LIFESTYLE: ÜBER DIE STRENGE GESCHLAGEN? 10 TIPPS GEGEN DEN BLÖDEN KATER * 10 WAYS TO EASE A NASTY HANGOVER

„Sündigen! Wir wollen sündigen. Dem Himmel kündigen…“ Frei nach dem „kleinen Arschloch“ von Walter Moers habe ich am Wochenende mal wieder ordentlich die Nacht zum Tag gemacht. Und da ich ein sehr lustbetonter Mensch bin, fällt es mir auch nicht schwer, mich mal so richtig gehen zu lassen. Das bedeutet aber auch, dass man am nächsten Tag gegen üble Gesellen ankämpfen muss! Der berüchtigte Kater wird wirklich nicht besser, je älter man wird…

Ich hätte eigentlich das „Über die Strenge schlagen“ erfinden können! Es gibt so gut wie nichts, was ich in meinem bisherigen Leben nicht bereits ausprobiert hätte, und da waren schon so einige Dinge dabei! Viele denken, ich stehe für einen absolute gesunden Lebensstil, aber es geht schon los bei mir mit einem verhängnisvollen Faible für Nutellabrötchen!

Hier auf dem Blog zeige ich mich ja immer kontrolliert und solide, aber es gibt auch eine andere Seite. In meiner wildesten Zeit ging es zum Party machen unbedingt Montags, Mittwochs, Freitags, Samstags und manchmal noch kurz Sonntags „zur Sache“. Wie ich das überstehen konnte, ist mir heute ein Rätsel, hehe! Eine unglaubliche Fitness wohnt in einem selbst, wenn man Anfang zwanzig ist. Wenn ich heute mal das Feuerwerk zünde, habe ich am nächsten Tag nen Glockenturm auf dem Kopf sitzen, welcher im fünf-Minutentakt die volle Zwölf schlägt…immer und immer wieder!

Sollte jemand DIE Pille gegen den Kater erfinden, sie/er würde wahrscheinlich sogleich die Weltherrschaft erringen können! Und da gibt es dann bisher  wenigstens einige Tipps, um diesen Zustand zumindest „erträglicher“ zu machen.  Alle sind persönlich getestet und für einigermaßen wirksam erachtet worden…

1. Das mit der Grundlage

Es stimmt, zumindest eine gescheite Mahlzeit sollte man schon im Bauch haben, ehe man mit alkoholischen Getränken beginnt. In einem leeren Magen wird der Alkohol so schnell ins Blut befördert, dass es nicht mehr lustig ist. Man wird viel zu schnell betrunken, der Abend ist dementsprechend schnell vorbei. Ich kenne so einige Kandidatinnen, die aus Angst vor einem vorgewölbten Bauch NICHTS gegessen haben, um dann am Abend nach einem Glas Sekt übelst berauscht in der Ecke zu…ähem…sitzen (seid froh, dass ich das böse K Wort nicht benutzt habe…).

2. WAS man trinkt ist wichtig

Unbedingt auf WARME alkoholische Getränke verzichten (außer ein Glas Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt…EINS!). Ebenso auf alles was sprudelt. Solche Alkoholika steigen besonders schnell in den Kopf. Man möchte sich ja vielleicht noch ein paar Stündchen „unfallfrei“ unterhalten können! Und wenn man erst mal den Chef schon in der ersten halben Stunde mit „grabbeliger alter Sack“ angesprochen hat, ist eh alles zu spät. Aus meiner Erfahrung heraus lohnt es sich in ein gutes Glas Wodka zu investieren. Billiger Wodka „fuselt“ schnell (Methanol), teurer kratzt auch nicht so in der Kehle. Ich lasse grundsätzlich die Finger von braunen Spirituosen, und erst recht von BUNTEN!!

3. Was man dazu trinkt

Wasser dazu zu trinken ist IMMER eine gute Idee! Der Gesamtwassergehalt ist wichtig, damit der Alkoholanstieg in ein größeres Verteilungsvolumen kommt. Bei Alkoholgenuss also immer viel Wasser trinken und vor allem danach! Von den Franzosen habe ich gelernt immer eine große Flasche Wasser auf dem Tisch zu haben, wenn es um Alkohol geht.

4. Wein auf Bier…Bier auf Wein…blablablahhh!

Für beides gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Der Spruch ist aber eigentlich keine alte Zechweisheit, sondern bezog sich auf den sozialen Status. Bier war früher das Getränk der armen Leute, Wein das der Reichen. Gelang einem der gesellschaftliche Aufstieg, trank man also „Wein auf Bier“. Verlor man seinen Reichtum wieder, trank man „Bier auf Wein“. Der Spruch rät also nur, dass man seinen Reichtum nicht verlieren soll.

5. Aspirin?

Ja, keine schlechte Idee. Nach der Party, vor dem Bettchen, eine 500mg Aspirin mit viel Wasser einnehmen. (Bloß nicht regelmäßig, dann könnte sich der Magen dramatisch bemerkbar machen!)  Zusammen mit einigen Elektrolyten (Mineralstoff-Brausetablette zum Beispiel) kann es sogar noch besser werden. Der Körper wird unter Alkohol stark entwässert und verliert somit auch viele Mineralien, vergleichbar mit ein paar Stunden schweißtreibendem Ausdauersport. Das spüren wir am nächsten Tag in Form von Müdigkeit, Steifheit und Schmerzen in den Muskeln.

6. „Konterbier“ oder „Reparaturseidl“?

Mein Vater hätte seine rechte Hand dafür gegeben: Ein Bier am nächsten Tag, und der Kater ist verscheucht. No way! Die Dehydration wird womöglich dadurch gleich wieder angeschoben, und das ist es was tunlichst vermieden werden sollte! It´s ALL about dehydration!

7. Der berühmte Rollmops

Klar, der hilft! Warum? Das salzige Zeugs macht einen super Durst! Wir trinken mehr…et voilà!

8. Wie viel man trinkt

Hat man mal nen Kater, so alle Jubeljahre, dann ist es durchaus kein Weltuntergang. Sollte so etwas aber regelmäßig vorkommen, sollte man sich wirklich einmal hinsetzen und Gedanken machen. Die Selbsteinschätzung wird bei Alkoholgenuss ja arg eingetrübt (übrigens der Grund, warum die kleinsten und unscheinbarsten Männer, die tollsten Topmodels ohne mit der Wimper zu zucken angraben können. Und einige haben sogar Erfolg *kopfschüttel*). Trotzdem sollte man sich merken, wo ungefähr die Grenze liegt, die entscheidend ist, zwischen einem angenehmen Abend und anschließendem Erholungsschlaf, oder einer Nacht vor der Kloschüssel!

9. Alkohol und andere Menschen

Als alkoholisierter Mensch sollte man sich immer bewusst machen, dass es auch andere Leute gibt, die gerade nüchtern sind, und denen man nun womöglich unangenehm auffällt. Also das Temperament zügeln und die Lautstärke der Stimme im Zaum halten. Ist man dazu nicht mehr in der Lage, sind wir wieder beim Thema mit der Kloschüssel von gerade!

Ist man selbst nüchtern (oder zumindest beinahe) und sieht aber andere Menschen, denen der Alkoholpegel gerade bereits über die Nase gestiegen ist, so ist Hilfe eigentlich IMMER angebracht. Nach Begleitpersonen Ausschau halten und diese über den Zustand der entsprechenden Person informieren wäre schon mal ein Anfang. Es besteht immer die Gefahr, dass ein Volltrunkener einschläft, sich übergeben muss und das Erbrochene in die Atemwege gerät. Auch können durch die fehlende Koordination leichte Unfälle passieren. Gerade wenn es kalt ist, sollte man schwer Betrunkene beispielsweise nicht alleine nach Hause laufen lassen. Häufig sind die Leute plötzlich extrem müde und Einschlafen in der Kälte kann zu einer großen Gefahr werden.

10. Raus aus dem Bett

Ist es dann soweit, und man hat seine gerechten 6 bis 8 Stunden geschlafen, heißt es RAUS AUS DEM BETT! Und zwar raus an die frische Luft. Ein entspannter Spaziergang bei JEDEM Wetter weckt die Lebensgeister! Wirklich!

KK Kater1.1

 

 

 

(Foto: Konsumkaiser  Der Beitrag ist nicht gesponsert.)

8 Kommentare

  1. Lieber Konsumkaiser
    Eine Tasse Hühnerbrühe am Tag „danach“ hilft gegen die schlimmsten Magenschmerzen und so (auch Kopfschmerz). Zur Not geht auch Instantbrühe.

    Grüssle
    Mama Monty

  2. Habe im Laufe der Jahre meine Trinkgewohnkeiten leicht modifiziert. Mein Schlüssel zum Erfolg ist ne dünne, klare Saft-Schorle, die ich gleich zu Anfang in mich reinschütte, als ob es kein morgen gäbe. Gerne Rhabarber (sieht aus wie rosa Prosecco) oder Holunder (wie Sekt), dann ist es schön unauffällig. Nachfolgende Leckereien wie Schampus, MaiTai etc schaffe ich dann rein mengenmäßig nicht mehr in gefährlichen Massen und steh um 4:30 leicht angeschickert wie ne eins 😉
    Vor dem Schlafengehen reichlich Wasser und am nächsten morgen bissi was mit Salz (Mineralstoffe), meine Aspirin effekt und es ist mein Tag. Bin ja ein Held.

  3. Ich hab Deine Tipp´s jetzt mal einfach so übersprungen . ich hab den letzten über den Durst genossen . Da war ich 21 . Da hab ich 3 ganze Tage was von gehabt . Das ich seid dem nur noch so viel trinke das ich den Weg von ganz alleine nach Hause finde . Ganz ohne Hilfe *gg
    Ansonsten hilft Brühe , Salzstangen . Kein Alkohol auf nüchternen Magen , Aspirin vor dem Schlafen und am anderen Tag ausschlafen . Und pssst keine farbigen Schnäpse .
    LG Heidi

  4. Früher hab ich auch nicht ins Glas gespuckt. Meist Wodka Lemon, auch nie braune Geschichten und erst recht nichts mit Cola. Mittlerweile trinke hier eher mal ein Glas Rotwein. Mehr geht gar nicht, dann geht es mir richtig schlecht am nächsten Tag (Migräne usw.). Das ist es mir nicht wert. Aber ich habe auch schon genug gefeiert für ein ganzes Leben 😉
    Brühe hat mir auch immer gut geholfen und nachts noch was Deftiges essen. Gerne Currywurst Pommes 🙂

  5. Du musst Stier sein. Nur Stiere sind so maßlos. Ich glaube ich hab noch ie so getrunken, dass es mir am nächsten Tag noxh schlecht ging. Ich hab mir zwar in 30 Jahren schon 5-10 mal was durch den Kopf gehen lassen…. Aber meist weil eh was nicht gepasst hat. Zu wenig gegessen o. ä. Ansonsten halte ich es wie Du nur klare Schnäpse wie Wodka mit Lemmon. 1-2 Caipirinha. Nur Rotwein oder nur Bier. Und nur nach dem Abendessen. Prost. Sunny

  6. Da ich nicht so oft was trinke, brauche ich gar nicht viel trinken, damit es mir am nächsten Tag schlecht geht. Aber wenn ich vor dem Zubettgehen eine Kopfaua-Tablette nehme geht es am nächsten Tag. Allerdings Alkohol will ich dann den nächsten Tag gar nicht sehen. ich werde Alkoholiker nie verstehen

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