LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 07.11.2014

Das “Konsumkaiser-Trendbarometer”! Kennt Ihr auch noch diese lustigen “in- und out- Listen” aus den 80ern? Daran angelehnt mache ich mir jeweils Freitags kurze und völlig subjektive Gedanken zu Dingen und Ereignissen der letzen Woche, die eigentlich völlig unwichtig sind ( zumindest für den Weltfrieden und die Umwelt ;-) )  Und JedeR kann gerne die Stich(el)punkte aufnehmen und selbst beantworten. Los gehts…

Darüber habe ich mich gefreut:

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Nachdem ich ja leider nicht zum Beautypress Event in Frankfurt/Main reisen konnte, bekam ich aber im Nachhinein ganz viele tolle Mails von Blogger-Kolleginnen und Firmen, die mich auf dieser Veranstaltung vermisst haben. Wie nett!! Beim letzten Event im Mai musste ich ja auch schon deutlich früher die Segel streichen und somit gab es kaum Zeit für ausführliches Kennenlernen und Gequatsche unter uns Gleichgesinnten. Das sollte nun nachgeholt werden, aber wenn der Herr Kaiser nicht anwesend ist, pah! Einige Firmen hatten sich im Vorfeld bereits mit mir kurzgeschlossen, welche Produkte ich denn für den Konsumkaiser-Blog gerne einmal kennenlernen würde. Das finde ich supertoll und höchst professionell, denn oftmals schert es die PR Leute nicht, bei wem sie anfragen, es wird einfach per Schrotschuss-Taktik jeder Blog angeschrieben, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist, irgendeiner wird sich schon zurückmelden. Wenn ich aber merke, dass sich die jeweilige Firma wirklich auch Gedanken gemacht hat, mit wem sie es denn zu tun hat, bin ich auch Testprodukten gegenüber aufgeschlossen. Nur so hat man nämlich die Möglichkeit auch einmal andere Produkte kennenzulernen. Produkte, die man sonst nicht auf dem Schirm hat, oder die im eigenen Kopf ein verschrobenes Image haben, aber eigentlich erstaunlich gut sein können!

So geschehen auch bei der Firma M. Asam, die ich ja schon hier und da mal angesprochen und vorgestellt habe. Die Familie Asam (das Aushängeschild der Firma) ist mit Herzblut bei der Sache, sprich bei ihren Kosmetikprodukten, genauso wie das ganze Team. Und das mag ich, denn so ticke ich selbst auch. Ein gesichtsloser Konzern kann sich durchaus einmal Ausfälle in Form von grottenschlechten Pflegeprodukten leisten, aber wenn jemand sein Gesicht und seinen Namen (also seinen gesamten guten Ruf) aufs Spiel setzt, bin ich mir sicher, dass hinter den Produkten mehr als nur „Geschäftemacherei“ steckt. Schön für uns, denn nur so konnte ich ein total spannendes Anti-Falten Gesichtsöl für die Nacht und zwei neue Seren der Ablegerfirma DMC erkunden, die mich regelrecht begeistern! In der kommenden Woche gibt es bereits einen Bericht dazu, ich freue mich schon Euch diese Produkte vorzustellen und bin auf Eure Reaktionen gespannt!

Darüber habe ich mich geärgert:

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Ich will endlich wieder echte Brötchen!

Wann ist es passiert, dass Ausserirdische die Rezepte für gute, knusprige Brötchen geklaut, und durch schlabbrige, unfertig gebackene Teigklumpen ersetzt haben? Seitdem der Bäcker von nebenan ausgestorben zu sein scheint, zumindest in unseren Großstädten, dominieren Backshops in Supermärkten oder Billig-Massenbäckereien die Knusperszene. Nun bin ich ja nicht so der totale Frühstückstyp, aber am Wochenende mal ein leckeres Nutellabrötchen, wer mag das nicht? Oder ganz alte Erinnerungen: Ein Brötchen mit Butter und Schokokuss (Negerkuss darf man ja nicht mehr sagen, genauso wie „Zigeunersoße“, hmmm….) lässt mich instantly „sabbern“! Auch zum Abendbrot ein deftiges Körnerbrötchen mit Camembert und ein paar frischen Tomaten? Njamm! Aber…irgendwie hatte ich mein letztes Brötchen vor vielen, vielen Monaten. Sie schmecken nicht mehr. Warum kaufe ich ein Brötchen und muss es dann zuhause nochmals aufbacken, damit es sich auch wie ein Brötchen anfühlt? Warum schmeckt es nach NICHTS UND LUFT? Und wozu bezahle ich für diesen „Dreck“ sage und schreibe 45 Cent? Ich gehe auf keinen Fall mehr zu diesen Billig-Brötchen-Dealern, ich suche weiter nach einem altmodischen Bäcker und gönne mir dann vielleicht einmal in der Woche eine lange Autofahrt, nur um dann auch mal wieder ein echtes Brötchen zu genießen! Das ist mir auch deutlich mehr als 45 Cent wert, der Bäcker soll ja auch leben. Vielleicht versuche ich aber auch einmal die Dinger selbst zu backen? Funktioniert das mit einem handelsüblichen Backofen und Zutaten aus dem Supermarkt? Habt Ihr damit Erfahrungen?

Mein Fashion Gedanke der Woche:

KK AW1

Nun ist es geschehen, die Göttin der Vogue (und damit auch der photogeshoppten ewigen Jugend und Makellosigkeit) ist 65 geworden. In einem Metier, für das nur Jugendlichkeit und Frische zählt, halten sich manche Stilikonen doch erstaunlich lang! Gut so, denn Frau Wintour hat durch ihr geschicktes Styling und ihren Signature-Look so gar keinen Rentner-Appeal, ich mag sie irgendwie. Und jetzt verrate ich Euch ein paar Plaudereien von Pepsi, die in New York schon mehrmals das Vergnügen hatte für die Vogue Veranstaltungen zu begleiten (als Make-up Artistin natürlich). Man glaubt es ja kaum, aber Frau Wintour macht nämlich noch ganz schön viel selbst. Wenn die Vogue in den USA z.B. ein wichtiges Event startet, dann lässt die Dame es sich nicht nehmen persönlich eine Art „Endabnahme“ zu machen. „Deligieren? Ok, gut und schön, aber was durch die eigenen Hände gegangen ist, kann man hinterher auch besser verteidigen.“ Das ist einer ihrer Wahlsprüche, und ich denke, dass kann man in diesem Job gut nachvollziehen. Außerdem ist Frau Wintour gar nicht so schlimm, wie es uns der Film „Der Teufel trägt Prada“ erzählen wollte! Sicher, die Modeszene ist ein Haifischbecken, oder besser noch: Eine Schlangengrube! Da wird lauter gezischt als woanders! Aber wer einmal in Frau Wintours engeren Kreis aufgenommen wurde, wird nicht hintergangen oder ausgetrickst. Sie steht zu ihren Mitarbeitern, verteidigt sie vor dem Verlag und scheint extrem großzügig zu sein, denn die internen kleinen Parties sind legendär, auch wenn dann keine Presse dabei ist und der Alkohol nicht unbedingt eine Flasche Krug sein muss. Und man erzählt sich, dass Frau Wintour zu einem spontanen kleinen Redaktionspiknik sogar einmal einen eigens gepackten Piknikkorb samt eigener Kristallgläser mitgebracht haben soll. Trotzdem scheint es nicht schlecht zu sein, einen Ruf wie ein schrecklicher Drachen zu haben. Den muss man sich erstmal erarbeiten! Wir wissen es ja jetzt besser. 😉

Ich hab noch einen anderen Gedanken:

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Stofftaschentücher! Ihr wisst ja, ich habe eine leichte snobistische Ader, na und? Ich achte auf Qualität und Wertigkeit, ebenso aber auch auf Nachhaltigkeit. Unterwegs, oder in Gesellschaft mag ich es gar nicht mal eben eine olle Packung „Tempos“ aus der Tasche zu zupfen, da erscheint mir ein Stofftaschentuch deutlich stilvoller. Sicher nicht bei einem Schnupfen, da sind Einmaltücher bestimm vorzuziehen. Aber um mal eben einen kleinen Fleck zu beseitigen, oder eine leicht verschwitze Stirn abzuwischen ist es ideal. Es macht was her ohne viel Aufwand, es ist so schön altmodisch und doch wieder up to date! Und als Einstecktuch zum Anzug macht man ein Statement zur gepflegten Klassik. Neben meinen ultra casual Outfits, bedingt durch den Sport, mag ich deshalb auch mal genau das Gegenteil. Ich habe hier einmal eine interessante Seite zu diesem Thema für Euch, die Qualität und die Designs sind gut und nicht abgehoben, der Preis erfreulich moderat. Ich denke, perfekt um einmal zu schauen, ob man mit Opas/Omas Stofftaschentuch warm wird.

Mein Lieblings-Beautyprodukt:

KK La Mer SB2

Der La Mer Selbstbräuner

Ich habe ihn ja schon einmal erwähnt, aber er verdient viel mehr. Eigentlich sogar einen eigenen Post. Trotzdem erwähne ich ihn heute nochmals hier im Trendbarometer, denn er ist mir gerade wieder enorm ans Herz gewachsen. Ich will auch gar nicht lange herumwackeln, nur so viel: Er ist einfach nur toll, toll, toll! Wegen Retinol und Fruchtsäuren (und damit meine blöden Pigmentflecke nicht wieder zu stark zurückkehren) verzichte ich auf die künstliche Sonne. Kein Solarium mehr für mich, TABU! Da braucht es schon einen guten Selbstbräuner, damit ich nicht gleich für eine (von Halloween übrig gebliebene) Wasserleiche gehalten werde.

Der La Mer Selbstbräuner ist der einzige SB, den ich freiwillig mehrmals am Tag auftragen möchte, weil er einfach SOFORT eine schöne und gepflegte Haut zaubert. Der Duft ist erträglich und sehr frisch, die Konsistenz leicht und emulsionsartig. Das Farbergebnis passt bei mir hervorragend, kein oranger Stich weit und breit. Und nochmals: Er ersetzt auf wunderbare Weise die Tagescreme! Zumindest was den Effekt angeht, selten sieht meine Haut nach einer Tagespflege sofort so gut aus! Es ist allerdings kein Lichtschutz enthalten und vorher macht sich auch ein AOX Serum ganz gut, muss aber nicht. Luxus pur mit echtem Nutzen! Für Gesicht und Körper.

La Mer „The Face And Body Gradual Tan“: 200 ml kosten ca. 75,00 Euro ( Douglas, Breuninger, Ludwig Beck, Parfumdreams)

(Der Artikel ist nicht gesponsert. Alle Produkte wurden selbst gekauft. Fotos: Konsumkaiser, Beautypress, Mausbachs Brotkörbchen, Stofftaschentuecher.de)

10 Kommentare

  1. Lieber KK,
    wie ich das nachvollziehen kann, deinen Ärger über Billigbrötchen! Aus diesem Grund bin ich schon lange dazu übergegangen, mir und meiner Familie das tägliche Brot selbst zu backen. Und ich kann dir versichern, es ist keine Hexerei. Ich liebe das Experimentieren und nichts erdet mich nach einem langen Arbeitstag so sehr, wie Kochen und Backen. Vor allem hat man nachher wirklich ein sichtbares Ergebnis und ein sinnliches Erlebnis. In welchem Job gibt’s das noch? Also, wenn jemand nicht totale Aversionen gegen Küchen hat und etwas Lust am Ausprobieren, dann ein paar Zutaten einkaufen und ran an den Teig.

  2. Schade, dass du nicht in Hamburg lebst…, dann konntest du bei uns deine Brötchen holen:)
    Schreib nachher nochmal mehr dazu-bin ja die “ Fachfrau“!
    Bis später

  3. Hallo KK, auf deinen Bericht mit den Seren bin ich sehr gespannt. Bin auch gerade auf der Suche nach einem Serum für Tag und Nacht oder auch zwei unterschiedliche. Da ich im Moment, außer Reinigung, alles von PC benutze, habe ich mir auch Proben der Seren bestellt. Leider mag ich das viele Silikon nicht soooo gerne . Nachts könnte ich damit noch leben (Retinol Serum), aber morgens muss ich das nicht haben.

    Labberige Brötchen finde ich auch ganz schlimm. Auch ein Körnerbrötchen muss knackig sein, erst recht ein normales, helles Brötchen. Wir haben auf dem Land diverse Bäcker, allerdings mit so vielen Filialen, die bekommen ihre Backmischungen auch alle fertig geliefert. Der kleine Dorfbäcker um die Ecke ist soeben in den Ruhestand gegangen. Nun ja, mit selber backen habe ich es nicht so 😉
    Schönes Wochenende 🙂

  4. Bei uns gibt es noch echte Bäcker – zum Glück – bei uns direkt über der Straße. Aber in der Innenstadt, Ketten mit Billigbrot, da kaufe ich in auch nicht ein. Das hat nichts mit Brot zu tun.

  5. Ich liiebe Stofftaschentücher! Ein ganz zu Unrecht verdrängtes Produkt. Bei Flecken unterwegs viel besser als fusseliger Zellstoff. Ich habe immer eins in der Tasche – zusätzlich zu den Tempos, weil so viel Kochwäsche+ Bügeln mit zwei schnupfenden Kids, das ist mir denn doch zu viel. Aber ja: es lebe der Snobismus!

    Mein Lieblingsbäcker wurde letztes Jahr vom Feinschmecker prämiert. Soweit ist es schon gekommen, dass ganz normales Brot und Brötchen im Lande mit der Lupe gesucht werden müssen. Aber alleine der Geruch dort in der Backstube, hmmm 🙂 Nicht zu vergleichen mit den Backautomaten. Ein knuspriges Wochenende!

  6. Ich kann das mit deinem Brötchen gut nachvollziehen, aber aus einem anderen Grund als du. Seit drei Jahren ernähre ich mich glutenfrei bzw ich muss mich so ernähren und vermisse es einfach.
    Die Glutenfreien Alternativen schmecken einfach nicht so toll, ich glaube da würdest du erst Recht keine Brötchen mehr essen wollen.
    Bei uns mehr ländlich gibt es eigentlich noch Bäcker die selber ,,backen“ da bezahlst du aber auch deine 50-60 Cent und für ein Körner Brötchen 80 Cent.
    Schau mal bei esslust auf youtube rein, ich meine der backt ziemlich viel selber.

    Stofftaschentüchern kann ich ja nicht viel abgewinnen, ich erinnere mich noch, dass meine Oma immer diese Spitzentaschentücher hatte, die finde ich zwar ganz schick aber ich stehe auf diese kleinen bunten Taschentücher Packungen.

    Lg annabella

  7. Lieber Kaiser,

    den Brötchenärger kann ich nur zu gut nachvollziehen! Als „Ossi“ erlebt man den Verfall der Brötchenkultur seit nunmehr 25 Jahren live ;-). Das wurde mir wieder besonders deutlich vor Augen geführt, als unser dorfeigener Bäcker krankheitsbedingt einfach mal drei Wochen schließen musste. Ein echtes Drama, wenn dann nur noch die angelieferten und vor Ort lediglich aufgebackenen Luftplusterbrötchen zu bekommen sind, die bereits beim Verzehr im Mund stauben und noch am Tag des Kaufs altbacken werden. Welch Genuss also, als ich diese Woche dann endlich wieder leckerteigigknusprige Brötchen, die noch mit Liebe gebacken werden, essen durfte…

    Liebe Grüße!

  8. Ich bin schon sehr gespannt auf deine Berichte zu den Asam/DMC Produkten. Die sind eine meiner Lieblingskosmetikfirmen im Homeshopping und in meiner Familie kann man auch einige sichtbare Anti-Falten-Erfolge dank der Produkte sehen.

  9. Sabine, immer her mit Tips.

    Bei uns hat im Viertel seit 2 Jahren ein französischer Bäcker eröffnet, der richtig gute Baguettes macht, die genau wie die perfekten früheren Ostbrötchen schmecken. Ich wäre nur gern völlig autark und würde selber machen. Ich hab übrigens mal Kaiserbrötchen 😀 (wo, wenn nich hier, sollte davon mal erzählt werden) probiert, die ganz gut geworden sind, der letzte Pfiff fehlte nur.

    ]

    Ich hab auch das Gefühl, dass die leicht malzig schmecken müssen, findet man selten.
    Von den gekauften finde ich die gefrorenen von Coppenrath&Wiese noch am besten, zwar auch mit viel Luft, aber die schmecken wenigstens nach Brötchen. Bei den umliegenden Bäckern (allein 5 auf meiner Straße) ist das nicht der Fall.

    Stofftaschentücher hab ich auch vor 6 Monaten wieder entdeckt und gekauft. Ich finde die angenehmer und stilsicher.

    Die Wintour kann ich absolut nicht leiden, finde aber auch, dass sie mit 65 gut aussieht.

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