LIFESTYLE: DAS KONSUMKAISER TRENDBAROMETER * 24.02.2017

Das “Konsumkaiser-Trendbarometer”! Jeweils Freitags mache ich mir kurze und völlig subjektive Gedanken zu Ereignissen der letzen Woche, meist ganz unwichtige Dinge – immer mit einem Augenzwinkern (und einem teuflischen Lächeln)…

 

Darüber habe ich mich gefreut

Valentinstag? Ja, ja, den hatten wir letztens. Aber wer braucht den schon wirklich, wenn man irgendwann mal abends spät nach Hause kommt, den ganzen Tag unterwegs war und nicht einmal zum Essen gekommen ist, und plötzlich sowas Liebes vor einem steht:

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Wer jetzt meint, die sei doch ein bisschen angebrannt, dem sei gesagt: Genauso mag ich es! Schön knusprig und total überraschend. Eben mit ganz viel Liebe gebacken. 🙂  Wer braucht schon den Valentinstag, wenn man mit so vielen Kleinigkeiten seine Zuneigung zeigen kann?

 

 

 

Darüber habe ich mich geärgert

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Immer wieder Samstags: Da wird es nervenaufreibend! Dann wird hier bei uns der „Süd-Anzeiger“ in den Postkasten geworfen. Ein Wochenblatt, oder auch Wochenanzeiger, der viel Werbung verteilt und dazu über ein paar lokale Ereignisse und Begebenheiten informiert.

Doch was da an Papier auf uns losgelassen wird, das geht mir langsam aber sicher gehörig gegen den Strich. Die Supermärkte? Geschenkt! Trotzdem informiere ich mich viel einfacher und schneller übers Internet. Aber gut, viele Leute stöbern ja gern in diesen Wochenprospekten.

Doch die wahren Nervensägen sind die Möbelhäuser! An die 10 (!) Prospekte, in übelst stinkender Druckqualität liegen dann auf dem Küchentisch und warten nur darauf ungelesen in den Papiermüll zu wandern. Aber nicht genug: Auch Mittwochs kommt der Wochenanzeiger mit diesen papiergewordenen Aufdringlichkeiten. Ebenfalls 8-10 Prospekt, alles Möbel. Bei so viel Prospekt-Produktion frage ich mich ernsthaft, wo die noch das Holz für die hässlichen braunen Schrankwände herhaben.

Das blöde ist nur: Wenn ich mir einen Aufkleber auf den Postkasten pappe, der den Einwurf dieser Blättchen verhindern soll, hat man dann irgendwie aber doch das Gefühl, dass man ja doch etwas verpassen könnte. Kennt ihr das?

Jedenfalls tun sich die Möbelhäuser keinen Gefallen mit ihrem Werbeoverkill! Denn auch im Radio (und besonders im Lokalradio) geht es munter weiter. Dagegen ist die Seitenbacher Müsli-Reklame die reinste Erholung. Ich fühle mich regelrecht „gemöbbt“ von dieser Möbel-Penetranz. Der zum Sofa gewordene Gruselclown ist das! Und bei solch einem Budget für Werbung wollen die mir erzählen, dass es morgen 70% Rabatt auf alles (ausser Kronleuchter) geben soll? Humbug!

 

 

 

Smartwatch vs. Fitbit

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Wo wir ja gerade bei riesigen Werbebudgets waren: Das hat der Weltmarktführer unter den Activity-Trackern allemal! So viele Uhren werden mittlerweile gratis an „Influencer“ verteilt, dass ich mich frage, ob die sich eigentlich noch jemand kaufen muss? Zuerst muss ich ja zugeben, dass diese Teile höchst interessant sind und einige Fitbit Produkte auch wirklich gut aussehen. Style haben die schon mal drauf, der Rest sieht aber mau aus!

Vergleicht man nämlich einmal solch ein Fitbit(chen) mit einer guten Smartwatch, sieht die Sportkontrolluhr ziemlich alt dagegen aus! Mickrige Displays bekommt man bei Fitbit und den anderen Anbietern fürs teure Geld, und Funktionen, die einen Android- oder Apple Fan nur müde lächeln lassen. Und momentan bröckelt auch noch das coole Image, denn gerade zur umsatzträchtigen Weihnachtszeit musste die US Firma Fitbit unglaubliche Einnahmeeinbußen hinnehmen: Geschrieben wurden rote Zahlen von 146,3 Millionen Dollar. Das Vorjahresquartal hatte Fitbit noch mit 64,2 Millionen Dollar Gewinn abgeschlossen. Der Umsatz fiel um fast ein Fünftel auf rund 574 Millionen Dollar.

Hintergrund: Die teuren Geräte kommen nun einmal nicht mit einer Smartwatch mit, die mittlerweile genauso gut (oder genauso schlecht) die Aktivitäten, Sport, Schlaf und Gesundheit überwachen kann. Bei den Smartphone Anbietern bekommt man größere Displays, meist auch mit OLED Technologie, die brillante Anzeigen liefert. Man kann die Ziffernblätter beinahe unendlich austauschen (bei Apple allerdings deutlich eingeschränkter, aber immer noch deutlich besser als bei den ATs), und die Verbindung zum Smartphone passiert einfach und detailreich.

Somit habe ich mit einer Smartwatch ein umfassend nutzvolles Gerät am Arm, welches mein Smartphone sinnvoll ergänzt. Die Fitbit und ihre Artgenossen werden, seien wir mal ehrlich, doch sehr schnell langweilig. Wer nicht gerade ein eingefleischter Sportler ist, wird die zahlreiche Überwachungsfunktionen nach geraumer Zeit einfach vergessen. Für gemütliche Freizeitsportler lohnt sich die Anschaffung eher nicht. Doch muss ich sagen, dass in meinen Augen alles gut ist, wenn es dazu dient dem Mensch den Sport ein bisschen zu versüßen und „näher zu bringen“. Sich mit seinen Körperfunktionen auseinanderzusetzen kann nie schaden!

Trotzdem würde ich im Moment niemals meine Samsung oder Apple Watch gegen einen Activity-Tracker eintauschen wollen. Diese Kundenhaltung hat auch die Firma Fitbit mittlerweile realisiert und entwickelt gerade besser ausgestattete Uhren, mehr in Richtung Smartwatch. Dazu diente auch der Kauf des Smartwatchherstellers Pepple, was in der Szene sehr kritisch registriert wurde.

Mal sehen, ob das alles trotzdem nicht schon zu spät war…

 

 

Männer und Sport

Ist man sportlich, hat man einen ziemlich hohen Verbrauch an Waschmittel (für die Sportklamotten) und Körperpflegeprodukten (für den „geschundenen“ Körper). Und da habe ich gerade ein paar Neuheiten im Drogeriemarkt gesichtet, die gut und günstig sind, stylish aussehen und was leisten. Damit blamiert sich kein Mann in der Dusche!

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L´Oreal „Invincible Sport“ riecht frisch und belebend, aber nicht ganz so zitronig, wie es die gelbe Knallfarbe der Produkte erwarten lässt. Das Duschgel macht Körper und Haare gut sauber und trocknet nicht aus. Die Deos halten mich frisch, bis zur nächsten Dusche. Und die ist nicht erst nach 96 Stunden, das möchte ich dann lieber nicht ausprobieren! Duschgel ca. € 2,95 / Deos je ca. € 1,95

 

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Taft (Schwarzkopf) „Attraction Power“ Haargel für den perfekten Clean Cut Look. Die Haare glänzen leicht und sehen gut gepflegt aus. Doch Obacht! Der Duft ist für ein Haargel extrem süsslich und etwas schwülstig. Wer das aber mag, bekommt ein gut festigendes Gel (Haltegrad 8 ist aber total übertrieben!), welches auch dünneres Haar in Form bringt.  300 ml ca. € 3,99

 

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Was soll ich zu Original Source „Limette und Kokosmilch“ sagen? Vielleicht einfach nur LEEECKER!   250 ml kosten ca. € 1,95

 

 

 

 

Germany´s Next Topmodel

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Was ist denn nur mit Heidi los? Sie schaut die Mädchen immer öfter so persönlich beleidigt an. Als hätte eins der bedauernswerten Mädels Frau Klum höchstpersönlich beim „Rückwärtsessen“ auf dem Klo erwischt. Peinlicher war nur noch das dreiste Productplacement von Meßmer Tee. Früher gab es wenigstens noch sexy Plastikuhren mit atemberaubendem Preisschild, heute gibt´s Tee. Meine Nerven! Ich glaub, ich koch mir auch einen.

 

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser, Instagram   Keinerlei Sponsoring, alle Produkte wurden selbst gekauft.)

 

11 Kommentare

  1. Oh ja, die Möbelprospekte nerven mich auch. Mehr aber noch die extra in Plastikfolie verpackten Blättchen, wahlweise von Fressnapf oder Kik.
    Will man das mit einem Aufkleber am Briefschlitz verhinden kommt auch der Ikea Katalog nicht mehr und den brauche ich ganz dringend wegen der ganzen Kerzen und Servietten die ich da kaufe und die es sonst nirgendwo gibt 😉

    1. Keine Sorge, IKEA ist so frech, die ignorieren den Aufkleber (so wie lokale Nachhilfeschulen, Markisenverkäufer und so). Aber die Wurschtblätter bleiben dir erspart. Bei den Immobilienmakler hatte ich auch mal angerufen, weil deren Verteiler das Schild ignoriert hat UND quer durch die Vorgärten gelascht ist.

  2. Ein Hinweisschild “ Keine Werbung“ ist in der Tat die einzige Rettung. Und den Ikea-Katalog erhält man trotzdem, wenn man einen entsprechenden Aufkleber auf dem Briefkasten anbringt – im Zeitraum, in dem der Katalog erscheint, einfach mal auf die Ikea-Homepage schauen. Ansonsten: beim nächsten Kerzen- und Serviettenkauf den aktuellen Katalog mitnehmen. Geht auch.

    Ich befürchte kein Informationsdefizit, wenn ich den ganzen Papiermüll nicht mehr bekomme. Will ich größere Anschaffungen machen, schau ich mich eh im Vorfeld um und vergleiche die Preise. Und beim täglichen Einkauf nützt es mir auch nichts: ich kaufe Brot beim Bäcker, Fleisch beim Metzger, Kartoffeln, Eier, Milch beim Bauern, Gemüse auf dem Wochenmarkt – die sind weniger marktschreierisch und bieten ordentliche Qualität für die Preise, die sie aufrufen.

    1. Das stimmt! Paprika kostet hier mom in Supermärkten (im Plastikschlauch) ca. 2- 3 Euro. Beim türkischen Gemüsehändler um die Ecke ganz frischer Paprika für 1,49 das Kilo. Und Spitzpaprika ebenfalls.
      Das Schild ist mittlerweile angebracht. 😉

  3. Ach, Heidi ist wieder unterwegs? Ging doch fast an mir vorbei. Vielleicht ist sie so grantig, weil sie neben den Mädchen einfach alt aussieht? Habe ja mal irgendwo den „grandiosen“ Ratschlag gelesen, dass du, wenn du dünner wirken willst, nie neben schlanken Menschen stehen sollst. Und wenn du nicht alt aussehen willst, solltest du vielleicht lieber… Germanys next Top-Omi suchen…? Möglicherweise sollte sie aber auch einfach mal so eine tolle Pizza essen. Die ist nicht nur herzig, die macht auch gute Laune. Pizza und Pasta wirken nämlich stimmungsaufhellend. Habe ich an mir selbst getestet. 😉

    LG Anna

  4. Heidi und die Bewerberinnen gingen in diesem Jahr auch komplett an mir vorbei, wie das ganze TV Programm übrigens, ich habe nehme mir nur Zeit für eine Serie. Immer schön langsam, dann halten sie länger 🙂 Genau wie meine Fitbit-Liebe. Die verschiedenen Bänder trage ich nun fast ein Jahr lang und es klappt noch mit der Motivation! Hier gibt es auch eine Apple Watch, die aus dem H-Laden und trotzdem trage ich Blaze, Surge & Co. in meinem Alltag öfter – die muss ich auch nicht jede Nacht laden und mit denen gehe ich schmerzfreier um. Nachrichten und Anrufe zeigen sie mir an und meine Musike kann ich auch darüber steuern. Mehr brauche ich nicht, wenn ich draussen bin und wenn doch, habe ich ja mein iPhone eh immer dabei, darauf kann ich auch ohne Brille noch etwas erkennen. Was ich aber wirklich „brauche“ ist der Zusammenhalt in meinem Fitbit-Kreis. Freunde, Freundinnen, Mutter, Neffe, Kollegin, Bloggerfreundin, Instabekanntschaften – wir helfen uns gegenseitig auf die Sprünge und das macht echt Spass. Und unter uns: Fitbits Einkäufe von Pepple und Vector machen mich eher seeeeehr neugierig 😉
    Liebe Grüße
    Bärbel ☼

  5. Wenn ich morgens den Kölner Stadtanzeiger lese, entferne ich erstmal mindestens drei dicke Werbebroschüren von Möbelkaufhäusern. Und da frage ich mich, wer kauft eigentlich dauernd neuen Ramsch für seine Bude? Wer braucht diese seelenlosen Küchen und was wird da gekocht? Pizza aus der Tiefkühltruhe in die Mikrowelle geschoben? Deine Pizza ist übrigens der Hammer! Ich habe in den letzten 25 Jahren mein Sofa austauschen müssen, das war wirklich durch. Manche meiner Möbel habe ich schon seit über vierzig Jahren, sie sind mit mir in sechs verschiedene Städte gewandert und haben das alles wunderbar überlebt, werden geliebt und gepflegt.
    Ein schönes Wochenende und allen Karnevalsjecken viel Spaß, Karin.

  6. Deine Zeilen über die Möbelprospekte sind mal wieder so was von Nagel auf den Kopf getroffen!! Ich kann nur sagen, sie eignen sich hervorragend, um das Schlafhaus meiner Zwerghühner damit auszulegen!😊 Somit haben sie wenigstens noch einen Nutzen!

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