LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER (04.03.2016) FÄLLT HEUTE LEIDER AUS

Liebe Leserinnen und Leser!

Irgendwann kommt in unser aller Leben einmal der Zeitpunkt, an dem man von immer mehr Familienmitgliedern Abschied nehmen muss. So ist das nun gerade auch bei mir, und wir werden uns in den kommenden Tagen vom Bruder meiner Mutter verabschieden müssen, der letzte Woche wegen „kleinerer Beschwerden“ ins Krankenhaus ging. Dort wurde ihm eröffnet, dass er nur noch wenige Tage zu leben hat.

Ich frage mich ernsthaft, ob das nun eine Gnade ist, oder doch ein grausamer Schachzug des Schicksals? Wie muss sich mein Onkel fühlen? Ich möchte mich da ehrlich gesagt nicht hineinversetzen.

Die Verwandtschaft versammelt sich gerade, um ihm den „Übergang“ so friedlich wie möglich zu gestalten. Da fände ich es einfach unpassend, mir heute Gedanken zu mehr oder minder lustigen und „flatterhaften“ Themen zu machen, und somit entfällt das KK Trendbarometer heute einfach mal.

Ganz nach Fahrplan geht es am Sonntag mit Dinahs K-Beauty Kolumne weiter.

Euer KK

 

 

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19 Kommentare

  1. Halt die Ohren steif. Ich habe diese Woche eine langjährige Mitarbeiterin verloren, die seit November im Koma lag. Selbst in meinem Team herrscht Ausnahmezustand. Und das ist nicht die enge Familie. Alles Gute für Deinen Onkel. LG Sunny

  2. Ich kenne dieses Gefühl der vollkommenden Hilflosigkeit, den Aufruhr im Inneren und den Zwang, nach außen – ja was eigentlich zu sein? Dir und einer Familie viel Kraft, damit zurechtzukommen und deinem Onkel den Weg vielleicht etwas leichter zu machen. Und ja, es IST grausam. Das grausamste, was ein Mensch durchmachen kann.
    Liebe Grüße
    Fran

  3. Lieber Konsaumkaiser!
    Auch ich wünsche Dir und Deinen Verwandten ganz viel Kraft beim Begleiten Deines Onkels. Ich denke, für ihn ist es auch wichtig, daß ihr bei ihm seid ( ja, es ist für die Verwandten schwer, aber demjenigen hilft es ungemein, meine Erfahrung ) und hoffe, daß er nicht allzu sehr leiden muß. Nimm´Dir die Zeit, die Du brauchst, trauern ist sehr wichtig. Ich weiß, wie das alles schmerzt, ich fühle mit euch.

  4. Lieber KK,
    Das tut mir sehr leid zu hören und ich wünsche Deinem Onkel, dass er nicht leiden muss, und Deiner Familie, dass Ihr ihn sanft begleiten könnt. Ich weiss nicht, ich hoffe Du findest es nicht unangemessen, ob Du die „5 remembrances of the Buddha“ kennst. Ich bin keine Buddhistin, aber es gibt Dinge aus dem Buddhismus, die sind einfach wahr und irgendwie allgemeingültig, egal was man glaubt oder nicht glaubt… Ich weiss leider nicht, wie man auf deutsch sagt:

    the 5 remembrances of the Buddha

    I am of the nature to grow old. There is no way to escape growing old.

    I am of the nature to have ill health. There is no way to escape ill health.

    I am of the nature to die. There is no way to escape death.

    All that is dear to me and everyone I love are of the nature to change. There is no way to escape being separated from them.

    My actions are my only true belongings. I cannot escape the consequences of my actions. My actions are the ground upon which I stand.

  5. Lieber Konsumkaier,

    mein Mitgefühl ist bei dir und deiner Familie. Ich wünsche euch erfüllende gemeinsame letzte Stunden. Das soll absolut nicht anmaßend klingen, aber es ist vielleicht eher doch gut von Schicksal gemeint, das ihr die Gelegenheit zu einem Abschied und lieber letzter Worte bekommt. So kann dein Onkel hoffentlich friedlich gehen und ihr eure Trauer etwas besser bewältigen.

    Liebe Grüße

  6. denk auch an dich: wenn es noch etwas gibt, was du ihm sagen willst, sag es. oder wenn noch irgendwas zwischen euch „offen“ ist. diese idee mit dem hintergrund, dass du dir später keine vorwürfe machst. denn dieses „hätte ich doch bloss…“ kann ganz mies werden und hat z.b. an mir auch lange genagt.
    ich wünsche deinem onkel eine gute medizinische versorgung. keine schmerzen vor allem. und keine angst. angst ist etwas sehr häßliches. ich wünsche ihm, dass er seinen frieden findet. auch wenn das jetzt sehr kurzfristig passieren muss. ich glaube daran, dass wir keine angst vor dem tod haben brauchen und nichts zu befürchten haben.

  7. Lieber Konsumkaiser!

    Eine liebevolle Umarmung für dich.
    Deinem Onkel wünsche ich dass er trotz den wenigen Tagen die ihm bleiben den Tod akzeptieren kann und Frieden findet.

    Elisabeth Kübler-Ross hat einen Weltbestseller geschrieben: „Interviews mit Sterbenden“ indem sie u.a. schreibt, es gibt keinen Tod . Der Tod ist nur ein Übergang in eine andere Frequenz – in ein anderes Leben. Den Moment des Toldes beschreiben Sterbende als ein befreiendes, schönes Erlebnis.

    Viel Kraft auch deinen Angehörigen wünsche ich.

    Lieben Gruß aus Wien
    Regina

  8. Lieber KK,

    auch ich wünsche dir und deiner Familie Stärke und Trost und deinem Onkel einen friedvollen Abschied, ohne Schmerzen und Leiden.

    Deine April

  9. Das ist eine wirklich beschissene Situation, wenn man weiß, dass es ein Ablaufdatum gibt. Bei deinem Onkel sind es Tage, bei meiner Oma war es ein halbes Jahr. Was schlimmer ist, mag ich gar nicht beurteilen. Jeder von uns weiß, dass der Tag kommen wird, aber wenn es dann so konkret wird, das stelle ich mir als eine große Qual vor. Umso schöner, dass ihr in diesen Tagen an seiner Seite seid. Das füllt sie noch einmal mit Leben und hoffentlich auch ein wenig Freude, die eventuell aufkommende dunkle Gedanken vertreiben kann. Ich wünsche euch und deinem Onkel ganz viel Kraft für diese Zeit.

  10. Lieber KK,

    Familie geht immer vor.
    Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die bevorstehende Zeit.

    Viele liebe Grüße und eine feste virtuelle Umarmung (wenn du magst)
    Nicole

  11. 🙂 Das tut mir sehr leid, lieber KK!
    Schön, wenn Ihr Euch die Zeit nehmen könnt, Euch von Deinem Onkel verabschieden zu können.
    Alles Liebe Dir und den Deinen 🙂

  12. Meine Tante leidet an der unheilbaren Muskelkrankheit ALS. Sie kann sich nicht bewegen, nicht alleine atmen, nicht sprechen und nicht mal eigenen Speichel schlucken. Das Gehirn funktioniert dafür bestens, was für die Kranke ein Fluch ist, weil man ständig das Ernst der Lage bewusst ist. Für mich ist das wie lebendig begraben zu werden.

    Deswegen denke ich mir, sogar ein Krebskranke, dem die Schmerzen abgenommen werden, kann noch relativ normal seine letzten Stunden verbringen und mit Familie Abschied nehmen…
    Das ist das Glück in Unglück eines Sterbenden.

    Alles liebe für dich und deine Familie.

  13. Eine Mitteilung wie ein Axtschlag.
    Was würde ich mir wünschen?
    Lachen, leben, geniessen, wer heult fliegt raus, danken und verdammt fluchen. Und wenn´s irgendwie geht, tanzen oder so laut meine Mucke hören, bis die Streife kommt. Love.

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