HERR KK ERKLÄRT DIE WELT: DIE FÜNF BLÖDESTEN ORTE UM SEX ZU HABEN…

Ja, Phantasien sind schön. Erotische Phantasien ebenfalls, da kann sich niemand von frei machen. (Naja, vielleicht der Dalai Lama, übrigens ein guter FB Freund von Prof. Dr. Ortega). Und wie siehts denn nun aus mit exotischen Vorstellungen, wenn es um Erotik und schlüpfrige Schlüpper geht? Ich will mal so sagen: Die meisten Phantasien bleiben besser flauschige Wunschgedanken, denn die Realität ist oftmals nicht gerade rosarot…

1 Sex in der Umkleidekabine

Ah ja klar. Wer bitteschön stellt sich sowas denn vor? In die Umkleide geht man schon alleine total ungern, nur mit ein paar Klamotten zur Anprobe, denn Umkleidekabinen sind Lustkiller No.1! Da wäre das gruselige Licht zu nennen. Wollen wir, dass uns der Partner unter „diesen Wellenlängen“ (die man dann auch wohl DELLENLÄNGEN nennen könnte) in gefühlten dreihundert Positionen (durch die Spiegel) sehen kann?

Außerdem ist es einfach zu eng. Punkt. Ich komme ja schon kaum aus meiner Hose, ohne zwei bis drei blaue Flecken zu provozieren. Und dann wären da ja auch noch die Verkäufer/innen, die man sonst nie, nie, nie zu sehen bekommt, aber nun prompt an die Tür bumsen (sorry) „Eine Nummer grööößer?“ (Denke ich dann gleich: „Hmm, woher weiß sie das nur, hab ich auch gerade gedacht…“)

Im schlimmsten Fall verkeilt man sich völlig beim animalischen Treiben und muss elendig um Hilfe rufen. Dann wird man mit Werkzeug aus der Kabine geschnitten, mit dem sonst steckengebliebene Fahrstühle geöffnet werden, und der darauf folgende Walk of Shame wird davon gekrönt, dass man noch beim Herumrupfen am T-Shirt eine Pullover-Pyramide umwirft. Ein echter Höhepunkt im Leben! Also: Besser sein lassen!

 

2 Sex im Wasserbett

OMG! Ich kann schon in diesen Dingern kaum ein Auge zu tun, und dann soll ich darin eine lockere Hüfte beweisen? No way! Man sagt ja, dass das Hin- und Hergewoge für einen gesegneten Schlaf sorgen soll. Ich brauche im Wasserbett entweder ne Kotztüte oder Beruhigungstabletten. Da geht nix, mit Triple x! Selbst kleinste Bewegungen verstärken sich zu einem Tsunami, man gerät total aus dem Takt und so mancher „Schubser“ geht ins völlig leere. In diesem Moment fühle ich mich wie eine Pulle Kinder-Blubber-Brause und ich werd auch so grün-rot um die Nase. Und dieses ständige Gluckern dabei! Nie ist man ganz sicher, ob es der/dem Partner/in noch gut geht, oder ob es ein letztes Gurgeln aus der Gurgel war.

Was lobe ich mir da doch die ollen Futons aus den 80er Jahren. Die waren steinhart, man hatte ständig schmerzende Knie, aber wenn man sich bewegt hat, dann kam die Bewegung auch dort an, wo man sie haben wollte! Also, nicht ins Wasserbett, lieber gleich auf den Boden!

 

3 Sex am Strand

Hach, wie romantisch. Im Sonnenuntergang verschmelzen die liebenden Körper. BlaBla. Kurz nach Sonnenuntergang kommen in den meisten Ländern die Mücken! Die besonders fiesen Mücken! Man zahlt ein nettes Techtelmechtel am späten Strand mit monstergroßen Pusteln und roten Hubbeln auf allen möglichen Stellen des entblößten Körpers! Und das ist sehr unattraktiv, es juckt und kann sich im schlimmsten Fall noch entzünden. Übrigens: Auf dem Gesäß besonders nervig und ärgerlich. Am Strand also lieber die Hose oben behalten!

Ansonsten noch ein paar Tipps aus eigener Erfahrung: Nicht unbedingt vorher noch ins Meer gehen! Das Salzwasser trocknet Haut und Schleimhäute arg aus und das macht das Treiben hinterher recht unangenehm. Besonders wenn dann noch Sand „ins Getriebe kommt“! Und von diesem rieselnden Zeug, welches sich in ALLE Ritzen setzt, gibt es  am Strand bekanntlich mehr als genug! In diesem Fall empfiehlt es sich einen kleinen Handbesen dabei zu haben, mit dem man schnell und effektiv den Sand wegstreicht. (Aber bitte einen sauberen Handfeger mitnehmen, nicht den aus dem Spinnennetz-verdreckten Kellerschrank!) Ehe man also mit den Zähnen (und sonst noch was) knirscht, lieber ab ins Hotel und dort zuerst an der Bar nen „Sex On The Beach“ genießen!

 

4 Sex in der Kirche

Ich gehe schon so nicht in die Kirche, und dann soll ich zum…? Och nö, diese Lust unterm Lüster erschließt sich mir nicht wirklich. Auch kommen mir in der Kirche nur widerliche Gedanken an fiese Kinderschänder im Kirchenmäntelchen und übelste Sexualfeindlichkeit. Warum sollte man da…? Ach so, das mit dem erwischt werden. Ok, verstehe. Hmm, dann doch lieber die Umkleide, oder gleich die Nummer 5…

 

5 Sex in der Flugzeugtoilette

Nur um eeendlich dem MILE HIGH CLUB beitreten zu können? Och ja, ich sags mal so: Völlig überbewertet, meine Lieben. Und es ist auch einfacher als man denkt. Unbedingt einen Interkontinentalflug wählen, auf die Nachtphase warten, wenn das Licht gedimmt, und der Service eingestellt worden ist. Dann zusammen gehen, niemals getrennt, man kann sich auch noch ein bisschen aufeinander stützen und humpeln. Und wenn man dann noch das Glück hat, dass alle Bordtoiletten frei sind (das Personal hat auch Bedürfnisse, hust), rein und zu. Jetzt kommt wieder der Part mit ENG und UNGEMÜTLICH! Dabei noch unbedingt beten, dass der liebe Gott gerade keine fiesen Luftlöcher vorbei schickt, und alles wäre geritzt. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung, eine Flugbegleiterin stünde danach vor der Tür und überreiche ein Glas Champagner für diesen nervenaufreibenden „Akt“, gibt es hinterher allerhöchsten hochgezogene Augenbrauen, und hier und da auch ein paar neidische Blicke! Also: Gar nicht soo schlecht, aber gefährlich (eben drum).

 

Wer das alles noch auf die Spitze treiben möchte, sollte bei all diesen Möglichkeiten der exotischen Lustbefriedigung unbedingt die Handy-Kamera laufen lassen! Man erhält unglaublich lustiges Filmmaterial, bei welchem man mit 80 noch nen Muskelkater vom Lachen bekommen wird… 😉

 

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(Foto: Konsumkaiser   Keinerlei Sponsoring)

10 Kommentare

  1. Ich bin neidisch! Du bist Mitglied im MHC? Nicht schlecht, Herr KK!
    Aber sehr schön, der Artikel hat mich wieder einmal laut lachen lassen und ich finde deinen Ideenreichtum super, du hast auch keine Berührungsängste mit schlüpfrigen Themen umzugehen. Und das sehr witzig und niemals schmierig.
    Grüße aus München!
    R

  2. Mit dem Mile High Club hast du so Recht. Malle Pauschaltouristen können davon nur träumen, aber auf dem Weg nach Amerika oder Asien und dann auch noch in der Nacht ist wohl kaum etwas leichter. Aber ist dann der Kick überhaupt noch da?

    Ich bin übrigens auch gaaaaanz arg gegen Sex im Auto. Entweder Lenkrad im Rücken, Handbremshebel am Knie oder man kommt in unangenehmen Kontakt mit Schaltknüppel oder Dachhimmel. Nur für die Muskulatur ist das ganze wohl gut, weil man ständig versucht in den unmöglichsten Positionen einigermaßen Stabilität zu erzeugen, damit die unangenehmen Begegnungen mit Ecken, Kanten oder allem zuvor bereits erwähnten ausbleiben. Das ganze ist also mehr Arbeit als Spaß und danach muss man dann noch ewig warten, bis die Scheiben wieder frei sind. Also ich kann wirklich nur abraten.

  3. Das ist ja mal ein Brüllerpost! Nee, auf öffentlichen Toiletten habe ich nur eins im Sinn und dann will ich schnell wieder raus. An Kirchen hatte ich noch nicht gedacht, eher an Friedhöfe *grusel* Und Du hast einen Klassiker vergessen: den Aufzug. Die sind nicht immer klein und schön bespiegelt!

    Sagt eine mit Wasserbett (Beruhigung unter einer Sekunde – da wird es wieder sportlich!), aber ich bin ja auch eine Seemanstochter und Geschaukel seit der Wiege gewohnt!

    LG
    Bärbel ☼

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