Ein „Kaffeeklatsch“ im Internet, an Bord eines Blogs, der in beinahe 15 Jahren so gut wie alle Skincare-Themen und unfassbar viele Pflegeprodukte durchgeackert hat – Willkommen! Heute mal wieder mit meinen Tops & Flops – Teil 2.
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After-Sun muss für mich leicht sein, darf keinen Hitzestau verursachen, und sollte die Haut möglichst beruhigen. Dazu eignen sich Produkte mit zB. Bisabolol, Panthenol, usw.
Ich mag auch sehr Panthenolschaum (von diversen Firmen), der ist allerdings oftmals nicht so richtig pflegend, der Schaum ist doch extrem leicht auf der Haut. Muss kein Nachteil sein, besonders bei öligeren Hauttypen, oder bei großer Hitze, doch ich persönlich will nicht, dass die Haut abends spant, und mein Hauttyp verlangt dann eben auch nach einer kleinen Portion extra Pflege.
Das After-Sun Serum von Nivea (ca.12 Euro) ist ohne Beduftung, sehr gut, und wirkt so ein bisschen wie das Advanced Night Repair Serum von Lauder. Prima, denn darüber kann man seine abendliche Pflegecreme geben. Beruhigt sonnengestresste Haut sehr gut. Vorsicht tagsüber in der Sonne ist aber immer noch um Welten besser, als abends mit After-Sun etwas „reparieren“ zu wollen.
Pflegender, und ein wenig reichhaltiger, ist die After-Sun Lotion von Instituto Espanol (ca. 3-4 Euro 300 ml). Im praktischen Spender steht sie bei mir direkt am Waschbecken, und nach jedem Waschen der Hände und Gesichts, trage ich sie ganz dünn auf. Die Haut entspannt sofort und fühlt sich wohl.
Bei DEM Preis ein echter Schnapper, und wohl noch ein Geheimtipp. Mit Urea, Glycerin, Aloe, Centella Asiatica, Allantoin, und ohne Duft. Fein.
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Hautpflege mit „Exosomen“ sind momentan so angesagt, wie seinerzeit die „Liposomen“, die einen besonders tiefen Transport von öllöslichen Wirkstoffen in die Haut versprachen. Liposome sind heute alltäglich, selbst in der Medizin; Exosome dagegen der „hot shit“, den man unbedingt kennen sollte, wenn man seine Gesichtspflege auf dem neuesten Stand halten möchte.
Ob das wirklich so ist, kann ich nicht sagen, denn dazu gibt es noch nicht so richtig viele Ergebnisse, aber zumindest wird viel Hoffnung in diese Pflege projiziert. Auch hier auf dem Blog gibt es unterschiedliche erste Erfahrungen, es bleibt also spannend.
Blöd: Es wird noch darüber gestritten, was und wieviel davon in einer solchen Pflegecreme enthalten sein muss, um sie auch als wirklich wirksam ansehen zu können. Hier gibt es das Lager „es muss gar nicht so viel sein“, bis hin zu „weniger ist mehr“, aber auch „je mehr, desto wirksamer“ wird glaubhaft vertreten.
Da ich hier momentan noch nicht so viel Geld dafür ausgeben mag, habe ich erst einmal ziemlich günstige Vertreter dieser Gattung ausprobiert, und bin zufrieden, mehr aber auch nicht.
Schöne Cremes, schöne Konsistenzen, gute Hautpflegeleistung, aber einen Aha-Effekt konnte ich mit den Billigheimern nicht erreichen. Woran das liegt, kann ich beim besten Willen nicht sagen, womöglich ist aber bei einer Ü50-jährigen Haut auch eh Hopfen und Malz verloren?
Die marke Revuele ist ein Phänomen. Für wirklich kleines Geld verkauft sie stets die aller-, aller-, allerneuesten Trendprodukte. Für unter 10 Euro ist die Exosome Infusion Cream eine sehr feine und angenehme Creme im schützenden Spender, aber ich habe nicht das Gefühl, dass sie etwas bewirkt, das in Richtung Hautverbesserung geht. Immerhin hält sie den Status meiner Haut in Sachen Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit.
Der Exosome Hydro Glow Complex von The Inkey List ist eher serumartig, und das Produkt zieht nicht ganz so problemlos ein. Allerdings verträgt es sich prima mit jeder anderen Nachtcreme, ist unbeduftet und ist mit unter 15 Euro ebenfalls recht günstig. Da es aber noch nicht ganz so viele Produkte mit Exosomen auf dem Markt von den Mainstream-Kosmetikmarken gibt, wird es wohl noch etwas dauern, bis sich ein gewisser „Grundpreis“ einpendelt.
Was meine eigenen Erfahrungen nun angeht, so kann ich momentan auf die Billigheimer verzichten, und warte auf weiterentwickelte Produkte im mittleren Preissegment. Da könnte durchaus etwas dabei sein. Die Produkte über 100 Euro kaufe ich aber aus Prinzip nicht mehr, denn die stehen für mich in keinem Verhältnis zur Leistung. Lieber sparen, und zweimal im Jahr ein klein wenig Botox in die Zornesfalte, das ist effektvoller.
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Ein optischer Beautyeffekt mit lichtstreuenden Partrikeln gehört in jede wirkungsvolle Hautpflege, denn die Tage an denen man müde und abgespannt aussieht, werden im Laufe der Jahre nicht unbedingt weniger.
Das Magic Glow Wonder Serum von meiner speziellen „Freundin“ Frau Williams (ca.12 Euro) hatte ich schon mal, bin nun wieder reumütig dahin zurückgekehrt, denn das ist einfach der Preis-Leistungssieger! Habe es letztens aus Deutschland mitgebracht, inklusive zweier Back-ups. Selbst Olay (Oil of Olaz) kommt da mit seinem Wonder Serum nicht mit.
Glattere Haut für einen schönen Abend? DAS go-to Produkt, das muss ich zugeben, obwohl ich die Produkte von Frau Williams sonst eigentlich immer sehr kritisch beäuge.
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Wenn es um hellere Zähne geht, komme ich an den optischen Aufhellprodukten von Colgate Max White nicht vorbei. Schon vor vielen Jahren hatte ich darüber berichtet. Prima ist, dass hier nicht mit Säuren aufgehellt wird, nicht der Zahnschmelz angegriffen oder angeschmirgelt wird, sondern über die blau/lila Farbe, der Gelbschleier auf den Zähnen einfach optisch überstrahlt wird.
Für geraume Zeit wirken die Zähne weißer, Zahnfleisch und Mundflora werden nicht arg angegriffen. Und da der Preis recht niedrig ist, kann man es regelmäßig anwenden, wie die normale Zahnroutine.
Früher war die Paste noch Blau, heute mehr in Richtung Lila, das verstärkt den Effekt noch ein wenig. Und mit dem abschließenden blauen Mundwasser kann man die optische Wirkung effektvoll aber kinderleicht verlängern. Zahnpasta liegt bei ca. 3 Euro, das Mundwasser bei ca. 5 Euro. Hält bei mir ca. 2-3 Monate.
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(Fotos: KK Alle Produkte wurden selbst gekauft, keinerlei Sponsoring!)