BEAUTY: B.I.L.D. „BEAUTY IN LADIES DIMENSION“ * DICKE LIPPE? VON BOTOX, FILLERN UND ÜBERRASCHENDEN ERKENNTNISSEN

Eine Fortbildungsveranstaltung für Ärzte im Bereich der ästhetischen Eingriffe klingt erst einmal ziemlich dröge. Man kann aber auch eine Menge hochinteressanter Dinge erfahren, abseits von aufgespritzten Lippen und faltenlosen Stirnarealen. Ich war überrascht, erfreut und sogar ein wenig euphorisiert, wie akkurat und ernst das Thema „Schönheitsbehandlung“ von vielen Ärzten genommen wird. Und ich habe wichtige Dinge gelernt, die ich euch hier erzählen möchte…

 

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Teoxane ist schuld daran

Die Firma Teoxane hatte ein paar wenige Blogger und mich gefragt, ob wir einmal einer dieser „Beauty-Doc“ Fortbildungsveranstaltungen für Fachkreise beiwohnen möchten. Das Thema war hochgradig spannend und auch (lustigerweise) total neu: „Beauty In Ladies Dimension“ (Schönheit aus der Sicht der Frau). Der Gedanke dahinter: 80% der Patienten für eine Schönheitsbehandlung sind weiblich, aber 80% der ausführenden Ärzte sind männlich. Zeit für einen Congress nur aus weiblicher Sicht, natürlich (!) auch mit männlichen Teilnehmern. Sozusagen als extra Fortbildung für die Männer, die die Sichtweise der Frauen besser kennenlernen sollen. Dazu diente dann die gesamte Veranstaltung auch als Inspiration.

Erstaunlich: ein Großteil der anwesenden Fachleute war dann doch weiblich. Und, was ich besonders interessant zu beobachten fand: HOCHINTERESSIERT waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

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Büffelnde Ärzte

In meiner Wahrnehmung sind Ärzte nach ihrer Ausbildung oftmals sehr sicher, was ihre Fachkenntnisse anbelangt. Lücken oder gar „Schwächen“ gibt es offiziell nicht. Fortbildungen werden besucht (ich tue das im Sportmetier auch), man muss ja auf dem Laufenden bleiben, aber viele Profis verbuchen solche Veranstaltungen auch unter „besucht-abgehakt“.

Was ich an diesem Wochenende aber gesehen habe, hat mich meine Meinung revidieren lassen. Die Fachteilnehmer waren allesamt konzentriert und bei der Sache. Pausen wurden zwar genutzt, aber es wurde immer wieder pünktlich weitergearbeitet. Und das über viele, viele Stunden hinweg (Der gesamte Tag war vollgepackt mit wertvollen Informationen und Live Vorführungen von Top-Referentinnen: Dr. Cécile Winter, Dr. Melanie Hartmann, Dr. Elisabeth Schuhmachers, Dr. Christine Hoffmann und Dr. Britta Knoll). Allesamt mit spürbarer Fachkompetenz und Ausstrahlung. Das hat mich sehr erfreut, und all den anwesenden Menschen hätte ich in diesem Fall mein Gesicht zur Behandlung frei gegeben, denn Ärzten, die sich wirklich kümmern, denen vertraue ich auch!

 

Die wichtigste Frage

Somit sind wir hier auch schon beim wichtigsten Punkt: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Gehen wir mal davon aus, dass du, liebe Leserin/lieber Leser, einen ästhetischen Eingriff für dich nicht völlig ausschliesst. Was würde ich dir als Erstes raten? Suche mehrere Ärzte auf und finde eine Verbindung! Nichts ist wichtiger als Vertrauen. Stelle Fragen! Mit ein wenig Empathie wirst du spüren, ob du einen Draht zum Behandler bekommst.

Ein guter Beauty-Doc weiß um die Ängste seiner Patientinnen und Patienten!

Er wird dich immer ernst nehmen und dich beraten, nicht drängen. Und er wird dich aufklären. Eingriffe der Art von Einbringungen von Fillern, oder „nur“ ein wenig Botulinumtoxin ist keine Kleinigkeit, das wird dich ein kompetenter Arzt immer spüren lassen.

Was ich gesehen habe, ist wichtig: Ärzte möchten keine Patienten, die sich zur Unkenntlichkeit verändern wollen. Das wichtigste Thema ist wirklich die NATÜRLICHKEIT!

Wir alle haben doch dieses Vorurteil, dass der „Beauty-Doc“ ein unbeweglich grinsendes Froschmaul aus uns machen würde, wiesen wir ihn nicht in seine Schranken. Dem ist NICHT so! Hauptaugenmerk liegt auf der Sicherheit und Ästhetik, passend zum Eingriff und zum Patienten. Dass das so oft wiederholt wurde, hat mir sehr imponiert.

Bei jeder Neuerung von Behandlungen und Methoden wird auf die Bequemlichkeit der Patienten geachtet. Es wird so wenig Blut wie irgendwie nötig vergossen. Es gibt fast nur noch eine einzige Eintrittsstelle (Einstich für die Kanüle/Nadel), um Fillermaterial zu verteilen, usw.

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Nebenwirkungen sind ein wichtiges Thema

Kennt man diese Patientengespräche aus dem Fernsehen, so hat man den Eindruck, viele Ärzte bagatellisieren kleinere Schönheitseingriffe. Ich kann auch hier dazu beisteuern, dass dem nicht so ist! Die Möglichkeiten der Komplikationen sind ein weites Feld, welches ebenfalls ausführlich bearbeitet wurde. Was viele von uns wohl nicht wissen: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten bei einer Fehlleistung (zB. wenn ein Gefäß beschädigt wird) gegenzusteuern. Und es gibt geradezu die Möglichkeit „Gegengifte“ einzusetzen („Antidote“), wenn eine Behandlung (zB. eine Unterspritzung mit Hyaluron) daneben geht.

Was ebenfalls sehr ernst zu nehmen ist: Gutes Arbeitsmaterial! Es besteht die Möglichkeit, dass durch schlechtes Material (Botox, Hyaluron…), welches ja tief (!) in die Haut, in den Muskel, oder gar unter den Muskel gespritzt wird, eine Entzündung entstehen kann. Oder es gibt durch schlechtere Verteileigenschaften (zB. von gepantschtem Hyaluron) unschöne Hubbel und asymmetrische Ergebnisse. Hier zu sparen ist PURE DUMMHEIT!

Beim Discount-Beautydoc im Ausland gibt es womöglich auch Discount-Filler, aus unsicheren und gefährlichen Quellen. Leute! Damit ist nicht zu spaßen, es geht um die Gesundheit. Und da ist dann ein Arzt, der nur mit Qualitätsmaterial (wie zB. von Teoxane) arbeitet, die erste Wahl!

Geringstes Problem: Billigstes Material wird auch schneller vom Körper abgebaut und die Freude über das frische Aussehen währt nur sehr kurz!

Im Falle von Nebenwirkungen: Nicht leiden und zuhause abwarten! Sofort zum Arzt, da geht mehr als man denkt. Und unschöne Ergebnisse lassen sich dann oftmals vermeiden.

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Ein schönes aber ernstes Thema

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das Thema Beauty-Eingriffe in der Öffentlichkeit (und auch in meiner Wahrnehmung) extrem überdramatisiert ist. Schuld daran haben auch viele Hollywood-Freaks und einige Damen der Gesellschaft, die den Blick für die Ästhetik verloren haben, genauso wie Ärzte, die solche Wünsche realisieren. Die Medien puschen das dann in unsere Köpfe, bis man nur noch Breitmaulfrösche sieht.

Zum Glück, konnte ich an diesem Wochenende feststellen, dass der eigentliche Weg ein ganz anderer ist: Höchster Komfort und höchste Sicherheit für den Patienten, bei maximaler Natürlichkeit sind Themen, die einen sehr großen Stellenwert haben. Gut für uns zu wissen! Ich kann nun auch verstehen, warum Patienten teilweise durch ganz Deutschland reisen, um den Beautydoc ihrer Wahl aufzusuchen.

Meiner Ansicht nach, ist es dabei völlig egal, ob man sich von einer Frau oder einem Mann behandeln lässt. Sympathie und Vertrauen entscheiden. Gegenseitig.

  • Falls Interesse besteht: Viele Infos zu den Möglichkeiten und Behandlungen hält auch die Teoxane Homepage bereit. 

 

 

→ Am Freitag erzähle ich euch dann noch, welche Methoden gerade angesagt sind, wen ich auf der Veranstaltung so getroffen habe, und wie trinkfest ich war. 😉

 

 

 

(Fotos: Konsumkaiser   Mein Aufenthalt beim B.I.L.D. Congress in Frankfurt/Main wurde von der Firma Teoxane unverbindlich gesponsert. Herzlichen Dank für diese tollen Einblicke!)

 

6 Kommentare

  1. Ein sehr schöner Bericht. Ich bin ja auch Ärztin und fühle mich oftmals in eine falsche Ecke gedrängt. Patienten ahnen oft nicht, wie hoch wir Sicherheit und Patientenkomfort ansiedeln. Und ausgefallene Wünsche muss man sanft, aber bestimmt zurückdrängen. Deshalb ist das auch nicht in einem 10 Minuten Gespräch abgehandelt. Manche Patientinnen kommen mehrmals, nur damit sie auch in Ruhe darüber nachdenken können. Und das bei so vermeintlich „kleinen“ Eingriffen wie Botoxen.
    Danke für die ausführliche Schilderung, lieber Herr Kaiser!

  2. Wen Du auf der Veranstaltung getroffen hast, ahne ich schon, denn ein paar Damen haben uns ja quasi „mitgenommem“. Im letzten Jahr war ich von Teoxane zu einem Abend in Berlin eingeladen und ehrlich, ich hätte keine Minute gezögert, mich als Model zur Verfügung zu stellen. Es wurde in einem anderen Raum live gespritzt und via Kamera in unseren Veranstaltungsraum übertragen. Die Ergebnisse waren unglaublich. Die Ärzte erklärten jeden Handgriff – zum Glück hatte ich einige Semester (veterinär) Anatomie 😉 – und ich belauschte sehr aufmerksam die Tischgespräche. Viele Ärtzte waren dabei und einige „nur Spritzer“ – irgendwie darf das ja wohl jeder machen und mehr als 50% hatten es erkennbar ausprobiert. Darüber habe ich mich erschrocken, weil uns ja gerade live vorgeführt wurde, dass es heutzutage eben NICHT so sichtbar sein muss, sondern nur sanft aufgefüllt werden kann. Und das klappt, wenn man an jemanden kommt, der es richtig kann!
    LG
    Bärbel

  3. Ich muss zugeben, ich denke auch immer zuerst an Geldmacherei bei Schönheitseingriffen. Und an die abschreckenden Hollywood Beispiele.
    Dein Einblick in diese Veranstaltung zeigt mir aber, dass es Hoffnung gibt. Sicher haben die Ärzte auch aus der Vergangenheit gelernt.
    Ich würde bei mir nur etwas machen lassen, wenn ich 100% Vertrauen zum Arzt hätte.
    Gutes Arbeitsmaterial kann ich nicht beurteilen, aber das ist wichtig. In vielen Branchen. Fakes oder gepanschtes Zeugs kann mich das Leben kosten, da frage ich lieber 2 Mal nach.
    Danke, toller Beitrag!

  4. Bo du bist aber schnell. Ich bin auch schon fleißig mit meinem Bericht zu gange. Aber ich bin schon einmal auf deinen Beitrag am Freitag gespannt. Ich kann will nur bemerken, ich kann jetzt an einem Wettrennen in High Heels teilnehmen. Warum wirst du dann in meinem Bericht lesen, du kommst auf jeden Fall auch in der Geschicht vor. Hi Hi
    Liebe Grüße Petra

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