LIFESTYLE: NOSTALGISCHE URLAUBSTIPPS AUS DEM OSTEN (VIDEO)

Ach, in der ehemaligen DDR war ja nicht alles schlecht (hüstel), da konnte man seinen Nachwuchs einfach portofrei ins superlustige Jugendlager verschicken! So was Tolles gab es im düsteren Westen leider nicht, wie die folgende DDR Sendung beweist…

 

 

 

 

(Foto: Pixabay   Keinerlei Sponsoring)

14 Kommentare

  1. Großartig.

    Spaß beiseite, meinen Eltern ging es besser in einem DDR-ähnlichem System als danach. Davor – sichere Arbeitsplätze, 37-Stunden-Woche, genug Kita-Plätze, work life balance war top und die Frauen fand ich emanzipierter als einige heute. Danach – Privatisierung, merkwürdiger Kapitalismus in der Übergangszeiten, 50-Stunden-Woche, Mindestlohn, zu wenig Kitas. Die Schattenseiten kennen wir ja alle. Die Guten erwähnt man irgendwie auch ungern.

    1. Also das Leben im Totalitarismus, eingesperrt hinter Mauern, Andersartigkeit in jeder Form mit Zuchthaus bestraft, Meinungesfreiheit vs. Rotlichtbestrahlung (zB. in Jugendferienlagern) und Tote, die das Land verlassen wollten, lassen sich mMn nicht mit Kitaplätzen, genug sicherer Arbeit und Emanzipation vergleichen.

      1. Ich verstehe das hierzu die Meinungen unterschiedlich sind.
        Wenn ich aber mir einigen aus DDR spreche, finden die selbst einiges früher besser. Nicht alles.
        Die müssen es doch wissen, Vergleichswert haben sie ja. Deshalb sehe ich es differenziert.
        Selbst bin ich in einem DDR-ähnlichem System groß geworden, ohne Mauer und ohne Totalitarismus. DDR weichgespült.
        Als Kind hat man ohnehin alles schöner in der Erinnerung, deshalb unterhalte ich mich mit Menschen die damals nicht Kinder waren.

          1. Viele Länder des Ostblocks haben viele Verlierer der Übergangszeit.
            Da die Übergangszeit, anders als in Deutschland viele kriminelle Aktivitäten und Plünderung mit sich gebracht hat.
            Da spreche ich aus erster Hand.
            Diese Menschen haben das alte nicht mehr, mit dem neuen kommen sie nicht zurecht da zu alt, zu unqualifiziert, zu egal was.
            Ja, das sind die Verlierer der Wende.
            Wie wir sie hier qualifizieren ist wirklich egal, mir tun sie leid und ich verstehe das sie den alten Zeiten ein Stück nachtrauern.
            Damit sagen sie nicht das die alte Zeiten nur toll waren, zumindest verstehe ich das nicht so, aber dass diese auch einiges hatten was man jetzt verloren hat und was früher besser war.
            Ich persönlich möchte in diesen Zeiten nicht leben, hey ich möchte nicht mal in Zeiten des langsamen Internets leben. Trotzdem kann ich solche Menschen verstehen.
            In China möchte ich auch nicht leben. Trotzdem bin ich mir sicher, dass wenn es morgen plötzlich China nicht gäbe viele Einheimische etwas vermissen würden. Nicht alle. Aber einige, vermutlich ältere.

        1. @Barbara: Dein Kommentar war auf meine Bemerkung gemünzt, nicht wahr? Das System ordnet sie nur nach Eingang, und da war Ombiaombia noch nicht veröffentlicht. Nur der Ordnung halber. 😉

      2. Um sich eine richtige Meinung bilden zu können ,sollte man doch beide Seiten gelebt haben.
        Ich kenne sehr viele die die DDR gehasst haben und heute die Mauer noch höher bauen würden.
        Jeder hat eine andere Lebenseinstellung , was ihm wichtig ist im Leben.
        Das Menschen ermordet wurden ist nicht nur grausam und hätte nie geschehen dürfen !

  2. Ich bin in der DDR groß geworden, habe auch lange in dem System gelebt u sicher gab es Dinge, die besser waren! Ich persönlich wollte weg u hatte einen Ausreiseantrag gestellt u danach war es für mich und mein Kind alles andere als schön!🙃

  3. Wie bei allem gibt es nicht nur schwarz und weiss und DAS EINE Leben in der DDR.
    Jeder DDR- Bürger hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Pauschale Verallgemeinerungen sind fehl am Platz.
    Meine Famile und ich haben z. Bsp. ein ganz normales Leben gelebt, obwohl wir Westverwandschaft hatten und die Eltern nicht in der SED waren. Natürlich gab es gegenüber heute Einschränkungen z. Bsp in der Warenverfügbarkeit, beim Wohnkomfort, den Reise usw. Aber wir kannten es nicht anders. Man muss das vielleicht auch nicht immer zwangsläufig mit westdeutschen Masstäben vergleichen. In vielen Ländern waren und sind die Lebensumstände viel schwieriger.
    Wir waren zufrieden und haben einfach unser Leben gelebt. Wir wurden weder verfolgt noch sonst Repressalien ausgesetzt. Wir hatten sogar Westfernsehen😉
    Meine Kindheit war glücklich. Ich hatte nichts auszustehen. Das hat mit Schönfärberei nichts zu tun. Und ich wünsche mir die DDR auch nicht zurück. Einfach weil es Vergangenheit ist und ich im Hier und Jetzt lebe.
    Ich kann es nur überhaupt nicht leiden, wenn Menschen, die nie in der DDR gelebt haben, darüber urteilen. Oder mir als “ Eingeborenem“ erzählen wollen, wie mein Leben war.

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