LIFESTYLE: RED HOT * A LOVE SUPREME

Ein Red Flat heute, und etwas cooler Jazz aus den 80er Jahren von Will Downing. Dazu meine erste selbstgekaufte Gesichtslotion von Clarins und der wilde Duft der freien 80er: Fahrenheit von Dior. Los, komm auf ´nen Kaffee vorbei…

 

 

 

Na, habt ihr auch die Lesebrille auf? Wenn ich nicht gerade meine Bifocal-Contactlinsen trage, setzte ich mir (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) gerne bunte Brillen auf, denn der Alltag ist eh meist grau genug. Warum also nicht? Nur als bunter Hund würde ich nicht herumlaufen, das mache ich lieber mit Schuhen, Socken oder einem T-Shirt als Kontrast. Leute mit extrem auffälligen Brillengestellen und Farben finde ich immer ein bisschen komisch, aber sorry, ich möchte niemandem zu nahe treten.

In den späten 80er Jahren war ich immer fasziniert von der Firma Clarins, die so clean wirkte, aber trotzdem französichen Luxus verströmte. Mein erstes Produkt war dann die „Lotion De Réveil Défroissante„, die die Haut am Morgen so richtig aufwecken sollte. Heute würde ich die nicht mehr kaufen (zu viele Duftstoffe), aber ich leiste mir immer ein kleines „Erinnerungsfläschchen“.  125 ml ca. € 35,00 (zB. Kaufhaus Beck)

Der, in meiner Nase, total verwegene Duft der Freiheit war in den 80er Jahren „Fahrenheit“ von Dior. Der leichte Hauch von Pfeffer hat immer in meiner Nase gekitzelt. Bis heute bin ich dem Duft treu geblieben, ich wusste nie warum. Neulich erfuhr ich aber, dass der Duft 25% Iso E Super enthält. Das ist das „magische Molekül“ in den Düften von Escentric (Molecule 01). Ein immer noch aussergewöhnlicher Duft, total tragbar auch im Zeitalter der selbstfahrenden Autos, als Cologne besonders frisch und niemals zu aufdringlich.  200 ml € 137,00 (zB. Douglas)

Will Downing gelang 1988 der Durchbruch mit der Single A Love Supreme, einer gesungenen Version des Jazzklassikers von John Coltrane. Ein supercooler Klassiker, der den Zeitgeist der dekadenten 80er Jahre transportiert, denn damals war ALLES supreme, auch die Liebe. (Liebe Kids, das ist keine Erfindung von L. Vuitton oder Supreme)

 

 

 

.

 

 

 

(Fotos: Konsumkaiser   Alle Produkte wurden selbst gekauft, keinerlei Sponsoring)

 

 

17 Kommentare

  1. Guten Morgen,

    da musste ich gleich an Sade denken und meine CDs rauskramen. Die 80er waren schon eine tolle Zeit. 🙂

    Liebe Grüße

    1. Ach, Sade, deren Veröffentlichungen haben einen mega Sound. Auf ner guten Anlage klingt zB. Love Deluxe unglaublich! Danke, werde ich mir auch gleich in die Playlist werfen. Liebe Grüße, KK

  2. Ich bin „Fahrenheit“ seit 20 Jahren treu. Ich selbst rieche den Duft nur beim Aufsprühen,aber meine Familie und meine Freunde freuen sich darüber, für sie ist das eine sichere Größe, es riecht nach Fahrenheit, also ist Karin da.

  3. Das waren noch Zeiten, seufz 😌!
    In letzter Zeit kommen hier teilweise echt doofe Kommentare, das nervt 😒. Haltet einfach Eure Klappe und bleibt dem Blog fern, wenns nicht passt.
    Sorry, lieber KK, das musste jetzt raus 😬! Schönen Tag noch!

  4. Hmmm 🙂 Fahrenheit … war in den 80ern lange „mein“ Duft, auf den ich sehr oft angesprochen wurde. Irgendwie ist er bei mir in Vergessenheit geraten, keine Ahnung warum, aber das werde ich jetzt wieder ändern! Danke für die Zeitreise 🙂 !

  5. Vielleicht sollte dieses Lehrbuchbeispiel aggressiven Sexismus den Zeitgeist der 80er Spiegeln? Thema verfehlt, bereits Anfang des Jahrzehnts gab es Herrenkosmetik von braven deutschen Firmen. Mir begegnete dieses Jahr die charmante Variante: Problemsituation in der Sahara, während die beiden Herren noch beratschlagten setzte ich meine Idee schon Mal tatkräftig um. „Was machst du? Das ist Männerarbeit!“ Einem Italiener im 77. Lebensjahr kann ich das amüsiert verzeihen, einfach nur niedlich, dieses galante Weltbild. Meinen Job hätte kräftemäßig auch ein Grundschulkind machen können, aber vielleicht haben in Italien Frauen Werkzeugverbot? 😉

    Und jetzt möchte ich ein Plädoyer für bunte und auffällige Brillen halten: es kann grausam aussehen, die falsche Brille am falschen Menschen. Aber manchmal trifft man sie, große rote Brille, für die meisten Menschen Modell unmöglich – und da ist die Person, die durch ihren Typ und das Reststyling damit gut und stimmig wirkt.

    Ich hatte einen Prof, der stets ein farblich passendes Brillengestell zur Kravatte trug. Immer. Durchaus auffällige Farben, aber es wirkte nie bunt, billig oder bad taste, im Gegenteil. Das hat mich wohl geprägt. 😉

  6. Der erste Männerduft, an den ich mich erinnern kann und den ich echt klasse fand, war das 1978 erschienene Lagerfeld Classic, Eau de Toilette, würzig herb. Das hatte so ein Typ à la Sascha Hehn in der Disco „Big Eden“ an sich, den ich schon sehr toll fand.

  7. Lieber KK, bin eher eine ’stille Genießerin‘ deines Blogs. Diese Vielfalt deiner Themen … einfach wunderbar.
    Dieser Beitrag hat mein Herz getroffen 😉 Bin ein Kind der amerikanische geprägten Clubszene Berlins … immer noch 😊 habe gleich in Erinnerungen geschwelgt.
    Mach noch lange weiter so! Love it!

Kommentare gern gesehen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s