LIFESTYLE: TRENDBAROMETER * 15.07.2022 (INKLUSIVE GEWINNERINNEN UND GEWINNER DER VERLOSUNG)

Das KK-Trendbarometer ist wieder da und schaut auf die Dinge, die mich in der vergangenen Woche bewegt, belustigt oder erschüttert haben. Ein bunter Mix, unterhaltsam, lustig, manchmal auch nachdenklich…

 

Beautypedia Restart?

Ach ja, was waren das Zeiten, als noch Schwarz und Weiß vorherrschten. Gut und Böse, Fifty-Fifty. Auch bei Pflegeprodukten sollte es eben gute und schlechte geben. Und darüber entschied Paula Begoun, die Hohepriesterin der INCI-Listen, in ihrer Beautypedia.

Eine Online-Kosmetikbibel mit vielen vernichtende Bewertungen zu Pflegeprodukten, einigen „Mittelmaß-Urteile“, die ebenfalls der Höchststrafe gleich kamen, und ein wenig Lob für Top-Produkte, besonders gerne zu denen aus dem eigenen Haus. Auch ich fand das mal spannend und habe da irgendwie mitgemischt. Allerdings bin ich heute deutlich erfahrener und verlasse mich auf meine eigenen Erlebnisse mit Pflegeprodukten – und nicht auf wenig aussagekräftige Rezeptlisten.

Die wissenschaftliche Herangehensweise nutzt wenig bei einzelnen Wirkstoffen, wenn man „vergisst“ ebenso wissenschaftlich an die Komposition der Produkte, Rohstoffe, Verarbeitung, Stacking, usw. zu gehen.

Noch immer gibt es viele Nachahmerinnen und Nachahmer, die Produkte nicht kaufen und ausprobieren, sondern sie staubtrocken nach der Zusammensetzung beurteilen. Hat ja auch was für sich: So eine Interpretation einer INCI-Liste aus dem Handgelenk kann schon mal zu Überlegenheitsphantasien führen.

Wer in letzter Zeit auf der Internetseite der Beautypedia stöbern wollte, fand dort nicht mehr viel, ausser ein paar Spinnweben. Im Zeitalter von Instagram sterben Internetseiten und Blogs ja wie die Fliegen. Klar, schneller Konsum von irgendwelchen radebrechenden Halbsätzen, bunten Grafiken und kindischen Videos live aus dem Drogeriemarkt ist ja auch im Trend. Dass da die Beautypedia auch mal den Geist aufgibt war also eigentlich klar. Zumal das mit der Gut-und-Böse-Sache so heutzutage auch nicht mehr richtig funktioniert. Grautöne in sämtlichen Schattierungen sind mittlerweile angesagt und gefragt – nicht erst seit Christian Grey. 😉

Umso erstaunter war ich, als ich soeben das hier sah:

Na, auch neugierig wie DAS wohl wird? Ich bin jedenfalls gespannt und schaue ständig nach, ob sich schon etwas getan hat. Hoffentlich nicht zuuu politisch korrekt, aber auch nicht die altmodische Schwarz-Weiß-Malerei. Ich werde berichten, sobald die neue Seite online ist. ↑

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Energie sparen , usw.

Es kann sehr wohl sein, dass wir düsteren und kalten Zeiten entgegensehen müssen. Der Angriffskrieg auf die Ukraine, und die damit verbundenen Umstände, werden wohl unser aller Leben umkrempeln. Die ungeheuer galoppierende Teurungsrate spüren wir ja schon mehr als deutlich.

Nur irgendwie scheint der schöne Sommer die Realität auf Distanz zu halten. Wenn die Sonne brutzelt, ist Krieg gefühlt noch viel weiter weg, und wer braucht schon die Gasheizung bei über 30 Grad im Schatten? Das Warnen und Mahnen nehmen zudem viele Menschen wohl eh kaum noch ernst, seitdem ein Minister Lauterbach (in meinen Augen allerdings meist durchaus angebracht) den warnenden Finger inflationiert hat.

Im Endeffekt herrscht doch die Meinung vor: Wird schon nicht so schlimm werden, und wenn doch, dann gibts was vom Staat.

Ich selbst habe allerdings die Vermutung, dass wir uns das abschminken können. Horrende Nachzahlungen und Engpässe werden uns in die Zange nehmen, und der Staat schwört uns ja bereits seit so einigen Reden von Habeck und Scholz auf sehr schwere Zeiten ein. Nur will das mal wieder niemand hören. Ist halt Sommer. Und dieses Corona ist ja auch vorbei und vergessen – oder so.

Energie sparen ist per se eine gute Sache. Allein am guten Willen mangelt es auch nicht, nur die Umsetzung gelingt uns allen dann doch eher ungenügend.

Da sind die Spritpreise bereits so schwindelerregend hoch, dass ich nur noch kopfschüttelnd an den Zapfsäulen vorbei fahre, und dennoch sehe ich an allen Ecken und Enden Menschen, die ihre Motoren munter laufen lassen: Die Klimaanalage muss ja stochen, der Paketfahrer verteilt seine Pakete in der Straße während der Dieselmotor vor sich hin nagelt, und gestern auf dem Supermakrtparkplatz fauchte mich ein Rentner an, dass er schließlich auf seine Frau warte, die im Supermarkt einkaufe, und ich könne mich auf den Kopf stellen, er werde den Motor nicht ausmachen! Dabei hatte ich ihn nur auf den schwarzen Rauch aus seinem Auspuff aufmerksam machen wollen, der den gesamten Parkplatz einhüllte.

OK, sowas spare ich mir dann demnächst auch noch, neben warmem Wasser, Gas, alten Glühbirnen und zu viel Nass für das Gartengestrüpp. Aber die Wasserschalen für die Tiere im Garten, die spare ich nicht weg. Spart eigentlich sonst noch jemand etwas ein, oder leben alle nach dem Motto „schnell noch alles verfeuern was wir haben, nach uns die Sintflut“?

Wenn es nicht so arg an die Substanz ginge, wäre ich jetzt schon sehr neugierig auf den kommenden Herbst und Winter. Wie sieht es dann wohl aus? Erweckt Ihr bereits den Schwaben in Euch um kein böses Erwachen zu erleben?

 

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Stell Dir vor, es ist Glamour-Shopping-Week, und ich habs nicht auf dem Schirm

Da schreibe ich gerade noch vom Sparen, und dann vergesse ich dabei DAS Shopping-Ereignis überhaupt? Naja, nicht so ganz.

All diese angeblichen Rabatt-Events reizen mich schon lange nicht mehr wirklich, es ist zum Shopping-Week-Overkill gekommen, es fühlt sich gestrig an. Klar, man kann durchaus hier und da noch ein paar Rabatte gebrauchen, allerdings bekommt man die (ja, durchaus mittlerweile etwas ausgedünnt) auch das ganze Jahr über, wenn man fleißig in diesem Internet sucht.

Bis zum 17.07. gehen sie noch, die kleinen Sommerfestspiele der Kaufsüchtigen, und mir direkt am A…. vorbei. Sorry für die Wortwahl.

Da sollen ja wohl die Daheimgebliebenen wenigstens noch EINEN sinnvollen Zeitvertreib finden, wenn sie sich schon nicht in den Urlaub stürzen, wie die meisten Menschen derzeit? Ich shoppe, also bin ich. (Sollte eigentlich mein Credo sein, bei diesem Blognamen, oder? Gut, dass man sich weiterentwickelt.)

Nicht böse sein, dass die GSW (und all ihre Schwestern und Brüder) hier auf dem Blog keine Rolle mehr spielen, aber ich bin da raus. Und in bester Influencer-Manier aufzuzählen, was denn die Must-haves dieser Shopping-Week-Saison sind, ist mir mittlerweile einfach zu blöde.

Kauft Euch was Ihr wollt, oder noch besser: was Ihr braucht! 😉

 

 

 

Und dann war da noch diese Verlosung. Die Gewinnerinnen und Gewinner:

Wer hier seinen (Nick-)Namen lesen sollte, meldet sich bitte mit Versandadresse unter info(ätt)konsumkaiser.com

Ich verschicke ab der nächsten Woche (Montag/Dienstag).

 

Paket Nummer 1  CHRISTIANE BVB

 

Paket Nummer 2  KARIN-A

 

Paket Nummer 3  KERSTIN

 

Paket Nummer 4  CARA

 

Paket Nummer 5  BERTHA v.d.N.

 

Paket Nummer 6  SUSANNE

 

Paket Nummer 7  VERBENE

 

Paket Nummer 8  SYLVIA

 

Paket Nummer 9  LYN

 

Paket Nummer 10  TINA

 

Paket Nummer 11  LINDE

 

Paket Nummer 12  ISA

 

Paket Nummer 13  CARINA

 

 

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit den Produkten! ♥

 

 

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(Fotos: Konsumkaiser   Kein Sponsoring!)

 


34 Gedanken zu “LIFESTYLE: TRENDBAROMETER * 15.07.2022 (INKLUSIVE GEWINNERINNEN UND GEWINNER DER VERLOSUNG)

  1. Guten Morgen lieber KK,

    Ich bin Schwabe und muß den somit nicht erwecken 😂aber ich bin nicht DER Schwabe so wie es uns nachgesagt wird, geizig 🤣
    Tja ob ich schon sparen anfange ist eine gute Frage, zumindest mache ich mir Gedanken darum wo ich einsparen könnte wenn ich müsste und das wäre ganz klar in 1. Linie teure Duschgels und Handwaschseifen , also Sachen die nicht auf der Haut bleiben .
    Bei meinen Seren und Cremen würde es mir sehr schwer fallen und Leid tun, wobei ich ja auch schon von den Luxusmarken abgekommen bin , was aber erst mal nicht am Preis sondern mehr an den von dir vorgestellten Produkten lag, HD, Teoxane usw…….
    Heizung kann ich mir gut vorstellen im Winter etwas zu drosseln und mich dann in eine warme Decke auf der Couch ein zu wickeln……….
    Noch hoffe ich sehr das alles nicht so Schlimm kommt, doch ich befürchte es wird schlimmer als wir es uns vorstellen können.
    Dennoch einen schönen sonnigen Tag
    Liebe Grüße 🖖
    Simone

  2. Lieber KK,

    gerade freue ich mich so, das ich mehrere Küßchen nach Essen sende!!!!!!!!! Tolle Produkte, Danke. Portokosten folgen.

    Sparen: da ich ja selber in der Kosmetikbranche gearbeitet habe und festgestellt habe das das ein milliardenschwerer Markt ist, aber bei denen die die Umsätze generieren nur ein lauwarmer Händedruck ankommt, nutze ich hier jede Rabattaktion gnadenlos aus. Dank Dir, lieber KK bin ich ja nun auch bei HD, E.L. Night Repair etc.
    angekommen und auf BALEA und ISANA pp. habe ich null Bock mehr drauf. Die Zeiten der Wellnesskosmetik sind vorbei.
    Wasser für die Tiere ist wohl selbstverständlich, aber ich bin ja als Babyboomer sparsam erzogen worden obwohl es bei uns an nichts mangelte. Dann kann man auch woanders helfen wo wirklich Not ist. Ja, wir werden uns warm anziehen müssen. Deutschland wird bald unbezahlbar sein. Was bin ich froh berufsbedingt umgezogen zu sein mit einem km an die Arbeit. Früher bin ich 85 km gependelt. Da könnte ich mir meinen Job nicht mehr leisten, klasse. Da wo ich lebte brauchte man keine Fachkräfte, das wurde mir sogar auf dem Arbeitsamt mitgeteilt. Seit dem ist das Thema Fachkräfte bei mir auch durch. Es werden nämlich gar keine Fachkräfte sondern nur billige AN gesucht.
    Wasser sparen ist mein neuestes Hobby. Ich koche Spargel, Kartoffeln etc. ohne Salz, nachsalzen kann jeder selber. Das Wasser wird aufgefangen und damit die Terassenpflanzen gegossen. Ebenfalls das Kochwasser der Eier oder vom Gemüsewaschen. Das muss nicht in der Spüle verschwinden. Wir heizen mit Hackschnitzeln.
    Peinlich, wie immer, das wir noch nicht mal ein Tempolimit hinbekommen. Man kann doch bewusst hinschauen wo man will, Verschwendung herrscht überall. Gebrauchte, gute und günstige Sachen im Netz zu verkaufen klappt ja gar nicht mehr, also geht es den Deutschen doch noch viel zu gut. Mein Fatalismus bringt mich auch durch diese Zeit.
    Allen Gewinnern viel Freude mit den schönen Sachen!
    Liebe Grüße
    Christiane

    1. Ich bin grundsätzlich bei dir Christiane, aber der Kommentar zum Tempolimit stört mich…..was soll diese Bevormundung vom Staat? Kann doch jeder selbst entscheiden, wie schnell er fahren möchte und wie viel Energie dabei verbraucht wird bzw, wie viel man sich leisten kann 😉 abgesehen davon laufen freie Autobahnen oft flüssiger, aber da denkt wieder keiner dran……

  3. Große Überraschung und Freude am Morgen beim gewohnten Blick auf diesen Blog – ich hab‘ tatsächlich gewonnen! 🎉
    GANZ HERZLICHEN DANK!

    Und sonst – wir haben Warmwasser jetzt auf nur wenige Stunden am Tag eingestellt. Kurzduschen ist angesagt. Raumtemperatur ist auch im Winter nur bei maximal 20 Grad, abends gibt es kuschelige Decken und heißen Tee. Im Garten achte ich verstärkt auf hitze- und trockenheitsresistente Pflanzen und gieße nur vereinzelt.
    Umstellung der Heizung von Gas auf erneuerbare Energie ist aktiv in Planung, angesichts der Kosten erübrigen sich automatisch manch andere Dinge….
    Ja, das Leben wird nicht einfacher und wir wissen noch gar nicht, wie stark. Aber – haben wir als Gesellschaft nicht auch dazu beigetragen, verschärft jetzt natürlich durch den Krieg in Europa? Immer mehr und mehr von allem – das kann auf Dauer nicht funktionieren.

    Mir war immer bewusst, dass wir als Nachkriegs-Generation sehr viel Glück hatten. Wie das Leben unserer Kinder und Enkel aussehen wird – bei dem Gedanken wir mir manchmal flau… Sie werden viel Ideen und Tatkraft brauchen.
    Grundsätzlich gilt: positiv bleiben, nach vorn schauen und anpacken, was man ändern kann. Aufgeben ist keine Option. Einfach weitermachen auch nicht.

    Ein sonniges Wochenende!

  4. Zunächst mal vielen herzlichen Dank. Dass ich zu den Gewinnerinnen gehöre, hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

    Die Lage ist ja insgesamt unschön. Krieg, Gasknappheit, Corona. Ich weiss manchmal gar nicht, was ich machen kann. Natürlich – Stromsparen. So etwas. Aber eigentlich geht es nicht darum. Ich kann manchmal nicht einschlafen. Oder wache nachts schweissgebadet auf. Die Sorgen und Probleme – noch nicht mal finanzieller Natur – belasten mich.
    Dazu kommt eine Verrohung der Gesellschaft. Jeden Tag schlechte Nachrichten machen etwas mit den Menschen. Ich merke das an mir sehr deutlich.

    1. Liebe Cara, das kann ich sehr nachvollziehen, und nach den Gesprächen im Umfeld zu urteilen, nehme ich an, dass es sehr vielen im Moment ähnlich geht, und es gibt leider auch mehr als genug Anlaß zur Sorge, es sind ja wirklich alles keine Kleinigkeiten. Ich hoffe wirklich sehr, dass es in der mittelfristigen Zukunft möglich sein wird, wieder einen angenehmeren Zustand zu erreichen, aber man wird viel Geduld und Nerven brauchen.
      Zudem ist diese Verrohung, die seit einigen Jahren, schon deutlich vor der Pandemie, festzustellen ist, wirklich eine Belastung.

      Auch spüre ich, dass meine Kreativität deutlich nachgelassen hat, weil mir die dazu notwendige Leichtigkeit einfach fehlt. Bei Yoga kam ich früher häufiger mal in einen trancegleichen Flow – das ist völlig verschwunden.

  5. Guten Morgen,
    da freue ich mich wahnsinnig, dass ich etwas gewonnen habe 😊 die Versandkosten schicke über den Button unterstütze KK. Vielen Dank.

    Ich habe ein Schreiben der Stadtwerke bekommen, da mein Vertrag mit Festpreisgarantie ausläuft. Ich zahle jetzt statt 1156 Euro in Zukunft 2913 Euro im Jahr 😲 und das ist noch günstig. Für Strom werden es auch noch mal fast 1000 Euro mehr. Da habe ich schon geschluckt. Ich habe schon etwas Sorge, dass das Gas knapp werden könnte und trainiere schon mal kälter zu duschen 😂 ich hasse kaltes Wasser. Heizung runter drehen im Winter ist ok, aber kaltes Wasser ein Horror.Ich giesse im Garten ähnlich wie Christiane, wenn irgendwo Wasser anfällt, was genutzt werden kann. Meinen Pflanzen schadet auch kein Wischwasser. Angesichts des niedrigen Grundwasserspiegels ist es für mich ok wenn es halt überall etwas vertrocknet aussieht. Es tut mir zwar in der Seele weh, wenn ich meine Pflanzen so anschaue, aber es gibt wichtigeres. Ich fahre schon seit Jahren mit dem Bus zur Arbeit. Es dauert zwar länger, aber ich habe den Stress mit der Parkplatzsuche und dem Innenstadtverkehr nicht mehr und ich habe mich vor ein paar Jahren gefragt, was ich bei mir persönlich für den Umweltschutz verändern kann. Jetzt bei den Spritpreisen bin ich froh, dass ich Bus fahren gewöhnt bin. Ich verstehe nicht, warum fast keiner meiner Kollegen das 9 Euro Ticket nutzt. Wenn man keine vernünftige Verbindung hat, verstehe ich das ja. Aber wenn man wie eine Kollegin 500 Meter von der Bushaltstelle zum Fernbus wohnt und das nicht einmal ausprobiert, weil man dann 20 Minuten länger unterwegs ist, dann nervt mich das Jammern über die Fahrtkosten zur Arbeit. Diese 20 Minuten vertrödelt sie schon mit Parkplatzsuche und den Weg zu Fuss vom Parkplatz zur Arbeit. In der Zeit kann man entspannt im Bus sitzen und ein Buch lesen.
    Insgesamt beunruhigt mich die ganze Situation gerade sehr.

  6. Glückwunsch an alle Gewinnerinnen!
    Die GSW lasse ich auch gerne aus – ich weiss, was ich brauche, und habe genau nur noch das – und das macht glücklich.

    Wenn mich meine Analyse der Lage zu düsteren Ergebnissen treibt, bin ich immer froh, wenn ich mich täusche; nichts wäre schöner.

    Leider sehe ich da ziemlich schwarz, auch, was den Willen der Bürgerinnen und Bürger anbelangt, selbst aktiv auf verschiedenen Feldern einen positiven Beitrag zu leisten.

    Meine ganz unguten Erfahrungen habe ich ausgerechnet mit Energiesparen gemacht:
    Was durfte ich mir anhören, als ich es vor über 30 Jahren (!!!) nicht für mich behielt, dass ich nur kurz dusche und das auch eher kalt (ganz kalt funktioniert nicht, weil erfahrungsgemäss die Seife nicht so rasch abzuwaschen ist, dann also höherer Wasserverbrauch, was wiederum Quatsch ist). Als ich ein altes Auto fuhr, daß bei meiner angepassten Fahrweise einen Liter Benzin mehr als ein nagelneues verbraucht, aber sonst keine Ressourcen, da eben alt, das ich selbst repariert habe, und zwar mit i.d.R. überarbeiteten, also gebrauchten Ersatzteilen.
    Als ich nicht für 1000 km in ein Flugzeug stieg, sondern in die Bahn, und obwohl ich wirklich gerne fliege und sehr abenteuerlustig bin, es stets so gut es ging vermieden habe, wie eine Ente Flugstunden anzuhäufen.
    Dass ich immer noch nicht Bambus und ähnlich Wasserverbrauchendes aktiv einpflanze und keinen ’schicken‘ Steingarten anlege. Sorgen mache ich mir um die alten Fichten und Buchen in unserem Garten, nicht um die Kiefer und die Obstbäume. Alles andere im Gartenmuss selbst sehen, wie es überlebt, weil das nicht einzusehen ist, dort Wasser zu verschwenden.
    Und warum diese Kritik von Mitmenschen? Weil ich nicht wie ein Müsli aussehe, sondern in (nachhaltigen) hochwertigen Kleidern stecke, die nach 30 Jahren immer noch passen und auch noch stilvoll aussehen? Vielleicht. Vielleicht, weil man so ganz besonders daran erinnert, dass man auch bei Umstellung von alten, aber schlechten Gewohnheiten durchaus ein gutes Leben haben kann, und man selbst schlicht zu faul ist, wirklich etwas Sinnvolles zu tun.

    Was ich von der Politik wirklich schräg finde, ist das € 9-Ticket. Eine wirklich gute Sache – aber doch bitte nicht (erst/nur) in einer munteren Pandemie mit einem mittlerweile hochansteckenden Virus, mit den vielen Nasenpimmlern um einen herum. Da passiert doch schon draussen so viel; das riecht heftig nach Durchseuchung.

    Hier auch: den Umfragen zufolge wünscht sich wohl eine Mehrheit Masken – im Alltag: 0. Null. Nada. Niente. Wohl doch zu viel Gruppendruck, um „Eigenverantwortung“ zu leben. Das allein sagt doch alles: Einzelne können tun, was sie wollen, wenn es die Politik nicht vorschreibt, bleibt die Vernunft auf der Strecke.

    So gerne möchte ich mich täuschen.

    1. Ich fühle mich im Bus mit Maske eigentlich ganz sicher. Ich habe mich in den 2 Jahren nicht angesteckt. Erst letzten Monat auf einer Hochzeit. Ich war heute total erstaunt, als ich in einer Arztpraxis die Einzige mit Maske war. Das ist mir erst beim Rausgehen aufgefallen, ich bin davon ausgegangen, dass es dort noch Pflicht ist. Obwohl ich im Moment beim Einkaufen oft auch ohne gehe, da ich davon ausgehe mich nicht direkt wieder anzustecken.

      1. Schön, dass Du Dich sicher fühlst, und hoffentlich – wirklich – bleibst Du ohne Ansteckung. Den Mist kann man nicht gebrauchen.

        Doch auch hier gilt: es geht ja nicht ’nur‘ um Dich. Sondern um einen Menschen, den Du kennst oder nicht kennst, der durch die hohen Inzidenzen, die gnadenlos unterschätzt werden gefährdet wird – welch ein Eiertanz, mal PCR-getestet zu werden – und nur dies gehen in Statistik ein, und ehrlich: nicht so viele lassen sich testen, weil’s eh grad egal ist. Sommer. Harmlos. Mild.

        Du kannst es vielleicht für Dich abschätzen und verantworten, aber nicht für Deinen Mitmenschen.
        Vielleicht geht es dem oder der mit einer Infektion nicht so gut; es geht ja nicht ’nur‘ um Akuterkrankung, sondern auch um die mittelfristigen Folgen, wie Herzinfarkte, Septitiden, Schlaganfälle, Gefäßverschlüsse (mit Amputation*).
        Das darf man als netter Mitmensch nicht wirklich riskieren, oder?

        Und das soll ein Einzelne:r zu verantworten in der Lage sein? Nie im Leben.

        Ich könnte das nicht. Ich will das nicht, also handele ich danach.

        * Drastisch, aber: mit den beiden neuen Varianten, die immer noch Omikron heissen (warum eigentlich) nicht so unmöglich.
        Und weil es so viele Ansteckungen gibt, ganz anders als bei Grippewelle, schlagen sich selbst 1 % (dürften mehr sein) in hoher nominaler Zahl nieder.

        1. Ich glaube Du hast mich nicht verstanden. Ich hatte Corona. Vor 4 Wochen. Ich habe mich angesteckt, als ich Urlaub hatte und ohne Maske auf einer Hochzeit war. Aber in 2 Jahren wo ich täglich Bus fahre nie.
          Und nein, ich lasse mich nie testen. Ich teste mich immer selbst. Im Büro oder zuhause. Als ich vor 4 Wochen Symptome hatte und keine Tests mehr zuhause, bin ich zur Apotheke habe mich testen lassen und war negativ. Ich habe mir dann noch ein paar Tests gekauft. Zuhause war meine Corona App rot. Also nochmal selbst getestet und das Ergebnis war positiv. Dann bin ich direkt los und habe einen PCR Test gemacht.
          In der Apotheke hat der Test gerade mal 3 Sekunden pro Nasenloch gedauert. Ich fühle mich mit meinen Selbstests sicherer. Im Büro testen wir uns 2 mal die Woche und bei Symptomen täglich. Und da dauert der Anstrich pro Nasenloch 15 Sekunden. Meine Kollege hat sich nach Corona frei getestet, kommt ins Büro und macht zur Vorsicht noch mal einen Test, der immer noch positiv war. Zur Teststation fahre ich nur,wenn ich einen Nachweis brauche.
          Und ja, man sollte auch immer an die Leute denken, die man möglicherweise ansteckt.

    2. Liebe Hasi
      Du sprichst mir aus der Seele…ich habe es schon mal hier geschrieben…., solange wir alle nicht begreifen, dass wir, jeder einzelne von uns ein Teil des Ganzen sind und wir uns weiterhin als Einzelwesen betrachten und empfinden, wird sich nichts ändern. Ausser die Umstände zwingen uns dazu uns anzupassen, aber auch da herrscht das Gesetz des Stärkeren und findet keine wirkliche Veränderung statt.
      Wassersparen ist hier bei uns im Süden schon lange angekommen und ist auch keine Frage der Lust mehr. Was nicht vorhanden ist, kann nicht verbraucht werden. Jedes T-shirt nach einmaligem Tragen in die Waschmaschine? Jeden Tag Haare waschen? Beim Zähne putzen oder Hände waschen Wasser laufen lassen? Das geht ganz einfach nicht mehr. Wir hatten vor 3 Wochen für eine Woche gar kein Wasser mehr, da unser Grundwasserbrunnen einfach leer war. Das war sehr beängstigend, vor allem bei 40 grad. Jetzt ist wieder etwas mehr da, aber wie lange?! Da relativiert sich doch so manches. Trotzdem sehe ich bei meinen Kindern und Enkeln auch ein langsames Umdenken und, bekanntermassen, stirbt die Hoffnung ja zuletzt!

      1. Danke, das klingt ja auch gar nicht schön. Früher war ich oft in Südfrankreich an der Küste und kenne die Stromausfälle durch Waldbrände ganz gut. Da hiess es dann, schnell das Eis aufessen oder den Eisschrank zulassen und hoffen; aber wir hatten mal über 16 h keinen Strom. Wenn ich mir vorstelle, dass allein das Wasser weg wäre… Die Sechserpack Wasser sind da nur Notvorrat.

        Die Gesellschaft als Ganzes – Unternehmen, Politiker, Bürger (m/w/d) – hat sich hineingeritten in die Situation, da kann man nur gemeinschaftlich wieder herauskommen.

        Die Mehrheit mag noch nicht, hat leider noch nicht genug Angst vor den heftigen Krisen und steckt den Kopf in den Sand.
        Erst mal nach Chile fliegen, den Kindern die Lamas zeigen, bevor es nicht mehr geht und weil es die anderen ja auch tun.🙈

        Lieber KK, Du siehst, wie gut ❤️ Dein Trendbarometer ankommt! Das hast Du gewusst, dass wir Redebedarf haben, nicht wahr?

  7. Ihr Lieben,

    was für ein Thema, ich könnte gefühlt Romane dazu schreiben. Einerseits hoffe ich, dass es alles nicht ganz so schlimm wird, wie es gerade aussieht, denn die Medien sind dafür bekannt, dass sie es ausnutzen, dass nur schlechte Nachrichten sich wirklich gut verkaufen.

    Andererseits packen mich regelrechte Panikanfälle (habe da leider eh die Neigung zu).

    Einräumen muss ich, dass wir als Doppelverdiener mit Jobs in einer extrem krisenfesten Industrie (Nahrungsmittel) wirtschaftlich gut aufgestellt sind, zumal wir beide nicht mit dem Silberlöffel im Mund geboren wurden und wenig Frivolität im Umgang mit dem Einkommen haben. Bei mir grenzt sich das tatsächlich auf Kosmetik ein und da bin ich ja nun schon länger auf dem Trip „wenige, aber gute Produkte“, alles erstmal aufbrauchen, etc.

    Wasser und Strom sparen wir immer, nur die Heizung, das ist für mich ein elendes Thema. Ich bin Dauerfrierer, auch aufgrund meines extrem niedrigen Blutdrucks. Da hilft keine Jacke und auch keine Decke, wenn mir einmal kalt ist, dann ist alles zu spät. Wir haben jetzt Solarpanele installiert und ich habe mir einen kleinen Heizlüfter gekauft, schon in Vorbereitung auf den Herbst und Winter. Mein Mann kann auch mit 16°C gut leben, ich nichtmal mit 22°C, so dass ich dann eben punktuell heizen werde, eine bessere Lösung fällt mir nicht ein.

    Schmerzhafter ist für mich wirklich, wie von Cara auch schon geschrieben, was das alles mit den Menschen macht. Keine Dankbarkeit, kein bisschen Demut, keine Empathie, nur „das Leben schuldet mir was“, da habe ich echt zu knabbern dran. Ausnahmen bestätigen die Regel, schon klar, aber ich bin ja nunmal im Bereich „Verbraucherservice“ tätig und bin immer wieder geschockt, wie sehr sich der Ton über die letzten 10 Jahre verändert hat.

    In dem Sinne, seid nett zueinander, ich bin davon überzeugt, dass die allermeisten Menschen von Grund auf gut sind, sie vergessen es nur manchmal! ;o)

    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Melanie

    1. Liebe Melanie,

      ich bin auch ein Winterfrierer und habe mir letztes Jahr den superflauschigen und superwarmen Puppy Jumpsuit von onepiece gegönnt. Dein Mann kann einpacken… 😉

    2. Liebe Melanie und alle anderen,
      Verbraucherservice-ich kann dir so sehr nachempfinden, ich leide auch unter den enorm gewachsenen und unverschämten Ansprüchen – eher schon Forderungen – die die Menschen stellen, egal in welchem Dienstleistungsbereich man tätig ist. Dazu die rundum Vollkaskomentalität und wenn was nicht läuft wie gewünscht, sind die anderen Schuld – und sicher kann man da doch wieder jemanden in Regress nehmen und Geld rausschlagen. Die Entwicklung geht nach meinem Gefühl seit 30 Jahren immer mehr in diese Richtung, schon allein, dass statt der mal geplanten 3 l Autos die Riesen SUVs unsere Straßen überfluten und hemmungsloser Konsum + erbarmungsloser Umgang (Intoleranz) untereinander überhand genommen haben. Und dann kam die Pandemie – und was für Probleme hatten die Menschen? Horror – ein Leben ohne Urlaub und Party. Energiekrise-Klimakrise – oh Jammer, der Sprit ist so teuer – und lieber Konsumkaiser, ich sehe auch oft die, die die Motoren laufen lassen mit Fahrzeugen, die einen Verbrauch von ca. 11l haben. Hier wird gejammert, dass die Spritpreise nicht mehr bezahlbar sind, es gibt Menschen auf dieser Welt, für die werden durch den Ukrainekrieg und mangelndem Getreide die Lebensmittel so rar und teuer, dass die Menschen verhungern.
      Es tut mir leid, aber ich glaube leider schon lange nicht mehr, dass die Menschen gut sind.
      Ich sehe auch nicht aus wie ein typischer Müsli und ich lasse es mir auch gerne gut gehen, aber dieses unverhältnismäßige geaase und die Wegwerfmentalität sind mir fremd. Ich freue mich an jedem schönen Stück, das ich habe und genieße jedes gute sorgfältig zubereitete Essen, aber ich muss nicht wie irre jedem Schnäppchen hinterherrennen und alles als Wegwerfartikel behandeln oder mir Massenfraß bei diversen Lieferdiensten bestellen inklusive kiloweise Verpackungsmüll – das sind merkwürdigerweise dann die Leute, die gerne Bodyshaming betreiben oder sich ekelgeplagt abwenden, wenn man Fleisch statt veganem genveränderten Sojapamps in Fleischform isst (am Besten vegane Currywurst :))
      Puuuhhh, eigentlich wollte ich mich zurückhalten und gar nichts schreiben heute, denn das würde auch bei mir – wie bei vielen, die heute schon geschrieben haben – noch viele Seiten füllen können. Ich bin auch wütend und verzweifelt, wohin das alles führen soll, aber die Entwicklung war schon vor den aktuellen Krisen abzusehen und irgendwann kommt halt der große Knall, wenn die Menschen die vielen Einschläge vorher nicht ernst nehmen.
      Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Zeit und genießt jeden schönen Moment. Ich bin so froh und dankbar, ein Kind der 70er und 80er zu sein, ich hatte echt tolle Jahre und bringe das jetzt auch mit Anstand zu Ende. Nicht unterkriegen lassen und weiter gegen Windmühlen kämpfen, jeder kleine Erfolg zählt – und ich kenne durch meine Kinder und deren Freundeskreisen auch viele tollen jungen Leute, was hoffen lässt, es gibt auch zukünftig nicht nur A……, aber sie haben es viel schwerer, sich treu zu bleiben und sind eben nicht Mainstream.
      Liebe Grüße
      Daniela

  8. Guten Tag in die Runde,ich freue mich sehr über den Gewinn eines der Beauty-Pakete und habe Dir, lieber KK, hierzu auch schon gemailt. Bitte kontaktiere mich wegen der Versandkosten!
    Tja,das Sparen geht uns wohl alle an und wird jeden betreffen, der Güter werden knapper, das Knappe wird teurer und jeder muss sehen, wo er bleibt, einsparen kann und in Zukunft sicherlich auch Prioritäten setzt.
    Wir bauen aktuell ein Haus und ich bin sehr froh dass es ganz energiesparend und nachhaltig gebaut wird, so dass wir in Zukunft nahezu unabhängig sind. Preislich ist das natürlich eine große Hausnummer und wir haben zumindest Glück, dass wir den Bau zeitnah fertigstellen und auch umziehen können… Viele haben ja Probleme, das Material überhaupt erst zu bekommen…
    Herzliche Grüße
    Tina

  9. Hallo Zusammen, bzgl. des Miteinanders hat die Krise uns im Haus (10 Parteien) zusammengeschweißt. Seit Corona haben wir ein Haus Whatsapp Gruppe in der jetzt jeder schreibt, wenn er Hilfe braucht. Das kann man jemand sein der mit anfasst, was vom Baumarkt mitbringt, Lebensmittel jeglicher Art ausborgt oder für die ältere Dame im Erdgeschoss Essen vom Inder (ja sie ist das sehr offen für alles) abholt. Es findet sich immer jemand. Ganz am Anfang von Corona als wir die Klopapier-Knappheit hatten, hat einer einen Hocker ins Erdgeschoss gestellt und darauf eine Klopapier-Pyramide gestellt. Darüber stand: Gemeinsam schaffen wir das schon. Somit ist nicht alles roher oder egoistischer geworden. In diesem Sinne ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Michaela

  10. Ich habe mich heute Morgen schon mehrfach gefreut.

    1. Ich habe das parfumpaket gewonnen( und gebe dies mit großer Freude an die Herren im Haus weiter). Danke dafür lieber Konsumkaiser

    2. beim öffnen der rolläden stand unser findelkater Pablo ( keine Ahnung ob s wirklich ein er ist) nach fünf Wochen hungrig auf der Terrasse. Den hat vor vielen vielen Jahren unsere frühere Katze angeschleppt. Immer irgendwie zerzupft, sehr scheu und hungrig. Wir haben uns auf ca1,5 m Abstand geeinigt. Er kommt eigentlich immer täglich, frisst , schläft und fehlt dann wieder länger. Letztes Mal war er in einem besonders schlechten Zustand. Umso mehr freue ich mich dass er wieder da ist.
    An Futter für ihn und Wasser für Tiere jeder Art in unserem Garten möchte ich nicht sparen. Obwohl es dieses Jahr doch etwas weniger Bienen sind Unsere Imkerin hat ihr völkchen glaube umgesiedelt . Dafür ist unser Garten voller Vögel
    Ansonsten gilt beim Gießen des Gemüses zum Beispiel das Wasser vom Salat waschen verwenden. Tonne steht bereit, falls doch ein Regen kommt . Die Pflanzen nur minimal versorgen. Kürzer duschen . Aber es graut mir im Moment die Post hereinzuholen. Ich denke unser Gasversorger wird uns entweder kündigen oder dementsprechend hochgehen. Wir versuchen im Winter eh schon Türen geschlossen zu halten, Raumtemperatur Max 20°( nun auf 18 bis 19) . Als wir vor 22 Jahren gebaut haben bekamen wir eigentlich nur Empfehlungen für Gas .
    Strom sparen wir von Haus aus wo s geht. Einkaufen noch bewusster.
    Eigentlich macht mir die gesamte Situation Angst obwohl es uns selber nicht wirklich schlecht geht . Aber viele können nicht noch mehr einsparen und es ärgert mich dann wenn in der Nachbarschaft teilweise jedes Wochenende aus Gewohnheit alle Autos des Haus gewaschen werden. Und stundenlang der Rasensprenger an ist. Irgendwie spaltet das alle noch mehr. Und scheinbar gibt es hier kaum noch Corona. Obwohl die Zahlen was anderes sagen.

    Liebe Grüße
    Linde

  11. Hallo zusammen,
    ich muss ein Glückskind sein, denn ich habe Set 7 gewonnen. Vielen lieben Dank KK! Die Versandkosten schicke ich über den Button.
    Seit einiger Zeit habe ich eine Vorliebe für Herrenparfum und bin sehr gespannt. Mein Sohn wird aber auch einen Duft abbekommen.
    Zu unseren akttuellen Situation: Wir leben tatsächlich in einer schwierigen Zeit und ich habe wenig Hoffnung, dass die für uns (in Westeuropa) so gemütliche Zeit zurück kommt. Am meisten Angst macht mir der Klimawandel. Nur etwas weniger Fleisch essen oder nur noch einmal statt dreimal in Urlaub fliegen wird da nicht ausreichen . In der westlichen Welt haben wir (fast) alle einen ökologischen Fußabdruck so groß wie ein Yeti.
    Trotzdem kann man natürlich nicht nur Angst haben. Außer meiner Freude über meinen Gewinn, habe ich mich heute sehr über die Schmetterlinge gefreut, die ich beim Spaziergang mit meinem Hund gesehen habe.
    Liebe Grüße
    Verbene

  12. Hallo zusammen,
    ich freue mich auch sehr auf den Gewinn, den mein Sohn bekommen wird. Also vielen herzlichen Dank.
    Hier sind so viele tolle treffende Texte geschrieben worden, da kann ich vieles unterstreichen. Auch das es immer ein paar Leute gibt, die eben auch anders sind, das stimmt ebenfalls.
    Zum Thema sparen, ich kaufe secondhand und verkaufe oder Spende was nicht mehr passt. Und Sachen aufbrauchen, auftragen und reparieren find ich wichtig.
    Ein toller Blog, ein super Gastgeber.

    Liebe Grüße aus Bayern,
    Kerstin

    1. Entschuldige bitte, aber Du warst nicht gemeint. Ich kann auch keinen Bewerbungskommentar unter dem Namen und der Mailadresse finden??
      Bitte nicht enttäuscht sein.
      Viele Grüße
      KK

  13. Ach ist das schööön! Tolle Themen, tolle Meinungen, tolle Gewinne. Das Trendbarometer macht wieder so viel Freude.
    Danke KK! 😍

      1. Nein, haben wir nicht. genau Du warst auch gemeint! 😉
        Kommentar SUSANNE. 8. Juli 2022 05:22 Uhr.
        Hier wird oftmals der Nickname (steht über dem Kommentar) mit dem realen Vornamen verwechselt. Woher sollte ich den kennen? Ich kann nur die Nicknamen nennen, und zur Verifizierung Datum und Uhrzeit des Kommentars.
        Herzlichen Glückwunsch weiterhin!
        Liebe Grüße
        KK

  14. als wir vor 3 jahren einen riesengroßen tank unter dem rasen neben dem haus verbuddelt haben, meckerte ich wegen der 1.500 € (inklusive pumpe und hahn) wirklich tagelang. heute kann ich guten gewissens das gewächshaus und die hochbeete wässern. der tank war noch nie leer. es regnet im norden immer genug. wasser ist nicht das problem. die gasheizung macht mir kopfschmerzen. ich bin abgehärtet, bade seit pfingsten in flüssen und meeren schleswig-holsteins, aber im winter mit pulli und decke unbeweglich auf dem sofa hocken, stelle ich mir schrecklich vor. im wohnzimmer steht zum glück ein kamin, wenn es hart auf hart kommt, muss ich mir davor ein lager errichten.

    1. Ich habe auch gerade meine Emails gescheckt, ob du mir auf meine mit meiner Adresse geantwortet hast, dass ich nicht gemeint war 😉
      Das ist schön. Ich habe meiner Tochter schon den Benton Toner versprochen. Sie bedankt sich auch schon mal 😊

  15. Wow! Ich freu mich grad riesig, dass ich gewonnen habe! (Email habe ich grad an die Mailadresse unten bei Kontakt geschrieben, mit der gleiche Mailadresse wie die von meinen Kommentaren, damit müsste man ja verifizieren können, dass ich die gleiche bin, auch wenn mein RL-Name nicht Lyn ist, oder?)
    Auf jeden Fall vielen lieben Dank!

    Was die ganzen Teuerungen angeht – da muss ich teilweise schon schlucken, weil ich mit begrenztem Budget unterwegs bin (und deshalb auch sehr froh, dass Balea, Isana & co in letzter Zeit viel sinnvolles rausbringen). Andererseits bin ich glaube ich gut für so eine Krise „gebaut“ – ich friere überhaupt nicht schnell (19° Raumtemperatur? Prima, klingt sehr angenehm), bin eine die sehr an ihren Sachen hängt – und brauche deswegen nicht oft neues, das schädlichste ist vermutlich meine Vorliebe für Mangos, Ananas, etc. Aber da ich schon seit Jahren nirgends hin fliege, ohne Auto lebe, etc finde ich, dass das im Rahmen ist.

    Generell besorgt mich schlicht die Technologieferne vieler Pro-Umwelt Leute. Ich selbst bin auch sehr dafür, möglichst umweltschonend zu leben, aber teilweise fehlen uns einfach die Möglichkeiten für eine gute Umsetzung. Bzgl der erneuerbaren Energiegewinnung – die ist prinzipiell super, aber die Schranke ist nicht der Mangel an Wind/Solar/etc, die Schranke ist unsere Möglichkeiten Energie längerfristig zu speichern. Für unser Stromnetz und auch unsere Geräte ist es grundlegend wichtig dass Spannung und Stromfluss stabil sind/bleiben und die meisten erneuerbaren Energiegewinnungsmethoden liefern sehr ungleichmäßig Energie – immer weiter Solar- und Windkraft ausbauen hilft also nur begrenzt, weil wie gleicht man die Netzschwankungen dann aus? Wo speichert man den Überschuss? (Unter anderem deswegen ist das mit dem Gas auch so ein Riesenproblem, Gaskraftwerke sind die, die auf Schwankungen am schnellsten reagieren können, deshalb wurde da auch immer von einer Brückentechnologie geredet – weil wir eine Überbrückung brauchen bis wir gut genug im Energiespeichern sind und genug Energiespeicher gebaut haben).
    Wenn man dann noch den Fachkräftemangel im Bereich Solar, Wärmepumpen etc einbezieht. Mein Eindruck ist, dass dort so ziemlich Vollauslastung herrscht und noch mehr Förderungen etc einfach nur die Preise anheben.
    Zur Zeit frage ich mich öfter ob Atomkraftwerke abschalten wirklich so sinnvoll ist – zumindest unter den gegebenen Bedingungen. Ein paar Jahre länger laufen lassen könnte uns genug Zeit verschaffen, dass dann viele Haushalte mit zumindest okayen Batterien ausgestattet sind und viel mehr tatsächlich über die Erneuerbaren laufen könnte. (Und vielleicht klappt ja eins der aktuellen Pilotprojekte zum Energiespeichern super und das Problem ist gelöst. Wir sind da wesentlich näher dran als noch vor ein paar Jahren.)

  16. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner =)

    Ich muss echt sagen, dass ich aktuell auch einen Bestell Overkill habe……und die GSW mir deswegen auch komplett vorbei geht ^^ ich komme gerade nicht zum Shoppen und weil ich paar Sachen einfach brauche, habe ich doch online bestellt, mich nervt es gerade aber tatsächlich, dass ich Päckchen bekomme ^^ und wenn die Versender die immer aufteilen, das geht gar nicht….

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