LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 21.11.2014

Das “Konsumkaiser-Trendbarometer”! Kennt Ihr auch noch diese lustigen “in- und out- Listen” aus den 80ern? Daran angelehnt mache ich mir jeweils Freitags kurze und völlig subjektive Gedanken zu Dingen und Ereignissen der letzen Woche, die eigentlich völlig unwichtig sind ( zumindest für den Weltfrieden und die Umwelt ;-) )  Und JedeR kann gerne die Stich(el)punkte aufnehmen und selbst beantworten. Los gehts…

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Darüber habe ich mich gefreut:

kk Fragezeichen

Da habe ich in der letzten Woche aber ein paar schöne Dinge zusammenklauben können! Aber nicht für mich, sondern für Euch! Ab sofort könnt ihr euch auf ein paar tolle Vor-Nikolaus Verlosungen freuen, mit Produkten, die ich hier schon vorgestellt habe und die nun noch verbessert wurden oder als spezielle Sonderedition erhältlich sind. Ich weiß auch, dass Verlosungen auf Blogs mittlerweile ein alter Hut sind, und die meisten Gewinnspieljunkies eh nur noch mit einem iPhone6 hinterm Ofen hervorzulocken sind. Aber die mag ich auch gar nicht hier haben, denn es geht um ein paar Produkte, die mal ganz anders sind. Die man gut zu den Festtagen gebrauchen kann und die man vielleicht sich selbst gar nicht so ohne weiteres „gönnen“ würde. Hab ich genug Spannung aufgebaut? Morgen werdet ihr mehr erfahren!

 

Darüber habe ich mich geärgert:

KK Schwingtür

Was ist eigentlich Höflichkeit? Oder frage ich mal anders: Sollte Höflichkeit nur Frauen entgegengebracht werden, während Frauen Männern gegenüber gerne mal eine „pupsegal“ Haltung einnehmen können? Ich bin ein höflicher Mensch. Ich sage „Bitte“ und „Danke“, leite meine Sätze gerne mal mit „Könnten Sie mir bitte….blablabla?“ ein. Und ich halte Menschen, die hinter mir durch eine Tür gehen, diese selbstverständlich auch auf. Zumal große Schwingtüren gerne mal vor die Nase des Hintermannes (oder der „Hinterfrau“) knallen können. Eigentlich habe ich es nur für ein paar Zufälle gehalten, aber in letzter Zeit passiert es einfach ZU häufig, dass Frauen, die vor mir gehen, beinahe so gut wie nie eine Tür aufhalten. Ich habe bereits ein paar Türen knapp vor meinen Schädel bekommen, weil man mit 3 großen Taschen in den Armen nicht auch noch eine Schwingtür abfangen kann. Fahrstuhltüren – auch so ein Thema. Die hält auch niemand mehr auf, bloß schnell nach oben kommen. Ob man da gerade noch ein halbes Bein dazwischen hat, pah, mir doch egal, etwas Schwund ist immer. Und schnelles Vorankommen braucht geradezu Kollateralschäden? Jetzt bin ich nicht George Clooney, dem wird bestimmt niemals ne Tür vor die Nase gepfeffert. Und wenn doch, dann mit voller (Flirt-)Absicht! Ich finde es modern und wünschenswert, wenn Frauen auch Männern die Tür aufhalten. Eigentlich wundert es mich, dass es über dieses Thema sogar noch Diskussionen gibt! Laut Knigge ist das aber nun mal der Preis der Emanzipation, warum auch nicht? Niemand, egal ob Mann, Frau, Zwischengeschlechtlich – keiner reisst sich ein Bein aus, wenn man mal Höflichkeit vor Faulheit walten lässt. Ich kann mich an vieles gewöhnen, aber ein paar kleine Spielregeln, und wenn sie noch so altmodisch erscheinen mögen, sollten wir aufrecht erhalten, oder?

 

Mein Fashion/Beauty Gedanke der Woche:

kk 50SOG

Bald ist es soweit! Alle Welt wartet schon darauf! Nee, nicht Weihnachten, sondern der mega-abgefahrene Sex-Kracher und „wohliger-SM-Schauer-Erzeuger“ „50 Shades of Grey“ kommt in die Kinos. Huh, wie aufregend….denke ich nicht, eher sowas wie: „Och nööö…!“  Und was erwartet uns zusätzlich? Natürlich jede Menge Merchandising. Dann gibts bald, die grauen Klamotten, die passenden sexy Pumps, und bald auch die herrlich praktischen Nippelklemmen? Egal, das Wichtigste ist ja eh gerade schon auf den Markt gekommen: Opi präsentiert – 50 Shades of Grey Nagellacke. Ja, ja, so ein lustbetonter grauer Nagellack macht schon was her. Und wems doch unverständlicherweise zu viel GRAU sein sollte, dem hat Opi mal vorsichtshalber noch ne Pulle ROT mit reingepackt. Sehr, sehr…äh…schick.

 

Mein Lieblins-Beautyprodukt der Woche:

KK LRP DUSCHGEL

 

La Roche-Posay  „Physiologisches Duschgel“

Noch ein Duschgel aus der Reihe supersanft und superlecker. Das Gel schäumt nur ganz wenig und trocknet die Haut überhaupt nicht aus! Man muss den Duschstrahl gleich ein bisschen länger über den Körper führen, bis man das Gefühl hat, die rückfettenden/feuchtigkeitsspendenden Substanzen (z.B. viel Gycerin) sind nun auch abgewaschen. Das Ergebnis ist eine wirklich sanfte und weiche Haut. Kommt mir entgegen, denn so spare ich mir meist das Eincremen danach. Der Duft ist nicht parfumiert, sondern weich und dezent pudrig. Ein bisschen wie Babycreme, aber sehr angenehm und schön für den abendlichen Duschgang. Ich finds so extrem sanft und sicher, dass ich es auch unter der Dusche für das Gesicht verwende. Ergiebig ist es allerdings nicht, da es ja kaum schäumt und man deswegen immer ein klein wenig mehr nimmt als man eigentlich braucht. Angepriesen wird es auch mit Pumpspender, ich habe den auch bestellt, es kommt aber wohl immer nur die Schüttflasche. Die ist aber auch sehr schön anzusehen, zusammen mit dem herrlich blauen Gel!

400 ml kosten ca. 11,00 Euro (nur in Apotheken) Mehr zu dem Produkt bei La Roche-Posay

 

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(Der Bericht ist nicht gesponsert. Produkte wurden selbst gekauft. Fotos: Konsumkaiser, freestockpix.com)

12 Kommentare

  1. Hat das was mit Emanzipation zu tun? Weis nicht. Ich glaube es ist eher eine Wende der Gesellschaft. Die Enkel der Nachkriegsgeneration meistens Antiautoritär erzogen auch wenn sich herumgesprochen hat, das dies auch nicht der Weg ist. Nur es fehlt der Plan B. Komisskopf geht gar nicht, antiautoritär macht Eltern das leben schwer, ist auch nicht besser. Neues Schlagwort? Helikopter Eltern. Sie kreisen um ihre Brut, entsorgen die Stolperfallen des Lebens und ebnen den Lebensweg ihrer Sprösslinge. Selber auf die Schnute fallen und draus lernen, eigene, auch negative Erfahrung sammeln ist gerade nicht in. Dieser Erziehungsstil ist anstrengend da bleiben nicht viel Kapazitäten für Knigge Basics und das, was wir allgemeinhin „noch“ unter guter Erziehung verstehen. Auf ihren eigenen Vorteil bezogene Eltern erziehen selten Altruistisch denkende Kinder. Das fängt im Kleinen an. In unserer Kita sagt kaum noch ein Kind Bitte oder Danke. Teilen um des Teilens Willen? Pustekuchen! Sorry, ich schweife ab. Aber das ist ein Thema was mich als junge Mutter enorm umtreibt.

    1. nee, emanzipation sollte bedeuten, dass es völlig normal ist, dass frauen – männer – zwischegeschlechtlich – einfach höflich miteinander umgehen, und dazu gehört auch die tür aufhalten. dieses geschlechterrollending ist doch von vorgestern, dachte ich zumindest. aber dagreift ja dein exkurs in die erziehungsfragen heutzutage. ich kriege aber immer noch das kotzen, wenn junge mädels vielleicht gerade mal beim kochen oder spülen helfen und die jungs die wasserkisten hochtragen und dem papa beim winterreifen aufziehen helfen. was soll das vermitteln? mädchen sollen (und können) sich nicht richtig anstrengenund jungs sind für die richtig schweren sachen da? ich finde jungs und mädels sollten als kinder BEIDE öfters mal ordentlich in die matsche fallen! 😉

      1. Das glaube ich auch. Mir werden auch immer öfter Türen vor der Nase zugeschlagen, gleichermaßen von Männern oder Frauen. Von Männern kommt es mir noch recht neu vor, ich dachte bisher, dass es am Älterwerden liegt. Möglicherweise ist es auch zusätzlich ein Effekt der vielen automatischen Türen, die man nicht aufhalten braucht.

        Zu „50 Shade of Grey“: ich liebe Grau, besonders ganz helles Steingrau. Ich finde das zu roten Lippen nur von Weiß zu schlagen. Ich freue mich auf etwas in der Richtung und die Lacke sprechen mich sehr an.
        Grautöne, wie z. b. Chanels „Frenzy“ stehen mir ausgesprochen gut und im Gegensatz zu Rot, das mir auch gefällt, finde ich grau sophisticated. Von da her: Daumen hoch von mir. 🙂

        Zum Thema SM könnte man durch Artikel wie diese hier: http://mobil.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/erotik/art11855,274733 den Eindruck haben, dass es eine wohlige Art Gedankenspiel wie Phantasy oder Horror ist, die ja ebenfalls ein sehr großes Publikum haben. Wie beim Horror ganz offensichtlich bedeutend größer als gedacht und der Erfolg zeigt wohl auch, dass es das betreffende Publikum sehr treffend ansprechen muss, sonst würden meiner Meinung nach weder Erst-, aber ganz sicher nicht alle Folgebände so erfolgreich geworden. Ich finde es ein interessantes Phänomen. Geht mir bei Mittelerde allerdings komplett genauso.

  2. Und ich dachte immer, ich sei die einzige, die sich über die chronischen Türen-hinter-sich-zufallen-Lasser aufregt. Bei uns im Büro scheint diese Unsitte zur Unternehmenskultur zu gehören. Die Kollegen/innen gucken einem sogar in die Augen und *zack* ist die Tür zu. Kinderstube scheint heutzutage wirklich für viele ein Fremdwort zu sein …

  3. Lieber Kaiser,

    ich arbeite seit nunmehr fast 20 Jahren in einer Arztpraxis mit Kindern in jeglichem Alter und deren Eltern und kann dich sehr gut verstehen. Auch mir ist es in den letzten Jahren vermehrt aufgefallen,wie unfreundlich und unerzogen die Menschen insbesondere jedoch die Kinder geworden sind. Ich bin meines Erachtens gut erzogen worden. Ich sage „Bitte“ und „Danke“ und melde mich in einer Arztpraxis mit einem netten „Guten Tag, mein Name ist Simone…. und ich habe einen Termin. Bei der Arbeit bekomme ich meistens wortlos die Krankenversicherungskarte hingepfeffert. Ich finde es traurig,das die meisten Eltern heutzutage keine Werte mehr vermitteln. Das wird unweigerlich zur Folge haben,das wir auch in Zukunft auf Höflichkeit verzichten müssen.

    Liebe Grüsse
    Simone

  4. Lieber KK,

    also ich mach da keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, jung oder alt, wenn jemand hinter mir geht, dann halte ich die Tür so lange auf bis Hintermann/-frau da ist. Ist aber wahrscheinlich wirklich erziehungssache (also danke an meine Mama, die hat gute Arbeit geleistet).
    Und mit etwas Freundlichkeit kommt man meiner Meinung nach auch besser durch den Tag, denn das Gegenüber freut sich ja auch über die selten gewordenen Gesten 🙂

    Dir ein schönes Wochenende!
    Viele Grüße,
    Kerstin
    von http://30rockt.blogspot.de

  5. Ich helfe meiner Freundin, die „Schulter“ hat, in den Mantel, halte wildfremden Männern die Tür auf, trage auch mal der gebrechllchen Nachbarin die schwere Tüte nach Hause und ernte immer ein Lächeln. Ein bisschen Aufmerksamkeit sollte geschlechtsunabhängig immer drin sein. Das tut beiden Seiten gut.

  6. Hach ja… die gute alte Höflichkeit. Auch so ein Dings, das in der hypermodernen, tollen Gesellschaft immer mehr abhandenkommt. Aber nicht bei mir und auch nicht bei meinen Kindern… zumindest nicht, wenn ich dabei bin und darauf Einfluss nehmen kann und es ist mir auch egal… ob Mann, Frau, beides… oder was und wer auch immer durch die Tür kommt. Die wird aufgehalten… schließlich möchte ich, dass man mir auch so begegnet und genau nach diesem Prinzip, versuche ich auf meine Mitmenschen zuzugehen.
    Und um Deine Frage zu beantworten… JA – Du hast Spannung aufgebaut und ich freu mich schon. Ein schönes Wochenende wünsche ich, lieber Gruß – Conny

  7. Ich lebe wohl in einer sehr wohl erzogenen Region Deutschlands. An meiner Uni bekommt man eigentlich immer die Tür aufgehalten, an den Aufzügen drückt auch mal jemand den Türauf-Knopf, wenn noch jemand mit reinspringen will, weil alle wissen, wie lange man sonst wartet, und im Bus steht man für ältere Menschen auf. Und das sind keine Einzelbeobachtungen, sondern Alltag. Da bin ich ja ganz froh, dass ich hier lebe, wenn es andernorts so anders ist.

    Und danke, dass du mal aussprichst, was so viele Männer denken. Dieses Zugemülle mit 50 Shades of Grey Trailern, Berichten und Merchandise geht mir gewaltig auf die Nüsse. Aber vielleicht ist genau das die Strategie, damit auch die Herren der Schöpfung mal einen Hauch SM-Erfahrung im Vorbeigehen mitnehmen. 😀

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