LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 01.12.2017

Das Trendbarometer startet in das Winterhalbjahr. Es geht immer noch um Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Aber nichts folgt einem festen Schema, es kommt wie es kommt. Hauptsache ein bunter Mix, unterhaltsam, manchmal auch nachdenklich, immer ein bisschen böse…

 

Jetzt hat es mich auch erwischt…

Man liest ja immer von diesen doofen Internetzprovidern, die einem das Leben bloß schwer machen, ständig schlechte Verbindungen bieten, und bei denen Kundenservice mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Füßen getreten werden.

Bislang konnte ich da nicht mitreden, seit über 10 Jahren bin ich ein zufriedener Kunde bei 1&1. Sicher, man muss ein wenig aufpassen, Fristen in Erinnerung behalten, um kurz vor Ablauf der Vertragszeit neue Konditionen zu verhandeln, usw. Das gehört dazu, wer zu faul ist, zahlt dann eben mehr.

So dachte ich, auf meiner Insel der Glückseligkeit…

Doch dann: Das Internet schlich schneckengleich bereits vor einer Woche nur noch vor sich hin, zwischendurch ist es ganz ausgefallen, und ständig musste man sich neu anmelden. Eine interne Umstellung war angekündigt, das mussten die Nachwirkungen sein.

Nun geht allerdings seit dem ganzen Tag gar nichts mehr!

Ich schreibe diesen Text per Verbindung mit meinem Smartphone. Wäre auch kein Problem, würde ich hier nicht in einer Region mit extrem schlechter Netzabdeckung wohnen. Manchmal habe ich hier nur „Edge“, von LTE ist nur zu träumen.

Das macht echt keinen Spaß. Ich kann die verärgerten Menschen nun bestens verstehen, die sich scharenweise bei den Netzprovidern melden, und die armen Call-Center-Agents zur Sau machen. Mache ich natürlich nicht, denn ich komme erst gar nicht so weit. Telefon geht auch nicht!

Und per Handynetz erreiche ich momentan nur eine aussergewöhnlich unsympathische Warteschleife, die wohl auf „unendlich“ geschaltet wurde, weil sie bei 1&1 gerade Weihnachtsfeier haben.

Laber du ruhig, lieber KK! Doch leider hat das auch Auswirkungen auf den Blog. Das Trendbarometer wird heute kürzer als sonst sein, da ich stets nur häppchenweise meine Texte und Bilder hochladen kann. Seht es mir bitte nach, ich versuche schnellstmöglich wieder normale Verhältnisse herzustellen. Als Endverbraucher steht man in diesen Fällen allerdings ganz schön im Regen! Einatmen….Ausatmen….

 

Musik

Jetzt haben wir gerade mal Dezember, aber der Weihnachtslieder-Overkill ist schon in vollem Gange. Im Supermarkt, im Fahrstuhl, in den Warteschleifen der Telekommunikationsanbieter (siehe oben), einfach überall dudelt mir „Jingle Bells“ und seine gut gelaunten Verwandten entgegen.

Da muss man zwischendurch doch mal gegenhalten, oder? Aus dem Alter, mir bis zum Heiligen Abend ununterbrochen die „Weihnachtsbäckerei“ anzuhören, bin ich doch schon raus…

Also bitte mal kurz ein Tonartwechsel der besonderen Art: Hier kommt der 21-jährige Engländer Tom Grennan! Klingt zuerst ein bisschen nach Ragga Man, der Refrain geht aber druckvoll ab. Eigentlich ein starker Schönwetter-Cabrio-Mitgröhlsong, deshalb ist er auch ein so toller Kontrapunkt zum besinnlichen Einerlei derzeit. (Ich möchte niemandem die Adventszeit vermiesen, aber das Wetter ist schon so grau und ungemütlich, ich brauche echt noch etwas, bis mich die Weihnachtsstimmung einfängt!)

Der Song und das dazugehörige Album („Lighting Matches“ erscheint am 09.03.2018) wurden produziert von Frazer T Smith, Eg White, Sam Dixon, Joel Potts und Jimmy Hogarth, die unter anderem für einige der größten Hits von Adele, Amy Winehouse, Florence & The Machine und George Ezra verantwortlich sind. Cooler Knilch, coole Musik!

 

 

„Is fashion dead?“

So titelten gestern die Mädels vom „Modepilot“ auf Instagram. Anbei war eine Jeans von SAINT LAURENT zu sehen, die man so garantiert auch bei KiK bewundern kann. Ernsthaft? Ist der schnelllebige Modezyklus nun schon wieder bei löchrigen Auswaschjeans gelandet? Und dann auch noch Jeanshemden und Jeansjacken, ich breche zusammen. Soll ja jeder tragen was sie/er gerne möchte, aber die Preise zu den Plörren sind selbst für Saint Laurent eine Unverschämtheit.

Ob sich Catherine Deneuve wohl in eines dieser…äh….Stücke verirren wird? Ich zweifle stark daran. Es schüttelt mich gerade bei dem Gedanken.

 

Schönheits OPs

Zu dem Thema kann man stehen wie man will, aber jeder sollte nicht vorschnell urteilen! Irgendwann kann eine Situation kommen, in der man dann doch die Hilfe eines Chirurgen in Anspruch nimmt, weil man mit irgend einem körperlichen Makel nicht mehr leben mag.

Bislang stand die Brustvergrößerung an Platz 1 der Kundenwünsche beim Schönheitschirurgen. Doch das scheint sich nun (endlich) zu ändern: Wie aus einer aktuellen Patientenbefragung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) hervorgeht, liegen Brustaufpumpungen mit Kochsalzlösung oder Silikon (ca. 10 Prozent) nicht länger an der Spitze. Stattdessen sind Augenlidkorrekturen mit 12,4 Prozent besonders beliebt. Auch Gesichtsstraffungen (7,9 Prozent) und Lippenkorrekturen (7,4 Prozent) liegen im Trend.

Der Männeranteil lag in der aktuellen Patientenbefragung übrigens bei 17,5 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Befragungen 2009, der damals bei 9,6 Prozent lag. Ich könnte mir das auch durchaus vorstellen, obwohl ich da auch eine gehörige Portion Respekt vor habe. Aber eine Lidstraffung ist enorm effektvoll und kein so großer Eingriff wie ein komplettes Facelifting, was für mich (nach heutigem Stand) nicht in Frage käme.

Rund jeder fünfte Patient ließ sich Tränensäcke oder Schlupflider entfernen. Mit der Form ihrer Nase waren rund acht Prozent der Männer unzufrieden. Zwölf Prozent ließen sich Fett absaugen, sieben Prozent die Bauchdecke straffen.

Da stellt sich allerdings noch die Frage: Sind eigentlich Anti-Aging Produkte, also die uns allen bekannten Faltencremes und Seren, die „Einstiegsdroge“? Kommt nach der koreanischen 10-Schritte-Hautpflege dann doch zwingend das Messer?

 

 

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Screenshots v. Saint Laurent und Mytheresa   Keinerlei Sponsoring)

11 Kommentare

  1. Guten Morgen,

    ich verstehe dich nur zu gut, die Provider haben uns in der Hand, wir alle zahlen regelmäßig für Leistungen die nich erbracht werden.
    Wir haben einen riesen Terz mit Unitymedia. Es hat alles mal funktioniert aber irgendwann wurden die Programme teilweiße nicht mehr eingespeist oder man empfängt sie für drei Minuten und dann verabschiedet sich die Verbindung wieder für den ganzen Abend. Das geht schon eine Weile so und wir haben nun die Faxen dicke. Wir werden demnächst alles über eine Satellitenschüssel steuern. Internet, TV und Telefon.

    Mit besten Grüßen
    Silvia

  2. Astrid
    Ich hab mir die schlupflider wegmachen lassen und nicht bereut. Enormer Effekt. Kann ich bestätigen.
    War nicht schlimm. Keine blauen Flecken nur ein bisschen geschwollen.
    Verjüngt enorm. Ich sah immer müde aus und das ist nun weggeblasen.

  3. 🙂 Langsam oder gar nicht funktionierendes Internet ist wirklich die Hölle und dazu noch die „blitzgescheiten“ Leute von der Provider-Hotline…
    Komm gut in’s Wochenende, liebe KK!
    Liebe Grüße aus der Ferne
    Claudia 🙂

  4. Guten Morgen lieber KK,
    bis dato habe ich auch noch kein Problem mit meinem Provider gehabt…..schaun wir mal, ob es so bleibt ^^

    Bzgl. Schönheits OP, ich habe kommenden Freitag einen Termin. Keine klassische Schönheits-OP, viele würden dies sicherlich nicht so einschätzen, aber ich werde meine Augen lasern lassen. Teuer genug isses, um als eben solche durchgehen zu können ^^
    Ich bin doch sehr nervös, man hat ja schließlich nur ein paar Augen…aber danach wirklich kein HeckMeck mit Linsen, Brille und Co zu haben, wäre einfach ein Traum =)

    Trotz deiner Widrigkeiten vielen Dank, dass du uns mit deinen Beiträgen versorgst =)

  5. Lieber KK,
    der Song ist echt gut 👍😊. Dankeschön!
    Also, die Klamotten für das Geld gehen gar nicht. Scheinbar sind den Designern die Idee ausgegangen 😒.

    Schönheits OPs sowie Filler und Botox Behandlungen sind mittlerweile nichts mehr ungewöhnliches. Ich finde es gut, dass es diese Möglichkeit gibt und dass dieses Thema auch nicht mehr ganz so verpönt in unserer Gesellschaft ist.

    Verschneite Grüße!

  6. Lieber KK,

    ich wünsche Dir viel Geduld – aus leidvoller Erfahrung weiß ich, dass Ausflippen (wahlweise am Handy nach stundenlanger Warteschleife oder direkt im Laden), weinend zusammenbrechen o. ä. absolut nichts nützen. Berufsbedingt bin ich Kunde bei der Telekom… ach, was könnte ich für Geschichten erzählen…

    Schönheits-OPs habe ich lange Jahre ausgeschlossen – inzwischen bin ich Ende 40 und sehe das ein bißchen anders. Der Verfall wird sichtbar – egal, wie viel Sport man treibt, wie gesund man sich ernährt und pflegt. Dazu die Gene (bei mir z. B. sehr schwaches Bindegewebe, auch im Gesicht) – toll, wenn einen das nicht weiter stört, Respekt. Mich hat es aber zunehmend belastet, deshalb habe ich mir letztes Jahr die Oberlider straffen lassen und verwende regelmäßig Botox und Hyaluron in kleinen Dosen. 1x im Jahr wird die Gesichtshaut gelasert (in den Winterferien). Das zusammen mit all der guten Pflege, die ich im Laufe der Zeit auf diesem Blog kennengelernt habe, funktioniert für mich wunderbar. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, ich komme mir nicht wie „altes Eisen“ vor, was bis letztes Jahr schon gelegentlich so war. Wichtig ist halt, dass man sich sehr genau überlegt, was einen eigentlich stört, und keine Wunderdinge vom Arzt erwartet. Und natürlich, dass man sich vor einer Schönheits-OP gut informiert. Aber das gilt für alle anderen OPs ja eigentlich auch.

    Liebe Grüße,
    Anne

  7. Hallo KK,
    Cooler Song, danke für den Tip! 🙂

    Schönheits-OP? Nö, danke.
    Ich habe zwar deutliche Schlupflider, die stören mich aber nicht wirklich. Ohne Not sieht mich kein Arzt. Und unter Not verstehe ich nicht Eitelkeit und gestörtes ästhetisches Empfinden. Krebs ist echte Not. Wer innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere Menschen verloren hat, kann es vielleicht nachempfinden. Ich bin dankbar und freue mich, dass ich älter werden darf. Die Jugend wurde ausgekostet, jetzt ist Altern angesagt, „the next big thing“ oder das nächste große Abenteuer. Darf man mir auch gerne ansehen.

    Für deinen Kampf mit den Kommunikationsdienstleistern drücke ich dir die Daumen. Sowas ist echt blöd.
    Grüße
    Silli

  8. Guten Abend ,
    Das mit dem w lan kann ich gut verstehen, ich schreibe online Klausuren und wenn da das w lan nicht stabil bleibt ist man durch gefallen.
    Die Musik stört mich weniger eher wenn es immer die selbe ist. Ich höre da gerne momentan North Pole Radio

    Lg

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