Wie aus „KONSUMKAISER“ nun KK wird, und was das wohl bedeutet…

Skincare im Web, und noch was…

Ich habe letztens einmal eine Umschau im Internet gestartet. Was gibt es denn noch so in Sachen Hautpflegeblogs und Co, und leicht erschrocken musste ich feststellen, dass sich da eigentlich nicht viel getan hat, außer dass sich die Zahl derer, die sich zu Hautpflege und Co. äußern, beinahe verdreifacht hat.
Besonders auf Youtube gibt es ja mittlerweile hunderte Accounts mit diesem Thema, allerdings gefühlt zu 99% Drogerieprodukte.

Himmel! Wie kann man denn sowas durchziehen? Sucht sich niemand mehr eine Nische? Alle brabbeln über das gleiche Zeugs von L‘Oreal; Garnier, Balea und Nivea, mal mehr, mal deutlich weniger ehrlich.
Und selbst wenn das Zeugs verrissen wird, so habe ich den Mehrwert, dass ich eine 2 Euro Plörre von Balea nicht gekauft habe – Wow!

High End, oder zumindest die Mittelklasse aus der Apotheke, ist momentan kaum zu finden in den einschlägigen Beautyblogs, die sich in ihrer Uniformität zu erschlagen scheinen. 

High End bedient offensichtlich nur noch Instagram, und was davon zu halten ist, kann man sich ja dann doch denken. Lug und Trug, bei Bild und Infotext, entschuldigt die Verallgemeinerung.

So sieht man nun die ewig gleichen Produkte, hört ständig „Rennt in den dm, oder zu Rossmann!“, und die Videos und Postings gleichen sich wie ein Ei dem anderen.
Aber auch die Leserschaft in dieser Bubble wird scheinbar immer infantiler, fragt immer wieder die selben Themen ab, die üblichen Verdächtigen geben die immer gleichen Antworten, natürlich wissenschaftsbasiert, wobei so manch Autor, oder Autorin, von Wissenschaftlichkeit so weit entfernt ist, wie Friedrich Merz von einer gesetzlichen Krankenkasse.

Die üblichen Verdächtigen im Reigen der Skincare-Szene in Deutschland sind nach vielen Jahren hier und da auch noch dabei, und es wirkt irgendwie müde, grau und gestrig. Ich bin froh, dass ich aufgehört habe, als es noch einigermaßen nett war. Als Skincare DER heiße Scheiß wurde.

Ich habe allerdings hier in Spanien in den letzten Monaten und Jahre so viele tolle und weniger tolle Produkte kennengelernt, dass ich doch gerne wieder meine Erfahrungen teilen möchte. Und wenn es auch nur zur Info ist, und kein Kaufanreiz sein soll. Es sei denn, ich schreibe die ausdrückliche Empfehlung – KAUFEN!

Das bedeutet, ich bin vom Produkt geflasht, und die Chance ist groß, dass auch viele Leserinnen und Leser das Produkt ins Herz schließen könnten. 🙂

Noch bastle ich ein wenig am Blog und an der Umsetzung meiner Pläne, denn nach wie vor ist meine Zeit hier in Spanien begrenzter als damals in Deutschland. Doch allein die Vorfreude auf den Austausch hier im Blog stimmt mich froh und zuversichtlich. Es gibt so viel zu erzählen, so viel ist geschehen.

Aber auch weil in Deutschland (und weltweit) derzeit ein großer Umschwung zu spüren ist, will ich nicht zur stillen Masse gehören, die sich einfach ins Ausland verzieht. So möchte ich gerne hier und da meine Meinung zum Tagesgeschäft abgeben, und wer das nicht lesen mag, kommt halt beim nächsten Artikel erst wieder vorbei.

Es ist so viel passiert, es gibt so viel zu erzählen… Wir lesen uns!

KK


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