15 Minuten):

-Espresso kochen und etwas abkühlen lassen, danach 300ml mit 50 ml Likör in einer Schüssel mischen.

-Eigelb und Zucker vermengen und verquirlen bis sich die Kristalle aufgelöst haben.

KK Tiramisu Ei Zucker

-Dann Mascarpone unterheben (leichter: auch verquirlen! Ca. 3 Minuten)

KK Tiramisu Alles Verrühren

-Die Löffelbiskuits kurz in die Kaffee/Likör Mischung tauchen und in einer kleinen Auflaufform auslegen (Ich habe 2 kleine Formen verwendet, jeweils 4 plus 4 Biskuits geschichtet).

KK Tiramisu LB

-Darauf kommt die erste Cremeschicht, ca. 1 Finger dick.

-Dann wieder beginnen: Getränkte Biskuits, dann Creme. Die letzte Schicht sollte die Creme sein.

KK Tiramisu Verteilt

-Mindestens für 4 Stunden in den Kühlschrank (ich habe 10 Stunden gewartet, war besser!)

-Zum Servieren mit dem Kakaopulver bestreuen (Sieb! Wird sauberer verteilt)

KK Tiramisu Fertig

 

Das Dessert steht und fällt mit dem Mascarpone! Das Original hat 80% Fett. Ich finde aber den Geschmack mit der 40% Version (von Aldi) auch sehr gut! Nennt mich Banause, aber ich spare mir 40% Fett dann doch ganz gerne! 🙂

KK Tiramisu Mas

 

Das Rezept ist so einfach und reduziert, es lässt viel Spiel für eigene Ideen und Creationen! Guten Appetit!!

KK Tiramisu1

 

 

 

(Fotos: Konsumkaiser    Keinerlei Sponsoring)

55 Kommentare

  1. Oh😍👍. Habe nochdie Insipration fürs WE gesucht, etwaswas schnell geht und sehr cremig ist. Bin fundig geworden.😋😋😍

  2. Zack! Alle Zutaten auf die Einkaufsliste. Da wird mein Liebster sich heut abend freuen. Vielen Dank für das Rezept!
    Liebe Grüße aus dem nebligen Berlin von Catrin

  3. Tiramisu ist mein Lieblingsdessert seit ich denken kann. Statt Marsala, wie im Originalrezept nehme ich Baileys, der passt ausgezeichnet.
    Liebe Grüße
    Nicola

  4. Meine Herbstvariante davon ist „Apfel-Tiramisu“. Naturtrüber Apfelsaft statt Kaffee und dazwischen immer eine Schicht Apfelkompott mit Zimt. Und nun werde ich direkt zu Aldi pilgern, um Mascarpone zu kaufen. Gibt ja diverse Tipps, wie du die Creme leichter gestalten kannst (mit Magerquark oder leichterem Sahneersatz mischen), aber a) schmeckt das nicht so gut und b) wenn schon sündigen, dann richtig. Steht ja nicht jeden Tag auf dem Tisch. 😉

    1. Die Variante liebe ich sehr! Ich nenne es falscher Tramisu und bekomme immer dafür Standing ovations.

      „Sahneersatz mischen), aber a) schmeckt das nicht so gut und b) wenn schon sündigen, dann richtig“

      Genau mein Ansatz!

  5. Ich mache gerne eine leichte Variante, weil man davon mehr essen kann 😀
    500g Magerquark, 250g Frischkäse (normal, nicht den Leichten), statt dem Ei etwas Eierlikör oder Wasser. Alles mit Puderzucker schön cremig aufschlagen. Rest wie bei Deinem Rezept.
    Die Löffelbiskuits nehme ich ohne diese extra Zuckerschicht. Durch den Frischkäse bekommt die Quarkmasse mehr Cremigkeit.

  6. Manchmal denke ich, ich bin damit alleine auf der Welt, aber ich finde Tiramisu ekelhaft! Ich versuche seit 30 Jahren erfolglos es zu mögen. Klappt nicht. Es bleibt gruselig. 🙂

    1. du bist nicht allein! ich probiere ab und zu einen kleinen haps (habe nämlich einen internationalen tiramisu-tester an meiner seite) und bin dann immer schon mit „durch“. die einzelnen bestandteile esse ich alle und auch wirklich gerne, aber diese mischung ist einfach nicht meins.

      1. Naja, schmecken tut’s mir meist schon einigermaßen… auch wenn ich anderen Süßigkeiten eindeutig Vorzug gebe. Aber ich bin wegen der rohen Eier kein Tiramisu Fan.
        Ich mache hier in meiner eigenen Küche nichts mit rohen Eiern und auswärts lasse ich erst recht die Finger davon (maximal 1-2 Löffelchen probieren). Im Ausland nochmal sowieso ganz besonders^^ Wenn ich mir irgendwo schon besser nicht mit Leitungswasser die Zähne putzen sollte, werde ich ganz sicher dort keine rohen Eier essen. Aber auch im europ. Süden (Italien z.B.), wo es mit dem Wasser nicht so schlimm ist, vertraue ich nicht auf funktionierende Kühlung und ’saubere‘ Eier.

      1. @Isabel – bei meiner Version – wenn die Löffelbiskuits nur leicht mit einem Pinsel mit Espresso bestrichen werden und die Quark/Frischkäsemasse nicht mit Eierlikör verflüssigt wird, ist am Ende die Konsistenz der Masse nicht anders, als bei einer Quarktorte mit Biskuitboden. 🙂
        Die Kekse werden nur Matsch, wenn der Rest zu flüssig her gestellt wird.

  7. Das erinnert mich an ein schräges „Cocktail“-Rezept aus meiner Jugend:
    2-3 gehäufte Löffel Kaba in ein hohes Glas,
    einen Spritzer aus der Plastikzitrone drauf,
    kurz mit Mineralwasser aufschäumen und durchrühren,
    mit Cola bis zum Glasrand auffüllen…
    Klingt eklig, war aber ein Highlight ohne Alkohol, Cola gabs bei uns zu Hause auch nur äußerst selten. Prost! 🙂

  8. Du bist nicht allein, Andrea. Ich mag auch kein Tiramisu!
    Abgesehen davon, dass ich eh nichts esse, wo ein rohes Ei drin ist, finde ich alles was irgendwie in diese Richtung von Tiramisu oder auch Buttercreme geht irgendwie eklig im Mind. Das beste für mich an Tiramisu sind die getränkten Löffelbisquit und die gehen in der Cremepampe unter. 😝

  9. Vor vielen Jahren habe ich Tiramisu zum ersten Mal selbst gemacht, weil die Portionen beim Itti indiskutabel klein waren. Mein Rezept ist fast genau wie deins, nur ohne Ei, dafür Sahne. Das wichtigste überhaupt ist aber, das nicht Kaba, Nesquick oder kalter Kaffee verwendet wird. Und Zeit (wie beim Baguetteig die geheime Zutat), wenn´s möglich ist 36 Stunden 😉

  10. Süße Nerven- (oder gute Laune-)Nahrung kann man doch immer gebrauchen! Und ich lasse es auch 24 Stunden durchziehen, es schmeckt dann einfach noch besser 🙂 ..

    1. Finde das Rezept genial u mag die Nachspeise sehr gerne! Aber bei mir gibts meist Salzburger Nockerln! Geht ganz fix👍😊

      1. Du wirst schockiert sein, wie schnell das geht. Wenn du dich im Griff hast, nutze die Wartezeit von wenigstens 24 Stunden 👍🏼

  11. Off topic – hat jemand [Dr.jart] Peptidin Serum Blue Energy Effect getestet? Derzeit für 21$ zu finden, Peptide sind für mich mega und die Verpackung ist so hübsch :-)))

    1. Hallo,
      ich interessiere mich eigentlich nicht für Tiramisu🤪
      Trotzdem lese ich jeden Beitrag hier, wenn es mir möglich ist!
      Immer nette Kommentare und viele, neue Anregungen und Ideen in allen Bereichen!
      Und dann die off topic Frage von ombia!
      😁😁😁
      Ich habe es noch nicht angewendet, aber eben die Inhaltsstoffe gegoogelt 🤓.
      Meiner Meinung nach zu viele Reizer!
      Lavendel, Bergamot und viele andere Stoffe, die eher unerwünscht sind in einem Serum.
      Ich denke es könnte mehr schaden als nützen.
      Vor allem bei deiner Routine.
      Ich würde es bei mir nicht versuchen.
      Liebe Grüße Christina

      1. Vermutlich stimmt das 😢. Aber der Peptiden-Mix ist toll und einige Youtuber meines Vertrauens mit empfindlicher Haut haben beruchtet, dass sie das Produkt sehr gut vertragen haben und das der Duft ganz dezent ist. Und die Verpackung 😍😁. Es gibt auch die pinkfarbene Version. Jetzt muss ich wieder an ein Shisheido Serum denken mit ganz viel Alkohol. Ich habe es bestens vertragen 👍😂und nichts hat meine Haut so schnell beruhigt und zufriedengestellt. Verstehe es bis heute nicht.

      2. Ich bin mir nicht sicher was genau Bergamot berries oil sodium hyaluronate ist und ob es das Gleiche wie Bergamotte Öl ist, aber davor sind einige gute beruhigende Incis wie Oat Kernel extract usw. .Eindeutig kann ich nur Lavender identifizieren, aber das ist schon weiter unten in der Liste. Dafür aber Nanopeptide-1, Acetyl hexapeptide-8, Copper tripeptide-1, Tripeptide-1, Palmitoyl tetrapeptide-7, Palmitoyl tripeptide-1, Palmitoyl pentapeptide-4, Hexapeptide-9 die alle Wunder mit meiner Haut bewirken. 27 euro für 40 ml. Ich teste es :-).

        1. 😂😂😂😂
          Mach das!!!
          Vielleicht findest du ja einen Trüffel!
          Dann lass es uns unbedingt wissen!!!
          Die Verpackung, der Preis…. und dann noch die Peptide🤩!
          Die Hoffnung sollten wir auch nicht vergessen !
          Es packt einen immer wieder, das perfekte Serum ( oder was auch immer ) zu finden.
          Sehr sympathisch!!!!
          Ich erkenne mich wieder 🙈!
          Ich hab immerhin sofort gegoogelt, was das für ein Serum ist, für das du dich interessierst !

  12. Hier noch ein Tip für alle, die gerne Erythrit zum Süßen nehmen (ich z.B.), aber über den kühlen Beigeschmack in höheren Dosierungen stolpern. Auf einem tollen Low-Carb-Blog habe ich den Tip bekommen, dass man das gut ausgleichen kann, wenn man die Süssungsmittel kombiniert. Und tatsächlich, seit ich das mache, schmeckt es echt wie Zucker und hat nicht mehr diese Kühle von Eiskonfekt. Ich nehme ein bis zwei Teelöffel von einer Tafelsüße mit Stevia dazu (und nein, in dieser Kombi schmeckt Stevia überhaupt nicht bitter) und reduziere die Erythritmenge etwas.
    Lieber KK, ich nenne mal das Produkt, ich hoffe, das ist ok ?
    Daforto Stevia Streusüße
    Da man nicht viel braucht, relativiert sich der sportliche Preis. Die Kombination von reinem Erythrit und dieser Streusüße hat sich in vielen Kuchenrezepten bewährt bei mir und noch nie habe ich einen negativen Kommentar von Gästen gehört über einen merkwürdigen Geschmack. Bei reinem Erythrit habe ich das schon mal, da meinte jemand, er schmeckt, dass es nicht Zucker ist.

    1. Meidest du Zucker wegen gesunder Ernährung oder aus anderen Gründen?
      Ich war sehr lange mit Stevia zufrieden, bin aber zu Muscovado zurück weil es mir gut bzw. viel besser schmeckt. 500 Gramm Packung langt mir aber monatelang…und sonst fü Getränke Agave.

      1. Falls du mich gemeint haben solltest: Ich meide den Zucker nur in üppigen Desserts. Hier kann ich kaum einen geschmacklichen Unterschied ausmachen, es knirscht so „schön“ und ich kann davon mehr essen, obwohl es immer noch hochkalorisch ist.
        Ansonsten esse ich alles mit Zucker, wenn ich es selbst zubereite. Fertige Lebensmittel habe ich nur selten auf dem Tisch.
        Bei Getränken mache ich eine Ausnahme, ich liebe Light Limo.
        Ansonsten labere ich auch immer wieder den Satz: Die Dosis macht das Gift! 😉
        Kohlehydrate sind wichtig, Fett auch und Eiweiß wurde bei uns viel zu lange unterschätzt.
        Womit wir aber auch wieder bei Friedas Thema wären, alles kaum zu überblicken, man findet 1000 Meinungen in alle Richtungen, Selbstversuch macht klug, oder so. 😉

        1. Danke lieber KK!
          Das ist eine gute Idee, nur in bestimmten Süßspeisen den Zucker zu reduzieren/ersetzen.
          Ja, stimme Dir zu. Nie zuvor gab es so viele „richtige“ Trends und Ernährungsstile, bin selbst einem verfallen.
          Aber clean eating, paleo, lchf, vegetarisch, vegan, roh, atkins, nach Blutgruppen, makrobiotisch, basisch, freegan – you name it.

      2. Ich habe es jetzt hier bestellt https://openthebeauty.com. Der Preis war gut und die Lieferkosten freundlich. Dabei habe ich andere interessante Produkte ähem, entdeckt.
        Dr.Jart+ Cicapair Serum – A highly concentrated, fast-acting serum that soothes skin sensitivity while calming redness and irritation…with potent capsules containing Centella Asiatica :-).
        Dann Ceramidi Cream. Dr.Jart+ Cicapair Night Repair. Dr.Jart+ Ceramidin Oil Balm.
        Dr.Jart+ Ceramidin Serum interessiert mich auch sehr. Und die Verpackung ist hübsch :-)).
        Dr.Jart+ Cicapair Re-Cover Cream hat nur vier Zutaten und alle vier sind toll.
        Auch Dr.Jart+ Ceramidin Liquid. Auf gleicher Webseite Tonymoly Tony Lab Dr Build Ato Cream mit Ceramiden. Eigentlich ist dieser Shop ein Paradies für alles mit Centella Asiatica Extract und Ceramiden!

  13. Hallo Ombia, meinst Du mich oder den KK ?
    Ich meide Zucker, weil ich der Überzeugung bin, dass wir in unserer Ernährung sowieso viel zu viele Kohlenhydrate haben.. lebe Low Carb, aber moderat und nicht dogmatisch und nein, das ist nicht spassbefreit und ohne Genuß. Ich mache das *Achtung es stinkt nach Eigenlob* das beste Tiramisu der Welt völlig zuckerfrei und backe die leckersten Kuchen und Brote aber eben mit anderen Mehlen wie Mandel- und Kokosmehl, Haferkleie usw. Nach einer Zeit der Eingewöhnung würde ich nie mehr auf eine andere Ernährungsform zurückkehren. Aber das ist nur meine individuelle Erfahrung damit. Bevor ich es vergesse: ich habe mit dieser Ernährung ganz ohne Diät 15 kg abgenommen, sehe fünf Jahre jünger aus als noch vor fünf Jahren und der Anteil an frischen unverarbeiteten Lebensmitteln ist sehr viel höher als früher. Und die neulich in der Presse kolportiere Meldung „low carb tötet“ (überspitzt ausgedrückt) vergiss bitte. Bei interesse kann ich gerne zwei kritische Betrachtungen zu dieser Meldung posten.

    Ich sag es nur ungern, aber Agavensirup ist im Vergleich zu normalem Zucker nicht besser. Zwar etwas besserer glykämischer Index aber mehr Fructose, was für viele problematisch ist.

    1. Danke Roland, Dich meinte ich. Ich lebe auch low carb, zumindest die Hälfte der Woche. ;-). Pasta macht mich schwach. Brot oder generell Bäckerprodukte brauche ich nicht mal einmal monatlich.
      Ich könnte von Rohschinken, Oliven und Parmesan leben.

      „Kuchen und Brote aber eben mit anderen Mehlen wie Mandel- und Kokosmehl, Haferkleie usw“

      Ich backe auch gerne und oft, für low carb musste ich viele Rezepte drastisch anpassen, Kokosmehl verschlingt jede Feuchtigkeit und anfangs war alles staubtrocken. Einige Rezepte wie Schwarzwälderkirschtorte gelingen low carb nicht wirklich.
      Gute Freundin hat zum Thema low carb Bücher veröffentlicht und ich dürfte alles kosten was als Rezept später in den Büchern landen soll :-). Da habe ich ein Jahr sogar hard core LCHF ernährt. Jetzt nicht mehr. Dafür liebe ich Kuchen zu sehr. Und gute Burger.
      Was aber aus meiner Sicht LCHF falsch macht, ist dem Kokosfett tolle Sachen zuzuschreiben. Kokosfett ist und bleibt zu 90% gesättigte Fettsäure und DGE warnt fern von dem Zeug zu bleiben.

      „Bevor ich es vergesse: ich habe mit dieser Ernährung ganz ohne Diät 15 kg abgenommen“

      Ich auch! 🙂
      Dabei habe ich regelmäßig gebratenen Speck – wertet alles auf – und Spiegeleier gefrühstückt. Eigentlich wenn ich Brot essen will, schmeckt mir nur noch die low carb Version, tegut verkauft es unter „Eiweißbrot“.

      „Ich sag es nur ungern, aber Agavensirup ist im Vergleich zu normalem Zucker nicht besser. Zwar etwas besserer glykämischer Index aber mehr Fructose, was für viele problematisch ist.“

      Schmeckt mir aber besser. Vor allem in Eistee oder Shakes.

      1. Ja, der Umgang mit diesen „neuen“ anderen Mehlen ist schon tricky aber ich bin inzwischen so geübt, dass mir alles gelingt. Beim Thema Eiweißbrot bekommen ja viele echt Plaque auf den Zähne, aber das liegt an der gräßlichen Qualität der meisten, die ich gekauft habe. Ich backe inzwischen selbst und ich schwöre, kein Mensch merkt, dass das mit viel weniger Kohlenhydraten daher kommt. Wirklich. Alles eine Frage der Rezepte und inzwischen gibt es so vieles gute.
        Ich persönlich bin davon überzeugt, dass jede Ernährungsform nur durchgehalten wird, wenn sie einem nicht die Lebensqualität nimmt. Mir gehts mit moderatem low car sehr gut, bin da nicht hysterisch dogmatisch und esse auch mal ab und an was ganz normales, aber überwiegend fühle ich mich so wohl damit, dass ich gar nichts anderes will.
        Thema Kokosöl: da gab es neulich Aufregung über das Video der Freiburger Forscherin. KEINE Ernährungexpertin, wohlbemerkt sondern Expertin für Prävention. Das ist ein feiner aber kleiner Unterschied. Mich hat es total gestört, wie sie da auftrat. Kokosöl unterscheidet sich ganz wesentlich durch andere so gesättigte Fette durch die Laurinsäure, die völlig andere Eigenschaften hat. Auch hier gilt: Die Wahrheit ist komplex. Klar, wer jeden Tag mit 200 g Kokosöl kocht, der wird sich wundern. Ich nutze es selbst, aber eben – und da greife ich gerne auf KK oben zurück – die Dosis macht das Gift.
        LCHF ist für mich nichts, dafür reagiere ich zu intensiv auf das viele Fett.
        Auch Low Carb Kuchen sind echte Kalorienbomben, mit irgendwas muss man die fehlenden Kohlenhydrate ja ersetzen. Aber die, die ich backe, sind keine irgendwie „Tut wie Kuchen“ – Kuchen, sondern sind echte, lecker feine Kuchen. Ungelogen, auf jeder Party werde ich angesprochen, dass man unbedingt das Rezept will. Und auf meine vorsichtige Aussage, das war low carb kommt jedesmal ein erstaunter Gesichtsausdruck.

        Du wirst sie vermutlich alle kennen, aber ich poste trotzdem mal meine absoluten Lieblingsblogger und Backbuchautorinnen:
        Bettina Meiselbach mit ihrem Blog und ihren wirklich wunderbaren Kochbüchern.
        Holla die Kochfee mit ihrem sensationellen Backbuch und ganz neu: Beate Strecker „40 Low carb Kuchen aus einem Teig“. Für jeden, der da etwas einsteigen will, eine Offenbarung.

        Und weil wir gerade beim Thema sind: hier noch die Kommentare zu der angeblichen Gefährlichkeit von Low Carb. Sehr aufschlußreich!

        https://www.aerzteblatt.de/archiv/201666/Kohlenhydrate-und-Lebenserwartung-Low-Carb-unter-Verdacht?fbclid=IwAR2Pcf7Qqaf7Wgz-SlUgcvtkZgFCkks20tm2Umt4ZF3_t0FcZ3gOv9ZsAFg

        https://paleolowcarb.de/low-carb-wirklich-lebensgefaehrlich/?fbclid=IwAR32yia6-LBUyT7AovESkCMRYs47wVCW4H4EeC5O-nBOYOe3FVAPt7caxZc

        Auch interessant:
        https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4907276?nlid=124745_3081&src=WNL_mdplsnews_180917_MSCPEDIT_DE&uac=34749BJ&faf=1&fbclid=IwAR2y8BgXnYS6QtIS7Po2EFNxMDp74Ek7h8fsODq36Q0Hxf30ioybKur1DdU

        P.s. Stimmt nicht, dass Schwarzwälder Kirsch in low carb nicht gelingt. Ich schwöre es Dir! Habe eine vierstöckige gebacken und auf eine Hochzeit angeschleppt. War die erste Torte, die weg war und KEINER wollte mir glauben, dass die ohne Zucker und mit Mandelmehl und anderem gebacken war. Wirklich 🙂

        1. „Beim Thema Eiweißbrot bekommen ja viele echt Plaque auf den Zähne, aber das liegt an der gräßlichen Qualität der meisten, die ich gekauft habe“

          Oh, zum Glück blieb mir das erspart. Aber woran liegt es genau?

          Es war nicht nur die blonde Medizinerin, national und international gibt es Stimmen aus verlässlichen Quellen die von Kokosöl warnen. Ich bleibe beim Olivenöl. Gute Fette tun mir gut und ich bin davon lange satt. Und Fett ist ja Geschmackverstärker.

          Ja, low carb kann Kaloriebombe sein. Da denke ich nur an Sahne, Nüße, Dateln, Butter.
          Ich habe auch Schokomousse auf Avokado Basis gemacht. Lecker. Oder power balls mit Nussmischung und Butter und Mascarpone. Oder Erdnussbutter Schokopralinen. Mann, jetzt habe ich Hunger.

          Ich habe neulich The anti aging plan Buch von Walford gelesen, davor einige andere Bücher zu dem Thema und die meisten verfolgen eine LC ähnlicher Idee.

          Jetzt muss ich unbedingt irgendein Rezept von Dir nachbacken!
          Komm, die Schwarzwälderkirsch darfst Du teilen :-).

          Ne, die Links zu den anderen (ich will ja Deinen Rezept) Rezepten kenne ich nicht. Ich habe mich streng an die Bücher der Freundin gehalten und sie ist nicht eine von erwähnten.

          Danke auch für die Links.

          1. Liebe Ombiaombia,

            der Spruch mit der Plaque auf den Zähnen, der war nur metaphorisch gemeint *hehe*. Damit wollte ich ausdrücken, dass ganz vielen diese gekauften Eiweißbrote nicht schmecken – mir auch nicht, finde die von der Konsistenz echt grässlich. Und ich stehe nicht so sehr auf Weizenkleber und Sojaeiweiß, aber das ist ja eine persönliche Einschränkung.

            Die Backbücher kann ich Dir echt empfehlen und einen Blick auf Bettina Meiselsbach Blog lohnt sich. Sehr schöne und leckere Rezepte und eine tolle Geschichte dahinter. Ehemals sehr krank und mit viel Gewicht und einen eigenen Weg heraus gesucht. Und inzwischen eine der erfolgreichten Bloggerinnen im Bereich Low Carb.
            Ich liebe solche Geschichten ja!

            1. Danke Roland.
              Schau ich mir üners WE an. Meine Freundin hat eine ähnliche Geschichte. Aus Not heraus hat sie Alternativen gesucht und so kam sie zu low carb high fat.

        2. Hallo Roland, würdest Du Dein Eiweißbrot-Rezept vielleicht verraten? Ich will auch insgesamt zehn Jahre jünger aussehen und 15 kg abnehmen :-)!

          Ich backe seit längerem mein Brot auch selbst, und habe nach einigen Try & Error jetzt eine nahezu deppensichere („für Faule oder Doofe“ ;-)) Mischung herausgefunden, die ohne Teig-Ruhen-Lassen, Stauben und Kneten auskommt – UND schmeckt. Echt keine Hexerei und kaum Arbeit, und man weiß genau, was drin ist! Die Zutaten sind ziemlich variabel, ich nehme meist Buchweizen-, Emmer-, Kamut- und ein wenig Dinkelmehl, samt Haferflocken, gehackten Kürbiskernen, Chia- und Leinsamen.

          (Mit Kokos- oder Mandelmehl bin ich bisher immer auf der süßen Seiten geblieben, Kuchen gelingen damit toll.)

  14. Roland und Ombia, eure Posts machen glatt Lust auf „vernünftige“ Ernährung, obwohl ich mich normalerweise blind für das Tiramisu entschieden hätte ;-).

  15. Beim Bäcker sieht mich keiner mehr, mein Ciabatta und Baguette backe ich selber, mit OO und Dinkelmehl…dafür gibt es „sauberen“ Ersatz?

    1. Hallo Charlotte,

      Für Ciabatte und Baguette gibt es in Low Carb nicht wirklich Ersatz, das muss man ehrlicherweise zugeben. Diese Brote leben von der speziellen Konsistenz, die Du nur mit 00 und den traditionellen Mehlen hinbekommst.
      Die low carb Brote, die ich gut finde, die sind eher an Landbrote oder Vollkornbrote angelehnt, da ist die Grundlage ja auch im Original eher gröber, schwerer, nicht so feinporig luftig.
      Ich verlinke Dir hier mal ein Lieblingsbrot von mir, da siehst Du bei den Zutaten natürlich schon, das ist was völlig anderes als die normale Brotbackerei. Die Zutaten hat man auch nicht so einfach im Haushalt, ich habe mir damals wie beim ersten Auszug in die eigene Wohnung quasi einen Grundstock anlegen müssen. Das gute ist, viele Zutaten werden in ganz vielen Rezepten wieder eingesetzt und von daher kommt man gut hin. Mit einer Prise Brotgewürz und einem Hauch Senf (ja!) in den Teig ist der Geschmack wirklich fast nicht von einem „normalen“ Brot zu unterscheiden und die Konstistenz für ein Eiweißbrot unglaublich locker und luftig.

      https://happycarb.de/rezepte/backen/low-carb-krustenbrot/

      1. Wow, danke! Bekommt man denn die Zutaten auch im Reformhaus oder bei tegut, denn’s oder so? Wohl kaum bei rewe oder edeka…
        Meine Brote gönne ich mir nicht täglich, der Genuss ist Luxus für mich.
        Weil ich aber ein totaler Brotfresser bin, wäre dein Rezept die Antwort auf meine Träume. Einfach essen ohne schlechtes Gewissen, kaum auszudenken!

        1. Einige Zutaten hat Edeka auch, aber Rewe hat bei mir 60%, wenn nicht mehr. Rewe Center genauer gesagt, ist bei uns riesig, angeblich der größte in unserem Bundesland. Viele Produkte bekommt man aber günstiger und in größeren Packungen in spezialisierten online Shops. Dann auch Nudeln die extrem low carb sind wie Konjak nudeln usw.:-))

  16. Hallo Claudia,

    das schöne daran ist: obwohl ich mich vernünftig ernähre, sind so leckere Sachen wie Tiramisu und Kuchen eben drin. Hehe. Das ist das grandiose daran, warum ich auch so locker am Ball bleiben kann. Ich bin esse für mein Leben gerne und bin da totaler Genießer, es gibt für mich nichts schrecklicheres als schlechtes Essen (naja, gibt schon noch was, was schlechter noch schlechter ist, aber das gehört hier nicht her). Die Basis meiner Ernährung ist überwiegend frisches, unverarbeitetes und von mir zubereitetes Essen mit Gemüse, Gemüse, Gemüse (man, was es alles gibt auf dem Markt, unglaublich!), gesunde Öle und Fette, ab und zu Fisch und seit über 20 Jahren kein Fleisch. Für mich funktioniert das super und fühle mich da sehr wohl.

    Ich habe als Basis das Rezept hier benützt, aber noch etwas daran gebastelt, vor allem musste ich für die Hochzeit die Menge mehr als verdoppeln.

    https://www.chefkoch.de/rezepte/2674551419946887/Low-Carb-Schwarzwaelderkirschtorte.html

    Für den Teig habe ich Erythrit 100 gramm und 2 Teelöffel von dieser Daforto Streusüße für den Teig genommen, Steviapulver bitte weglassen, finde ich grässlich. Ich habe die Menge an Kirschwasser erhöht und noch Xylit-Schokodrops in den Boden mit verbacken.. Obacht, Mandelmehl meint nicht gemahlene Mandeln, sondern teilentöltes Mandelmehl, das ist was völlig anderes. Kirschen hatte ich zuckerarme und die Sahne noch mit Erythritpuderzucker gesüsst, außerdem noch Sahnesteif dazu – die paar Kohlenhydrate verteilen sich und fallen nicht ins Gewicht. Ohne war mir zu riskant, dass die mir davon läuft.

    Und für alle die Englisch können: das weltbeste low carb tiramisu aller Zeiten. Sensationell! Mit selbstgebackenem Ersatz für die Löffelbisquits. Ich hab es schon mehrmals gemacht und kann jedesmal kaum glauben, dass das ohne Zucker ist. Kalorienarm geht aber anders, Vorsicht! Das flutscht auch auf die Hüften, aber so was von. Ich lasse das Steviapulver im Rezept auch weg und stattdessen eben wieder diese Streusüße.

    http://queenketo.com/sugar-free-low-carb-keto-tiramisu/

    Viele Grüße
    Roland

    1. Also Pasta nicht, Kartoffel nicht, Reis nicht, Fleisch nicht. Was wären dann die Hauptgerichte mit nur Gemüse? Ißt Du davon viel um satt zu werden?
      Zoodles? Quiche, Gemüsepfanne, gefüllte Paprika oder Auberginen oder Kürbis, Blumenkohl Pizza, Suppen, Gemüsebratlinge…und weiter? Danke für die Anregung.

      1. Ich habe eher das Konzept, dass ich eine Tagesmenge an Kohlenhydraten habe und balanciere das aus. Ich verbiete mir nichts prinzipiell, aber kontrolliere die Menge. Wenn ich Lust auf Pasta habe, dann gibt es einen Teller, aber eben eher eine italienische Größe mit viel Gemüse und weniger Nudeln. Am Abend eben dafür dann viel weniger Carbs. Ich sterbe für ein perfektes Risotto aber dann gibts halt nicht zwei Teller wie früher. So ähnlich wie wir es neulich hatten bei den relativen und absoluten Konzentrationen bei Kosmetika. Z.B: Erbsen sind ziemlich zuckerhaltig, da esse ich eben nicht 400 Gramm, sondern in einer Sauce weniger. Ich halte nichts davon, mir was zu verbieten, nur weil das einen „magischen“ Grenzwert hat. Es gibt low carbler, die essen z.B. nichts, was über 20g Kohlenhydrate hat pro 100 Gramm. So was ist nichts für mich, da müsste ich auf viel zu viel verzichten, was ich mag und was mir schmeckt.

        Schau mal auf den oben von mir empfohlenen Blog, dann bekommst Du einen Überblick, was ich alles esse – sehr viel vielfältiger und abwechslungsreicher als der typische „Schnitzel-Pommes-2 Salatblatt“- Esser. Alles genannten Sachen von Dir kommen bei mir auf den Tisch, aber da hört es nicht auf. Z.B. :jetzt im Herbst lässt sich Zwiebelkuchen sehr fein machen mit einem Teig mit Mozzarella als Grundlage (ja, echt, klingt irre) oder Gemüsequiche, merkt kein Mensch, dass das kein Mürbteig ist. Ich lade sehr viel zum Essen ein und noch nie hat irgendjemand überhaupt gemerkt, dass das nicht „das übliche Essen“ ist. Damit erschreckt man nur die Leute. Sag ihnen, es kommt was gesundes auf den Tisch und die Gesichter werden lang. Sag ihnen, es kommt was leckeres auf den Tisch, und der Mundwinkel geht nach oben.
        Und ja, ich esse viel. Wenn mir jemand, der mich nicht kennt beim Essen zusieht, dann meint derjenige, dass ich sehr sehr viel esse. Höre ich ganz oft. Das Verrückte daran ist, ich esse mehr als früher und bleibe damit schlanker, als ich es in meinem Leben je wahr. Vermutlich, weil meine Art der Ernährung für meinen Stoffwechsel so geeignet ist, für jemanden anderen kann das auch schief gehen.

        1. Danke Roland. 🙂

          „Ich habe eher das Konzept, dass ich eine Tagesmenge an Kohlenhydraten habe und balanciere das aus. Ich verbiete mir nichts prinzipiell, aber kontrolliere die Menge. Wenn ich Lust auf Pasta habe, dann gibt es einen Teller“

          Das hört sich nach low carb Version an die wirklich dauerhaft umsetzbar ist.

          “ Ich sterbe für ein perfektes Risotto “

          Ich auch! Und gerade gestern Abend bei unserem Gespräch musste ich an Risotto denken.

          „Es gibt low carbler, die essen z.B. nichts, was über 20g Kohlenhydrate hat pro 100 Gramm“

          Das wäre ich an 3-4 Tagen der Woche. Deshalb war ich erstaunt wie das langfristig gehen würde, ohne Verzicht. 😉 Ich lade oft ein, werde aber oft eingeladen und esse dann das was der Gastgeber zubereitet hat. Neulich einen Kartoffel-Parmesan-Brei mit ordentlich Butter um zum hineinsetzen. :-)) Auch esse ich ein Tag in der Woche in Restaurant, meist am WE und je nach Restaurant gibt es nicht low carb überall, außer man will Kaisergemüse ohne alles nehmen. Und das will ich nicht nach dem ich 10 Stunden gewandert habe.

  17. Lieben Dank, Roland, die Schwarzwälder werde ich ausprobieren und einem „Experten“ vorsetzen, bin auf die Reaktion gespannt.

    Ich hatte einmal Stevia daheim und fand es furchtbar, danach nie wieder ein Versuch mit Zuckerersatzstoffen jedweder Art.

    In meiner Zwangs-low-carb-Phase hatte ich eine Tages-KH-Menge bzw. hab in Broteinheiten gerechnet, das ging erstaunlich gut und war extrem wirksam, allerdings hab ich mich aus Bequemlichkeit ziemlich einseitig ernährt, einfach weil ich dann wusste, was in welcher Menge geht. Also täglich grüßt das Essens-Murmeltier oder so ;-).

    Low Carb funktioniert also bei mir prima, allerdings liegt es mir so gar nicht, weil ich alles mit Kohlenhydraten liebe, seien es Kartoffeln, Pasta, Reis, Brot oder natürlich Zuckerzeug in jeder Form. Ich denke auch, die Menge macht es und Verbote bringen nichts. Aber schon hie und da kleine Veränderungen tun gut, es muss ja nicht gleich der große Rundumschlag sein. Von daher werde ich mich mal bei den Brotrezepten umsehen und endlich den Julietteschneider einweihen, mit dem ich seit Ewigkeiten „Möhrenpasta“ Bolognese zaubern möchte :-). Nochmals herzlichen Dank für die vielen Anregungen!

    1. Ich habe es ja oben schon mal geschrieben, auf Dauer funktioniert nur etwas, mit dem man gut und gerne leben kann. Kurzfristig ist ja irgendwie alles durchzuhalten, auch vier Wochen Ananas und Eier und sonst nix. Aber das ist weder gesund noch macht es Laune. Von daher bin ich total froh, dass ich mit den von mir oben genannten Blogs einen Einstieg gefunden habe in eine Essenswelt, die beides befriedigt, für mich leckeres Essen und die gesundheitlichen Vorteile, die ich anstrebe.
      Stevie pur ist für mich gräßlich, aber in genannten Mischungen gut vertretbar und ich kann Dir einen Versuch mit Erythrit und Xylit nur empfehlen. Ich bin eigentlich auch total kohlenhydrat-affin aber eine reduzierte Menge am Tag tut mir sehr gut. Ich ernähre mich so abwechslungsreich wie nie zuvor. Und ja, oft sind es nur die kleinen Schritte, die uns weiterbringen. Zuckerzeugs finde ich prinzipell auch total fein, aber da mir die Zuckerersatzstoffe ermöglichen, den süssen Zahn zu befriedigen, ohne dass ich übermäßig verzuckere… mjamm!

      Z.B:

      https://www.holladiekochfee.de/triple-chocolate-cake/

      Man beachte die Kalorienzahl 🙂 – aber zwei Stücke davon lassen meinen Blutzucker völlig unbeeindruckt und das finde ich einfach nur *wow*. Das Hüftgold natürlich nicht, auf den Hinweis mag ich nicht verzichten!

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