LIFESTYLE: LUXUSMARKEN – BEGEHRLICHKEIT, PRESTIGE, PUSTEKUCHEN?

Luxusmarken haben einen enormen Bekanntheitsgrad, davon können Jesus Christus und Angela Merkel nur träumen, wenn es um die jüngere Zielgruppe geht. Und was für viele Menschen unerschwinglich erscheint, weckt Begehrlichkeiten – also den Jagd- und Sammeltrieb in uns. Ein Luxusprodukt zu besitzen kann befriedigend sein. Aber warum eigentlich? Und was sind die größten Brands, die den allermeisten von uns das Wasser im Munde zusammentreibt?

 

Let´s talk LUXE!

Gucci, Louis Vuitton, Ferrari, Cartier… Diese Marken lassen Menschen und Manager träumen. Auch in „schlechten Zeiten“ lässt sich mit diesen Marken ordentlich Geld verdienen. Der Grundsatz „Luxus läuft immer“ hat auch heute noch seine Berechtigung. Luxusbrands stehen für Umsatz, Stabilität, Profit.

„Hardcore Luxus“, also zB. eine Eigentumswohnung im Herzen von New York natürlich auch, aber ich schreibe heute über Luxusgüter, die meist unnötig sind, die man nicht zum Leben braucht, und die trotzdem so begehrt sind, dass sich so mancher Zeitgenosse ein Sparschwein zulegt, um irgendwann einmal den Traumartikel in den Händen zu halten.

Luxusfirmen verkaufen Träume

Die Luxusbrands verkaufen materiell gesehen meist stinknormale Produkte, die imaginär aufgewertet werden. Mit einem enormen (also teuren) PR Aufwand wird ein Luxusimage geschaffen, dem sich viele von uns nicht entziehen können. Dabei sind zB. Qualität, Verarbeitung, ethische Standards bei Herstellung und Vertrieb mittlerweile fast schon nebensächlich. Das Image einer Marke ist wichtiger als der Ruf hervorragende Qualität zu bieten. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Status – wer bin ich

Die Zeiten von Statussymbolen sind heute andere. Luxusgüter werden vielen jüngeren Leuten egal, Luxus ist heute zB. Downgrading, also weniger Geld für weniger Arbeit bekommen, dafür aber mehr wertvolle Freizeit haben. Trotzdem gibt es auch weiterhin die Leuchtturmobjekte, die schon aus weiter Ferne signalisieren: Ich habe es geschafft, oder Ich gehöre dazu.

Wir wissen: Mit Marken drücken wir Status, Zugehörigkeit und Wertevorstellungen aus, aber äusserst selten Individualität. Wir entscheiden uns für Luxusmarken zwar aus emotionalen Gründen, sind dabei aber stets nur Mitläufer.

Die moderne Form des Kastensystems: Wer versucht C&A durch Hermès und Rolex zu ersetzen, probiert symbolhaft ein paar Kasten aufzusteigen. Allein das Gefühl zählt, und manchmal funktioniert diese Strategie sogar halbwegs, denn auch in unseren nüchternen Zeiten zählt immer noch mehr „Kleider machen Leute“ als „Die/Der hat was auf dem Kasten“

Selbst in der Politik: Gut aussehenden und in edelsten Marken gewandeten Menschen trauen die Wähler mehr zu als der „alten Garde“, die in der heutigen Wahrnehmung eher unbeweglich, ungesund und ungepflegt wirken. Der dynamische Macron und die jugendlich-frisch erscheinenden Politiker Trudeau und Kurz sind die Vorreiter. Einem schnittigen Herrn zu Guttenberg verzeiht man doch gleich viel leichter einen waschechten Betrug, als die Wahlniederlage des Herrn mit Vollbart aus Würselen.

Luxusindustrie

Bei Luxusgütern spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis keine Rolle mehr. Entsprechend hoch sind für die Anbieter die Margen. Entsprechend viel müssen sie aber auch tun, um das Markenbild zu pflegen, um es mit Emotionen zu füllen, um Begehrlichkeit immer und immer wieder neu zu wecken. Die Marke selbst ist in der Luxusindustrie das Geschäftsmodell. Sie macht den Grossteil des Firmenwertes aus – häufig Milliarden von Euro.

Dabei stuft sich diese Industrie selbst in „Kasten“ ein. An der Spitze stehen die Luxusmarken, oder auch High-End. Danach folgen mit Abstand die Premiummarken. Die Grenzen sind fliessend und keiner kann sie genau definieren, denn sie entstehen in den Köpfen der Menschen, geführt von Marketingstrategien. Die Massenwahrnehmung einer Marke könnte eventuell ihren Stand beschreiben, aber das ändert sich mitunter rasend schnell.

Ich erinnere an die Marke MCM, die fast über Nacht von einer Jet-Set Marke zur fast schon unbeliebtesten Marke Deutschlands wurde. Eine neue Generation – und die dazugehörige Neuausrichtung – sehen das mittlerweile anders, MCM ist wieder HOT und aufgestiegen zu einer Premiummarke. Zu Luxus reicht es nicht, denn die Preise sind nicht völlig unerschwinglich, es gibt sogar die Todsünde eines Luxusbrands: Sale und Rabatt! Durchgestrichene Preise gibt es im Luxussegment nicht, dort werden die Preise gezahlt und sind beständig, nur so lässt sich der Wertverlust in Grenzen halten.

Der neue Luxus löst nicht ab, sondern besteht parallel

Noch kaum etablierte Brands gibt es für den eben erwähnten neuen, immateriellen Luxus: Selbstbestimmung, Zeit, Reisen, Wellness, Gesundheit. Potenzielle Kandidaten für die Zukunft wären etwa St. Moritz, das US-Skiressort Vail, die Four Seasons Hotels oder die Luxus-Spa-Kette Six Senses. Ein Porsche oder Mercedes ist für viele kein Statussymbol mehr. Wer die sportlichen Wagen ihrer Schönheit wegen schätzt, wird auch weiterhin zufrieden damit sein. Aber deutsche Autos verlieren ihre Magie im rasanten Tempo, auch ausgelöst durch die immer eindringlicheren Umweltdebatten.

Luxus ist ein hauptsächlich europäisches Phänomen

Unter den 20 weltweit begehrtesten Luxusmarken finden sich sechs italienische, sechs französische und drei schweizerische. Aus Übersee schaffen es nur zwei Brands in die Auswahl: Der US-Juwelier Tiffany sowie die schon genannte kanadische Hotelkette Four Seasons. Luxusmarken sind also weitgehend ein europäisches Phänomen.

Die Gründe sind in der Historie zu suchen: Königshäuser und Adel schufen früh eine Kultur für Luxus. Besonders in den katholischen Ländern – wie eben Italien und Frankreich – ging man mit der Zurschaustellung von Reichtum offensiv um. So kommen denn auch aus den protestantischen Ländern deutlich weniger Luxusmarken. Ebenfalls auffällig: Japan ist das Land mit der weltweit höchsten Affinität zu edlen Gütern. Die eigenen Marken schaffen es aber nicht in die globale Rangliste – auch weil sie wenig globalisiert sind.

Die Prognosen für Nachfrage bei Luxusgütern sehen jedenfalls weiterhin gut aus, nur schwächelnde Nachfrage aus dem Mittelstand könnte zB. der Modeindustrie Einbußen einbringen. Insgesamt gilt: Die Luxusgüterindustrie hat eine stabilere Zukunft als viele ­andere Branchen.

Träumt Ihr von einem Luxusprodukt? Spart Ihr auf eine Luxusmarke, oder seid Ihr immun gegen diese gefühlte Verführung?

 

Die 10 begehrtesten Luxusbrands weltweit 2017:

01 Louis Vuitton

02 Hermès

03 Gucci

04 Chanel

05 Rolex

06 Cartier

07 Burberry

08 Prada

09 Christian Dior

10 Tiffany & Co.

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Pixabay   Quellen: Statista.com / Bilanzen.ch   Keinerlei Sponsoring)

 

 

36 Kommentare

  1. Guten Morgen, ich träume von keinem Luxusprodukt, habe ich auch noch nie. Im Laufe der Zeit sind mir immer wieder Menschen begegnet, die mir voller Stolz ihr Luxusprodukt gezeigt haben. Ganz ehrlich? Sowas finde ich peinlich. Wer sich so etwas kaufen möchte, soll es machen und sich daran erfreuen! Aber damit angeben ist lächerlich.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Leute damit Anerkennung bekommen möchten. Dass sie zu den Leuten dazu gehören, die sich solche Dinge leisten können.

    Mein Luxus war schon immer Urlaub. Da habe ich mehr von, als von einer Luxustasche etc.

  2. Interessiert mich alles nicht. Luxus sind für mich Freunde, Liebe, Gesundheit (hatte da durchaus schon meine Probleme, obwohl ich noch nicht mal 30 bin), meine 96-jährige Oma noch jeden Abend anrufen zu können (dank moderner Technik auch von Japan nach Berlin), und so viele Bücher, wie ich will. Forschungen besagen, dass Leute glücklicher sind, die ihr Geld für Erlebnisse ausgeben und nicht für Dinge. Wobei man zugeben muss, dass Urlaub natürlich auch ein Luxus ist, und ich schätze mich glücklich, dass ich mir ab und zu einen leisten kann. Wer am Existenzminimum lebt, hat da sicher noch mal andere Vorstellungen – für den ist Luxus vielleicht ein Kinobesuch.

    Ich lebe ja in Japan und hier herrscht ziemliches Markenbewusstsein. Zwar sind nicht alle so (Luxus für meine beste Freundin und mich ist, gemeinsam zum Karaoke zu gehen und uns gegenseitig „teure“ Teesorten zu schenken), aber ich kenne durchaus viele Frauen mit Louis-Vuitton-Taschen. Als ich noch in der Schweiz gearbeitet habe, hat mich eine Freundin aus Japan besucht und wir haben einen Tagesausflug nach Mailand gemacht (auch Luxus, wenn man so drüber nachdenkt), wo sie in den Louis-Vuitton-Shop gegangen ist, um eine Tasche zu kaufen. Ich fühlte mich natürlich völlig fehl am Platze, aber der Verkäufer war sehr nett, bot uns Kaffee an und sprach Japanisch! Das ist schon eine andere Behandlung, als wenn bei Orsay die Verkäuferin fragt, „na, passt es dir?“ (Offenbar wirkt die Hautpflege, wenn man mit fast 30 noch geduzt wird…) In der Schweiz selbst war die Innenstadt natürlich vollgeklebt von Uhrenwerbung. Ich war mit meinem Mann in Genf im Patek-Phillippe-Haus und die Technik da war schon beeindruckend, also falls ich mal unerwartet reich werde und alle wichtigen Sachen wie Haus (da hätte ich gerne Luxus, das gebe ich zu), Altersvorsoge etc. sowie Reisen und Geschenke für alle Lieben abgedeckt wären (und vielleicht mehr Geld für Hautpflege XD, würde ich ihm vielleicht so eine Uhr kaufen. Oder auch nicht, der Mann schmeißt nämlich alles runter…

    Wobei ich sagen muss, zu Tiffany oder anderem schönen Schmuck würde ich potentiell nicht nein sagen, aber wenn ich dann drüber nachdenke, dass ich davon viele schöne Urlaube machen könnte, oder die Patenschaft für zig Meeresschildkröten übernehmen, und dass ich eh kaum Schmuck trage, denke ich doch, „och, muss nicht sein“.

    1. Liebe Julia,
      du sprichst mir aus der Seele.
      Und wenn ich dich mal mit Luxusprodukten liebäugle, dann denke ich auch daran, was ich damit sinnvolleres tun könnte.
      Ich bin halt ein praktisch denkender Mensch. Statt tausende von Euros für eine der LV-Taschen, die mir übrigens überhaupt nicht gefallen, auszugeben , investiere ich das Geld lieber in eine Reparatur fürs Haus oder ähnliches. Wie es allerdings wäre, wenn Geld gar keine Rolle bei mir spielen würde, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Um das Sprichwort mal abzuändern: „Geld verändert den Charakter“.
      Ich wünsche dir und KK einen schönen Sonntag
      Nora

      1. Dazu empfehle ich mal Sat1-Doku-Serie „Plötzlich arm, plötzlich reich“ anzuschauen. Beschämend, was man (unbewusst) für Vorurteile hat. Die meisten bestätigen sich zum Glück nicht.

          1. Da hast du wohl eine blöde Folge erwischt. Es gab schon andere die mehr hinter die Fassaden blicken ließen und wo man gemerkt hat dass die Leute Respekt und Anerkennung vor dem jeweils Anderen bekommen haben und – wenn man es denn glauben kann – Freundschaften entstanden sind. Dabei hat es natürlich einen Unterschied gemacht ob der Reichtum geschenkt/ererbt war oder erarbeitet werden musste. Das merkt man den Leuten schnell an.

      2. Vielen Dank! Auch dir einen schönen Sonntag!

        Klar, wenn Geld wirklich gar keine Rolle spielen würde, also praktisch endlos vorhanden wäre, nachdem ich ein Haus gekauft und gespendet habe, würde ich mir vielleicht mal ein Schmuckstück gönnen und dann vererben. Ach so, Geld für die Bildung der Kinder habe ich vergessen.

    2. Ich bin wahrlich kein Luxus-Bienchen. Gerade was Klamotten betrifft ist meine rosa Brille schon lange weg, weil auch Highend-Marken nicht mehr die Qualität bieten, die man davon erwarten würde und ihre Sachen in Kambodja und China nähen lassen. Sowas muss ich nicht mit teuer Geld unterstützen. Wenn überhaupt kommen mir Luxus-Klamotten nur im Sale in die Tüten (oder im Outlet in den USA, dort ist das Zeug preislich teilweise identisch mit H&M). Ich habe zugegeben eine Schwäche für Lee-Jeans (leider in den Passformen die man hier nicht kaufen kann, z.B. Easy Fit. Und ich freue mich immer über die Kurzgrößen, da ich eine kleine Person bin). Bei Unterwäsche schätze ich Triumph, die Qualität spricht für sich. Victoria’s Secret mag ich auch.

      Bei Schuhen liebe ich die Alltags-Variante von Lowa-Schuhen (All Terrain ist das glaub ich, davon am liebsten das Modell Renegade). Noch nie bessere und bequemere Schuhe gehabt. Teuer, aber quasi unverwüstlich und eine Wohltat für die Füße. Und es ist eine deutsche Firma, die meines Wissens auch noch so ziemlich alles in D fertigen lässt.

      Bei Kosmetik bin ich mittlerweile desillusioniert und kaufe nur noch eine Handvoll Produkte in der Online-Parfumerie. Ja, ich gebe es zu, WENN ich mir mal sowas gönne freue ich mich wie ein kleines Kind darüber. Absoluter Liebling: Chance Eau Tendre von Chanel. Die Marke fasziniert mich irgendwie. Die haben es geschafft sich diese „besondere Aura“ zu bewahren (im Gegensatz zu z.B. Dior wie ich finde). Mir ist ehrlich noch nie ein Chanel-Sonderangebot begegnet. Ich mag es auch, dass die nicht im Sekundentakt neue Produkte auf den Markt werfen.

      Ich besitze keine Handtaschen und mag es funktionell und robust. Eastpak mag ich da am liebsten, schier unverwüstlich noch dazu. Fossil ist mein Liebling bei Geldbeuteln.

      Für Schmuck bin ich nicht wirklich empfänglich und besitze kaum welchen. Mein liebster Schmuck war mein Ehering… Vor Jahren habe ich mir eine Armbanduhr von Festina gewünscht und auch bekommen. Die Qualität hat mich leider enttäuscht. Ich hoffe dass mir irgendwann nochmal eine passende Uhr über den Weg läuft, die nicht so schnell auseinanderfällt.

      Ansonsten haben die Vorschreiberinnen natürlich recht. Wahrer Luxus besteht für mich aus Gesundheit, Liebe/Freundschaft, Freizeit/Urlaub/Reisen und einem schönen und einigermaßen bezahlten Job. Alles andere ist nur schönes Beiwerk.
      LG

      1. Es kommt wohl drauf an, wie man Luxus definiert. Mir haben schon Freundinnen gesagt, ich wäre verrückt, 30 bis 40 Euro für einen BH auszugeben, den könnte man doch für 10 Euro im Dreierpack kaufen. Aber ich trage 75E, das gibt es erstens in der Preisklasse kaum und zweitens brauche ich etwas Qualität, sonst leidet mein Rücken. Das ist für mich aber kein Luxus, sondern Notwendigkeit. Luxus wäre ein BH von Dior (machen die so was?), aber ob der besser sitzt und stützt?

        1. Ich bin wahrlich kein Luxus-Bienchen. Gerade was Klamotten betrifft ist meine rosa Brille schon lange weg, weil auch Highend-Marken nicht mehr die Qualität bieten, die man davon erwarten würde und ihre Sachen in Kambodja und China nähen lassen. Sowas muss ich nicht mit teuer Geld unterstützen. Wenn überhaupt kommen mir Luxus-Klamotten nur im Sale in die Tüten (oder im Outlet in den USA, dort ist das Zeug preislich teilweise identisch mit H&M). Ich habe zugegeben eine Schwäche für Lee-Jeans (leider in den Passformen die man hier nicht kaufen kann, z.B. Easy Fit. Und ich freue mich immer über die Kurzgrößen, da ich eine kleine Person bin). Bei Unterwäsche schätze ich Triumph, die Qualität spricht für sich. Victoria’s Secret mag ich auch.

          Bei Schuhen liebe ich die Alltags-Variante von Lowa-Schuhen (All Terrain ist das glaub ich, davon am liebsten das Modell Renegade). Noch nie bessere und bequemere Schuhe gehabt. Teuer, aber quasi unverwüstlich und eine Wohltat für die Füße. Und es ist eine deutsche Firma, die meines Wissens auch noch so ziemlich alles in D fertigen lässt.

          Bei Kosmetik bin ich mittlerweile desillusioniert und kaufe nur noch eine Handvoll Produkte in der Online-Parfumerie. Ja, ich gebe es zu, WENN ich mir mal sowas gönne freue ich mich wie ein kleines Kind darüber. Absoluter Liebling: Chance Eau Tendre von Chanel. Die Marke fasziniert mich irgendwie. Die haben es geschafft sich diese „besondere Aura“ zu bewahren (im Gegensatz zu z.B. Dior wie ich finde). Mir ist ehrlich noch nie ein Chanel-Sonderangebot begegnet. Ich mag es auch, dass die nicht im Sekundentakt neue Produkte auf den Markt werfen.

          Ich besitze keine Handtaschen und mag es funktionell und robust. Eastpak mag ich da am liebsten, schier unverwüstlich noch dazu. Fossil ist mein Liebling bei Geldbeuteln.

          Für Schmuck bin ich nicht wirklich empfänglich und besitze kaum welchen. Mein liebster Schmuck war mein Ehering… Vor Jahren habe ich mir eine Armbanduhr von Festina gewünscht und auch bekommen. Die Qualität hat mich leider enttäuscht. Ich hoffe dass mir irgendwann nochmal eine passende Uhr über den Weg läuft, die nicht so schnell auseinanderfällt.

          Ansonsten haben die Vorschreiberinnen natürlich recht. Wahrer Luxus besteht für mich aus Gesundheit, Liebe/Freundschaft, Freizeit/Urlaub/Reisen und einem schönen und einigermaßen bezahlten Job. Alles andere ist nur schönes Beiwerk.
          LG

          Öhm, da fragst du mich was, keine Ahnung. KK? 😀 Bei mir fast dito, deshalb Triumph. Leider kostet so ein BH mittlerweile gut und gerne ca. 50,-€. Aber ich finde das hat (gerrade auch in dem Bereich) was mit Wertschätzung für sich selber zu tun. Darf also gern manchmal teurer sein.

          1. @KK: WordPress hat da wohl gerade gesponnen. Bitte nur den letzten Avsatz stehen lassen, das soll die Antwort für Julia sein. Der Rest wäre ja doppelt. Danke. LG

        2. Hallo Julia,
          also, ein gut sitzender BH ist nun wirklich kein Luxus sondern eine Notwendigkeit. Haben deine Freundinnen Körbchengröße A? Und selbst dann würde ich auf eine gute Passform achten, und die gibt es nun mal nicht im Billigladen.
          Liebe Grüße
          Nora

          1. Nicht alle meine Freundinnen haben Körbchengröße A – ich glaube, viele Frauen wissen einfach nicht, was ihre eigentliche Größe ist und wie viel ein guter BH ausmacht. Dazu kommen dann noch andere Vorstellungen von Notwendigkeit und Luxus, z.B. hat mir auch schon jemand gesagt, 5-6€ für 100g losen Tee wären sehr teuer, dabei lebe ich davon wochenlang und die gleiche Person gibt so viel Geld einmal bei Starbucks aus, mehrmals die Woche.
            Vielleicht sind viele auch einfach unreflektiert, was ihr Verhältnis zu Geld angeht, oder rechnen nicht mit, was sie tagtäglich für „Kleinigkeiten“ ausgeben.

  3. Guten Morgen! Ganz ehrlich, mich interessieren Luxusmarken nicht im Geringsten und haben es auch noch nie. Mir sind nachhaltige Produkte um Welten wichtiger, zumal ich gerade einen kleinen Hang zum Minimalismus habe. 🙂
    Dir einen schönen Sonntag!
    LG Andrea

  4. Einen schönen Sonntag.

    Ich empfinde es so, wie Du es beschreibst… Der Luxus der Marke entsteht im Kopf des Konsumenten. Die Qualität, Wertigkeit etc. ist hierfür kein Maßstab.
    Das hat mich immer gestört. Selbst wenn mir die Sachen optisch gefallen, bin ich nicht bereit den verlangten Preis zu zahlen. Ich wäre bereit einen hohen Preis zu zahlen, den gute Qualität, faire Produktion bekommt man nicht umsonst… und wenn ich dann wüsste, ich hätte dieses Stück sehr lange mit sehr viel Freude, dann gerne.

    Aber so… xProzent des Kaufpreises gehen in die Werbung? In sauteure Werbung, die wiederum eine eigene abgehobene luxeriöse kreativ Werbewelt schafft? Danke nein.

    Ich hatte mal das Glück echte Seide von Dolce und G. zum nähen zu ergattern. Die Qualität war spitze, ich habe überlegt, ob ich mir den Luxus gönne den hohen Preis pro meter zu zahlen. Da der Preis im Verhältnis zur Qualität angemessen war, sich der Namenaufschlag in Grenzen hielt, habe ich den Stoff gekauft. Hätte ich aber auch gemacht, wenn er nicht von Dolce gewesen wäre.
    Das ist für mich auch ein Kriterium. Würde ich es kaufen, wenn nicht der Name xyz draufsteht?

    Einen schönen Sonntag

    Sophie

  5. Ich brauche auch keinen Luxus, zum einen könnte ich mir den kaum leisten, da auch so schon am Ende des Monats das Geld meist im einstelligen Bereich angelangt ist. Aber zum anderen leisten sich die meisten das, weil sie irgendwas damit ausgleichen oder über etwas fehlendes hinwegtäuschen wollen. Solche Menschen tun mir dann eher Leid. Generell finde ich viele Luxusartikel auch einfach nur peinlich. In letzter Zeit sehe ich z.B. bei Instagram häufiger, wie irgendwelche Jungs ihre Rolexmodelle ins Bild halten und man abstimmen soll, welche jetzt geiler ist. Und ich denke mir jedes Mal nur, wie scheiß hässlich ich die Teile finde. 😂

  6. Hm, ich glaube der einzige „Luxus“ sind bei mir meine Bose-Lautsprecherboxen (als Musik-Fanatiker unabdingbar). Oh, und eine D&G Sonnenbrille, die ich von einem vermögenden Exfreund mal geschenkt bekam… Plus ein Designer-Sofa, ebenfalls geschenkt. 😀 Alles andere ist eher solide bis gehobene Mittelklasse, wo ich weiß, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und ich gerne ein paar Euro mehr investiere (z.B. Levi’s Jeans, Dr. Martens Stiefel, Marken-Kontaktlinsen, hochwertige Haar- und Hautpflege…). Ich vermeide auch Sachen mit fettem Marken- oder Designer-Logo, bin doch keine wandelnde Litfaßsäule. Designer-Sachen wie Louis Vuitton Handtäschchen oder gar ein Hermès Schal würden gar nicht zu meinem Typus passen. Und ich hasse Knebel-, Raten- und Finanzierungspläne, da leb ich lieber einfach, unabhängig und jederzeit flexibel. Wobei ich zu einem Berliner Loft mit Dachterrasse auch nicht nein sagen würde, wenn die Miete stimmt… 😀

    Ich mag aber auch nicht das andere Extrem: Diese ramschige Billigware von Primark, Deichmann, diverse Billig-Möbelmarken & Co, wo alles super günstig ist, aber eben auch ein baldiges Verfallsdatum hat. Gruselig.

  7. Paula’s Choice ist für mich Luxus. Und natürlich Skinfusion von HD. Eigentlich eher nicht meine Preisklasse (vorher DM oder Traubenkernöl), aber da gönne ich mir bewusst ausgewählte Sachen und ich sehe, dass es wirkt. Sonst ist Luxus für mich das, was Flow od. Slow &Konsorten runterbeten. Abgeschmackt? Vielleicht. Macht’s für mich aber nicht weniger wichtig. 😉

    Der an bstimmte Marken gebundenen Luxus und Lifestyle lässt mich kalt und noch peinlicher: ich weiß es nicht zu schätzen (Turnschuhe mal ausgenommen, da kaufe ich immer Markenschuhe). Und für meinen Alltag wären eine it-Bag oder Manolos schlicht überdimensioniert.^^ Für mich muss das (meiner Definition entsprechende) Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen und da suche und vergleiche ich auch schon mal länger (und länger und noch länger), bis ich das finde, was ich mag.

  8. Ich empfinde Gesundheit, Urlaub/Erholung, Liebe, Bildung überhaupt nicht als Luxus, sonder essentiell. Leider leben wir in einer Zeit und Gesellschaft, in der das zum „Luxus“ geworden ist. Luxusdinge sind für mich Sachen, die man aber mal so überhaupt nicht braucht, die sozusagen mehr oder weniger nutzlos sind, die man sich aber mal „gönnt“
    Schön finde ich es, wenn man diesen Reiz überhaupt nicht kennt. Insgesamt kommt es mMn aber daher, wenn tatsächlich irgendetwas im Leben fehlt. Ich würde schon sagen, dass es oftmals Kompensation ist, manchmal auch Ego streicheln oder Selbstbewusstsein aufwerten.
    Wer glücklich ist und in sich ruht, wird Luxus wahrscheinlich anders bewerten, mit weniger zufrieden sein. Aber die Menschen sind auch unterschiedlich, und ich würde keinen Lebensentwurf verurteilen. Wir alle haben ja auch Macken, da kann man die eine nicht tolerieren, und die andere verurteilen.

    Trotzdem finde ich den Traum von Dingen, die ich mir nicht leisten kann auch schön. Vor 25 Jahren habe ich von einem Appartement im Trump Tower geträumt (OMG!!). Dann von einem Jahr in Australien und Japan. Und auch heute hätte ich gerne ein Loft mit View mitten in London. Aber dafür muss man Oligarch sein, oder über Leichen gehen, oder beides. Also träume ich noch ein wenig.
    Mein echter Luxus ist sehr, sehr gutes Bio Fleisch vom teuersten Metzger der Stadt. Das Fleisch ist unvergleichbar, man lernt es mehr schätzen und isst nicht so viel davon.
    KK

    1. Mit dem Essen hast du sehr recht. Derzeit muss ich sehr drauf achten wie viel Geld ich ausgebe und kann leider nicht so „gesund“ einkaufen wie ich es gerne würde. Bei mir sind Bio-Weidemilch und Bio-Eier gerade Luxus und leider nur ab und zu drin. Vom Fleisch ganz zu schweigen.

      Wenn ich es recht überlege waren meine 2 bisherigen Florida-Urlaube der pure Luxus. Ich hatte jahrelang davon geträumt mal Hawaii oder Süd-Florida zu sehen und dann… Ich habe jede Sekunde genossen, es war allerdings kein Luxus-Urlaub sondern bodenständig im Mini-Appartement. Herrlich. Ich kann heute noch die Wellen hören und die Luft riechen. Irgendwann gönne ich mir das nochmal. Ich habe mich damals unglaublich leicht und frei gefühlt.

      Was den Rest betrifft muss ich dir auch recht geben. Leider ist alles so voller Druck und Oberflächlichkeit mittlerweile. Keine Ahnung wie man das wieder ändern kann.

  9. Ich liebe Luxusprodukte. Ich sammle Swarowski Kristallobjekt und besitze ca. 20 Chanel Taschen. Ich habe mir jedes Stück erspart und hüte es wie meinen Augapfel.

  10. Wenn jemand mit seinen Luxusprodukten glücklich und zufrieden ist, finde ich das vollkommen in Ordnung.

    Für mich ist der größte Luxus: die Zeit.
    Zeit um mal die Seele baumeln zu lassen, Zeit um Dinge mal langsamer erledigen zu können, Zeit für Meditation, Zeit für Freunde, usw.

    Für mich ist vor allem die Qualität von Produkten wichtig (und da ist es mir egal, welche Marke draufsteht). Was nützt mir ein superteures Produkt mit tollem Namen, wenn es Schrott ist 🙂

    Aber einer Luxus-Marke kann ich leider nicht widerstehen: Apple!
    Ich liebe das edle Design von Apple-Geräten 😀 😀

    lg
    Eva

  11. Hallo
    Über diese Frage habe ich ehrlich gesagt im Urlaub viel nach gedacht.
    Was braucht man was ist Luxus und brauche ich Xyz wirklich?
    Ich habe am Strand das Buch : das Café am Rande der Welt gelesen , ich weiß nicht wer dieses Buch kennt. Dort wird dieses Thema auch behandelt.

    Ich freue mich über eine schöne Tasche oder ein schönes Schmuckstück was mich an etwas erinnert. An Augenblicke oder Urlaube.
    Bräuchte ich das , nein ich denke nicht.

    Wir waren bei einem Ausflug auf ein Kloster mit Hotel gestoßen und diese Ruhe fernab vom maßen Hotel Trubel war einmalig. Das war Luxus. Ich habe festgestellt , dass diese Ruhe und auch Atmosphäre heutzutage Luxus ist , was traurig ist. Das man sich Zeit für sich nimmt und nicht immer erreichbar sein muss.

    Trotzdem würde ich mich immer wieder auf eine neue Tasche oder auch auf ein tolles Make-up Produkt freuen. Meine Freundin freut sich über ein gutes Buch was sie sich extra aus Paris schicken lässt oder auch über Yoga Kleidung. Jeder hat da eine andere Definition.

    Lg annabella

  12. Hallo, einen schönen Sonntag in die Runde.
    Das Thema gefällt mir, vielen Dank für die Anregung! Hat mich, nach einigem Nachdenken, zum Wörterbuch greifen lassen.

    Nein, anfällig bin ich, glaube ich, eher nicht. Nicht im Sinne der beschriebenen Beispiele und der genannten Produkte. Zumal sie mir meistens nicht mal gefallen…
    Die Gedanken von Herrn Kaiser kann ich gut nachvollziehen und auch teilen, gerade den Punkt mit dem Kastenwesen. Die „Kasten“ oder auch Milieus bleiben – immer noch oder auch wieder – unter sich. Und da spielen die Luxusgüter im Sinne von Zugang und Zugehörigkeit eine sehr große Rolle. Es bräuchte die Möglichkeit zur Begegnung (wie so oft im Leben), zu der es vielfach gar nicht erst kommt.

    Mein Wörterbuch hat „Luxus“ mit Verschwendung übersetzt. Und da klingelt`s bei mir dann schon, da habe ich Aktien im Thema, da komme ich schon ins Träumen…Denn ich bin bei zwei Punkten seeeeehr verführbar: Bequemlichkeit und alles, was ich (ganz subjektiv) schön finde.

    Was würde ich für eine Spülmaschine geben! Das wäre für mich echter Luxus. Auch, weil die Küchenzeile und der verfügbare Platz so winzig sind, dass Alles für viel Geld umgebaut werden oder ich umziehen müsste. Beides ist nicht drin. Wenn ich mir hin und wieder ein Taxi leiste, fühle ich mich schon sehr luxuriös und genieße es, sch……auf`s Fahrradfahren! Einmal bin ich durch Zufall in der 1. Klasse der DB gefahren, göttlich, dieser Platz und die Ruhe um mich herum, das fand ich wirklich herrlich.

    Wirklich vorbei mit Standhaftigkeit ist es bei Parfums! Das ist seit Jahrzehnten eine große Liebe von mir und wahrscheinlich im Wortsinn Verschwendung…Auf das Lieblingszeug habe ich 2 x gespart, kostet es doch wahrhaftig ca. 140€/50 ml….Und das ist nur eins von meist 10 verschiedenen Pullen…Mittlerweile sind gebrauchte und Zwillinge dazwischen, das finde ich ganz o.k.

    Ich empfinde noch etwas ganz Anderes als persönlichen Luxus: Es mir zu leisten, old school und überhaupt keine Freundin von Technik zu sein. Meistens sehe ich in Büchern oder anderen Printprodukten nach, wenn ich was suche. Ich habe auch kein Smartphone. Den Sinn oder den Vorteil von „fire tv-stick“, „whats app“ oder „Alexa“ würde ich wahrscheinlich nur verstehen, wenn ich ein besseres Verhältnis zu Bedienungsanleitungen hätte. Mich damit nicht rumzuquälen, ist für mich Luxus. Für Andere wohl eher Bockigkeit oder Faulheit. Eben bequem.

    Ich wünsche Allen einen bequemen Sonntag!

  13. Luxus?! Immer her damit! Ich liebe schöne Leinenbettwäsche. Und teure Unterwäsche ( seufzt) 🙂
    Was ist denn unsere Kosmetik anderes als Luxus? Unsere Falten wegcremen zu wollen, ist das etwa kein Luxus?!
    Es ist eh immer eine Frage der Definition. Für den einen ist die Tasse Kaffee, am Morgen in Ruhe genossen, Luxus und der andere definiert 20 Chanel Täschchen damit.
    Luxus sollte man wertfrei betrachten und geniessen.
    Lg

  14. Ob Bio Fleisch oder Chanel Taschen…ich finde es klasse dass jeder etwas anderes unter Luxus versteht! Solange es den Besitzer glücklich macht und er/sie nicht nur den Neid oder die Bewunderung anderer erhofft ist es doch wunderbar. Mein persönlicher Luxus ist meine finanzielle Unabhängigkeit und ich liebe es zu reisen….je weiter weg umso besser. Auf den langen Flügen gönne ich mir die Business Class, na klar kommt man auch ans Ziel wenn man ein paar Meter weiter hinten im Flieger sitzt aber das Gefühl sich lang ausstrecken zu können und sich vom Brummeln des Fliegers in den Schlaf singen zu lassen macht mich immer wieder glücklich.
    Hab vor vielen Jahren mal in der Türkei das große Grinsen bekommen, da stand am Flughafen ein junges Mädchen vor mir am check in, die hatte sich mal richtig was gegönnt: riesige Dior Sonnenbrille, Armani T-Shirt, Chanel-Gürtel und Prada Tasche…überall das Logo in riesigen Lettern drauf. Hat bestimmt insgesamt EUR 100 bezahlt aber sie sah glücklich aus und dann ist es ja auch wieder okay 🙂

  15. Diese klassischen Luxusmarken interessieren mich tatsächlich überhaupt nicht. Meine persönlichen Luxusobjekte sind teure Tees und meine Nagellacksammlung.
    Beides brauche ich nicht wirklich, besonders weil ich einfach schon genug habe, aber ich genieße die Vielfalt!
    Liebe Grüße
    Ronjana

  16. Luxusgüter können schon cool sein…
    Gerade dann, wenn jemand ganz selbstverständlich damit umgeht und man merkt, dass derjenige sich den Luxus nicht vom Munde abgespart hat.

    Persönlich ist für mich Luxus ein schönes Zuhause, wo ich mich wohlfühle, und Zeit für mich.

    Allerdings auch die P50 Lotion von Biologique Recherche mit 94,–Euro für 250 ml wahrlich kein Schnäppchen !
    Aber die Lotion wirkt wie Bombe. Für mich das Produkt des Jahres 2018 überhaupt.

    Aber zurück zum Thema Luxus: hier lebe ich nach dem Motto: leben und leben lassen. Wem es gefällt, warum nicht.
    Von Zeit zu Zeit muss man sich auch mal selbst belohnen – womit auch immer.
    Da bin ich auch völlig neidfrei und gönne wirklich jedem alles und stets nur das Beste !

  17. Hallo,

    ich finde die Freude dabei ist wichtig..egal ob es sich um ein neues Taschenbuch, eine Creme oder eine Luxustasche handelt.

    Ich lese für mein Leben gerne und kaufe mir ständig neue Bücher, habe aber auch eine Schwäche für schöne Beauty & Pflege Produkte und ja auch für so manche Taschen. 🙂

    Erlebt habe ich Zeiten mit seeeehr wenig Geld und auch heute lebe ich nicht auf großem Fuß…trotzdem bin ich mittlerweile doch auch mal in der Lage mir ein (für mich) schönes und teures Teil leisten zu können….darüber freue ICH mich dann, damit anzugeben käme mir nie in den Sinn. Leider ist es bei mir oftmals eher so, das ich diese Dinge dann bei bestimmten Leuten im Schrank lasse, weil ich keine Lust habe in genau solche „Schubladen“ gesteckt zu werden…natürlich auch nicht die richtige Einstellung oder nicht die richtigen Leute, oder gleich beides?!

    Fakt ist, das all diese Dinge niemals das wichtigste ersetzen können : Gesundheit (war leider auch schon recht krank) oder persönliches Glück wie Familie & Freunde.

    Die letzten Monate war ich gesundheitlich nicht so auf der Höhe und war fast nur zu Hause…..in dieser Zeit habe ich aber tatsächlich auch viel online bestellt…da war es ein ganz klarer Fall von Ersatzbefriedigung. Hat aber ehrlich gesagt auch nicht funktioniert…ich lag im Bett habe meine Sachen angeguckt und mir war sehr bewusst wie unwichtig das alles doch ist. Das ich die Sachen (abgesehen von meinen Büchern & gut, Pflege kam auch in dieser Zeit zum Einsatz) ja gar nicht nutze sondern sie nur als „Deko“ im Regal stehen habe.

    Nun geht es mir ein Glück besser und ich nehme wieder aktiv am Leben teil…. JETZT machen auch die Sachen wieder Freude…weil das Gesamtpaket wieder passt.

    Naja, das war nur mal so in Kurzform meine Meinung bzw Sicht dazu. 🙂

    Einen schönen Abend Euch allen!

    LG

    Jessi

    1. Das hast du für mich sehr schlüssig geschildert. Deine Erfahrungen kann ich so völlig unterschreiben.
      Gut dass es dir wieder deutlich besser geht!
      Liebe Grüße, KK

  18. Lieben Dank! :-*

    Will da auch gar nicht groß auf die Tränendrüse drücken..es war eine schei** Zeit, ja, hat mir aber auch mal wieder gezeigt was wirklich wichtig ist und auch auf wen man in unbequemen Zeiten zählen kann und auf wen nicht.

    Letzte Woche waren meine bessere Hälfte und ich zusammen in Berlin auf einem Konzert meiner Lieblingsband….wir waren das erste Mal seit laaanger Zeit wieder gemeinsam unterwegs und hatten endlich wieder mal ein positives, schönes Erlebnis. Wir waren beide echt ausgelaugt von den vergangenen Monaten und diese Auszeit tat echt soooo unglaublich gut. Ich hatte ununterbrochen ein fettes Grinsen im Gesicht….das sind auch so Momente die dann irgendwo als Luxus zählen. 🙂

    Liebe Grüße & einen guten Start in die Woche!

    Jessi

  19. Etwas Luxus liebe ich. Ich denke wir alle.
    Definieren nur unterschiedlich was das genau ist.
    Für mich ist Luxus mehrmals im Jahr neue Länder oder Orte zu entdecken. Muss gar nicht so weit weg sein oder teuer sein.
    Schön essen zu gehen.
    Zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit, also nicht stundenlang pendeln. Dann ist eben die Miete die das ermöglich ein Luxus.

    Jeder definiert für sich selbst was Luxus ist. Ich finde einige Designertaschen schön. Aber nicht so schön um monatelang dafür zu sparen. Ich habe nicht mal für eine neue Küche Kredit aufgenommen – bei mir ist so etwas für Krankheit und Schiksalschäge reserviert.
    Wenn ich Kredit für eine Tasche brauche, ist die Tasche eher nicht etwas was zu meinem Lebensstandard passt.
    Also hat sich von selbst erledigt.
    Eine 5000 euro Tasche harmoniert weniger gut mit 60 euro Hose, 60 euro Bluse und Sandalen für 90 euro. Da stimmt dann nicht das Gesamtpaket mehr. Für mich hinterlässt es eher den Eindruck, gewollt aber nicht gekonnt.
    Davon abgesehen, finde ich 2/3 der Designertaschen einfach häßlich. Eine Skagen Tasche oder Uhr finde ich tausend mal schöner.

    Ich gönne mir Luxus in Form von guten Lebensmitteln. Bester Rohschinken, Parmesan, gute Mozzarella. So lange ich es mir leisten kann, lehne ich ab, Lebensmittel minderer Qualität zu essen. Gewöhnungsbedürftig finde ich eine Designer Tasche zu haben, dafür aber billigsten Salami oder TK Pizza für normale Mahlzeit zu halten und dies dann auch 2 – 3 die Woche zu essen.
    Kein Fleisch aus dem Supermarkt. Nicht jeden Tag, aber wenn, dann nur von einem Bauer den ich kenne. Das schmeckt man.
    Luxus in Form von Zeit für mich alleine leckere Mahlzeiten zu kochen. Die die einige nur für Gäste zubereiten.
    Gutes Geschirr jeden Tag zu nutzen, beste Gläser auch jeden Tag.
    Ich alleine. Ich liebe meine Gäste.
    Die können und sollen mir aber unmöglich wichtiger sein als ich es mir selbst bin.

    Vieles lebt heutzutage von altem Ruhm. Mein 20 Jahre altes Poloshirt von Lacoste wird noch 20 Jahre neu aussehen. Die von letztem Jahr, sieht schon jetzt bescheiden aus.
    Ich liebe schöne Unterwäsche. La Perla, Agent Provocateour, Chantelle, Aubade. Nur für mich. Unabhängig ob ich gerade einen Freund habe oder nicht.

    Oder oft im Haus frische Blumen zu haben. Teuere und schöne Duftkerze. Also etwas was wenige oder manchmal keiner sieht.
    Ich sehe es. Und darauf kommt es an.
    Taschen und Klamotten sind dagegen bei mir gar nicht teuer.
    Dufte liebe ich, auch viele Niche Dufte. Das ist mein täglicher Luxus.

    Prada hat tolle, einmalige Wintermäntel, in der Qualität und Design die keine vergleichbare Konkurrenz hat. Trotzdem. Sollte ich es je kaufen, nur weil ich das Fünffache von heute verdiene. Also extrem unwahrscheinlich. Ein schönes Seidenkleid, gerne no name, schon eher.

    Ich glaube, dass es einen großen Unterschied macht ob ich Rucksack bei Aldi für 17 euro oder Ortlieb oder Deuter für 90 kaufe. In Punkto Langlebigkeit, Gewichtsverteilung usw. dafür ist der Unterschied zwischen 90 euro Wanderrucksack und Designerrucksack für 509 euro sehr gering bis vermutlich nicht vorhanden. Es lohnt sich aber in gute Reisekoffer zu investieren. Die sind dann leichter, langlebiger und fahren fast von alleine. Und bei mir müssen die schon einiges aushalten. Jetzt nach 10 Jahren wären wieder welche fällig.
    Oder Wanderschuhe. Die Investition lohnt sich und ist ohnehin nicht häufig fällig.
    Ich hätte sehr gerne viel Geld. Habe ich aber nicht. Deswegen muss ich entscheiden, was mir wie viel Geld wert ist.

    Und wenn ich richtig viel Geld hätte, würde ich auf einem Gnadenhof leben und nur noch für die Tiere arbeiten. Manchmal träume ich auch davon, in 3 – 4 tollen internationalen Städten eine kleine Wohnung zu haben und dort einige Wochen im Jahr bleiben zu können. Oder im Winter woanders 2 – 3 Monate das schöne Wetter genießen.

    Luxus von anderen stört mich nicht. Wenn die sich daran erfreuen, warum nicht?
    Nur weil ich keine 45,000 euro für eine Küche habe, heißt es nicht, der der es hat soll es nicht kaufen und genießen.

    Ich finde viele Möbel Designerklassiker sehr, sehr schön. Fritz Hansen. Zum Beispiel Egg Chair. Zeitlos.
    Trotzdem werde ich dafür keine 8000 euro zahlen. Oder so lange nicht, solange das nicht die Hälfte meines monatlichen Einkommens entspricht. Also nie.
    So gesehen ist mein Luxus nie auf Kredit etwas zu kaufen – sei es Küche, Sofa, Laptop. Also das kaufen was ich mir leisten kann. Als dann über Nacht die ganze Abteilung gekündigt würde – musste ich „nur“ von null anfangen und nicht noch an die Ratenzahlung und Co. denken.

    Auch ist ein teurer Lippenstift keine Notwendigkeit um ein glückliches Leben zu führen.
    Aber etwas bling bling erfreut mich immer.
    Problematisch fände ich es allerdings sich Luxus zu gönnen und dafür bei den existenziellen Sachen sparen zu müssen wie Essen, Freizeit und Gesundheit. Man soll so viel wie möglich sein Leben genießen, darauf kommt es an. 🙂

    Wie Du siehst lieber KK, ein von Dir richtig gut getroffenes Thema, das uns alle hier inspiriert zu kommentieren.
    Ich wünsche Dir einen guten Wochenstart.

  20. Ich finde, Jessis erster Satz trifft es genau: Die Freude daran ist wichtig! Womit das bei jedem einzelnen von uns der Fall ist, ist genauso unterschiedlich wie die persönlichen Vorlieben und Geschmäcker im ganz normalen Leben.

    Für mich ist Zeit in möglichst intakter Umgebung, in der Bauwut, (auch Freizeit-)Industrie und Eventmanie noch keine heftigen Spuren hinterlassen haben, Luxus. Und ein gutes Essen mit guten Gesprächen und/oder viel unbeschwertem Lachen :-). Mag sein, dass letzteres gar nicht Luxus sein sollte, sondern essenziell, aber in unseren durchgetakteten Leben ist es eben nicht mehr ganz so einfach, dafür die Ruhe und Muße zu finden – und alle, die einem wichtig sind, z.B. gleichzeitig an einen Tisch zu bekommen 😉 …

    Dass Luxus mit Überfluss übersetzt wird, finde ich übrigens gar nicht schlimm – es soll ja etwas sein, das man eben nicht tagtäglich hat oder braucht! Und unabhängig davon, dass jeder etwas anderes darunter versteht, glaube ich, dass das auch die Jahre bei jedem von uns machen – es verändern sich die Prioritäten und Sichtweisen.

  21. Wenn ich mir die Liste der 10 begehrtesten Luxusmarken ansehe, da ist keine dabei, die mich interessiert. Nicht mein Geschmack. Und es hat mich noch nie interessiert, meine Zugehörigkeit zu einer Klasse durch bestimmte Kleidungsstücke oder Accessoires auszudrücken. Ich kaufe das, was ich brauche und was mir persönlich gefällt, wo ich überzeugt bin, dass die Qualität stimmt.

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