KK INTERN: HEIMWEH NACH DER WUNDERVOLLEN RUHE

Der Alltag hat mich schon wieder voll in seiner Hand. Da muss man durch, sagt man. Trotzdem träume ich noch ein wenig von der wundervollen Ruhe am weiten Nordseestrand…

 

 

Wenn der Alltag gnadenlos zuschlägt, und man manchmal vor lauter Aufgaben, Verpflichtungen und Zeitnot nicht mehr weiß wo hinten und vorne ist, dann brauche ich ein paar Minuten Stillstand.

Dann befreie ich mich rigoros von allen Stressoren und versetze mich innerlich an meinen Lieblingsort: Den Nordseestrand, an einem schönen aber rauen Tag. Wenn die gleißende Sonne mit dem pfeifenden Wind um meine Aufmerksamkeit buhlt, und ich doch nur noch dem Meer und den kreischenden Möwen lausche.

Wenn die Sonne sanft auf die Haut scheint, dann muss sich der lumpige Alltag hinten anstellen. Ich sammle Kraft und muss lächeln…

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser)

11 Kommentare

  1. Guten Morgen lieber KK! Du hast so recht mit dem gedanklichen Entfliehen! Leider gelingt mir das nur selten! Irgendwie ist der Stress immer stärker! Einen angenehmen Dienstag für dich. Hier ist es heute früh recht kühl.

  2. Erster Gedanke, der mir beim Lesen durch den Kopf ging: So einen Text sollte man nicht kurz nach dem Kurzurlaub schreiben (müssen/wollen). Sondern kurz davor. Will sagen: Lass dich nicht vom Alltag auffressen – wie du das anstellst, weiß ich allerdings auch nicht. Sag ihm (dem Alltag), dass du aufgrund der ganzen Cremes und Seren vermutlich alles andere als leicht verdaulich bist. 😎

    (Jetzt will ich auch an die Nord-oder Ostsee. Na super. 😂)

    1. Ja, die Erholung ist schon wieder futsch, was soll man machen.
      Aber viel Arbeit bedeutet auch viel „Futter“ für den Blog. 😉
      Und ich versuche im September nochmal Urlaub zu machen. Dann hat man etwas, auf das man sich freuen kann.
      Und über die „schwer verdaulich“ Bemerkung musste ich sehr lachen. 🤣
      Liebe Grüße, KK

  3. Hach ja ! Die Nordsee ist auch mein Lieblingsort. Zum Glück ist sie ja nicht so weit, so dass Du vielleicht nochmal ein langes Wochenende dorthin entfliehen könntest

  4. „Was soll man machen…“

    Oh, da gibt es einiges:

    1. weniger arbeiten
    (ja, bedeutet weniger Geld als Konsequenz; aber wer weiß — vielleicht ist das ja gar nicht so schlimm, wie Du denkst)
    2. umziehen
    (es gibt so unglaublich viele Orte mit weniger Autos, weniger Menschen, weniger Lärm, mehr Ruhe…
    ist unbequem, stimmt, aber wer weiß — vielleicht ist das ja gar nicht so schlimm, wie Du denkst)
    3. nein sagen
    (die ersten Neins sind die unangenehmsten, weil Du so viel erklären musst, aber irgendwann kommst Du drauf, dass Du das gar nicht musst; nein sagen ist erlaubt! Unerhört. Aber erlaubt…)
    4. nein sagen
    (immer noch schwer)
    5. nein sagen
    (inzwischen sind einige Menschen aus Deinem Leben verschwunden… tut doch gut, die Ruhe, oder?
    und es gibt neue, die Dich auch liebhaben, wenn Du nein sagst… wow, solche gibt’s?)
    6. unerreichbar sein
    (also, dazu braucht man wirklich Mut — vielleicht ist keiner mehr da, wenn Du zurück bist?)
    Trau Dich.

    Mehr Ruhe wird Dein Leben wirklich verändern.
    Die einzige Frage, die Du für Dich beantworten solltest, ist also: „Will ich mein Leben verändern?“

    Liebste Grüße vom Meer.

  5. Auch wenn es sehr schade ist, dass Deine Erholung so schnell verduftet ist, sind diese „gedanklichen Kurzurlaube“ im Alltag Gold wert! Natürlich kein echter Urlaub, aber eine schöne „Flucht“ in manchen zu stressigen Phasen. Und die Vorfreude auf Deinen nächsten realen Urlaub hat doch auch was – und September wäre ja nicht mehr so lang!

    Also buchstäblich „Augen zu (Gedanken auf eine schöne Reise schicken) und durch“ :-)!

  6. An die Nordsee will ich auch mal wieder. Das Klima tut Körper und Seele gut.
    Man unterschätzt das und hält nur exotischste Strände für erholsam.

  7. Ich war im Rahmen der Facharztausbildung mehrmals auf Borkum, fand es immer wahnsinnig schön. Man, dieses Nordseeklima hat mich immer müde gemacht, aber so ganz wohlig, nicht erschüpft und überreizt, sondern eher so ganz von innen. Urlaubstechnisch zieht es mich ja seit vielen Jahren in Richtung Asien, aber vielleicht sollte ich darüber nachdenken, mal wieder in Richtung Norden?
    @Svetlana: stimmt :-)
    Und ja, diese inneren Bilder von positiv erlebten Orten abzurufen, funktioniert. Im Rahmen von therapeutischer Begleitung von Patienten ist das eine ganz wichtige Technik. Nachgewiesen nimmt sofort der Level an Streßhormonen ab.

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