LIFESTYLE: TRENDBAROMETER 12.03.2021

Das Trendbarometer gleitet geschmeidig ins Frühjahr, und es geht weiterhin um Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Nichts folgt einem festen Schema, Hauptsache ein bunter Mix, unterhaltsam, lustig, manchmal nachdenklich, oder auch böse… 

Was Jogi Löw und ich gemeinsam haben…

…wir interessieren uns beide augenscheinlich schon länger nicht mehr für Fußball. Zack, nun ist es raus. Der ewige Löw will nun (endlich) aufhören, und diese lähmende Lahmarschigkeit, aka falsch verstandene Coolness, nimmt (endlich) ein Ende.

Ist derzeit das Thema Profi-Fußball eh ein äusserst glattes Parkett, und so einige der Akteure dort müssten schon längst die Karte in Rot gesehen haben, so ist die Diskussion um den deutschen Bundestrainer und seinem Nachfolger immer noch ein wenig spezieller.

Allerdings sind für mich persönlich eh die Zeiten vorbei, in denen ich mich für die Belange der Nationalmannschaft ansatzweise interessiert habe. Ja, man kommt aus dem Sport, das eint…irgendwie. Aber da man ja nun ganz andere Nöte und Sorgen hat, kommt mir das tumbe Gerenne nach dem runden Lederflicken immer unsinniger vor. Ähnlich wie bei der Kirche, ist es nicht der Gedanke selbst, also der Sport, oder der Glaube, die mich ärgern. Es nervt mich die Institution dahinter, und die lachen sich beide, Kirche wie Fußball, doch höchstwahrscheinlich fett ins Fäustchen, dass selbst die beklopptesten Skandale die Fanbase nicht sonderlich in Wallung bringen.

So bleibt das Sky-Abo eben bestehen, genau wie das Kirchen-Abo, äh, meinte die Kirchensteuer, denn da bekommt man ja kaum einen Termin, um den Austritt wasserdicht zu machen. Löw geht wenigstens von alleine, wahrscheinlich, weil in seinem Umfeld viel zu oft das Wort „endlich“ geflüstert wurde. Bei der Kirche sieht das anders aus, die sind in manchen Bereichen ja noch im Mittelalter beheimatet und sitzen selbst die ekelhaftesten Probleme schamlos aus. Worauf wird da eigentlich gewartet? Mistgabeln?

K-Culture

Durch die boomende K-Beauty-Welle, aber auch K-Pop, und neuerdings auch durch Filme und Serien, haben wir einen äusserst positiven Blick auf die koreanische Kultur, und das, obwohl wir ja eigentlich gar nicht so viel darüber wissen.

Mich erstaunt manchmal, wie beliebt so einige Blüten der (süd-)koreanischen Kultur bei Jugendlichen derzeit sind. Kosmetik und Bands aus Süd-Korea sind mega in. Und selbst im Filmgeschäft ist Korea mittlerweile eine feste Größe. Und ja, es ist teilweise exotisch, teilweise befremdlich, aber man sollte sich durch die Andersartigkeit nicht verunsichern lassen, dass da auch tolle, gut gemachte Leistungen dahinterstecken.

Asien ist für uns oftmals geheimnisvoll, bepackt mit Traditionen, die sich gegen die Moderne stemmen, oder doch zusammen harmonieren? Ich vermag das nicht zu sagen, zu fern ist mir leider (noch) diese Kultur.

Trotzdem habe ich mich letztens etwas erschrocken. Als Serienjunkie ist mir natürlich schon längst aufgefallen, dass Serien aus Süd-Korea auf Netflix boomen. Mega gute Kritiken bekommen viele der Mehrteiler, und die Massen an Zuschauer können ja nicht lügen, oder? Hauptsächlich junge bis sehr junge Leute lieben die manchmal ganz schön zuckerwattrigen Schmonzetten-Serien, die RTLs Megaklopper Gute Zeiten, schlechte Zeiten wie ein Drama von Wolfgang Borchert aussehen lassen.

OK, man will ja mitreden. Also habe ich mal in ein paar Serien reingeschaut, habe es aber hier und da nicht lange ausgehalten. Sorry, aber manchmal habe ich dann das Bedürfnis mir lieber die WDR-Maus anzuschauen, um mich wieder erwachsen zu fühlen. Koreanische Serien? Ich glaube, die können Kino deutlich besser.

Was mich aber so richtig betrübt, ist das Frauenbild, das da auf die Jugend losgelassen wird. Was ich bislang beobachten konnte, ist die arbeitende Frau in der koreanischen Gesellschaft, die trotzdem keinerlei Gleichberechtigung erfährt, die ehrfürchtig zum Mann aufschaut, und erstaunlich viel Alkohol zu trinken scheint, um ihre tragische Situation in der Gesellschaft zu betäuben.

Gleichzeitig versuchen wir hier in unserer Gesellschaft die Themen der Gleichberechtigung und Vielfalt weiter voran zu bringen, so wie jetzt gerade mit dem Frauentag, Gendersternchen, usw. geschieht. Wir beklagen die „Gender Pay Gap“ (geschlechtsspezifische Lohnlücke), usw, usf (Sinn und weniger Sinn solcher Aktionen lasse ich mal dahingestellt).

Derweil mache ich mir jedoch Sorgen, dass der mittlerweile recht große Einfluss der Spielarten koreanischer Kultur auf Jugendliche hier einen verzerrenden Einfluss haben könnte, wenn da wenig starke Rolemodels dagegen stehen (Instagram ist da ja auch nicht immer hilfreich, bei der Beauty-OP-Quote der „Stars“ dort). Ich möchte mich bewusst wage ausdrücken, denn da bin ich natürlich ganz in meiner Wahrnehmungsblase gefangen, aber das Thema interessiert mich.

Frauen stehen in Korea unter großem Druck: Sie sollen mehr Kinder gebären, sich der Altenpflege annehmen und fehlende Nachwuchskräfte in der Arbeitswelt ersetzen. Ausbildung und Karriere sind wichtig, trotzdem gebietet es die Tradition, der Familie zu dienen, dem Mann den Status des Oberhaupts zuzugestehen, und dazu dem blendend aussehenden Stereotyp der devoten Koreanerin zu entsprechen. So ist die Erwerbsquote der Frauen dort auch nur bei ca. 50%.

Und das sieht man auch überdeutlich in vielen der Korea-Serien derzeit. Meist sind die Frauen dort zerbrechlich, fallen schnell in Ohnmacht, arbeiten zwar, haben aber immer übergroße Ehrfurcht vor einem „Chef“ oder einer männlichen Person. Dazu werden sehr oft Selbstwertprobleme gezeigt, die sich negativ auf mögliche (ausgewogene) Beziehungen auswirken. Die Akteure in koreanischen Serien sind auffallend oft allein, hadern mit sich, und glauben (fast schon traditionell wirkend), sie seien einer ebenbürtigen Beziehung nicht würdig. Sowas kommt doch nicht ohne Gründe, Kultur spiegelt die Gesellschaft.

Harter Stoff, sorry dafür, aber nachdem ich gestern die Netflix-Serie „My Holo Love“ zu Ende geschaut hatte, brannte mir dieser Eindruck auf den Nägeln. Bin ich da nur zu pessimistisch? Als Fan von respektablen, und zu uns passenden Rolemodels für unsere Gesellschaft, sehe ich im K-Trend derzeit eher einen gehörigen Rückschritt.

Da ich keine Kinder habe, kann ich über den wirklichen Einfluss nur spekulieren, aber vielleicht hat jemand von euch da mehr Erfahrungen? Das würde mich sehr interessieren, zumal der Einfluss Asiens auf uns Europäer sicherlich weiter wächst.

Glutamat

Drehen wir den Spieß doch mal um. Ein Menschenfresser, oder ein menschenfressendes Tier, würde sich nicht beklagen, der Mensch wäre nämlich ein schmackhafter Happen. Ja, wir haben nämlich „Glutamat“ in uns, und das mach aus uns eine wohlschmeckende Mahlzeit, Fachleute nennen es Umami.

Nicht süß, sauer, bitter oder salzig, sondern mittendrin. Geschmacksanregend, appetitlich, herzhaft…

Aber hey, Glutamat ist doch gefährlich, oder? Jeder kennt doch offenbar das China-restaurant-Syndrom?

Nun, dazu hat sich jetzt meine Lieblings-Erklärfachfrau, neben der Maus, maiLab geäussert, und da kam zutage, was ich tatsächlich noch nicht wusste. Die Nummer mit dem China-Restaurant-Syndrom ist höchstwahrscheinlich bloß ein frühzeitlicher Diss, ein Hate-Kommentar aus alten Zeiten. Lustig, aber auch spannend. Wer die Entzauberung alter Gefahren-Mythen liebt (siehe Aluminium in Deos…), sollte sich den Beitrag mal anschauen! 😉

Ohne (viele) Worte

Da bleibt mir die Luft weg, wenn ich selbst am Abend in der Tagesschau (!) noch mit diesem degenerierten Intrigenspiel rund um das englische Königshaus belästigt werde. Dieses sagenumwobene Interview mit Meghan und Harry hatte ja schon seit Tagen für Schlagzeilen gesorgt, aber das war dann doch die – ähem – Krönung.

Ja ist denn schon Sommerloch? Auch wenn es um ernste Dinge geht, wie mögl. Rassismus, so finde ich es erschreckend, wie wenig man diesen royalen Märchenstunden entrinnen kann. Das ist selbst für „Fans“ nicht einmal mehr wohlwollend als Eskapismus zu bezeichnen. Verschonet uns, Ihr Hoheiten!

Irgendwie hält man ja doch immer zu den Schwächeren…

Zum Wochenende noch ein Schnipsel, der mich so gerührt hat. Dabei ist es völlig „normal“, dass Pinguine von Orcas gejagt werden. Aber wie der kleine Kerl so verzweifelt all seine Kraft aufgeboten hat, um sich in Sicherheit zu bringen, das war dann doch ein herzerwärmender Anblick.

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(Fotos: Konsumkaiser, Screenshot Netflix, Wiki Commons.   Keinerlei Sponsoring)


8 Gedanken zu “LIFESTYLE: TRENDBAROMETER 12.03.2021

  1. Lieber KK, eigentlich bin ich ein großer Fußballfan, aber seitdem Löw so lustlos regiert, habe ich auch keine Lust mehr auf Nationalmannschaft. Die immer gleichen Spieler spiegeln genau seine Lustlosigkeit wieder, das macht mich depressiv. Es kann nur besser werden.
    Mein Mann und ich haben auch Holo Love geschaut und waren entsetzt!! So kindisch und gleichzeitig eine Gehirnwäsche sondergleichen. Mit allem Respekt vor der Kultur, aber wie kann man solche Serien bejubeln? Man vermutet fast schon Absicht dahinter. Oder es ist die Gegenbewegung zu unserer überpolitischkorrekten Sichtweise derzeit, die manche Menschen überfordert. Dass du das auch so siehst, finde ich interessant, sowas fällt vielen Männern gar nicht auf (inklusive meinem Göttergatten, der die Hauptdarstellerin „süß“ fand. 🙂
    Bei dem kleinen Pingi habe ich doch glatt ein Tränchen verdrücken müssen, sooo süß!
    Schönes Wochenende an alle!
    Iris

  2. Guten Morgen in die Runde,

    vielen Dank für das Video mit dem Pinguin. Hoffentlich hat er sich gut von seinem Schrecken erholt.

    Allein die BBC hat vier (!) „Hofberichterstatter“ und eine ganze Branche lebt davon, über den Adel zu berichten. In den Zeitschriftenregalen türmen sich die entsprechenden Magazine. Das finde ich schon ziemlich unglaublich, in der heutigen Zeit.

    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende

  3. Vielen Dank für die interessanten Themen. K-Serien sind bisher komplett an mir vorbeigegangen, aber ich kann mir vorstellen, dass ich genau die gleichen Bedenken hätte.

    Das mit dem Glutamat hatte ich auch schon mit Interesse zur Kenntnis genommen. Unglaublich oder?

    Haha das „Skandal“ Interview, jetzt reicht es aber langsam wirklich. Wollen wir wirklich weiterhin weltweit in der Presse diskutieren, wer jetzt wen zum weinen gebracht hat? Seriously? Habt Ihr sie noch alle, Journaille? Die spekulativen Überlegungen über die Hautfarbe des Babies seitens der Familie waren so rassistisch wie typisch, ich habe seinerzeit selbst ähnliche Fragen zu hören bekommen. Oder fragt mal Boris und Barbara Becker, damals wurde das Thema hemmungslos in der Presse ausgewalzt, wie wohl das Baby aussehen wird und welche Hautfarbe es wohl haben wird. Ich finde es gut, dass das heutzutage nicht okay ist, und ich kann mir auch vorstellen, dass das britische Königshaus strukturell rassistisch ausgelegt sein könnte, bleibt zu hoffen, dass diese Geschichte das Land und die Welt in dieser Hinsicht einen kleinen Schritt weiter bringt.

  4. Fußball ist für mich immer super entspannend. Die Nachrichten bekomme ich gar nicht mit – Stichwort links-rein-rechts-raus -, nur im Halbfinale oder Finale wichtiger Spiele höchster Ebene schnappe ich mir das schöne kühle Bier und eine Riesentüte Chips und habe einen schönen, weil völlig entspannten Abend. Denn für mich geht es da um n.i.c.h.t.s., herrlich.

    Die Frauenbilder in asiatischen Filmen erstaunen mich ebenso, auch meinen GG, der solche Verhaltensweisen für widerwärtig hält, v.a. das Devote.

    Was soll das? Damit bringt man jemanden, der sich wie ein Mensch zweiter Klasse fühlt, dazu, alle unmöglichen Sklavenarbeiten artig und auch noch mit einem ‚Danke, Massa‘ und einem Lächeln zu tun – und das ist wohl die Absicht neben dem prima Gefühl, doch ein klein wenig Macht zu haben, selbst als jemand, der qua Beruf keine gesellschaftliche Stellung hat, denn unter Garantie steht seine Frau oder die Nachbarin noch unter ihm. Wer halbwegs auf die Gleichwertigkeit der Menschen pocht, kann sich davon nicht angesprochen fühlen. Die anderen, nicht wenigen, leider schon.

    Aber es ist noch schlimmer: es gibt doch tatsächlich Männer, die wirklich glauben, dass Frauen ihnen aufgrund des Geschlechts unterlegen seien. Solchen begegne ich täglich und auf vielen Ebenen und in allen Altersklassen, und ich falle diesen wohl – negativ – auf, weil ich mich nicht in dieses Schema einfüge. Man ist ja freundlich und verbindlich, aber nicht unterwürfig.
    Man redet hier immer von Rassismus – aber wo ist die Gleichstellung der Geschlechter? Diese macht man höchstens lächerlich mit abstrus geführten Diskussionen ums – Gendern (man könnte sie auch rational und gewaltfrei führen). Als ob es nicht noch wichtigere Themen in diesem Bereich gibt.

    Hier kommt ein Triggeralarm – wie sang John Lennon schon 1972 zutreffend: „Woman Is the Nigger of the World“. Ach ja. Diese Zeile geht übrigens auf Yoko Ono zurück. Tja. Und wie hat man die beiden in manchen Kreisen nicht gehaßt, und ganz insbesondere sie, 🤔 hm, was sagt einem das… 🧐)

    Ach ja, mal wieder Kifestyle am Freitag. 😉
    Ein schönes Wochenende. ❤️

  5. Ich mag ja Fussball gerne und fand Herrn Löw früher mega chick. Immer bestens gekleidet und frisiert. Seit längerem langweilt er mich zu tode. Nebenbei langweilt mich auch zusehends Fussball, der ist auch schon lange nicht mehr was er mal war. In Dortmund abfeiern bis der Arzt kommt, die Stimmung und Atmosphäre hat schon was. Leider alles vorbei. Schade das Herr Klopo nicht zurück kommt. Aber er hat Recht, DFB auch so eine Instution wo ich Null Bock drauf hätte.
    Korea, eine unendliche Geschichte, sehr schade das die Deutschen so wenig darüber wissen. Die Koreaner sind den Deutschen sehr nahe, unsere Länder einte das gleiche Schicksal. Die Grenze. Sie haben gerne geschaut wie wir das so politisch geschafft haben. Da ich unter vielen Koreanern im Umfeld aufgewachsen bin, mag ich sie sehr. Schon meine Großeltern waren ihrer Zeit weit voraus und Mitglieder im koreanischem Verein. Man gehört sofort dazu und ist mittendrin und hilft sich. Technisch sind wir gegen die in der Steinzeit. Toilettenspülung mit 10 verschiedenen Funktionen, das kennt hier noch nicht mal einer. Die können ihrem Präsidenten eine Mail schreiben und die wird auch ( von seinem Büro natürlich ) beantwortet, hier nicht vorstellbar. Erstens sowieso nicht und zweitens haben die wahrscheinlich keinen PC und Internetzugang. Ja, bei der älteren Generation ist es mit Gleichberechtigung nocht nicht weit her, aber bei den jungen tut sich was.
    Meine koreanischen Freundinnen und ich planen zusammen eine Korea Reise in reiner Frauengruppe. Nun bekommen wir schon Anfragen aus dem Freundeskreis ob noch wer mit darf. Die kleine Gruppe wächst. Eine in Deutschland lebende koreanische Freundin hatte nach den Tod ihrer Eltern keine Übernachtungsmöglichkeit mehr und hat sich dort ein kleines Haus gekauft. Da können wir übernachten und unter fachkundiger Führung eine schöne Zeit verbringen. Meine Freundinnen gehören zu der hier unbekannten Gruppe von koreanischen Krankenschwestern die vor über 50 Jahren von unserem damaligen Bundespräsidnten Lübke nach Deutschland geholt wurden, wegen Pflege- und Krankenschwestern Mangel. Kommt mir irgendwie bekannt vor…… Haben wir Gott sei Dank in den 50 Jahren gut gelöst. Die hatten einen Heidenrespekt vor Deutschland und waren entsetzt wie primitiv hier die Krankenpflege war (ist). Männer kamen als Grubenarbeiter hierher, hoch ausgebildete junge Männer, aber nach dem Krieg hatten sie keine Arbeit und Korea war bettelarm. Sie haben mit ihren Akademikerhänden im Garten und im Dreck gewühlt, das die Hände bei der Vorstellung zerschunden waren und sie angeben konnten hart arbeiten zu können. Sie haben alles getan um nach Deutschland kommen zu dürfen, um Geld nach Hause zu senden. Die Männer sind zum größten Teil wieder zurück, die Koreanerinnen haben sich allesamt hier sehr gut verheiratet und sind nun schon im Rentenater und ihrer Heimat entfremdet. Wir freuen uns ein Bein ab mal hinzufliegen.
    Ich kann nur jedem empfehlen mal nach Korea zu schauen, wir sind da sehr beliebt und wissen nichts davon. Echt schade. Was ich da Kosmetik kaufen kann, unvorstellbar, darf gar nicht drüber nachdenken.
    Schönes Wochenende!

    1. Ach wie schön, das ist aber ein toller kleiner Einblick.
      Mittlerweile würde mich eine Erkundungsreise nach Korea auch etwas mehr interessieren, als nach Japan. Obwohl mich ganz Asien sehr reizt.
      Danke für die Infos, ich wäre supergespannt mehr von eurer Reise dann zu lesen. Hoffentlich ist das bald wieder möglich!
      Liebe Grüße
      KK

      1. Dem schließe ich mich an – super interessant und ich würde auch gern über die Reise lesen. 🙂

  6. Das wird noch ein wenig dauern. Mein Vater hat nicht mehr viel Zeit vor sich und ich verbrauche viel Urlaub um die letzte Zeit mit ihm zu verbringen. Das ist mir das Wichtigste. Dann will mein Mann auch noch mit mir in Urlaub- wir haben immer viel gearbeitet und kaum Urlaub gemacht und er hat gesundheitlich einen Schuß vor den Bug bekommen, Endzeitstimmung. Eine koreanische Freundin hat einen Pflegefall zu betreuen und eine hat noch eine kleine Suhi Bar, die sie in 2 -3 Jahren verkaufen will und in Rente geht. Das müsste so der Zeitraum sein, wo wir mal alle Zeit haben. Das wird ja nicht gerade billig und 14 Tage sollten schon zusammenkommen, sonst lohnt das nicht.
    Mal sehen ob sich vielleicht schon vorher was ergibt, es ist fest geplant wir warten auf den perfekten Zeitpunkt, dann hält uns aber keiner mehr. Ich muss auch unbedingt auf die koreanische „Schnaps- Weltmeisterschaft“. Die gießen Schnäpse ein das ein Sonnenaufgang entsteht oder ein Regenbogen, ich kann es mir nicht richtig vorstellen. Soll bombastisch sein. In der Strasse kann man überall Zimmer mieten, was dringend nötig ist, da man nur noch auf allen vieren raus kriechen kann.

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