SKINCARE: SCHNIPPELWAHN? OCH NÖ! ABER VIELLEICHT BOTOX?

Immer mehr Frauen und Männer entscheiden sich für einen ärztlichen Eingriff in Sachen Beauty. Diese Behandlungen boomen, und manche Ärzte bieten mittlerweile „Fresh-ups“ für die Mittagspause an. Doch wie weit würdet ihr gehen? Schnippeln? Botox? Gar nichts? Man sollte ja niemals nie sagen…

 

Ich musste herzhaft lachen, als ich letztens auf einem Blog las, dass für die gute Bloggerin ein kosmetischer Eingriff niemals in Frage käme! Das sei „völliger Mist“ und ein „so hohes Risiko“, solche Leute könne sie nie und nimmer verstehen. Warum ich lachen musste? Nun, wie ich in ihrer „About Me“ Rubrik erfahren konnte, ist die Dame 22 Jahre jung!

Ich bin auch der Ansicht, dass dieser Themenkomplex kein lustig-lockeres Lifestylethema ist, und dass man sich bei allen Beauty-Eingriffen wirklich gut informieren sollte, und zwar nicht nur über die Ergebnisse, sondern auch über die Schattenseiten, wie Schmerzen, Schwellungen und mögliche Komplikationen. Dazu sucht man sich die Ärztin oder den Arzt, der/dem man wirklich vertraut. Praxen, in denen man nur schnell abgefertigt wird, halte ich für unseriös. In Zeiten der allgemeinen Sparfuchsmentalität schiessen diese jedoch überall aus dem Boden.

Aber kategorisch jegliche Eingriffe ablehnen, die medizinisch gesehen eigentlich nichts anderes als purer Luxus sind? Da möchte ich widersprechen. Ab einem gewissen Alter hat sicherlich fast jeder einmal mehr oder weniger intensiv darüber nachgedacht. Wer stand nicht schon einmal vorm Spiegel und hat mit feinem Finger die Nase ein wenig hochgezogen, oder die Wangenhaut gestrafft?

Kann man verstehen, dann ab einem gewissen Punkt helfen nun mal Seren, Cremes und Masken nur noch bedingt. Da kann die Maske noch so bekloppt sehr nach High-Tech aussehen!

Doch was würde ich eigentlich „machen“ lassen? Diese Frage ist schon länger in meinem Kopf, und ich bin doch noch ein wenig unschlüssig. Sollte man das Risiko eingehen, wie groß ist der „Leidensdruck“, kann ich mir das überhaupt leisten, und was tue ich, wenn es hinterher nicht gefällt und ich mich selbst nicht mehr erkenne? Alles legitime Fragen, denen man sich auch stellen sollte!

Möchte ich Hyaluron-Unterspritzungen, um die langsam hängenden Gesichtszüge wieder anzuheben? Oder soll es eher auffüllend wirken? Reicht vielleicht etwas Botox, damit ich die Stirn nicht mehr kräuseln kann, wie ein chinesischer Faltenhund? Das nervt mich an mir doch gewaltig. Aber ist es schlimm? Nö, natürlich nicht.

Vielleicht doch erst noch ein paar „Hausmittelchen“ ausprobieren? Eine olle Scheibe Schinken ein paar Tage auf der Heizung liegen lassen, der wird dort dann sozusagen zur „Botulinumtoxin-Naturmaske„, oder?

Oder vielleicht eine giftige Spinne aufs Gesicht setzen? Gerade K-Beauty arbeitet doch schon mit den absurdesten Tiergiften, und hat damit angeblich durchschlagenden Erfolg?

Mein Respekt vor solchen Eingriffen ist immer noch enorm groß, und ich gebe es zu: In diesen Dingen bin ich eine alte Schissbuxe! Ich sage mir dann stets: „Warte noch ein Weilchen damit, vielleicht erreichst du bald die viel gerühmte Entspanntheit des Alters, dann sind dir Falten und müde Gesichtszüge egal. Es werden ganz andere Dinge wichtig, und du wirst dich über deine komischen Gedanken kaputt lachen!“

Ist das so? Kann ich mich darauf verlassen? Mich würde wirklich interessieren, wie Ihr das seht!

 

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser   Keinerlei Sponsoring!)

63 Kommentare

  1. Guten Morgen, ich habe angeklickt, dass ich es mir vorstellen kann, aber nicht weiß, was.
    Zur Zeit habe ich kein Geld dafür und mache mir auch keine großen Gedanken darüber. Vielleicht kommt irgendwann mal Botox oder Hyaluron in Frage. Eigentlich bin ich auch noch ganz zufrieden mit meinem Aussehen, nur die beginnenden Krähenfüße stören mich etwas.
    Einen Eingriff unter Vollnarkose kann ich mir für mich nicht vorstellen, ich habe zuviel Angst vor den Nebenwirkungen bzw. Risiken.

  2. Moin Moin!
    Ich bin da auch eine Schissbuxe. Habe – Genen und Sonnenschutz sei Dank – bis jetzt für mein Alter wenig bis keine Falten. Diese Korrekturen fallen für mich also weg.
    Aber: ich habe schon immer Schlupflider (wie war das mit den Genen?! ☺️) und die stören mich zusehens. Doch noch nicht so sehr, dass ich mich wirklich ernsthaft mit einer Korrektur beschäftige. Dafür hab ich zu viel Schiss, dass ich danach völlig anders aussehe.
    Und der Schiss überwiegt. Noch. Ob das für immer so bleibt – wer weiß?

    Liebe Grüße zu dir und eine wunderbare Vorweihnachtszeit!
    Nicole

    1. Hi Nicole, letztes Jahr vor Weihnachten habe ich (50 Jahre) mir nach langem Überlegen die Oberlider straffen lassen (Blepharoplastik). Das war die beste Entscheidung seit Jahren. Es ist so ein kleiner Eingriff, der wegen der blauen Flecken ca. 2 Wochen Auszeit nach sich zieht, aber eine enorme Wirkung hat. Schmerzen hatte ich gar keine. Noch heute, ein Jahr danach, schaue ich jeden Morgen in den Spiegel und freue mich tierisch! Übrigens sehe ich überhaupt nicht anders aus, sondern nur nicht mehr so müde.

      1. Das hört man sehr oft, wie viel Lebensqualität man durch diesen Eingriff zurückbekommt.
        Und unter Umständen (med. Indikation) bezahlt die Krankenkasse den Eingriff sogar.
        Sowas finde ich auch notwendig, denn es schränkt ja auch sehr ein.
        Liebe Grüße, KK

  3. Guten Morgen.
    Beauty-OPs, ein großes Thema. Ich selber für mich sage „niemals was im Gesicht machen lassen“ (am restlichen Körper auch nicht), wenn es nicht sein muss. Ich habe viel zu viel Respekt vor misslungenen OPs, zu sehen an vielen Bildern im WWW. Passende Beispiele sind etliche Stars im TV, die irgendwie seltsam aussehen, manche seltsam andere anders als früher. Passendes Beispiel ist Ex-Frau-Feldbusch. Keine Frage, die sieht top aus, aber hat mittlerweile ein 08/15-Gesicht á la Melania Trump. Sie hat nichts eigenes an Persönlichkeit mehr. Ich vielleicht nur ,eine Meinung. Und alleine mit guten Genen, Wasser und Schlaf sieht frau nicht so aus, so verändert. Aber die Promi-Branche steht ja auch unter einem anderen Druck.
    Es gibt aber Dinge, da bin ich eitel. Ich habe alle Jahre mal so huppelige Altersflecken am Hals. Und hatte mal einen im Gesicht. Die Dinger habe ich mir wegschaben lassen, so dass ich ein halbes Jahr am Hals aussah, als hätte ich einen Zusammenstoß mit Vampiren gehabt (das Teil im Gesicht war nach 4 Tagen verheilt). Ergebnis war top. Aber mehr ist für mich nicht drin. Vor Botox und Hyaluron hab ich zu viel Respekt, aber wer damit sein Leben bereichern kann, dem sei es gegönnt. Gegen ein gut gemachtes Ergebnis ist nichts einzuwenden. Nur nicht für mich, aber zum Glück habe ich gute Gene und eine tolle Haut mit Ü40. Der Rest heiß: Der Natur freien Lauf lassen und mit Lust und Laune schmieren, cremen, probieren….
    Amüsiert betrachte ich im TV 6 Frauen/Mütter, die es nicht schaffen bei traurigen Geschichten irgendwelche wirklichen Emotionen oder Regungen zeigen zu können, weil es das Gesicht nicht zulässt. Dann lieber ehrliche Gesichtszüge mit Fältchen und Falten, denn das Strahlen kommt meist von innen. Blöder Spruch, aber wahr….

    Endspurt, bald ist Weihnachten!
    LG, Simia aka Tina

    1. Das finde ich auch ganz schlimm, wenn man keine Emotionen mehr zeigen kann, weil die Mimik völlig lahmgelegt wurde. Aber die Damen von denen du sprichst, haben auch diese typischen Society-Masken, dass die das nicht sehen? Schrecklich, und in Düsseldorf sehen fast alle „Damen der Gesellschaft“ so aus. Arghh…
      Liebe Grüße, KK

  4. Guten Morgen,

    heutzutage kann man viel machen, aber muss man alles machen?

    Ich denke, dass wichtigste ist wie immer, dass jeder sich für den Weg entscheidet, der richtig für ihn selbst ist. Das ist meiner Meinung nach das schwierigste an der Entscheidung. Was will ich, was passt zu mir und was mache ich für mich. Oder was mache ich nicht, obwohl es doch machbar wäre (und ich damit besser, jünger, hübscher usw. aussehe).

    Ich selber hatte vor einigen Jahren eine medizinisch notwendige Kiefer-OP. Aufgrund der OP haben sich meine Gesichtszüge leicht im Kinnbereich verändert, Außenstehenden ist dies nicht aufgefallen, also keine riesige Veränderung. Jedoch habe ich nach einigen Wochen bemerkt, dass diese Veränderung nicht einfach zu verarbeiten war. Es hat eine gewisse Zeit gebraucht, bis die Seele hinterherkam.
    Und es gab keinen großen Vorher/Nachher-Effekt. Ich war selbst überrascht, dass diese kleine Veränderung soviel ausgelöst hat.

    Daher stelle ich mir jetzt vor, dass große optische Veränderungen nicht nur äußerlich wirken, sondern auch im Innern.

    Dies war mit ein Grund, warum ich jetzt meine Zornesfalte mit Botox habe lahmlegen lassen. Ich wollte nicht mehr so wütend aussehen. Und da ich die Angewohnheit habe, sobald ich mich konzentriere die Augenbraunen zusammenzuziehen, sah ich sehr wütend aus. Auch wenn ich mich im Spielgel oder auf Fotos sah.

    Also habe ich mir bei einer Fachärztin Botox spritzen lassen. Nur dahin, die Stirn war weiterhin frei beweglich. Und es tat mir gut. Die Falten sind immernoch da, aber für mich schon einwenig flacher. Das Beste war jedoch, dass ich weniger in diesen Augenbraunen – böse Blick Situationen war.

    dadurch fühlte ich mich in konzentrierten Situationen weniger angespannt. Und nun habe ich schon ein wenig verlernt, automatisch immer die Augenbraunen zusammenzuziehen. Dadurch fühle ich mich auch in solchen Momenten besser, da einiges an Anspannung entfällt.

    Ob ich mir dir Falten unterspritzen lasse, wenn diese nicht ganz weg gehen, weiss ich noch nicht.
    Und die Querfalten auf der Stirn sind geblieben, denn eine unbewegliche, glatte Stirn passt nicht zu meinem übrigen Gesicht.
    Auch würde mir fehlen, weiterhin mimisch mit meiner Umwelt zu kommunizieren.

    LG, Sophie

    1. Das finde ich ein sehr schönes Beispiel für „sanftes“ Nachhelfen, das könnte ich mir auch vorstellen. Und deine Beschreibung mit der subtilen Veränderung im Kieferbereich finde ich auch schlimm, denn man muss ja mit sich leben und sich mögen. Wenn man sich erst wieder an sich selbst gewöhnen muss, dann ist da definitiv etwas falsch gelaufen. Allerdings hattest du aufgrund der medizinischen Indikation auch keine Wahl.
      Liebe Grüße, KK

      1. Hmm,
        ich musste mich nicht erst wieder an mich gewöhnen, denn es niemand „unbekanntes“ der mich aus dem Spiegel ansah.
        Ich habe jedoch an meinen Emotionen, insbesondere in einigen Träumen bemerkt, dass die Seele / das Unbewusste auch von einer äußerlichen Veränderung betroffen ist.
        Ich wahr sehr erstaunt, dass die bei mir sehr dezente unauffällige Veränderung solche psychischen „Nebenwirkungen“ hatten. Das zeigt mir, dass wenn ich größere optische Veränderungen planen würde, ich diesen Aspekt… was macht das mit mir…. sehr genau bedenken würde.

        Manchmal denke ich, dass Menschen die immer wieder Korrekturen im Gesicht/Körper durchführen lassen, genau hier ihren Knackpunkt haben.
        Die Seele ist noch nicht wieder im Einklang, sie fühlen sich dadurch unwohl, unsicher usw. .Als Lösung wird dann erkannt: Es sieht noch nicht so gut aus, dass ich mich damit wohlfühle. Jedoch ist vielleicht nicht das Außen das Problem, welches nicht mit dem Innen harmoniert, sondern das Innen ist noch nicht dem Außen „hinterhergekommen“.

        Liebe Grüße Sophie

  5. Hab auch angegeben, schon ja, aber weiß nicht was.
    Botox und Hyaluronunterspritzung find ich doof, muss ja permanent aufgefrischt werden, nur relativ kurzfristige Effekte, dafür ist mir das Geld zu schade. Denn, und das ist glaub ich eine Realität bei vielen, die Entscheidung für/wider hängt m.E. nach auch viel von den finanziellen Möglichkeiten ab. Wenn mich die paarHundert Euronen alle paar Monate so interessieren würden wie der Kauf einer Briefmarke, dann hätte ich das vielleicht/vermutlich längst mal versucht. Ebenso wie die diversen intensiveren kosmetischen Behandlungsmethoden. „Richtige“ medizinische Eingriffe, wie z.B. ein Facelift, lehne ich ab. Wer mal gesehen hat, wie das gemacht wird, der will niemals niemals mit seinem eigenen Gesicht sowas veranstalten.

  6. Hallo,
    Für ein paar Falten oder schlaffe Gesichtszüge würde ich keine OP über mich ergehen lassen. Bei Krampfadern, fehlenden Zähnen oder Warzen hätte ich dagegen keine Bedenken. In meinem Umfeld hat sich eine Frau nach dem fünften Kind Bauch und Brust wieder richten lassen. Das verstehe ich sofort. Es ist der brühmte Leidensdruck, deshalb würde ich auch nie Menschen verurteilen, die sich behandeln lassen. Andererseits bin ich skeptisch, ob eine OP wirklich vom „Leiden“ befreit. Hilft es dem entsprechenden Menschen, der seiner verlorenen Jugend nachhängt wirklich, weniger Falten zu haben?
    Wenn ich also darüber nachdenke, ob ich etwas machen lassen, frage ich mich: Fühle ich mich danach wirklich besser? Kann ich Dinge tuen oder erreiche, die mir jetzt schwer fallen? Leidensdruck und Lebensqualität sind für mich die entscheidenden Kriterien. Kann ich hier nicht konkrete Ziele definieren, habe ich vielleicht die falsche Perspektive.

  7. Man hört immer wieder, dass die Zahl der Beauty-OP zunimmt.
    Auch bei Männern.
    Tatsächlich kenne ich aber niemanden, der sich hat operieren lassen.
    Im Familien- und Bekanntenkreis würde man sicherlich drüber sprechen und Ergebnisse lassen sich da wohl auch nicht geheim halten.

    Ja, ja, die Stirn…die würde ich auch mit Botox lahmlegen wollen….
    Mir geht mein ewig kritischer Blick selbst auch auf die Nerven. Immer die Stirn gerunzelt ! Gefällt mir selbst nicht.
    Für den Beauty-Doc war ich bisher aber zu bequem. Auch fehlen mir – wie oben beschrieben – gute Empfehlungen für meinen Wohnbereich.

    1. Ich kenne drei Männer, die etwas haben machen lassen. 😉
      Und Bequemlichkeit plus schlechte Infomöglichkeiten über Ärzte usw. in der Nähe stören mich auch. Aber ich finde auch den finanziellen Faktor immer viel zu schwammig. Sowas stößt mich eher ab.
      Liebe Grüße, KK

  8. Wenn ich könnte, würde ich mir die Schlupflider und meine wirklich seit Jahren sehr heftigen Tränensäcke korrigieren lassen. Bei mir sieht man gar kein Lid und die Falte stört mich sogar, wenn ich nach oben sehe. Die Tränensäcke lassen mich extrem alt aussehen (ich bin 49), leider. Das Thema OP erledigt sich für mich allerdings, da ich seit fast 12 Jahren erwerbsunfähig bin und mir das Geld dafür fehlt!

    Liebe Grüße,
    Andrea

    1. Hallo Andrea,
      ich habe mir vor ein paar Jahren die Schlupflider operieren lassen. Das wurde von der Krankenkasse bezahlt. Komisch, wie hell die Welt danach war:-)

  9. Sehr interessantes Thema. Vor Jahren hätte ich auch noch alles abgelehnt, aber irgendwann habe ich dann auch mit Botox angefangen. Da hat über die Jahre 3 Ärzte gebraucht bis ich endlich mit dem Ergebnis zufrieden war. Meine Stirn ist nicht lahm gelegt, die Mimik noch da, aber die Falten weg. Das Ergebnis hält recht lange und das schafft nun mal keine Creme.

    Ich bin Ü50 und habe leider schlechte Gene in die Waagschale geworfen bekommen. Ich habe zwar eine sehr schöne Haut, aber zum Teil schlechtes Bindegewebe und in früheren Jahren (so mit 20) noch jeden Sonnenstrahl voll ausgekostet. Heute ist Frau schlauer.

    Am meisten hat mich dann mein doch sehr faltiger Hals gestört und den habe ich dann Lasern lassen. Auch hier sollte man sich genau kundig machen, welcher Laser etc. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Falten sind noch immer da, aber der Hals entspricht jetzt eher meinem Alter.

    Jetzt komme ich aber zu meinem großen Leidensthema welches mich gerade arg belastet und ich auch schon auf anderen Portalen darüber berichtet habe, weil ich sensibilisieren und warnen möchte:

    PLASMAGE bzw. PlasmaPen, Schlupfliderbehandlung ohne OP, so oder so ähnlich nennen es die Hersteller. Ja, meine Schlupflider haben mich auch gestört (habe schon einige Zeit diese Klebepflaster verwendet) und ein operativer Eingriff kam nicht in Frage. Ein renommiertes ästhetisches Institut und eine Ärztin der ich vertraue hat dann vor über 5 Wochen die Behandlung durchgeführt.

    An den Augenlidern (oben u. unten), zusätzlich an Ober-und Unterlippe und den Nasolabialfalten (nach dem Motto, wenn wir schon mal dabei sind)

    Die Behandlung wurde im Dämmerschlaf durchgeführt und ich bekam Schmerztabletten für die nächsten Tage. Schmerzen hatte ich daher keine, war aber gefühlte 2 Tage unter Drogen und habe nur geschlafen.

    Schwellungen hatte ich 4-5 Tage, (gestern habe ich erfahren das diese sogar über Monate anhalten können) die Pigmentierungen und Krusten sind nach ca. 7 Tagen abgefallen, die Haut darunter ist wie verbrannt. An den Augenlidern hatte ich nach jeder Nacht, in der sich Sekret bildete immer wieder offene Wunden, die nach ca. 14 Tagen verschwanden. Cremes habe ich in dieser Zeit Bepanthen, Zink und Tyrosur verwendet. Nach 2 Wochen meinte man ich solle alles weg lassen und noch 1 x Cortison nutzen. Nach wenigen Tagen sollte ich auf 2 x Cortison erhöhen.

    Seit 10 Tagen habe ich ausschließlich Cortison verwendet aber die Rötungen verschwinden nicht und werden nicht weniger. Laut des Herstellers und den versprochenen Bildern sollte ich nach 7 Tagen gesellschaftsfähig sein und in der Lage die „leichten Rötungen“ zu überschminken. Dies ist heute noch nicht möglich. Jetzt meint der Hersteller und Arzt es könne noch ein paar Wochen dauern. Ganz ehrlich habe ich die Hoffnung auf ein paar Wochen verloren.

    Ich gehe seit über 5 Wochen nicht mehr aus dem Haus. Der Briefkasten wird abends gelernt und der Müll abends raus gebracht. Kein Sport, keine Verabredungen mehr etc. Ich fühle mich total entstellt und könnte beim Blick in den Spiegel nur heulen. Die ach so schöne Weihnachtszeit kann ich nicht genießen und habe keine Lebensfreude mehr.

    Zwischenzeitlich hatte ich viel Zeit mich über das Thema zu informieren und kann nur dringend von dieser Behandlung abraten.

    Auch in den USA wird von dieser Behandlung abgeraten. Für die Augenlider wird die klassische OP oder das Laserverfahren empfohlen. Der Laser mit dem ich auch gute Erfahrungen gemacht habe ist zudem von den Gesundheitsbehörden etc. geprüft und zugelassen.
    Für keines der Plasma Geräte liegt offensichtlich eine FDA Zulassung vor und es gibt keine Studien mit einer größeren Patientenzahl und über einen längeren Zeitraum? Die Entwicklung der Geräte ist einfach noch nicht ausreichend erforscht.

    In den USA spricht man im Übrigen von einer Wundheilung von ca. 6 MONATEN (nicht Wochen) … hier wird alles verharmlost. Dort muss man auch unterzeichnen das man die Wundheilung von 3-6 Monaten zur Kenntnis genommen hat.

    Positiv kann ich vermerken das die Behandlung zu einer Straffung geführt hat. ABER ich würde gerne viel Geld zahlen wenn ich wieder so aussehen würde wie bisher.

    Gestern war ich bei einem Chirurgen der mir zumindest zugesichert hat, das die Röte verschwinden wird und keine Narben etc. bleiben, Aber es braucht Zeit und ich muss es aussitzen. Ich verwende jetzt auch kein Cortison mehr sondern nur noch eine Feuchtigkeitscreme. Ich habe keine Berührungsschmerzen etc. es sieht nur so aus als ob ich wirklich Tomaten um die Augen hätte …

    Das schlimme ist, ich soll es aktuell akzeptieren, aber der Leidensdruck ist hoch und die psychische Belastung trägt zum Heilungsprozess nicht gerade bei.

    Lange Rede … kurzer Sinn oder so ähnlich. Es ist ein schwieriges Thema und ich glaube dennoch das viele etwas machen lassen und nicht darüber sprechen und absolut jeder muss so etwas mit sich ausmachen. Hinterher ist man immer schlauer. Trotz meiner Erfahrungen werde ich aber weiter auf Botox und Laser zurückgreifen, mich aber ansonsten genau erkundigen wenn mal wieder was neues auf den Markt kommt und da wird sicher noch so einiges die nächsten Jahre kommen.

    LG, Anja

    1. ach anja, ich drücke dir ganz fest die daumen, dass es dir bald besser geht.
      von dieser plasma-behandlung habe ich noch nie gehört, aber es ist wichtig, dass man solche erfahrung weiter gibt, und womöglich andere vor dem leid bewahrt.

    2. Danke für die vielen Infos!!
      das Zauberwort für mich ist ja auch „Leidensdruck“, wenn man nur im Geringsten zweifelt, sollte man es dringend lassen. Aber wenn es wirklich stört und man leidet, dann zweifelt man auch nicht mehr.
      Viele Grüße, KK

  10. Immer ein interessantes Thema! Mit 40 habe ich auch noch ‘nie’ gesagt. Dann kam lange Krankheit die man mir im Gesicht noch ansah als es mir körperlich besser ging. Ich habe eine ganzheitlich arbeitende Ärztin gefunden bei der ich mir erst Akupunktur Lifting machen liess um ihre Arbeitsweise kennenzulernen. Dann gab’s: Botox in die Stirn, aber nur um die Brauen zu heben und für die Zornfalte, der Rest der Mimik blieb. Botox in die Kinnmuskeln die die Mundwinkel herunterziehen. Unterspritzen der Nasolabialfalten. Und ein kleiner horizontaler ‘Riegel’ an den Mundwinkeln der ein freundlicheres Aussehen gibt. Wenn die Wirkung nachlässt warte ich noch mehrere Monate ehe ich entscheide ob und was das nächste Mal gemacht wird. Mit ein paar Kilo mehr und einer ausgefeilten Pflegeroutine (Danke Konsumkaiser und Caroline Hirons) stört mich im Moment nur die Mundwinkel-zu-Kinn Situation…

    1. Du klingst sehr gut aufgeklärt! Das finde ich toll. Und das wäre auch für mich die Grundvoraussetzung, dass die/der Ärztin/Arzt sich Mühe gibt, mir auch zu erklären wie, wann und warum etwas gemacht wird. Transparenz ist in diesem Gewerbe leider immer noch eher selten.
      Viele Grüße, KK

  11. Ich habe mit dem kategorischen Nein geantwortet, denn ich bin gegen alle ärztlichen oder sonstigen Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit, sofern nicht wirklich erforderlich. Dabei kann so viel schief gehen. Nicht nur, daß das vom Patienten gewünschte Ergebnis nicht eintritt, es kann auch neue schlimme gesundheitliche Probleme hervor bringen, die keine lang erkämpfte Schadensersatzzahlung wieder gut machen kann.

    Auch frage ich mich in Zeiten der ständigen Sebstoptimierung, warum ich die verbliebenen LebensJahre nicht weiter mit meinem bisherigen Aussehen auskommen kann. (Das kann genauso als Gegenargument dienen)
    Wo fange ich an, wo höre ich auf ? Jedes Jahr ein anderes Körperteil optimieren ? Viele geraten in einen Op-Rausch, vergleichbar mit der Tattoo-Affinität. Wie käme ich dann damit zurecht, wenn sich durch eine schwere Krankheit mein Äußeres stark verändert ?

    Gleichzeitig weiß ich, wie gut man sich fühlen kann, mit kleinen nicht-Invaliden Veränderungen wie neuer Haarschnitt oder weniger Kilos etc.
    Wie sehr die innere Einstellung das eigene Wohlbefinden steuert.
    So können körperliche Eingriffe für jemand Anderen die gewünschten äußeren und inneren Effekte bewirken.
    Dies ist eine ganz eigene persönliche Entscheidung, die jeder für sich selbst trifft und die er auch jederzeit ändern kann.

  12. Ich (37) lasse seit etwa 4 Jahren Botox in meine Stirn spritzen. Leider habe ich eine sehr ausgeprägte Mimik und wie Sophie auch eine Zornesfalte.
    Hier ist Botox übrigens auch bald am Ende mit seinem Möglichkeiten und ich werde wohl mit Hyaluron unterspritzen lassen.
    Wenn Dich Deine Mimikfalten sehr stören, solltest Du mit dem Botox nicht allzu lange warten, weil es auch Falten gibt die zu tief dafür sind.
    Falls Du mit dem Gedanken spielst, der Vorteil am Botox ist halt, das es nach spätestens einem halben Jahr wieder verschwunden ist.
    Ja generell würde ich eine ganze Menge Dinge machen wollen und wagen, es sind dann eher die Kosten die dagegen sprechen bzw. ich mein Geld lieber fürs Auto ausgebe.

    1. Hm, jetzt kriege ich Torschlusspanik. 😉
      Aber du sagst was…ich gebe mein Geld eigentlich auch lieber für andere Dinge aus, und ich habe auch keine unbegrenzten Mittel zur Verfügung. Also mal sehen…
      Liebe Grüße, KK

  13. Ich glaube, auf diesem Gebiet wird mehr gelogen als man sich das so vorstellen kann. Botox z.b kann ich erkennen, auch wenn die Leute es abstreiten. Ich stehe den Dingen offen gegenüber; denke aber „weniger ist mehr“ und möchte nicht, dass mein Gesicht verzerrt aussieht. Nun habe ich seit Dez. letzten Jahres schon 3 Mal verschiedene Filler (grossflächiger zum Liften und 2x ein bisschen direkt in die Falte) in meine verhasste Merkel Falte injezieren lassen. Ohne grossen Erfolg allerdings. Viel Geld, wenig Ergebnis. Davon fahr ich in Zukunft lieber ein langes Wochenende chic nach Rom oder so, Kinders.

    1. Das ist ja interessant. Sowas hört man nicht so oft. Das ist ärgerlich, aber man ist wenigstens schlauer. Und schöne Urlaube sind eh die besten Faltenentspanner. 😉
      Viele Grüße, KK

  14. Ich habe mit Operationen in meinem Leben schon ein paar Mal Bekanntschaft gemacht. Unter anderem hatte ich eine Kieferkorrektur, die mein Aussehen auch eher wenig hat. Im Zuge der Metallentfernung nach einem Jahr wurde dann meine Nasenscheidewand gerichtet. Die war sehr schief, was man natürlich von außen gesehen hat, hat mich aber nie soo gestört, denn ich hatte eine für mein Empfinden schöne Nase, die zwar ursprünglich etwas lang war, aber dadurch, dass der Oberkiefer nach vorne wanderte, hatte sich das erledigt. Problematischer war, dass ich einseitig durch schlechte Belüftung des Innenohrs ständig Mittelohrentzündungen hatte. Das hat sich tatsächlich komplett gelegt nach der OP. Allerdings war das Richten nicht so einfach, die Nase wurde instabil, es musste gebastelt werden und heute habe ich leider eine sogenannte Papageiennase. Funktion verbessert, aber die Optik stört mich jetzt seit Jahren extrem. Auf Fotos mag ich mich gar nicht sehen, weil mir die Nase immer sofort ins Auge springt. Wenn ich mal zuviel Geld übrig habe, würde ich das tatsächlich gerne nochmal korrigieren lassen.
    Was andere Eingriffe betrifft, muss ich sagen, dass ich kein Fan von Facelifts bin. In der Regel sieht man das extrem und die Gesichter sind einfach nur hochgezurrt aber nicht schöner. Filler, Botox, Lasern und solche vermeintlich sanften Eingriffe hingegen finde ich völlig in Ordnung. Sowas würde ich in Zukunft auch selbst mal machen lassen. Meine Hoffnung wäre vor allem beim Laser, dass meine Poren, die immer schon groß waren, aber mit zunehmendem Alter zunehmend noch größer und auffälliger werden, doch nochmal ein wenig verfeinert werden könnten. Denn da hilft bisher einfach absolut gar nichts und das stört mich an meinem Hautbild eigentlich am meisten.

  15. Na ja, kommt auf den Fall an. Wenn man wesentlich älter aussieht finde ich es einen Segen, das eigene Aussehen anzupassen. Oder ewig dicke Augen, bei dem sofort auf Suff, wenig Schlaf etc geschätzt wird, weg damit, das hat nichts mit meinem gelebten Leben zu tun. Aber: richtige Recherche und niemals auf Internetberichte vertrauen! Mit der richtigen Arztwahl kann man das Risiko senken, aber nicht ausschließen, dass muss einem bewußt sein! Dafür verzichte ich gern auf Tattos 😉
    Und frühe, gute und konsequente Pflege macht das Ergebnis perfekt. Wie immer im Leben, eben alles in Maßen.

  16. Ein allzu glattes Gesicht mit 50 Jahren sieht allerdings wieder unnatürlich aus. Ein Gesicht muss auch gelebt haben. Nur verlebt sollte es nicht ausssehen. Ich hätte gerne den Arzt von Demi Moore. Ein Künstler! In den nächsten Jahren werde ich mir wahrscheinlich die Schlupflider straffen lassen müssen. Denn so wie sich das im oberen Gesichtsfeld entwickelt, muss da demnächst chirurgisch nachgeholfen werden. Oha!:P

    1. Das stimmt, mit ü 50 zu glatt ist unheimlich. Und Demi Moore sieht tatsächlich „sehr gut gemacht“ aus. Nicht unbedingt natürlich (siehe ü50 und glatt), aber eben auch nicht die typische Societyfresse, wie ich es immer nenne. Die Ohov´schen Lippen, plus aufgerissene Augen und die Haut hinter den Ohren verknotet. 😉
      Sorry, ich möchte niemandem zu nahe treten. Aber ein bisschen kann man ja mal lästern…
      Viele Grüße, KK

  17. Ich habe meine Nase 2 Mal korrigieren lassen, Restylane mal spritzen lassen in den Lippen und Naso-Labial-Falte, hat sich aber längst abgebaut und Botox auch zwischen die Augenbrauen und Krähenfüsse, 3 mal insgesamt gebotoxt, hat sich auch abgebaut mittlerweile, ist schon 2 Jahre her.
    War schön, wollte es mal ausprobieren aber auf die Dauer ist das nix für Normalsterbliche weil es ganz schön ins Geld geht, die Nase ist geblieben das ist klar und bereut habe ich es nie.

    1. Daran knuspere ich auch. Man gewöhnt sich an die schönen Effekte, und dann kann man es sich plötzlich nicht mehr leisten, was dann? Zumal man mit dem Geld tatsächlich so viele andere schöne Dinge tun kann.
      Dieses „Ich hatte es, und ich brauche es nun nicht mehr“ finde ich sehr beruhigend! Danke.
      Liebe Grüße, KK

      1. ich glaube, dass die haltbarkeit dieser unterspritzungen sehr individuell ist.
        ich habe vor ca 5 jahren meine nasolabiale falten mit teosyal unterspritzen lassen und bis heute immer noch top in form.
        ich habe auch 2 mal mit botox versucht (krähenfüßen um die augen) bei 2 verschiedenen ärzten. in beiden fällen keinen ergebnis bemerkt.
        kann man denn gegen botox immun sein?

        1. Ja, das gibt es! Es gibt wenige Menschen, bei denen richtet Botox nichts aus. Ärgerlich, wenn man dafür bezahlt hat.
          Dafür bist Du aber auch ganz besonders! 🙂
          Liebe Grüße, KK

  18. Interessantaqes Thema….ich hatte schon frühzeitig Augenringe, die mich immer mehr störten und ich schließlich beschloss etwas machen zu lassen. Für mich käme nie eine OP in Frage, es sollte also etwas natürliches sein und zwar Hyaloron. Da ich in einer Kleinstadt wohne war das vor 4 Jahren gar nicht so einfach. Die erste Ärztin die ich konsultierte, lehnte ab, weil sie diesbezüglich zu wenig Erfahrung hatte. Die zweite Ärztin hat diesen kleinen Eingriff vorgenommen und das Ergebnis war auch ok, aber die Betreuung durch die Ärztin war im Nachhinein ebenso WIE sie das Hyaloron gespritzt hat, alles andere als professionell. Schließlich fand ich einen Heilpraktiker, der schon jahrzehntelange Erfahrung hatte und auch als Trainer für Restylane arbeitet. Er meinte gleich beim ersten Termin, dass das mit den Augen nur durch einen chirurgische Einsatz dauerhaft machbar wäre und das Ergebnis mit Hyaloron sehr gering sei. Ich habe es trotzdem machen lassen und war dann für mich sehr zufrieden. Ich habe mir dann auch zweimal die Nasolabialfalten unterspritzen lassen, was vom Ergenis super war und auch lange gehalten hat. Die Zornesfalte habe ich mit Botox machen lassen, aber ich hatte danach 14 Tage lang dauerhaft eltsame Kopfschmerzen, davon lass ich zukünftig die Finger. Diese Eingriffe sind jetzt zwei Jahre her und mittlerweile werden die „Merkelfalten“ immer ausgeprägter. Aber all das ist kein MUSS mehr. Da Qualität natürlich seinen Preis hat, sind mir derzeit andere Dinge wichtiger und mit zunehmenden Alter (48) wir man auch gelassener. 🙂

    1. Das mit den Kopfschmerzen hört man öfter, es scheint sozusagen eine übliche Begleiterscheinung zu sein, ist allerdings bestimmt schrecklich nervig, wenn das über 2 Wochen geht.
      Dass du mit der Auffüllung der Nasolabialfalten so zufrieden warst, macht mich nun wieder etwas aufmerksam, denn das sind auch meine „Problemzonen“, die sind ziemlich tief, und ich fürchte, fast schon ZU tief.
      Aber die wachsende Gelassenheit im „Alter“, die Du erwähnst, lässt mich hoffen, das auch nicht mehr so eng zu sehen.
      Liebe Grüße, KK

  19. Ich komme ziemlich nach meiner Mutter. Deshalb weiß ich, bei mir werden die Augenlider auch schnell ordentlich hängen. Sie hatte damals schon einen Termin um die Lider anzuheben, die so gedrückt haben, dass das Auge entzündet war. Allerdings ist sie kurz zuvor gestorben. Und so lange werde ich damit nicht warten.
    Das steht für mich definitiv zur Diskussion. Zwar noch nicht in den nächsten 5 Jahren. Aber Mittelfristig.

    Zu Deinem Botoxselbstbausatz sei nur gesagt: Du muss Fleisch ganz langsam einwecken. Zu langsam. Dann kann das Bakterium Botolinum soweit gedeien, dass die 7 für Botox notwendigen Toxine sich entsprechend entwickeln können. Die mögen keinen Sauerstoff.

    LG Sunny

  20. Hallo Zusammen,
    Ich hatte vor einiger Zeit über meine übertriebene Gesichtspflege berichtet und dementsprechend nach einem Anruf bei HighDroxy mein Gesicht eine fast Nulldiät verpasst. Diese Woche hatte ich meinen Hautarzttermin und der war doch wirklich mega interessant.🧐. Nachdem er mit Elidel verschrieben hatte ( nehme ich aber noch nicht, ich setzte momentan noch auf reduzierte Pflege und Regeneration) fragte er mich warum ich so übertrieben gepflegt hätte – ich sagte wegen den Falten etc. Und dann ging’s los:
    Er würde mir etwas besseres empfehlen, nämlich Botox und Hyaluron zu spritzen. Er zeigte mir sein Gesicht und das Gesicht seiner Assistentin im vorher und nachher Vergleich. Ungelogen es war wie auf einem Basar. Ich musste fast lachen wie ich angefixt wurde. Eine halbe Std. Vorteil und Nachteil. Dann habe ich Nach der Preisliste gefragt, die wollte er mir nicht geben, nach langen hin und her bekam ich dann eine Kopie einer ähnlichen Liste. Schließlich will Frau ja wissen für was sie ihr Geld ausgibt. Man kann das nicht in Worten schreiben was das für eine Show war.
    Jetzt fliege ich erst einmal in die Sonne und erhole mich nach all dem Jahresendstress und dann??? Ich denke ich könnte mir durchaus vorstellen etwas Hyaluron in die Wangen und um die Liooen wegen den grässlichen kleinen Fältchen spritzen zu lassen. Mich würde interessieren wie lange diese Effekt hält. Schließlich hat Frau bei ihrem ihrem geschäftstüchtigen Hautarzt ihres Vertrauens noch eine halbstündige Umsonstberstung zu diesen Themen offen.☺️ Und diesen werde ich nächstes Jahr gut zu vorbereitet wahrnehmen. Operative Eingriffe lehne ich bis heute ab. Ich habe einfach Angst.
    Lg. Vera

    1. Hallo Vera! Danke für die weitern Infos zu deiner Hautgeschichte!
      Bist du wirklich sicher dort auch etwas machen zu lassen? Das klang mir alles ein wenig ZU geschäftstüchtig, aber ich kann mich natürlich auch täuschen. Vor allem bei den Preisen muss man vorsichtig sein, und da war deine Anlaufstelle ja nicht gerade transparent.
      ich wünsche dir tolle Tage in der Sonne, aber schütz deine Haut auch gut, im Zweifelsfall mit viel Schatten, da bräunt man auch nur nicht so schnell und intensiv. Deine Haut hat sich die Erholung verdient.
      Liebe Grüße, KK

    2. Hallo Vera, zu Deiner Frage „wie lange der Effekt hält“ wird Dir wohl kein Arzt einen exakten Termin nennen können. Da gibt es immer den best und den worst case. Das hängt leider auch alles sehr von den Lebensumständen ab. Wieviel Sonne Du genießt, ob Du rauchst, wie stark deine Mimik ist, wie Du pflegst, etc. etc.

      Also, überlege es Dir gut und suche ggf. nochmal einen anderen Arzt auf der weniger geschäftstüchtig ist und jetzt erstmal schönen Urlaub und genieße die Sonne

  21. Ich war kurz davor, mich mit Hyaluron behandeln zu lassen.
    Also vor etwa drei Monaten habe ich mir einen Termin in einer Klinik in Düsseldorf geben lassen. Das Geld für die Behandlung steckte in der Tasche. Ich hatte die Internetseiten der Klinik ausgiebig studiert, Referenzen auf einem Bewertungsportal waren gut. Ich wollte etwas gegen mein Müdes Aussehen machen lassen, dachte an die Behandlung der Tränenrinne.
    Ich bin also zum Termin zur Klinik gefahren. Musste kurz warten und wurde dann in ein Behandlungszimmer gebeten. Kurze Zeit später erschien die Ärztin. Im folgenden etwa zwanzigminütigen Gespräch wurde ich zuerst nach meinen Wünschen gefragt. Dann zeigte mir die Ärztin die Spritzen, erklärte mir dass in meinem Fall eine Behandlung der Nasolabialfalte die beste Behandlung wäre. Sie zeigte mir Fotos von anderen Patientinnen direkt nach der Behandlung und erklärte mir den Heilungsverlauf. Dann folgte ein Papier mit einem Behandlungsvertrag. Das Ganze sollte 500 € kosten. Und das Ergebnis sollte etwa 6 Monate halten. Dann müsste ich für eine Wiederholung wiederkommen.
    Ich saß der Ärztin an einem Tisch über Eck gegenüber. Sie war vielleicht einen Meter entfernt, und ich spürte richtig wie sie darauf brannte, mir die Spritze zu setzen. Ich konnte die ganze Zeit jedes Detail ihres Gesichts studieren. Ich werde dieses Gesicht nie vergessen. Es war prall wie ein aufgeblasener Luftballon, überall. Wenn sie sprach, war da nicht ein einziges Zeichen von Mimik. Selbst die Lippen bewegten sich kaum.
    Sie fragte mich ob ich gerade irgendwelche NEMs nehme, Vitamin C, Vitamin E, oder Aspirin. Dann könnte man jetzt nichts machen, weil das Risiko für Hämatome groß wäre. Ja, erklärte ich, ich würde gerade Aspirin nehmen, wegen einer Achillessehnenentzündung (was auch wahr war). Ich nahm die Unterlagen, versprach, wiederzukommen und ging.
    Das Gesicht dieser Frau hat mich dermaßen erschreckt, dass ich mein Vorhaben komplett fallengelassen habe.

    Liebe Grüße Claudia

    1. Oh, das ist eine eindrucksvolle Schilderung, und ich kann deine Entscheidung zu 100% nachvollziehen. Das war wirklich richtig. Ich war ja im letzten Jahr auf einer Fortbildung für Beauty-Docs, und da waren einige dabei, die nun wirklich kein Aushängeschild für ihr Geschäft waren. Einige Leute verlieren einfach den Blick für Natürlichkeit. In manchen Kreisen ist es auch gewollt, damit man den „Preis“ sehen kann. Ich mag es auch nicht…gar nicht.
      Liebe Grüße, KK

  22. Ich sagte auch immer, niemals unters Messer und begnügte mich mit etwas Botox gegen due Stirnfalten, die much but Anfang 40 einfach störten! Aber vor einem Jahr hingen dann plötzlich meine Oberlider und meine Augen wirkten klein, der Blick verhärmt und ich zog den ganzen Tag unbewusst immer due Stirn nach oben, um mir bessere Sicht zu verschaffen und den Druck der Lider auf die Augen auszzgleichen. Das Schönheitsmermal meines Gesichts -meine tollen großen Augen- war von heute auf morgen einfach verschwunden und ich litt brutal darunter! Ich denke immer noch, dass das Botox Schuld daran war, auch wenn die Ärzte sagen, dass alle Nebenwirkungen von Botox reversibel sind (Für mich steht fest: Nervengift nie mehr wieder!)
    Ich war so unglücklich, dass ich dann doch zu mehreren plastischen Chirurgen zur Beratung ging. Und mich im Oktober unters Messer legte! Der Eingriff war zwar leider größer bei mir, da ich durch die herabgesunken Stirnhaut ein Stirnlift und keine klassische SchlupflidOP brauchte, aber ich bin trotzdem froh, es gemacht zu haben. Die feinen Narbe von den Ohren bis Stirn sieht man natürlich noch, lassen sich aber gut mit Frisur und einem Klecks Camouflage abdecken, ansonsten sehe ich weder künstlich noch fremd aus, sondern ganz wie ich mit meinen großen Augen und trotzdem ein paar Fälschen, die zu meinem Alter einfach dazugehöre. Und ich bin sehr froh, mich zu dem Eingriff überwunden und einen absolut tollen Chirurgen gefunden zu haben! Natürliche Optik ist das wichtigste finde ich, diese glattgebügelten Ü60-Gesichter mit Mr.Sponk-Augenbrauen sind Horror!

  23. Da das Interesse doch sehr groß zu dieser Thematik zu sein scheint, möchte ich auch meine Erfahrung dazu teilen, vllt. hilft das ja der/dem ein oder anderen.
    Kurz zu mir: ich bin Ende 30, Raucherin, Halbthailänderin und stehe wohl tatsächlich faltentechnisch auf der genetischen Glücksseite. Ich hab die klassische „Asiatenhaut“: robuste Mischhaut ohne Falten oder Erschlaffungen, aber immernoch mit einem Hang zu Unreinheiten. I.d.R. werde ich für 10 Jahre jünger gehalten (sicherlich auch bedingt durch meine kleine und schlanke „asiatische“ Statur).
    Vor 3 1/2 Jahren starb mein Vater. Ich wachte danach eines Morgens auf und hatte von einem Tag auf den anderen tiefe Nasolabial-Furchen! Davor hatte ich nicht mal den Ansatz eines Fältchens dort! Es sah wirklich aus, als hätte jmd. mir mit einem Messer ins Gesicht geschnitten! Diese plötzliche Veränderung passte so gar nicht zum Rest von mir. Ich wartete ein paar Monate, da ich dachte, wenn das so plötzlich kommt, vllt. geht es auch plötzlich wieder weg. Tat es aber nicht.
    Ich habe eine sehr gute Hautärztin, die ich dann um Rat gefragt habe. Die hat dann nicht nur eine umfassende kostenlose (!) Hautberatung und -untersuchung gemacht (Hauttyp, Hautdicke, Fett- und Feuchtigkeitsgehalt,…), sondern auch vorsichtig angedeutet, dass wohl nur eine Hyaluron-Unterspritzung das wieder gerade bzw. glatt rücken könnte.
    Kurzum: ich habe es machen lassen und könnte zufriedener nicht sein! Benutzt wurde ein Filler von Restylane. Lokale Betäubung wollte ich nicht, die wenigen Pickser, die ich benötigt habe, waren auszuhalten. Eine Ampulle hat bei mir völlig gereicht. Kostenpunkt hierfür lag damals mit allem drum und dran bei 300 €. Meine Ärztin hat mir erklärt, dass nach neustem Stand bei der Nasolabial-Falte nicht mehr direkt unter die Falte sondern leicht dahinter gespitzt wird, womit sich die Falte quasi wieder gerade zieht oder so ähnlich (ganz genau weiß ich die Erklärung nicht mehr). Ich sah sofort wieder aus wie vorher! Bei mir gab’s keine Komplikationen, ich konnte zuhause angekommen nicht mal die Einstichstellen wieder finden. Das Ganze ist jetzt genau 3 Jahre her und die Partie ist noch immer fast ganz glatt!
    Auf Nachfrage bei der Hautärztin, warum das bei mir denn so lange halte (normal sind 6-12 Monate), meinte sie, dass das von mehreren Faktoren abhänge. 1) individuell: wie schnell/langsam baut der eigene Organismus etwas wieder ab 2) Alter: je jünger die Haut, umso regenerationsfähiger. Wer relativ „früh“ bei noch gutem Hautzustand etwas machen lässt, hat gute Chancen, dass sich die Falten nie extrem stark ausprägen. Oder andersrum: wer z.B. erst mit 60 etwas machen lassen will, benötigt deutlich drastische Maßnahmen, da erstens die Falten schon viel tiefer sind und zweitens „alte“ Haut solche Maßnahmen nicht mehr so gut annimmt 3) ganz sicher ist man sich wohl noch nicht, man nimmt aber heute an, dass die Filler auch einen Langzeiteffekt haben. D.h. sie regen offenbar die hauteigene Hyaluronproduktion wieder an, weshalb die Falten auch nach Abbau des Fillers häufig deutlich vermindert bleiben. Auch hier scheint der Effekt größer zu sein, je jünger und regenerationsfähiger die Haut ist.
    Ich kann nur jedem raten, sich einen guten Hautarzt zu suchen. Die Mühe lohnt sich m.E. Hat man einen gefunden, muss man sich im besten Fall für den Rest seines Lebens darüber keine Gedanken mehr machen. Generell kann ich auch nur jedem ans Herz legen, sich diesbezüglich wirklich mal vom Experten beraten zu lassen. In Foren mitlesen ist schön und gut, aber 5 Min. googeln ersetzt eben doch keine 5 Jahre Studium + jahrelange Erfahrung. Ich habe allein durch die Hautberatung Dinge über meinen Hauttyp erfahren, von denen ich bis dato noch nie was gehört hatte. Und erst da sollten nach meinem Verständnis diese minimal-invasiven Eingriffe überhaupt anfangen: wenn der Arzt geht genau weiß, welche Haut der Patient hat und was für diese spezielle Haut die bestmögliche Methode, Pflege o.ä. ist.

  24. Vor drei Jahren habe ich eine Oberlidkorretur vornehmen lassen, da war ich 42. Das Einzige, was ich bereut habe ist, dass ich es nicht schon eher habe machen lassen. Ich hatte fürchterliche Angst, das etwas schief gehen könnte und man dann schlimmer als vorher aussieht. Im Internet kursieren ja die tollsten Sachen. Die OP war gar nicht schlimm und da ich kaum blau um die Augen war, bin ich am nächsten Tag auch schon zum einkaufen, aber mit Sonnenbrille. Hatte ursprünglich zwei Wochen Urlaub genommen, bin dann aber nach einer Woche schon wieder zur Arbeit. Und das Beste war, bis Heute weiß fast kein Mensch (nur mein Mann und eine Freundin, die mir den Chirurgen empfohlen hat) dass ich diese OP habe machen lassen. Keiner hat es gemerkt. Bin ca. 4 Wochen nach der OP voller Freude in die nächste Parfümerie losgezogen und habe erstmal Großeinkauf an Schminkzeugs getätigt. Die Jahre zuvor konnte ich mir das Schminken der Augen sparen, hat man eh nicht gesehen. Ich bat die Kosmetikerin, mir die Schminktechnik zu zeigen, da ich mich bis dato nie damit beschäftigt habe. Ich erzählte ihr von meiner OP und sie war total überrascht, ihr wäre das gar nicht aufgefallen. Wie gesagt, ich hatte einen super Arzt. Seine Preise sind im höheren Segment anzusiedeln, aber dafür bekommt man auch ein Traum-Ergebnis. Das war es mir Wert und habe darauf gespart. Meine Nasolabialfalten habe ich damals auch gleich machen lassen und habe es jetzt erst wieder das zweite Mal machen lassen. Das tolle an einer Hyaluron-Unterspritzung ist, man sieht sofort ein Ergebnis. Perfekt! Da kann kein Serum oder Creme mithalten. Kann ich wirklich empfehlen und ist gar nicht schlimm, tut auch nicht wirklich weh. Es kann sein, das man mal einen kleinen blauen Fleck bekommt, der ist nach ein paar Tagen auch wieder weg.

    Bei operativen Eingriffen sollte man wirklich einen guten und erfahrenen Arzt aufsuchen und zur Not auch eine längere Anfahrt in Kauf nehmen.
    Ein guter Arzt sagt auch mal, das er einen gewünschten Eingriff nicht vornehmen würde, weil das Ergebnis nicht so werden würde, wie man es sich vorstellt oder es unnötig wäre. Hatte ich bei meinem Arzt auch schon zu hören bekommen.

    Ich hoffe, diejenigen, die gerne was machen lassen würden, aber noch ängstlich sind, etwas Mut gemacht zu haben! Nur, übertreiben sollte man das Ganze natürlich nicht!

  25. Ein richtiges Lifting würde ich nicht machen. Sieht merkwürdig aus. Genauso wie Filler in den Wangen(ganz gruselig). Diese Katzenwangen sieht man viel bei Moderatorinnen und Schauspielerinnen. Gute Eingriffe sind in meinen Augen: Dezent Botox und Augenlidstraffungen. Eine Bekannte von mir hatte ganz schwere Augenlider, die ihre Augen richtig unterdrückten. War einfach überschüssige, schlaffe Haut. Sie quälte sich mit diesen Lidern. Es war nicht nur optisch schlecht für sie, sondern auch körperlich ein anstrengendes unangenehmes Gefühl. Es wurde ihr jeweils ein Streifen des Lides weggeschnitten und es sieht so toll aus! Unfassbarer Effekt. Sie fühlt sich wacher, hübscher, leichter und sie sagt, sie kann sogar besser gucken. Null operierte Optik, sondern einfach nur gesund und schön.
    Ansonsten würde ich immer eher auf gesunden Lifestyle und z.B. Aha Peelings setzen. Glaub, damit fährt man am besten. An Deiner Stelle, lieber Konsumkaiser, würde ich gar nichts weiter machen. Du siehst so gut, gesund und fit aus. Einfach weiterhin schön pflegen.

    Den Beitrag über Louis fand ich traurig und schön. Vielleicht wirst Du ja eines Tages wieder einen Hund aus dem Tierheim nehmen…Ich wünsche Dir und Deiner Familie frohe Weihnachten.

  26. Also für mich kommen solche OPs nicht in Frage. Verstehen kann ich es, wenn man was machen lässt, was einen entstellt. Aber Falten gehören nun mal zum Leben dazu. Mit guter Pflege kann man das – finde ich – schon ein wenig eindämmen. Bei vielen aufgespritzen sieht zwar das Gesicht glatt aus, aber am Hals kann man das Alter nicht leugnen.

  27. Huhu 🙂
    Also ich bin 36 Jahre jung/alt und sehe dank guter Pflege und Sonnenschutz, für mein Alter noch sehr gut aus und werde meist auf mitte 20 geschätzt.
    Ich mache mir oft Gedanken über diverse Behandlung.
    Auf meiner Stirn hat sich eine mini kleine Zornesfalte entwickelt, die mich wirklich sehr gestört hat. Also hab ich mich vor einem halben Jahr entschlossen, zu meiner Hautärztin zu gehen, um mich über eine Botox Behndlung beraten zu lassen und hab mich dann entschieden, sie auch durchführen zu lassen.
    Mit dem Ergebnis war ich absolut zufrieden und war nur ein wenig erstaunt darüber, dass ich meine Stirn noch bewegen konnte. Meine Hautärztin erklärte mir, dass ein guter Arzt niemals so extrem viel spritzen würde, da der Erhalt der Mimik wichtig ist, da der Gesichtsausdruck trotzdem natürlich bleibt und eine kleinere Dosierung ausreicht, vor allem, wenn die Falte noch nicht so stark ausgeprägt ist.
    Mein Zornesfältchen war geglättet und jetzt ein halbes Jahr später, merke ich halt, dass es langsam wieder Zeit wird, meine Hautärztin zu besuchen.
    Sie erklärte mir auch, je öfter ich mich behandeln lasse, desto besser werden die Ergebnisse und sie halten auch länger an.
    Was mir nach der Behanlung ebenfalls positiv aufgefallen ist, nicht nur die Stirn war glatt, sondern durch die Muskelentspannung, war mein Blick auch wieder wacher 🙂
    Was ich demnächst auch noch probieren möchte, ist ein Vampirlifting unter den Augen, weil dies auch helfen soll, Augenringe zu mindern und die Region auch ein wenig aufpolstert. Da wird ein Gemisch aus meinem Blutplasma, Vitaminen und ein wenig Hyaluron injiziert.
    Ich finde es auf jeden Fall sehr interessant, welche Möglichkeiten es heut zu tage gibt, ohne sich unters Messer legen zu müssen und dafür bin ich dankbar. Wenn einem diese Möglichkeiten geboten werden, warum sollte man sie nicht ergreifen?

  28. Hat jemand in dem Zusammenhang schon mal etwas von dem Wirkstoff „Argireline“ gehört oder sogar mal ausprobiert? Soll „Botox light“ in Cremeform sein, gibt’s z.B. auch bei TO und da überschlagen sich die Nutzer in den Kommentaren vor Begeisterung (leider momentan ausverkauft) …

    Danke übrigens an der Stelle an KK für all die tollen Infos auf dem Blog, ich bin totaler Anfänger und wollte das Thema Anti-Aging und Pflege bisher nie richtig angehen, weil ich nicht auf irgendwelche dummen Werbeversprechen reinfallen wollte. Jetzt fühle ich mich endlich informiert und in der Lage, mündige Kaufentscheidungen zu treffen. Meine Haut lacht – und der Geldbeutel weint…! 😉

    1. Hallo Karen! Argireline ist ein Peptid (also eine Aminosäuresequenz), die in der Haut ein (ganz ganz leichte) Muskelentspannung hervorrufen soll. Es gibt Hinweise, dass das tatsächlich funktioniert, allerdings sind viele Erfahrungsberichte unterschiedlichster Natur. Ich persönlich habe in einem Produkt von Rodial damit Erfahrungen sammeln können, und ich hatte den Eindruck, dass es tatsächlich etwas bring. In ein paar tagen kommt ein neues Produkt von HighDroxy auf den Markt, das hat auch diesen Wirkstoff an Bord, und ich kann auch hier sagen, dass es ganz leicht das Gesicht weicher erscheinen lässt. Aber sowas ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, und die Wirkung ist nicht schlagartig da. man muss sich schon sehr genau beobachten. Eine echte Alternative zu Botox ist das auf keinen Fall.
      Liebe Grüße, KK (auch an das gebeutelte Portemonnaie!) 😉

      1. Hallo KK! Danke für die Infos – ich werde mir das auf jeden Fall mal im Hinterkopf behalten. Eine Alternative zu Botox kann es dann sein, wenn man wie ich vor einer Spritze zurückschreckt 😉 Kommt natürlich auch drauf an, was man erwartet. Ich bin 37 und fleißig dabei, kräftige Zornesfalten zu entwickeln – das muss auf jeden Fall verhindert werden! O:)

    2. Hallo Karen! Ich, 53, habe mir die TO Version im letzten Sommer ohne grosse Erwartungen gekauft. Ich sehe den Unterschied nur, wenn ich mal eine Woche zu faul war diesen Extra-Schritt in der immer länger werdenden Pflegeroutine anzuwenden: Ich habe diese Marionettenlinien, die mich stören. Darum habe ich sie schon dreimal unterspritzen lassen. Eigentlich wäre eine Nachbehandlung im November 17 drangewesen (also nach einem Jahr), aber mit Argireline geht’s noch gut ohne. Auch die kleinen Blinzelfältchen im inneren und äusseren Augenwinkel sind weniger knittrig. Selbst die Stirnfalten wirken etwas weicher; aber eine Alternative zu Botox ist es nicht.
      Übrigens: Wegen der niedrigeren Preise benutze ich TO Säuren, Retinol, Antioxidantien etc auch auf Armen und Beinen und sehe dort tolle Veränderungen was Narben, dunkle Stellen etc angeht.

      1. Hallo Ute! Das klingt ja ziemlich gut – ob das bei Zornesfalten auch funktioniert? Ich schätze, ich habe einen nächsten Punkt auf der Einkaufsliste… noch einen, oweia. Danke für die Tipps zur Körperpflege, das ist eine sehr gute Idee. Ich habe eigentlich schon längst aufgegeben, meine Reibeisenhaut irgendwie weich zu bekommen – aber vielleicht bringen ja AHA Peelings doch noch ein ganz neues Lebens-/Körpergefühl. Habe ich hier durch den Blog schon mal gehabt – die Lippenpflege pep start von Clinique ist life changing, wenn ich das mal so dramatisch sagen darf…! Liebe Grüße!

        1. Hallo Karen – Dein Tipp mit der Clinique Lippenpflege ist ja eine Weile her, aber ich hatte hier in Berlin richtig Probleme, das Teil zu finden und lasse es mir jetzt vom Duty Free mitbringen. Ich hoffe immer noch dass meine Lippenstiftsammlung wieder zum Einsatz kommt, beim jetzigen Zustand meiner Lippen geht nur Gloss mit wenig Pigment. Jammer.
          Ich habe das Argireline jetzt eifrig auf die schägen III zwischen den Augenbrauen aufgetragen und sie wirken weniger auffällig, weichgezeichnet. Natürlich nicht weggezaubert! Ich suche mir jetzt wieder Jemanden der Gesichtsakupunktur macht…..
          Dir einen Superfrühling!

          1. Hallo Ute, ich musste mir die Lippenpflege auch über’s Internet bestellen, in den Parfumerien bei mir in der Nähe haben sie den nicht. Hoffe, er gefällt Dir genauso wie mir – ist perfekt als 5-Minuten-Maske am Tag oder über Nacht. so klappt’s bei mir auch wieder mit dem Lippenstift… toi toi toi! 😉
            Deine Erfahrungen mit Argireline klingen vielversprechend – bei mir ist der Wirkstoff grade ein wenig hinter all die „Basics“ der Hautpflege gerutscht – z.B. Retinol 1%, gestern angekommen! 🙂 Aber die nächste Bestellung bei TO kommt bestimmt! Und DANKE für den Tipp mit den TO Sachen für den Körper – ich nutze das BHA jetzt für meine Keratosis Pilaris an den Beinen und schon nach 2 Tagen war es deutlich besser!! Das schafften sonst nur Sonne und Meer für mindestens 2 Wochen … Tolle Sache!!

            1. Karen – es freut mich riesig dass das BHA Erfolg zeigt, und dann noch so schnell! Die zwei Wochen Sonne und Meer gibt’s aber trotzdem, oder? Einen schönen (in jeder Hinsicht!) Sommer Dir!

              1. Sorry für die späte Antwort – ja, Urlaub gibt’s trotz dramatisch gestiegener Ausgaben für Pflegeprodukte Gott sei Dank trotzdem 😉 Auch Dir natürlich einen wundervollen Frühling und Sommer!

  29. Nach dem, was ich heute in Anja’s und Irit’s Podcast gehört und grad bei Dir gelesen habe, bin ich Kandidat für das neue HD-Serum. Eigentlich such(t)e ich ja einen „Zauber“-Primer, der optisch glättet, leicht strafft und mattiert, ohne die Haut komplett zuzuspachteln oder auszutrocknen. Versuche mit Asam’s Perfect Lift waren eher ernüchternd, und Clarins‘ Baume Beaute hab‘ ich aus jungen Jahren trotz Mischhaut als etwas austrocknend in Erinnerung. Hat sich allerdings wirklich leicht straffend angefühlt, was ich mit knackjunger Haut aber natürlich nicht beurteilen konnte. Makeup hielt damit jedoch klasse, weswegen ich ihn damals überhaupt verwendet habe ..

    Vielleicht sortiert das neue HD-Serum ja auch die Gesichtszüge auf charmante Art und Weise, zieht ein paar Jahre aus dem Gesicht und die Falten nach oben 🙂 ….?

  30. Hallo,
    Ich bin zwar noch recht jung (31), aber dank relativ großer Oberweite und Seitenschläferposition sieht mein Dekollete dennoch zerklüfteter aus, als ich es gern hätte.
    Da hilft auch die beste Cremerei nicht.
    Ich fühle mich abe eindeutig zu jung, um nur hochgeschlossen durch die Lande zu wandeln – und bin eindeutig zu eitel, um meine ‚Falten‘ herzuzeigen.
    Ich habe daher zweimal eine Unterspritzung mit einem Präparat von Teosyal vornehmen Lassen (Redensity I / eine Mischung aus Hyaluronsäure und Mesotherapie).
    Was soll ich sagen… ich fühle mich einfach deutlich wohler.

    Ich könnte mir auch ohne weiteres vorstellen, im Bedarfsfall Mesotherapie/ Hyaluron im gesicht oä injizieren zu lassen.
    Ich Pflege zwar so gut ich kann, aber bei bestimmten Baustellen kommt man von außen nicht weiter.

    1. Wo hast Du das denn machen lassen? Das Dekolleté ist auch das, was mich wirklich stört…. ich habe jahrelang auf dem Bauch geschlafen, inzwischen habe ich mir angewöhnt, auf dem Rücken zu schlafen, aber die Falten sind halt schon da….seufz…. ich bin auch eitel, aber im Sommer gibts halt keine Rollkragen-Pullis (das liebe ich am Winter 😀). Am Dekolleté kann ich mir eine Behandlung gut vorstellen, im Gesicht gibts zwar auch ein paar Falten, aber mit denen lebe ich recht gut 😀…..aber wenn an der Oberlippe Längsfalten auftauchen, muss was passieren 😂

      1. Hallo Sally,
        Ich hab mich von einer Kollegin behandeln lassen.
        (Arbeiten beide im medizinischen Bereich, sie ist zudem Heilpraktikerin und arbeitet seit ca 12 Jahren ausschließlich mit Produkten von Teoxane. Sie arbeitet zusätzlich in einer dermatologischen Praxis und führt dort ausschließlich derlei Behandlungen durch.
        Das nur zur Erklärung- sonst klingt ‚hab’s mir von einer Kollegin spritzen lassen‘ doch Sehr nach ‚wir haben das im Internet von ominöser Quelle X bezogen und anhand eines YouTube Tutorials und mir Gottes Hilfe losgespritzt‘….)

        Ich kann’s wirklich nur empfehlen.
        Ich mag mich nun wieder lieber anschauen und bin viel freier in der Wahl meiner Kleidung.
        Und alle 6-12Monate ist das schon zu verschmerzen.

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