LIFESTYLE: 8 TIPPS UM DIE EIGENE HOMEPAGE / BLOG BEI GOOGLE BEKANNTER ZU MACHEN * SEO-LIGHT FOR DUMMIES

Wenn es um das Internet geht geht, kommt man an Google einfach nicht vorbei. Und wenn man eine eigene Homepage oder einen Blog besitzt, und diese Seiten auch bekannt machen möchte, dann muss man sich mit Google gut stellen. Heute gibt es von mir acht einfache Tipps, wie man in null Komma nix Googles „Best Buddy“ werden kann…

KK SEO2

Wie wurde ich auf SEO aufmerksam?

Lustig ist: Bis vor wenigen Wochen, habe ich mich noch so gar nicht um Dinge wie SEO (Search Engine Optimization), Google Ranking, Trends und dergleichen gekümmert. Viel zu anstrengend und in meinen Augen nutzlos. Aber warum macht man einen Blog, eine Internetseite mit Inhalten? Man möchte, dass diese gesehen werden. Meinetwegen auch von ganz vielen Menschen. Wenn man stundenlang Texte schreibt, so sollen die auch wahrgenommen werden.

Ich persönlich betreibe meinen Blog als Hobby und nichts anderes. Dementsprechend auch der Aufwand, den ich in Hinblick auf SEO betrieben habe: Null, nothing, nada!

Und doch konnte ich beobachten, dass ich im Laufe der Zeit gute Platzierungen bei der Google-Suche erhielt. Manchmal sogar weiter vorn als die Firma des Produktes in meinem Review, Hammer!

Also musste ich völlig unbewusst etwas richtig gemacht haben, denn gute Google Platzierungen kommen nicht von alleine! Und noch besser, sie sind (für viele andere) Gold wert. Firmen zahlen hohe Summen an „Optimierer“, die versuchen die Webplatzierung zu verbessern.

 

Wie geht Google vor?

„Google“ (also Roboter – aber auch echte Google-Angestellte) durchkämmen ständig das Internet und versuchen Webseiten zu analysieren. Der Erfolg von Google hängt ab von der Trefferzahl an relevanten Websites, die der Suchende geliefert bekommt. Wir sind verärgert, wenn ganz vorne gleich „tote“ Werbeseiten zu finden sind, die uns nur Zeit und Nerven kosten, aber keine Informationen bringen. Deshalb ist für Google wichtig: Relevante Inhalte (Content), zu Themen die ebenfalls relevant (Trend) sind. Nur nicht unangenehm auffallen und für „Spam“ gehalten werden! Und hier setzten meine kleinen Tipps an, die man (nicht zwanghaft alle) mal versuchen sollte locker umzusetzen. Meine Maxime bleibt aber immer: Verstell dich nicht, bleib wer du bist. Deine Webseite spiegelt dich, also versuche nicht künstlich eine andere Person zu werden!

Tipp 1: Bleib natürlich!

In diesem Fall bedeutet das: Deine Website sollte sich so verhalten, wie es „üblich“ ist. Sie wächst langsam, sie bekommt langsam immer mal wieder neue Verlinkungen, der Traffic wächst mit der Zeit und auch Kommentare werden mal mehr, mal weniger. Alles ganz „unauffällig“! Google weiß dann: Ah ok, keine Gefahr, alles super = Pluspunkt!

 

Tipp 2: Mach die Seite praktisch!

Alle zeitraubenden und datenfressenden Barrieren sollten vermieden werden. Also besser keine riesigen Bilddateien, keine Flash-Animationen, keine langen Ladezeiten (Code eventuell auf neusten Stand bringen lassen). Kurze URLs sind auch mittlerweile wichtig, damit Google sich nicht ständig „verschluckt“. Lange URLs = es passieren mehr „Fehler“ = Minuspunkt. Ausserdem ist ein langsamer Webserver Gift: Google wird „böse“ wenn es lange Wartezeiten gibt = noch ein Minuspunkt!

Um URLs zu verkürzen, gibt es entsprechende Webdienste, die kostenlos, schnell und einfach die Adressen umwandeln. ABER auch da gibt es leider Fallstricke und man kann nicht allen Diensten vertrauen. Aber das ist (leider noch) ein anderes Thema.

 

Tipp 3: Die Navigation der Seite einfach halten!

Google versucht die Website, den Blog, zu analysieren. Je einfacher die Struktur, desto schneller macht sich Google ein (positives) Bild davon. Zig Menüs, Verlinkungen und grafische Schaltflächen verunsichern aber nicht nur die Google-Roboter, auch so mancher Leser ist abgeschreckt! Verlinkungen sollte man (ideenreich) benennen und nicht mit „KLICK“ bezeichnen.

 

Tipp 4: Mundgerechte Häppchen!

Das ist der Part, der mir persönlich wirklich schwer fällt: Weniger ist manchmal mehr! Die Texte sollen aussagekräftig sein und wirklich sinnvollen Inhalt bieten. Sie sollen aber auch nur so lang wie nötig sein. Ausufernde Ausschmückungen sind leider kontraproduktiv! Wenn es doch mal etwas länger wird, Zwischenüberschriften nutzen! (So wie hier in diesem Text). Übrigens: Aufzählungen liiiebt Google! 😉 Und auflockernde Bilder (eingestreut!).

 

Tipp 5: Nicht tot stellen!

Google will keine toten Websites, sondern lebendige, die also ständig mit neuem, frischem, trendigem Content gefüllt werden. Hast Du also eine Webseite, die nicht ständig neue Artikel bringt, z.B. einen Shop, so bau einfach einen BLOG mit ein, der regelmäßig mit interessanten Inhalten gefüttert wird! Blogger sollten sich darüber im Klaren sein, dass ein Blogpost pro Monat leider nicht sehr hilfreich ist um bekannter zu werden!

 

Tipp 6: Socializing!

Ok, noch so ein Punkt, der mir sehr gegen den Strich geht. Google liebt Verlinkungen! Je mehr Seiten auf deine Seite verlinken (organisch gewachsene, nicht 1000 Stück pro Nacht!!), desto lieber hat dich Google! Dabei kann Google sehr wohl die Qualität der Verlinkungen erkennen. Also: Klinkenputzen, bei guten und bekannten Blogs vorsprechen und seine Signatur dalassen. Mit der Zeit werden Verlinkungen kommen, aber man muss auch viel geben! Ein langweiliger Kommentar pro Monat wird nicht reichen. Gutes Beispiel ist eine Beauty-Bloggerin, die im letzten Jahr auf gefühlten 1000 Blogs, Facebook-, Twitter und Instagramaccounts ebenfalls gefühlte 100000 Kommentare hinterlassen hat (sollte sie tatsächlich einer geregelten Arbeit nachgehen, schlage ich mir eine Hand ab!). Und mit nur einer Handvoll Blog-Postings ist sie nun „relevant“. Lustige Welt, es lohnt sich also scheinbar auf Teufel komm raus zu Schleimen was die Emoji-Herzchen hergeben!

Achtet also auch selbst darauf WEN ihr verlinkt!

 

Tipp 7: Schrei Hallo!

Man kann Google auch ganz formell (per Google Sitemaps) mitteilen, das es einen gibt. Man „meldet“ sich sozusagen an und wird dann nach einer gewissen Zeit „aufgenommen“. Das ist der einfachste und erste Schritt, den man gehen sollte, wenn man startet. Allerdings bringt er die Seite auch nicht unbedingt unter die Top 10!

 

Tipp 8: Keywords!

Keywords, whaat? Schlüsselworte sind die Worte, die die Nutzer (Leser) wirklich in Suchmaschinen eingeben, wenn sie bewusst nach etwas suchen. Heute werden den Keywords wohl nur noch begrenzt „magische Fähigkeiten“ zugesprochen, aber es schadet nicht die richtigen Worte im Text und in der Überschrift(!) zu haben. Wenn alle Welt nach der „geilen Sing-Schnecke“ sucht, du aber nicht mal Helene Fischer getippt hast, wird das nix. 😉

Und dann war da noch das Warten! Nichts (fast nichts) geschieht von heute auf morgen! Wenn du etwas von meinen Tipps einsetzen möchtest, so gib der Veränderung Zeit zur Umsetzung. Bloß nicht dauernd an der Seite herumschrauben und Dinge verändern. Immer: Etwas ändern und ABWARTEN, erst dann wieder…blablabla. Ihr wisst was ich meine.

Das ist jetzt wirklich nur eine ganz kleine und laienhafte Ausführung, wie man als Anfänger seine Seite ein bisschen optimieren kann. Vielleicht probierst du einmal den einen oder anderen Tipp aus. Wenn du wirklich ambitioniert bist, oder gar einen Shop eröffnen möchtest, rate ich dir dringend dich an die Profis zu wenden. Da geht immer was…

 

 

(Fotos: Konsumkaiser   Keinerlei Sponsoring)

 

7 Kommentare

  1. Danke, danke, danke! Endlich habe ich auch mal so ein bisschen was verstanden. Du hast das verständlich ausgedrückt, ich bin total froh. Eigentlich hatte ich Angst vor diesen Themen, aber es ist ja dann doch interessant. Super für Blog-Anfänger wie mich!

  2. Danke.! Ich habe einen Blog, aber computertechnisch bin ich noch in der Steinzeit, diese ganzen Fremdwörter. Schon komisch, auf Arbeit und privat viel mit Computer zu tun, aber das Innere kennenlernen, zu faul 🙂 Das ist wie mit Frauen und Autos. oder vielen Frauen:-) alle wollen fahren, aber Reifen wechseln soll der Mann. Sorry altmodisch, aber ich gehöre noch zu der Generation und manchmal genießt Frau auch nur…daher danke. LG Andrea

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