LIFESTYLE: PASSWORT BITTE! SO UNSICHER SURFEN WIR DURCH DAS NETZ…

Kein Tag ohne Internet, wenn´s geht 24/7. Und somit kommt man nicht darum herum: Passwörter. Lustig zu sehen, was wir Deutschen so als Passwort aussuchen. Und auch ein wenig beängstigend, muss ich schon sagen. Seht selbst…

 

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Wer Dienste im Internet nutzt, kommt um ein Passwort nicht herum. Selbst die modernen Fingerabdruckscanner auf Handys und Laptops funktionieren nur mit einem vorher hinterlegten Passwort.

Mittlerweile stellen viele Anbieter relativ hohe Anforderungen an Passwörter, wohl auch, weil die meisten von uns liebend gerne ein urkomisch leichtes Passwort nutzen, welches man bequem immer parat hat, und nicht so schnell vergessen wird. Da wird dann meist mindestens ein Großbuchstabe plus mindestens eine Zahl plus mindestens ein Sonderzeichen ( ich liebe das ‰-Zeichen 😉 ) zuzüglich zu einer Mindestanzahl an Zeichen verlangt.

Gut so, aber schauen wir uns doch einmal die Realität an, und bitte ruhig ertappt fühlen, falls da was deckungsgleich sein sollte!

TOP 10 der beliebtesten Passwörter der Deutschen (laut Hasso-Plattner-Institut):

  1. hallo
  2. passwort
  3. hallo123
  4. schalke04
  5. passwort1
  6. qwertz
  7. arschloch
  8. schatz
  9. hallo1
  10. ficken

 

TOP 4 der beliebtesten Passwörter weltweit:

  1. 123456
  2. 123456789
  3. 12345
  4. password

 

 

Um Himmelswillen! Da kann man seine Daten und sein Geld ja gleich offen auf der Fensterbank liegen lassen, und wer´s findet, darf es behalten. Aber hinterher ist das Geschrei immer groß! In einer Zeit, in der aber immer noch viele Menschen ihre PIN auf der EC-Karte notieren, braucht man sich aber eigentlich über nichts mehr zu wundern, oder?

Kleiner Tipp noch am Rande: ich habe ein fast perfektes Passwort gefunden, welches ich für jeden Dienst auch abwandle, sodass ich niemals ein und dasselbe Passwort zweimal verwende, egal für welchen Account. Hier kommt es:

DasgehtD1chGarn1XXan!*

 

(*Natürlich gelogen, mein Passwort ist 54321)

16 Kommentare

  1. Guten Morgen, 🙂
    Schönes Thema und wichtig! Ich nehme immer das, was ich aktuell am liebsten im TV gucke und wandle es mir noch etwas ab (von wegen GaRniXX und MinusPlus&…) – und jetzt rate, welche Sendung dies gerade ist…. :-))
    Man sollte sich dringend mit dem Thema der eigenen Passwörter befassen, ebenso mit der hauseigenen Datensicherung. Man denkt immer so leichtfertig, „trifft mich nicht“ und fällt dann doch drauf rein, wird schlimmer im großen und kleinen Stil. Ist wie bei Verkehrsunfällen, passiert auch nicht immer nur den anderen. Hat viel mit Bequemlichkeit zu tun und dass man oft nicht den Nerv hat, ein gutes System zu finden, das sich bewährt. Kann mich da durchaus an die eigene Nase fassen. 😛
    LG

  2. Guten Morgen! Ich habe mir auch irgendwann mal ein System ausgedacht und hoffe, damit der Fülle, der sich zu merkenden Passwörter nachzukommen… was ich nicht nutze, sind Apps und Programme, die mein PW generieren. Nutzt das jemand? Ich traue dem irgendwie nicht.
    Wobei es für Shop xy vielleicht egal wäre. 🤔

  3. Wichtiges Thema und es ist wirklich der Hammer, dass die meisten da wirklich so ganz einfach Passwörter haben. Neben ausreichender Länge, Großbuchstaben und Sonderzeichen wird allerdings auch noch empfohlen, Passwörter regelmäßig zu erneuern und nicht überall das gleiche zu nutzen. Damit macht man Hackern das Leben ein bisschen schwerer.

  4. Wünsche auch einen guten Morgen!

    Ich habe bestimmt mehr als 30 verschiedene Passwörter. Davon kann ich mir aber nur ein paar merken, weil ich sie häufig nutze: arbeitscomputer, Handy, Konto, EC Karte. Den Rest muss ich immer nachsehen, wenn ich ihn brauche. Was habe ich schon Zeit damit verbracht, den Zettel zu suchen. Es könnte ja jemand einbrechen und die Passwörter finden. Und dann? Ein wirklich einfaches und sicheres System habe ich noch nicht gefunden.

    Grüße
    Claudia

    1. Jaa, das habe ich auch. Jeder Dienst hat ein anderes Passwort, und ständig wird abgeändert als „Verwirrungstaktik. Verwirrt mich allerdings mehr als die Halunken, lach.
      Es gibt ja Apps dafür, der den eingebauten Schlüsselbund im iOS nutzen. Allerdings sind diese Angebote mit Sicherheit nicht 100% sicher. 🙂
      Viele Grüße, KK

    2. Hallo Carmen,
      im Grunde musst du dir doch nur ein System merken, wie du dir die Passwörter aufschreibst. Also auf gar keinen Fall Passwörter obendrauf schreiben und die Passwörter nicht ganz aufschreiben, sondern mit einem bestimmten System eine Zahlenfolge o.ä. weg lassen, von der du aber weißt, dass du sie noch ergänzen musst.
      Ich finde das klingt immer ziemlich paranoid wenn ich das jemanden erzähle, aber ich denke, dass Vorsorge besser als Nachsorge ist 😀

      Lg Lea

    3. Das beschäftigt mich auch. Ich habe einen großen Zettel, auf dem alle meine Passwörter notiert sind. Aber was, wenn ein Einbrecher das findet und mitnimmt?
      Etwas weglassen funktioniert nicht, das würde ich mir bei der Menge nie und nimmer merken.

  5. Hehe. Neben ausgewählten Passwörtern ebenfalls nicht gern genimmen, die BCCfunktion beim Mailen. Ist mir immer eine besondere Freude, wenn meine Mailadresse an 200 Adressaten verteilt wird, von denen ich 198 nicht kenne. Als Zuckerl gibt es fortan freundliche Einladungen zur Viagraprobe und zum Test von Treppenlifen. LG Sunny

      1. Ja, ja, lieber Kaiser ein unangenehmes Thema. ich habe auch zich Passwörter und ich wollte schon so oft Shops aufsuchen, bei denen ich nur 1x bestellt habe und dort mein Konto löschen. Leider weiß ich mittlerweile gar nicht mehr, wo ich schon war, da ich meist die Newsletter abbestellt habe.😈 Vielleicht raff ich mich da mal auf. Das mit dem Passwörter wechseln kann dann schon zur Lebensaufgabe werden.
        LG

  6. Ich habe sichere Passwörter, wechsle aber mit Sicherheit zu selten. Da ich aber meine Bankgeschäfte ganz altmodisch am Schalter erledige und „eigentlich“ nichts Sensibles am PC erledige, frage ich mal ganz naiv, was mir schlimmstenfalls passieren könnte. Vielleicht raffe ich mich dann doch auf, Passwörter öfter zu ändern. Dann stellt sich aber wieder das Problem mit der diebstahlsicheren Aufbewahrung … man kann ja nicht alles im Kopf haben.

  7. Ohja ein sehr wichtiges Thema, erst neulich hat mir eine Freundin erzählt, dass das Email und Zalando Konto ihrer Schwester geknackt wurde – ohne, dass sie es mitbekommen hat. Schon scheiße. Ich habe auch seit Jahren ein System und tausche regelmäßig durch! Das habe ich schon vor zehn Jahren gemacht, aber wenn der Vater Informatiker ist, gehts auch gar nicht anders 😀

  8. Puh das ist wirklich so ein Thema. Ich verzweifle manchmal bei der Änderung meiner Passwörter, die ich ehrlich gesagt nur ändere, weil ich das alte Passwort vergessen habe. Will ich dann ein neues vergeben, darf es nicht das alte sein, haha plötzlch fiels mir also wieder ein, Tz und ein Großbuchstabe, Sonderzeichen und und und. Ich werde mir das neue nie merken können weiss ich schon beim wiederholen des Passworts, was mir nur durch kopieren – einfügen gelingt. Sehr verzwickt 🙂
    Zumindest habe ich nie eines der 10 beliebtesten Passwörter verwendet. Das beruhigt mich jetzt gerade 😉
    Liebe Grüße tina

  9. Zum Aufschreiben meiner Kreditkartennummer und PIN- Nummern hier mein System: ich merke mir einen Satz, dessen erste Wörter 10 verschiedene Buchstaben enthält.
    Z.B.“ Konsum hat Vorteile“ Die Buchstaben nummeriere ich durch. K= 0 , o= 1, n= 2 , usw.
    Die Buchstabenfolge notiere ich mir dann auf dem berühmten Zettel, den jeder Einbrecher gerne mitnehmen kann, da er ja meinen Satz nicht kennt. Nur ich kann den Buchstaben wieder die richtigen Zahlen zuordnen.
    Liebe ❤️ Grüße
    Nora

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