DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 14.07.2017

Das Trendbarometer startet jetzt frisch in die warme Jahreszeit. Es geht immer noch um Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Aber nichts folgt einem festen Schema, es kommt wie es kommt. Hauptsache ein bunter Mix, unterhaltsam, manchmal auch nachdenklich, immer ein bisschen böse…

 

Müde, müde, müde

Im Moment kommt es wirklich dicke. Ich habe mich und meinen Körper vor dem Urlaub doch arg überanstrengt. Auch im Urlaub war ich wohl etwas zu „aktiv“, denn nun bin ich leider in ein tiefes Loch gefallen. Irgendwie schmerzen nur noch sämtliche Glieder, ich komme morgens kaum noch aus dem Bett, und insgesamt fühle ich mich nicht wohl in meiner Haut.

Ich kenne diese Zustände. Wenn ich es übertreibe, und ständig wie eine Ameise wusle und schufte, dann kommen Regenerationsphasen einfach zu kurz. Das Immunsystem mag so etwas gar nicht. Dazu kam jetzt noch eine stärkere UV Belastung und unglaublich schlechte Nächte, verursacht durch die Wärme. Kein Wunder, wenn dann irgendwann einmal der Körper (zumindest ein wenig) streikt.

Gerade mein guter Nachtschlaf ist mir heilig, doch in letzter Zeit gab es kaum Temperaturen unter 20 Grad des Nachts. Selbst mein ultraleiser Ventilator konnte kaum Abkühlung bringen, und so wälzt man sich und hofft endlich auf die Erfindung des Klimabetts, welches im Hochsommer kühlbar ist, damit man nicht ständig einen heißen Hintern hat!

Klimaanlage? Kommt mir nicht ins Haus. Und den Trick mit den feuchten Vorhängen (zusätzlich zum Ventilator) habe ich auch schon vergeblich ausprobiert.

Ich liebe ja den Sommer, aber im Moment nervt mich das alles etwas arg, und ich hoffe, durch ein bisschen Schonung und gutes Essen, bald wieder den heißen Sommer genießen zu können.

 

 

Mixa „Beruhigendes Duschgel mit Mandelöl“

Meine Körperhaut spinnt gerade total. Ein Zeichen, dass momentan nicht alles im Lot bei mir ist. Ich reinige daher den Körper mit einem besonders rückfettenden und sanften Duschgel. Aus dem DM Markt kennt ihr vielleicht schon die französische Pflegserie „Mixa“, die mit einigen Produkten zur Hautpflege nun auch in Deutschland vertreten ist.

Das Duschgel ist so schön rückfettend, dass ich im Moment ganz auf ein zusätzliches Eincremen der Körperhaut verzichten kann. Dazu duftet es sehr dezent, aber irgendwie sauber und rein. Das Beste aber ist, dass sich meine gereizte Körperhaut von dem Produkt überhaupt nicht reizen lässt, es also perfekt toleriert.

Für die Haare funktioniert das Produkt übrigens nicht, da empfehle ich dringend ein eigenes Shampoo zu verwenden.

(Problematisch-kranke Haut, also Haut, die sensibler als sensibler reagiert, sollte jedoch vorsichtig sein, die enthaltenen Tenside sind nicht die sanftesten!)

250 ml kosten ca. 2,95 Euro (Drogeriemarkt)

 

 

Bildung in Deutschland

Keine Angst, ich mach hier kein riesiges Faß auf, könnte ich aber, denn das Thema Bildung – und wie die Bundesregierung(en) damit umgeht/umgingen – ist in meinen Augen seit je her sträflich vernachlässigt worden.

In Deutschland werden wieder mehr Kinder geboren, ausserdem wandern viele junge Familien zu. Das wird für die Schulen enorme Folgen haben: Ging die Politik bislang davon aus, dass die Schülerzahlen hierzulande sinken, dürfte sich die Entwicklung nun umdrehen. Diese Rechnung macht eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung auf. Und nun steht man wieder einmal völlig überrascht da, denn es fehlen Lehrkräfte, Räumlichkeiten, Materialien.

Wie kann so etwas passieren? Wie kann man sich von diesem Thema immer wieder überraschen lassen? In meinem Jahrgang war es schon erbärmlich. Ich erinnere mich an Klassen mit über 50 Schülern. Eins meiner Englisch-Lehrbücher kündigte die bald mögliche Mondlandung an, und ständig fiel der Sport-, Kunst- und Musikunterricht aus! (Hätte nicht mal Mathe ausfallen können?)

Im Zeugnis stand dann: „Wurde nicht erteilt. Lehrermangel“

Wenn ich mir heute die Schul- und Universitätslandschaft in NRW anschaue, habe ich das Gefühl, dass sich nicht viel verbessert hat. Es funktioniert, mehr aber auch nicht. Und es funktioniert, weil die engagierten Kräfte so kreativ sind, um aus diesem Trümmerfeld der Bildungslandschaft noch ein halbwegs fruchtbares zu machen.

Bildung auf Schul- und Universitätsniveau ist ein lästiges Übel, dass viel Zeit und Geld verschlingt. Strategisches Arbeiten scheint in den Bildungministerien nicht möglich, dafür spricht die „Überraschung“ und Panik, mit der man die demnächst steigenden Schülerzahlen quittiert.

Es ist ja gut und schön, dass die Regierung sich hauptsächlich gut und fertig ausgebildete Fachleute, wie Atomphysiker und Facharbeiter für filigranste Fertigungstechniken wünscht. Aber wann wird denn endlich angefangen, den eigenen Ressourcen einen guten Einstig zu ermöglichen, anstatt ständig auf romantisch-verklärte Luxuszuwanderer zu hoffen?

 

 

Kinder im Supermarkt

Ja, ja, mein Nervenkostüm ist gerade ein wenig dünn. Sonst würde ich lächelnd darüber hinwegsehen und nicht hier irgendwelche bösen Zeilen in den Computer hacken, sodass die Tasten schon blau anlaufen.

Nein, sie nerven mich: Eltern, die meinen, der Supermarkt sei ein riesengroßer Abenteuerspielplatz für ihre Kinder.

Ok, manchmal muss man die Kleinen mitnehmen, man will sie ja nicht allein lassen, egal ob im trauten Heim oder Auto. Aber muss man sie deshalb gleich als tobende und schreiende Horde im Supermarkt völlig aus den Augen lassen?

Ich frage mich immer, was in diesem Moment in den Eltern vorgeht? Haben die denn gar keine Angst um ihre Kinder? Ich meine, die sind nicht im total uneckigen Ballparadies bei Ikea, sondern im SUPERMARKT. Der Platz, wo es aufgetürmte Suppenpyramiden und fingerfressende Stahl-Einkaufswagen gibt.

Ich durfte als Kind nie mit zum Einkaufen. Wenn meine Eltern zur Metro fuhren, musste ich im Eingangsbereich auf einer Kinderbank sitzen und warten, das Einlasspersonal war ein bisschen genötigt als Babysitter zu fungieren (auch nicht nett). Richtig war es aber auch. Die ganzen schweren Dosen, Flaschen, usw. erschlagen ein Kind in Sekundenschnelle, falls es der dumme Zufall so will.

Aber nein, daran denkt wohl keiner, wenn er die Kinder in den Supermarkt zerrt, sie den buntesten Versuchungen und Verführungen aussetzt, und sie gleichzeitig zum Verzicht ermahnt, was bei dem Schlaraffenland, das sich Kindern dort offenbart, eigentlich völlig unverständlich ist. Bestimmt aber für Kindergehirne. Und wird nachgegeben, lernen die Kleinen schnell, dass lautes Quengeln in diesem bunten Laden meist gekrönt ist von einer Ladung Nimm-Zwei und dem 10-er Pack Milchschnitte.

Liebe Eltern! Auch wenn es so scheint, dass ich eigentlich nur in Ruhe durch den Supermarkt schlendern möchte: Nein, ihr tut euch und euren Kindern einfach keinen Gefallen. Nehmt die Kleinen nur im Notfall mit, denn sie verpassen dort NICHTS! Im Gegenteil, ich hätte dort Angst um mein Kind. Und laut einer Studie knicken 85% aller Eltern in ihren Prinzipien ein, wenn die Quengelei nur groß genug wird, und auf Dauer wird das auch teuer (und ungesund). Es spricht also alles dagegen. Ok?

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Freestockpix   Produkt wurde selbst gekauft. Keinerlei Sponsoring)

41 Kommentare

  1. Ich träume auch von einem Klimabett, bzw habe eine konkrete Idee, wie es funkionieren könnte. Ein Wasserbett, das im Winter das Wasser aufheizt und im Sommer kühlt, dann wäre wenigstens die Körperseite, die auf dem Bett liegt abkühlen.

    Zum Thema Supermarkt fällt mir ein, dass wir früher immer meine Oma bei Wertkauf „verloren“ haben. Wertkauf war (vor allem für mich als Kind) gigantisch groß, mit endlos langen Gängen. Alte Leute wurden nicht ausgerufen, nur Kinder. So sind wir dann durch die vielen langen Gänge und haben die Oma gesucht.

    Ein schönes Wochenende an alle.

    1. ich habe ein wasserbett und im sommer drehen wir die heizung ziemlich runter. wenn dann eine hitzewelle kommt und man gar keine heizung bräuchte, dauert es aber viel zu lange, ehe die wassermassen wirklich kühl sind. meist ist dann schon das nächste tief da und ich drehe wieder hoch…

      1. Puh, das ist ja doof, ich dachte immer, es gibt auch eine Kühlstufe? aber auf einem Eisberg will man ja auch nicht übernachten, es sei denn man ist ein Eisbär. 😉
        Schönes Wochenende! KK

  2. Guten Morgen lieber KK,

    du musst besser auf dich aufpassen!
    So langsam sind die Temperaturen nachts wieder erträglich, somit sollte es mit dem erholsamen Schlaf besser werden. Gute Besserung!

    Unser Bildungssystem ist eine Katastrophe!
    Mit zwei Kindern könnte ich da so einiges berichten. Die meisten Schulen sind in einem jämmerlichen Zustand. Gut ausgebildete Lehrer fehlen, viele sind nur mit Zeitarbeitsverträgen angestellt, die vor den Ferien auslaufen, in den Ferien sind sie dann arbeitslos und nach den Ferien geht das Spiel wieder von vorne los. Dazu kommt das sie für die gleiche Leistung gegenüber ihren verbeamteten Kollegen weniger verdienen. Kein Wunder das sie frustriert und nicht motiviert sind. Für die Bildung unserer Kinder wird kein Geld in die Hand genommen. Es gäbe so viel zu verbessern, keiner macht es. Ich frage mich sowieso was die mit unseren Steuern machen?! Der Zustand unserer Straßen in NRW z.B. ist eine Katastrophe. Da war das Fahren auf den niederländischen Straßen direkt eine Erholung.
    Habe fertig, ich merke gerade das ich mich in Rage schreibe.

    Das Duschgel bringe ich mir gleich aus dem DM mit, hört sich gut an. Danke für den Tip 🙂

    Viele liebe Grüße
    Silvia

    1. Danke, ich passe besser auf. Und eine Anstellung als Sportlehrer an der Schule wurde mir auch schon öfter angetragen, selbst nach meinen Hüft- OPs. Aber zu Konditionen, wie du schon beschreibst: Zum Weglaufen!
      Liebe Grüße, KK

  3. Moin,

    dein Post erinnert mich gerade daran, mal wieder bei dm vorbei zu schauen. Es gibt neue Körpersprays aus der bilou-Reihe. Ja, bilou. Eigentlich etwas, was eher nicht den Weg zu mir finden sollte, dieser ganze Hype mit den Bloggern und Influencern ist gruselig, die finden nämlich alles immer sooo toll. Aber: Das Zeug riecht so phantastisch, ich liebe süße Gourmetdüfte, auch als Parfum. Und die Duschschäume, die Duschlotionen und das neue Körperspray sind genau meins.
    Na ja, ich stehe dazu, dass ich die bilou-Produkte mag. Und ja, es gibt andere Anbieter, die ähnlich tolle Düfte bieten, aber jetzt im Sommer mag ich es besonders süß, es passt zur Sonne, dem tollen Wetter, und zu mir… Und im Herzen bin ich noch immer 16 grins.

    Heute kommt mein Öl von HighDroxy, das werde ich vor meinem Urlaub schon einmal antesten (dauert leider noch ein paar Tage bis zum Urlaub). Das Serum wird folgen. Bin gespannt wie ein Flitzebogen. Und wenn’s gut ist, werde ich im Urlaub Gas geben mit viel Pflege und Chillen.

    Nächste Woche wird’s wieder schön draußen, bis dahin allen ein tolles Wochenende!
    LG, Tina aka Simia

    1. Das mit den Düften glaube ich dir gern. Und man muss ja nicht gleich an diese Bibi denken, wenn man sich damit einseift. 😉
      Bin gespannt, wie du mit den HD Produkten klar kommst.
      Viele Grüße, KK

  4. Ja klar, solche Schwuxxxxxx (geä. KK) wie du regen sich über Kinder im Supermarkt auf. Du kannst doch garnicht mitreden. Rege dich doch lieber über die teuren Cremes auf die du uns immer unter die Nase halten willst.

    1. Hui…an Raissa merkt man bereits die Lücken im Bildungssystem. Hatespeech auf einem „Kosmetikblog“ – wie tief kann man sinken.

      Lieber Konsumkaiser, ich bin eindeutig weiblich und ertrage auch keine Kinder im Supermarkt! …und „deine teuren Cremes“ …immer her damit, auch Dank Deines Blogs habe ich eine so schöne Haut wie noch nie zuvor in meinem Leben! 🙂

    2. Liebe Raissa,

      offenbar hat der KK eine Nische für sich gefunden, in der er sich ausleben kann, und es ihm Spaß macht. Dass Menschen mit Kindern sich über Menschen ohne Kinder (sei es aus Überzeugung oder weil es sich nicht ergeben hat) aufregen, gilt umgekehrt doch auch.
      Klar, Menschen ohne Kinder können nicht mitreden, gebe ich Dir recht. Aber das Verständnis der Menschen mit Kindern für die anderen ist leider arg eingeschränkt. Ich mag im Supermarkt keine Kinder, die mir den Einkaufswagen in die Rückseite rammen, weil es denen Spaß macht. Ich mag auch keine kleinen Prinzen im Kinderwagen, die in der Umkleide laut „iiiiiihhhhhhhhh“ brüllen, dass einem die Ohren abfallen und die Mutter nichts unternimmt.
      Nichts gegen Kinder, aber Erziehung ist heutzutage oft Glückssache. Und genau gegen diesen Nachwuchs richtet sich das Statement. Ich muss nicht ALLE Kinder toll finden, egal, wie sich benehmen.
      Mir reicht der Teenager in meiner Nebenwohnung, der seit Jahren bis zum Atemstillstand brüllt, und zwar Worte, die selbst in der heutigen Zeit das tiefste und schlimmste Niveau ever abbilden. Und das Ganze auch noch zu seiner Mutter brüllt.
      Ich muss Verständnis haben für so vieles, aber als Kinderlose scheint das Leben politisch unkorrekt zu sein. Egal, bin ich halt politisch unkorrekt.
      Was den Blog zu teuren Cremes angeht: Einfach den KK nicht mehr lesen. Das hilft bestimmt. Fans hat er trotzdem genug.
      Und das Niveau des Posts ist eindeutig: Beleidigend. Oder ist „Schwuchteln“ gesellschaftsfähig geworden? Mich würde das nicht wundern.
      Einfach tief durchatmen und akzeptieren, dass andere Menschen eine Meinung haben, die andere nicht teilen. Und was anderes lesen…. Trolle sind hier eher falsch. Oder nur einen schlechten Tag bisher gehabt???
      Tina aka Simia

      1. Guten Morgen KK,
        wir wünschen dir eine gute Erholung, haben dich vermisst. Normi war auch da, muss heute Abend zur ersten Nachtschicht.
        Da hast du aber etwas zu lachen heute Morgen, so wie ich dich kenne😏😉😁
        Laute, kreischende Blagen sind ätzend, keine Frage, besonders in Geschäften.
        Das nervt mich sogar als Mutter, die ihre auch nicht so genormten Kinder alleine groß gezogen hat.
        Die Mixa Creme, die du empfohlen hattest, habe ich mal auf eine juckende gerötete Hautstelle nach meinem Waldspaziergang aufgetragen, hat super beruhigt und gepflegt.
        Habe ja sonst keine Hautprobleme🙏😀
        Alles Liebe🤘

    3. Na bumm, dieser Post verrät auch einiges über Bildung und Benehmen! Vermutlich ist sich diese „Dame“ nur einfach selbst zuwider 🙂 und sucht ein Ventil … das würde diesen untergriffigen, verzichtbaren verbalen „Rülpser“ ja noch am ehesten erklären.

      Und deren wohlgeratene Kinder stelle ich mir auch gerade bildlich vor.

      🙂

    4. @Raissa: Es stimmt, 100%ig kann ich nicht mitreden, aber ich habe eine Meinung und es ist üblich, diese in einem freien Land äussern zu dürfen. Man kann dagegen argumentieren, aber man kann nicht mit wilden Schimpfworten um sich werfen. Ehrlich gesagt, was will man von jemandem erwarten, die/der eine Mailadresse mit „putinforever“ verwendet?
      Vielleicht überlegst du einmal, ob deine Hasstirade angebracht war? Wahrscheinlicher ist mir aber, dass du dich im Recht siehst, daher sperre ich weitere Kommentare von dir.

        1. Ach, dazu gibt es ein herrliches amerikanisches Sprichwort: You can wrestle with a pig, you both get dirty. But the pig loves it.
          Ich argumentiere nur, wenn es sich auch lohnt. 😉
          liebe Grüße, KK

  5. Ich kann dich soooooo gut verstehen, im Moment habe ich auch das Gefühl alles ist zu viel. Trotz allem wünsche ich dir ein schönes Wochenende.
    LG Petra

  6. Ich kann und konnte immer mit meiner Tochter ( 11 Jahre ) einkaufen gehen . Es gab bei mir früher immer eine Regel, ich habe ihr nie erlaubt , wenn sie Süßigkeiten an der Kasse oder Regalen haben wollte . Es gab auch nie Diskussionen, weil sie das anders nicht kannte . Heute , mit 11 , darf sie natürlich mitentscheiden , was ich einkaufe und mittlerweile macht es zu zweit auch Spaß.

    1. das glaube ich gern, dass irgendwann dann auch der Punkt kommt, an dem man mit den kiddies echt Spaß beim Einkaufen hat. Die Quengelzone in Supermärkten finde ich trotzdem „gefährlich“, wie gut du das umschifft zu haben scheinst!
      Liebe Grüße, KK

  7. Das klingt aber wirklich so, als wärst du ein bisschen am Ende. Mir macht(e) die Hitze dieses Mal irgendwie so gar nichts aus. Okay, ich bin so der typische Gesichtsschwitzer und die Stirn ist dann schon ständig feucht, aber irgendwie stört mich nicht mal das. 😀 Ich hoffe, dass du mit den höheren Temperaturen, die nächste Woche zurückkommen, vielleicht auch besser klarkommst. 😉

    Kinder im Supermarkt stören mich in der Regel weniger, da ich da meist eher nach 20 Uhr hingehe und dann sind nur noch sehr wenige Kinder unterwegs. Allerdings bin ich ja sehr häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und muss sagen, da ist es noch viel schlimmer. Wenn die Mutti mit Kind im Wagen und zwei weiteren, die gerade so laufen können, lieber aufs Handy starrt, als sich mal dafür zu interessieren, warum die drei Kleinen gerade mit gefühlten 100 dB durch den Bus schreien und heulen, dann fehlt mir tatsächlich auch jegliches Verständnis. Klar, diese Leute werden auf den Bus angewiesen sein, aber Kindererziehung endet nicht an der Haustür. Wobei in diesen Fällen oftmals wohl eher Elternerziehung nötig wäre.

    Ich wünsche dann mal ein sehr erholsames Wochenende!

    1. Oh ja, Schulkinder im Bus. Man glaubt gar nicht, wie laut und rücksichtslos die Kleinen sein können. Liegt dann aber auch daran, dass sie den ganzen tag über ihren enormen Bewegungsdrang unterdrücken mussten. Stillsitzen von der 1. bis zur 7. Stunde ist eigentlich eine Unverschämtheit. Und dann fällt auch noch andauernd der Sportunterricht aus, oder bekloppte Lehrer machen ihn zur Tortur.
      Viele Grüße, KK

  8. genau das sind die eltern, die ihre schratzn im supermarkt frei rumrennen lassen… dann passiert was… dann wird mal ganz klar der supermarkt verklagt‘ auf die idee, ein geschäft ist kein spielplatz, kommen diese eltern gar nicht.
    ich kann da in der hinsicht auch nicht mitreden, weil ich keine kinder habe. jede(r) kann sich sein leben so gestalten, wie er mag. ich mag mein leben ohne kinder sehr. ich habe eine gewisse „toleranz“, mir ist durchaus bewusst dass das kinder sind. es kann mal was schief gehen, es kann mal laut werden, es läuft nicht immer alles glatt. aber das entschuldigt nicht jeglichen kinderterror, für mich.
    und jammern braucht bei mir auch niemand wegen allem, was kinder betrifft. „selbst schuld“, mehr habe ich da als antwort nicht übrig.

    1. Selbst Schuld…. jetzt nicht wirklich, oder???? Meine Jungs sind mittlerweile erwachsen, Gequengel im Supermarkt war kein Thema, dazu gibt es Regeln. Aber auch mit Kindern muss frau nun manchmal vor die Haustür und nimmt am Leben teil. Ich verstehe sehr wohl, dass es so einige Kinder gibt, die nerven -auch mich-, aber die werden nicht so geboren, sondern so erzogen. Aber die Aussage „selbst Schuld“ mal pauschal an diejenigen zu richten, die sich auch für die Gesellschaft mit der Aufzucht und Pflege der zukünftigen Rentenzahler abmühen, mit allen schönen, aber auch nervigen Aspekten (Thema Bildungssystem), finde ich etwas sehr egoistisch.

      1. ja, ernsthaft, selbst schuld! mit dem hintergedanken, dass kinder haben aus meiner sicht eine völlig freiwillige sache ist. kann man machen, muss man nicht machen. dazu kommt, wie schon festgestellt, die erziehung. ich denke mir auch, dass diese hochgradig „nervigen“ kinder eher opfer der versäumnisse ihrer eltern sind. über das verhalten vom eigenen kind brauchen sich eltern (in den meisten fällen) wohl nicht beschweren. das ist anerzogen oder vorgelebt.
        es ist ja völlig in ordnung den weg kinder & familie zu wählen. nur bitte vorher überlegen, dass es auch genug harte tage und zeiten geben wird.
        wenn ich dann wen jammern höre, dass es so anstrengend mit den kindern ist (selbst erlebt), dann fällt mir dazu nur ’selbst schuld‘ ein. man muss keine kinder haben, die person wollte das so. als kinderlose bin ich die falsche für tips und konkrete ratschläge. ich denke mir, die person hätte diesen weg nicht gehen müssen, es hätte auch anders laufen können.

  9. mein Tipp für Tropennächte einfach ab mittags nix mehr essen, allerdings nicht das Trinken vergessen und leicht hungrig schlafen gehen, das funktioniert prima bei mir!
    Zum Thema Einkaufen mit Kindern sehe ich immer wieder größere Kids (passen nicht mehr in den vorderen Sitz) die dann in den Einkaufswagen gesetzt werden und dort fröhlich herumturnen (gerade auch im Winter sehr nett mit den „sauberen“ Stiefeln)
    eine schönes Wochenende uns allen und das Duschgel probiere ich unbedingt da es ja vlt das momentan etwas lästige eincremen ersetzt

    1. Echt? das hilft? Probiere ich aus.
      Ich kann es sogar nachvollziehen, denn ich esse gerne abends noch scharf, und das „wärmt“ ja von innen. das sagt auch die TCM. Also abends nun nur noch ein kleines Wassereis. 😉
      Schönes Wochenende! KK

  10. Lieber Konsumkaiser,

    die Forderung Kinder nicht mit zum Einkauf in den Supermarkt zu nehmen, finde ich ein wenig lebensfremd. Ein Kind unter sechs Jahren kann man nicht allein zu Hause lassen – das (!) wäre gefährlich. Und glaube mir, es ist das Sehnsuchtsziel aller Eltern endlich wieder den stählernen Wagen allein durch die Regalreihen zu schieben. Unsere Tochter war ein Schreikind – das haben wir vier Monate ertragen müssen. Und manchmal musste ich mit dem schreienden Kind auch zum Einkauf in den Supermarkt. Auf einen Säugling lässt sich in dieser Hinsicht auch nur sehr schlecht einwirken 😂. Also ein bißchen Toleranz der Menschen ohne Kinder finde ich hier schon angebracht!
    Heute sind meine Kinder 15 und 12 und sie bzw. wir werden immer wieder dafür gelobt, dass sie so gut erzogen und höflich sind – wir sind also durchaus Fans einer gelungenen Erziehung. Und nein – bei einem 12 + -stündigen Arbeitstag konnte mein Mann den Einkauf nicht erledigen.

    Herzliche Grüße

    Mieke

    1. Naja, so habe ich es ja auch ausgelobt. Im Notfall nimmt man die Kinder natürlich mit. Allerdings hat es vor 40 Jahren auch geklappt mich nicht überall hin mitzunehmen.
      Und dchlimm finde ich einfach nur Kinder, die im Supermarkt toben, einfach weil es unglaublich gefährlich ist. Toleranz hin oder her, wenn was passiert ist, ist das Geschrei groß. Und im Zweifelsfall wird noch der Supermarkt verklagt.
      Viele Grüße, KK

      1. Lieber Konsumakiser,

        umgekehrt wird aber ein Schuh daraus – passiert einem Kind etwas, das alleine zu Hause war, geht das gleiche Geschrei los: Eltern vernachlässigen ihre Kinder – wo war das Jugendamt?

        Und was unsere Jugend vor vierzig Jahren betrifft: damals fuhr ich unangeschnallt auf der Rückbank bis nach Italien während meine Eltern auf dem Vordersitz Kette rauchten … To be continued. Nicht alles was damals üblich war, ist heute noch als Blaupause tauglich. Zu diesem Thema wird per Whats App gerne auch ein launiger Text versandt, a la uns hat es auch nicht geschadet, dass … gerne übersieht man dabei, dass damals viel mehr Kinder im Straßenverkehr verunglückt sind, durch die Qualmerei ihrer Eltern Asthma bekamen usw. Ich bin nicht so ein Fan dieser nostalgischen Anwandlungen, sondern denke eher: gut, dass wir dazu gelernt haben. Ist aber wohl schon wieder ein Thema für sich.

        Herzliche Grüße

        Mieke

  11. Einfach mehr Verständnis – auch für schreiende Kinder! Also ehrlich…
    Hab auch ein Kleinkind im Schlepptau – soll ich sie draußen vor der Tür anbinden? *sfg*

  12. Lieber Konsumkaiser, immer wieder lese ich deine Texte sehr gern, meistens sprichst du mir aus dem Herz!!Ich bin selbst Mutter einer fast 7Jährigen und ja, auch mich nerven diese unerzogenen Gören und ebenso Eltern, die denken, ihnen gehört die Welt und wer ihrem Drang zum Ausleben im Weg steht, muss sich verziehen! Auch meine Tochter ist mal laut und fällt negativ auf,aber als Mutter ist es doch wohl meine Verantwortung, dann regulierend einzuschreiten.Es ist durchaus möglich, ein Kind zu einem selbständigen Menschen zu erziehen, der auf andere Rücksicht nimmt und sich nicht als Nabel der Welt versteht, dazu braucht es aber Eltern, die das auch vormachen.Und darin sehe ich das Problem in unserer Ego-Welt. Aber lass dir deine gute Laune nicht verderben, es gibt sie, die Kinder mit zugehörigen Eltern, die nicht allen auf die Nerven gehen-man bemerkt sie eben nur nicht!
    Ganz liebe Grüße aus Österreich,
    Salta

  13. Ich kann beide Seiten verstehen- die mit Kindern und die ohne. Bin ich ohne meine unterwegs, bin ich genauso oft genervt, wenn das sich Benehmen nicht so klappt bei den Kleinen und denke dann, da müsste man doch und das kann ja wohl nicht wahr sein. Auf der anderen Seite weiß ich selber ganz genau, dass manches nicht funktioniert mit Kindern und dass einen niemand besser blamieren kann als die eigenen.
    Und oft frage ich mich dann, wie es wohl auf Außenstehende wirken muss, wenn meine zwei ( 9 und 11) wieder endlos diskutieren wollen oder einfach nichts so machen, wie ich das will.
    Aber dass es gefährlich für sie ist im Supermarkt?🤔 So habe ich das noch nie betrachtet. Allerdings gehe ich auch lieber alleine einkaufen und wenn es eben abends um acht ist, wenn mein Mann zu Hause ist.
    Und zum Thema Sommer… Das ist es eben, was ich nicht verstehe, dass alle immer so nach dem Sommer schreien. Ich sitze auch gerne in lauer Sommernacht auf der Terrasse und trinke etwas Kühles- nur tue ich das praktisch recht selten weil ich den ganzen ( Sommer)Tag herumgehetzt bin, alles noch anstrengender ist als sowieso schon, ich mich fühle wie ein fettiger Pfannkuchen ( und ich schwitze bei normalen Temperaturen eigentlich gar nicht) und nachts nicht schlafen kann. Und wenn ich nicht wenigstens 6 Stunden in Ruhe schlafen kann, bin ich auch müder als sonst.
    Leider hatten wir es die letzten Tage( vor der Abkühlung) 28,6 Grad im Haus und dann ist es draußen heiß und drinnen klebrig und dann finde ich Sommer im Alltag einfach nur anstrengend.

  14. Zuerst Mal beste Erholungswünsche!

    Zum Sommerschlaf: mein marokkanischer Kumpel schläft bei Hitze mit der ganzen Familie auf dem Dach. Wertvoller Tipp bei unserer Architektur 😉 Die Grundidee dahinter, Verlagerung des Schlafplatzes, kann Erfolg bringen. Camping im Garten oder Matratze an die kühlste Stelle der Wohnung schleppen. Bei zuviel Wärme leidet die Schlafqualität, erholsamer Schlaf geht nicht mehr. Ich bin da auch recht empfindlich. Probier’s Mal und bastel dir dein Summer-Dreamcamp für den Garten.

    Ob Kids nerven oder nicht ist doch immer eine Frage des Managements. Und viele Manager sind unfähig und/oder überfordert. Aber zum Glück nicht alle. Und im Bus nach der Schule waren wir schon vor über 40 Jahren die krasse Landplage an manchen Tagen. Wenn ich heute in Zug oder Bus in die Schülermeute komme muß ich immer Schmunzeln, wie gewisse Verhalten wohl immer gleich bleiben werden.

    Raissa ist übrigens das arabische Wort für Präsidentin. Teure Kosmetikprodukte und Familienväter sind für mich kein Widerspruch. Mein Dad nutzte die schon in den 1960ern. Und 50 Jahre später gibt es immer noch Leute…….

    1. Bei Dir klappt das „Management“ Deiner Kinder also völlig reibungslos? Respekt! Darf ich fragen wie alt Deine Kinder sind? Und welche „Managementmethoden“ wendest Du an?

      Eigentlich wollte ich zudem Thema nichts mehr schreiben. Ich möchte jedoch darauf aufmerksam machen, dass es ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass man bei Kindern nur richtig erziehen muss, damit diese dann gesellschaftskompatibel funktionieren.

      1. Da gebe ich dir auch recht Mieke. Erziehung gut und schön, aber Kleinkinder bis sagen wir mal 5 Jahren können unkontrollierte Wutausbrüche bekommen. Zig mal erlebt. Was will man manchen? mir ist es auch schon passiert, dass meine damals 3 Jährige am Boden im Supermarkt lag und schrie. Ich hab sie schreien lassen. Nützt gar nichts, wenn man sie in dieser Situation versucht zu beruhigen. Schreien lassen und weiter geht’s 🙂

        Die ohne Kinder können damit überhaupt nicht umgehen, die mit Kindern zeigen Verständnis und kommen selber auf einen zu und übermitteln gute Worte!

        1. Die Kinder sind schon lange aus dem Haus und haben selber welche. Reibungslos würde ich die Zeit auch beim besten Willen nicht beschreiben können 😀 Zur Methode: Konsequenz ist das Zauberwort, selbst möglichst souverän und unprovozierbar sein, Grenzen setzen und wirklich episch dem Kind erklären warum sie notwendig sind (ich selbst war da ein sehr schwerer Fall und Mama eine Topmanagerin 😉 ) Selbst Empathie für Kind und Umwelt haben und dem Kind Empathie lehren. Liebe, Verständnis, Geduld, Humor.

          Bei Tobsuchtsanfällen kenne ich als Management auch nur Ignorieren. komplett ignorieren. Noch nicht Mal ignorieren, wie der Hamburger sagt. Wissenschaftlich betrachtet die beste Methode, das Verhalten Auszumerzen.

          Kinder sind ja auch oft überfordert oder überreizt und benehmen sich entsprechend. Normal. Was mich persönlich nervt ist, wenn ich dann erlebe wie Eltern sich von ihren Kindern manipulieren oder erpressen lassen. Da gibt es wirklich kleine Terroristen – und Eltern, die scheinbar plan- und machtlos sind. In der Nachbarschaft erlebe ich gerade, daß es eben nicht nur die Gene sind. Erstes Kind: easy, freundlich, unauffällig. Zweites Kind: Terror could be her middle name. Aber Mama ist eine coole Managerin und Fräulein Terror inzwischen deutlich befriedet 🙂 Die verbalen Schlachten zwischen Mutter und Tochter waren fast ein Genuß. Mama wurde nie hysterisch oder emotional, stets analytisch, kontrolliert und kraftvoll-energisch. Für mich ein idealtypischer Umgang mit kindlicher Erforschung der elterlichen Geduld, daher mein Genuß beim unfreiwilligen Lauschen.

          Und überfordert sind wir doch alle, täglich, immer wieder. Nach dem Job das Kind aus der KiTa, noch schnell Shoppen, die letzte Nacht schlecht geschlafen und noch negative Planeteneinflüsse – wohl dem, der dann noch perfekt funktioniert. 😉

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