LIFESTYLE: RUHE EINKEHREN LASSEN

Es ist immer komisch, wenn wir aus dem Takt geraten. Wenn also unser „normales“ Leben plötzliche Änderungen erfährt. Auf einmal fühlt man sich wie neben der Spur, alles ist irgendwie anders, ungewohnt und nicht mehr so vorhersehbar. Dann wieder zu sich selbst zu finden, ist eine wichtige Aufgabe.

 

Einfach mal ruhig sein, in sich hinein horchen, sich seinen Gedanken hingeben, wenn es auch noch so schwer fällt. Ja, in Ausnahmesituationen möchten wir uns lieber ablenken, und dennoch ist es wichtig sich selbst nicht zu verlieren. Haben wir zB. extreme Angst um einen geliebten Mitmenschen oder ein Tier, so ist das „ich“ im hier und jetzt plötzlich völlig egal.

Doch vergessen wir uns in solchen Situationen, dann hat niemand etwas davon. Einen kühlen Kopf bewahren, das sagt sich so leicht. Aber es ist hilfreich. Hilfreich für unser Umfeld, für uns, womöglich besonders für die betreffende Person.

Im Laufe der Jahre habe ich viele Herangehensweisen kennengelernt, mit denen man sich wieder erden kann. Wie man einen klaren Kopf bekommt, wie man zur inneren Ruhe zurückfindet. Der Puls kehrt auf ein Normalmaß zurück und der Atem schnauft nicht, sondern fließt ruhig. Die Grundvoraussetzung um wichtige Entscheidungen treffen zu können.

Ich plädiere dafür, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens irgendeine Form der Meditation erlernen sollte. Damit meine ich keine esoterische Verklärung, sondern ich gehe von der Grundbedeutung des Wortes aus: Nachdenken, überlegen.

Kopflos und überstürzt ist aber leider eher der Normalfall. Seinen Geist zu beruhigen und sich zu sammeln ist allerdings schrecklich unmodern geworden, was wohl auch an den vielen Quacksalbern liegt, die aus der Meditation teilweise eine Zirkusnummer für Luftikusse gemacht haben.

Gerade im Zeitalter der allgegenwärtigen Unterhaltung, des Internets, von Social Media und seinen Traumwelten und Blasen, ist Leere in manchen Situationen unbedingt wieder notwendig. Kaum ein Kind sitzt heute mehr in der Gegend herum und langweilt sich. Und auch bei uns ist jede Sekunde des Tages verplant und gefüllt. Aber Leere ist ein Teil von uns, wir haben sie nur künstlich eliminiert.

Ich für mich habe aus gegebenem Anlass wieder angefangen, mir ein bisschen Platz für eine gewisse kontrollierte Leere in meinem Leben frei zu machen. In die Weite schauen, die Augen entspannen, und doch nichts wirklich ansehen. Durch die Dinge hindurch gucken und atmen. Tief und bewusst, besonders auch AUSatmen, dabei zuhören und sich fühlen. Nur ein paar Minuten, immer mal wieder. Warum nicht? Wir verlieren ja nichts dadurch, wir gewinnen aber ein Stückchen Leere zurück.

 

 

 

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(Foto: Pixabay   Keinerlei Sponsoring)


26 Gedanken zu “LIFESTYLE: RUHE EINKEHREN LASSEN

  1. Ich bin ein Mensch, der nur schwer entspannen kann und noch schlechter zur Ruhe kommt. Als dann vor ca. 5 Jahren noch eine extreme private Situation dazu kam, befand ich mich quasi im freien Fall. Man bot mir pharmazeutische und homöopathische Mittel an, die jedoch nur zeitlich begrenzt wirkten und mich lediglich ruhig stellten, was im akuten Moment allerdings okay für mich war.
    Nachdem sch die Situation etwas gesetzt hatte, suchte ich nach einem anderen Weg meinen unsteten und aufgeregten Geist zu beruhigen und fand ihn in geführten Meditationen.
    Die Situation von damals haben wir inzwischen im Griff, aber mein Geist flattert manchmal immer noch wie ein aufgeregtes Huhn herum. Ich meditiere jeden Tag für ca. 10 Minuten und fange – bildlich gesprochen – das wilde Huhn ein, rede ihm ein bisschen gut zu, zeige ihm was wirklich Sache ist , und komme damit wieder auf den Boden der Tatsachen. Ich kann es anderen „Hühnerhaltern“ sehrempfehlen es einfach mal auszuprobieren.
    LG Lisbeth

  2. Oh nein, Sorry….zu schnell Blogs gewechselt lieber KK.
    Ich DANKE natürlich dem lieben KK

  3. Bei mir hat beides seine Berechtigung – „innere Einkehr“ u. Ablenkung. Mal funktioniert Meditation (stehe da allerdings noch ganz am Anfang), mal Yoga oder eine Stunde zügig (mit oder ohne Musik) durchs Naturschutzgebiet laufen und mal Ablenkung. Wenn der Geist tatsächlich nicht zur Ruhe kommt -selten, kommt in extremen Situationen aber vor- dann lege ich mir bewusst eine meiner Lieblings-DVDs ein und schon ist die Grübelschleife zuverlässig unterbrochen und hinterher bin ich quasi geerdet. Ich habe mich lange mit Meditation und Achtsamkeit gequält, weil das ja das Nonplusultra ist, ehe ich für mich anerkannte: Nee, bei dir funktioniert Harry Potter manchmal (!) einfach besser. 😂

  4. Einfach entspannt herumzusitzen fällt mir schwer. In der Arbeitswoche jagt ein Termin den nächsten und an den Wochenenden ist ja auch immer was.
    Anfang letzten Jahres habe ich begonnen jeden Tag nach der Arbeit eine Stunde spazieren zu gehen und lasse mich nur von sehr viel Regen davon abhalten.
    ich gehe erst durch Wald, ziemlich steil bergauf um dann für den Rest des Weges eine wunderschöne Aussicht ins Tal zu genießen.
    Es ist dort ruhig, man hört nur die Vögel zwitschern und die Blätter rauschen.
    Diese kleine Auszeit tut mir so gut, der Arbeitstag fällt komplett von mir ab, ich denke nicht mal mehr daran und das ist für mich echte Entspannung.

    1. „Meditation“ kann ja zum Glück ganz viele Gesichter haben. ZB. kann Tanz Meditation sein. Ich denke, du hast einen für dich guten Weg gefunden.
      Liebe Grüße!
      KK

    2. Das ist dann auch eine Art Meditation liebe Nicola. 😉
      Übrigens eine die bei mir Wunder wirkt. Mein Körper bekommt Bewegung nach 10 langen Stunden, mein Rückenschmerz ist weg, meine Haut dankt es mir und mein Hirn entschleunigt.
      Als es mal einige Tage am Stück geregnet hat, war ich selbst überrascht wie sehr es mir gefehlt hat! Ich habe mir – ich, diejenige die Regen hasst – Gummistiefel und Regenjacke angeschafft und mir diese Momente nicht wegnehmen lassen. Von – ne,ne die Wetter App zeigt Regen für die Woche und ich bin gleich traurig – kam ich zum – oh, beim Regen kann man so toll entspannen, die Natur riecht besonderes und dem regen zuzuhören hat etwas sehr meditatives.

  5. Ich bin an sich ausgeglichener, belastbarer Mensch und selten nervös. Habe aber rein gar nichts unter Kontrolle wenn die akute schlimme Situation an die vergangene traumatische Erfahrung anknüpft und dann alles triggert was einen nokautiert.
    Als meine Katze gleiche schlimme Symptome hatte wie mein verstorbener Kater der in der Tat 12 Stunden später und sehr jung starb habe ich Rotz und Wasser geheult bevor wir überhaupt in die Praxis kamen. Mein Tier hat das gesehen und gespürt und wollte trotz Pferdedosis Narkose nicht einschlafen, was aber für die OP notwendig war. Ich habe es dann so interpretiert, dass sie nicht einschlafen will weil sie schwer Abschied von mir nehmen kann.
    War alles falsch, aber sag das meinem Hirn.
    Oder als ich überfallen und zusammengeschlagen worden bin und anschließend wochenlang in Krankenhaus lag. Neulich reichte eine nur am Rande ähnliche Situation dafür das die Panikattacken und Schlaflosigkeit wieder zurück kamen. Unserer Hirn ist zugleich toll und gefährlich. Triggern werde ich vermutlich mein Leben lang nicht los, aber wie ich mit dem was danach passiert umgehe – daran habe ich viel gearbeitet und arbeite immer noch.
    Autogenes Training kenne ich und praktiziere seit 20 Jahren. Ich würde jedem raten sofort Hilfe zu suchen, nicht alleine zu leiden und von sich mehr zu erwarten als normal ist. Zusammenreißen ist nicht immer die beste Lösung und funktioniert ganz bestimmt nicht immer.
    Ganz im Gegenteil – je öfter unserer Gehirn „lernt“ das dies und jenes gefährlich und bedrohlich ist umso länger dauert es naher das zu überschreiben. Man kann sich das wie einen schmalen neurologischen Pfad im Wald vorstellen. Zuerst kaum eine Spur. Aber je länger man darauf trampelt umso breiter wird der Pfand und umso länger dauert es bis der wieder verwächst.
    Dabei ist es völlig egal ob andere mit gleicher Situation besser zurecht kommen und wir unzulänglich sind, weil wir es nicht alleine schaffen. Zum Einen wissen wir überhaupt nicht wie es dem anderen wirklich geht, letztendlich behalten wir selbst unsere schlimmsten Momente auch lieber für uns. Und zum Anderen wissen wir auch ganz bestimmt nicht ob dieser Mensch einen Therapeut hat oder Medikamente bekommt oder oder oder…vergleichen ist da der falscher Weg und macht einen nur noch mehr fertig.
    Es gibt so viel was einem helfen kann – Therapie, Medikamente, Sport, Meditation usw.. diese Krucke – jede erdenkliche die man bekommen kann – braucht man um zu überleben und zu überleben war noch nie eine Schande.
    Die meiste Arbeit leisten nach wie vor immer noch wir.

    1. Ach Ombia, wie schrecklich! ich kann mir vorstellen, dass es enorm schwer ist das zu überwinden und es Menschen gibt, die sich zuhause einschließen um so etwas nicht mehr erleben zu müssen.
      Mir ist vor Jahren etwas Ähnliches passiert wenn auch nicht so schlimm, dass ich ins Krankenhaus musste aber ich denke immer noch jeden Tag daran.
      Ich wünsche Dir, dass Du es igendwie zu den Akten legen kannst eines Tages.

    2. Und genau in diesen Trigger-Situationen, die du beschreibst, brauche ich Ablenkung und/oder Bewegung. Ich war unglaublich dankbar, als ich das rausgefunden habe. 😉

    3. Hallo Ombia,
      Erst mal meinen Respekt dafür, wie du mit solchen Erlebnissen umgehst und Danke dafür, dass du das mit uns teilst.
      Ich selbst war durch Trauer traumatisiert und wusste das gar nicht. Zum Glück hat das die Therapeutin, zur der ich aus einem anderen Grund ging, bemerkt und nachgebohrt.
      Sie hat mich dann mit EMDR behandelt. Ich hab Rotz und Wasser geheult, konnte aber endlich verarbeiten. Vielleicht kennst du diese Methode ja oder kannst sie noch brauchen.

      Liebe Grüße
      Christine 🤗

  6. Was für besinnliche Worte…
    Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die das Alleine-sein schon immer gebraucht und schon immer konsequent zelebriert haben.

    Mein tägliches Leben ist voll mit Familie, Partnerschaft, Beruf, Haustieren, Haushalt, Kunden…. einfach der alltägliche Wahnsinn, für den ich sehr, sehr dankbar bin! Ich bin gesegnet mit einer grossen Familie, einem prima Ehemann und einem gesunden, kleinen Baby, die mir alle täglich die Nerven strapazieren 🤣 Und wenn nicht grade meine Tochter rumspinnt, dann doch zumindest der Hund 🤪 Ich habe ein wunderbar erfülltes, lautes und volles Leben, das mich täglich an meine Grenzen und manchmal auch darüber hinaus bringt… Ich benötige ganz dringend tägliche kleine Auszeiten und ab und zu auch grössere, um den Akku wieder aufzuladen.

    Das ist manchmal nur eine lange heisse Dusche, spazieren gehen mit dem Hund, Katze streicheln, in Ruhe und ganz alleine was essen, Zeitung lesen auf dem Klo neben der warmen Heizung… Manchmal auch ein Saunaabend oder ein kurzes Wellness-Wochenende mutterseelenallein 😊 Wunderbare Momente, ganz für mich allein, zum Langweilen und Erholen.

    Keine Zeit dafür….? Gibts nicht! Wenn ich morgen einen schlimmen Unfall habe und wochenlang im Krankenhaus liege, dann muss es schliesslich auch ohne mich gehen 😎

  7. Yoga ist auch sehr hilfreich! Leider war ich in einem Kurs, da wurde gerenkelt und verdreht als Konkurrenz zu Helene Fischer. Bin ich mal wieder gestresst, helfen mir Musik und laufen ,um den Kopf zu entleeren, danach bekomme ich wieder Luft. Danke, lieber KK für das schöne Video , ich bin mit geflogen..
    Schönen sonnigen Tag

  8. Das erinnert mich wieder an meine guten Vorsätze, auch eine Art der Meditation für mich selbst zu finden. Dabei war es Kind ganz leicht, einfach nur rumzusitzen und schwups war ich im Tagtraum.
    Auch lange Wartezeiten machten mir nichts aus, jetzt ist es schwer ohne Ablenkung.

    Einmal bin ich mal in der Oberstufe im Unterricht abgeglitten in meine Gedanken und hab’s nicht gemerkt. Erst als alle mich anschauten, weil offensichtlich die Rede von mir war und ich nicht reagierte😂😇
    Die Fähigkeit hätte ich jetzt gerne zurück…

    1. abgeglitten in meine Gedanken und hab’s nicht gemerkt

      Liebe Christine, so geht es mir regelmässig mit der Tagesschau. Ich nehme mir fest vor, dieses Mal aufzupassen – und schwupps: sind die Gedanken bei irgendwelchen Projektlein oder beim Nichts. Ich merke das immer daran, dass ich frage: wieviel Grad wird es morgen Nachmittag?

  9. Neulich in den Ferien wurde mir erneut in Erinnerung gerufen, wie Langeweile wirken kann. Draussen prasselte und stürmte es, und ich kam dazu, ein wirklich gutes, aber letztlich doch etwas mühsames Buch bis zum Ende zu lesen. Als dies geschafft war, gab es erst Kramen, Aufräumen, Putzen, Kochen – und dann Langeweile. Ich komme dann auf Ideen.
    Im Alltag geht der Blick aus dem Fenster.

    Aber total entspannend sind Fussballweltmeisterschaften.
    Ich bin so etwas von desinteressiert (es geht ja um nichts), blicke zufrieden auf diese trainierten männlichen Körper – und sitze völlig entspannt und zufrieden da mit meinem kühlen Bier und der grossen Schüssel Chips (die perfekte Ausrede!)!

    1. Ok, Fußball als Meditation, wär nen Versuch Wert😂 Weckt bei mir nämlich auch kein Interesse… vielleicht gibts das bald auch noch auf Kasse🤪
      Aber ernsthaft: mich küsst auch immer dann die Muse, wenn ich länger frei hab. Dann koch ich auch richtig gern und probier aus, was mir in den Sinn kommt.
      Die besten Gespräche hab ich z.B. oft bei gemeinsamen Spaziergängen ( alleine wär auch seltsam, nicht?😉)

      1. Spaziergänge, besonders die langen und einigermaßen zügigen, sollen ziemlich gut für Hirn und Körper (kann man ohnehin nicht wirklich trennen) sein, weil sie der artgerechten Haltung von Menschen entsprechen.

        Zuweilen lenke ich das Augenmerk auf das Stammhirn: was will es wirklich? Es warm haben, vollgefressen sein, in netter Gesellschaft sein, gestreichelt werden, sich in Sicherheit befinden, das erleben, was man schon kennt und als beruhigend empfindet. Man kann ja versuchen, dem nahe zu kommen und mal in sich hineinfühlen, was denn tatsächlich gut tut.
        Das ist für den normalen Alltag ohne besondere Sorgen.

        Etwas ganz anderes aber ist dies in Zeiten, an denen es an die Substanz geht; davon war hier bei KK auch die Rede.
        Mit einem Spaziergang oder einer Tafel Schokolade oder meinetwegen einem Salat ist es nicht mehr getan; und manchmal muss man einfach funktionieren, und gerade dann kommt es meistens auch noch richtig dick, nämlich alles zusammen.

        Mir half es, mich auf das Wichtigste, den Menschen, das Uns, zu besinnen, aber ganz schreckliche Angst habe auch ich gehabt und nicht zeigen dürfen (da dies ansteckend wirkt, s. Ombia und ihre Katze), und das einzige, das half, war meine Präsenz dort und mein fester Glaube an die Gesundung – und dass dieser Mensch wieder gesund wurde.

        Ein anderes Mal, als es um anderes ging, habe ich mich in die Arbeit, die mir dann natürlich nicht leicht fiel, gestürzt. Aber wenn ich sie nicht gehabt hätte, wäre ich glatt vor die Hunde gegangen. 14 Stunden Minimum habe ich gearbeitet, dann 2 Glas Rotwein und ab ins Bett, früh wieder raus und nur noch auf die Arbeit fokussiert. Am Ende war die Arbeit sogar zu etwas nütze, nicht ganz so genial, aber besser als nichts.

        Manche Krisen erledigen sich dann auch im Hinterkopf; sich auf sie zu fokussieren, wäre eher nachteilig, es kommt wohl auf die Art der Krise an. Ich bin mir sicher, dass man das völlig anders sehen kann, und dass es bessere Wege gibt (z.B. in Machu Picchu an einem Aloe Vera-Blatt zu lutschen und gleichzeitig bei Vollmond auf die Sterne zu schielen, aber nur wenn man das biologisch erzeugte Basenpulver, das man vorher schluckweise und lauwarm zu sich nehmen sollte, im 60er Takt nach links rührte).

        Ein Suchender und Irrender bleibt man wohl sein Leben lang.

  10. Als ich früher noch in die Kirche ging bzw. musste, konnte ich übrigens keine Predigt verfolgen, weil ratet mal, meine Gedanken ganz schnell abschweiften. Vielleicht ist das die innere Einkehr am Sonntag? Immerhin kann man sich in einer Kirche nicht wirklich ablenken.

  11. Ein für mich persönlich ganz wichtiges Thema! Allerdings fokussiere ich mich nicht nur auf meine Gedanken, sondern insbesondere auf meine Gefühle. Sein im Hier und Jetzt. Vielen macht das Angst, das merke ich immer wieder. Für mich selbst ist es ein Ankommen und Annehmen. Mich selbst so wahrzunehmen, wie ich bin, ohne Be- oder Verurteilung ist ein großes Geschenk.

  12. Bewusst im Hier und Jetzt leben – habe ich auch gelernt. Und damit meine Lebensqualität erheblich gesteigert.
    Wer kennt das nicht; Du sitzt mit der Freundin beim Kaffee und denkst daran, was Du anschließend alles erledigen willst. Zack sind zwei Stunden um und irgendwie hattest Du gar nichts von diesem Treffen.
    Mittlerweile hole ich mich ganz bewusst in die jetzt stattfindende Situation zurück und erlebe diese.

  13. Lieber KK,
    danke für das Thema, danke für die Erinnerung an Entspannungsmöglichkeiten, danke den Kommentatorinnen für die Offenheit, ich fühle mich nicht alleine,
    Menschen unter Menschen,
    liebe Grüße Gabriele

  14. Sehr weise Worte ! Und ja, es gibt für jeden die richtige Form von Meditation, man muss es nur für sich ausprobieren. Es soll ja auch Menschen geben, die z.B. beim Bügeln den Kopf leer machen, dann ist das eben auch meditativ. Spazieren, tanzen, andere, so wie ich, brauchen eine richtige Meditationstechnik und einen Lehrer. Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden.

  15. Danke, ein wichtiger Denkanstoß. Ich mache das nun auch wieder öfter, es tut mir gut.
    Viele liebe Grüße!

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