LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 03.08.2018

Das Trendbarometer startet in die warme Jahreszeit. Es geht immer noch um Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Aber nichts folgt einem festen Schema, es kommt wie es kommt. Hauptsache ein bunter Mix, unterhaltsam, manchmal auch nachdenklich, immer ein bisschen böse…

 

Noch mehr Sommer?

Nein, in dieser Woche schreibe ich (fast) nichts mehr zu diesem Sommer der Superlative. Schlimme Nebenwirkungen hat er, keine Frage, aber es ist jetzt bereits mein Lieblingssommer ever, ever, ever.

Laut den Klimaexperten Beatrix von Storch und dem Mann mit der unheilbaren Hepatitis D und T, soll nicht der Mensch an diesem verrückten Klima schuld sein, sondern die Sonne. Puh, irgendwie beruhigend, ne? Aber diese Sonne – die hört noch von mir!

Ich hoffe nur, dass wir einen angenehmen Übergang zu Herbst und Winter bekommen, und nicht so ein 180 Grad Kontrastprogramm in erfrischendem Grau und Schnee schon im November.

Bis dahin treibt die Hitze aber lustige Dinge mit uns, und man fühlt sich ein klein wenig über-euphorisiert. Will sagen: Bei uns Männern wird bei so viel Sonne und Hitze ordentlich Testosteron ausgeschüttet. Und auch Serotonin fließt bei Frauen und Männern wohl gerade in Strömen durch den Körper.

Langsam drehen um einen herum alle etwas am Rad, und berichten immer öfter über „Hitze-Stau“ in der Badehose. Ich kann es schon kaum noch hören, und muss dann doch immer wieder zustimmend nicken, denn niemand entzieht sich der Macht der Hormone.

Jedes langstielige Wassereis wird argwöhnisch beäugt – möge niemand auf falsche Gedanken kommen, wenn man versonnen an dem Ding nuckelt.

Wer sich jetzt noch extra ein billiges Flugticket kauft, um wenigstens am Flughafen mal kurz ordentlich abgetastet zu werden, sollte sich dringend mehrere kalte Duschen am Tag gönnen und auf den Winter hoffen, da wird alles vergessen sein.

Bis dahin wird weiter geschwitzt, und die „Nebenwirkungen“ einfach mal genießen… 😉

 

Selbst die Küchentücher sind derzeit etwas arg versaut:

 

Und laut „Stern“ bekam Frau Merkel vor ein paar Wochen auch schon ähnliche Dinge zu sehen:

 

Bei der Hitze schlafen die Koalas in Duisburger Zoo gerade besonders kuschelig und ausdauernd und denken nicht unbedingt an muntere Paarungen. Ich beneide diese Tiere, ich bekomme bei solchen Temperaturen definitiv zu wenig Schlaf. Hier das Beweisfoto aus dem Zoo:

 

Wer mir früher einmal auf Instagram gefolgt ist, weiß, dass ich eine Mimose besitze (nicht bin!). Diese goldige Pflanze fühlt sich aber momentan dermaßen Wohl auf ihrem Platz, dass sie mich jetzt mit ganz niedlichen Blüten überrascht hat! Hier die erste kleine Vorschau, es warten zig kleine Knospen. Leider blühen sie nur einen Tag lang. Wie niedlich, allerdings könnten böse Zungen auch behaupten das hätte was von nem schrillen Staubwedel…

 

Der Rest blüht dann eher klassisch-schön…

 

 

 

Knipse

Das Internet in der Hosentasche, also im Handy, ist ja eine unglaublich tolle Erfindung, aber völlig verkannt wird die kleine Knipse in unseren Kommunikationsknochen.

Mittlerweile nutze ich das Teil einmal um mich an wichtige Dinge erinnern zu können. Ich mache Fotos von so gut wie allen Dingen. Besonders praktisch für mich: Den Einkaufszettel abfotografieren. Den vergesse ich nämlich grund-sätz-lich auf dem Küchentisch. Das dauert keine 5 Sekunden, und ich habe ihn immer dabei. Ne App? Ach jeh, wie umständlich.

Auf der anderen Seite knipse ich einfach drauf los. In meiner Wohnung, in der Straße, im Auto, in Geschäften, usw. Ich speichere die Bilder in der Cloud, so ultra-wichtig sind sie ja meist nicht. Die wirklich wichtigen Fotos habe ich natürlich auf ner externen Festplatte gesichert.

Das Schöne ist aber: Nach einer Weile schaut man sich das mal wieder an und entdeckt die lustigsten Dinge. Ein AHA Erlebnis nach dem nächsten, da mögen die Fotos noch so profan sein, es findet sich immer irgendwas mit Wow-Faktor.

Und nach ein paar Jahren hat man ein wunderbares Stimmungsbild gesammelt. Mit ganz alltäglichen Fotos rufe ich die damalige Stimmung, meinen persönlichen Zeitgeist wieder auf. Und das gefällt mir an dieser Möglichkeit des schnellen Fotos besonders gut.

Wie traurig eigentlich, dass wir in unserer Kindheit und Jugend noch nicht diese Möglichkeiten hatten. Unsere Kindheitserinnerungen in Form von Bildern, sind offline Fotos, die meist in Alben oder Boxen schlummern und langsam verblassen. Wie beneide ich Kinder und Jugendliche heute, sie werden ihr gesamtes Leben immer wieder anschaulich vor Augen haben können.

Aber Psychologen kennen auch den gegenteiligen Effekt: Zu viel mit Aufnahmegeräten hantieren raubt Erinnerung! Das ist auch ein Grund, warum ich zB. in einem Konzert nie filmen würde, einfach um den Moment zu genießen und ihn in mich aufzusaugen. Ansonsten habe ich zwar ein Video und ein paar Fotos, aber an die Gänsehaut kann ich mich womöglich nicht mehr erinnern.

Alte Fotos haben somit eben auch etwas Schönes an und in sich. Eine Aura, eine Ausstrahlung. Und je älter die Fotos sind, desto mehr faszinieren sie mich.

Dazu passt eine wirklich obskure Entdeckung, die ich bei DM gemacht habe: Die Rückkehr des Einweg-Fotoapparates. Ja genau, die Teile mit eingebautem Film(!), den man per Hand weiterspulen muss um das nächste Bild schiessen zu können. Und später wird es in einem Fotolabor entwickelt. Jeujeujeu, ist das eigentlich schon 100 oder 200 Jahre her?

Ich bin mir nicht sicher, ob man DAS nun wirklich braucht, Nostalgie hin oder her. Als Partyspaß finde ich da fast schon die neuen Polaroid Sofortbildkameras lustiger, allerdings erzeugen diese Geräte auch eine Menge Müll…also wortwörtlich und auch metaphorisch gesehen, ähem.

 

Bei manchen Kindheitserinnerungen wäre es aber vielleicht besser, sie blieben in der Versenkung verschollen und prangten nicht gleich auf sämtlichen Kinderschokolade Tafeln im Supermarkt nebenan:

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Screenshot DM, Screenshot Stern   Keinerlei Sponsoring)

 

 

 

 

 

 

 

72 Kommentare

  1. Guten Morgen lieber KK! Wie immer suuuuuper geschrieben!! Hab wieder mal schön gelacht! Dir ein schönes Wochenende!🌞🌞🌞🌞🌞

  2. Guten Morgen lieber KK!
    Jetzt kann das Wochenende beginnen, hab mich wieder köstlich amüsiert beim Lesen, viel gelacht und geh ganz beschwingt in die Arbeit. Ein schönes Wochenende und hab Freude an der Mimose 🌝

  3. Was macht denn der Özil auf der Kinderschoki?!

    Tolle Mimose und niedlicher Koala! ♡

    Fotos sind so eine Sache. Wenn ich mir heute bestimmte Fotos anschaue kann ich mich zwar noch genau an die damalige Stimmung erinnern, bin aber traurig dass man das für Aussenstehende nicht transportieren kann. Und dann stelle ich wieder folgendes fest, gerade gestern mit einer guten Freundin erlebt, die ich seit der Einschulung kenne: man kann sich auch ohne Fotos sehr gut an vieles erinnern. Ich denke da z.B. an eine bestimmte Klassenfahrt nach London, die es in sich hatte… 😁 Schon 21 Jahre her, aber wir reden da sehr oft drüber ubd lachen herzhaft. Und dann kommt man plötzlich vom Hundertstel ins Tausendstel und kann sich an Sachen erinnern die noch länger her sind. Alles ohne Fotos wohlgemerkt. Wenn ich aber Fotos anschaue dann viel lieber die guten alten Alben.
    Schönes Wochenende!

    1. Und wir haben gestern sogar beshlossen, dass wir wenn ich endlich wieder einen Job habe nochmal zusammen London besuchen. ♡

    2. Das war eine Aktion vor der WM. Die ganze Nationalmannschaft (als Kinderfoto) war auf den Tafeln. Aber komisch: Von der Özil Schokolade war letztens das Regal mega-voll. Dabei finde ich das Bild eher niedlich, er erinnert an einen schwarzhaarigen Pumuckel, oder auch ein wenig an Hans Rosenthal. 😉

      1. Dann ist das komisch, dass ich nix davon mitbekommen habe. Kaufe nämlich regelmäßig Kinderriegel und Kinderschoki. Wobei ich ja immer vom Rewe beliefert werde. Nur normale Schoki bekommen, menno. Das ist auch süß, das Foto. Der Rosenthal-Vergleich hat was. 😉 Dass die Schoki keiner will ist wahrscheinlich die Reaktion zu seinem Verhalten…
        LG

        1. Bei Norma gab’s neulich die „volle Packung“ Kinderschokolade mit Fußballer. Ich habe fast 10 Min. vor dem Regal gestanden und versucht, Bild + erwachsenen Fußballer zusammenzubekommen, allerdings war das nicht bei allen so leicht wie bei Özil. 😉

        1. Ähm, eindeutig nein!
          Schau dir den Pumuckl mal genau an: Struppiges Haar, nur mit roter Farbe. Ich finde den Vergleich eher niedlich.
          Und hier irgendwas zu unterstellen ist in meinen Augen völlig abwegig.

        2. Ich kommentiere ja sehr selten, aber jetzt möchte ich doch was dazu sagen:
          Ich versteh nicht, wieso man in wirklich alles Rassismus reininterpretieren muss.
          Mal abgesehen davon, dass jeder, der hier mitliest, sowieso weiß, dass dem KK Rassismus fremd ist, ist das eine völlig harmlose und übrigens recht zutreffende Analogie.
          Außerdem wird dann irgendwann echter Rassismus nicht mehr ernst genommen, wenn ständig irgendwelche Fälle konstruiert werden.
          Wir erleben das gerade hier in Wien:
          Um den Menschen nahezubringen, in der U-Bahn rücksichtsvoll zu sein, wurde von der Stadtregierung eine Kampagne beauftragt, deren Sujet das „schwarze Schaf“ ist.
          Prompt erheben sich Moralwächter, die darin Rassismus sehen wollen.
          Alle anderen lachen drüber.
          Insgesamt eine sehr spassbefreite Zeit, Sachen wie Monty Python wären heute gar nicht mehr möglich.
          Leider….
          @KK tolle Mimose, leider hab ich’s noch nie geschafft, dass eine bei uns überlebt, obwohl ich mich jedesmal so sehr bemüht hab.

            1. Apropos Mohrenkopf.
              Unsere Mohren-Apotheke sorgte monatelang für üble Schlagzeilen, die Prinzipienreiter von politisch korrekt schickten sogar Hassmails und Morddrohungen.
              Weil eine Kenianerin die Apotheke wegen Rassismus angezeigt hat. True story.
              Das es sich um Kulturdenkmal der Stadt handelt und dieser Name auch in der Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes eingebaut ist, interessiert die werte Frau nicht.
              Und nein, sie hat nicht zuerst die Apothekerin angesprochen, gleich die Anzeige. Die Apotheke heißt deshalb jetzt anders.
              Trotzdem verlangt die kommunale Ausländervertretung, dass man auch das Haus aus 1900 beschädigt um den Schriftzug zu entfernen. Ich wiederhole – es handelt sich um ein Kulturdenkmal.
              Ich – als Ausländerin – finde solche geistige Ergüsse zum Kotzen. Zum Kotzen.
              Sofort werde ich auch die Verkäuferin in einem Designerladen anzeigen, da diese die Russen zuerst bedient hat die nach mir kamen. Sie soll mir jetzt nächste 15 Jahre eine Therapie zahlen.
              Ich als weiße, relativ junge Frau bin am schlimmsten in Afrika und im Nahen Osten diskriminiert worden.
              Ich wette, das Menschen die hier so laut diesbezüglich schreien, in eigenem Land mich weiter problemlos diskriminieren würden. Mehrfach erlebt.

          1. Hallo Gina,

            ich sage vielen Dank für Deine klaren und starken Worte! Ich hab ehrlich gesagt auch nicht verstanden, was an schwarzhaarig rassistisch ist ?
            Generell würde ich von mir behaupten, dass ich im Alltag sehr stark sensibilisiert bin im Hinblick auf jegliche Form von Diskriminierung und ich kann auch Ungerechtigkeiten nur äußerst schlecht ertragen – mache da auch in Situationen meine Klappe auf, in denen es manchmal diplomatischer wäre, nichts zu sagen. D.h. nicht, dass ich nicht auch selbst mal was ungeschicktes sage und natürlich habe ich wie jeder Mensch auch Vorurteile, nur versuche ich diese zu reflektieren und zu hinterfragen. Ich glaube nämlich nicht, dass wir uns völlig frei machen können von diesen Dingen, habe diesbezüglich mal ein sehr interessantes Seminar besucht. Alles sehr offene, kluge und reflektierte Menschen und dennoch gelang es dem Seminarleiter, uns hinsichtlich immanenter Erwartungshaltungen und damit verbundenen – nennen wir es ruhig so – Vorurteilen die Augen zu öffen.
            @Mira: wenn man hier mitliest, dann kann man dem lieben KK gerne einen scharfen Verstand und eine sehr gute Beobachtungsgabe hinsichtlich der Dinge, die in der Welt passieren, eine manchmal leicht boshafte (überhaupt nicht negativ gemeint, ich liebe das !) aber immer mit einem Augenzwinkern und meiner Meinung mit einer großen Menschenliebe verbundenen spitze Zunge „vorwerfen“, aber ganz sicher nicht eine auch nur minimalste rassistische Intention. Finde ich jedenfalls. Ich kann eine solche im obigen Text auch gar nicht sehen, deshalb fällt es mir schwer zu verstehen, wie Du darauf kommst ?
            @KK: wieder mal grandios gut geschriebene Freitagsgedanken. Ich habe nach dem Abschnitt mit der heißen Badehose gerade den Flutschfinger wieder zurück ins Eisfach gelegt😀

            1. Lieber Roland! Tu dir flutschfingertechnisch keinen Zwang an, ich hatte auch gestern ZWEI! 😉
              Die gabs in der Megasparpackung im Sonderangebot. Und ich sag dir, es tat echt gut.
              Liebe Grüße, KK

            1. Mich würde ja die für Mira politisch korrekte Farb-Beschreibung in dem Zusammenhang interessieren – nicht-rothaarig, un-weiß, oder wie??

              Und eine meiner liebsten Nachspeisen ist und bleibt trotzdem „Mohr im Hemd“ – und damit basta :-)!

              1. Also wirklich! Und was ist mit dem Zigeunerschnitzel? Das habe ich letztens noch bestellt. OMG?
                Dabei ist für mein Begriff wertfrei bis zum Kompliment, den damit verbinde ich sehr tolle pikante Speisen mit viel Paprika.
                Ob sich das Wiener Schnitzel auch diskriminiert fühlt? 😉

              2. Die kulinarischen Beispiele würden ganz leicht ausufern – ich denke nur an Wiener Würstchen (die in Wien übrigens Frankfurter heißen 🙂 – auch wenn manche der Meinung sind, deren Zubereitungen würden sich minimal voneinander unterscheiden, sind sie doch zumindest sehr, sehr ähnlich), Salzburger Nockerl (Nock’n ist eine wenig schmeichelhafte Bezeichnung für ein nicht übermäßig sympathisches und kluges weibliches Wesen), Besoffener Kapuziner, Türkensterz u.v.a. …

                🙂

                1. Ganz genau! Die armen Wiener(le). Ich zucke immer zusammen, wenn man sich anderswo „Berliner“ auf den Teller knallt. Für mich sind das ja Pfannkuchen.^^

              3. @ Gast: Der „Besoffene Kapuziner“ ist ein Haselnusskuchen, der in warmem Gewürzwein getränkt wird und mit Schlagobers serviert. Namensgeber war die Farbe der Kutte der Kapuzinermönche (in Wien wird auch Kaffee mit etwas Milch oder Obers als Kapuziner bezeichnet).

              4. @Ursula: ich meinte eher den Mohr im Hemd, also was dann das Hemd ist? Brötchen vielleicht? Aber trotzdem Danke für den Besoffenen! 🙂 Ich war übrigens vor vielen Jahren mal in Wien. Total schön da… irgendwann komm ich nochmal.
                LG

              5. Lieber Gast, auch beim Mohr ist das blütenweiße Hemd gutes Schlagobers, wie könnte es denn bei uns auch anders sein ;-)! Und der Vollständigkeit halber: der Mohr selbst ist ein köstliches Gemisch aus Schokolade, Brotbröseln, Zucker, Eiern, Mandeln, Rotwein, das in kleinen „Guglhupf“-Formen nicht gebacken, sondern wie ein englischer Pudding im Wasserbad pochiert wird .. und vor dem Servieren mit warmer Schokosauce sowie der erwähnten Sahne verfeinert (unnötig zu erwähnen, dass auch dessen Name aus vermeintlichen Diskriminierungsgründen geändert werden soll) …

                Himmel, ich muss damit aufhören, ich versuche mich seit heute wieder vernünftiger zu ernähren ;-)(!!

                1. Heute ist Sonntag, heute darf noch einmal gesündigt werden. 😉
                  Ich weiß das, weil ich gerade einen riesigen Topf Ungarischen Gulasch verdrückt habe. Und danach….ach lassen wir das… :-))

              6. @ Anna: Ich dachte, Eure Berliner wären unsere Krapfen, und Pfannkuchen die österreichischen Palatschinken … na egal. Ich krieg jetzt Hunger .. 😉 .

                1. Ganz genau. Krapfen oder Pfannkuchen (so nenne ich sie) sind anderswo Berliner. Und eure Palatschinken kenne ich als „Eierkuchen“. Wir sollten nur noch Salat essen – da gibt’s weitaus weniger Verständigungsschwierigkeiten, glaube ich. 😉

              7. Liebe Ursula, Danke! Da läuft mir ja schon von der Beschreibung das Wasser im Mund zusammen! Lecker! 🙂

                Wegen dem Pfannkuchen Und Berliner hast du grundsätzlich recht, es gibt aber Regionen wo der Berliner = Pfannkuchen ist. Und um die Verwirrung komplett zu machen: in meiner Heimat (in der ich schon lange nicht mehr lebe) ist der Pfannkuchen=Pfanneplätz, Berliner= Berliner und dann gibt’s noch die Fasnachtsküchle (spezielles Hefegebäck, am besten selber gebacken von meiner seligen Oma).

                @KK: Ist das dein Ernst?! Eine Tonne Eis kann ich nachvollziehen, aber doch kein Gulasch! Iiih! Bin froh über Salat mit bisschen Beilage (und selbst die wsr die letzten Tage kalt). 😀

              8. „Ganz genau. Krapfen oder Pfannkuchen (so nenne ich sie) sind anderswo Berliner. Und eure Palatschinken kenne ich als „Eierkuchen“. Wir sollten nur noch Salat essen – da gibt’s weitaus weniger Verständigungsschwierigkeiten, glaube ich. ;)“

                Ha,ha,ha. Vor allem zwischen meinen Spiegel und mir!

                Ich will jetzt alles was Ursula erwähnt hat! Intravenös!
                Und Schwarzkopf muss auch über einen neuen Firmennamen nachdenken.

  4. So sehr ich es hasse, fotografiert zu werden, so genial finde ich die Möglichkeit, mit dem Handy mal eben Fotos zu schießen. Und ich bedauere es wirklich sehr, dass das damals nicht so einfach möglich war, bzwl, dass meine Eltern damals einfach nie Fotos gemacht haben. Polaroid war halt zu teuer für blöde Schnappschüsse.^^ Besitze ja kein bildliches Vorstellungsvermögen und kann Erinnerungen demzufolge max. als Gefühl abrufen, aber ich sehe nie die dazugehörigen Bilder dazu. Wie toll es ist, dann halt mit entsprechenden Fotos „auszuelfen“ zu können, merke ich erst jetzt, wenn ich die alten Fotos vom Junior anschaue. Leider gibt es auch da zu wenig, habe mich dem Smartphone ja ewig widersetzt, aber immerhin kam der Schulfotograf jedes Jahr. Damals habe ich die Augenbrauen hochgezogen, jetzt weiß ich das zu schätzen.^^

    Schönes Wochenende!

    1. Ganz genau so sehe ich das auch. Ich freue mich immer, wenn ich etwas durch meine Fotos „wiederentdecke“
      Und meine alten Schulfotos kann man kaum noch erkennen. Was hatten die für eine Auflösung? 15 x 20 Pixel? 😉
      Liebe Grüße, KK

  5. sehr schön und lustig! vor allem die kuscheltiere. ich habe richtig laut lachen müssen. danke dafür!

    auf dem iphone sind 23000 bilder – seit 2012 nehme ich die immer mit zum nächsten gerät. und vor dem back-up wurde schon ordentlich aufgeräumt.
    die ganzen fotos mit den nummern in den parkhäusern und die straßenschilder sollte ich besser immer gleich löschen, wenn ich mein auto wiedergefunden habe.

    mich erinnert dieser sommer an die sommerferien in der schulzeit. da war es doch auch immer heiß, jeden tag eis, obst ohne ende, baden gehen gehörte zum normalen tagesablauf und der rasen auf dem sportplatz war ende juli gelb „verbrannt“. klar, die sonne hat schuld! danke sonne, ich mag dich.

    schönes wochenende und liebe grüße!

  6. „Das Schöne ist aber: Nach einer Weile schaut man sich das mal wieder an und entdeckt die lustigsten Dinge. Ein AHA Erlebnis nach dem nächsten, da mögen die Fotos noch so profan sein, es findet sich immer irgendwas mit Wow-Faktor.“

    Nur deshalb nutze ich Instagram, Alltagsmomente von Freunden und mir, vor allem wenn Freunde und Familie weit weg sind und Urlaub nehmen müssen um sich zu treffen…so bekommen wir daily dose von unseren Katzen, Kidis, Kuchen, Urlauben und lustigem Zeug. Facebook nutze ich nicht. Ich will nur Bild sehen, nicht tausend Verlinkungen, Songs, Zeitungsartikeln, fake News und unbekannten Menschen die behaupten wir können dort Freunde sein, dabei konnte ich die auch vor 20 Jahren nicht leiden. Insta ist anonym und für mich richtig angenehm.
    Manchmal bin ich mir nicht sicher wie das tolle Restaurant vor 4 Monaten heißt, kein Problem, Insta hat es für mich dokumentiert. Ohne meinen Namen natürlich.

    Deine Küchenrollen sehen toll aus!

    „Wie traurig eigentlich, dass wir in unserer Kindheit und Jugend noch nicht diese Möglichkeiten hatten. Unsere Kindheitserinnerungen in Form von Bildern, sind offline Fotos, die meist in Alben oder Boxen schlummern und langsam verblassen. Wie beneide ich Kinder und Jugendliche heute, sie werden ihr gesamtes Leben immer wieder anschaulich vor Augen haben können.“

    Stimmt. Oder wer Krieg erlebt hat, der hat nicht mal die Fotoalben mehr.

    Wir hatten neulich auf einer Geburtstagsparty die neue lustige pinkfarbene Polaroid Kamera, sogar mit eingebauten Filtern und Glitzer, das hat mega viel Spaß gemacht!

    Ha,ha gibt es die Schokolade wirklich? Schrecklich.

  7. Ich benutze schon seit Jahren die Notizen-App auf meinem Handy für meinen Einkaufszettel. Da kann ich jederzeit vormerken, was ich brauche und hab’s dann beim Einkauf parat. Inzwischen ist meine Liste auch um die Läden erweitert, in denen ich hauptsächlich einkaufe und so ordne ich die Artikel gleich zu.
    Was ich dagegen häufig fotografiere, sind Kochrezepte, die ich in Zeitschriften entdecke und die ich als ausprobierenswert erachte. Schmeckt die Rezeptur nicht, wird’s einfach wieder gelöscht 😀.
    So schön dieser Dauersommer auch ist – Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen, so wie mir, setzt er so langsam zu…
    Meine Tochter hat im Januar eine schwere Herzklappenoperation hinter sich gebracht und aktuell große Probleme – ich hoffe nicht, dass sie ins Krankenhaus muss 😔…
    Euch allen ein schönes Wochenende!

    1. Ich nutze auch Notizen, eigentlich habe ich nur damit meinen kompletten Umzug organisiert. 🙂
      Bei uns halbe Stadt gesperrt, einige sagen Terrorverdacht, die anderen etwas anderes – einem ist schlecht geworden. Ganz bestimmt.
      Deshalb sperrt man nicht alle Busse, Bahnen und Tunnels in der Innenstadt und lässt nicht Sonderkommando anrücken.
      Draußen 37 Grad, gefühlt 43. Und man kann nicht nach Hause, sondern wartet auf praller Sonne…
      Deutschland ist nicht dafür gemacht, dass wir es wärmer haben als ein mediterranes Land.
      Ich bin bereits zweimal umgekippt, ja trinke genug. Ich vertrage dieses Wetter hier einfach nicht.

      1. Oh weh, halte dich tapfer! Vielleicht findest du ein Geschäft oder eine Bar um etwas zu trinken? Das ist gaaanz wichtig! Bloß Flüssigkeit nicht vergessen, besonders wenn du nun warten musst.
        Ich drücke die Daumen

  8. Herrlich lustig und kurzweilig, perfekt für meinen Start ins Wochenende.
    Was du dir immer für Mühe für uns machst!!
    Andere Blogs und Magazine lassen gerade das Sommerloch aufleben und wärmen alte Kamelle auf, oder schreiben drei bedeutungsschwangere Sätze. 🤣🤣🤣
    Dankeschön für die viele Arbeit!

  9. Nee, wat hab ich gelacht. Leg dich bloß nicht mit der Sonne an. Die hat gerad Oberwasser.
    Und die versauten Kuscheltiere, Küchenrollen und Eisstangen sind der Hammer. 😂😂😂😂😂
    Sonniges(haha) Wochenende!

  10. Eine Frage al Sonnenexperten. Es gibt ja zwei Theorien, eine die sagt UVA ist gleich schädlich über das Jahr verteilt und UV Index hat hier keine Bedeutung. Die andere – je nach dem welche Webseite man besucht – sagt, dass man niedrigeren Schutz im Winter als im Sommer braucht…ich persönlich tue mich damit schwer zu glauben, dass diese starke, brutale Sonnenstrahlen heute gleich sind wie Sonne im Januar für meine Haut?

    1. Die UVA-Strahlung ist tatsächlich das ganze Jahr (und auch fast den ganzen Tag) lang gleich. Du kannst ihr nur entgehen, wenn du an den Äquator ziehst. Da kriegste dann zwar einen Sonnenbrand (kennen wir ja alle: im Süden ist die UVB-Strahlung höher), dafür aber weniger Falten 😂
      Nein, im Ernst. Tatsächlich stimmt es schon, dass man im Winter vermutlich einen niedrigeren UV-Schutz benötigt. Das hängt allerdings mit der schlichten Tatsache zusammen, dass die Sonne einfach 9 (!) Stunden kürzer als im Sommer scheint. Bei der Sommersonnenwende liegen zwischen Sonnenaufgang und -untergang fast 17h. Bei der Wintersonnenwende knapp 8h. Dazu kommt, dass man im Winter i.d.R. deutlich weniger Zeit draußen in der direkten UV-Strahlung verbringt.
      Aber klar: es wird einfach der gleiche Schutz fürs ganze Jahr empfohlen, um die Verbraucher nicht komplett zu verwirren. Die meisten Leute nutzen ja nicht mal täglich Sonnenschutz. Den Leuten jetzt auch noch genau zu erklären, an welchen Tagen im Jahr der Schutz wie hoch sein sollte, dürfte wohl die allermeisten überfordern und auch abschrecken. Das sollte ja nicht Sinn der Sache sein, also gibt man lieber allgemeine Empfehlungen, auch wenn die eigtl. etwas ungenau sind.

      1. Genau so ist es, super erklärt, danke!

        Wenn ich mir überlege, wie wenig Tageslicht ich im Winter oft abbekomme, dann ist logisch, dass ich da weniger Schutz benöten würde, aber der Einfachkeit halber bleibe ich bei LSF 30, eben auch aus Gründen des hier schon so oft diskutierten UVA-Schutzes. Wahrscheinlich wäre LSF 15 im WInter bezüglich UVB im Alltag bei meinem Hauttyp mehr als ausreichend, natürlich nicht beim Skilaufen oder an sonnigen Tagen.

      2. „Da kriegste dann zwar einen Sonnenbrand (kennen wir ja alle: im Süden ist die UVB-Strahlung höher), dafür aber weniger Falten “

        Immerhin. Sonnenbrand hin oder her ;-).
        Irgendwie geht das einfach nicht in meinen Kopf hinein, dass ich genau gleich penibel auf den Sonnenschutz im Winter wie zum Beispiel heute aufpassen muss. Von der Logik her, verstehe ich es. Mein Hirn wehrt sich trotzdem…ich will aber nicht, dass meine Spots die ich gerade erfolgreich entferne je wieder zurück kommen. Nostalgisch denke ich an die Zeit in der ich mir die Pflege nach Duft (ja,ja), Textur und Hautgefühl ausgesucht habe. Und nach der hübschen Verpackung…

        1. Wenn ich ehrlich bin achte ich neben den INCIs immer noch auf Textur und Hautgefühl. Widerwillig will ich meine Kosmetik nämlich auch nicht nehmen. Und was den SPF betrifft bin ich stellenweise immer noch verunsichert was täglichen Sonnenschutz, vor allem im Winter oder in Räumen betrifft. Man hört einfach zu viele unterschiedliche Meinungen selbst unter den Fachleuten.

          1. Ich glaube, das geht uns allen so… die schönsten Incis nützen nichts, wenn die Anwendung zur Qual wird. Klar, wenn es um die Behandlung von krankhaften Hautzuständen geht, da darf man nicht zu zimperlich sein. Viele medizinische Cremes haben eine wirklich grottige Galenik, aber da ist die Andwendung ja auch eng begrenzt.
            Im rein kosmetischen Bereich habe ich schon den Anspruch, dass die Produkte, die ich anwende, zumindest akzeptabel sind vom Gefühl auf der Haut und von der Textur. Im Wissen um die komplexen Zusammensetzungen der Parfüme und insbesondere von ätherischen Ölen, versuche ich, diese zumindest bei Produkten, die auf der Haut bleiben, zu vermeiden. Das schmälert den Anwendungsgenuß natürlich schon, macht mehr Spass, eine toll duftende Lotion aufzutragen wie was, was neutral ist oder bisschen chemisch riecht. Mich hat z.B. abgeschreckt, was viele über dieses marine Hyaluronics von TO geschrieben haben, muss so furchtbar riechen, dass ich das ganz sicher nicht im Gesicht haben will, egal, wie toll das wirkt. Ausnahme gibts natürlich immer mal, so macht z.B. Niods Sanskrit Saponis eine so dermaßen tolle Haut bei der Reinigung, dass ich über den wirklich schrägen Geruch hinwegsehen kann.

            1. Also mittlerweile ist mir was Parfumfreies im Gesicht wesentlich lieber als was Beduftetes, ich mag das einfach nicht mehr wirklich, weil mir die Gerüche plötzlich so stark vorkommen (und meine Haut noch schöner ist seit ich auf Düfte im Gesicht verzichte). Ich glaube auch nicht, dass ich mir das einbilde. Allerdings mag ich wie du aber auch bei den parfumfreien Sachen nix nutzen was mir unangenehm wäre. Ich würde es wenn überhaupt nur widerwillig nutzen oder es würde im Müll landen. Muss alles nicht sein. Ja, an den erwähnten 🤢-Geruch des Serums erinnere ich mich auch noch erinnern…

            2. Mir ging’s ja genau andersrum. Den Duft fand ich irgendwie toll. Aber ich habe nicht mit einem einzigen Niod Produkt irgendwas gesehen. Keine Ahnung, was ich für Poren habe, aber die zeigen sich nie von so Masken beeindruckt. Mastic Must riecht ähnlich zu Sanskrit Saponis. Ich finde, die zwei riechen wie frische Hefe. Noch viel besser vom Geruch fand ich Myrrh Clay. Es sieht nicht nur aus, als habe man Trockenpflaumen zermatscht, es riecht auch exakt so!

              1. Wenn ich von den teilweise natürlich albernen Versprechen der NIOD Produkte im Werbetext mal absehe, bin ich mit dem, was ich von denen habe, schon ganz zufrieden. Ich hab letztes Jahr beim black friday mal zugeschlagen, die normalen Preise wären mir für einen „Blindkauf“ echt zu hoch. Genau, dieses Saponins riecht irgendwie nach Bier/Hefe/Erde. Ich hab es für 9 statt für 41 Euro bekommen, da dachte ich, das probiere ich mal. Und totale Überraschung, ich komme damit super zurecht. Ich lasse das sogar für ein paar Minuten wie eine Maske auf der Haut und nach dem Abspülen sind die Poren wie geschrumpft… Sehr schön finde ich auch das Hydration Vaccine, aber das muss man von der Textur schon mögen. Das ist sehr silikonlastig, liegt eher auf der Haut als dass es einzieht, aber hält die Feuchtigkeit in der Haut wie eine Eis. Mit dem Augenserum und dem Hyaluronserum von NIOD hantiere ich auch schon ein paar Wochen rum, aber da bin ich noch total unentschieden. Ich hab praktisch keine Falten um die Augen, von daher weiß ich nicht, ob ich überhaupt was erwarten kann an Wirkung. Ich sehe höchstens mal müde aus in der Partie, das liegt dann an mangelndem Schlaf und Streß. Das Hyaluron liest sich von der Technologie ja irgendwie wie Science Fiction, aber erstmal ziehe ich bei diesen Werbeversprechen sowieso erstmal mindestens 50 Prozent ab und zweitens: selbsr wenn das alles irgendwie stimm(en könnte), ich sehe nicht so einen großen Unterschied zu dem Serum von TO und das kostet, wenn ich richtig erinnere, knapp sechs Euro..

                @Gast: ja, ein bisschen Vergnügen sollte die Pflege schon sein, auch wenn wir wissen, dass vieles, was uns vergnügt, die Haut nicht amüsiert..

                Ich hoffe, die Wirkung von Myrrh Clay entspricht aber nicht der von Trockenpflaumen 😀.

                1. Du wirst lachen: ich wusste ziemlich lange nicht, was Trockenpflaumen mit der Verdauung machen. Musste ich dann als Studentin auf die harte Tour lernen. Sonntag abend, nichts außer einer Dose Trockenpflaumen in der Küche und eine lange Lernnacht vor mir. Was soll ich sagen: ich werde in meinem Leben ganz sicher nie vergessen, was eine ganze Dose Trockenpflaumen mit der Verdauung macht! Da ist mir doch „nutzlose“ Kosmetik, die nur danach riecht, mittlerweile viel lieber.
                  Bzgl. Niod. Bei mir hat nichts davon irgendetwas getan (Mmhc, Fecc, Cais, Elan, Naap und eben div. Masken). Ich hab mich mittlerweile zT. auch durch andere Produktkategorien getestet, insb. durch die Derivate, Abwandlungen, Weiterentwicklungen,… zu „Original“wirkstoffen, zB. Azeloyl statt Azelainsäure, Retinal statt Retinol, PHA statt AHA.
                  Fazit für meine Haut: ich sehe einfach nichts damit. Oft ist das Prinzip dahinter ja, dass Stoffe abgewandelt werden, um dann erst in der Haut in den „Originalstoff“ umgewandelt zu werden, um so Reizungen zu minimieren. Ich glaub so langsam echt, meine Haut macht das nicht.
                  Wirklich gewundert hat mich das bei Retinal. Ich hab das von Avene aus Frankreich mit 0,1% Retinal, das gibt’s in D nicht. Mittlerweile vercreme ich es als Nachtcreme über mein 1% Retinol, weil es wirklich gar nichts bei mir tut. Vllt. setzt ja Avene auch ein schlechtes Trägersystem ein? Erklären kann ich es mir jedenfalls nicht. Es müsste eigtl. viel stärker als Retinol wirken.
                  Jetzt verstehe auf jeden Fall immer mehr, wieso die reine Datenblattanalyse eben noch lange nichts heißt. Zwischen Theorie und Praxis liegen zumindest bei meiner Haut wirklich Welten.

              2. Ich würde mich als duftsensibel bezeichnen, da ich angenehme und unangenehme Dufte aus ziemlicher Entfernung rieche. Schlimm, wenn jemand bei der Arbeit penetrant riecht und mich das ziemlich dekonzentriert. Ich freue mich wenn meine Pflege dezent aber gut duftet. Momentan habe ich als spot on Produkt, Tretinoin was für mich – nur dieses eine Produkt so toll frisch duftet – ich freue mich jedes Mal wenn es dran ist. :-)))
                Unangenehme Dufte hindern mich nicht die zu nutzen, wenn die Wirkung mehr als nur durchschnittlich ist. NIODs ELAN weil leider mein bestes Produkt in der Kategorie Vitamin C. Habe circa 15 Produkte bewertet – von flüssig, ölig, Schaum, feste Pampe, Silikon…

                “ Ich hab praktisch keine Falten um die Augen“

                Auch nicht wenn Du lachst? Ich habe die dann und bin um einiges junger. Boah. Spam, wird alles gelöscht.
                Meine gehen zurück, aber beim Lachen sind die da.

              3. Ich hoffe, ich darf hier trotzdem noch mitlesen, auch wenn ich wirklich mit 48 praktisch keine Falten um die Augen habe, ehrlich, nicht gelogen.

                Klar, wenn ich lache (und das tu ich oft und herzlich), dann natürlich schon. Ich sehe auf den meisten Fotos total bekloppt aus, weil ich meine Klappe nicht halten kann und sowieso eine lebhafte Mimik habe. Ich habe schon leider ziemlich ausgeprägte Denkerfalten auf der Stirn, die wären super für Botox, aber ich mache es auch zwei Gründen nicht. Ersten gehen die ziemlich weit über die Stirn und es gibt nichts auffälligeres, als wenn Du mitten in der Stirn quasi wie ein Pflaster hast mit ausdruckloser Mimik, alles schön glatt, und zehn Zentimeter links und rechts gehts los, dass sich da der Grand Canyon öffnet.. und zweitens: ich kann es mir einfach nicht vorstellen, einen Teil vom Gesicht nicht bewegen zu können. Ich halte mich ja durchaus für einen kritischen Geist, man sagt mir aber eine freundliche Ausstrahlung nach. Aber nichtsdestotrotz muss ich manchmal im Erstaunen, was es alles für Verrücktheiten gibt auf der Welt und bei den Menschen doch die Stirn in Falten legen – wenn ich das nicht könnte, ich glaube, mir würde ein Teil von mir fehlen.
                Hat hier jemand Erfahrung mit Botox in der Stirn ? Mich würde vor allem mal dieser ja eher „wie nehme ich das wahr“-Effekt interessieren. Dass es die Stirn glätten kann, das weiß ich ja. Aber wie es erlebt wird ? Ich hab nur von meinen Migränepatienten schon öfters gehört, dieses merkwürdige Gefühl lasse nach mit der Anzahl der Anwendungen nach, sprich man gewöhnt sich daran..

                @Jasmin: beim Lesen Deiner Erfahrungen mit den Trockenpflaumen, entschuldige, ich glaube, da hab ich mehr als nur eine Falte um die Augen gehabt… herrlich! Bezüglich der mangelnden Wirkung auf die Haut von NIOD ? Du hast nicht zufällig so perfekte Haut, dass Du gar keine Wirkung sehen kannst? Eine Freundin von mir z.B. hat sich über mangelnde Wirkung von VItamin C beschwert – aber die hat einen so perfekten glow (immer, auch wenn sie 48 Stunden auf ist. Alle hassen sie! *nein, nur Spass*), die könnte gar keine Verbesserung erzielen, egal mit was.
                Ich bin mir bei diesen völlig überzogenen Texten ja nie sicher, was denn dann wirklich mit validen Studien abgesichert ist, bei NIOD auf alle Fälle leider weniger, als sie vorgeben. Was nicht heißt, dass ich die Produkte nicht mag, nicht falsch verstehen, aber dieser High-Tech-Science-Fiction Hype ist natürlich völlig over the top. Außerdem muß man Werbung auch echt lesen können: Nivea hat mal eine 3%ige Vitamin C Creme auf den Markt gebracht, am Anfang stand da auf der Packung „gibt der Haut 10 Jahre zurück“… naja, stimmt schon, wenn man als Maßstab nimmt, wie die dermale Verzapfung ist, die wird nämlich tatsächlich verjüngt, aber dass heißt eben nicht, dass man 10 Jahre jünger aussieht. Bevor sie vom Markt genommen wurde in D stand dann eine Zeitlang noch drauf „gibt der Haut die innere Struktur einer 10 Jahre jüngeren Haut“ .. . Nicht doof, diese Werbeleute!

                Und ja, zwischen Datenblatt und wie fühlt es sich an und wie wirkt es, da gibts schon sehr sehr oft Unterschiede. Im Idealfall passt einfach beides, aber wir wir hier alles wissen, die Suche geht weiter 🙂

                1. Ach, das Fotophänomen. Ist mir bekannt! Ich bin ja auch so jmd. mit ausdrucksstarker Mimik (gerne mit wildem Händegefuchtel begleitet). Da liegt angeblich auch der Hund begraben, warum manche Menschen auf Fotos ganz anders aussehen als „in echt“. Ein bewegtes Gesicht wirkt ganz anders (und auch beim Blick in den Spiegel ist man ja nie ganz starr), als ein auf Foto gebanntes regungsloses Gesicht.
                  Bzgl. der Haut: also von perfekt bin ich dann doch recht weit weg, tatsächlich ist fehlender Glow oder ein fahler, stumpfer Teint aber nicht meine Baustelle. Entsp. sehe ich mit Vit C und AHAs nur sehr, sehr wenig. Bei mir sind es eher die großen Poren und eine (ehemals) sehr ölige Haut. Da erreiche ich natürlich mit Retinol, BHA, Nias und Azelainsäure eher sichtbare Ergebnisse.
                  Bzgl. Niod: ich glaube auch, dass die Wirkstoffpflege von Deciem nicht völlig aus der Luft gegriffen sind. Da ist sicherlich was dran. Aber wie bei deinem Nivea-Bsp. ist die Frage: wieviel? Und worauf beziehen sich die „Versprechen“? ZB. diese Granactive Retinoids. Wenn ich mich recht erinnere enthält das 2% Serum 0,1% „echtes“ Retinol. Wer also noch nie Retinol benutzt hat, dürfte hier ziemlich sicher einen Effekt sehen, allein deshalb weil ja etwas echtes Retinol drin ist. Aber zu was werden die restlichen 1,9% in der Haut umwandelt? Zu etwas, das 1% Retinol entspricht oder zu etwas, das 0,1% Retinol entspricht? Und da habe ich bei vielen Derivaten so meine Zweifel, dass sie an die Prozent rankommen, die ich von den „Original“wirkstoffen gewohnt bin. Es ist natürlich vom Hersteller nicht gelogen, wenn er sagt, dass Studien bestätigen, dass eine Umwandlung in der Haut statt findet. Nur fehlen mir verlässliche Angaben wieviel Prozent eines Derivats wieviel Prozent des Originalstoffes entsprechen. Wenn das Derivat eben nur zu 0,1% Retinol (und dann später zu Retinsäure) umgewandelt wird, ich aber 1% gewohnt bin, dann werde ich natürlich alsbald eine Verschlechterung feststellen. Ich sehe die zB. ziemlich schnell. Creme ich 1 Woche kein Retinol, wird meine Haut sofort wieder unrein und ölig. Ich hab einfach das Gefühl, dass die Derivate häufig etwas schwächer auf der Brust sind als die „Originale“. Vllt. nicht mal so sehr, weil sie schlechter als diese sind. Sondern eher, weil man (noch) nicht so recht weiß, wieviel Prozent davon nötig sind, um wirksam zu sein. Dahingehen kann ich mittlerweile 10% AHAs, 15% Vit C, usw. ziemlich gut für mich einschätzen und weiß genau, wieviel zu wenig ist, wieviel genau richtig und ab wann es schlicht zuviel ist.

              4. @KK: dafür hängt der Rest 🙂

                An mir liegt es diese Jahr nicht, wenn Langnese Pleite geht, ganz sicher nicht. Mal ehrlich, wenn ich nicht von Euch hier dauernd lesen würde, dass bei den Temperaturen Eis zum Grundnahrungsmittel wird, ich dächte mir, ich habe eine Eßstörung entwickelt. Mit normalem Essen kannst Du mich gerade kaum locken, es sei denn ist ist lauwarm oder kalt und dann bitte scharf gewürzt – und ansonsten Eis. Eis. Eis. Aaaaarg!
                Heute gab es schon Dolomiti. Ich bin mir wieder vorgekommen wie 8 Jahre alt. Nur waren damals die Farben irgendwie neonbunter und total ungesund, wahrscheinlich war das Grün irgendwie eine krebserregende E-Nummer, heute ist das wohl Spinat-Extrakt oder ähnlich gesundes *hehe*. Egal, geschmeckt hat es. Aber das Zeug ist alles viel kleiner. Ich hab diese Sparpackung mit dem Flutschfinger auch gekauft, entschuldige, da atme ich zweimal ein und die sind weg. Die waren doch früher fünfmal so groß ? Ich ich fünfmal so klein…. *kopfkratzend*.

                1. Lustig, das dachte ich auch, als diese Retro-Packungen Langnese Eis rauskamen. Nix dran an den Stangen. Und Cornetto ist ja wohl ne Unverschämtheit. Alles nur Fettglasur.
                  Und ja, bitte bleib uns hier trotz fehlender Falten an den Augen erhalten!
                  Mit deiner Schilderung deiner Denkerfalten hast du dich mehr als rehabilitiert! 😉

              5. @Roland es gibt auch sogenannten soft Botox oder natural Botox. Da wird einfach die Hälfte der Menge eingesetzt und man kann noch alles bewegen, aber nicht mehr so wild.
                Viele die natürlich aussehen, botoxen nur noch so seit Jahren ;-).
                In einigen Jahren mache ich es auch…Du kannst dann alles bewegen, hast aber die tiefen Rillen nicht mehr…oder doch, falls man zu lange mit dem Botox gewartet hat ;-). Meine Freundin, Anfang 50, hat es vor einigen Jahren angefangen, es gibt keinen sichtbaren Übergang. Es wird überall ein wenig gepiekst….Herzogin Kate ist da ein gutes Beispiel.

              6. Meine Mutter sagt immer, ohne Ohren würde ich auf jedem Bild rund herum lachen. Das stimmt leider. Ich kann nicht dezent und zurückhaltend auf dem Foto aussehen. Eher belustigt oder häufiger fröhlich, kichernd….macht nicht immer vorteilhafte Bilder.

                @Jasmin – merkst Du wirklich innerhalb einer Woche wenn Du kein Retinol nutzest? Oder geht es hier eher um Tretinoin?
                Ich merke es mit Retinol lange nicht, aber mit Tretinoin relativ bald. Ist für mich auch logisch, Retinol und Tretinoin haben anders stark auf meine Haut gewirkt.

                1. Jupp. Allerdings nicht am Spannkraft- oder Hautfestigkeitsverlust. Der Effekt hält bei mir auch ziemlich lange vor. Aber an den Unreinheiten.
                  Tret hab ich über den Sommer gerade nicht in Benutzung. Ist mir zuviel Schichterei momentan. Bzw. ich vercreme gerade noch zusätzlich Retinal und will testen, was das kann (nach ein paar Wochen Nutzung muss ich sagen: es kann bei mir nix. Zumindest nicht das von Avene).
                  Interessanterweise muss ich sobald sich die Öligkeit und die Unreinheiten ankündigen einfach nur fix Retinol draufcremen und alles beruhigt sich über Nacht und die Pickel verschwinden wieder. Andere greifen vorsichtig zu Retinol, weil es ihre Haut reizt. Ich creme das, weil ich finde, dass es meine Haut beruhigt. Ich habe keine Ahnung, wieso das bei mir so ist! Aber ich beschwere mich nicht 😄

              7. @Jasmin – interessant. Ich würde sagen, dass die rasche Wirkung von Retinol Clinical bei mir eine leichte Regulation der T-Zone war, mehr aber nicht. Höhere Konzentrationen und verschreibungspflichtig trocknen meine Haut sichtbar aus, ist bei den meisten youtubern so. Klar wirkt Retinol mittel- und langfristig auf die Hautunreinheiten.
                Aber so kurzfristig? Würde evtl. bedeuten, dass sich Deine Haut mit dem Zeug extrem schnell erneuert und dadurch die Poren gar nicht verstopfen können.

              8. Hallo Ombiaombia,

                ich will nicht klugscheißen, aber bei diesem sogenannten Softbotox wird nicht die Hälfte vom normalen Botox verwendet, sondern stattdessen Argirelin gespritzt. Das wirkt bei tiefen Stirnfalten praktisch überhaupt nicht oder nur unzureichend. Die Wirkung ist ähnlich wie bei Botox aber nicht identisch, hält auch nicht so lange an. Diese Argirelinspritzen sind mit gutem Erfolg z.B. bei Krähenfüßen (ähm, da ist das Thema Augenfalten wieder *hehe*) eingesetzt worden, aber nicht bei den „Denkerfalten“, über die ich gesprochen habe. Argirelin ist als Hexapeptide 8 bekannt, kommt auch zum Einsatz in Cremes und Lotionen, die werden mit faltenrelaxierender Wirkung beworben, z.B. bei Estee Lauder. Zur möglichen Wirkung bei topischer Anwendung darf ich mal auf Paula verlinken:
                https://www.paulaschoice.com/ingredient-dictionary/skin-restoring/acetyl-hexapeptide-8.html
                In Cremes ist eine Wirkung auf die mimische Muskulatur nur sehr schwer vorstellbar, in Spritzen natürlich eine andere Hausnummer. Trotzdem nicht vergleichbar mit Botox im Hinblick auf sehr tiefe mimische Falten.
                In richtigen Händen und in der richtigen Indikation eingesetzt, sind die Ergebnisse aber durchaus ansehnlich und weil, wie Du ja auch geschrieben hast, die Mimik meist nicht völlig lahmgelegt wird, das Ergebnis sehr natürlich.
                Liebe Grüße

              9. @Jasmin: interessant, wie Deine Haut auf Retinol reagiert. Zeigt mal wieder, jeder Organismus funktioniert halt doch ein wenig anders… Ich konnte z.B. auch sofort mit 1% Clinical von Paula anfangen, habe nur bei in den allerersten Anwendungswochen – da hab ich nur jeden dritten Tag gecremt – eine erhöhten Zellumsatz feststellen, die Haut schuppte und war ein einziges mal für ein paar Tage gerötet und gereizt. Inwischen benutze ich Retinol schon ein paar Jahre und auch wenn ich zwischendurch mal ein wenig pausiere, weil ich ja auch gerne mal was neues ausprobiere und ich ungern noch unbekannte Pflegeprodukte mit so was Potentem wie Retinol kombiniere – habe ich diese „Einstiegserscheinungen“ nie mehr wieder gehabt. Wenn ich jetzt nach drei Wochen Retinolpause wieder anfange, kann ich sofort jeden Tag volles Programm mit 1% ohne irgendwelche Reizerscheinungen.. auf dem Papier dürfte das eigentlich auch nicht gehen.
                Im Bezug auf diese „Vorstufen“ oder was auch immer, da hängt eine Umsetzung wahrscheinlich ebenso ganz arg vom individuellen ab. Spannend finde ich ja z.B., dass NIOD bei seinem Vitamin C Serum mit dem stabilsierten Vitamin C schreibt, die Umwandlung aller anderen Derivate funktioniere nur minimal – bei TO verkaufen sie ja dann trotzdem neben der reinen LAA noch jede Menge Abkömmlinge – Ein Schelm, wer sich hier dabei was denkt. Ja was denn nun ?
                In letzter Zeit verblüfft hat mich TO Buffet+Copper, ich glaube darüber wird demnächst KK auch was bringen. Noch nie habe ich so schnell einen Effekt im Hinblick auf „gesund wirkende Haut“ gesehen. Anders beschreiben kann ich das nicht. Ich hab jetzt probatorisch mal zwei Wochen weggelassen und wirklich, der Effekt ist eindeutig vorhanden.

              10. @Roland – ich bin immer für Deinen fachlichen rat dankbar. 🙂
                Gut möglich dass, viele Ärzte es so machen. Aber nicht alle.
                Meine verwendet nur Botox.
                Kann aber immer noch die Mimik behalten, nur etwas reduzierter.
                Von Argirelin hält sie wenig. Hatte unzufriedene Patienten, weil – wie Du auch schreibst – die Wirkung kurz angehalten hat und nicht mit Botox zu vergleichen war…
                Ich habe ihr einige Migränengeplagte geschickt und da hat sie nur die Hälfte der Botox Menge genutzt – alles wird protokolliert und ausgehändigt ´- und die beschriebenen Ergebnisse erzielt. Sollte ich je mit Botox anfangen, spricht mich diese sanfte Vorgehensweise eher an.

              11. @Ombiaombia
                Man, ich lerne hier ja nie aus. Besonders spannend finde, ich ja, dass die Ergebnisse dann trotzdem zufriedenstellend sind. Wenn ich richtig verstanden habe, dann hast Du persönlich aber noch keine Erfahrung damit ?
                Bei der Migräne ist es übrigens nicht so, dass der muskelentspannende Effekt für die Wirkung verantwortlich ist, das hat man früher gedacht – so nach dem Motto, weniger Anspannung, weniger Kopfschmerz. Klingt logisch, ist es aber nicht – es wird heute vielmehr vermutet, dass Botox auch einen Einfluß auf die Schmerzbahnungen hat. Die Dosis ist nie festgelegt, die muss im einzelnen immer erarbeitet werden. Ich hatte neulich mal eine Patientin, die war in der ersten Sitzung wohl deutlich überdosiert worden, die konnte den Kopf nur schlecht halten und die Augenlieder hingen optisch auf Halbmast. Gott sei dank hält das nicht jahrelang an! Die Stellen, in denen Botox gespritzt wird, sind aber genau definiert, nur dann ist eine Wirksamkeit auch nachgewiesen – nach dem PREEMPT Schema sind das immerhin 31 Injectionen… lustig geht anders, wirklich. Übrigens: eine Annekdote. Mir hat der Chef der Migräneklinik im Taunus mal erzählt, dass wenn er Botox einsetzt, die Frauen wohl nachfragen, ob er nicht ein wenig mehr nehmen kann von wegen den Falten und die Männer sagen „bloß nicht so spritzen, das man was sieht…“😀.

              12. @Roland – um ganz ehrlich zu sein, vermute ich bei der Hälfte mir bekannten Migränepatientinnen eigentlich Personen die Migräne eher als Scheingrund nennen und ohnehin Botox hätten…also denke ich nicht, dass die Migräne der einziger Grund für die Behandlung ist.
                Laut Erfahrungsberichten, verschwindet die dann nicht, sondern wird gemildert.
                Und da verfährt meine Ärztin sehr vorsichtig und steigert sich nach Bedarf lieber nach oben in der Menge.
                Nein, bei ihr bin ich lange Patientin, aber unterspritzt hat sie mir noch nicht. Da ich aber sie kenne und die Patientinnen die durch meine Empfehlung zu ihr kamen, kann ich sagen, dass auch bereits die Hälfte der angedachte Menge für Stirnareal durchaus etwas bringt.
                Eine Freundin lässt sich Mundfalten – sie ist Raucherin – weg botoxen. Auch nur mit einer minimalen Menge.
                Je nach dem wie viel sie jedes Mal bekommen will kann sie Mundpartie mehr oder weniger „zusammenziehen“.
                Meine Mama hat sich bei gleicher Ärztin Zornesfalte behandeln lassen. Mit Hälfte der Botox-Menge.
                Hat etwas gebracht, aber nicht so wie es aussehen könnte…da sie über 60 ist und da kann Botox die Falte nicht mehr gänzlich glätten. 😉 Da hilft nur Botox und Filler. Und zum anderen, hatte sie zu wenig Wirkstoff und konnte noch die Zornesfalte zur Hälfte bilden…aber auch diese kleine Menge reichte um ihr Gesicht etwas frischer wirken zu lassen.

                Bei mir machen es viele, ist sozusagen Lunch-Behandlung ;-). Man ist ja in 10 Minuten wieder draußen.
                Ich persönlich würde mir immer anschauen wie die Ärztin selbst ausschaut, da sie immer das als Wunschbild im Kopf hat…und einige Hautärztinnen sind da wirklich übelst verunstaltet.

                Die Patientin die Du erwähnst hatte eindeutig zu viel Botox und an falschen Stellen. 😉
                Zum Glück ist die Wirkung bereits nach zwei Monaten weniger und nach vier fast komplett weg, ist aber auch eine individuelle Sache.

                „Die Stellen, in denen Botox gespritzt wird, sind aber genau definiert, nur dann ist eine Wirksamkeit auch nachgewiesen – nach dem PREEMPT Schema sind das immerhin 31 Injectionen… lustig geht anders, wirklich“

                Damit kenne ich mich wenig aus. Meinst Du mit Injectionen Wirkstoffmenge oder Pikser?
                Da ich bislang gehört und gelesen habe, das hier wenig fest definiert ist und in der Tat von jeweiligen individuellen Situation und gewünschtem Ergebnis abhängt. Ob das bei der Migräne anders ist, ist mir nicht bekannt.
                Beim normalen botoxen variiert die Menge des Wirkstoffes und Anzahl der Pikser von Person zu Person. Ist auch logisch, nicht jeder hat gleich viel Problemzonen und nicht jeder will gleich aussehen…und nicht jeder runzelt die Stirn gleich.
                So zum Beispiel wird meine Stirn auch nicht in 20 Jahren aussehen:

                Klar bekämen wir dann dich gleiche Menge und an gleichen Stellen etwas unterspritzt.

  11. eine hormonen-wallung bei 35 grad? ich schleiche eher durch die gegend wie ein faultier. keine lust auf nix.
    aber die özil-schokolade muss ich mir unbedingt besorgen: das wäre jdesmal wenn ich die sehe, ein grund mir die süßichkeiten endlich abzugewöhnen…

    und noch ein tipp: falls jemand mitmachen möchte bei der umfrage zum abschaffen der zeitumstellung hier das link (darf ich?):
    https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/2018-summertime-arrangements

    danke kk für ein herrlicher wochenabschluß 🙂

    1. Ich versteh immer nicht warum so viele Menschen scheinbar Probleme mit der Zeitumstellung haben. Max. 1 Tag bei mir und es ist wieder ok, es ist doch nur 1 Stunde. Was gemacht ihr denn wenn ihr mal in eine andere Zeitzone fliegt? Oder bleibt ihr alle zu Hause?
      LG

      1. man sollte die problematik nicht nur auf sich selbst beziehen, sondern auch die andere aspekte sehen (es gibt ganze menge informationen zu diesem thema im netz).
        außerdem warum ständig etwas wiederholen, was keinen sinn mehr hat? nur weil es „schon immer so war“???
        einige behaupten sogar: warum einfach wenn, es komplizierter geht…?

          1. Ich verstehe nicht, warum wir immer noch die Zeitumstellung haben? Was spricht dafür?

            Hier ein Zitat was dagegen spricht:

            „Schon seit der Einführung der Sommerzeit wird über den Sinn und Unsinn dieser Maßnahme diskutiert. Laut Erkenntnissen des Bundesumweltamtes spart man während der Sommerzeit zwar abends elektrisches Licht, jedoch wird dann morgens mehr geheizt, besonders in den kalten Monaten (März, April und Oktober). Insgesamt steigt der Energieverbrauch dadurch sogar an.

            Mediziner haben negative Auswirkungen der Zeitumstellung festgestellt, da sich der Organismus mit der Anpassung seines Rhythmuses schwer tut. Besonders Menschen mit Schlafstörungen oder organischen Erkrankungen haben hier anscheinend größere Probleme.
            Übrigens: Laut Studien gibt es am Montagmorgen nach der Zeitumstellung von der Winter- / Normalzeit auf die Sommerzeit mehr Verkehrsunfälle als an einem gewöhnlichen Montagmorgen.

            Jäger betonen darüber hinaus, die Wildunfallgefahr steige: Viele Arbeitnehmer fahren dann in der Morgendämmerung zur Arbeit. Gerade dann suchen Rehe oder Hirsche nach Futter. Im Frühjahr seien die Tiere besonders aktiv. Nach Einschätzung des Bundesjagdverbands komme es Ende März bis in den April zu besonders vielen Wildunfällen“

            1. danke ombiaombia für die einige argumente.
              ich saß schon auch mal nachts im einem zug eine stunde länger umsonst nur, weil er die verschiebungzeit ausgleichen musste. auch kein vergnügen, besonders wenn mann nach langem tag schnell wieder nach hause möchte…

  12. OMG!!! Ich als bekennende rosa-pink Verabscheuerin bin ganz verliebt in Deine Mimose. Ist das bitte eine schöne Blüte?! Könnte sofort losziehen und mir eine kaufen. Leider habe ich schon alles voll stehen mit Pflanzen… Aber eigentlich kann man von denen nie genug haben ;-D
    Ein schönes Wochenende noch! Lg Sandra

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