SKINCARE: DIE 4 SCHLIMMSTEN FEHLER, DIE FÜR EINEN UNRUHIGEN TEINT SORGEN

Pigmentflecken, braune Stellen, unruhig aussehende Haut. Alles nun wirklich keine Zeichen von junger, frischer Ausstrahlung. Dagegen arbeiten wir mit den verschiedensten Skincare-Inhaltsstoffen, mehr oder minder erfolgreich. Doch welche täglichen Fehler verschlimmern das Problem womöglich?

Sonnenschutz vergessen

Nein, UV Schutzprodukte garantieren nicht, dass man keinesfalls Pigmentflecken bekommen kann, aber die Chance einigermaßen verschont zu bleiben steigt. Leider „vergessen“ wir oftmals den täglichen Schutz im Gesicht, oder uns nervt die Beschaffenheit/Konsistenz des Produkts. Aber selbst wenn man die Sonne nicht am Himmel sieht, ist der Schutz wichtig, denn Pigmentierung (Melanin) wird durch UV Strahlung ausgelöst.

Eine Bestrahlung zu viel hier, einmal Sonnenschutz vergessen dort, die Fälle summieren sich und schon hat man die Misere: Die Haut produziert zu viel Melanin, und das leider nicht superschön regelmäßig wie bei einer Bronzestatue. Nein, es gibt dunklere und hellere Stellen, das macht ein typisch „unruhiges“ Hautbild.

Will man das vermeiden, muss man sich akribisch schützen, denn UVA kommt durch Wolken, Fensterscheiben und schert sich nicht um Jahreszeiten und Temperaturen! Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser auch der UVA Schutz. Eine angenehme Textur ist wichtig, denn man muss das Produkt auch auftragen mögen. Sehr teure und pampige Produkte sind kontraproduktiv!

 

Zu viel Peeling

Peelings, besonders chemischer Art, sind sehr angesagt. Immer mehr Firmen kommen mit den „Glow-Producern“ auf den Markt. Die obersten Hautschüppchen, die grau und scheinbar nutzlos auf der glatteren Haut liegen, werden abgetragen. Zum Vorschein kommt weiche, zarte, scheinende Haut. So weit die Theorie. Nun haben diese Schüppchen aber auch eine gewisse Schutzwirkung. Die Natur hat nicht gesagt: „Ätsch, ich verpasse dir ne Ladung Hautschüppchen, damit du alt und grau aussiehst!“

Nein, die Schüppchen sind auch ein natürlicher Verstärker des Haut-Eigenschutzes. Peelt man die nun exzessiv weg, verlieren wir natürlich diesen zusätzlichen Schutz, die Haut wird also empfindlicher gegenüber UV Strahlung. Ausserdem kann es zu entzündlichen Reaktionen der Haut kommen, die in unguten Flecken und Rötungen der Haut resultieren.

Entzündungen der Haut aktivieren ebenfalls Melanin, mehr muss man dazu wohl nicht mehr sagen…

Eigentlich geht es in diesem Fall nicht nur um Peelings. Alle harschen Methoden der Hautpflege/Reinigung sind in der Lage diese Mikroentzündungen auszulösen, und damit wiederum für fleckige Haut zu sorgen.

 

Duftstoffe in der Gesichtspflege

Besonders in der Kombination mit UV Strahlung sehr hinterhältig. Da lobt man noch die wunderbar duftende Sonnencreme und ehe man sich umschaut, wundert sich die ganze Familie über seltsame Flecken auf der Haut. Besonders gefährlich sind die ätherischen Duftstoffe, da sie die Haut aussergewöhnlich stark reizen können.

Perfide ist auch, dass man das Gefühl haben kann, man vertrüge parfümierte Pflegeprodukte, und die Hautreaktion kommt zeitverzögert.

Mittlerweile werde ich da immer pingeliger: Lese ich einen Bericht zu einem Gesichtspflegeprodukt, und ich stolpere über einen Absatz wie „…und die Creme ist so toll, weil sie so herrlich duftet…“ bin ich raus aus der Nummer. Als Nachtcreme mag ich kaum noch irgendeinen Duft im Gesicht haben, und tagsüber vermeide ich die Kombi Duft und UV Strahlung. Bislang noch nicht total konsequent, aber es wird besser. 😉

Auch hier gilt was wir gerade gelernt haben: Hautreizungen bewirken kleine Entzündungen, und die ziehen Pigmentstörungen sozusagen magisch an.

 

Pickel ausdrücken

Wenn man mal ehrlich ist: Es ist schon zutiefst befriedigend, wenn man einen beinahe schon entstellenden Eiterpickel auf der Nase hat, und man diesen Teufel dann ordentlich ausquetscht! Möge das Biest nun Geschichte sein. Leider nein! Jetzt hat man einen rot geschwollenen Hubbel im Gesicht, fast schon eine zweite Nase – in Säufernasen-Rot.

Das wiederum entzündet sich, oder es kommt zu einer Mikro-Entzündung, und den Rest können wir uns ja denken. Zuweilen bleiben auch kleine Narben, die Pickelmale zurück, die die Hautstruktur ebenfalls unruhiger wirken lassen.

Auch wenn es noch so verführerisch ist: Finger weg! Zur Not mit Salizylsäure (zB. 2% von The Ordinary) betupfen und ein paar Tage abwarten. Benzoylperoxid in niedriger Dosierung kann auch probiert werden, das ist allerdings schon eine aggressive Geschichte. Bitte nicht übertreiben und nur sehr dünn genau auf den Pickel zielen!

Teebaumöl wird auch oft empfohlen. Da auch lieber die Finger weg, es kommt zu einer Hautreizung, wenn man es unverdünnt auf den Pickel tupft.

 

Morgen geht es dann um diese mysteriösen hellen Flecken auf der Haut

 

Bei Hautveränderungen, die in der Farbe wechseln, ungleiche Farbtöne aufweisen, sich schnell vergrößern und vielleicht nicht scharf umrissen sind sondern optisch irgendwie „ausfransen“ und/oder sogar bluten, sollte unbedingt ein Arzt dazu befragt werden!

 

 

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(Foto: Pixabay   Keinerlei Sponsoring)

33 Kommentare

  1. Guten Morgen lieber KK und DANKE für diesen Artikel! Ich bin mit meiner Haut sehr zufrieden wenn nur diese schrecklichen PIGMENTFLECKEN , die ich hasse, hasse,hasse, nicht wären. Ich bin begeistert von dem D-Fence 50 von HD und meine Haut liebt es. Wenn ich das D-Fence nachschmieren will/muss, kann ich es dann später am Tag einfach über alles drüber auftragen (von der Morgenroutine)??? Ich benutze noch Skinfusion danach. Und jetzt wo es kühler wird braucht meine Haut mehr : Wie gehe ich da mit den beiden Produkten um??? Nach Skinfusion noch eine Creme??? Was ist dann mit dem UVA Schutz? Leider hat mir HD auf diese Fragen nicht geantwortet, also versuche ich mein Glück hier! Vielen Dank und liebe Grüße xxx

  2. Hallo, zunächst sorry dass du keine Antwort von uns erhalten hast, das sieht uns gar nicht ähnlich. Bitte entschuldige. Natürlich helfen wir gerne, also: Wenn du deine Morgenroutine um eine Creme ergänzen möchtest, kannst du diese nach dem Skinfusion auftragen, also 1.) (optional) Feuchtigkeitsserum, 2. D-Fence, 3. Skinfusion, 4. Creme. Wir empfehlen grundsätzlich, die Produkte die nach dem Sonnenschutz kommen, möglichst wenig zu reiben, sondern mit der flachen Hand einzuarbeiten. Das D-Fence kannst du natürlich im Laufe des Tages erneut auftragen, hier musst du schauen ob dir die ölige Konsistenz für ein Nachcremen geeignet erscheint, denn morgens mattierst du das Finish durch das anschließende Verwenden des Skinfusion. Und natürlich können die organischen Filter morgens auch tiefer in die Hautoberfläche einwirken, als beim erneuten Auftragen über all den bereits aufgetragenen Schichten. Sofern du das D-Fence morgens gründlich aufträgst, erscheint mir ein erneutes Auftragen aber aus UV-Schutz Sicht im deutschen Herbst-Winter-Alltag auch nicht nötig, außer du hast eine massive Sonnenallergie oder gehörst dem keltischen Hauttyp an. Das ist aber natürlich immer auch subjektive Ermessenssache, was dir persönlich ausreichend erscheint. Noch ein Tip: Du kannst das Skinfusion ganz gut mit einigen Tropfen Lipid’Or anreichern, das könnte den oben erwähnten vierten Schritt überflüssig machen. Das Lipd’Or ist reichhaltiger als das D-Fence und eine sehr schöne Ergänzung. Viele Grüße, Thorsten | Highdroxy

  3. Das mit dem Sonnenschutz ist echt nicht so leicht. Ich verwende eine leichte Sonnencreme von Biotherm, aber da ist auch Duft drin.
    Es ist aber die einzige Creme, die wie eine Tagescreme kaum spürbar auf der Haut ist.

  4. Prima, das ist ein echt toller und informativer Blogpost :-). Ich kenne das Problem unruhiger Haut, vor allem Ungleichmäßigkeiten und auch mit Rötungen habe ich immer sehr zu kämpfen… und das leider schon seit ich 20 bin. Ich werde mal auf die genannten Aspekten achten.
    Liebe Grüße,
    Cindy ❤ http://www.fraeulein-cinderella.de

  5. Hallo lieber KK, wieder ein sehr informativer und anschauliche Blogpost, danke!

    Mich würde mal interessieren, ob Du oder auch alle anderen eine ähnliche Erfahrung teilen können im Hinblick auf unruhigen Teint: Unter Streß, vor allem, den ich nicht gut in den Griff bekomme, verändert sich das Erscheinungsbild meiner Haut auch eindeutig. Und zwar auch sehr im Hinblick auf „Ebenmäßigkeit“. Natürlich weiß ich um die (neuro-)biologischen Zusammenhänge zwischen zu hohen Streßhormonen, die nicht abgebaut werden und z.B. möglichen Einflüssen auf die Durchblutung der Haut, aber ich finde es immer faszinierend, wie sehr das Erscheinungsbild auch mit dem seelischen Zustand zusammenhängt. Und damit meine ich gar nicht nur die offensichtlichen Dinge wie fahlen Teint, Augenringe oder Streßfalten. Zumindest bei mir ist es so, dass ich auch ganz klar eine Veränderung des Hautreliefs/Porengröße/ oder vielleicht vielmehr des Erscheinunsbildes dieser Faktoren erlebe – was eigentlich gar nicht sein dürfte, die Porengröße ist genetisch festgelegt und wird im Laufe der Jahre noch bestimmt über das Maß der UV-Schäden sowie der Fähigkeit der Porengänge, sich zusammenzuziehen – deshalb dürfte ich gar nicht den Eindruck haben, das verändert sich.
    Oder über längere Zeit unzureichend geschlafen.. schwupps, sehe ich älter aus. Also, so ein bisschen zumindest 🙂

    1. Definitiv! Das kenne ich. Manchmal kann ich die Ursache identifizieren, manchmal auch nicht.
      Am besten für meine Haut ist Seeluft, 8 Stunden Schlaf und viel Bewegung.
      Alkohol ist DER optische Hautkiller! Nach zwei Gläsern Wein sehe ich sofort 10 Jahre älter aus. Und die Porengröße scheint sich bei mir mach den Mondphasen zu richten. Total seltsam.
      Stress lässt bis zu einem gewissen Punkt meine Haut unbeeindruckt. Im Gegenteil. Aber ich bin eh ein Paniac. Nur unter Stress laufe ich zur Höchstform auf, so wohl auch meine Haut.
      Lustig, dass du das heute erwähnst: Sowas dachte ich beim Schreiben des Artikels auch!
      Liebe Grüße, KK

  6. Meine Theorie ist, das jeder Mensch ein Organ hat, auf das Belastungen gehen. Die einen bekommen Mirgräne, Magenschmerzen oder Verstimmungen; so kann auch die Haut darauf ansprechen, denn in meinem Kopf ist sie der verlängerte Arm des Hormonhaushalts.
    Aus rein kosmetischer Sicht ist aber das überprobieren ein Quell der Irritationen. Meinen Lieblingsmenschen versuche ich zu vermitteln, niemals mehr als ein Produkt pro Monat zu testen, egal was. Macht natürlich keiner, was meinen Glauben nicht schmälert.
    Hilfreich ist es auch mMn bei anhaltenden Problemen, die Wirkstoffe für 1-2 Monate auf ein Mindestmaß runterzufahren, insofern erwarte ich mit grosser Sehnsucht die Defense-Linie, was habt ihr erwartet…reduce to the max 😉

    1. Liebe Charlotte, das empfinde ich genau wie Du und glaube, dass jeder Mensch „seine“ Schwachstelle – oder eher Indikator? – hat, die/der anzeigt, ob und wann etwas aus dem Gleichgewicht gerät.

      „Reduce to the max“ versuche ich seit einiger Zeit ebenfalls (bei mir sind die teils einfacheren Produkte CeraVe-Reinigung und -Cremes, bei denen ich sogar den Eindruck habe, dass die simple Allzweck-Creme ohne Nia besser ist als die spezielle Gesichtscreme „mit“, sowie Paulas Clinical Ultra Rich Moisturizer, BHA verwende ich 1-2 x wöchentlich, AHA fast überhaupt nicht mehr und werde es auch nicht mehr nachkaufen, Retinol habe ich „runterdosiert“ – die 0,1 % Bodylotion, die ich fürs Gesicht sehr mag, 3, 4 x pro Woche, das 1 % Clinical 1 x.).

      Was trotzdem bleiben muss, sind HD-Skinfusion, Niod NEC und Paulas Omega (ganz schlicht geht’s eben doch nicht ;-)).Habe den Eindruck, meiner Haut gefällt das jetzt alles besser ….

      1. @Charlotte und Ursula: Das geht mir ganz genauso. Bei mir sind es Migräne und Schmerzen im unteren Rücken, der ist meine Schwachstelle par excellence. Und bei meiner Wirkstoffdiät vor 8 Wochen sah meine Haut genauso gut (oder auch nicht gut) aus wie immer. Nicht verzichten möchte ich auf den C 15 Booster, das Produkt, bei dem ich wirklich eine Verbesserung des Hautbilds sehen konnte. Und 2x/Woche Retinol 1%. Trotzdem werde ich – wie ich mich kenne – Defense ausprobieren, sobald es zu haben ist. Neugier…Dein Name ist Weib (oder Konsumkaiser😊)

  7. Wird hier ja auch öfter erwähnt und ist auch von mir als Sonnenschutz heiß geliebt: Canmake Mermaid Skin Gel. Ohne Alkohol und soweit für mich ersichtlich, auch ohne Parfüm. Und recht günstig. Ein sehr, sehr leichtes Produkt, das meine Haut auch noch optisch verschönert (zumindest für ein paar Stunden). Habe gerade vier Tuben davon nachgekauft, das sagt vermutlich alles.

    Es ist allerdings nicht wasserfest – wenn ich zum Sport oder ins Schwimmbad gehe, nehme ich das Fusion Water. Für den Alltag ist das Canmake jedoch echt ein Traum.

    Was die Pigmentflecken angeht: Bei mir hat sich bisher mit dem VitC-Booster nichts getan. Das Zeug hatte irgendwie gar keine sichtbare Wirkung, trotz all der guten Rezensionen. Habe es nicht nachgekauft und versuche es derzeit mit dem Nia-Booster.

    1. Gerade bei Pigmentstörungen gibt es viele Non-Responder, es es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis sich was tut. Damit meine ich pro Wirkstoff mal ganz provokant ein Jahr. Wenn nach dieser Zeit nix passiert, dann weiter im Gefecht. Nia ist toll, aber für 2019 mal Retinol, 2020 Acelain, bis 2021 gibt’s was Neues, garantiert.
      Das Problem bei diesem Spiel ist ja, das es nicht von heut auf morgen gekommen ist, daher dauert es auch sehr lange, um den Prozess ümzukehren. Leider 😡
      Aber das Wichtigste ist der großzügige und mit aller Konsequenz benutze Sonnenschutz! Nothing compares to it!

      1. Das will ich natürlich keinesfalls hören, dass das so lange dauert 😀

        Das VitC Booster von Paula habe ich aufgebraucht (2x täglich), es hält sich ja auch nicht so lange. Derzeit benutze ich noch das dunkelblaue Resist Serum mit VitC. Mal sehen, ob das was macht. Grad hab ich meine Retinoldosis erhöht und werde dabei jetzt mal bleiben. Nia wurde für gut befunden, benutze ich einfach weiter. Macht irgendwie ein feineres Hautbild.

        Ach, diese Pigmentflecken. Wie ich sie hasse.

        1. @ kiddothekid: ich habe sehr lange unter starken Pigmentflecken gelitten, meine Versuche mit potenterem Vit. C scheiterten entweder wegen schlechter Verträglichkeit oder null optisch erkennbarer Wirkung. Ich glaube, ich habe in einigen Jahren so gut wie alle „Anti-Pigment“-, „Whitening“- oderwasauchimmer-Serien am Markt von günstig bis sehr, sehr hochpreisig durchprobiert, alle mit so gut wie NULL des gewünschten Resultats.

          Wirklich geholfen haben mir – neben Meiden von viel Sonne – konsequenter, täglicher (egal, wie trüb das Wetter ist), hoher Sonnenschutz und Retinol in vernünftiger Dosis. So wurde ich zwar zum Hellhäuter, aber dafür fleckenfrei ;-), angenehmer Nebeneffekt ist, da ich nicht mehr jung bin, dass ich auch weniger Fältchen habe. Eine Freundin schwört(e) wiederum auf regelmäßig AHA …

          Auch hier gibt’s scheinbar kein Patentrezept für alle ….

          1. Liebe Ursula, verrätst du mir bitte, was für dich „Retinol in vernünftiger Dosis“ ist? Da ich z.B. AHA gar nicht vertrage und mit 1%igem BHA am besten fahre, überlege ich gerade, dass „höher, schneller, weiter“ da für mich vielleicht nicht unbedingt die beste Lösung ist. Übersetzt: Vielleicht bleibe ich einfach sehr, sehr lange nur beim CEM mit seinen 0,1% Retinol. Es sei denn, du schreibst mir, dass deine Haut mit einer höheren Dosis einen Wahnsinnssprung gemacht hat. 😉

            LG Anna

            1. Liebe Anna,

              ich will aber nicht schuld sein, wenn „mein“ vernünftig bei Dir zu wenig – oder zu heftig – ist ;-)! Spaß beiseite, ich bin und bleibe großer Fan von Paulas 1 % Clinical Retinol Treatment, das für mich nicht nur preislich interessanter ist als der gleichprozentige Booster (ich mische es aber genauso mit Serum oder Creme), sondern auch wesentlich verträglicher. Den habe ich in der Phase, als es noch etwas an Pigmentflecken auszuradieren gab, 3- bis 4-mal wöchentlich in meine Abend-Pflege integriert. Immer aber in/mit Creme/Serum gemischt (ca. 1/2 bis 1 Pumphub), ich glaube nicht, dass man deshalb Wirkung verschenkt, sondern, dass diese quasi nur über einen etwas längeren Zeitraum ausgedehnt wird, weil das Treatment nicht gleich mit Wumms pur auf der Haut landet (und evtl. reizt). Zusätzlich – sicher ist sicher – schwöre ich für empfindlichere Typen auf Paulas Clinical Ultra Rich Moisturizer, den ich als Nacht-, Augen- und SOS-Creme für und gegen alles 😉 unübertroffen finde!

              Als „Erhaltungs“-Pflege des fleckenfreien und für mein Alter auch relativ faltenarmen Hautbildes schwöre ich auf Paulas 0,1 % Retinol-Bodylotion, deren Konsistenz ich als Gesichtscreme liebe (auch guter Preis-Leistungs-Tipp). Die kommt seither 3, 4 Mal in der Woche als Nachtcreme zum Einsatz, das Clinical 1 % 1 x wöchentlich.

              P.S.: Ich habe nicht nur Paula auf meiner Stirn eingebrannt (und verwende auch andere Marken), aber bei Retinol, das gleichermaßen wirksam UND verträglich ist, führt meiner Meinung nach noch immer kein Weg an ihr vorbei …

              Das war mein Roman zum Wochenende ;-).

              GLG Ursula

              1. Da bin ich ganz bei dir. Für mich führt da an Paula auch kein Weg vorbei. 😊

                Danke dir ganz herzlich für die Antwort. Das ist so eine Retinol-Dosierung, die mir sehr, sehr sympathisch ist und die ich mir für mich auch vorstellen kann. ShoppingWeek, ich komme. 😂

                GLG, Anna

              2. @Ursula: ein Teil von mir weint immer leise, weil die 3 von dir genannten Produkte wirklich toll sind. Leider vertrage ich sie allesamt auf Dauer nicht im Gesicht wegen der Sheabutter. 😭Andererseits auch ganz gut, erleichtert es doch das von Charlotte genannte Motto „reduce to the max“. Bei mir wird nämlich auch vieles in naher Zukunft rausfliegen bzw. schlicht nicht nachgekauft. Einzig eine Nachtcreme brauche ich zum ersten Mal im Leben jetzt wohl für den Winter, da meine Haut mittlerweile eine deutliche Tendenz zu normal bis trocken aufweist. Ich setze große Hoffnungen in die neue Defense-Creme. Klingt leicht genug für mich, da zuuu pflegende Cremes nach wie vor trotzdem zu Unreinheiten bei mir führen. Falls die nix sein sollte, schaue ich mir nochmal die Nachtcreme von Cerave genauer an. Die enthält noch extra Nias. Und der PC Nia-Booster zB. fliegt bei mir garantiert raus.
                Benutzt du eigtl. noch die Reiniger von Cerave und bist zufrieden damit? Ich meine mich zu erinnern, dass sie deinem Liebling Vichy Pureté Thermale 3 in 1 nicht ganz das Wasser reichen konnten?

              3. Och nö. Sheabutter? Verdammt, hab noch keinen Blick auf die INCIs geworfen. Jasmin, das schreibst du doch nur, um mir die neue Defense-Serie noch schmackhafter zu machen. 😎 Aber gut, wenn man Shea u. Hyaluronsäure aus dem Weg geht, wird „reduce to the max“ (ich mag das!) relativ einfach, fällt nämlich eh vieles raus.^^

                Dann bleibt’s beim CEM +irgendwann Booster dazu u. für die anderen Tage „Erholung“ mit Defense-Creme u. Serum. Möge die neue Serie gut u. verträglich sein (und zur GSW mit Rabatt erhältlich), ich habe die fest eingeplant, merke ich gerade… 🙊🙈

              4. @ Anna, nichts zu danken – gerne :-)!

                @ Jasmin: Ich kann Dir Dein Glück im Unglück – oder umgekehrt 😉 – gut nachfühlen, ich sortiere jetzt wirklich konsequent aus. Da fliegen auch Sachen raus, die ich schätze, einfach, weil ich nicht alles verwenden kann und mag! Von den CeraVe’s gefällt mir trotz schlichterer Formulierung von der Haptik sogar die normale Allzweck-Creme besser als die Nachtcreme (nicht unbedingt fettiger, aber irgendwie samtiger?), letztere empfinde ich als leichter, ist also vermutlich eine klasse Option für Dich :-)!

                Beide CeraVe- Reiniger liebe ich sehr, allerdings nicht zum Abschminken! Da gibt’s für mich nur die Vichy 3 in 1, die das locker schafft, noch dazu superverträglich ist, sogar wenn sie ins Auge gerät, und daher mein perfekter all in one-Reiniger für unterwegs ist. Für morgens, oder wenn es nichts zum Abschminken gibt, finde ich beide Cerave-Reiniger aber super! Beide verwende ich übrigens auch sehr gern als Duschgel, bei denen ich mir das anschließende Eincremen oder -ölen sparen kann.

                GLG Ursula

              5. Lieben Dank Ursula!
                Ich werde auch relativ drastisch reduzieren. Ich meine: wieviel Toner und Seren braucht der Mensch? Außerdem kenne ich mich viel zu gut: habe ich zuviel im Bad stehen, sticht mich nach einer längeren „alles-super-Phase“ urplötzlich der Hafer und die Experimentierei fängt wieder an. Das geht meist nicht so gut aus 😬
                Geplant sind 2 Produkte pro Kategorie: 2 Reiniger (Öl + was Schäumendes), 2 Toner (hell- und dunkelblauer Resist), 2 Seren (noch unentschlossen, welche), 2 Booster (Peptide + Retinol). 2 Extras (BHA + Brightening Essence). Dazu eine SC und eine Nachtcreme. Klingt immernoch viel, würde aber bedeuten, dass ich meine Produkte um 2/3 reduziere. Mindestens! Zu meiner Verteidigung: das meiste sind „harmlose“ Toner! Ok, und SCs. Ja gut, und auch Seren… 🙈

          2. Gibt es anscheinend wirklich nicht, was? Ich bin jetzt 40 und habe vor 5 Jahren erst angefangen, täglich Sonnenschutz zu tragen. Erst die 30er mineralische von Paula, seit diesem Sommer 50er von Canmake. Die Pigmentflecken sind nicht mehr geworden, aber auch nicht weniger. Sonnenbrutzeln ist seit etlichen Jahren nicht mehr mein Ding, ich fühle mich in praller Hitze einfach nicht wohl.

            Meine Großmutter hatte sehr große und sichtbare Pigmentflecken im Gesicht, ich neige anscheinend auch dazu, bin der gleiche dunkle Haar- und Hauttyp wie sie. Ich merke an Narben und Pickeln, dass ich ziemlich zur Hyperpigmentierung neige. Das dauert ewig, bis die Spuren weggehen.

            AHA vertrage ich gut, Retinol habe ich grad auf dieses Wrinkle Serum von Paula umgestellt. Vorher hatte ich das rote Serum, das ist ja anscheinend die allerniedrigste Dosis. Lustigerweise sehe ich nach wenigen Tagen des Wrinkle Serums eine allgemeine Verbesserung meiner Haut. Ich dachte immer, das dauert ganz lange. Aber vielleicht ist es auch Einbildung.

              1. Das ist mein viertes von ihr, es war eine Deluxe Probe. Bisher bin ich sehr erbaut davon. An diesem hier muss irgendetwas deutlich anders sein, bei den vorherigen habe ich eigentlich keine sichtbare Verbesserung entdeckt (außer halt allgemein gepflegtere Haut, und ich weiß natürlich nicht, wie ich ohne die Produkte aussähe, allen voran dem Sonnenschutz).

            1. Liebe kiddothekid, nein, glaube ich wirklich nicht (dass es DAS Patentmittel für alle und gegen alles gibt ;-)), aber die heutigen Möglichkeiten finde ich schon gut. Die Auswahl – und zumindest einen Teil des heutigen Wissens – hätte ich mir in jüngeren bzw. wirklich jungen Jahren gewünscht, aber so ist es auch o.k., besser spät(er), als nie …
              Als ich mich mit Ende 30 für die (damals populäre) ROC-Retinol-Pflege interessiert habe, wurde mir allen Ernstes in mehreren Apotheken davon abgeraten, weil ich noch nicht alt genug bzw. meine Haut geschädigt genug dafür wäre – ich würde mir meine Haut damit ruinieren ;-)). Ich hab‘ sie trotzdem verwendet, fand sie klasse und verträglich, und meine Haut sah auch deutlich besser aus. Soviel zum Thema „Experten“-Beratung, Ratschläge und eigene Erfahrungen 😉 …

              1. Am Ende sieht und spürt man ja selbst am besten, was funktioniert. Bei mir geht es noch nicht so sehr um Falten, daher werde ich in dieser Hinsicht wohl nicht viel „Wirkung“ sehen, aber ich spüre deutlich, dass meine Haut in einem besseren Zustand ist als vor fünf Jahren. Älter, aber dennoch gepflegter. Retinol ist nun das zweite „große“ Ding für mich nach AHA, und ich bin wirklich gespannt, ob und was genau es mir so bringt.

  8. Hallo KK, sehr interessanter Artikel, der auch gerade zu einem Erlebnis bei meiner Kosmetikerin passt und eine Frage für mich aufwerfen lässt……

    Klar, meine Kosmetikerin will ihre Linie verkaufen, aber sie meinte auch, dass wenn man zu viel Produkte von verschiedenen Marken durcheinander nimmt, dann kommt die Haut aufgrund der verschiedenen Duftstoffe, Konservierungsmittel etc durcheinander…
    Dadurch, dass ich ja nun auf reizarm umgesellt habe, sind duftstoffe und Parfum keine Option mehr in meiner Pflege, aber wie isses mit Konservierungsmitteln, kann man das sagen?

    Ah ja und die beworbene Marke meiner Kosmetikerin ist Belico, kennt diese jemand? Sie hat mir mal paar Sachen raus gesucht, bei der Hälfte hab ich sie korrigiert, weil gleihc an zweiter Stelle Alkohol war, aber es gibt auch Sachen, die meinem Kenntnisstand nach gut formuliert bin, deswegen bin ich da auch gerade ein wenig unschlüssig….

    1. Ja und Nein. 😉
      Eigentlich sollte man nicht nach Marken gehen, sondern nach Bedürfnissen der Haut. Bei empfindlicher Haut ist es natürlich ein Argument nicht zu viel mit Konservierern herumzuexperimentieren. Allerdings hält sich das für normale Haut in Grenzen.
      Fängt man gerade mit Wirkstoffkosmetik an, dann so viel wie nötig und so wenig wie möglich, an alles weitere kann man sich peu a peu herantasten, damit man Unverträglichkeiten besser erkennen und zuordnen kann.
      Die genannte Marke kenne ich nicht.
      Viele Grüße, KK

      1. Vielen Dank für deine Antwort lieber KK =)
        Wirkstoffkosmetik habe ich nun seit ca einem halben Jahr in benutzung, meine Haut hat sich an 1-2 mal die Woche 1% Retinol von Paula gewöhnt und auch an BHA/AHA Anwendungen (aber nicht täglich). Fahre so eigentlich ganz gut, bin zufrieden mit meiner Haut…..ich befürchte, ich bekommen halt einfach den Rest Unruhe und mal ein Pickelchen hier und dort nicht aus meiner Haut raus ^^ auch nciht mit einer Serie nur von einer Marke ^^

        @Mia: Du hast absolut Recht, seitdem ich mich so mit Wirkstoffen auseinander gesetzt habe, habe ich seither keine wirklich keine Kosmetikerin gefunden, die mehr in Sachen Inhaltsstoffe weiß wie ich….das ist echt traurig =(
        Hat von euch vielleicht jemand einen Tipp für eine in Stuttgart?

        1. Hallo Sabrina!
          Ich habe meine Bekannte in Stuttgart gefragt, wie ihr Kosmetikinstitut heißt. Sie geht zu Cosmeticum Stuttgart in der
          Kirchstr. 8.
          Dort wird mit Produkten von Dr. Baumann/Skinident gearbeitet. Meine Kosmetikerin arbeitet auch mit der Marke (und noch mit Skinthings. KK hat die Marke auch schon mal hier vorgestellt). Ich fühle mich wohl mit den Produkten. Ich kaufe eh nie Produkte bei meiner Kosmetikerin, hasse es aber, wenn ich weiß, dass mein Gesicht mit irgendwelchen alkohol- und/oder duftstoffhaltigen Produkten behandelt wird. Da fühle ich mich gar nicht wohl dabei.
          Auf der HP von Dr. Baumann/Skinident kann man auch die Incis aller Produkte einsehen. Gut, ein paar Cremes sind in Tiegeln, das finde ich nicht optimal. Mir geht es aber wie gesagt in erster Linie darum, dass meine Kosmetikerin mir keinen Alk und keine äthetischen Öle o.ä. aufs Gesicht klatscht. Und das ist bei der Marke zu 99% gegeben.
          Meine Bekannte ist jedenfalls mit der Kosmetikerin sehr zufrieden. Sie hatte damals einen Probetermin vereinbart und dann den Damen gleich mit gezielten Fragen nach Alk und Duftstoffen in Kosmetik auf den Zahn gefühlt. Offenbar haben sie den „Test“ bestanden 😄

          1. Liebe Jasmin,
            mensch das ist aber wirklich lieb von dir, vielen Dank dafür!
            Das hört sich alles klasse an und ich werde das dann demnächst gleich probieren!

            DANKE!

  9. Hallo zusammen,
    also ich finde auch, das Wichtigste ist täglicher Sonnenschutz, egal welches Wetter und egal, ob drinnen oder draussen. Ich bin am Wochenende aber manchmal faul und hab dann ein richtig schlechtes Gewissen ohne Sonnenschutz aufm Sofa rumzugammeln und denke dauernd an die Pigmentflecken, die ich mir in diesen Stunden ohne Sonnenschutz hole. Mich nervt das ehrlich gesagt, dass ich da so paranoid bin. Ich wäre wirklich gerne entspannter bei dem Thema. Ich empfinde es schon als regelrechten Zwang Sonnenschutz zu benutzen – das nervt!
    Ich habe keine Pigmentflecken, aber ist es das ganze Gschiss echt wert? 🙄
    Eine Kosmetikerin, die mir Produkte mit Alkohol verkaufen will, ist für mich schon lange nicht mehr vertrauenswürdig. Offensichtlich hat sie sich nicht mit Inhaltsstoffen befasst und keine Ahnung. Aber wahrscheinlich ist sie halt nett, da lässt man sich manchmal leicht bezirzen 🙂

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