HERR KK ERKLÄRT DIE WELT: DIE SELTSAMEN AUSWIRKUNGEN VON SONNE UND HITZE AUF DAS VERHALTEN DER MENSCHEN

Im Sommer kann man was erleben: Spätestens wenn die 30 Grad Marke geknackt wurde, werden manche Mitmenschen zu wunderlichen Wesen, die man nur noch mit größtem Erstaunen beobachten kann. Ein paar Prachtexemplare kennt wohl jeder von uns, man braucht sich ja nur mal an einem Strand oder in einem Freibad umschauen. Sachen gibts…

Ich habe es schon öfter bewundern können und es auch in den letzten Wochen hier und da wieder erlebt: Einige Mitmenschen kehren seltsame Verhaltensweisen an den Tag, wenn es so richtig warm wird. Ich befürchte ja, es handelt sich nicht unbedingt um einen harmlosen Sonnenstich – die sind so, ähem.

Und damit meine ich jetzt nicht die äusserst harmlose und liebenswürdige Spezies der Eisesser. Die können zwar eine ganze Kühltruhe Eis im Tempo eines Schwarms Teppichmotten auffuttern, bleiben dabei aber nett und umgänglich. Ich weiß das, denn ich gehöre dazu!

Wird es warm, esse ich Eis. Wird es heiß, kennt der Eisladenbesitzer meinen Vornamen und Eis wird zum Grundnahrungsmittel. Aber irgendwer muss ja die Wirtschaft ankurbeln, können ja nicht alle nur Kaffeekapseln und Chiasamenmüsli kaufen. Mein Lifestyleprodukt ist Eis.

 

Gar nicht mehr so harmlos sind die Pommesmampfer im Freibad. Schon mal aufgefallen? Freibad und Pommes verhält sich ähnlich wie Tom zu Jerry. Gehört scheinbar untrennbar zusammen. Kaum hat man auf der grünen Wiese nahe dem Schwimmbecken ein freies Plätzchen gefunden, platziert sich auch schon eine Gruppe Pommesmampfer daneben, die laut schmatzend ihre Pommes rot-weiß verdrücken. Die (zugegeben leckere) Duftwolke macht mich immer ganz kirre, denn einerseits will ich jetzt auch sofort eine Schale frittierte Kartoffeln mit Fettsoße, auf der anderen Seite kann ich ja nicht schon um 10 Uhr am Morgen Pommes futtern. Gemein diese „Vor-Futterer“.

Nach spätestens zwei Stunden holen die sich dann die zweite Portion, diesmal auch noch mit Currywurst, was die Speichelbildung in meinem Mund maximiert. Hach, ertrunken im Schwimmbad, und er war nicht einmal im Wasser!

 

Puristen sind in Freibädern dann wiederum die harmloseren Gesellen: Die kommen schon in Badehose, und haben nur ein Handtuch unter den Arm geklemmt. Unvermittelt sind sie da. Unheimlich irgendwie, denn kaum hat man sich mal kurz am Bein gekratzt, sind sie auch schon verschwunden, ziehen im Wasser ihre Runden, kommen drei Stunden später wieder raus und…gehen. Hmm, wohnen die im hinteren Teil des Freibads, und was machen die im Winter?

 

Wiederum eher gruselig dagegen sind die Körperpfleger: Die kommen ins Freibad scheinbar nur, um dort ihre Körperpflege unter Beobachtung von hunderten anderer Menschen zu zelebrieren. Beinrasur und Hornhaut hobeln am Schwimmbeckenrand, und Zehennägel schneiden auf der Liegewiese. Seltsamerweise trinken diese Leute dann auch literweise Cola und Bier, man sieht sie aber nie zur Toilettenanlage laufen. Sie scheinen aber begeisterte Wasserratten zu sein…

 

Weilt man dagegen an einem Meeresstrand ist der Strandmuschelbesitzer eine besonders gemeine Spezies, die einem den Tag so richtig verderben kann. Gerade genießt man den Blick in die Ferne, über das Meer, der Horizont ist so weit weg. Da! Ist das nicht ein Schiff, so klein wie eine Ameise, dort hinten weit auf dem Meer?

Peng! Und plötzlich baut jemand genau vor einem seine Riesenstrandmuschel auf. Vorbei ist es mit Meer und Horizont, man blickt nun auf 25 Meter knallbunte Zeltplane. Vom Rascheln mal ganz zu schweigen. Das Rauschen des Meeres? Vergiss es! Und wenn das Ding so richtig fett ist, dann liegen ab sofort deine Beine nur noch im Schatten.

Zur Seite rücken? Pah, da haben die Muschelbesitzer schon Kühltaschen, ein Volleyballnetz, Gummischwimminseln (natürlich mit rosa Einhorn) und Wickeltasche für den schreienden Drillingsnachwuchs drapiert.

 

Und wo wir schon beim Platzhalten sind: Die schlimmsten Vertreter der hitzegeschädigten Mitmenschen sind die Liegenreservierer. Jeder von uns hat schon mal einige dieser Exemplare in freier Wildbahn beobachten können, und die Statistik legt nahe, dass auch unter uns hier ein paar davon gerade mitlesen!

Was kann nur soo toll an einer Liege am Pool oder Strand sein, dass ich mich dafür zum Gespött von zahlreichen Mitmenschen, Humoristen, Zeitungsredakteuren, Buchautoren, Comedyprogrammen und sogar Bloggern mache? Man kann doch auch anders sein Revier markieren, das trauen die sich dann aber nicht, was?

Ab Minute 2 wird es spannend:

25 Kommentare

  1. Die Liegenreservierer gibt es leider überall.
    Wir fliegen jedes Jahr nach Fuerteventura, Hotel liegt direkt am wunderschönen Strand, der an vielen Stellen menschenleer ist. Und diese Menschen liegen den ganzen Tag am Pool! Da fliege ich doch nicht 4000 km, um mir morgens eine Liege auf Betonplatten zu reservieren; das habe ich auch hier im Freibad.
    Es wundert mich jedes Mal.

    1. Ich verstehe diese Hotelhocker auch nicht so recht. 14 Tage nur am Hotelpool? Da wäre ich am Ende gestorben. Und Cluburlaub in diesen Clubs, die ihre Anlagen in Mondlandschaften anlegen, weit weg von allen anderen Einrichtungen und Angeboten sind auch nix für mich. Da laufe ich gerne 2 Stunden und liege dann an einem ruhigen Strandabschnitt ohne Musikbeschallung und Strandverkäufer.
      Viele Grüße, KK

  2. Die Körperpfleger!!!!!😨😱 Jetzt ist mir schlecht….aber leider gibt’s sowas wirklich!
    Aber Dankeschön für die Auflistung, ich hab mich köstlich amüsiert! Vor allem über das Video…irgendwie wie Chickenrun 😂😂
    Liebe Grüße, Claudia

  3. Rosa Einhörner sind sowas von out, man dümpelt jetzt mit rosa Flamingos am Strand. Und dann sind die Pommes-Kinder leider so schwer, dass das Ding auf Grund aufsetzt. Hab ich heute gerade erst gesehen.
    LG Lisbeth

  4. Lieber KK,

    mal wieder so schön beobachtet!
    Ich finde ja manche Menschen auch schon unter dreissig Grad ganz wunderlich, aber bei der Wärme verstärkt sich der Eindruck ungemein, das stimmt. Ich gehöre ja, wie ich schon kundgetan habe, auch zur Spezies der harmlosen und umgänglichen Eisesser. Überwiegend. Ich verweise auf den Kommentar zu müde und hungrig – wenn ich in dem Zustand an einer Eisdiele anstehe, dann muss ich mich so was von beherrschen, dass ich bei einer längeren Schlange nicht schreie „wird‘s bald, das ist ja nicht zum Aushalten, so schwer kann es ja nicht sein, sich für zwei Kugeln zu entscheiden“ – (ich selbst nehme immer gleich vier oder laufe zweimal hin mit jeweils zwei, dann fällt es nicht so auf)!
    Sobald ich aber dann mein Eis selbst freudig strahlend in der Hand halte, dann geniere ich mich für meine garstigen Gedanken. Wenn das mit dem warmen Wetter und meinem Eiskonsum so weitergeht, dann sehe ich selbst bald aus wie eine Mischung aus rosa Einhorn und Flamingo in Personalunion.. hoffentlich sieht Lisbeth mich dann nicht im Schwimmbad.
    Körperpfleger sind der Albtraum, ebenso wie Besucher, die ihre intimsten Geheimnisse oder noch besser Streitigkeiten, ungeachtet der Umgebung, austauschen oder ausfechten müssen. Schön auch Menschen mit Frontalhirnsyndrom (im allgemeinen Pubertierende genannt…) mit eingeschränkter Wahrnehmung für ihre Umwelt. Entweder weil die mitgebrachte Musikbox mit Maximalbeschallung bespielt werden muss oder weil bei der Auswahl des Liegeplatzes das Handtuch im Abstand von einem cm neben meines gelegt wird, obwohl sonst noch massig Platz wäre.. Und falls jetzt jemand denkt, ich bin ein alter furchtbarer Misanthrop – ne, ich bin nur kritischer Realist😀
    Komischerweise hat mir das früher alles gar nichts ausgemacht, fand dieses Panoptikum von Wunderlichkeiten immer sehr schön. Ich mag ja besonders so alte Bäder mit Ausstrahlung wie aus den 70igern, noch mit Kiosk, in dem man einzelne Lutscher kaufen kann oder diese Gummischlangen. Trotzdem bin ich – in Deinen Worten – zum Puristen mutiert. Ich hab es zuhause im Garten so schön und alles da, was ich benötige, einschließlich Bäumen und Schatten und großer Terasse und Eiskaffee im Kühlschrank… dass ich nur mit Handtuch und Badehose ausgestattet in unsere Badeanstalt (als Kind habe ich immer gedacht, das ist der Name für eine komische Art von Krankenhaus… so wie Nervenheilanstalt..) hüpfe, da eine Stunde schwimme und schon wieder weg bin. Und nein, Menschen wie ich überwindern nicht in der Umkleidekabine!
    Und was das mit den Liegen anbelangt.. ähm. Ich fliege ja seit über zehn Jahren für meinen Jahresurlaub in eines der für mich schönsten Hotels Asiens – eine ultimative Auszeit – und selbst da, mit wirklich entspannt netten Gästen aus aller Welt – Du ahnst es nicht – gibt es Menschen, die reservieren. Trotz großem Schild, das es nicht geduldet wird. Dass es nicht zum Stil des Hauses gehört. Dass es mehr als genügend Platz für jeden gibt (die haben sogar einen Klingelknopf am Liegestuhl, damit man nicht selbst aufstehen muß. Siehe Flamingo und dickes Einhorn. Selbst schuld, ich weiß). Und was passiert: morgens um sieben liegen sie schon da, die Handtücher. Da muß irgendwas psychologisches dahinterstecken, da bin ich überzeugt von. Das ähm bezog sich darauf, dass ich mich beherrschen muss, das alberne Spiel nicht mitzumachen..

      1. Naja, ich hab nicht gesagt, wie oft ich am Tag in der Eisdiele bin.. 😬😀*räusper*.

        Bei mir ums Eck der Klinik gibt es eine Eisdiele, die noch ganz traditionell herstellt mit frischen Zutaten. Ich hab es erst nicht geglaubt. Darauf gekommen beziehungweise wissen tu ich es, seit der Juniorchef mal mit einer Kiste Kiwis reingelaufen ist und ich hab ganz naiv fragte, wofür brauchst Du die denn? Er hat mich erst angesehen, als ob mir vielleicht zu heiß im Kopf ist… sein Antwort “für Eis” war knapp, aber prägnant. Er hat mir auch erklärt, dass er sein Eis nicht so auftürmen kann wie andere Eisdielen, weil er nur mit natürlichen Zutaten arbeitet und die Konsistenz der Masse es nicht erlaubt, diese Türme aufzubauen bis oben hin. Die Temperatur wäre oberhalb dieser Metallboxen nicht mehr ausreichend. Das ginge nur bei nicht wirklich handwerklichem Eis, da da andere Zutaten verwendet werden.
        Ich hab keine Ahnung, ob der mir einfach eine schöne Geschichte erzählt hat, aber mir gefällt die Vorstellung, dass es so was noch gibt. Und das Eis ist unglaublich gut, dunkle Schokolade zum sterben.
        In San Gimignano in Italien habe ich den damaligen Weltmeister der Eisbereiter zum schreien gebracht, weil ich mir erlaubt habe, meinem Hund eine Kugel vom Vanilleeis zu spendieren.. ja, ich weiß, das ist nicht gut und so was kam nur alle drei Jahre mal vor, aber es macht nicht Spass, eine Riesenwaffel zu verdrücken, wenn der tollste Hund der Welt vor Dir sitzt und heult, weil er nichts bekommt. So habe ich selten jemanden schreien hören, der fand das nicht so lustig – also, der Eismensch. Der Hund schon. . Bin froh, dass wir nicht mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt worden sind.

        10 auf einen Streich? Respekt!

  5. Ich gehe seit drei Jahren nicht mehr in Freibäder, obwohl ich drei schöne in meiner Wohnortnähe habe. Ich würde von Männern anderer Kulturen bedrängt, begrapscht und übelst belästigt. Meine Freundinnen auch. Traurig, aber wir können nicht mehr hin.

  6. So richtig schönes Gelato ist in Japan leider selten und dazu teuer, aber ansonsten dachte ich gerade nach dem Lesen deines Beitrags, dass es vielleicht gar nicht so furchtbar wäre, wenn wir für ewig hier bleiben müssten. Wenigstens Teens mit Boomboxen gibt es hier wenige, aber gestern bei Starbucks (da gehe ich sonst nie hin) war eine Mutter, die ihr Kind mit einem lautstarken Handyspiel ruhiggestellt hat. (Die haben sich aber nicht auf Japanisch unterhalten, waren also sicher auch wie ich Zugewanderte.)
    Andererseits kann man hier im Schwimmbad manchmal kaum treten, zumindest in den Spaßbädern, nach dem, was ich bisher gehört habe. Das Hallenbad im Viertel geht, da herrscht auch Sitte und Ordnung, und jede Stunde schmeißt der Bademeister alle für eine Zwangspause aus dem Wasser – blöd, wenn man nur ein Ticket für eine Stunde gelöst hat und gerade erst reingekommen ist…

  7. Ich erinnere mich auch noch sehr gern ans Schwimmbad in meiner alten Heimat. Den Kiosk wie er damals war wo man ausser Eis und Pommes mit und ohne Wurst auch Sachen wie Gummischlangen, Schoki und allerhand anderes Zeugs kaufen kann gibt es heute noch genauso. Hier ist es leider ein bisschen anders, aber dafür gibt’s einen Baggersee (dort liege ich wenn dann lieber als im hiesigen Schwimmbad).
    Übrigens konnte mir noch keiner erklären warum man ausgerechnet im Schwimmbad oder am See so unbändige Lust auf Pommes kriegt. 🙂
    Apropos Eis: ich esse immer noch zu viel davon, und im Prinzip täglich… dafür sind alle anderen Sünden gestrichen. 😉

    Beobachtet ihr auch so gern andere Leute wenn ihr am/im Schwimmbad oder See seid oder Straßencafè sitzt? Ich gestehe…

    Das mit den Poolsitzern verstehe ich auch nicht. Warum sitzt man am Hotelpool wenn der Strand ebenfalls nur ein paar Schritte entfernt ist? Mir wäre das viel zu schade.
    LG

    1. Weil man sein all inclusive Getränk/Snack usw.. keine fünf Schritte entfernt haben will, weil man keinen Bock auf ein anderes Land hat, nur auf AI, Sonne, Pool und rumliegen. Weil man sich auf gar keinen Fall unter das Volk da draußen – unsicher, schmutzig, man wird abgezockt – mischen will.
      Nicht meine Meinung, wohl gemerkt.
      Ich habe nur einmal im Leben diese mir bis dato unbekannte Erfahrung mit Liegen reservieren gemacht. Ich kam mittags zum Pool, nach dem länger beobachten habe, dass da keiner ist. Habe angefangen die Handtücher schön zusammengefaltet auf eine Liege zu stapeln um für Begleitung, mich und Freunde Platz zu machen. Dann kam eine Furie angerannt.
      Und all hell breaks loose ha,ha. Sie hat mich fast verprügelt.
      Ihr Lappen, pardon Mann, steht nicht um 05.30 auf, damit ich das jetzt ruiniere?!? Als ich mit ihr fertig war, hatte sie Poolverbot für 24 Stunden.
      In liebe es auch alleine in Cafes zu sitzen und Menschen zu beobachten. Praktiziere das seit dem ich 18 bin und es entspannt mich und entschleunigt unheimlich. Ich liebe es auch auf Events Menschen zu beobachten. Wir hatten einige Firmenfeier in letzter Zeit. Da sieht man wer eine gesunde und wer eine pathologische Ehe hat, wessen Ehefrau genau richtig vermutet, wenn sie blonde Assistentin giftig anschaut usw..

  8. Ich schaue mir nicht nur mit Vergnügen andere Menschen an, ich gebe Ihnen sogar ganz häufig Spitznamen… besonders im Urlaub.
    Überwiegend sind diese Spitznamen eher liebevoll aber trotzdem leicht boshaft, aber im positiven Sinne. Eher so, dass die Eigenschaften sofort benannt werden. Kennt ihr das ? Ah, da kommt MissGlamour zum Frühstück. Schau mal, Mr. Bean geht ins Wasser. Ah, Kermit quasselt mal wieder. Schnapsdrossel und Miss Marple gehen zusammen am Strand spazieren…
    Ok, ich gebe zu, das liest sich jetzt viel schlimmer als es ist, wirklich gemein ist das fast nie gemeint. Nur wenn ich jemanden überhaupt nicht ausstehen kann (dazu gehören zu laute, zu dumme und zu ordinäre Menschen – manchmal trifft man die ja auch an den schönsten Flecken der Erde..) wird es echt mal böse: ich gebe es, zu, dann bekommt jemand auch mal den Namen „Hitler“ oder „Koksnase😬“ – aber das müssen dann Menschen sein, die ich kaum aushalte oder die ich als sehr störend erlebe. Nett ist anders, das stimmt, aber ich sage es nicht laut und auch nicht zu ihnen. Und selbst mit Koksnase habe ich während der Happy Hour nett geredet.. so siehts aus! Zu Schnapsdrossel musste ich allerdings auf dem sehr exklusiven Ausflug auf der hoteleigenen Yacht dann doch sagen „ich hab Dich ohne Deine Sektflasche gar nicht erkannt“…
    Ich will nicht wissen, wieviele von Euch das auch machen, es sind aber mehr, als man denkt…. davon bin ich überzeugt. Es gibt nur keiner zu!😀

    1. Ich bekenne mich! Meine Spitznamen für solche Leute sind aber oftmals nicht jugendfrei.
      Blöd wird es nur, wenn man einem Aussenstehenden erklären möchte welche Person man meint, und es fällt einem nur der böse Spitzname ein. Ist mir schon mal rausgerutscht, und es gab böse Blicke als Resultat. :-))

      1. Kenne ich 🙂 Vor allem fällt es mir schwer, wenn man betreffende Person dann kennenlernt, den richtigen Namen in Verbindung mit dem Spitznamen zu bringen. Bei „Nilpferd“ wusste ich gleich, wer gemeint ist (und ja, auch Nilpferd war sehr liebevoll auf eine Engländerin gemünzt – wirklich, richtig boshaft gemein ist das nie gedacht) – die ist jedes Jahr zur gleichen Zeit im Hotel wie wir auch. Inzwischen ist man natürlich miteinander bekannt und hält sogar Kontakt über das Jahr bis zum nächsten Urlaub, Und trotzdem „soundso hat geschrieben, sie kommen nächste Woche nach Deutschland und wollen vielleicht auf einen kurzen Besuch vorbei“ – „Wie bitte, wer ?“ „Na, das Nilpferd“ „Ach so, sag das doch gleich“.. kommt man für so was in die Hölle ?😃😳?

      2. Ihr seid echt der Knaller! Nein, Spitznamen kriegen die bei mir nicht wirklich, meistens zumindest. Ich beobachte nur und denke mir meinen Teil. Ist lustig (oder auch böse) genug… :-))

  9. Mein Lieblingsspitzname diese Jahr ja war übrigens „Blaue Elise“ (der Ameisenbär aus dem rosaroten Panther) für eine entzückende Miturlauberin, die, wenn sie vom Strand oder Pool weg ist und ein Date im Spa hatte, genau so schnell und hektisch wie die Blaue Elise gelaufen ist und zu allem Überfluss hat sie auch noch die gleiche Köperhaltung und Gangart gehabt. Ich weiß übrigens bis heute nicht, wie die wirklich heißt – also, die Urlauberin, nicht die Elise. Nur wenn Ihr es nicht weitersagt, die ist bei mir sogar unter dem Namen im Urlaubskontaktbuch…

      1. Die Nasenlänge entsprach durchschnittlicher mitteleuropäischer Norm👍🏼
        Und Hobbies habe ich nicht abgefragt, ich hoffe Haushalt gehört nicht dazu😀. Kennengelernt habe ich sie, als sie vorbeilief und ich mit Kennernase gesagt habe „ah, Lancaster Sonnemilch, das rieche ich doch gleich“. Und schwupps, schon im Gespräch.
        Ich kann mir auf youtube nicht ein video von der Elise ansehen, ohne an die Urlauberin zu denken. Wirklich, Gangart und Schnelligkeit sowie Gestik – das ist die große Schwester, ich bin mir sicher. Übrigens, ich glaube für passende Spitznamen braucht man auch eine gute Beobachtungsgabe für die kleinen Eigenarten oder Besonderheiten. Ich mag so was, beobachte gerne. Ich sehe auch immer ob jemand eine neue Brille trägt oder sonst was anders ist. Vielleicht hängt das mit meinem Job zusammen, aber eigentlich hab ich das schon als Kind gehabt.
        @KK: mir war völlig klar, dass Du so was auch machst, alleine oben im Text: „Pommesmampfer“, „Körperpfleger“ – also bitte, das könnten Namen von meinen Miturlaubern sein!😀

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