LIFESTYLE: SCHÖNHEITSSCHLAF – NUR EIN MYTHOS?

„Ab ins Bettchen, wir brauchen unseren Schönheitsschlaf!“ Wer kennt das nicht? Manche Menschen bekommen sogar leichte Panikanfälle, wenn sie nur wenige Stunden Schlaf zur Verfügung haben, und um ihr Aussehen am nächsten Tag bangen. Aber ist da tatsächlich etwas dran am Mythos Schönheitsschlaf? Oder braucht man das gar nicht, und unser Aussehen ist reine Glückssache?

Schlafen ist keine Zeitverschwendung, sondern lebenserhaltende Notwendigkeit. Trotzdem: Heute noch top, morgen in der Früh aber bereits Quasimodo im Plissee-Look? Ob wir ausgeruht und entspannt im Gesicht aussehen, soll angeblich auch am Schlaf liegen. Und ich erzähle wohl niemandem etwas Neues, wenn ich erkläre, dass unser Aussehen durchaus mit unserer Schlafqualität zusammenhängen kann. Ganz allgemein kann man das so sehen:

Wer einmal mehrere Nächte nur schlecht geschlafen hat, durch welche Faktoren auch immer, wird wissen, dass man dann besser jegliche Teilnahme an Schönheitswettbewerben absagen sollte.

Vorausgesetzt, die Schlafqualität ist gut und alle Voraussetzungen stimmen (Bett, Temperatur, körperliche Verfassung…), ist dann die etwas längere Schlafzeit wirklich förderlich für ein attraktives Erscheinungsbild?

 

Schwedische Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen Schlaflänge und Attraktivität experimentell nachgewiesen.
Ausgeschlafene wirken demnach auf ihre Mitmenschen nicht nur gesünder, sondern sie werden auch attraktiver eingeschätzt. Menschen, die nur wenig Schlaf bekommen hatten, wurden als weniger Attraktiv und weniger gesund angesehen.  (John Axelsson et al.: Beauty sleep: experimental study on the perceived health and attractiveness of sleep deprived people. British Medical Journal, Bd. 341, c6614)

 

Doch woran erkennen wir, dass jemand zu wenig geschlafen hat?

  • Augenpartie bei übermüdeten Menschen: schlaffere Augenlider, („kleine“ Augen) gerötete Augen, geschwollene Augen, Trockenheit unter den Augen, Augenringe
  • Mundpartie bei übermüdeten Menschen: hängende Mundwinkel, sprödere Lippen, weniger Durchblutung (blassere Lippenfarbe)
  • Haut bei übermüdeten Menschen: blassere Haut, mehr Falten und Linien, Trockenheit

Bei dauerhaften Schlafstörungen können sich Zellen weniger gut regenerieren. Das macht sich also auch im Gesicht bemerkbar. So kann zB. der transdermale Wasserverlust (TEWL) der Haut ungut steigen. Die Haut wirkt trockener und wird anfälliger.

Wer im Sommerurlaub gerne in die Sonne geht, sollte dringend auch auf guten und genügend Schlaf in der Nacht achten, da zB. Rötungen durch UV Strahlung  weniger schnell abklingen, wenn man die Nacht zum Tag macht.

Je älter wir werden, desto anfälliger werden wir übrigens für diese offensichtlichen Anzeichen der Müdigkeit, die den Anzeichen der vorzeitigen Hautalterung sehr ähnlich sind.

Wie viel Zeit Menschen für ihren „Schönheitsschlaf“ brauchen, ist sehr unterschiedlich. Sieben bis acht Stunden gelten als durchschnittliche Schlafdauer. Aber Obacht: Wer andauernd länger als 10 Stunden schläft, riskiert das Gegenteil von gesunder Erholung. Zu viel Schlaf kann depressive Verstimmungen/Depressionen fördern, und das kann man mitunter auch wiederum im Gesicht sehen. In diesem Fall ist aber das Aussehen wohl eher zweitrangig, obwohl es da auch einen gewissen Teufelskreiseffekt geben kann.

Schlaft schön heute Nacht! ;-)

 

 

 

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(Fotos: Pixabay   Keinerlei Sponsoring.  Dieser Artikel dient nur als Denkanstoß und ist keinesfalls Ersatz für ärztlichen Rat bei Problemen mit dem Schlaf und/oder der Haut!)

 

 

29 Kommentare

  1. Lieber Kaiser, obwohl man es ja eigentlich weiß, ist es trotzdem ein kleines AHA-Erlebnis, hier schwarz auf weiß zu lesen, wie sehr schlechter bzw. zu wenig Schlaf auch unser Aussehen beeinträchtigt. Eigentlich ganz wunderbares, nebenwirkungsfreies (im Gegensatz zu dem kürzlich vorgestellten Beauty-Drink ;-)) Anti Aging auf die ganz gemütliche Art, wenn man zu den Glücklichen gehört, die gut, fest und ausreichend „mützeln“ können :-)!

    Und ich mag das entzückende Bild des selig schlafenden Vogerls :-) …

  2. Nicht zu vergessen: Schlaf macht schlank (wobe ich jetzt um Himmels willen nicht behaupten möchte, dass nur schlank = schön ist). Wenn wir schlafen, können wir nämlich nichts essen – eine bahnbrechende Erkenntnis, die mir lesenderweise irgendwo unterkam, ich wäre da ja alleine nie drauf gekommen.^^ Aber ernsthaft: Schlaf hilft dabei, das Gewicht zu halten. Also nicht „schlank im Schlaf“, sondern eher: Schlank durch Schlaf. Wenn ich zu wenig geschlafen habe, habe ich Hunger. Mir fehlt die Energie durch den Schlaf, also hole ich mir anderweitig Treibstoff und futtere. Und dann greife ich tendenziell eher nicht zu Salat, sondern zu herzhaften und/oder fettigen Sachen. Gibt aber auch verschiedene Studien, die eben bestätigen, dass man mehr (als nötig!) isst, wenn man übermüdet ist. Schlaf ist übrigens mein liebstes Schönheits“elixier“ und so wunderbar budgetschonend. Zumal ich dann ja auch nicht futtern oder onlineshoppen kann. Hach…^^

    1. Hmmm, so habe ich das noch nie betrachtet… vielleicht sollte ich doch mehr schlafen :-) (schrieb’s und naschte am Käse…)

  3. Oh ja! Ich brauche meinen Schönheitsschlaf unbedingt. Ich sehe ohne 7 Stunden Schlaf aus wie durch den Kakao gezogen.

  4. Hallo!
    Ja, kann ich alles unterschreiben – dabei als Empfelung, sehr interessant und gut zu lesen: Matthew Walker, Why We Sleep. Stellt auch genau den (hormonellen) Zusammenhang zwischen Schlaf und Gewicht her.
    Was ich aber frustrierend finde: selbst wenn man es weiß und alles für den guten Schlaf beachtet (digital detox, Bewegung, Bad, entsprechendes Essen, kein Alkohol… ), wegen des Gedankenkarussells oder einfach so nicht schlafen kann. Erzeugt nämlich auch wieder Stress. Also vielleicht das obige Buch doch besser nicht lesen 😀.
    Insgesamt denke ich, dass jedoch der Schlaf in unserer „ich brauch keinenSchlaf, bin nie krank und arbeite rund um die Uhr-Gesellschaft“ ruhig wieder ein bisschen mehr Aufmerksamket verdient. Daher:
    Danke für den Beitrag und liebe Grüße!
    Katrin

  5. Schön dass ich auch nie zu meinem Schönheitsschlaf komm, ich komme nur auf 5 Stunden. Den Rest müssen Highdroxy und Teoxane richten. :-))

    1. 5 Stunden ??! Oje 😱 , das ist aber wenig.
      Ich brauche 7- 8 Std Schlaf, 9 wären optimal, aber das schaffe ich nie.
      Wie lange schläft Ihr im Durchschnitt ?

      1. Ich bin nach 6,5 Stunden wach. Egal ob unter der Woche oder am Wochenende. Eigentlich bin ich dann noch ein bisschen müde, aber, ausser mit Schlafmittel, wird es nicht mehr.

      2. Optimal sind bei mir 9 Stunden. Schlafe am WE gerne auch 10 Stunden oder eben nachmittags eine Stunde, nicht jedes WE aber ich freue mich wenn es klappt! :-) Momentan sind leider nur 7 Stunden drin, aber das ändert sich ab Herbst.
        Im Winter, wenn es eher draußen kalt und nass ist, muss ich der Katzendame Frühstück servieren – pünktlich wie jeden Tag, bitteschön. Sie juckt doch nicht, dass ich WE habe. Danach lege ich mich noch für 1-2 Stunden hin.

  6. Ich teile mir mit einer Kollegin den Arbeitsplatz. Bisher kommen wir im wöchentlichen Wechsel eine Woche früh und eine Woche spät. Früh heißt um halb 8. Mit Hund und Frühstück bedeutet das für mich um 5:20 Uhr aufstehen. Bevor die Kollegin angefangen hat, war ich dauermüde, hab am Wochenende schon mal 14 Stunden geschlafen und sah mindestens 10 Jahre älter aus. Jetzt bekomme ich wenigstens jede 2. Woche ausreichend Schlaf und das schlägt sich auch im Hautbild nieder. Nach den Ferien kommt der Kleinste der Kollegin in die Schule und wenn es den Chef egal ist, muss ich sogar nur noch alle 4 Wochen die “Frühschicht“ machen… ICH WERDE WUNDERSCHÖN! ;o)

  7. Wenn ich Aussehen außen vor lasse, dann bewirkt wenig Schlaf bei mir noch mehr Grobmotorik, Vergesslichkeit und ich brauche kürzer um gereizt zu sein.
    Wenn ich weniger als 4 Stunden schlafe, man hat ja gefiert wie am Sonntag und am Montag kommt der morgen so plötzlich, dann ist meine Haut irgendwie zerknittert und zickig und trocken. Mich stört aber viel mehr meine geistige Verfassung.
    Übrigens merkt man das auch gut an frischen Eltern, die dann quasi über Nacht einige Jahre älter aussehen, das ist schon enormer Stress für den Körper.
    Und es stimmt auch, dass je älter man wird desto schlechter kommt man mit Schlafmangel zurecht. Mit 20 habe ich drei Nächte fast jedes WE durchgemacht und habe trotzdem Montag früh in der Vorlesung gut ausgesehen. Jetzt brauche ich nach EINER durchgemachter Nacht 24 Stunden Regeneration.

    Ich stimme auch Anna zu, Anna sehr schön geschrieben :-). Wenn ich zu wenig geschlafen habe und damit meine ich nicht eine Stunde hin oder her, sondern anstatt von 8 Stunden nur 4, dann bekomme ich Heißhunger. Und wie sie schön schreibt, nicht Heißhunger auf Salatgurke und gedünstetes Gemüse, sondern auf Schokoladentorte und Burger.

    „Insgesamt denke ich, dass jedoch der Schlaf in unserer „ich brauch keinen Schlaf, bin nie krank und arbeite rund um die Uhr-Gesellschaft“ ruhig wieder ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdient“

    Ganz genau!

    Wenn ich enorm viel Stress habe und sagen wir mal 60 Stunden Arbeitswoche, hat mein Schlaf enorm dadurch gelitten und ich hatte zeitweise richtige Schlafstörung. Eigentlich ist das bei mir ein Hauptindikator für den aktuellen Stresspegel. Einige bekommen Magenprobleme, oder Rückenprobleme oder sind andauernd erkältet, ich bekomme Schlafstörung.
    Auch ich bin für mehr Respekt und Wertschätzung dem Schlaf und der Erholung gegenüber.

  8. Hallo!
    Ich möchte mehr Schlaf in der Woche! Da komme ich gerade so auf ca. 6 bis 6,5 Stunden und fühle mich dauermüde. Allerdings wache ich auch mehrmals nachts kurz auf. Nach meinem Gefühl ist für mich aber eindeutig die Aufstehzeit zu früh, bin sowieso eine Nachtigall. Ich muss an Arbeitstagen um 6 aufstehen. Wenn ich Urlaub habe und meinem natürlichen Rhythmus folge, wache ich zwischen 7 und halb 9 auf, nach 8 – 9 Stunden Schlaf.
    Ich mag allerdings auch nicht schon um 21 Uhr ins Bett gehen, außerdem sind gerade die Sommerabende so schön und ich genieße sie…
    So versuche ich den fehlenden Schlaf an den Wochenenden zu kompensieren. Das Aussehen ist zum Glück nicht das Problem, das machen Highdroxy und Teoxane schon. :) Aber ich habe ein ungutes Gefühl, dass ich meinem Körper auf Dauer nichts Gutes mit den kurzen Schlafzeiten tue. Irgendwelche Ratschläge im Publikum?
    Der Piepmatz auf deinem Foto hier ist hingegen entzückend. Viele liebe Grüße!

    1. Mir geht es ähnlich. Vor allem im Sommer. Meine Abendzeit ist meine „me time“ und das möchte ich nicht hergeben um früher schlafen zu gehen…mir hat geholfen jede Woche 10-15 Minuten früher schlafen zu gehen. Ich hatte Zeiten in denen ich um 01:00 schlafen gegangen bin – lange gearbeitet, abends noch für die Weiterbildung gelernt usw.. Von heute auf morgen dann um 22:00 Uhr schlafen zu gehen hätte bei mir nicht funktioniert. Aber jede Woche 15-20 Minuten früher hat gut geklappt.
      Übrigens, alle Studien besagen – leider – das man die verlorene Regenrationszeit nicht am WE nachholen kann.
      Unserer Körper ist auf die tägliche Regeneration angewiesen. Sicher bist Du erholter wenn Du am WE ausschlafen kannst, ich auch, biologisch gesehen gleicht dass aber die Rechnung nicht aus.

      1. Genauso geht es mir auch – die Abende sind MeTime. Die Idee mit den 15 Minuten greife ich gleich mal auf. Das könnte auch bei mir funktionieren, besser als „du musst heute aber mal um halb 10 ins Bett“. Muss geht sowieso nicht. 😄

        1. Das von KK gestern erwähnte power napping (alias kurzes Nickerchen) ist ja wieder voll im Trend. Das bringt schon was, finde ich. Oder auch nur mal ganz bewusst für 30 Min. abschalten. Angeblich sollen ja auch 10 Min. Meditation so erholsam wie ein paar Stunden Schlaf sein. Wäre vllt. auch einen Versuch wert.
          Ich hab irgendwo gelesen, dass das auch viel „natürlicher“ sein soll, sich den Schlaf nicht am Stück zu holen, sondern etappenweise. Ich glaube, Christiano Ronaldo schläft absichtlich in solch einem Rhythmus. Genaueres weiß ich da aber auch nicht und ob das stimmt. Aber ich glaube, dass da auch viel der Kopf mit reinspielt. Ich hatte mal eine Kommilitonin, die war immer total müde und überzeugt nur wenige Stunden nachts zu schlafen. Die war dann ein paar Nächte im Schlaflabor und in Wahrheit schlief sie ganz normal. Danach kam ihr der eigene Schlaf plötzlich viel erholsamer vor.
          Allerdings kenne ich auch ein Gegenbsp. da musste ein Freund eine „Schlaftherapie“ machen, um wieder zu einem normalen Rhythmus zu gelangen.
          Aber beide haben im Nachhinein erzählt, dass es sie kopfmäßig sehr beruhigt hat zu wissen, dass man den Schlaf nicht zwangsläufig am Stück nehmen muss. Also, vllt. ist da ja schon was dran? 🤷

          1. Stimmt: Schlafen in Etappen ist gerade super angesagt, und Ronaldo macht das tatsächlich so.
            Ich finde aber, dass das mal wieder so ein Thema ist, das nicht für alle Menschen passt.
            Genau wie mit den Eulen und Lerchen, es kommt wohl mehr auf den eigenen Biorhythmus und auch auf die Prägung an.
            Und ein Powernap länger als eine halbe Stunde ist tödlich! Total kontraproduktiv! Uaahh, hatte ich letztens. :-((

            1. Nickerchen sind überhaupt nicht mein Ding und ich greife nur im absoluten Notfall darauf zurück. Allerdings schlafe ich auch wie ein Murmeltier. Ich gehe ins Bett und schlafe sofort ein. Immer. Und wache auch immer nach exakt 7 Stunden auf, weshalb ich mir oft nichtmal den Wecker stellen muss. Ich gehöre tatsächlich zu denen, die morgens putzmunter aus dem Bett hüpfen, Bäume ausreißen könnten und gleich anfangen pausenlos zu plappern. Sehr zum Leidwesen meiner Mitmenschen, die fast alle immer erst mal Kaffee brauchen (ich trinke keinen). Ich bin eigtl. eine totale Eule, finde es mittlerweile aber auch toll mal ganz früh ins Bett zu gehen, so dass ich statt um 4 Uhr ins Bett zu gehen, um 4 Uhr schon wieder wach bin. Diese Ruhe morgens! Und so ganz ohne Zeitdruck in den Tag starten zu können. Herrlich!
              Das passt jetzt eigtl. besser zum gestrigen Thema. Aber das hätte ich mir selbst in meinen Zwanzigern niemals träumen lassen, dass ich das mal gut finde. Mittlerweile erledige ich viele Dinge gleich morgens, oft auch Sport, so kann ich ganz ohne den Druck, dass ich abends noch dieses oder jenes machen muss, in den Tag starten. Ich hasse es, wenn die To-do-Liste morgens statt kürzer immer länger wird. Da starte ich gleich so gestresst in den Tag. Mir gefällt das, gleich morgens viele Sachen zu erledigen. Allerdings habe ich auch keine Kinder und kann es mir leisten meinen Morgen so zu gestalten. Ich denke mit Familie dürfte das ungleich schwerer bis unmöglich sein.

              1. @Jasmin – meine asiatische Freundin ist Dir sehr ähnlich! Die ruft mich sonntags um 08:00 an und fragt was ich heute so gemacht habe.
                Ich habe Mordsgedanken. Bin selbst sehr gesprächig, but first coffee.
                Ich kann mich auch nicht erinnern was ich davor sage, man erzählte mir aber dass ich giftig fragte ob ich jetzt ausschaue als ob ich ein Gespräch brauche. Aufstehen fällt mir sehr schwer, ich habe immer das Gefühl – werktags – als ob ich wiederbelebt werde.
                Nur mit meiner Katze kann ich immer reden, mein Ex – aber mit der Katze geht, was? Ja. Sie erwartet auch keine sinnvolle Konversation von mir. Menschen die vor der Arbeit noch Sport schaffen sind mir hoch suspekt!;-) Ihr ißt ganz bestimmt Superfood.

          2. So wie die Katzen :-)
            Bei mir popt immer wieder auf ein Meditation App die zum Beispiel sagt, jetzt für drei Minuten nur atmen und dem regen – kommt aus der App – zuhören…
            15 Minuten habe ich versucht, das klappt bei mir nicht. Ich bin dann zu gestresst, da ich mich beeilen muss.
            Genau, jeder der mehr über seinen Schlaf wissen will kann ich Schlaflabor empfehlen. Bei mir kam raus, dass ich zu dem Zeitpunkt fast 10 Mal pro Nacht aufwachte und gar nicht diese tiefe erholsame Phase lange genug hatte…

            Ich fände die Idee, alle 5-6 Stunden zu schlafen auch gut, leider lässt sich das nicht mit einem Arbeitsalltag vereinbaren.

            1. @OmbiaOmbia:

              „Aufstehen fällt mir sehr schwer, ich habe immer das Gefühl – werktags – als ob ich wiederbelebt werde“ – eine der besten Beschreibungen, die ich je gehört habe :-))!

              Und meine Müdigkeits- bzw. Frisch-und-munter-Phasen sind leider oft auch nicht mit meinem Arbeitsalltag kompatibel … aber so geht’s sicher vielen!

      2. Hmm, gabs da nicht grade die Studie, dass man das doch mit länger schlafen am WE kompensieren kann? Fand ich interessant – allerdings schaffe ich es am WE nur noch selten, länger als 9 Stunden zu schlafen – also keine echte Alternative für zu wenig Schlaf unter der Woche :-)

        1. Fast zu jeder Aussage findet sich eine Studie die es bestätigt ;-). Die Mehrheit ist sich trotzdem einig, dass man Schlaf nicht „nachholen“ kann. Dein Körper holt nicht die verlorene Regenerationszeit nach und regeneriert sich dann rückwirkend….

        2. Nachtrag: Du meinst vermutlich die schwedische Studie Sally? Stimmt, die hat das herausgefunden.
          Dann wiederum sagt die Sleepfoundation https://sleepfoundation.org/sleep-news/you-cant-catch-Sleep und https://sleep.org/articles/catching-up-on-sleep/ das das nicht wirklich funktioniert. Mein Neurologe meinte auch, Schlaf kann man nicht nachholen. Er sagt, man soll daran arbeiten die meiste Zeit so zu schlafen, dass man erholt aufwacht…er meinte sogar, mit sleep ins am WE bringe ich meine Schlafroutine durcheinander…

  9. Ich kann zumindest bestätigen, dass man sich an wenig Schlaf irgendwie gewöhnt.

    Die letzten 3 Jahre hat sich mein Leben komplett geändert, hatte plötzlich viele Baustellen und war/bin großteils auf mich allein gestellt. Langsam wird es besser, besser schlafen tue ich deswegen noch nicht wirklich. Und ich sage lieber nicht wie ich in der Akutphase meines Stresses ausgesehen habe. Ich war selbst erschrocken. DAS hat sich zum Glück wieder gelegt und ich sehe im Prinzip wieder aus wie vor 3,4 Jahren, selbst die Falten die vor lauter Stress gekommen waren sind wieder weg. Ich muss aber auch sagen, dass ich sonst versuche auf meine Ernährung zu achten, nicht rauche und nicht trinke.

    Die letzten Jahre vor besagter Zeit habe ich auch schon sehr schlecht geschlafen, da mein Ex-Mann plötzlich extrem angefangen hat zu schnarchen (für meine Begriffe hat/te er Schlaf-Apnoe, wollte aber nie zum Arzt). Diese Zeit war auch sehr hart weil ich irgendwann nur noch müde war (Ohrstöpsel haben irgendwann auch nicht mehr geholfen).

  10. Boah, ihr schlaft ja wirklich wenig, ich traue mich fast gar nicht, hier zu schreiben, denn ich schlafe täglich fast 1o stunden.
    Ich bin Frühaufsteher, ich stehe täglich zw. 5 und 6 Uhr auf, deshalb brauche ich auch meinen Mittagsschlaf, der dauert meistens 2-2,5 stunden, wenn ich den nicht habe bin ich unausstehlich und zu nichts mehr zu gebrauchen. Ohne Mittagsschlaf geht bei mir gar nichts.
    Oft schlafe ich dann abends schon auf der Couch ein, und gehe spätestens um 22 Uhr ins Bett.

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