SKINCARE: BYOMA * GESICHTSPFLEGE AUS DER KINDERGARTENSPIELECKE?

Heute geht es um die Gesichtspflegeserie „BYOMA“, die man bei uns problemlos über Cultbeauty bestellen kann, und die eine problemlose Pflege der Haut, inklusive der so wichtigen Hautbarriere verspricht. Blickfänger sind aber zweifellos erst einmal die bunten Flacons, die an Bauklötze aus dem Kinderzimmer erinnern. Nice für den Sommer?

 

Es gibt ja Produkte, an denen kann man einfach nicht vorbeischauen. So auch bei BYOMA. Nicht zu verwechseln mit „by Oma“, dazu sehen die schicken Spender und Flaschen doch eindeutig zu stylish aus. Vielleicht ein wenig bunt? Der Vergleich mit dem Kindergarten ist schon nicht von der Hand zu weisen.

Ich selbst finde ja auch zB. die Verpackungen der bunten Paulas Choice Produkte ein wenig fragwürdig, auch gerade bei den teuren Preisen. Zumindest bleibt BYOMA dagegen sehr erschwinglich, was den Geldbeutel erst einmal freuen dürfte. Ausserdem entstammen die bunten Teile dem Recyclingkreislauf, was (hoffentlich) auch so gut ist, wie es sich anhört.

11 bis ca. 16 Euro berappt man für die unterschiedlichen Produkte, und zum Glück ist das Portfolio noch ziemlich übersichtlich.

Ich selbst habe mich für folgende Produkte entschieden, die ich bei Cultbeauty.com selbst gekauft habe:

Also Gesichtsspray, Feuchtigkeitsserum, Feuchtigkeitsgel für tagsüber, reichhaltige Creme für die Nacht.

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Worum geht es bei BYOMA? Lassen wir den Erfinder und Chef, Marc Elrick, selbst antworten:

„WÄHREND DES ERSTEN LOCKDOWNS HABEN DIE LEUTE IN DEN EIGENEN BADEZIMMERN CHEMIKER GESPIELT UND MIT SUPER-STARKEN AKTIVEN WIRKSTOFFEN EXPERIMENTIERT… MIT NICHT-GANZ-SO-VORTEILHAFTEN ERGEBNISSEN. DA HABE ICH MICH ENTSCHLOSSEN, IN DIE THEMATIK DER WISSENSCHAFTLICHEN HAUTPFLEGE EINZUTAUCHEN. DURCH INTENSIVE RECHERCHE HABE ICH FESTGESTELLT, DASS BESSERE HAUT IMMER VON EINER GESTÄRKTEN HAUTBARRIERE STAMMT. UND SO WURDE BYOMA GEBOREN.“

 

Kann ich unterschreiben, eine starke Hautbarriere ist immer die Grundlage für schöne Haut. Und man sollte sie besitzen, wenn man sich an fortgeschrittenere Actives, wie zB. Säuren, Retinol, usw. heranwagt. Man sollte es eigentlich als eine Grundvoraussetzung ansehen, damit man von unschönen Hautpflegeüberraschungen möglichst verschont bleibt.

Also gute Grundvoraussetzungen. Schauen wir auf die einzelnen Produkte:

 

 

Balancing Face Mist (100 ml ca. € 13,50)

Eine schöne, dicke Flasche, ein unmöglicher Sprühknopf! Man fühlt sich wie mit einer Wasserpistole beschossen. Doch Kindergarten?

Das wässrige Gesichtstonic wirkt nicht klebrig, aber durchaus „reichhaltig“, erstaunlich bei der Konsistenz. Die Haut wird sogleich weich und zart. Ethanol und Duftstoffe sind nicht vorhanden.

Insgesamt wirkt die Komposition stimmig auf mich, schöne Hautberuhigung und „Nahrung“ fürs Mikrobiom, alles gut für die Barriere, wenn nur die blöde technische Umsetzung nicht wäre. Besser erst in die Hände sprühen, dann im Gesicht verteilen.

Aqua, Butylene Glycol, Glycerin, Propanediol, Sorbitol, Ceramide NP, Cholesterol, Phytosphingosine, Lactobacillus Ferment, Bifida Ferment Filtrate, Stearic Acid, Caprylyl Glycol, Oleic Acid, Caprylic/Capric Triglyceride, Hydrogenated Lecithin, Allantoin, Panthenol, Lactic Acid, Betaine, Hydroxyethylcellulose, Hydroxyacetophenone, 1,2-Hexanediol, Caprylhydroxamic Acid.

 

 

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Hydrating Serum (30 ml ca. € 14,60)

Ein milchiges und leichtes Serum, das mit einer Pipette entnommen wird und bei mir leider nicht so richtig schnell einziehen wollte. Da mussten die Hände auf dem Gesicht einige Extrarunden drehen, bis das Serum richtig eingesickert war. Dann allerdings gab es einen schönen erfrischenden Effekt, die Haut sah weich und leicht aufgepolstert aus.

Auch hier gibt es keine typisch reizenden Gesellen, dagegen ordentlich Feuchtigkeit, Pflege (Squalan!) und auch den dreifach Ceramid-Mix. Für ein konzentriertes Serum meiner Meinung nach fast schon ein bisschen wenig. Interessant: Hier ist mal keine Hyaluronsäure verbaut, hat man auch nicht mehr oft.

Aqua, Glycerin, Butylene Glycol, Squalane, Sodium Stearoyl Glutamate, Ammonium Acryloyldimethyltaurate/VP Copolymer, Dipropylene Glycol, Ceramide NP, Caprylic/Capric Triglyceride, Cholesterol, Phytosphingosine, Stearic Acid, Oleic Acid, Hydroxyacetophenone, Polyglyceryl-4 Oleate, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Hydrogenated Lecithin, Caprylyl Glycol, Glyceryl Oleate, Lactic Acid, Ethylhexylglycerin, Hydrogenated Rapeseed Alcohol, Sorbitan Isostearate, Sodium Phytate, Xanthan Gum, Dipotassium Glycyrrhizate, Tocopherol, Caprylhydroxamic Acid.

 

 

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Moisturizing Gel Cream (50ml ca. € 13,50)

Ein schönes oldschool Creme-Gel kommt aus dem Spender, der leider zwischendurch gerne mal streikt. Duft-frei und ohne Alkohol wirkt es trotzdem überhaupt nicht beschwerend und zieht schnell in die Haut ein.

Es hinterlässt keinen offensichtlichen Glanz, die Haut wirkt entspannt, aber nicht übersättigt. Perfekt auch für anspruchsvollere Haut im Sommer. Schön sind auch die Antioxidanzien, ebenfalls ein Sommer Must-have.

Vorsicht am Tag: Enthält keine UV-Filter.

Aqua, Glycerin, Caprylic/Capric Triglyceride, Pentaerythrityl Tetraethylhexanoate, Polyglyceryl-3 Methylglucose Distearate, Niacinamide, Ceramide NP, Cholesterol, Phytosphingosine, Camellia Sinensis Leaf Extract, Stearic Acid, Oleic Acid, Lactic Acid, Hydrogenated Lecithin, Cetearyl Alcohol, Panthenol, Carbomer, Xanthan Gum, Tromethamine, 1,2-Hexanediol, Caprylyl Glycol , Hydroxyacetophenone, Caprylhydroxamic  Acid .

 

 

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Moisturizing Rich Cream (50 ml ca. € 15,80)

Das gleiche Problem mit dem Spender, aber trotzdem mein Lieblingsprodukt hier.

Schön leicht, aber dennoch pflegend und streichelnd für die Haut. Diese kann „atmen“, bleibt frei und ist nur leicht vom nährenden Schlaf(creme)mantel bedeckt. Ohne Duft, perfekt für die Nacht. Selbst im Sommer kann ich diese Creme problemlos für dem Schlafengehen auftragen, ohne ins Schwitzen zu kommen.

Viel Pflege (ua. Sheabutter), ordentlich was für die Barriere, und ein Häppchen Bakuchiol. So wenig, dass man sich um die Verträglichkeit keine Sorgen machen muss, aber nice dass es drin ist.

Aqua, Glycerin, Caprylic/Capric Triglyceride, Cetearyl Alcohol, Butyrospermum Parkii (Shea) Butter, Cetearyl Olivate, Sorbitan Olivate, Dipropylene Glycol, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Hydroxyacetophenone, Ceramide NP, Cholesterol, Phytosphingosine, Caprylyl Glycol, Bakuchiol, Palmitic Acid, Stearic Acid, Oleic Acid, Hydrogenated Lecithin, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Tromethamine, Olea Europaea (Olive) Fruit Oil, Ethylhexylglycerin, Lactic Acid, Disodium EDTA, Sorbitan Isostearate, Dipotassium Glycyrrhizate, Caprylhydroxamic Acid, Tocopherol.

 

 

 

 

Fazit zu allen Produkten

Insgesamt schön anzusehen (wenn man es bunt mag), und die Formulierungen passen in die Zeit. Allerdings bekommt man auch wofür man bezahlt, und das ist nicht all zu viel.

Ich würde sagen, hier haben wir eine der trendigen Kosmetikmarken, die es zwar gut meinen, die aber nach geraumer Zeit auch wieder verschwunden sein werden.

Wer die stylishen Blickfänger im Bad stehen haben möchte, macht nicht ganz so viel falsch, die Haut wird nicht überansprucht, die Hautbarriere bekommt ein wenig Zuwendung, alles ok.

Allerdings für mich dann eben auch keine Nachkaufprodukte.

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser.  Alle Produkte wurden selbst gekauft, kein Sponsoring.)


7 Gedanken zu “SKINCARE: BYOMA * GESICHTSPFLEGE AUS DER KINDERGARTENSPIELECKE?

  1. Guten Morgen,
    Das Serum finde ich ganz interessant, die Optik schön. Macht gute Laune. Danke für die Vorstellung.
    Liebe Grüße Christiane

    1. Ein Serum ohne Hyaluronsäure? Eine freudige Überraschung – meine trockene Haut kommt damit gar nicht klar und die ist inzwischen wirklich so gut wie überall drin.
      Wird probiert!

  2. Hab schon mal darüber woanders gelesen. Die Bloggerin war hin und weg von Pötten und Inhalt. Ich glaube aber wie Du, lieber KK, dass das nur Massenzeugs ist, und in einem Jahr weg vom Fenster.

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