SKINCARE: DUSCHEN? SCHMEIß´DICH LIEBER IN DEN DRECK! * DIE ZUKUNFT DER HAUTPFLEGE?

Eine US Kosmetikfirma will den Kosmetikmarkt weltweit aufmischen: Duschen und Haarewaschen sollen überflüssig werden. Ein Bakterienspray wird die zeitraubende Prozedur im Badezimmer ersetzen. Es gibt bereits Menschen, die das seit Jahren (erfolgreich?) tun. Bakterien aus „Dreck“ sind der heiße Scheiß in den Forschungslaboren der Beautyindustrie. Na, da kommt ja was auf uns zu…

Bakterien im Cremetiegel?

Da konnte wohl jemand seine Finger nicht bei sich behalten und hat hemmungslos im Cremetopf gerührt, als sei es ein leckerer Honigtopf? Nein, ganz anders! Die Bakterien sollen in das Pflegeprodukt! Unbedingt.

Bakterien in Pflegeprodukten sind aber nicht neu! Sie werden meist zur Verarbeitung oder Herstellung von Wirkstoffen benutzt. Und Probiotika sowie Präbiotika („Futter“ für die erwünschten Bakterien) finden wir heute nicht nur im Joghurt, sondern auch in Kosmetikprodukten selbst (zB. ibiotics, Ella Baché, Aurelia, Galinée).

Dabei wird meist eine Form der Milchsäurebakterien verwendet, welche die Mikroflora der Haut unterstützt – ganz ähnlich wie im Darm. Die Hoffnung: Die Abwehrkräfte der Haut sollen gestärkt werden und empfindliche Haut soll damit in die Lage versetzt werden, besser selbst mit unguten äußeren Einflüssen klar zu kommen.

Auf die klassischen Wirkstoffe, wie zB. Hyaluron oder Vitamine, will man dann aber doch nicht verzichten, die sind immer mit dabei.

 

Aber so richtig lebende Bakterien in einem Pflegeprodukt?

Ein relativ neuer Ansatz arbeitet mit AOB (Nitrosomonas eutropha), also Ammoniak zu Nitrit Oxidierern (Wiki), die das Mikrobiom der Haut so günstig beeinflussen, dass schädliche Stoffe auf der Haut keine Chance haben. Die „guten“ Bakterien verdrängen die „schlechten“ und beseitigen dazu als Nebeneffekt zB. Schweißgeruch.

Macht ja auch irgendwie Sinn. Unser totaler Hygienefimmel ist ungesund, das weiß man schon länger. Viele Hautprobleme resultieren aus zu viel Wasser und (entfettenden & desinfizierenden) Reinigungsprodukten. Das natürliche Gleichgewicht der Haut wird ständig aus dem Gleichgewicht gebracht.

Dazu kommen Konservierungsstoffe in den Pflegeprodukten, die natürlich GEGEN Bakterien wirken, auch viel zu oft gegen die Guten!

Das Mikrobiom der Haut zu stärken ist also eigentlich ein guter Ansatz. (Und wir haben Milliarden „Mitbewohner“ auf der Haut, die meist mit uns in einer Symbiose leben) Doch was soll man von „Duschen war gestern!“ halten?

Der Erfinder duscht seit 13 Jahren nicht mehr!

Der Kopf hinter dem Gedanken ist der Chemiker David Whitlock, der mit seinem Unternehmen AObiome „Mother Dirt“ gerade versucht ein neues Denken in den Köpfen der Menschen zu installieren. Und der geht wirklich seit über 13 Jahren so gut wie nicht mehr unter die Dusche, und wäscht auch die Haare äusserst selten.

Die Idee kam ihm dabei, als er Pferde beobachtete, die sich im Dreck wälzten.

OK, das klingt reisserisch, und richtig, die Firma empfiehlt nun nicht gleich genauso zu verfahren! Händewaschen ist da übrigens ausgenommen, DAS ist und bleibt wichtig.

Trotzdem werden die geruchsbildenden Bakterien „aufgefressen“, unguter Körpergeruch kann sich nicht mehr so schnell entwickeln. Dazu wäscht man sich normal und sprüht sich überall (als letzten Schritt) mit dem Bakterienspray ein.

Das Produkt ist sehr überschaubar formuliert und kostet ca. 49,00 USD (für 100 ml – erhältlich in USA und UK)

INCI: Aqua (water), Nitrosomonas
eutropha, disodium phosphate, magnesium chloride
(natural salts)

Übrigens enthalten die anderen Produkte der Firma keine Bakterien, sie sind allerdings so formuliert, dass sie das Mikrobiom der Haut nicht (zer)stören.

 

 

Die Wissenschaft dahinter: AObiome

 

Was ich davon halte

Wie schon erwähnt ist es meiner Ansicht nach immer gut, die Haut in ihrer ureigensten Funktion zu unterstützen. Auch im Umgang mit Pflegeprodukten und den enthaltenen Konservierungsstoffen, würde ich für mich ein gewisses Umdenken begrüßen, leicht ist das aber nicht. Trotzdem klingt es nur logisch: Da tut man scheinbar alles für eine gesunde Haut, und trotzdem entfernen wir das so wichtige Mikromillieu auf unserer Haut, um uns subjektiv „sauber“ zu fühlen. Wir verwechseln Sauberkeit mit Sterilität!

Ich denke nicht, dass man da eine riesige Kehrtwende erzielen wird. Dazu fühlt es sich einfach zu gut und „richtig“ an, wenn man frisch geduscht aus dem Bad kommt.

Trotzdem hat mich dieser kleine Trend nachdenklich gemacht. Was ich für mich tue? Mit deutlich weniger Duschgel waschen. Manchmal reicht auch einfach nur Wasser! Gesichtsreinigung reduzieren! Doppelte und dreifache Waschungen mögen vielleicht sinnvoll sein, wenn man täglich Make-up trägt, aber ansonsten sollte eine einfache Reinigung ausreichend sein. Diese dann so schonen wie möglich. Ich selbst achte immer darauf, dass die Reinigung möglichst wenig schäumt, denn das ist ein Zeichen für eine besonders hohe Reinigungskraft des Produktes, die der Haut mehr schadet als nutzt!

Wer es besonders ernst meint, kann auch darauf achten auf „Sodium Lauryl Sulfate“ (SLS) zu verzichten, da dies besonders effektiv zB. Fett aus der Haut wäscht und damit die Hautbarriere schwächen kann. Obacht: Als Ersatz dient oftmals „Sodium Coco Sulfat“ (SCS), welches selbst aber nicht frei von SLS ist, bedingt durch den Herstellungsprozess.

Ein günstigeres Spray, das die guten Mikroorganismen auf meiner Haut schützt und aufbaut, würde ich sicherlich anwenden. Aber ohne eine schöne Dusche geht´s einfach nicht!

Wichtig zu wissen ist noch, dass das Thema noch sehr jung und wenig erforscht ist. Meist handelt es sich um Vermutungen. Man weiß aber auch, dass unser Mikrobiom ziemlich robust und stabil zu sein scheint. Duschen und Co. in normalem Maße sollte nicht zwangsläufig in einer Hauterkrankung enden! Also auch ein bisschen „Entwarnung“.

 

 

 

 

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(Fotos: Hersteller, Konsumkaiser, FreestockPixx    Keinerlei Sponsoring)

20 Kommentare

  1. Ich habe davon schon vor einiger Zeit gehört, es klingt zwar interessant, aber für mich kann ich es mir nicht vorstellen. Ich brauche meine tägliche Dusche, im Sommer auch 2, nicht weil ich so schmutzig bin oder stinke, sondern weil ich es entspannend finde. Duschgel oder Seife nehme ich nicht, nur das Gesicht wasche ich unter der Dusche mit milder Intimwaschlotion.
    Die Haare werden auch alle paar Tage mit Shampoo gewaschen.

    Den Preis für das Bakterien Spray finde ich auch heftig, für eine Familie hätte man da einiges zu zahlen.

    Meine 3 Jungs hatten alle im Alter von 14-15 eine Wasserallergie und wollten nie duschen lol, da wäre so ein Spray praktisch gewesen. =)

  2. Guten Morgen lieber KK,

    bin auch mal wieder da :-).

    Für mich gehört Duschen einfach zum Wohlfühlen dazu. Morgens zum Wachwerden und Abends zum Runterkommen. Dass so viel Duschen nicht gesund ist, ist mir schon klar, aber das Wohlgefühl nach dem Duschen ist es mir wert. Dann wird eben mehr gecremt. Die beste Haut hatte ich immer nach längeren Campingurlauben (wild Campen). Da musste mir Wasser gespart werden, ich habe nicht mehrfach täglich die Hände gewaschen. Nun ja, aber irgendwo in der „Wildnis“ ist das auch was anderes, als in der Großstadt. Vor ein paar Tagen habe ich übrigens gelesen, dass ein Häftling in einer deutschen Justizvollzugsanstalt geklagt hat, weil er nur zweimal wöchentlich duschen darf. Die tägliche Dusche ist nur Häftlingen gestattet, die an Sportprogrammen teilnehmen oder körperlich schwere Arbeiten ausführen. Bei allen anderen sei es, so der Richter, ausreichend, wenn sie sich am Waschbecken waschen. https://www.nrz.de/staedte/duesseldorf/warum-ein-strafgefangener-nicht-taeglich-duschen-darf-id11455954.html

    Liebe Grüße und eine schöne Woche
    Loretta

    1. Schön mal wieder von dir zu lesen! Sich zu waschen gehört einfach zum Wohlfühlen. Nur die vielen antibakteriellen Produkte machen mir doch langsam Sorgen. Zum Glück hat Sagrotan das antibakterielle Duschgel wieder aus dem Programm genommen.
      Auch dusche ich lieber, In der Wanne liegen laugt die Haut mMn doch zu sehr aus. Zur Entspannung ist es aber unschlagbar.
      Liebe Grüße, KK

  3. Auch wenn das vielleicht schräg klingt: den Ansatz finde ich gut und nachvollziehbar .. ähnlich läuft es z.B. bei den schon erwähnten effektiven Mikroorganismen für Garten und Haushalt – „gute“ Bakterien besiedeln die Flächen, die dadurch wenig Platz für „schlechte“ lassen (funktioniert nach eigener Erfahrung wirklich).

    Dass wir bei der Körperpflege auch in punkto Sauberkeit mitunter schwer übertreiben (auch mein Partner ist nicht davon abzubringen, sich nur wohl zu fühlen, wenn es unter der Dusche auf Kopf und Körper ordentlich schäumt), belegen ja nicht zuletzt die zunehmenden Hautkrankheiten.

    Ich höre sicher nie mit baden oder duschen auf (schränke aber schon lange Shampoo-/Duschgelverbrauch ein, bzw. dusche/bade gern auch mal „ohne“, wenn ich nur einen normalen Tag ohne schwere körperliche Anstrengung hinter mir habe und nicht gerade den Garten umgegraben oder den Dachboden entrümpelt habe ;-)) – dafür ist Wasser viel zu sehr mein Wohlfühl-Element 🙂 .

  4. Guten Morgen lieber Konsumkaiser, ich habe grade überlegt, wie war das früher? Stichwort 80er oder eher? Ich meine wir haben nicht so viel geduscht. Ich dusche auch nur einmal am Tag, habe aber einige Leute im Freundeskreis, die zweimal duschen.
    Früher habe ich mich morgens gewaschen und das auch nicht am kompletten Körper. Aus heutiger SIcht klingt das eklig, oder?
    LG

    1. finde ich nicht! (also das es eklig klingt). denn ich selbst mache das genauso, grade im winter. ich habe z.b. heute morgen geduscht. wenn jetzt den tag über (sport) oder in der nacht (völlig verschwitzt aufwachen) nichts besonderes mehr passiert, dann wasche ich mich morgen früh am waschbecken (unter den armen und untenrum, wers wissen will) und gehe dann so arbeiten. gesicht ausgenommen, das wasche ich extra. ich muss nicht täglich duschen und es hat mir auch noch nie jemand gesagt, dass ich müffele. im sommer ist das eher was anderes, wenn ich mich verschwitzt fühle dusche ich auch täglich. aber grade jetzt wo ich nicht jeden tag schwitze? ich fühle mich ‚gut‘ damit, für mich ist das vollkommen in ordnung.

  5. Da ist doch die Reinigung von High Droxy für das Gesicht richtig. Sie schäumt nicht und ist mild. Ich habe die Pflege von Aurelia schon einmal im Probeset getestet. Nicht schlecht! Leider viele Duftstoffe enthalten.

  6. Ich habe auch darüber in den USA darüber gelesen. Dein Bericht dazu ist der beste und aufklärendste, den ich kenne. Auch dass du erwähnst, das die Hautflora robuster ist als man denkt. Das „vergessen“ viele Berichte und schüren nur Panik.
    Ich dusche auch zu gerne, als dass ich es für ein Spray eintauschen würde. Und übrigens: Das Microbiom der Haut kann man nicht zurückcremen. Das muss sich langsam wieder selbst aufbauen. Und da sind Prebiotika, wie beim Darm, möglicherweise echt gut.
    Viele Grüße

  7. Jeder merkt ja selbst, wieviel Duschen er seiner Körperhaut zumuten kann. Ich halte es so, dass ich nur Produkte benutze, die ich auch für das Gesicht benutzen könnte. Und auch nur einseife, was nötig ist.
    Bei meinem Onkel wurde, als er 60 Jahre alt war, eine schwere Hautkrankheit festgestellt. Ausgelöst wurde die durch tägliches exzessives Duschen mit anschliessendem Einschmieren mit Creme21 (ich weiss gar nicht, ob es die Marke noch gibt). Er hatte lt. Arzt seine Haut „kaputtgecremt“ – wäre auch mit Nivealotion passiert. Er hat das aber auch jahrzehntelang betrieben.
    Gar nicht mehr duschen finde ich ekelig. Das Argument mit den Pferden zählt nicht. Ich habe zwei und die werden ab und zu geduscht, wenn sie geschwitzt haben und das Wetter ok ist. Die stinken nämlich auch nach einiger Zeit. Das eine hat eine Allergie gegen Stechmücken und muss im Sommer sogar häufiger, phasenweise täglich, abgewaschen werden.

  8. die hersteller (auf der suche nach der nächsten sau, die durch die suhle getrieben wird) reden von nix anderem mehr. HA gibt’s bei ALDI, damit lockt man also keinem mehr das geld aus der tasche. dann jetzt eben bakterien. ich warte neugierig ab, ob das zeug dann MIST heisst.
    den vergleich mit den pferden finde ich allerdings leicht schräg – es sei denn, es waren nacktpferde 😉

    vor 1989 sprach ich mal mit einem hautarzt – der sagte folgendes: am besten montag bis samstag gar nichts machen (OK hände waschen vielleicht, darüber hat er en detail nichts gesagt, es ging mehr um den körper und den schutz der hautbarriere) und am sonntag in die sauna und danach lauwarm oder kalt duschen – fertig. ausprobieren würde ich es schon mal – aber dazu braucht man eine eigene sauna, aus jeder öffentlichen würde man mich nach 7 tagen „braten im eigenen saft“ sicher rauswerfen.

  9. Das Thema finde ich super interessant!

    Weniger jetzt die zusatzliche Bakterien als das Weglassen der chemischen Dauerbelastung aus Regerationsgründen.

  10. Lieber Kk,
    da ich mich vor 3 Jahren leider einer Chemotherapie unterziehen musste kam dann als „lustige“ Nebenwirkung hinzu das meine bis dahin sowieso schon empfindliche Haut noch empfindlicher wurde. Seitdem verzichte ich zum größten Teil auf die Badewanne und Dusche auch nur noch jeden zweiten oder dritten Tag, weil es mir einfach besser bekommt. Bisher hat mich noch niemand angesprochen das ich rieche und ich selber habe das Gefühl auch nicht. Es geht also. Nach dem Sport gehe ich selbstverständlich immer duschen aber nur kurz , fix einseifen abduschen und wieder raus. Mittlerweile kann ich recht gut damit leben.
    LG
    Sandra

  11. Nach 2 Jahren stillem Mitlesen nun doch ein Kommentar von mir. Nachdem ich seit Frühjahr um die Produkte von Mother Dirt herumgeschlichen bin, hab ich mir letzte Woche in einem Anfall von Wahn das gesamte Paket bestellt (Spray, Duschgel, Shampoo & Moisturizer). Bis vor Kurzem haben die gar nicht nach Europa geliefert, weil das Spray wohl gekühlt werden muss, mittlerweile funktioniert das aber.

    Jetzt warte ich also sehnsüchtig auf die Lieferung, um mir zu Testzwecken Bakterien auf die Haut zu sprayen, statt „anständiges“ Duschgel und Deo zu verwenden. Ich will das einfach ausprobieren und sehen, ob ich das (A) meiner Umwelt und vor allem mir selbst hygienetechnisch zumuten kann und ob es (B) meiner Haut besser gefällt. Mein Plan ist auch nicht, aufs Duschen zu verzichten, sondern einfach Reinigungsprodukte und Deo zu minimieren. Lt. Hersteller muss man darauf auch nicht verzichten – man kann aber. Die haben das schon gut auf dem Schirm, dass es morgens nicht nur darum geht, den ganzen „Dreck“ von 8 Stunden Schlaf abzuschrubben, sondern dass es eher um ein Gefühl von „ich bin sauber und frisch“ geht.

    Es stimmt schon, „biomfriendly“ scheint die Sau zu sein, die demnächst jeder durchs Dorf treibt. Hatte vor ein paar Wochen ein neues „biomfriendly“ ausgelobtes Duschgel einer großen Kosmetikfirma gesehen. INCI ganz weit vorn: SLS! Ich meine, es war LRP, bin mir aber nicht sicher und find es gerade nicht … Andererseits kann ich mich erinnern, dass ich mir auch erst seit knapp 2 Jahren Säure ins Gesicht schmiere, früher Shampoo und Duschgel so kräftig schäumen mussten, dass es quietscht und Sonnenschutz selbst im Sommer nur etwas für Weicheier war. Und gerade rastet meine (dezente) Psoriasis aufgrund der kühleren Temperaturen etwas aus, mal sehen, ob die Bakterien da beruhigen können. Falls nicht, wird einfach wieder „normal“ geduscht und gecremt.

    … und fast vergessen: Großes Kompliment für deinen Blog (längst überfällig). Mein fast tägliches Go-To zum Thema Skincare und ganz oben in meiner Linksammlung. Eines von drei Holy-Grail-Produkten verdanke ich dir (HD Serum). DANKE!

    1. Hallo Marcus! Erstmal Danke für dein Lob. Würdest du vielleicht nach ein paar Wochen der Nutzung von den Mother Dirt Produkten ein kurzes Statement hier dazu abgeben? Fänd ich toll, denn ich „schleiche“ da auch drum herum… 😉
      Liebe Grüße, KK

    2. Der Ansatz gefällt mir großartig. Einfach testen und dann wissen, ob es funktioniert. In den meisten Fällen wird man durch irgendwelche Probleme dazu gezwungen und findet heraus, dass es ohne viel besser geht und die überall erzählten Beeinträchtigungen gar nicht auftreten. Ich bin gespannt auf deinen Bericht.

  12. Lieber KK,
    ein ganz spannendes Thema, ich habe mir gleich die Homepage von motherdirt angesehen und wäre sehr neugierig auf einen Testbericht von Dir/Euch. Auch wenn man nicht ein Anhänger der modernen Körperpflege (keinerlei Körperbehaarung, zweimal am Tag duschen, sonst igitt) ist, frage ich mich manchmal, ob all´ die Pflegeprodukte sein müssen. Gerade die Gesichtshaut wird ja mit allerlei Peelings/Seren/Cremes und Reinigungsprodukten traktiert. Vielleicht kann man alles viel einfacher gestalten? Nicht ganz klar ist mir übrigens, ob es gerade für das Gesicht nur den „ganz oder garnicht“ Ansatz gibt – also nur motherdirt Spray und ggf. deren Creme – oder ob man es sinnvoll integrieren kann, ohne die lieben kleinen Bakterien zu töten….

  13. Ich habe schon lange mit dem Duschwahn (viel heißes Wasser, viel Schaum, viel Duft) und das mindestens einmal am Tag, Schluss gemacht. Das Gesicht wird abends ordentlich (no Double cleanse) abgeschminkt, morgens nur mit Wasser gewaschen. Geduscht wird zwei- bis dreimal in der Woche, kurz und mit Alterra sensitiv von Rossmann. Die „smelly parts“ = Achseln, Untenrum und Füße sind täglich dran. Händewaschen natürlich mehrfach am Tag, was man ihnen denn auch bisweilen leider ansieht. Auch mein Mann hat festgestellt, dass weniger mehr sein kann. Schließlich arbeiten wir beide nicht in einer Pommesbude oder im Kohlenpütt. Und ein bisschen Schweiß und die abgestorbenen Hautzellen bilden nicht zuletzt das Stratum corneum, die Schutzschicht unserer Haut, die nicht täglich abgerubbelt werden sollte.

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