SKINCARE: TEUER ODER BILLIG? WELCHE KOSMETIK IST BESSER?

Ständig steht man als Beautyverrückter vor der Frage, ob sich die Anschaffung einer teureren Creme lohnt, oder ob die Billigvariante aus dem Supermarktdiscount nicht doch auch völlig ausreichend ist. Dazu gibt es viele Meinungen, und man hat manchmal das Gefühl, dass sich zwei Lager gebildet haben. Einerseits die Befürworter der teuren Cremes der Luxuskonzerne. Andererseits die Fans der günstigen No-Name oder Eigenmarken der Drogeriediscounter. Doch wer hat eigentlich recht? Und wieso mischen Testinstitute wie zB. „Stiftung Warentest“ da immer munter mit?

 

Zuerst einmal: Ich kann in diesem Beitrag natürlich nur meine eigene Meinung und meine Erfahrungen dazu kundtun. Ich bin nicht in der Lage sämtliche Kosmetik unter Laborbedingungen zu analysieren und zu bewerten.

Trotzdem tun das sehr viele Menschen und Institute. Egal ob INCI-Blogger oder bekannte Internetangebote wie „Codecheck“, alle haben eine Sache gemeinsam: Sie urteilen über Produkte nach dem Datenblatt.

 

Urteilen oder Verurteilen?

Ich habe schon öfter dazu meine Meinung gesagt, und tue es hier auch nochmals: Ich finde sowas in Ansätzen ok (einzelne Inhaltsstoffe kann man beurteilen), allerdings bin ich der Auffassung, dass man ein ganzes Kosmetikprodukt nicht seriös nach ein paar „Inhaltsstoffworten“ und deren Reihenfolge in einer Liste beurteilen kann.

Hier nochmals mein Lieblingsvergleich: Es ist nun mal wie mit dem Essen. Ich kann die tollsten Zutaten einkaufen, doch wenn ich sie nicht richtig kombiniere und verarbeite, wird ein ungenießbarer Fraß daraus. Und nur weil ich günstige Lebensmittel zusammengekauft habe, muss auch hier das Essen nicht zwingend besser sein. Kann aber!

Ich will damit deutlich machen, dass die Qualität und Wirksamkeit von Kosmetik nicht ganz so einfach beurteilbar ist. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, die dann im Endeffekt ein gutes oder ein schlechtes Pflegeprodukt ausmachen. Und der Preis ist da (leider) einer der schwächsten Indikatoren!

 

Testen Profis immer professionell?

Nun kann man meinen, dass professionelle Testinstitute die Wirksamkeit von Hautpflegeprodukten deutlich besser beurteilen können. Rein technisch gesehen ist das auch so. Leider machen diese Institute auch schon mal dumme Fehler im Versuchsaufbau und Ablauf. So werden oftmals Cremes mit stark unterschiedlichen Wirkstoffen miteinander verglichen. Oder die Versuchsreihe war deutlich zu kurz angesetzt. Das war zB. einmal der Fall bei einem Retinolprodukt, welches als „unwirksam“ kritisiert wurde, obwohl es sich nur 3 Wochen im Test befand! Bei Retinol weiß man aber bereits lange, dass sichtbare/messbare Erfolge meist erst nach mindestens vier Wochen (meist ein Hauterneuerungszyklus) sichtbar werden!

Trotzdem lesen wir irgendwie gerne die reißerischen Überschriften all dieser Tests, die uns immer wieder bestätigen, dass die günstige Produkte gleich gut (oder eher gleich schlecht) sind, und problemlos mit den teuren Produkten mithalten können.

Schön wär´s, wenn das so einfach wäre. Denn die Rohstoffqualität bleibt hier zB. völlig aussen vor. Auch die Größe der herstellenden Firma wird nicht bedacht. Alles Faktoren, die den Preis eines Produktes ausmachen können. Bei einer Creme von 1,99 Euro erwartet doch wohl niemand reinste Inhaltsstoffe aus deutscher Produktion, oder doch? Auf der anderen Seite kann ich die Qualität bei den teuren Produkten genauso wenig beurteilen, und muss hoffen.

 

Früher war ich Lemming

Bis vor einigen Jahren war mir der Preis eher egal. Ich habe Produkte gekauft, die mich „ansprachen“. Also wenn die Werbung toll war, oder die Verpackung ordentlich was her machte! Große Namen der Kosmetikbranche mussten es sein, denn wenn man Chanel, Guerlain und Rodial im Bad stehen hat, dann hat das schon was von Statussymbol.

Bloggen hat mir dann irgendwann einmal die Augen geöffnet. Ich wurde wirklich wütend und verfasste erste Artikel, die ordentlich und scharf gegen so einige Produkte schossen. Heute halte ich mich da ein bisschen mehr zurück, denn ich sehe auch bei den sehr teuren Produkten durchaus ihre Berechtigung.

Nicht weil sie besser sind, besser wirken oder Wunder tun. Nein, bestimmt nicht. Aber eben weil der Luxussektor auch bedient werden muss. Mit welchem Recht sollte ich wollen, dass Menschen sich keine überteuerten Produkte mehr kaufen sollten? Dann müssten wir mal bei der Mode anfangen! Teure Marken sind nun mal teuer, und diese stellt auch kaum jemand in Frage.

Warum kosten die Schuhe mit der roten Sohle ein kleines Vermögen? Weil sie purer Luxus sind. Und was wäre das Leben ohne Luxus? Etwas wovon man träumen kann, das ist doch fein, oder? Und warum nicht von einer teuren Creme träumen?

Zum Glück sind wir alle erwachsene Menschen und können uns zumindest einer Sache aber sicher sein: Keine Creme der Welt kann tatsächlich Falten auslöschen oder gar die Zeit zurückdrehen. Kein Pflegeprodukt ist so mächtig, dass es hängende Haut wieder straffen kann. Hautpflege ist stark beschränkt in ihren Möglichkeiten, und um diese zu erweitern muss man sich gut informieren, die passenden und verträglichen Wirkstoffe finden, und sich schlussendlich zwingend unters Messer legen – oder eben mit einer gut gepflegten aber alternden Haut leben. Punkt.

 

Gestern bin ich noch über so ein Paradebeispiel von teurer Kosmetik gestolpert:

Diese Creme beinhaltet wirklich NICHTS, was nicht altbekannt wäre. Nichts besonders Teures, ausser vielleicht Diamantstaub, und der hört sich auch luxuriöser an als er ist. NAC ist ein Hustenlöser und nun auch als gutes Antioxidans bekannt geworden. Und der Rosskastanienextrakt (erkannt man am „Hippo“ im Wort oben) ist ebenfalls auffällig, weil er nicht so oft vorkommt, aber nicht weil es teuer oder ein Geheimtipp wäre.

Trotzdem: Wer dafür fast 600,00 Euro ausgeben mag, soll das tun, der Preis ist noch nicht einmal besonders hoch. Es gibt teurere Marken. Und der Placeboeffekt kann sehr mächtig sein, den sollte man niemals unterschätzen! Ich gebe es offen zu: Ich traue einer Creme für ein paar Euro (wider besseren Wissens) weniger zu als einer teureren Creme.

 

Langer Rede, kurzer Sinn

Man kann einfach nicht pauschal sagen „teure Kosmetik ist schlecht, und billige Kosmetik ist gut“, das geht so nicht! Es kann aber durchaus so sein.

Wir Menschen wünschen uns ständig die Vereinfachung unseres Lebens, einhergehend mit Patentlösungen für alles was Fragen aufwerfen könnte. Ich habe an dieser Stelle eine schlechte Nachricht für euch: Selbst in der Kosmetik gibt es diese Vereinfachung nicht. Das Leben ist kompliziert, und so sind zB. eben auch Pflegeprodukte. Niemand kann dir das Testen abnehmen. Nur durch den Selbstversuch wirst du das für DICH perfekte Pflegeprodukt (vielleicht) finden. Niemand kann dir das abnehmen.

Blogs, Werbung, die beste Freundin; sie alle sind bestenfalls Inspiration für dich, mehr nicht! Verlass dich immer auf deine eigenen Erfahrungen und gleiche sie mit anderen ab. Hinterfrage kritisch, aber gib auch „Aussenseitern“ eine Chance. Leider haben die Kosmetikkonzerne durch ihre ausufernden Werbeversprechen bei vielen von uns eine Aversion gegen Luxuskosmetik erzeugt, was durchaus verständlich ist. Wer lässt sich schon gerne ständig anlügen?

Ich persönlich habe meine eigene Schmerzgrenze mittlerweile bei etwas über 100 Euro angesiedelt. Dabei setze ich am liebsten auf einheimische, kleine Firmen, und nicht (immer) auf die satten und wirklich großen Konzerne. Inhabergeführte Firmen arbeiten meist mit kleinen und überschaubaren Chargen, sind flexibler und wendiger bei Produktneuheiten und Innovationen und können ganz anders auf Kundenwünsche reagieren. Dass sich das auch im Preis bemerkbar macht, sollte uns allen klar sein. Und die Firmen haben es auch verdient Profit zu machen. Ich frage mich, wie weit die Geiz ist geil Mentalität noch gehen soll? Bis wir keine kleinen aufstrebenden Firmen mehr haben? Bis sich NIEMAND mehr traut seine Traumfirma zu gründen?

Und auch wenn DECIEM gerade den Markt mit „The Ordinary“ aufmischt, und ich an allen Ecken höre: „Siehste, es geht auch gut und billig!“ DECIEM verkauft die Produkte weltweit in Massen, und nicht an eine kleine Nischenklientel von aufgeschlossenen Beautyjunkies in Deutschland. Ausserdem gehören weitere „Brands“ zum Firmengeflecht, die durch deutlich höhere Preise auch mehr (notwendiges) Geld in die Kassen spülen.

Was man eventuell noch beachten sollte: Bei teuren Sachen macht man sich mehr Gedanken und kauft nicht wahllos, wie es bei den billigen „Mitnahmeartikeln“ im Drogeriemarkt oftmals der Fall ist. Wer ständig billig kauft, läuft Gefahr auf lange Sicht genauso viel Geld zu „verpulvern“.

Vielleicht hat dieser kleiner Denkanstoss dafür gesorgt, dass ihr in Zukunft differenzierter mit diesem Themenkomplex umgehen könnt. Die Welt ist NICHT schwarz-weiß!

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Screenshot „Niche Beauty“   Keinerlei Sponsoring, alle in meinen Fotos abgebildeten Produkte wurden selbst gekauft)

 

21 Kommentare

  1. Luxus? Kein Problem, jedem das, was er für richtig hält. Aber nicht auf Kosten meiner Rosacea-Haut, die durch so manches Werbeversprechen (ich rede hier von Apothekenmarken, deren Versprechen man doch eigentlich per Definition glauben können sollte) komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Ich mag gar nicht dran denken, was passiert wäre, hätte ich mir Chanel und Co. ins Gesicht geschmiert. Ohne Euch Beauty-Blogger wäre ich niemals auf meinen mittlerweile heiligen Gral, die Firma Highderm gestoßen. Das war eine Fügung und den Preis für all deren Produkte bin ich sehr gerne bereit zu zahlen. Schön, dass du auf diese kleinen Labels hinweist. Gerade Highderm stellt grandiose Produkte mit nachweisbarer Wirkung her und ich gönne dem Inhaber jeden Cent seines Erfolgs – zumal er augenscheinlich in seine Produkte investiert und nicht bloß am schnöden Mammon interessiert ist. Keine hohlen Phrasen. Kein unnötiger Schnickschnack. Perfekt!

  2. Guten Morgen,
    ich finde die Mischung macht es. Wenn mein Geldbeutel es gerade hergibt liebe ich es auch mal mehr Geld zu investieren und ja ich gebe es zu, manchmal bin ich auch einfach ein Werbeopfer. Aber ich stimme Dir zu, wenn ich soviel Geld ausgebe mache ich mir vorher definitiv Gedanken darüber und über deinen Blog habe ich schon von Nischenprodukten erfahren von denen ich vorher überhaupt keine Ahnung hatte und wenn ich im Gesamtkontext auch noch die ein oder andere Empfehlung von Dir berücksichtige, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Meine Haut dankt es mir auf jeden Fall, so strahlend und gut gepflegt wie sie momentan ist, denke ich alles richtig gemacht zu haben.
    Liebe Grüße
    Sandra

  3. Ich denke nicht das man eine gute Creme für 2 Euro herstellen kann aber vermutlich muss sie auch nicht 200 Euro kosten. Meine Schmerzgrenze liegt bei ca 50 Euro und ich folge gern Deinen Empfehlungen lieber KK.
    Mit dem Spray von HighDroxy und der Anti Redness Creme von Christine Niklas bin ich superglücklich endlich etwas gefunden zu haben das meine Rosacea Haut mal nicht verschlechtert sondern verbessert hat.
    So gut, glatt und gepflegt hat sie lange nicht ausgesehen und ich finde Nischenprodukten und inhabergeführten Unternehmen sollte man unbedingt eine Chance geben, sie sind mir sympathischer als Konzerne und ich nehme an, es steckt mehr Herzblut in den Produkten (nicht buchstäblich bitte) 🙂
    Mal ganz vom superguten, netten, persönlichen Kundenservice abgesehen bei dem sich so mancher Konzern eine dicke Scheibe abschneiden kann.

    1. Purer Luxus und viele Scheininnovationen. Diese Firmen machen mich immer noch etwas wütend, denn sie sind der Grund warum so viele von uns den „Papp auf haben“. Diese vielen Versprechen, dieser pseudowissenschaftliche Anstrich, all die Versprechungen werden kaum eingehalten.
      Aber wie gesagt, wer es kaufen möchte…toll sehen die Produkte ja aus.
      Und Karl Lagerfeld hat mal vor Jahrzehnten von den Produkten geschwärmt… 😉
      Liebe Grüße, KK

  4. Sehr gutes Plädoyer dem ich mich vollumfänglich anschließen kann. Der Vergleich mit dem Essen – lustig und wahr. Ich schließe mich Sandra an – die Mischung macht es. Ich verwende überwiegend hochwertige Cosmeceuticals (Teoxane, PC, Highdroxy, Beyer&Söhne etc.) gemischt mit guten koreanischen Produkten für ein Mehr an Feuchtigkeit. Bei mir darf es dafür im dekorativen Bereich günstiger sein – ich brauche keine Lidschattenpalette für 80€, auch keinen Nagellack für 30€, sogar bei der Foundation bin ich mit einem Drogerieprodukt vollkommen zufrieden. Die Basis muss halt stimmen. Apropos The Ordinary – ich bin sowohl ein Werbe- als auch ein Blogger-Opfer und habe prompt genau wegen des günstigen Preises eine ganze Sammlung geordert. Tatsächlich kommt keiner darum herum selbst auszuprobieren – bei mir dauert die Suche nach dem Heiligen Gral jetzt schon 30 Jahre an (50J alt – 20 Jahre…) – und ich finde das nicht schlimm. Gerade das ausprobieren ist doch das Schöne, und ab und zu ist wirklich ein Highlight / Nachkaufprodukt dabei. Auch ich finde die „Kleinen“ viel sympathischer als die großen Konzerne – vor allem wegen dem meist hervorragenden Kundenservice, den ich gerade bei CNK genießen durfte. Und dass bei den „Kleinen“ das Herzblut drin steckt – da sind für mich die Beyers das Paradebeispiel. Eine Bodylotion von Chanel sieht sicher schicker aus aber ob sie beim doppelten Preis auch so gut ist? Ich finde nein. Auf jeden Fall war der Beitrag ein Denkanstoß in Sachen günstige Drogeriekosmetik – da neige ich nämlich tatsächlich dazu viel zu kaufen – und ja, am Ende würde ich für das Geld auch ein hochwertiges Produkt bekommen. Ich werde etwas „umsichtiger“ damit umgehen.

  5. Hmm, also ich stimme dir natürlich im Großen und Ganzen zu. Ich habe das Bashing allerdings schon in die andere Richtung auch gelesen. Also wenn man gerne Balea oder TO benutzt, sei man billig. Und das ist auch nicht ok. Ich finde dass das eine ganz persönliche Entscheidung ist, in allen Bereichen des Lebens bzw. Konsums. Man kann ja auch seine Kleidung bei einem kleinen regionalen Unternehmen kaufen, wo dann halt ein T-Shirt ein paar mal mehr kostet als bei H&M oder genau so seine Lebensmittel beim Bio-Bauern statt beim Diskonter. Und ich finde dass man über niemanden urteilen darf, nur weil er gerne günstig („billig“) einkauft. ich denke die wenigsten die sich z.B. Bio leisten können gehen aus Geizgründen zum Diskonter. Wir dürfen nicht vergessen, dass es auch Menschen gibt, die (noch) nicht viel verdienen, aber gerne reizarme Kosmetik benutzen möchten. Und das ist gar nicht so leicht. Denn besonders wenn man sich durchprobieren muss, ist das eben bei einem günstigen Produkt einfacher als bei einem Teuren.
    Aber in einem Punkt stimme ich voll und ganz zu, und zwar das man gedankenvoller einkaufen sollte.

    1. Schon klar. Wenn man ein begrenztes Budget hat, kann man zB auch nur Kleidung bei günstigen Anbietern kaufen. Und dann nimmt man manchmal eben Kinderarbeit und giftige Chemikalien in Kauf? Billig ist nicht nur billig, sondern kann auch manchmal gefährlich sein, proportional öfter als bei „guten“/teuren Produkten. Und die Entscheidung dafür oder dagegen ist nicht nur eine einfache Entscheidung aus dem Portemonnaie heraus, sondern auch eine ethische und moralische!
      Aber wahrscheinlich führt das für die meisten von uns zu weit…
      LG, KK

      1. Lieber KK,

        Du weißt doch genau, dass auch teure Klamotten teils in denselben beschissenen Fabriken unter denselben beschissenen Bedingungen hergestellt werden, wie die billigen Klamotten.

        Der Vergleich „billige Kosmetik“ – „billige Klamotten“ hinkt hier ein bisschen…aber Du hast Recht, die meisten von uns, machen sich darüber absolut keine Gedanken, sonst wäre P….. und Konsorten nicht möglich…aber leider steckt auch in teurer Kosmetik oft mehr drin, als uns allen lieb sein kann, und das weißt du auch 🙂

        Aber ich will hier nicht schon wieder eine Moralkeule schwingen, es langweilt mich selbst schon langsam…

        Ich bin einfach dafür, immer mal ein bisschen zu schaun, ein bisschen aufmerksamer zu werden, nicht immer nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“ zu kaufen und sich zu verhalten…das sollte doch funktionieren.

        Liebe Grüße
        Manou

        1. Kein Problem! 😉 Deshalb habe ich auch groß herausgestellt, dass wir erwachsene Menschen sind, die solche Dinge in ihren Entscheidungen berücksichtigen. Keine Notwendigkeit mir das nochmals zu erklären.
          Aber wahrscheinlich ist der Text einfach auch ein bisschen lang geraten und lädt nicht gerade zum aufmerksamen lesen ein.
          Viele Grüße, KK

          1. Nein Herr KK, den Text habe ich gelesen, ich bezog mich strikt auf deine Antwort auf den vorhergehenden Kommentar.
            Und genau aus dem Grund, den Du mir gerade genannt hast, einige lesen nämlich nicht genau 😉

      2. Also ich finde du sagst genau das was ich auch meinte, aber wahrscheinlich hab ich mich nicht genau genug ausgedrückt. Nochmal: ich finde man sollte idealerweise so sehr wie möglich regional kaufen, in allen Belangen des Lebens. Das versuche ich auch. Nur wenn es einer nicht kann, dann sollte man nicht bashen. Natürlich sollte keiner Kinderarbeit und ungerechte Entlohnung in Kauf nehmen, leider sieht die Realität aber anders aus, siehe nachfolgendes Kommentar wo eh schon genannt wurde dass ja sogar die teueren Marken billig produzieren.
        Und ich wollte lediglich sageb, dass ich auch verstehe, dass z.B. die Studentin, Alleinerziehende, etc. eher zu einem Serum von TO greifen wird als zu Highdroxy. Und meine Bitte ist lediglich diese Menschen pauschal als billig abzustempeln, denn das habe ich wie gesagt auch schon gelesen. Babsi Ende 🙂
        Ich möchte dir an dieser Stelle noch für den Denkanstoss und die immer interessanten Themen danken.
        LG babsi

        1. Das finde ich auch unmöglich Menschen als billig abzustempeln, nur weil sie billigere Produkte kaufen müssen. Wer so denkt ist höchst asozial und ist in Wirklichkeit die billige Person, weil der Charakter einfach vom Ramschtisch kommt.
          Ich habe hier auf dem Blog ja auch immer mal wieder sehr günstige Produkte in der Besprechung, weil ich die eben auch selbst kaufe.
          Liebe Grüße, KK

  6. Mir sind die Namen der Firmen egal…ich bin jetzt in dem Alter, in dem ausschließlich Inhaltsstoffe wichtig sind…. leider 😉

  7. Teuer vs billig, da scheiden sich wirklich die Geister. Wenn teuer, dann nur weil hochwertige Produkte verwendet werden, oder weil das Herstellungsverfahren aufwendig ist. Bei einigen ist es leider so, billig produziert und teuer verkauft. Die Schuhe mit der roten Sohle sind einn gutes Beispiel: Ich habe ein Modell, das ist ok vom Tragegefühl. Dann wollte ich zu einer besonderen Gelegenheit ein Paar kaufen in das ich mich sofort verliebt habe. Aber für über 500 Euro nur Stehschuhe, denn laufen war nicht möglich, stehen eigentlich auch nicht. Das waren das eigentlich nur Liegeschuhe. Nein Danke. ;-o
    LG Petra

  8. Bei mir ist es so: Früher habe ich unbesehen die Sachen mit den größten Werbeversprechen gekauft, viel Clarins, Shiseido und Chanel. Die Cremes dufteten gut und versprachen viel.
    Seit ich mich mehr mit Inhaltsstoffen auseinandersetzte, kaufe ich eher mehr im mittelpreisigen Bereich ein. PC, Missha, Clinique, LRP und auch Bioderma, Eucerin, Braukmann. Eher teuer sind für mich Skinceuticals, Highroxy, Teoxane. Davon habe ich auch ein paar Lieblingsprodukte.
    Ich möchte bestimmte Dinge in meiner Routine haben ( milde Reinigung, chem. Peeling, Sonnenschutz, Peptide, Retinol, Hyaluronsäure etc.) und bestimmte Dinge nicht ( Alkohol z.B.) und sehe eben zu, von welchem Hersteller ich welches Produkt gut vertrage.
    Leider ist es bei meiner Haut oft ein schmaler Grad zwischen Austrocknung/ Schuppung und Überpflegung. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass mich “ vernünftige“ Pflege eher anspricht, wie auch die neuen Uncoversachen, PC, Highdroxy, CNK.
    Allerdings gibt es auch ein paar Lieblinge, die immer bleiben ( Clarins, Mission Perfection oder auch Sensai), egal, was drin ist, das mag meine Haut einfach.
    Ich würde sagen, ich versuche, sinnvoll zu kaufen und wenn etwas gut ist, darf es auch etwas mehr kosten. Ich teste aber auch sehr günstige Sachen aus der Drogerie ( z.B. Seren von Balea oder Reiniger von Rdl, nur wird da viel Gutes öfter mal verschlimmbessert, habe ich den Eindruck.)
    Nur bei dekorativer Kosmetik werde ich nie fündig bei billigen Marken, da lass ich nichts auf meine Chanel oder Clinique Foundation kommen, meine MAC – Lidschatten oder meine Benefit Mascaras.
    So etwas gutes gibts dort nicht!😉

  9. Auch wenn es vielleicht off-topic ist…bei Make-up ist es ähnlich. Ein ganz tolles Video von Robert Jones steuer ich mal bei, er erzählt wo sich Investitionen lohnen und wo gespart werden kann. Aber Achtung, es geht ne halbe Stunde 😉 Lohnt sich aber wirklich!

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